Sie haben eine Google-Mail-Adresse? Dann haben Sie nicht nur eine einzige Adresse, sondern tausende, ja sogar Millionen von Adressen. Denn neben Ihrer einmal eingerichteten Gmail- oder Googlemail-Adresse erreichen auch unendliche viele Variationen Ihren Posteingang. Das Pluszeichen macht’s möglich.
Alles hinter dem Pluszeichen kommt auch an
Ein Beispiel: Wenn Sie die Adresse “maxmustermann@googlemail.com” registriert haben, gehört Ihnen nicht nur diese Adresse. Sie können die Adresse mit einem Pluszeichen beliebig erweitern. Geben Sie einfach hinter Ihrem Google-Mail-Namen wie “maxmustermann” ein Pluszeichen und dahinter eine beliebige Zeichenkette an. Auch alle so formatierten Adressen landen in Ihrem Posteingang, etwa:
- maxmustermann+amazon@googlemail.com
- maxmustermann+ebay@googlemail.com
- maxmustermann+irgendeinnewsletter@googlemail.com
- maxmustermann+irgendwas@googlemail.com
Was hinter dem Pluszeichen kommt, spielt keine Rolle – alles kommt an. Diese nette Zusatzfunktion können Sie zum Beispiel für einmalige Registrierungen, Newsletter oder Benachrichtigungsdienste verwenden.
Um Ihre Hauptadresse nicht mit Spam zu verseuchen, können Sie zum Beispiel die Erinnerungsfunktion für neue Produkte eines Onlineshops auf die Adresse maxmustermann+shopname@googlemail.comoder Newletter an maxmustermann+ newsletterxyz@googlemail.com schicken lassen. Wenn Sie die Adresse danach nicht mehr benötigen, können Sie über die Google-Filterregel alle Mails an diese Adresse direkt in den Papierkorb wandern lassen.
Taugt nicht als Wegwerfadresse
Das Erweitern der eigenen Googlemail-Adresse eignet sich auf den ersten Blick auch als Wegwerf-Adresse für einmalige Foren-Anmeldungen oder den Besuch unersiöser Seiten. Allerdings kennen auch Spammer den Trick und extrahieren aus der veränderten Adresse wieder die Original-Adresse.