beschleunigen

Schon die Windows 10 Schnellstart-Funktion aktiviert?

Microsoft hat sich bei der Entwicklung von Windows 10 etliches einfallen lassen. Auch in puncto Geschwindigkeit konnte das Betriebssystem einiges zulegen. Man merkt dies schon beim Hochfahren des Computers. Im Vergleich zu Windows 7 bootet der Windows-10-PC bis zu 30 Prozent schneller. Allerdings kann man diesen Vorgang noch etwas beschleunigen.

Windows 10 enthält eine Schnellstart-Funktion, die bei vielen Computern erst aktiviert werden muss. Sie versteckt sich in komischerweise in den Energiesparoptionen.

Und so wird die Schnellstart-Funktion aktiviert:

Mit einem Rechtsklick auf das Windows-Symbol unten links öffnest du das erweiterte Startmenü und wählst anschließend Systemsteuerung | Hardware und Sound | Energieoptionen aus.

Im nächsten Fenster klickst du links zuerst auf die Kategorie Auswählen, was beim Drücken des Netzschaltern geschehen soll

…und dann auf den Link Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar.

Scrolle ein wenig nach unten, bis der Bereich Einstellungen für das Herunterfahren erscheint.

Aktiviere die Funktion Schnellstart aktivieren (empfohlen), bestätige mit dem Button Änderungen speichern, und führe dann einen PC-Neustart durch.

Durch die Aktivierung des Schnellstarts speichert Windows 10 ein Systemabbild und greift beim nächsten Start darauf zurück. Das geht viel schneller, als jeden Prozess separat anzusteuern.

Mozilla Firefox: Vier kleine Änderungen, die den Browser noch schneller machen.

Der Firefox ist mit knapp einem Drittel Marktanteil in Deutschland der beliebteste Webbrowser. Die schier unerschöpflichen Einstellungsmöglichkeiten und (kostenlosen) Erweiterungen sind wohl „schuld“ daran. Jeder Nutzer kann den Browser für seine eigenen Zwecke anpassen und optimieren. Aber alle legen hohen Wert auf die Schnelligkeit. Und die kann man natürlich auch noch verbessern.

Der erste Beschleunigungstipp führt über den Befehl about:config. Gib diesen Befehl in die Adresszeile ein und bestätige mit [Eingabe] und bestätige die nachfolgende Warnmeldung.

Über das Suchfeld rufst du nacheinander die zwei Einstellungen network.http.pipelining und network.http.proxy.pipelining auf und änderst den Wert per Doppelklick von false auf true.

Anschließend rufst du auf die gleiche Weise die Option network.http.pipelining.max-optimistic-requests auf und änderst den Wert von 4 auf 8.

Im letzten Arbeitsschritt suchst du den Eintrag network.http.pipelining.ssl und setzt per Doppelklick den Wert von false auf true.

Ab sofort sollte Firefox spürbar schneller arbeiten.

Noch weitere Tipps

ABOUT:CONFIG

Der erste Trick führt hier auch wieder über about:config. Gib diesen Befehl in die Adresszeile ein, drücke die Taste [Eingabe], und bestätige die Warnmeldung mit der Schaltfläche Ich werde vorsichtig sein, versprochen!

Anschließend rufst du über das Suchfeld zuerst die Funktion network.http.max-connections auf. Mit einem Doppelklick auf den Eintrag öffnest du die Dialogbox und änderst darin den Wert von 256 auf 48. Mit OK bestätigst du die Änderung.

Über das Suchfeld navigierst du nun zum Eintrag network.http.max-persistent-connections-per-proxy und änderst nach obigem Vorbild den Wert auf 12.

FASTERFOX

Im zweiten Tipp nutzt das Add-On Fasterfox auch die Leerlaufzeit des Firefox, um eingebettete URL´s auf Webseiten schon im Voraus zu laden, um sie bei Bedarf schneller anzeigen zu können. Dies erhöht die Surfgeschwindigkeit.

Fasterfox kannst du auf der Add-On-Seite von Mozilla herunterladen und installieren. Nach einem Neustart des Browsers ist die Erweiterung aktiv und einsatzbereit.

Standardmäßig ist Fasterfox auf das Geschwindigkeits-Profil Turbo eingestellt, dass aber eine höhere Serverlast zufolge hat.

Insgesamt kannst du aus fünf Profilen wählen:

  • Standard – nutzt die „normalen“ Standardwerte des Browsers und ist somit eigentlich nutzlos
  • Moderat – Optimiert nur den Aufbau der aufgerufenen Webseite ohne Serverbelastung
  • Optimiert – verbessert die Geschwindigkeit im Rahmen der RFC-Spezifikationen
  • Turbo – Hohe Geschwindigkeit und erhöhte Serverlast
  • Angepasst – erweiterte Optionen zur individuellen Geschwindigkeitseinstellungen

Zu den Profilen von Fasterfox gelangst du über den Menübutton oben rechts und dem Kontextmenü-Eintrag Add-Ons.

Performance des Browsers erheblich beschleunigen

Egal welchen Browser du verwendest, mit der Zeit werden alle etwas langsamer und es dauert länger bis die Startseite geöffnet wird. Der Grund dafür sind die Informationen, die der Browser sammelt, was dazu führt, dass die Profildatei des Webbrowsers mehr und mehr fragmentiert wird. Da hilft es nur bedingt, die Browserdaten manuell zu bereinigen. In diesem Fall hilft das Programm SpeedyFox weiter. Die Performance der von diesem Tool unterstützen Programme kann bis zu dem Faktor 3 verbessert werden.

Das Tool SpeedyFox ist kostenlos auf der Webseite des Anbieters Crystalidea als ZIP-Datei erhältlich. Entpacke das Tool an seinem Bestimmungsort, beende deinen Browser, und starte das Tool mit einem Doppelklick auf speedyfox.exe.

SpeedyFox scannt deinen PC nach unterstützten Programmen. Wähle dann (falls nicht automatisch geschehen) die betreffenden Browser und/oder Programme aus und klicke auf Optimize!

Die Prozessoptimierung der ausgewählten Programme startet und SpeedyFox misst gleichzeitig die Zeit. Wiederhole nach dem ersten Durchlauf den Prozess mehrere Male, bis sich keine wesentliche Verbesserung mehr feststellen lässt. 

SpeedyFox ist kompatibel mit den Betriebssystemen von Windows und MAC OS X. Beim MAC wird allerdings nur der Firefox-Browser optimiert.

Unter Windows können wesentlich mehr Programme beschleunigt werden. Darunter befinden sich neben dem Firefox auch der Opera, Chrome und Thunderbird, sowie Epic, Iron, Palemoon, Skype, Yandex, Cyberfox und Slimjet.

Windows 10: Boot-Vorgang beschleunigen

Eigentlich sollte das Upgrade auf Windows 10 den Boot-Vorgang beschleunigen. Auf manchen Rechnern passiert aber das Gegenteil. Was kann man dagegen machen?

Wer es gewohnt war, dass sein Notebook in ungefähr 20 Sekunden hochfährt, wird einen Boot-Vorgang, der eine Minute oder noch länger dauert, nicht akzeptieren. Das geschilderte Problem kann auftreten, wenn in Notebooks eine zweite Grafikkarte eingebaut ist und der Grafikkartentreiber noch nicht mit Windows 10 zusammenarbeitet.

So sollen veraltete Treiber einiger Radeon-Karten von AMD genau die beschriebenen Boot-Verzögerungen mit einem schwarzen Bildschirm hervorrufen. Das Problem bei einer AMD-Grafikkarte lässt sich wie folgt beheben:

  1. Laden Sie den aktuellen AMD-Treiber für die Grafikkarte herunter und installieren ihn.
  2. Nach einem Reboot öffnen Sie die Registry (Windowstaste+R, anschliessend regedit eintippen).
  3. Suchen Sie nach dem Schlüssel «EnableULPS» und ändern Sie dessen Wert von «1» auf 0.

Achtung: Ähnlich lautende Schlüssel wie «EnableULPS_NA» ändern Sie bitte nicht. Führen Sie nach der Anpassung einen weiteren Neustart durch. Der Boot-Vorgang sollte anschliessend deutlich flotter ablaufen.

Textrezepte

Webgerechte Texte

Texte am Bildschirm werden nicht Wort für Wort gelesen, sondern mit den Augen «gescannt». Deshalb müssen webgerechte Texte scannbar sein.

Die 10 goldenen Regeln für onlinegerechtes Schreiben:

  1. Schaffen Sie Lesehilfen durch Aufzählungen, Abschnitte, Zwischentitel und Fettauszeichnungen.
  2. Fassen Sie sich kurz. Aber schreiben Sie trotzdem ganze Sätze.
  3. Verwenden Sie einfache Satzmuster (Subjekt, Verb, Objekt).
  4. Vermeiden Sie Schachtelsätze. Faustregel: Ein Gedanke pro Satz.
  5. Sorgen Sie für einen schönen Satzrhythmus: Kurze Sätze wechseln sich mit längeren ab. Aber Achtung: Auch die längeren Sätze bestehen höchstens aus 14 Wörter.
  6. Benutzen Sie aktive Vollverben – sie sind die Königswörter in einem Satz.
  7. Verzichten Sie auf schwerfällige Satzkonstruktionen wie Nominalstil oder Passivformulierungen (siehe Textrezepte 73).
  8. Lassen Sie Füllwörterweg (Textrezepte 103).
  9. Benutzen Sie keine exotischen Fremdwörter.
  10. Reduzieren Sie den Inhalt auf das Wesentliche. Verlinken Sie weiterführende Erklärungen, Ergänzungen, Erweiterungen, Beispiele etc.

Tipp: Texte für Suchmaschinen zu optimieren ist noch einmal eine andere Geschichte. Da lässt man am besten einen Profi ans Werk.

E-Mail-Knigge

E-Mails sind aus dem Geschäftsalltag nicht mehr wegzudenken. Sie vereinfachen und beschleunigen den Schriftverkehr. Aber Mails haben auch ihre Tücken. Wer diese kennt und sich an die (ungeschriebenen) Regeln hält, wird das elektronische Medium sinnvoll und zweckmässig nutzen. Grundsätzlich gilt: Geschäftliche E-Mails sollte man genauso sorgfältig verfassen und gestalten wie klassische Geschäftsbriefe.

Wie man die häufigsten Fettnäpfchen umgeht …

 E-Mail-Kopf

– Ein eindeutiger Betreff ist das A und O jeder E-Mail.
– Beim Einsatz der Antwortfunktion die Betreffzeile je nach Mail-Inhalt anpassen.
– E-Mail nur an jene Empfänger schicken, welche die Nachricht auch wirklich erhalten müssen.

 Inhalt 

– Eine nette, situationsgerechte Anrede ist ein Muss.
– Botschaft knapp, klar und freundlich formulieren.
– Im Idealfall im Dialogstil schreiben (in Gedanken das Gespräch vorwegenehmen).
– Eine sinnvolle Gliederung und allenfalls Zwischentitel erhöhen die Lesefreundlichkeit.

 Schluss

– Die Nachricht wenn immer möglich mit einem schönen Schlusssatz positiv ausklingen lassen.
– Eine sympathische, ausformulierte (!) Grussformel zeugt von Stil.
– Name, Vorname und Funktion des Absenders sowie Signatur sind zwingend.

 Allgemein

– Mail vor dem Versenden noch einmal auf Fehler prüfen.
– Gross- und Kleinschreibung ist ein Muss.

 

 

Aufbau

Jedes Schreiben – ob Brief oder E-Mail – besteht aus dem dreiteiligen Gerüst: Einleitung, Hauptteil, Schluss.

Einleitung        • Beschreibung der Ausgangslage / gemeinsame Basis schaffen

Hauptteil          • Anliegen aufnehmen / Lösung aufzeigen

Schluss             • Aufforderung zur Aktion / zusammenfassende Abschlussworte

Einleitung

Zur Einleitung gehören die Anrede und der Einstieg. Gestalten Sie die Anrede situationsgerecht – je nachdem, wie gut Sie Ihren Ansprechpartner kennen Wichtig: Der erste Satz Ihres Schreibens ist der Türöffner. Er entscheidet über die Stimmung, in welcher der Empfänger weiterliest. Klassische erste Sätze sind Dankes- oder Verständnissätze. Sie können aber auch gleich zur Sache kommen:

(Dankessatz)

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Unternehmen.

(Verständnissatz)

Sie haben sich nach einem Angebot erkundigt.

(Direkt-zur-Sache-Satz)

Ihre Anmeldung ist bereits registriert – vielen Dank.

 

Hauptteil

Schreiben Sie empfängerorientiert und lesefreundlich. Fassen Sie sich kurz und gliedern Sie Ihre Botschaft klar – auch bei E-Mails.

Arbeiten Sie bei unterschiedlichen Themen mit Abschnitten und Zwischentiteln.

Achten Sie immer auf eine klare Gedankenführung und vermeiden Sie Schachtelsätze. Die Faustregel lautet: ein Gedanke pro Satz.

 

Schluss

Ein passender Schlusssatz samt Gruss (siehe Textrezept Nr. 90) beschliesst das Schreiben. Am Ende sollte möglichst das stehen, was besonders intensiv nachwirken und deshalb auch positiv klingen soll. Klassische Schlusssätze sind Dankes- oder Aufforderungssätze, sofern nicht bereits in der Einleitung oder im Hauptteil verwendet. Verzichten Sie auch hier auf eintönige Floskeln oder abgedroschene Sätze.

(Aufforderungssatz)

Kann ich sonst noch etwas für Sie tun? Dann kontaktieren Sie mich bitte ungeniert.

(Dankessatz)

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

 

Floskeln

Floskeln halten sich in der Geschäftskorrespondenz erstaunlich hartnäckig. Immerhin scheint das Altbackene langsam den Rückzug anzutreten. Und weil steter Tropfen den Stein höhlt, folgt hier eine weitere weitere Sammlung mit Wendungen, die längst ausgedient haben.

Floskel: Wir danken Ihnen bestens für die gute Zusammenarbeit im zu Ende gehenden Jahr.

Besser: Es ist eine Freude, mit Menschen wie Ihnen zusammenzuarbeiten. Herzlichen Dank für das gemeinsame Wirken im 2015.

Floskel: Wir erwarten Ihre Antwort bis zum 31.12.2015

Besser: Bitte geben Sie uns bis zum 31. Dezember 2015 Bescheid. Vielen Dank.

Floskel: Wir gewähren Ihnen 10% Rabatt.

Besser: Sie erhalten 10% Ermässigung. / Sie profitieren von einem Rabatt von 10%.

Floskel: Wir würden uns über Ihren Auftrag sehr freuen.

Besser: Hat Sie unsere Offerte überzeugt? Ein Anruf genügt und wir starten für Sie durch.

Floskel: Wir danken Ihnen für das Interesse, das Sie unseren Produkten entgegenbringen.

Besser: Schön, dass Ihnen unsere Produkte gefallen. / Ihr Interesse an unseren Produkten freut uns sehr.

Floskel: Sollten in der Zwischenzeit Fragen auftauchen, zögern Sie nicht, uns anzurufen.

Besser: Falls noch Fragen offen sind, kommen Sie bitte wieder auf mich zu.


 

Nachfassen / nachhaken

Es ist nun wirklich keine angenehme Aufgabe, ausstehende Antworten einzufordern. Vor allem dann nicht, wenn man schon einmal mit einem Zwischenbescheid „vertröstet“ wurde. Deshalb hier ein paar Musterformulierungen, wie man nett, aber bestimmt nachfassen kann:

1. Allgemeine Antwort ausstehend

Pendentes Projekt XY

Guten Tag Herr Muster

Tempus fugit – Sie erinnern sich? Am TT. Monat JJJJ haben Sie mir freundlicherweise Ihre Antwort bis zum TT. Monat JJJJ in Aussicht gestellt. Nun rechne ich fest damit, von Ihnen in Kürze zu hören.

Freundliche Grüsse

2. Offertantwort ausstehend

Offerte für XY

Sehr geehrte Frau Muster

Eigentlich liegen uns alle Offerten bereits vor – bis auf Ihre, die Sie uns mit Schreiben/E-Mail vom TT. Monat JJJJ in wenigen Tagen in Aussicht gestellt haben. Sollen wir sofort zur Auftragsvergabe schreiten oder erreicht uns Ihre Offerte bis spätestens TT. Monat JJJJ?

Freundliche Grüsse

3. Offertantwort nachfassen

Offerte für XY

Grüezi Herr Muster

Hat unsere Offerte vom TT. Monat JJJJ Sie inzwischen überzeugt? Die zeitliche Gültigkeit dieser Offerte läuft nämlich demnächst ab. Falls uns Ihre Zustimmung rechtzeitig erreicht, wird es uns freuen, Ihren Auftrag zügig an die Hand zu nehmen.

Freundliche Grüsse

 

Zeit schinden

Die Luft, in der Ihre Kunden mit ihren Anliegen hängen, ist dieselbe, die Sie sich mit einem freundlichen Zwischenbescheid verschaffen. Musterformulierungen für vier unterschiedliche Situationen:

1. Überfüllter elektronischer Briefkasten

Projekt XY – Zwischenbescheid

Grüezi Herr Huber

Ihre E-Mail ist bei mir eingetroffen – vielen Dank.

Um Ihre Anfrage zu beantworten, benötige ich etwas Zeit. Sie erhalten bis zum XX.XX.XX Bescheid.

Ich bedanke mich für Ihre Geduld.

Freundliche Grüsse

 

2. Beschwerdebrief

Kreuzfahrt Happy Cruise – Ihre Beschwerde

Sehr geehrte Frau Hässig

In Ihrem Brief vom 14. August teilen Sie uns Ihren Unmut über die bei uns gebuchte Kreuzfahrt mit. Sie haben mehrere Kritikpunkte aufgeführt, die uns Ihre Enttäuschung zeigen.

Ich setze mich dafür ein, Ihre Anfrage so schnell als möglich zu beantworten. Es ist mir jedoch wichtig, die beanstandeten Punkte umfassend abzuklären und mit den involvierten Personen Rücksprache zu nehmen.

Bis ich alle Fakten zusammen habe und sie Ihnen unterbreiten kann, bitte ich Sie um ein paar Tage Geduld.

Freundliche Grüsse

 

3. Offertanfrage

Unser Angebot folgt in Kürze

Sehr geehrte Frau Müller

Sie wünschen eine Offerte für die Energieoptimierung Ihrer Büroräumlichkeiten. Es freut uns sehr, dass Sie sich für unsere Dienstleistung interessieren.

Erfahrungsgemäss dauert es ein paar Tage, bis ich alle Informationen zusammen habe, um Ihnen ein detailliertes, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot zu unterbreiten.

Bis spätestens zum XX.XX.XX haben Sie die Offerte in Ihrem Briefkasten. Vielen Dank für Ihre Geduld.
Schöne Grüsse

 

4. Zwischenbescheid Bewerbung

Ihre Bewerbung als Einkäufer

Sehr geehrter Herr Schnell

Vielen Dank für Ihr Bewerbungsdossier.

Das Interesse an der ausgeschriebenen Stelle ist gross. Da ich alle Bewerbungen sorgfältig prüfen und allen Kandidierenden die gleiche Chance einräumen möchte, muss ich Sie noch etwas „zappeln“ lassen. Spätestens in vier Wochen kann ich Ihnen Bescheid geben, ob Sie eine Runde weiterkommen.

Danke für Ihre Geduld.

Freundliche Grüsse

 

 

 

Messekorrespondenz

Messen und ähnliche Veranstaltungen sind für Aussteller und Interessenten gleichermassen spannend: aufwändige Darbietung trifft auf unverbindliches Interesse. Dieses Interesse besteht auch nach der Messe weiter und eignet sich prima für die Nachbearbeitung. Musterformulierungen für Einladungen zu Messen sind übrigens im Textrezept 79 zu finden.

1. Wettbewerbsteilnahme

Mustermesse 2015: kein Preis, aber trotzdem gewonnen

 Guten Tag Herr Muster

Wie sagt man so schön: Neues Spiel, neues Glück. Wir wünschen Ihnen beim nächsten Wettbewerb viel Glück und bei Ihren geschäftlichen Vorhaben viel Erfolg. Und falls wir Sie bei Ihren Erfolgen unterstützen können, stehen wir Ihnen mit unseren Produkten/Dienstleistungen ((konkrete Angaben ergänzen)) gerne zur Seite.

Viele Grüsse nach Olten

 

2. Besuch an Stand

Mustermesse 2015: Hier sind die gewünschten Unterlagen 

Guten Tag Frau Beispiel

Einmal mehr hat sich die Mustermesse 2015 als faszinierender und inspirierender Treffpunkt bewährt ­– auch dank Ihrem Besuch.

Ein Grund mehr zur Freude ist für uns Ihre hinterlegte Visitenkarte und damit Ihr Interesse an weiterem Infomaterial. Gerne kommen wir Ihrem Wunsch nach und senden Ihnen beigelegt unsere neusten Produktbroschüren.

Falls Sie ausführlichere Angaben benötigen, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Denn wie sich gezeigt hat: Das persönliche Gespräch ist noch immer die ergiebigste Form der Kommunikation.

 

3. Konkretes Interesse (Offertanfrage)

Mustermesse 2015: Unser Angebot 

Guten Tag Herr Muster

Es hat uns sehr gefreut, dass Sie uns an der Mustermesse 2015 besucht haben. Eine immer wieder willkommene und erfreuliche Gelegenheit, sich zu treffen und auszutauschen.

Eine Offertanfrage im Anschluss an eine erfolgreiche Messe bestätigt uns, dass unsere hochwertigen Produkte den Markt überzeugen. Deshalb ist es uns eine ausgesprochene Freude, Ihre Offertanfrage vom TT.MM.JJJJ mit dem beigelegten Angebot zu beantworten.

Falls Sie Fragen zur Offerte haben oder eine persönliche Besprechung wünschen, sind wir gerne für Sie da.

 

Geburtstagsposts

Posten Sie auch ab und zu Geburtstagswünsche auf einer Social-Media-Plattform? Und fehlen Ihnen manchmal die Ideen für einen originellen Spruch? Hier ein paar Alternativen zum klassischen „Alles Gute zum Geburtstag!“:
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Was? Du hast Zeit, diesen Eintrag zu lesen? Du solltest doch am Feiern sein! Happy birthday!
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Hoch sollst du leben, hoch sollst du leben, drei Mal hoch!
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Zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag, liebe Vorname, zum Geburtstag viel Glück! (Ich höre jetzt auf zu singen – meine Bürokollegen gucken mich schon ganz seltsam an. Aber es soll gelten!)
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„Falten zeigen lediglich an, wie oft man gelächelt hat.“
Mark Twain
Ich schicke dir ein fröhliches Lächeln zum Geburtstag.
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Heute haben Millionen von Menschen Geburtstag. Aber nur dir schicke ich meine herzlichen Glückwünsche.
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„Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt.“
Adlai Stevenson

Ich wünsche dir weiterhin viel Lebensfreude!
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Meine Wünsche für dich: viele schöne Momente, unvergessliche Begegnungen, erfolgreiche Projekte und ganz viel Grund zur Freude. Happy birthday!
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Geniesse deinen ganz persönlichen Feiertag und lass dich nach Strich und Faden verwöhnen! Wangenküsschen!
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Ich erhebe mein Glas auf dich und wünsche dir einen fröhlichen Geburtstag mit vielen Überraschungen.
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„Je länger eine gute Geige gespielt wird, desto schöner ist ihr Ton.“
Deutsches Sprichwort
In diesem Sinne gratuliere ich herzlich zum Geburtstag!
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Negativformulierungen

Negativformulierungen sind oft unverständlich und erschweren das Lesen. Warum also negativ formulieren, wenn es positiv auch geht?

Beispiele:

Negativ:
Es gibt bei uns niemanden, der sich nicht uneingeschränkt einsetzen würde.
Positiv:
Bei uns setzen sich alle hundertprozentig für Sie ein!

Negativ:
Diesen Anlass sollten Sie nicht verpassen!
Positiv:
Dieser Anlass wird Sie begeistern!

Negativ:
Das Sitzungszimmer ist bis 15.00 Uhr besetzt.
Positiv:
Das Sitzungszimmer ist ab 15.00 Uhr frei.

Negativ:
Ich bin bis am 31. Mai abwesend.
Positiv:
Ab dem 1. Juni bin ich wieder für Sie erreichbar.

Negativ:
Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie Probleme haben.
Positiv:
Wir sind für Sie da, wenn Sie Hilfe benötigen. Anruf genügt.

Negativ:
Wir möchten es nicht unterlassen, Ihnen für Ihr Engagement zu danken.
Positiv:
Wir danken Ihnen für Ihr Engagement.

Negativ:
Das Produkt XY gab zu keinerlei Beanstandungen Anlass.
Positiv:
Das Produkt XY war einwandfrei.

Negativ:
Wir können Ihnen das Produkt XY leider nicht mehr liefern.
Positiv:
Das Produkt XY ist ausverkauft. Das Nachfolgemodell ist ab sofort lieferbar und noch viel fortschrittlicher.

Negativ:
Sie haben mich falsch verstanden.
Positiv:
Da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt.

Negativ:
Der Liefertermin ist nicht unrealistisch.
Positiv:
Den Liefertermin können wir einhalten.

 

Liebesbotschaften

Worte der Liebe – zum Valentinstag, zum Hochzeitstag oder zum Jahrestag – sollten persönlich sein. Die nachstehenden Musterformulierungen sind darum lediglich als Anregung gedacht, um die Schreiblust zu wecken.

1)
Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.
Hermann Hesse

Meine Liebste
Heute vor 00 Jahren haben wir uns kennengelernt. Wir waren jung, unbeschwert, bis über beide Ohren verliebt und voller Wünsche und Träume. Nicht jeder Wunsch ist in Erfüllung gegangen und Träume haben wir – zum Glück – immer noch, einfach andere als damals. Ob wir sie je werden realisieren können, das weiss ich nicht. Eines aber kann ich mit Sicherheit sagen: Mir hätte in meinem Leben nichts Besseres passieren können, als Dich kennenzulernen.

2)
Es gibt nichts Schöneres als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst.
Victor Hugo

Mein Schatz
Ich weiss, dass es Dich nervt, wenn ich meine Crèmedosen offen herumliegen lasse. Es ist mir bewusst, dass meine gelegentliche Unpünktlichkeit Dich immer wieder mal Nerven kostet. Und es tut mir leid, wenn ich manchmal etwas gar viel rede. Aber trotz meiner Schwächen, meiner Ecken und Kanten und meiner Unvollkommenheit liebst Du mich. Dafür danke ich Dir von ganzem Herzen.

3)
Mein Herzblatt
Ohne Dich wäre das Leben wie ein Fondue ohne Brot, ein Winter ohne Schnee, ein Handschuh ohne den anderen, ein Segelschiff ohne Wind. Alles wäre nur halb so lustig, halb so vollkommen, halb so perfekt. Schön, dass es Dich gibt!

4)
Mein Liebster
Es ist mir ein grosses Bedürfnis, Dir zu danken. Für Dein offenes Ohr, wenn mich etwas bedrückt; für Dein Lachen, das meine Seele berührt; für die Sicherheit, die Du mir schenkst; für Deine Nachsicht, wenn ich mal in ein Fettnäpfchen trete (was leider ab und zu vorkommt).

Ich danke Dir für Deine Toleranz, Deine Aufrichtigkeit, Deine Geduld, Deinen Grossmut, Deinen Elan, Dein Vertrauen … und vor allem danke ich Dir für Deine Liebe.
Zitate zum Thema Liebe

Liebe ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teil.
Clemens Brentano

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
Wilhelm Busch

Das Schönste aber hier auf Erden, ist lieben und geliebt zu werden.
Wilhelm Busch

Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt.
Antoine de Saint-Exupery

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.
Albert Einstein

Zu lieben ist Segen, geliebt zu werden Glück.
Leo Tolstoi

 

Zitate

Als Zitat (das, lateinisch citatum für «Angeführtes, Aufgerufenes») bezeichnet man eine wörtlich wiedergegebene Textstelle oder den Ausspruch einer Persönlichkeit. Mit passenden Zitaten lassen sich auch in der Geschäftskorrespondenz Sachverhalte oder Emotionen einprägsam auf den Punkt bringen. Deshalb empfiehlt es sich, eine handverlesene Auswahl an Zitaten zu verschiedenen Themen bereitzuhalten. Ein paar Beispiele:

Entscheidungen
Die schlimmste Entscheidung ist Unentschlossenheit.
Benjamin Franklin (1706 – 1790), amerikanischer Politiker, Naturwissenschaftler, Erfinder und Schriftsteller

Lernt einsehen, dass man bei Entschlüssen mit der Tat anfangen muss.
Franz Grillparzer (1791 – 1872), österreichischer Schriftsteller

Erfolg
Das Geheimnis des Erfolges liegt daran, für die Gelegenheit bereit zu sein, wenn sie kommt.
Benjamin Disraeli (1804 – 1881), brit. Politiker und Premierminister sowie Schriftsteller

Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
Franz von Assisi (1181 oder 1182 – 1226), ital. Wanderprediger

Erfolg hat nur der, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet.
Thomas Alva Edison (1847 – 1931), amerikanischer Erfinder, Entdecker des glühelektrischen Effekts

Fehler
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius (vermutl. 551 – 479 v. Chr.), chinesischer Philosoph

Zeit
Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799), deutscher Mathematiker und Professor für Experimentalphysik

Ziel
Man wird nie neues Land entdecken, wenn man immer das Ufer im Auge behält.
Unbekannt

Zukunft
Die Zukunft hat viele Namen: für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.
Victor Hugo (1802 – 1885), franz. Schriftsteller

Zusammenarbeit
Nach unserer Überzeugung gibt es kein grösseres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik

 

Angebote

Mit einer Offerte will man potenzielle Kunden überzeugen. Da muss nicht nur der Preis, sondern das ganze Drumherum stimmen. Zum Beispiel der Text. Neben orthografischer Richtigkeit sind  ein sympathischer Einleitungs- und Schlussteil ebenso wichtig wie Verständlichkeit und eine klare Struktur. Ein paar Mustersätze für den Einstieg bzw. den Abschluss.

Einstieg

1)
Broschüre – hier kommt unsere Offerte

Sehr geehrter Herr Muster

Ihr Restaurant besticht durch eine einzigartige Ambiance und eine ebensolche Küche. Diese Qualitäten wollen Sie mit einer Broschüre unterstreichen. Wir freuen uns, dass Sie sich mit diesem Anliegen an uns gewandt haben.

2)
Verschaffen Sie sich mehr Zeit!

Sehr geehrte Frau Beispiel

Sie haben mir erzählt, wie wichtig es Ihnen ist, dass Sie mehr Zeit für Ihre Kernkompetenzen haben. Mit unserer neuen Lösung können wir Ihnen dabei helfen. Gerne unterbreiten wir Ihnen unser Angebot:

3)
Mit Sicherheit eine gute Wahl: System XY – unsere Offerte

Sehr geehrter Herr Muster

Sie wünschen sich ein Sicherheitssystem, auf das Sie sich hundertprozentig verlassen können und das erst noch bezahlbar ist. Das trifft sich gut, denn genau ein solches System haben wir im Angebot. Gerne offerieren wir Ihnen das System XY wie folgt:

Abschluss

1)
Nun bin ich natürlich sehr gespannt, ob Ihnen mein Angebot zusagt. Bitte kontaktieren Sie mich, falls Sie weitere Angaben benötigen. Sie erreichen mich zu den üblichen Bürozeiten unter der Nummer 012 345 67 89. Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

2)
Viele unserer Kunden haben unsere neue Lösung bereits erfolgreich im Einsatz. Die beigelegten Referenzbeispiele zeigen Ihnen den hohen Nutzen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktnahme.

3)
Gerne kommen wir zu Ihnen und besprechen alle Details. Dieses Treffen dient der besseren konkreteren Darlegung unseres Angebots und verpflichtet Sie zu nichts. Rufen Sie uns bei Interesse an und vereinbaren Sie einen Termin. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

 

Rechnungstexte

Es ist erstaunlich, wie unpersönlich (um nicht zu sagen unhöflich) viele Rechnungen geschrieben sind. Dabei sind Rechnungen ein ideales Mittel, um einen sympathischen Schlusspunkt unter einen Auftrag zu setzen.

Ein paar Inspirationen, die sich natürlich beliebig variieren lassen:

1. Dienstleistung (Grafik)

Sie haben uns mit der Konzeption und Umsetzung eines neuen Corporate Designs beauftragt. Dafür herzlichen Dank. Ihr Auftrag war für uns eine willkommene Gelegenheit, Arbeit und Vergnügen zu verbinden.

Unseren Aufwand stellen wir wie vereinbart in Rechnung:

(…)

Sie haben jetzt einen visuellen Auftritt, der zu Ihrem Unternehmen passt und Ihre Besonderheiten unterstreicht. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg damit!

Freundliche Grüsse

2. Dienstleistung (Garage)

Sie haben uns erneut Servicearbeiten an Ihrem Wagen anvertraut. Herzlichen Dank für Ihren Auftrag. Es freut uns, dass wir der Garagist Ihres Vertrauens sind.

Der Service ist nun ausgeführt. Für Material und Arbeiten verrechnen wir:

(…)

Gerne legen wir auch in Zukunft den Turbogang für Sie ein und bedienen Sie kompetent. Bis dahin wünschen wir Ihnen weiterhin eine gute und sichere Fahrt.

3. Produkt (Büromaterial)

Ihre Bestellung hat uns sehr gefreut. Gerne haben wir Ihnen das gewünschte Verbrauchsmaterial zukommen lassen und verrechnen dieses wie folgt:

(…)

Praktisches und ästhetisches Büromaterial ist ein wichtiger Motivationsfaktor. Nun sind Sie wieder bestens ausgerüstet und können so richtig loslegen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Spass im Büroalltag.

Freundliche Grüsse
(…)
Geschenkidee: Ein digitaler Fotorahmen bereitet Freude und kommt immer gut an (Katalog S. 112).

4. Mitgliederbeitrag (Verein)

Unser Verein lebt von den Mitgliedern – herzlichen Dank für deine Treue.

Der Jahresbeitrag für Einzelmitglieder beläuft sich unverändert auf CHF 160.–.
Wir bitten dich, den Betrag für das Vereinsjahr 2011 bis zum 31.12.2010 einzuzahlen. Vielen Dank.

Als Mitglied darfst du dich weiterhin auf viele spannende Aktivitäten freuen. Zudem profitierst du von tollen Privilegien. Das Jahresprogramm 2011 und eine Auflistung der Mitgliedervorteile liegen bei.

Nun wünschen wir dir noch einen wunderbaren Herbst und freuen uns, dich am nächsten «Mitgliederhöck» zu treffen. Dann erfährst du auch, welche spezielle Belohnung wir uns für die Werbung neuer Mitglieder haben einfallen lassen. Du darfst gespannt sein!

5. Häufige Fragen

Unterschrift Ja/Nein?
Eine Rechnung muss man nicht unterschreiben, aber sie wirkt dadurch persönlicher.

Pflichtbestandteile?
Absender, Wort „Rechnung“ oder „Faktura“, Empfängeradresse, Ausstelldatum, Ware oder Dienstleistung, Detailpreise, MwST (inkl. Nr.), Gesamtpreis, Zahlungskonditionen.

E-Rechnungen?
Vorzugsweise nach Absprache mit dem Empfänger kann man Rechnungen als PDF per E-Mail verschicken.

IBAN-Nummer?
Die Angabe der standardisierten IBAN-Nummer erspart den Einzahlungsschein.

Archiv?
Rechnungen müssen 10 Jahre lang aufbewahrt werden.

 

Kurzportrait

Ein Kurzportrait beschreibt eine Person und liefert wichtige Informationen über deren Werdegang. Das Portrait soll Vertrauen schaffen und den schlüssigen Nachweis erbringen, weshalb der oder die Portraitierte auf einem gewissen Gebiet über besondere Kompetenzen verfügt. Diese Stilform ist in der Unternehmenskommunikation häufig gefordert. Zum Beispiel in Unternehmensportraits, auf Websites oder in Präsentationen. Nachfolgend ein paar Tipps zum Kurzportrait in Prosa-Form am Beispiel von Karl Lagerfeld.

1. Erzähl-Perspektive festlegen und konsequent durchziehen.

Beispiel Ich-Perspektive:
Ich bin 1938 geboren und in Hamburg aufgewachsen. Schon früh faszinierte mich die Modewelt. 1953 zog es mich nach Paris, in die Stadt der Mode. 1955 gewann ich einen ersten Mode-Wettbewerb und erhielt eine Stelle im Modestudio von Pierre Balmain. (…)

Beispiel aus der 3. Person Singular (neutrale Perspektive):
Karl Lagerfeld ist 1938 geboren und in Hamburg aufgewachsen. Schon früh faszinierte ihn die Modewelt. 1953 zog es ihn nach Paris, in die Stadt der Mode. 1955 gewann er einen ersten Mode-Wettbewerb und erhielt eine Stelle im Modestudio von Pierre Balmain. (…)

2. Zeitform festlegen und konsequent durchziehen.

Tipp: Historisches Präsens
Das historische Präsens macht Vergangenes lebendig. Bei dieser Verwendung des Präsens muss durch eine Zeitangabe oder den Kontext deutlich werden, dass es sich um etwas Vergangenes handelt.

Beispiel Ich-Perspektive mit historischem Präsens:
1938 in Hamburg das Licht der Welt erblickt, fasziniert mich schon als kleiner Junge die Modewelt. Im zarten Alter von 15 Jahren zieht es mich nach Paris. In der Stadt der Fashion und Catwalks fühle ich mich wie im Paradies. Bereits im Jahr 1955 gewinne ich meinen ersten Mode-Wettbewerb und eine Stelle im Modestudio von Pierre Balmain. (…)

3. Die Sätze abwechslungsreich aufbauen.

Ein stereotyper Satzaufbau ist langweilig. So nicht:
1938 bin ich in Hamburg geboren und war schon früh fasziniert von der Modewelt. 1953 zog es mich nach Paris. 1955 gewann ich einen ersten Mode-Wettbewerb und erhielt eine Stelle im Modestudio von Pierre Balmain. (…)

4. Bildhaft und lebendig schreiben.

Möglichst viele bildhafte Beschreibungen einbauen, damit im Kopf der Leserin bzw. des Lesers ein Bild entsteht:
… schon als kleiner Junge … statt … schon früh
… die Stadt der Fashion und Catwalks … statt … die Modestadt
… das Licht der Welt erblicken … statt … geboren werden
… im zarten Alter von 15 Jahren … statt 1953
etc.

Auch immer sehr anschaulich sind Vergleiche:
Beispiel: In der Stadt der Fashion und Catwalks fühle ich mich wie im Paradies.

5. Die Leserschaft überraschen oder zum Schmunzeln bringen.

Zum Beispiel mit einer Kernaussage einsteigen: «Mode bleibt Mode, bis sie den Leuten zum Halse heraushängt.»

6. Last, but not least: Kurz schreiben.

Ein Kurzportrait ist keine Biografie. Ideale Länge: 800 bis 1000 Zeichen (inkl. Leerschläge). Inhaltlich kommt das rein, was für die Ausübung der jetzigen Tätigkeit wichtig ist. Der Werdegang muss also nicht bei der Geburt beginnen, sondern dann, wann es Sinn macht.

Beispiel für eine Grafikdesignerin:
Mit beruflichen Wurzeln in der kaufmännischen Branche entflammte meine Liebe zum Design etwas später, dafür umso heftiger: In meiner Zweitausbildung zur Grafikdesignerin lernte ich das Spiel mit Farben und Formen kennen und lieben.

 

 

 

Absagen

Höflich, aber bestimmt absagen? Nachfolgend ein paar Textinspirationen:

1. Absage Freundschaftsanfrage Social Media

Guten Tag Herr Beispiel

Vielen Dank für Ihr Interesse, sich mit mir auf (Name der Plattform) zu vernetzen.

Nach dem Motto «Qualität vor Quantität» habe ich für mich entschieden, diese Plattform persönlichen Kontakten vorzubehalten. Wenn ich deshalb heute Ihrer Freundschaftsanfrage nicht entspreche, so geschieht dies keinesfalls leichtfertig nach dem Lust- und Laune-Prinzip, sondern wohlüberlegt.

Ich zähle auf Ihr Verständnis und wünsche Ihnen weiterhin frohes Netzwerken.

2. Absage bereits vereinbarter Termin

Liebe Frau Muster

Heute grenzt es fast schon an ein Kunststück, jederzeit souverän «Herrin» über seine Agenda zu sein.

Doch dieser Umstand soll keinesfalls als Ausrede für meinen Lapsus herhalten. Denn nun ist es also auch mir passiert: Am 29. Juni hat sich in meiner Agenda eine Terminüberschneidung ergeben. So peinlich mir das ist, aber ich muss unser Treffen leider absagen.

Ich bitte um mildernde Umstände und um einen neuen Terminvorschlag. Vielen Dank.

3. Absage einer Einladung

Sehr geehrter Herr Beispiel

Ihre Einladung zur Eröffnungsfeier hat mich sehr gefreut. Ich freue mich mit Ihnen darüber, dass Sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Zu gerne würde ich dabei sein und Ihren Neustart miterleben.

Wenn ich Ihnen heute trotzdem schweren Herzens absagen muss, so liegt das an meinem übervollen Terminkalender.

Es ist mir bewusst, dass ich eine tolle Veranstaltung verpassen werde, denn Ihr Programm verspricht spannende Highlights. Ich bin deshalb sicher, dass Ihre Eröffnungsfeier viele Interessenten anlocken wird und wünsche Ihnen einen fulminanten Start.

4. Absage nach einem Vorstellungsgespräch

Sehr geehrte Frau Muster

Ein grosses, dickes Couvert verspricht nichts Gutes – das haben Sie bestimmt beim Erhalt dieser Post gedacht. In der Tat senden wir Ihnen mit diesem Brief Ihre Bewerbungsunterlagen zurück.

Nach reiflicher Überlegung und intensiver Diskussion haben wir uns für eine andere Kandidatin entschieden. Diesen Beschluss können wir nicht beschönigen. Aber wir wollen Sie ermutigen, bei Ihrer Stellensuche optimistisch zu bleiben. Denn wir waren beeindruckt von Ihren Kompetenzen, Erfahrungen und Zeugnissen.

Mit Ihrem Leistungsausweis und Ihrem Auftreten werden Sie bestimmt Ihren Weg machen. Alles Gute für die Zukunft!

 

Dankesschreiben

Geschenke und Karten im geschäftlichen Bereich – Musterformulierungen für Dankesschreiben

 1. Dankeschön!

Lieber Herr Muster

Die Überraschung ist Ihnen gelungen! Ganz herzlichen Dank für den den feinen Christstollen / den schönen Kunstkalender. Sie haben mir damit eine grosse Freude bereitet.

Ich hoffe, dass Sie die Festtage genossen haben und mit neuer Energie ins 2012 gestartet sind. Mit den Worten des deutschen Ex-Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt  wünsche ich Ihnen für das noch junge Jahr gutes Gelingen bei all Ihren Vorhaben: «Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.»

Freundliche Grüsse

2. Vielen Dank für die gelungene Überraschung

Liebe Frau Beispiel

Herzlichen Dank für das Geschenk und die Weihnachtsgrüsse. Mit dem wunderbaren Tropfen aus dem Piemont haben Sie genau meinen Geschmack getroffen. Ich freue mich schon jetzt darauf, diesen edlen Roten bei passender Gelegenheit zu geniessen. Selbstverständlich werde ich dann in Gedanken auf Ihr Wohl anstossen.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr 2012 und freue mich auf weitere gemeinsame Projekte.

Ganz liebe Grüsse an Sie und an Ihr Team

3. Vielen, vielen Dank!

Lieber Herr Muster

Die Feiertage liegen hinter uns. Und doch hat mich der Alltag noch nicht ganz wieder. Mit einem Lächeln denke ich zurück an die harmonischen Tage und die freudigen Momente, die mir auch Ihre Überraschung verschafft hat. Haben Sie vielen Dank für das schöne Buch. Mit der Wahl Ihres Geschenkes haben Sie einmal mehr ein geschicktes Händchen bewiesen.

Ich hoffe, auch Sie haben die Feiertage genossen und sich gut erholt. Für das noch junge Jahr wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute, beste Gesundheit, viel Glück und weiterhin den verdienten Erfolg.

4. Dankeschön

Liebe Frau Beispiel

Vielen Dank für Ihre Karte zum Weihnachtsfest.

Mir scheint, dass die Hektik und der Zeitdruck in den letzten Wochen des Kalenderjahres von Jahr zu Jahr stets zunehmen. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass Sie sich die Zeit genommen haben, eine schöne Karte für mich auszusuchen und mir handschriftliche Zeilen zu schicken. Diese persönliche Geste schätze ich sehr.

Fürs noch junge Jahr wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Zeit für die wesentlichen Dinge des Lebens – immerhin haben wir im Schaltjahr 2012 einen Tag mehr zur Verfügung.

Herzliche Grüsse

 

 

Glückwünsche zur Geburt

1)

Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel
Johann Wolfang von Goethe

Lieber Herr Muster

Die Nachricht von der Geburt Ihres Sohnes David hat mich ausserordentlich gefreut. Ich gratuliere Ihnen und Ihrer Frau von Herzen.

Stolz halten Sie nun rund 3000 Gramm Glück in Ihren Armen und können täglich zuschauen, wie Ihr Glück wächst. Freuen Sie sich an den unzähligen zauberhaften Momenten, die Ihr kleiner Sonnenschein Ihnen und Ihrer Frau beschert.

Herzliche Grüsse

2)

Herzlich willkommen, Leonie!

Liebe Susanne

Eure Tochter Leonie ist angekommen – wir gratulieren dir und deinem Mann ganz herzlich zur Geburt eures süssen Nachwuchses. Bestimmt erfüllt euch das schöne Ereignis mit riesigem Stolz und unendlicher Freude. Uns auch! Wir stossen auf euch an und hoffen, Leonie bald einmal «in natura» bestaunen zu können.

Alles Liebe und Gute für den Start ins Leben zu dritt!

3)

«Das Juwel des Himmels ist die Sonne. Das Juwel des Hauses ist das Kind.»
Chinesisches Sprichwort

Lieber Herr Beispiel

Am 29.3.2011 hat Ihr Sohn Timo das Licht der Welt erblick – wir gratulieren Ihnen und Ihrer Frau von Herzen zu Ihrem Juwel und heissen den kleinen Erdenbürger herzlich willkommen.

Nun sind Sie zu dritt und manches wird anders, als es bisher war. Sie halten ein kleines Wunderwerk in Ihren Händen, das Ihr Herz im Sturm erobert und Sie jeden Tag überraschen wird.

Wir alle wünschen Ihnen eine wunderschöne Zeit mit Timo und für die manchmal anstrengenden Nächte starke Nerven.

4)

Liebe Anna

Nach neun Monaten im Bauch von deinem Mami fandest du die Zeit reif für die grosse Entdeckungsreise. Nun bist du da und zusammen mit deinen Eltern freuen wir uns riesig darüber.

Am Anfang brauchst du vielleicht etwas Geduld mit deinen Eltern, denn sie wissen nicht immer genau, was du möchtest. Aber sie haben dich ganz fest lieb und werden dich dein ganzes Leben lang begleiten und dir die Sterne vom Himmel holen.

Wir wünschen dir, liebe Anna, einen schönen Start und alles Glück dieser Erde. Bitte richte auch deinen Eltern unsere herzlichen Glückwünsche aus.

Thunderbird Postfach-Zugriff durch Komprimierung beschleunigen

Mit Thunderbird lässt sich Post aus verschiedenen Postfächern gemeinsam verwalten. Wenn das Volumen der Postfachordner jedoch stark wächst, wird Thunderbird langsam. Um Postfachdateien zu verkleinern, genügt es nicht, Nachrichten und Anhänge zu löschen. Entfernt werden die gelöschten Elemente erst, wenn das Postfach komprimiert wird.

Komprimieren: Die Grenze für das automatische Komprimieren von Postfachordnern bei Thunderbird können Sie mit „Extras ➞ Einstellungen ➞ Netzwerk & Speicherplatz“ im Dialogfenster festlegen. Achten Sie dabei darauf, dass bei Thunderbird „Ordner komprimieren“ markiert ist. Reduzieren Sie im Feld daneben die Postfachgröße beispielsweise auf 1 MB. Erst wenn diese Grenze erreicht wird, entfernt Thunderbird die Mails, die Sie gelöscht haben, aus dem Ordner und reduziert so das Dateivolumen. Sie können den Komprimierungsbefehl vorzeitig einleiten, in  dem Sie einen Ordner – zum Beispiel den Papierkorb – mit der rechten Maustaste anklicken und „Komprimieren“ wählen.

Reparieren: Wenn die Komprimierung Thunderbird nicht beschleunigt oder die Ordnerstruktur beschädigt ist, lässt sich auch eine Reparatur der gespeicherten Ordner-Zusam  men  fassungen ausführen. Klicken Sie dazu den Postfachordner – etwa den Posteingang – mit der rechten Maustaste an und wählen Sie daraufhin im Menü „Eigenschaften ➞ Allgemein ➞ Reparieren“.

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Um Thunderbird zu zwingen, seine Zusammenfassungsdateien neu zu generieren, löschen Sie die „*.msf“-Dateien im Mailbox-Verzeichnis.

Löschen:   Sollte dies nicht den gewünschten Erfolg nach sich ziehen, haben Sie noch die Möglichkeit, die Zusammenfassungsdateien zu löschen. Dies zwingt Thunderbird zur Neuordnung. Hierfür öffnen Sie wieder per Rechtsklick auf einen Postfachordner und „Eigenschaften“ im Dialogfenster die Registerkarte „Allgemein“ und markieren im Feld „Adresse“ durch Überstreichen mit gedrückter Maustaste die Pfadangabe, etwa „C:/Users/name/AppData/Roaming/Thun derbird/Profiles/kiou49ux.default/Mail/pop.1und1.de/“ (Markierung vom Laufwerksbuchstaben bis zum letzten Schrägstrich). Der Dateiname am Ende der Pfad  angabe darf hierbei ebenso wenig wie die Bezeichnung „mailbox:///“ am Beginn markiert werden. Betätigen Sie nun gleichzeitig die Taste Strg und die Taste C, um die Adresse zu kopieren. Schließen Sie mit „Abbrechen“ das Fenster und mit „Datei ➞ Beenden“ das Programm.

Öffnen Sie dann ein Explorer-Fenster. Klicken Sie in die Adresszeile und ersetzen Sie den markierten Pfad mit dem gleichzeitigen Drücken der Taste Strg und der Taste V durch die zwischengespeicherte Adresse. Betätigen Sie die Enter-Taste. Im geöffneten Ordner klicken Sie die Dateien mit der Erweiterung „.msf“ an, während Sie die Taste Strg gedrückt halten. Tippen Sie danach auf die Taste Entf und bestätigen Sie die nachfolgende Abfrage mit „Ja“. Beim nächsten Start stellt Thunderbird die Zusammenfassungsdateien neu und ohne den alten Ballast her.

Adobe Lightroom ist langsam – also beschleunigen

6 SpeedUp-Tipps für ein schnelleres Lightroom

 

 

1. Mit mehreren Katalogen arbeiten

Ein Tipp, der sowohl hier in den Kommentaren auftauchte und von fast allen Ratgebern mehrfach genannt wurde ist das Arbeiten mit verschiedenen Katalogen. Aber was ist denn der Katalog?

Nun, alle Informationen über ein Foto, z.B Verweise auf den Speicherort, Metadaten, Bewertungen, Tags und Bearbeitungsschritte werden in der Katalogdatei gespeichert. Da Lightroom wie Bridge nicht nur ein Dateibrowser zur bloßen Ansicht der Fotos sondern vorwiegend eine Bilddatenbank ist werden Veränderungen am abgespeichert – und zwar in der Katalogdatei.

Wenn ihr mal schauen wollt, wo die sitzt – beim Mac sitzt sie unter Macintosh HD/Benutzer/Bilder/Lightroom/lightroom 2 catalog.lrcat  (das Letzte ist der Dateinahme).

Diese Datei wächst und wächst, je mehr Fotos wir in unsere Bibliothek importieren und bearbeiten. Logisch, oder? Und je größer die Katalogdatei wird, umso länger braucht es auch, um Informationen zu laden. Auch logisch.

Was nun verschiedene Experten anraten ist das Arbeiten mit verschiedenen Katalogen. Standardmäßig ist der oben genannte Katalog aktiv. Wir haben aber auch die Möglicheit, einen neuen Katalog anzulegen. Und zwar so: Datei -> neuer Katalog. Übrigens: Ich habe ewigkeiten gesucht, um diesen Menübefehl zu finden, weil ich die ganze Zeit im linken Bedienfeld das Plus gesucht habe. Macht aber gar keinen Sinn.

So funktionierts:

6 SpeedUp-Tipps für ein schnelleres Lightroom

Wenn ihr das mal ausprobieren wollt, dann gebt dem neuen Katalog den Namen “Test” oder so. Die Datei wird in einem neuen Ordner mit gleichem Namen gespeichert. Lightroom wird anschließend neu gestartet und sieht aus wie.. am Anfang, als wir Lightroom zum ersten Mal installiert haben (yea). Leer. Und schnell. Wenn wir dann einen Ordner Fotos importieren und einwenig herumklicken, dann werden wir schon einen Unterschied spüren.

Lightroom wird übrigens jedes Mal, wenn wir zu einem anderen Katalog wechseln neu gestartet. Das Wechseln geht ganz easy über: Datei -> letze Dateien öffnen -> Katalog.

Nun stellt sich vielen bestimmt die Frage:

Nach welchen Kriterien soll ich denn bitteschön einen neuen Katalog erstellen? Und welche Bilder sollen in den rein und welche nicht? 

Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung. Nur ein paar Vorschläge. Hier und da wird angeraten, jedes Jahr einen neuen Katalog anzulegen. Das kann für den einen Sinn machen, für den anderen nicht, denn was wir wissen müssen: Wir können nur in dem aktiven Katalog Bilder suchen.  Ein Freund von Scott Kelby, der Hochzeitsfotograf ist legt z.B. für jede neue Hochzeit, die er fotografiert hat einen neuen Katalog an, um am schnellsten Arbeiten zu können. Für mich macht das keinen Sinn, weil es dann sehr umständlich werden kann, Fotos zu finden.

Was für mich viel eher Sinn macht, ist Kataloge nach Arbeitsbereichen einzuteilen. Beispielsweise einen Katalog für Hochzeiten, einen für Landschaften und einen für Familienfotos. Wenn wir die Kataloge dann auch noch richtig benennen, wissen wir wenigstens, wo wir suchen müssen um die Fotos zu finden.

An manchen Stellen wird empfohlen, nicht mehr als 50.000 Foto in einem Katalog zu speichern – was evtl. auch ein guter Richtwert sein kann. Mit knapp über 67000 Fotos ist es also kein Wunder, dass mein Lightroom etwas langsamer läuft. Schnelligkeit ist also auch eine Frage des Umgangs mit Katalogen.

 


2. Katalog neu starten und optimieren 

Wie schon oben angesprochen sammelt Lightroom die komplette Zeit über im Katalog die Informationen über unsere Fotos. Diese Informationen müssen ab und zu sortiert und neu geordnet werden, damit Lightroom schneller darauf zugreifen kann (so ähnlich wie eine Defragmentierung bei Windows Rechnern).

Da dieser Arbeitsschritt nicht von Lightroom selbständig ausgeführt wird, müssen wir den von Zeit zu Zeit selbst erledigen. Das ist eigentlich kein großer Aufwand.

Wie man das macht? So.

6 SpeedUp-Tipps für ein schnelleres Lightroom

Über den Menübefehl Lightroom -> Katalogeinstellungen öffnet sich ein Fenster. Dort befindet sich ganz unten ein Button “Neu starten und optimieren”. Lightroom wird sich nun selbst schließen, neu starten, optimieren…

6 SpeedUp-Tipps für ein schnelleres Lightroom

… und here we go. Lightroom ist wieder da.

Bei mir war der Unterschied deutlich spürbar, was keine Garantie dafür sein muss, dass das auch bei Euch so ist. Schließlich kommt es darauf an, wie viele Fotos sich im Katalog befinden und wie lange die letzte Optimierung zurückliegt. Probiert es einfach mal aus.

Tipp: Es lohnt sich, die Optimierung häufig durchzuführen, wenn ihr viel mit Fotos arbeitet. Und denkt daran: Macht von Euren Katalogdateien regelmässig Backups. Gerade beim Optimieren kann es gut passieren, dass es auch die Katalogdatei mal zerhaut.

 

 

3. RAW Cache erweitern 

Mehreren Stimmen zufolge (Die Lightroom Hilfe hält sich da bedeckt) speichert Lightroom die Vorschauen bearbeiteter Fotos im RAW Cache, was eine vom Katalog getrennte Datei ist. Sie heißt Adobe Camera Raw und liegt bei einem Mac auf /Benutzer/Benutzername/Library/Caches/Adobe Camera Raw.

Nun ist es so, dass Lightroom nativ dieser Datei 1 GB Speicher gibt. Das heißt, sobald 1 GB voll ist, werden alte Bearbeitungsinformationen gelöscht und Lightroom überschreibt sie mit Neuen.

Wir können das aber verbessern, indem wir der Cache-Datei mehr Speicherplatz einräumen. Und das funtioniert wie folgt:

Lightroom -> Voreinstellungen ->Dateiverwaltung ->siehe unten

6 SpeedUp-Tipps für ein schnelleres Lightroom

Dort können wir bis zu einem maximalen Betrag von 50GB einstellen. Ich habe aktuell 15GB eingestellt, da meine gesamte Speicherkapazität auf meinem Mac nur 100GB fasst. Achtung – Mit diesem Schritt verändert ihr auch Eure Photoshop-Einstellungen.

Wir sehen: Das ist kein Trick, der Lightroom umgehend schneller macht, sich aber auf lange Sicht definitiv auszahlt.

 

 

4. Vorschauen in Standard oder 1:1

Wenn wir in der Bibliothek undsere großen Fotos durchzappen wollen, dann kann das manchmal schnell nervig werden, vor allem wenn wir die Fotos gerne immer wieder mit der Lupe hineinzoomen. Was eigentlich hinten dran bei Lightroom passiert ist das: Lightroom* zeigt zunächst die Vorschaudatei, ließt dann kurz die Raw-Datei, macht die Schieberegler für uns frei und beendet erst dann das richtige Lesen der Rawdatei.

Dieser Vorgang kann (je nach Bildgröße) das Arbeiten extrem ungemütlich machen, wenn wir jedes mal dieses Arbeiten (rendern) abwarten müssen. Ich habe mich immer insgeheim gefragt: Kann Lightroom diese Arbeit nicht einfach mal vorher machen? Wirklich, diese Frage hab ich mir oft gestellt.

Lightroom kann es.

Das dauert zwar erstmal ein bissken, doch mit Geduld (nem Keks und ner Tasse Kaffee) und einem Kniff geht das Arbeiten anschließend wesentlich zügiger.

Es gibt 2 Wege, das zu erreichen:

a) Wenn wir schon alle Fotos eines Ordners importiert haben: In der Bibliothek alle Fotos markieren -> Bibliothek -> Vorschauen -> “Vorschauen in Standardgröße rendern” oder “1:1-Vorschauen rendern”. Das rendern von 1:1 Vorschauen (1 Pixel Bildschirm = 1 Pixel Foto) dauern etwas länger, wir sind dadurch aber wesentlich schneller beim direkten Arbeiten mit den Fotos.

6 SpeedUp-Tipps für ein schnelleres Lightroom

b) Beim Importieren: Wenn wir unsere Fotos gerade importieren, können wir das Rendern der Vorschauen gleich zu Beginn erledigen lassen. Dazu müssen wir lediglich im Importieren-Dialog unter “Erstvorschauen” 1:1 oder Standard anwählen.

6 SpeedUp-Tipps für ein schnelleres Lightroom

Wir sehen: Wieder ein Tipp, bei dem man wissen muss, wann er greift und wie Lightroom arbeitet. Das Aufrufen einer voher gerenderten Vorschau-Datei ist wesentlich schneller als das rendern “on the fly”.

Weiter Tipp: Unter Katalog -> Dateihandhabung die Standardvorschaugröße der Monitorauflösung anpassen. Wer hier nun noch “1:1 Vorschauen automatisch verwerfen auf “nie” stellt, wird immer zügig auf die Fotos zugreifen können. Das kostet aber Speicherplatz.

 

 

 

5. Änderungen in XMP speichern

Dieser Tipp wird evtl. den Wenigsten unter uns etwas bringen, kann aber u.U. beachtliche Vorteile hervorbringen.

Wie wir nun wissen, speichert Lightroom* alle Veränderungen an einem Bild in der Katalogdatei. Das hat den Vorteil, alles an einer Stelle gespeichert zu haben. Wenn wir jedoch eine solche Raw-Datei mit einem anderen Programm öffnen, dann kann das Programm die Veränderungen nicht sehen und wir schauen auf ein blankes, unverändertes Raw.

Nun gibt es in Lightroom eine Funktion dies zu ändern, bei der Lightroom jede Veränderung zusätzlich in eine XMP-Datei schreibt, die dann im selben Ordner des Bildes quasi “daneben” gespeichert wird.

Manch einer hat diese Möglichkeit aktiviert und evtl. vergessen, dass er das getan hat. Denn wenn man nun an seinen Fotos herumdreht, dann muss Lightroom jedes Mal diese Veränderungen speichern und das kostet Geschwindigkeit.

Deshalb liegt der Rat nahe, diese Funktion nicht zu aktivieren. Nativ ist das eigentlich auch der Fall.

Wer nun sicher gehen will, kann das unter Lightroom -> Katalogeinstellungen -> Metadaten kontrollieren. Wichtig ist, dass dass im Kästchen “Änderungen automatisch in XMP speichern” kein Haken gesetzt ist.


 

 

6. Nur für Mac: 64-Bit Version von Lightroom aktivieren

Seit Lightroom 2 ist es auch 64-bit fähig. Ich lass Euch jetzt in Ruhe mit irgendwelchem Technik kram, aber damit Euer Mac (wenn er auch 64-bit hat) auch die 64-bit Version von Lightroom nutzen kann, müsst ihr ihm das erst einmal “erlauben”, da das nativ nicht eingestellt ist. Keine Ahnung warum das so ist. In Windows Vista 64-bit wird grundsätzlich die 64-bit Version installiert, unter XP startet die Datei setup64.exe.

Um die 64-bit Version auf dem Mac zu aktivieren, müssen wir eins tun: Im Applikations-Ordner (Programm) einmal das Lightroom-Logo anklicken und dann mit Apfel (cmd) + I die Informationen über Lightroom aufrufen.

Wir nehmen das Häkchen bei “Im 32-Bit-Modus öffnen” heraus.

That’s it. Wenn Lightroom nächstes Mal startet seht ihr im blauen Lightroom Fenster: 64 Bit.

6 SpeedUp-Tipps für ein schnelleres Lightroom

Es gibt hier und da Verweise darauf, dass besonders Rechner mit/über 4GB Arbeitsspeicher davon profitieren. Ich habe jedenfalls an meinem Macbook Pro (4GB RAM), einen sanften Unterschied im Umgang mit Fotos gespürt und offensichtlich ist, dass Lightroom unter 64-bit nicht zum Porsche wird, aber bei größeren Arbeitsschritten den Arbeitsspeicher wesentlich besser nutzen kann.


Abschluß + 1 weitere Speedtips

Ich habe absichtlich Sachen wie “Einen leistungsfähigen Rechner einsetzen” oder “zu viele laufende Programme beeinflussen die Schnelligkeit von Lightroom” oder “Virenprogramme beenden” herausgelassen, da ich Euch zutraue, solche Sachen selbst zu wissen.

Ein weiterer Tipp, den mann bei Kelby finden kann ist, das Exportieren der Fotos in bis zu 3 Arbeitsschritte zu unterteilen. Wenn wir also 210 Fotos exportieren, dann markieren wir zunächst Foto 1-70, exportieren diese, markieren sofort 71-140 usw… Lightroom (bei Version 2.3) soll damit wesentlich schneller arbeiten können.

 


 

 

Eine geniale Lösung für Fotografen mit vielen Bildern…

Mit der Version 5 hat Adobe der Software “Lightroom” ein ziemlich geniales Feature verpasst: Die “Smart Previews”. Und damit, etwas Nachdenken und zwei NAS – Speicherlaufwerken (oder ein NAS und Amazon Glacier) haben wir jetzt eine Lösung für Fotografen mit viel (und das meint VIEL) Platzbedarf.

Wie machen? Gehen wir am Beispiel eines Arbeitsablaufes durch.
Vorhandenes Equipment: MacBook Pro Retina mit 512 GB Platz auf der SSD.
Darauf installiert Adobe Photoshop Lightroom 5, und der aktuelle Katalog liegt dort auch irgendwo.


Erstes Problem: Platz auf der SSD brauchen nicht die Einträge für die Bilder in der Datenbank von Lightroom, Platz brauchen die Originale und die große (1:1) Vorschauen.

Settings

 

 

 

 

 

Also bitte einmal in die Katalogeinstellungen von Lightroom, und die drei Einträge dort wie folgt einstellen:

  • Standardvorschaugröße: 2880 Pixel. Das ist genau die Auflösung des Retina – Bildschirmes und ermöglicht die spätere Beurteilung von Schärfe OHNE Zugriff auf die Originaldatei zu haben.
  • Vorschauqualität: Hoch
  • 1:1 Vorschauen automatisch verwerfen: Nach 30 Tagen.

 

Dröseln wir das kurz auseinander. Wenn Lightroom ein Bild anzeigt, dann hangelt es sich an einer Kette entlang: Erst kommen die kleinen Bildchen für die Liste, in der Einzelansicht greift Lightroom dann auf die gerechnete Standardvorschau zu und wenn man dann das Bild bearbeiten will oder hineinzoomt, dann legt Lightroom eine 1:1 Vorschau an.
Die Vorschau”pakete” sind pro Bild 1-2 MByte groß, die 1:1 deutlich größer.
Die Originaldateien der Kamera kommen noch dazu, geht man vom Idealfall von “Nur Standard-Vorschauen” aus, dann kann man sich ausrechnen, wo bei einer 512 GB SSD Schicht ist: 1000MB ist ein Gigabyte, sprich 1000 Vorschauen. Mit einem Katalog von ca. 400.000 Bildern ist hier Ende der SSD, und da dürfen auch keine Originale mehr auf dem Rechner sein. Das reicht aber auf jeden Fall ein ganzes Stück weit hin, und um das zu erreichen empfiehlt sich der folgende Arbeitsablauf, aufgeteilt in die beiden großen Schritte Arbeit und Archivierung.

Arbeit:
1.) Import der Bilder von der Kamera auf die SSD. Alle. Beim Import NUR Standardvorschauen rechnen lassen.

Import

2.) Bilder durchgehen. Unscharf, grob falsch belichtet, langweilig: Mit “x” als abgelehnt markieren, und nach diesem Durchgang die abgelehnten Bilder löschen. Nicht nur aus dem Katalog, auch von der SSD.
3.) Die restlichen Bilder durchgehen und alle einigermassen guten mit 1 x “*” bewerten. Wichtig später für die Archivierung.
4.) Bilder aussuchen, zusammen stellen, bearbeiten, Buch machen, etc. Dabei darf gern mehr als ein Sternchen vergeben werden.
5.) Auftrag abschließen, Rechnung an Kunden schicken, weiter nichts tun.
5a.) Lightroom macht jetzt in der täglichen Arbeit automatisch sauber: Alle 1:1 – Vorschauen, die älter als 30 Tage sind werden weggeworfen. Und bei Bedarf, wenn Sie eines der Bilder bearbeiten wollen, werden die automatisch wieder erzeugt.

Dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo der Platz knapp wird auf der SSD. Jetzt geht es an die

Archivierung:
6.) Die ältesten Jobs aufrufen, einen nach dem anderen.
7.) Pro Job einmal alle Bilder mit einem Stern oder mehr anzeigen lassen UND AUSWÄHLEN!
8.) Im Menü “Bibliothek”/”Vorschauen”/”Smart Vorschauen erstellen” auswählen. Lightroom legt jetzt eine kleine DNG – Datei für jedes der ausgewählten Bilder an, mit einer Kantenlänge von 2560 Pixeln, jeweils ungefähr 1 MB groß.
9.) Jetzt in diesem Job allen Bilder auswählen, die KEINEN Stern haben.
10.) Im Menü “Bibliothek”/”Vorschauen”/”1:1 Vorschauen verwerfen” auswählen.
11.) Jetzt kommt die große Stunde des NAS – Laufwerkes. Unsere Empfehlung hier sind die Produkte von Synology, warum, erklären wir gleich. Mounten Sie ein dort angelegtes Volumen auf Ihren Rechner.
12.) Im “Ordner”-Bereich in Lightroom links nehmen Sie jetzt den Jobordner auf der Festplatte und schieben ihn auf einen vorher angelegten “Archiv”-Ordner auf dem gemounteten Volumen des NAS.
13.) Lightroom verschiebt jetzt die Originaldateien, das kann, je nach Netzwerkverbindung, etwas dauern.
14.) Werfen Sie das Volumen wieder aus. Die Originaldateien sind jetzt dem Zugriff von Lightroom entzogen, und in den Ordnersymbolen erscheint das obligatorische Fragezeichen.
15.) Durch die vorher angelegten SmartPreviews haben Sie aber weiter die Möglichkeit, die Bilder zu sichten, zu bearbeiten (!!) und zu exportieren – bis zu einer Kantenlänge von 2560 Pixel. Haben Sie in Ihrem Export-Preset eine größere Kantenlänge eingestellt, warnt Lightroom NICHT und exportiert nur 2560 Pixel.

Von draußen komm ich her…
Wenn Sie jetzt noch dafür gesorgt haben, dass Ihr NAS – Laufwerk von überall her auf der Welt erreichbar ist – was mit den Synologys sehr einfach geht -, dann geht auch dieser Trick:
16.) Sie möchten gern eines der archivierten Bilder bearbeiten und dann groß ausdrucken? Kein Problem. Bearbeiten geht ja Dank SmartPreviews ohne Probleme, nur beim Drucken meckert Lightroom an, dass die benötigte Originaldatei fehlt.
17.) Mounten Sie jetzt das NAS-Archivlaufwerk. Das geht auch mit einer Netzwerkverbindung über Mobilfunk, und das gar nicht mal so schlecht.
18.) Wenn das Volumen da ist verschwinden auch die Fragezeichen, und wenn man jetzt druckt, dann dauert es etwas, bis das in Frage stehende Bild geladen ist, es geht aber.

Fazit: Vorsichtig geschätzt 200.000 Bilder gleichzeitig auf einem 512GB SSD-Laufwerk im Zugriff. Das sollte für die meisten Archive reichen. Wer mehr hat: Da hilft dann nur, alte Kataloge auszulagern. Aber das ist ein Thema für einen anderen Artikel.

Backup? Wozu?
Aufmerksame Leser werden feststellen, dass es für die archivierten Bilder auf dem NAS kein Backup gibt. Stimmt. Und jetzt kommen die Vorteile der Synologys: Die haben eine Software, die eine Spiegelung von Ordnern auf eine weitere Synology (empfohlen) oder in das Amazon Glacier Backup (nicht so ideal) ermöglicht.
Der Vorteil bei Amazon ist, dass keine zweite NAS-Station möglichst entfernt aufgestellt werden muss, allerdings kostet Glacier monatlich Geld (ca. 2€ pro Monat für 200GB, was fast die Stromkosten für eine zweite NAS-Station sind), und die Wiederherstellung des Archives dauert oder kostet.
Das Abrufen der Daten läßt sich Amazon teuer bezahlen, da kommen schnell mehrere 100€ zusammen. Es sei denn, man ruft nur pro Tag das erlaubte Freikontingent ab. Das kann man in den Synologys einstellen, allerdings hat die Wiederherstellung einer 200GB Bildersammlung mal 20 Tage gedauert. Und man kann nur das komplette Archiv zurücksichern. Etwas teurer aber auch flexibler wird es, wenn man Amazon S3 als Backup nutzt. Geht auch mit der Synology.
Wer also schnell auf Teile seines Archives zurückgreifen möchte: Eine zweite NAS-Station. Wer das nicht will: Amazon Glacier, und die Nachteile im Hinterkopf behalten.

Einmal eingerichtet läuft dieses System völlig autark und im Hintergrund, einrichten und vergessen paßt hier. Lediglich die Warn-Mails sollte man beachten.

Nachtrag 10.1.: in der aktuellen DSM Version für die Synology gibt es ein neues Paket: “Cloud Station Client”. Organisiert man die Sicherung des Backups damit, findet der Abgleich immer bei Änderungen statt und es werden mehrere Versionen einer Datei abgespeichert. Setup ist einfach: Statt auf der Master-Station eine Sicherungsaufgabe laufen zu lassen, lieber auf der Backup-Station den “Cloud Station Client” installieren, mit QuickConnect Verbindung zur Master aufnehmen, und fertig.

Mac schneller machen: Fünf Tipps, um Mac OS X zu optimieren und zu beschleunigen

Macs sind dank des schlanken Mac OS X Betriebssystems eigentlich von Hause aus schnell. Beim Update auf die neue OS X-Version “Yosemite” klagen viele Nutzer älterer Mac-Modelle, dass ihre Macs nach dem Upgrade spürbar langsamer geworden sind. Hier sind die fünf wichtigsten Tipps, um lahmende Macs wieder flotter laufen zu lassen.

1. Transparenz ausschalten oder reduzieren

Transpranz ist gerade in. Sieht ja auch Schick und modern aus, wenn Fenster leicht durchsichtig sind und die Elemente darunter leicht verschwommen sichtbar bleiben. Allerdings kostet das Rechenpower. Für moderne Macs ist das kein Problem; bei älteren Modellen sorgt die Transparenz aber für einen spürbaren Geschwindigkeitsverlust. Wer auf die optischen Spielereien verzichten möchte, kann die Transparenz so abschalten.

1. Aufs Apfelmenü und dann auf Systemeinstellungen klicken.

2. Dann auf Bedienungshilfen klicken und in den Bereich Anzeige wechseln.

3. Hier die Option Transparenz reduzieren aktivieren. Damit verzichtet Mac OS X auf die optischen Spielereien mit dem Durchscheineffekt. Sofort sichtbar wird das zum Beispiel beim Dock am unteren Fensterrand.

mac-os-x-transparenz-ausschalten-deaktivieren

2. Bremsende Apps in der Aktivitätsanzeige identifizieren

Wer bremst denn da? Mitunter ist nicht das Betriebssystem selbst, sondern eine App für den Geschwindigkeitsverlust verantwortlich. Welche Anwendung als Bremse fungiert, lässt sich leicht in der Aktivitätsanzeige herausfinden:

1. Mittels [cmd][Leertaste] die Spotglight-Suche öffnen und nach aktiv suchen; in der Trefferliste auf Aktivitätsanzeige klicken.

mac-os-x-aktivitaetsanzeige

2. Die Aktivitätsanzeige verrät, welche Apps gerade wie viel Speicher, Prozessorzeit, Netzwerkressourcen usw. verwenden. Per Klick auf die Spaltenköpfe % CPU kann man ganz schnell herausfinden, welche App den Prozessor gerade am meisten belastet.

mac-os-x-aktivitaetsanzeige-cpu

Das Gleich gilt im Register Speicher. Hier kann man ebenfalls per Klick auf den Spaltenkopf Speicher feststellen, welche Apps am meisten RAM verbrauchen. Haben Sie einen Speicher- oder Ressourcenfresser identifiziert, schließen Sie die betreffende App einfach.

mac-os-x-speicherfresser-finden

3. Autostartprogramme reduzieren und abschalten

Mit der Zeit gibt es auf jedem Mac jede Menge Programme, Tools und Apps, die sich bei jedem Rechnerstart automatisch mitstarten. Die Autostartprogramme verlangsamen nicht nur den Start des Rechners, sondern verbrauchen im Hintergrund dauerhaft Ressourcen. Aber sind die ganzen Autostartprogramme auch wirklich notwendig? Meist nicht. Um zu prüfen, welche Apps sich automatisch starten und diese ggf. abzuschalten, gehen Sie wie folgt vor:

1. Aufs Apfelmenü und dann auf Systemeinstellungen klicken.

2. Es folgt ein Klick auf Benutzer & Gruppen.

3. Hier ins Register Anmeldeobjekte wechseln.

4. Auf der folgenden Seite sind alle Programme und Apps aufgelistet, die automatisch bei jedem Mac-Start mitgestartet werden.

5. Hier sollte man alle Programme entfernen, die nicht unbedingt bei jedem Rechnerstart gebraucht werden. Um einen Eintrag zu entfernen, diesen markieren und unten auf die Minus-Schaltfläche klicken. Das Häkchen zeigt übrigens nur an, ob das Programm versteckt (ausgeblendet) oder sichtbar startet.

mac-os-x-autostartprogramme-anmeldeobjekte-loeschen-abschalten

4. Den Finder beschleunigen

Der Finder ist plötzlich langsam? Das kann daran liegen, dass der Finder seit dem Update auf Mac OS X Yosemite standardmäßig mit der Übersicht Alle meine Daten startet. Und das kann dauern. Um den Finder wieder schneller zu machen, kann man folgendermaßen zur alten Startansicht wie Dokumente oder Schreibtisch zurückkehren:

1. Den Finder starte und den Menübefehl Finder | Einstellungen aufrufen.

2. Ins Register Allgemein wechseln.

3. Hier die Liste Neue Finder-Fenster zeigen öffnen und einen anderen Eintrag wählen, etwa Schreibtisch oder Dokumente.

mac-os-x-finder-statt-alle-meine-daten-dokumente-oeffnen

5. Neustart: Reboot tut immer gut

Viele Macs, vor allem MacBooks, werden nicht mehr richtig heruntergefahren, sondern nur noch in den Ruhezustand versetzt. Das ist praktisch, sorgt aber dafür, dass so ein Mac dann theoretisch Wochen oder Monate im selben Zustand läuft. Hier sollte man ab und zu mal nach dem Motto “Reboot tut immer gut”, den Mac komplett neu und in einem frischen Zustand starten. Oft ist so ein frisch gestarter Mac spürbar schneller.

Youtube beschleunigen: Wenn Videos langsam laden, kann ein Trick helfen

Die Welt der Internetvideos macht keinen Spaß, wenn Youtube-Videos langsam laden. Das kann mehrere Ursachen haben. Mit diesem Tipp verraten wir Ihnen, wie Sie eine Drosselung des Videostreams von ihrem ISP umgehen können und Youtube beschleunigen.

Videos auf Youtube zu sehen, kann zur Geduldsprobe werden. Klagen über schlecht ladende Videostreams gibt es immer wieder und nicht immer ist die Schuld bei Youtube zu suchen. In der Regel liefert die Serverfarm der Google-Tochter nämlich recht zügig die abgerufenen Daten aus. Wo liegt also der Fehler und wie lässt sich Youtube beschleunigen?

 

Youtube beschleunigen: Warum Videos langsam laden

 

Als zweite Möglichkeit, warum Youtube so enorm langsam lädt, bietet sich die Suche nach Gründen beim ISP an, von dem sie ihren Zugang zum Internet haben. Es ist keine unbekannte Praxis, dass die Datenströme für die Videoplattform gedrosselt werden, woraufhin das Video so gut wie in Modemgeschwindigkeit auf den eigenen Rechner tröpfelt. Nun kann man aber etwas nachhelfen, wenn man weiß, wie Youtube technisch funktioniert. Die Videos werden von sogenannten CDN-Servern (Content Distribution Network) gestreamt. Internetanbieter setzten deren IPs auf Filterlisten, um die Geschwindigkeit zu drosseln. Die Weboberfläche von Youtube kommt allerdings nicht von diesen CDN-Servern, weshalb diese ganz normal lädt.

Nun gibt es einen Umstand, der Ihnen hilft, diese Drosselung zu umgehen. Wenn man nämlich die IP-Adressen der CDN-Server sperrt, liefert Youtube das Video direkt aus und diese Server stehen bei Internet Service Providern häufig nicht auf den Filterlisten. Was man also tun muss, ist das Sperren der IP-Adressenbereiche der CDN-Server, um Youtube dazu zu bekommen, die Daten direkt zu liefern.

 

Youtube beschleunigen: So umgehen Sie eine etwaige Drosselung

 

Es gibt nun grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Sie können die IP-Adressbereiche 173.194.55.0/24 und 206.111.0.0/16 in ihrem Router sperren, wenn der diese Firewall-Funktion unterstützt und Sie mit der Konfiguration des Routers vertraut sind. Das hat den Vorteil, dass Sie diese Aktion für alle Rechner in ihrem Netzwerk nur einmalig ausführen müssen. Alternativ lässt sich dies auch über Windows eingebaute Firewall oder eine Drittsoftware realisieren. Wie Sie ihre Drittsoftware konfigurieren, lesen Sie im Handbuch des Anbieters nach. Die Windows-Lösung folgt nun.

Anstatt in der Oberfläche der Windows-Firewall herumzuklicken, geht man den schnellen Weg über die Kommandozeile. Das sieht zunächst komplizierter aus, ist es aber nicht. Sie öffnen die Eingabeaufforderung (cmd.exe) im Administratorenmodus und geben dort den folgenden Befehl ein (oder Kopieren/Einfügen):

netsh advfirewall firewall add rule name="YoutubeCDN" dir=in action=block remoteip=173.194.55.0/24,206.111.0.0/16 enable=yes

Das sorgt mit einer Bestätigung durch Enter, dass die IP-Adressbereiche in die Firewall eingetragen werden. Hat alles geklappt, kommentiert Windows dies mit einem „Ok“. Man kann den Eintrag nun auch in der Windows-Firewall sehen, wenn sie deren Oberfläche aufrufen und auf die Filterliste wechseln. Dort lässt sich der Eintrag auch wieder entfernen. Alternativ geht das auch über die Kommandozeile mit dem Befehl:

netsh advfirewall firewall delete rule name="YoutubeCDN"

Das Konzept funktioniert natürlich auch auf allen anderen Betriebssystemen und/oder Firewalls. Einmal aktiviert sollten die Youtube-Videos nun deutlich schneller laden. Ist das nicht der Fall, liefert Googles Videoplattform tatsächlich langsam aus, ihr ISP hat auch diesen letzte Möglichkeit mit einer Drosselung belegt oder ihre Leitung sorgt für Kummer. Letzteres lässt sich allerdings leicht mit zahlreichen im Internet zugänglichen Speedtests oder alternativen Videoplattformen prüfen.

 

Youtube beschleunigen: In der Praxis ein Erfolg

 

In unserem Praxistest hatten wir Erfolg: Während an einem Sonntagabend die Videos auf Youtube im Schneckentempo geladen haben, konnten wir nach Anwendung der Modifikation mit vollem Tempo laden. In unserem getesteten Fall ist der ISP die Deutsche Telekom AG. Einen kleinen Nachteil hat die Aktion leider: Die Video-Kommentare werden sporadisch nicht geladen. Wer also auf Kommentare nicht verzichten kann, der muss sich einen anderen Weg, etwa über einen Proxy, suchen. Teilen Sie uns doch ihre Erfahrungen im Kommentarthread mit. Youtube selbst bietet einen Test für die Geschwindigkeiten an, mit der Videos ausgeliefert werden.

 

Youtube beschleunigen: Alternative Heilverfahren

 

Wenn dies alles nicht hilft, kann vielleicht noch dieser Rat zu einem besseren Ergebnis führen. Nutzer meinen festgestellt zu haben, dass Videos auf Youtube besser laden, wenn sie im experimentellen HTML5-Standard anstatt mit Flash geöffnet werden. Das setzt allerdings einen Browser voraus, der mit HTML5 umgehen kann (was bei allen aktuellen Browsern der Fall ist). Man zwingt Youtube dazu Videos in HTML5 auszuliefern, indem man „&html5=1“ ohne Anführungsstriche in der URL an die Adresse anhängt. Bequemer ist es allerdings, wenn man sich ein Addon für den bevorzugten Browser herunterlädt. Im Fall des Internet Explorers geht das aber nicht, da dieser solche Addons nicht unterstützt.

naja wenn ich auf youtube bin benutze ich immer Proxy
von dieser seite
Proxy!Live – freie Proxy Server Liste (sortiert nach Geschwindigkeit)

Videos laden dadurch drei mal so schnell, und kein gema crap, Deutschland das drosselland

 

FritzBox

Bei der Fritzbox kann man auch einfach eine Route hinzufügen, die auf eine nicht vergebene IP im eigenen Netzwerk verweist, da kann dann auch keine Antwort kommen.

Wenn die erweiterte Ansicht aktiviert ist, unter Heimnetz > Netzwerkeinstellungen > IPv4 Routen. Dort habe ich dann

Netzwerk: 173.194.55.0
Subnetz: 255.255.255.0
Gateway: 10.10.100.100 (192.168.100.60 / eine nicht vergebene IP in meinem Netzwerk)

eingetragen. Für den anderen IP-Bereich das Gleiche:

Netzwerk: 206.111.0.0
Subnetz: 255.255.0.0
Gateway: 10.10.100.100 (192.168.100.60 / eine nicht vergebene IP in meinem Netzwerk)

Mit der “Remoteunterschiedskomprimierung” das Kopieren von Daten in WLAN-Netzwerken beschleunigen

Die “Remoteunterschiedskomprimierung” sorgt seit Windows Vista für einen schnelleren Datenaustausch in drahtlosen Netzwerken. Diese Funktion erkennt automatisch Dateiunterschiede sendet nur die Änderungen. Leider funktioniert diese Beschleunigung nur ab Vista aufwärts. Ältere Betriebssysteme wie beispielsweise XP kennen diese Funktion nicht. Hier sorgt die Remoteunterschiedskomprimierung für das Gegenteil: Das WLAN wird langsamer. Diese Funktion lässt sich aber sehr einfach abschalten.

Die Abschaltung sollte aber nur dann vorgenommen werden, wenn im WLAN-Netzwerk Daten mit Computern ausgetauscht werden, die diese älteren Betriebssysteme verwenden.

Klicken Sie dazu auf “Start | Systemsteuerung | Programm deinstallieren”. Danach wählen Sie im linken Bereich die Option “Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren” aus.

bild-1-systemsteuerung-funktion-remoteunterschiedskomprimierung-abschalten-ausschalten-wlan-langsam-schnell-beschleunigen-kopieren-tempo

Im gleichnamigen Dialogfenster suchen Sie den Eintrag “Remoteunterschiedskomprimierung” und deaktivieren die Funktion, indem Sie das Häkchen aus dem Kontrollfenster entfernen. Bestätigen Sie die Änderung mit dem Button “OK”.

bild-2-windows-funktionen-aktivieren-oder-deaktivieren-kontrollkästchen-remote-unterschied-komprimierung-nur-änderung-neu-betriebssystem-älter-xp

Starten Sie dann Ihren PC neu, damit die Änderung aktiviert wird.

Ab sofort ist die Kopiergeschwindigkeit mit den älteren Geräten erheblich schneller.

Bedingt durch den Computer-Neustart lohnt sich die Abschaltung eigentlich nur bei der Übermittlung von größeren Dateien, bei kleineren oder einzelnen Dateien ist der Aufwand des Neustarts zu hoch.

Website beschleunigen und schützen mit einem CDN – CloudFlare

Nahezu alle großen Webseiten nutzen heute ein Content Distribution Network, auch CDN genannt, um ihre Websites zu beschleunigen und Traffic zu sparen.

Ein CDN besteht aus Servern, die überall auf der Erde verteilt sind. User, die deine Seite besuchen möchten, werden nicht mehr direkt auf deinen Server geleitet, sondern erst einmal auf die Server des CDN-Anbieters, der geographisch am nähesten zum User ist. Diese Server halten Teile der Website – z.B. Bilder, CSS- und Javascript – bereits vor (Caching) und diese müssen nicht mehr extra von deinem Server geladen werden. Der Rest der Anfragen wird an deinen Server weitergeleitet und von ihm beantwortet.

Es gibt viele Anbieter, mit unterschiedlichen Preisen, aber einer ist mir persönlich positiv aufgefallen:

Cloudflare.com ist ein CDN, das deine Website beschleunigt und auch gleichzeitig vor Hacker Attacken schützt, indem es Angriffe erkennt, Filtert und diese somit erst gar nicht bis zu deinem Server gelangen. Dies ist möglich, da der gesamte Traffic über die CloudFlare Server läuft und ständig geprüft wird.

Was ich toll finde ist, dass es im Standard-Packet komplett kostenlos ist. Und dabei ist es egal wieviel Traffic deine Seite verursachst, denn dafür zahlst du nichts – anders als bei anderen Anbietern..

Die Installation ist dabei auch noch ganz einfach: Du registrierst dich auf deren Seite und gibst die URL deiner Webseite an. Später sucht Cloudflare deine aktuellen DNS-Einträge heraus und bindet sie, nach einer Bestätigung deinerseits, in sein System ein. Alles was du dann noch zu tun hast, ist, die Nameserver von CloudFlare bei deinem Domainanbieter einzutragen. Das alles soll laut CloudFlare in 5 Minuten gehen – hab ich nicht geprüft..

Bei mir gab es dabei das Problem, dass Strato, bei dem mein Server steht und Domain gehostet wird, nicht die Option hatte, um den Nameserver zu ändern. Ich habe auch beim Support nachgefragt, aber die Arbeit, die ich gehabt hätte, war es mir nicht wert. Deshalb bin ich mit der Domain schnell zu United-Domains.de gewechselt, welche ich übrigens ebenfalls empfehlen kann. Danach war das Problem beseitigt.

Nach der Installation ging eigentlich alles reibungslos. Mir gefiel die Statistik, die mir sagte, wieviel Traffic ich eingespart hatte und wieviel Attacken abgeblockt wurden, bis ich nach ein paar Tagen merkte, dass in den Server-Logs immer dieselben IP-Adressen auftauchten. Ich fragte mich, was das soll, bis mir einfiel, dass der Dienst eigentlich wie ein Art Proxy funktioniert. Er leitet alle Anfragen über sich und hinterlässt natürlich auch dann nur seine IP-Adresse. Gut war, dass das Problem aber auch ganz schnell gelöst war:

Cloudflare bietet dafür etliche Module für Webserver und, für Benutzer, die “nur” ein Webspace besitzen, auch Plugins für die gängisten Programm wie WordPress, Joomla usw. Die Server von Cloudflare senden nämlich im Header immer die “echte” IP vom User mit. Die Module und Plugins ändern die angegebene IP mit der aus dem Header und alles läuft – das Problem ist auch gelöst…

Was mir sehr gefällt und mich gleichzeitig beruhigt, ist, dass du bei CloudFlare vor Hacker-Attacken gut geschützt bist. Es werden DDOS-, SYN-, Slowloris-, usw. Attacken schnell abgefangen und selbst speziellere Attacken, wie z.B. SQL-Injections, sollen geblockt werden. Wenn du mal unter einer DDOS Attacke stehst und der normale Schutz nicht hilft, wird sogar ein sogenannter “I’m Under Attack”-Modus angeboten. User werden dadurch erst auf eine spezielle Seite umgeleitet, auf der genauer geprüft wird, ob der Zugriff legitim ist. Nicht legitime Zugriffe werden ins “nirgendwo” geschickt. Sehr gute Sache!

Und wenn du darüber nachdenkst, wann und wie du mit der Umstellung auf IPv6 vorgehst, hat CloudFlare auch hier eine Lösung: Du kannst nämlich mit nur zwei Klicks deine Seite über IPv6 erreichbar machen, toll!

Letztendlich kann ich Cloudflare nur empfehlen. Meinem Eindruck nach, und dem von Google auch (siehe Webmaster-Tools), sind die Seiten, die ich betreue, sichtlich schneller geladen und der Traffic ging auch etwas zurück – wobei das bei einer Trafficflatrate eigentlich eh egal ist. Auch Attacken aus Fernost und USA wurden geblockt, worüber ich bisher schon oft erleichtert war.

 

 

 

Google Chrome schneller machen: Seitenaufbau beschleunigen

Wenn der Seitenaufbau bei Google Chrome zu lange dauert, weil Ihr Computer oder Laptop noch mit anderen Programmen im Hintergrund beschäftigt ist, gibt es eine wenig bekannt Funktion, die eingesetzt werden kann, um die Seitendarstellung zu beschleunigen: Die Einbindung von Rechenleistung der Grafikkarte! Somit bedient sich Google Chrome einer zusätzlichen Rechenleistung.

Um die zusätzlichen Ressourcen der Grafikkarte zu nutzen, starten Sie Google Chrome und geben in die Adresszeile den Befehl   “about:flags” ein und drücken die [Enter] Taste.

Suchen Sie in der Ergebnis-Liste den Eintrag “GPU-Compositing auf allen Seiten” und aktivieren die Funktion.


Danach scrollen Sie bis zum Ende der Liste und klicken auf “Jetzt neu starten” um die Änderungen zu bestätigen und zu aktivieren.

 

Google Chrome Turbo: Dank “Webseiten vorausladen” ist Chrome schneller als alle anderen Browser

Wer auf dem Android, iPad oder iPhone zum ersten Mal den Chrome-Browser verwendet, erlebt ein Aha-Erlebnis. Webseiten laden mit Chrome spürbar schneller als mit jedem anderen Browser. Das Geheimnis des Erfolgs: die Funktion “Webseiten vorab laden”. Damit ahnt Chrome Ihre nächste Aktion bereits voraus und lädt schon mal die gewünschten Webseiten.

Chrome kann hellsehen

Chrome lädt die Daten aus dem Internet also nicht wirklich schneller als andere Browser, startet aber früher mit dem Download der Seiten. Das sehen Sie am besten in der Chrome-App für iPhone/iPad undAndroid. Achten Sie auf das Lade-Icon oben links. Sobald Sie in die Adressleiste die ersten Buchstaben einer Webseite eingeben, dreht sich bereits oben links das Kreissymbol und zeigt an, dass bereits Daten geladen werden. Und das, obwohl Sie mit der Eingabe noch gar nicht fertig sind.

Chrome antizipiert einfach, welche Webseite Sie wohl öffnen möchten und lädt auf Verdacht schon mal die komplette Seite. Meist handelt es sich dabei um den ersten Treffer aus der Vorschlagsliste. Wenn Sie zum Beispiel regelmäßig Facebook öffnen und in die Adressleiste die ersten beiden Buchstaben “fa” eingeben, weiß Chrome ganz genau, dass Sie zu Facebook möchten und startet schon mal den Download der Facebook-Seiten. Wenn Sie dann in der Vorschlagsliste auf “Facebook” tippen oder die Adresseingabe abschließen, ist die Seite sofort da.

Hellseher-Funktion abschalten

Wem das zu unheimlich ist oder keinen unnötigen Datenverkehr verursachen möchte, kann die Vorausladefunktion auch abschalten. In der Chrome-App für Android oder iPhone/iPad geht das folgendermaßen:

1. Tippen Sie oben rechts auf das Menü-Symbol mit den drei Strichen und dann auf “Einstellungen”.

2. Dann tippen Sie auf “Datenschutz” sowie “Webseiten vorab laden”.

3. Auf der nächsten Seite entscheiden Sie, ob die Vorausladefunktion generell, nur bei WLAN-Verbindungen oder nie genutzt werden soll. Ideal ist die Einstellung “Nur bei WLAN”. Dann werden Seiten nur vorab geladen, wenn Sie per WLAN-Funknetzwerk ins Internet gehen und der verbrauchte Traffic keine Rolle spielt. Sind Sie mobil und per Handynetz unterwegs, werden keine Daten vorausgeladen, um keinen unnötigen Traffic zu generieren.

Bei der Desktop-Version von Chrome finden Sie die Option in den Einstellungen (Schraubenschlüssel und “Einstellungen). Klicken Sie hier ganz unten auf “Erweiterte Einstellungen”. Mit der Option “Netzwerkatkionen voraussehen, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern” entscheiden Sie, ob die Hellseher-Funktion von Chrome zum Einsatz kommt oder nicht.

 

 Im Reiter „Datenschutz“ lassen sich nun einige ausbremsende Funktionen deaktivieren. Entfernen Sie dazu die Häkchen bei den folgenden Einstellungen: „Navigationsfehler mithilfe eines Webdienstes beheben„, „Vervollständigung von Suchanfragen und URLs bei der Eingabe in die Adressleiste verwenden“, „Rechtschreibfehler mithilfe eines Webdienstes korrigieren“ und „Nutzungsstatistiken und Absturzberichte automatisch an Google senden„.

Wenn der Seitenaufbau bei Google Chrome zu lange dauert, weil Ihr Computer oder Laptop noch mit anderen Programmen im Hintergrund beschäftigt ist, gibt es eine wenig bekannt Funktion, die eingesetzt werden kann, um die Seitendarstellung zu beschleunigen: Die Einbindung von Rechenleistung der Grafikkarte! Somit bedient sich Google Chrome einer zusätzlichen Rechenleistung.

Um die zusätzlichen Ressourcen der Grafikkarte zu nutzen, starten Sie Google Chrome und geben in die Adresszeile den Befehl   “about:flags” ein und drücken die [Enter] Taste.

Suchen Sie in der Ergebnis-Liste den Eintrag “GPU-Compositing auf allen Seiten” und aktivieren die Funktion.
Danach scrollen Sie bis zum Ende der Liste und klicken auf “Jetzt neu starten” um die Änderungen zu bestätigen und zu aktivieren.

Mehr Arbeitsspeicher für Chrome

Zahlreiche Android-Smartphones zeichnen sich heute vor allem durch eins aus: starke Hardware. Nutzer, die ein Phone mit viel Arbeitsspeicher besitzen, können der Chrome-App mehr RAM zuweisen. Dies hilft vor allem dann, wenn Sie mit vielen offenen Tabs gleichzeitig arbeiten. Das geht so:

  

1. Starten Sie Chrome.

2. Rufen Sie das Flags-Menü auf, indem Sie chrome://flags in die Adresszeile Ihres Browsers eingeben.

3. Öffnen Sie das Menü Maximale Anzahl der Kacheln für Interessensgebiete.

4. Öffnen Sie das Drop-down-Menü und wählen Sie anschliessend aus, wie viel RAM Sie für die App reservieren möchten.

Aber Vorsicht: Während Chrome läuft, steht anderen Apps dann entsprechend weniger Arbeitsspeicher zur Verfügung.

Automatische Seitenaktualisierung

Gerade an Orten mit schwankenden Datenverbindungen kann es vorkommen, dass die Verbindung für kurze Zeit ganz abbricht. Auch wenn man aus anderen Gründen offline ist, muss man die Seiten, auf denen gerade gesurft wurde, von Hand aktualisieren. Je nach Anzahl offener Tabs ist das eine fummelige Angelegenheit. Nun gibt es unter Chrome eine Einstellung, die alle Seiten in allen Tabs automatisch aktualisiert, sobald der Browser wieder online ist. Dies funktioniert folgendermassen:

 

1. Starten Sie Chrome.

2. Rufen Sie das Flags-Menü auf, indem Sie chrome://flags in die Adresszeile Ihres Browsers eingeben.

3. Öffnen Sie das Drop-down-Fenster unter dem Menüpunkt Automatische Seitenaktualisierung aktivieren.

4. Wählen Sie den Menüpunkt Aktiviert aus.

 

…noch ein Tipp, wie der Chrome Browser wieder schneller arbeitet

Viele Tipps beschäftigen sich mit damit, wie ein zu langsamer Chrome-Browser wieder schneller wird. Die einfachsten wie Verlauf und Cookies löschen, Erweiterungen und Plugins ausmisten, sind meist nur von kurzer Dauer und können nur als ein erster Schritt bezeichnet werden. Letztens hatten wir auch vorgeschlagen, alle ungenutzten Browser-Tabs bis auf das Aktive einzufrieren, um mehr Rechnerleistung zu generieren. Wenn das alles nicht zufriedenstellend ist, dann kann man noch den History Provider Cache löschen. Dann sollte Chrome wieder so schnell wie bei seiner Erstinstallation sein.

Und das geht so:

Schließe zuerst den Chrome-Browser, sofern er gerade läuft, und öffne mit der Tastenkombination [Windows][E] ein Windows-Explorer-Fenster.

Gib in die Adresszeile folgenden Speicherfpad ein und bestätige die Eingabe mit der Taste [Enter]:

%localappdata%\Google\Chrome\User Data\Default

google-chrome-history-provider-cache-entfernen-loeschen-delete-browser-langsam-beschleunigen-neustart-erster-tag-schnell

Entferne den Unterordner History Provider Cache mit der Taste [Entf] und starte danach den Chrome-Browser neu. Durch den Neustart erstellt Chrome den zuvor gelöschten Ordner neu.

Nun sollte Google Chrome wieder so schnell sein wie am Anfang seiner Installation.


Experiment at your own risk

To reach Google Chrome’s hidden experimental options, first launch Chrome; then typechrome://flags/ in the address field, and press Enter. You’ll jump to a page containing an array of experimental options, a few of which directly affect browser performance. To see other hidden Chrome menus that you can access via the address field, typechrome://chrome-urls/ in the address bar and then press Enter. The ‚flags‘ page is where Chrome parks all of the hidden and experimental options, so that’s where we’re headed.

The hidden ‚flags‘ menu in Google Chrome is home to various experimental options that can influence the browser’s performance.

At this is point, we’d normally offer a disclaimer about messing around with experimental features in an application—but Google has handled that task quite well on its own. The first thing you’ll see when you reach Chrome’s flags options is a huge warning that reads as follows:

Careful, these experiments may bite! WARNING These experimental features may change, break, or disappear at any time. We make absolutely no guarantees about what may happen if you turn one of these experiments on, and your browser may even spontaneously combust. Jokes aside, your browser may delete all your data, or your security and privacy could be compromised in unexpected ways. Any experiments you enable will be enabled for all users of this browser. Please proceed with caution.“

Though the stuff we’ll discuss doing in this article is more likely to cause simple rendering errors or to adversely affect performance than to wreak any major havoc, caution is appropriate.

Flipping switches

Google Chrome’s flags menu presents a long list of experimental options, only a few of which focus on performance. They include the following seven options.

Override software rendering list Mac, Windows, Linux, Chrome OS: This option overrides Chrome’s built-in software rendering list and permits GPU acceleration on unsupported system configurations. If you’re running experimental GPU drivers, switching this flag on will probably shorten loading times for games and videos.

GPU compositing on all pages Mac, Windows, Linux: This option will force GPU-accelerated compositing on all webpages, not just those with GPU-accelerated layers. Enabling this option will probably give you a minor speed boost across the board.

This unassuming, hidden ‚flags‘ page is where Chrome’s experimental options reside.

Threaded compositing Mac, Windows, Linux, Chrome OS: Threaded compositing will launch a secondary thread on multicore systems dedicated to webpage compositing. Enabling this option may result in smoother scrolling, even if the main thread is busy with other processing duties.

Disable accelerated 2D canvas Mac, Windows, Linux, Chrome OS: Disabling this option prevents the GPU from performing 2D canvas rendering and causes it instead to use the hot CPU for software rendering.

Disable accelerated CSS animations Mac, Windows, Linux, Chrome OS: When threaded compositing is active, accelerated CSS animations run on the compositing thread. However, running accelerated CSS animations, even without the compositor thread, may yield performance gains.

GPU Accelerated SVG Filters Mac, Windows, Linux, Chrome OS: This option taps your GPU to accelerate the rendering of scalable vector graphics filters, which could speed up the loading process on websites that use a lot of heavy drop shadows or other visual filter effects.

Disable GPU VSync Mac, Windows, Linux, and Chrome OS: If you’re a gamer, you’ve probably heard of vertical sync, aka Vsync. Shutting off Vsync disables synchronization with your monitor’s vertical refresh rate. If your monitor has a refresh rate of 60Hz, for example, disabling Vsync allows the GPU to output at a rate faster than 60Hz—or 60 frames per second—when possible.

The ‚flags‘ menu is available on virtually any device that supports Chrome, including Windows 8. Each setting lists the versions of Chrome that it affects.

Depending on your system’s configuration and on your version of Chrome, some of these options may or may not be enabled by default. And depending on the graphics drivers and OS updates you’ve installed, some of them may not have any effect on performance at all. Nevertheless, it’s worth experimenting with them and visiting your favorite websites to see if they produce any benefits. In our experience, the Accelerated 2D canvas and GPU compositing options offer the most extensive advantages. On the other hand, disabling Vsync seemed to cause rendering issues on our Windows 8 Pro-based test systems on websites that use HTML5 animations.

Establishing the benefits (or drawbacks) of many of the experimental settings mentioned above proved to be rather difficult. We did, however, observe some performance differences when we ran quick tests using Rightware’s BrowserMark and some of the browser benchmarks available on the IE 10 Test Drive site.

Google Chrome hohe Windows-Priorität einräumen

 

Windows teilt die Prozessor-Leistung zwischen der laufenden Anwendungen auf. Über den Task-Manager lässt sich festlegen, welche Programme mit hoher CPU-Priorität laufen sollen. Um Google Chrome einen Schub zu verpassen, öffnen Sie den Browser und drücken dann gleichzeitig die Tasten CRTL+ALT+ENTF. Klicken Sie mit der Maus dann auf „Task-Manager starten“ und im dann aufklappenden Fenster auf den Reiter „Prozesse“. Suchen Sie den Eintrag „chrome.exe“ und klicken Sie diesen mit der rechten Maustaste an. Nun lässt sich die Priorität hochsetzen.

 

Plugin-Verwaltung

Mit der Zeit sammeln sich im Browser viele Plugins, von denen im Alltag nur wenige zum Einsatz kommen. Unter „chrome://plugins“ zeigt Ihnen der Browser alles, was ein an Zusatzprogrammen mit sich herumschleppt. Jedes Plugin lässt sich deaktivieren, um den Browser zu beschleunigen.

 

Erweiterungen regelmäßig kontrollieren

Überflüssige Erweiterungen, oder solche mit doppelter Funktion sollten gelöscht werden.

Firefox beschleunigen (Pipelining optimieren)

Firefox verwendet die sogenannte Pipelining-Methode, die ein schnelleres Surfen ermöglicht. Die Standardeinstellungen sind jedoch nicht optimal und sollten ein wenig optimiert werden.

1. Geben Sie in die Adresszeile im Firefox ein: about:config

>>> Es werden nun viele Einstellungen aufgelistet. Um einen Wert abzuändern, klicken Sie diesen mit einem Doppelklick an und geben den neuen Wert ein

>>>Wenn ein Eintrag noch nicht existiert, legen Sie in neu an mit: Rechtsklick –> Neu –> Integer, Boolean

2. Diese Werte müssen Sie einstellen:

network.http.pipelining.maxrequests –-> 100
network.http.pipelining –-> true
network.http.proxy.pipelining –-> true
network.http.request.timeout –-> 300

3. Starten Sie den Firefox neu

Nun nutzt Firefox 100 Pipelines (Kanäle) gleichzeitig und der Seitenaufbau ist beschleunigt.

 

Laden von Anwendungen beschleunigen – Win 7

Mit einer kleinen Änderung in der Registry können Sie den Ladevorgang von Anwendungen bei Windows 7 beschleunigen. Diese Änderung wird im Eintrag ‚EnableSuperfetch‚ in der Registry vorgenommen. Superfetch überwacht alle Programmaufrufe und optimiert den Start aller Anwendungen.

Einstellungen ändern:

Sie rufen den Registryeditor auf!

Unter:

HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control\ Session Manager\ Memory Management\ PrefetchParameters

finden Sie den Eintrag ‚EnableSuperfetch‚, hier sollte der Wert ‚ 3 ‚ eingetragen sein. Ist dieses nicht der Fall, dann können Sie es durch einen Doppelklick auf den Eintrag ‚EnableSuperfetch‚ im aufgehenden Fenster ändern (siehe Bild).

Enable Superfetch

Weitere Werte die Sie eingeben können:

  • 0 Superfetch ausschalten
  • 1 Superfetch nur für Anwendungen
  • 2 Superfetch nur für den Bootvorgang
  • 3 Superfetch für Anwendungen und den Bootvorgang

Die Verbindung zum Heimnetzwerk und Internet per LAN-Kabel beschleunigen

Ist Ihre Verbindung über das Notebook zum Netzwerk trotz LAN-Kabels immer noch zu langsam? Dann ist mit Sicherheit Ihr WLAN daran Schuld. Aber das ist kein Grund zum Verzweifeln. Mit ein paar einfachen Einstellungsänderungen ist das Problem schnell behoben.

Vorfahrt fürs Kabel: Netzwerkverbindungen priorisieren

Der Grund für die langsamere Verbindung sind die Standardeinstellungen von Windows. Bei gleichzeitiger Verwendung von LAN-Kabel und WLAN wird immer das langsamere WLAN bevorzugt. Hier gilt es, die Verbindungs-Priorität zu ändern.

Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R] das Fenster “Ausführen”, geben Sie den Befehl

ncpa.cpl

ein, und bestätigen Sie mit “OK”.

bild-1-wlan-lan-bevorzugt-gleichermaßen-gleichzeitig-netzwerk-internet-langsam-standard-vorrang

Im Fenster der Netzwerkverbindungen blenden Sie mit der [Alt]-Taste die Menüleiste ein. Klicken Sie auf “Erweitert | Erweiterte Einstellungen”.

bild-2- systemsteuerung-netzwerkverbindungen-extras-erweitert-menüleiste-alt-einschalten

Im Dialogfenster “Erweiterte Einstellungen” markieren Sie auf der Registerkarte “Adapter und Bindungen” den Eintrag Ihrer LAN-Netzwerkkarte in der Liste der “Verbindungen. Mit der Schaltfläche “Pfeil oben” verschieben Sie die “LAN-Verbindung” an die erste Position. Mit “OK” wird die Änderung gespeichert.

bild-3-verbindung-verschieben-pfeil-schaltfläche-nach-oben-schieben-lan-wlan-bevorzugt-gleichzeitig

Ab sofort wird bei gleichzeitiger Verwendung von LAN-Kabel und WLAN-Verbindung, das schnellere LAN-Kabel bevorzugt. Wird kein LAN-Kabel verwendet, schaltet Windows wieder automatisch auf WLAN um.

OSX beschleunigen

Wenn der Browser nur eine halbe Seite zeigt oder Word eine größere Arbeitspause einlegt, hilft manchmal nur warten. Tritt das Problem aber regelmäßig auf, sollte man sich die Zeit für unsere Tipps nehmen.

Am meisten leistet in einem Mac der Prozessor, der in allen aktuellen Rechnern von Apple aus zwei oder mehr Prozessorkernen besteht. Diese Kerne berechnen, wieviele Zeichen in eine Zeile eines Word-Dokuments passen oder prüfen, ob schon 15 Minuten seit dem vorigen Abruf der E-Mails vergangen sind. Manchmal aber wiederholen sie eine Berechnung immer und immer wieder, beispielsweise, wenn man im Internet ein Video betrachtet – denn dann wird jeder farbige Punkt im Videobild einzeln berechnet.

Konsole beachten

 

Arbeit wird hörbar und sichtbar

Wenn der Prozessor (englische Kurzform: „CPU“) eines Mac über längere Zeit voll ausgelastet ist, kann man das hören: Die Kühlventilatoren des Rechners machen sich mehr oder minder gut bemerkbar. Wer präziser wissen möchte, ob der Prozessor wirklich viel zu tun hat, kommt um die Aktivitätsanzeige (im Ordner „Programme > Dienstprogramme“) nicht herum. Diese Software zeigt viele Informationen zur Auslastung des Mac an (siehe Bild ganz rechts); speziell für die CPU kann man drei zusätzliche Fenster öffnen: Zwei zeigen in einer Balkengrafik die aktuelle Belastung an, das dritte dagegen eine Liniengrafik mit zwanzig oder mehr Belastungswerten (einstellbar im Dienstprogramm Aktivitätsanzeige mit dem Befehl „Fenster > Verlauf der CPU-Auslastung“).

TIPP Ein aktueller Mac ist in der Regel nur schwach ausgelastet. Weniger als zehn Prozent der Maximalleistung sind etwa nötig, wenn man am Mac einen Text tippt. Das kann sich aber schnell ändern: Öffnet man eine komplizierte Internet-Seite mit vielen Animationen oder gar Filmen, fordert die Browsersoftware Maximalleistung, damit die Seite möglichst schnell vollständig sichtbar wird.

TIPP Wenn ein Mac lahmt (sporadisch oder dauerhaft), empfehlen wir das Dienstprogramm Aktivitätsanzeige in die Liste der Startobjekte aufzunehmen. Dann ist die Software aktiv und man kann mit einem Blick erkennen, wie stark der Prozessor gerade aktiv ist. Die Liste der Startobjekte findet man in den Systemeinstellungen („Apfel-Menü > Systemeinstellungen“) im Bereich „Benutzer“. In diesem Fenster wählt man links den Unterbereich „Startobjekte“ und klickt dann auf das Plussymbol unter der Liste. Nun wählt man Aktivitätsanzeige im Ordner „Programme > Dienstprogramme“ aus und klickt auf den Knopf „Hinzufügen“.

Die Analyse beginnt

Wer das Hauptfenster des Dienstprogramms Aktivitätsanzeige öffnet (Befehlstaste-1) wird mit Informationen überschüttet. Am meisten Platz im Fenster belegt die Liste der laufenden Programme, die Apple in alter Unix-Tradition „Prozesse“ nennt.
Für den Anfang reicht ein Blick auf den Bereich darunter, in dem in fünf Abschnitten weitere Informationen sichtbar sind: CPU, Speicher, Festplatte und Netz. Im Abschnitt „CPU“ ist die wichtigste Information der Verlauf der „CPU-Auslastung“: Dort sieht man, wie stark der oder die Prozessoren in den zurückliegenden 25 Sekunden belastet war.
In sehr seltenen Fällen kann eine Software plötzlich eine enorme Zahl von Threads starten und den Rechner damit ziemlich lahmlegen. Ein Thread ist ein Programm, dass meistens eine einzige Aufgabe berechnet und die Ergebnisse dem Verantwortlichen (alias „parent process“) liefert. Mail zum Beispiel startet einen Thread, wenn es gilt, E-Mails vom Server zu holen oder sie zu verschicken. Sind die Daten übertragen, wird der Thread beendet und Mail zeigt das Ergebnis an.

TIPP Wenn die Zahl der Threads binnen Sekunden um Hunderte oder Tausende steigt, sucht man in der Liste der Programme jenes aus, das die höchste CPU-Last erzeugt (sichtbar in Aktivitätsanzeige in der Spalte „% CPU“) und beendet es. Mac-OS X versucht automatisch, alle geöffneten Threads ebenfalls zu beenden. Klappt das, sollte die Prozessorlast schnell wieder sinken. Wenn nicht, muss man den Mac neu starten und künftig die Liste der Programme im Auge behalten, um zu sehen, welches davon für den plötzlichen Anwuchs der Threads verantwortlich ist.

Zu wenig Arbeitsspeicher

Mac-OS X basiert auf dem Betriebssystem Unix und dort kennt man seit langem „virtuellen“ Arbeitsspeicher. Das Wörtchen „virtuell“ bedeutet dabei nur, dass dieser Speicher nicht in einem Chip (alias „Speicherbaustein“ oder „RAM-Chip“) untergebracht ist, sondern in einer Datei auf der Festplatte (im unsichtbaren Ordner „/private/var/vm“). Wenn ein Programm etwas in den virtuellen Speicher auslagert, speichert Mac-OS X es dort in der Datei „swapfile“. Benötigt das Programm die Daten, werden sie von Festplatte gelesen und wieder in den Arbeitsspeicher geladen.
Dieses Verfahren (Englisch „swapping“) bringt erstmal Vorteile: Man kann mehrere Programme starten, auch wenn diese – wie Photoshop – enorme Mengen Arbeitsspeicher belegen. Wenn der Platz in den Speicherchips knapp wird, dann lagert Mac-OS X automatisch Teile davon in den virtuellen Arbeitsspeicher aus und macht damit wieder Platz für die Daten und Befehle, die das gerade laufende Programm benötigt.

TIPP Interessanterweise „denkt“ Mac-OS X anders herum: Daten im virtuellen Speicher gelten als „eingelagert“ (Englisch „page in“), sie von dort zu holen, heißt „auslagern“.
Kritisch wird es erst, wenn sich zu viele Programme und das Betriebssystem selbst um den Platz in den Speicherchips streiten. Dann ist Mac-OS X (und letztendlich die Festplatte) damit ausgelastet, Teile des Arbeitsspeichers auf der Festplatte zu speichern und sofort danach andere Teile von dort zu lesen und im Arbeitsspeicher unterzubringen. Typisch für eine solche Situation ist, dass jedes aktive Programm nur noch in Zeitlupe reagiert und (wenn die Festplatte laut genug ist) ständig Zugriffsgeräusche der Festplatte hörbar sind.

TIPP In Aktivitätsanzeige ist dieser kritische Punkt nicht optimal erkennbar. Man bekommt allerdings Anhaltspunkte, im Fenster „Aktivitätsanzeige“ unten im Bereich „Speicher“: Erstes Indiz ist, dass in der Tortengrafik rechts im Bild nur ein minimaler grüner Bereich sichtbar ist. Außerdem steigt bei Speichermangel die Datenmenge bei den beiden Werten „Seiteneinlagerungen“ und „Seitenauslagerungen“ stark an.
Wenn ein Mac zu wenig Arbeitsspeicher hat (mit Mac-OS X 10.5 empfehlen wir mehr als 2 GB Arbeitsspeicher), reagiert irgendwann jede Software nur noch sehr behäbig und der Cursor in Regenbogenfarben ist häufig und über längere Zeit zu sehen. Wenn dann in Aktivitätsanzeige sichtbar ist, dass sich die Zahl der Seitenein- und auslagerungen jede Sekunde erhöht, bleibt nur ein Ausweg: Mehr Arbeitsspeicher einbauen (oder einbauen lassen).

Wenn der Mac mit sich selbst beschäftigt ist

Wer es ganz genau wissen will, muss im Dienstprogramm „Terminal“ den Befehl „top“ eintippen und auf die Eingabetaste drücken (zum Beenden drückt man die Tastenkombination Control-Taste-C): Damit erhält man eine Liste wie in Aktivitätsanzeige, die die Programme nach CPU-Belastung sortiert. Außerdem zeigt es die Auslastung des virtuellen Speichers an – die entsprechende Zeile beginnt mit „VM“ .
In dieser Zeile „VM“ wird die Zahl der Ein- („pageins“) und Auslagerungen („pageouts“) genannt und in Klammern die Veränderung in der vorigen Sekunde. Besonders wenn die Zahlen in Klammern in den zwei- oder dreistelligen Bereich hochschnellen, ist der Rechner nur noch mit sich selbst beschäftigt.

Zusatzbremse: Überfüllte Festplatte

Noch einmal extrem verschärft wird das Problem mit dem knapp bemessenen Arbeitsspeicher, wenn zusätzlich zu wenig Platz auf der Festplatte ist. Denn dann kann Mac-OS X einem Programm nicht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen: Manche Programme verweigern dann einfach den Dienst. In der Regel erhält man aber eine Fehlermeldung, die auf den Mangel hinweist. Andere arbeiten zumindest eine Zeitlang korrekt, stürzen aber ab, wenn man Befehle aufruft, die große Mengen an Arbeitsspeicher nötig machen.

TIPP Wir empfehlen, regelmäßig einen Blick auf den Füllstand der Festplatte zu werfen, von der der Mac startet („Startfestplatte“). Zum Beispiel im Finder: Ein Doppelklick auf das Symbol dieser Festplatte öffnet ein neues Fenster, in dem man unten sieht, wie viel Platz noch verfügbar ist. Fehlt diese Information, wählt man im Finder den Befehl „Darstellung > Statusleiste einblenden“. Weniger als 5 GB sollten es für Mac-OS X 10.4 und 10.5 eigentlich nie sein – wir empfehlen sogar besser immer mehr als 10 GB Platz freizuhalten.

Die weite Welt des Internet

Wenn Browser oder E-Mail-Software lahmen (sprich: Safari respektive Mail), ist die Ursachenforschung nicht einfach. Die meisten Probleme bleiben wahrscheinlich unerkannt, weil nach einem ein Neustart des Mac oder nach einem neuen Verbindungsaufbau alles wieder funktioniert.Wenn aber die Daten im Browser nur tröpfchenweise ankommen und der Aufruf einer einfachen Seite wie www.google.com zum Geduldsspiel wird, lohnt sich die Analyse.

Besondere Fallen in Funknetzen

Juli 1999 war für den Mac die Geburtsstunde des Funknetzes, Englisch: „WLAN“ oder mit Apples Markennamen: „Airport“. Funknetze unterscheiden sich an mehreren Stellen von einer Kabelverbindung; unter anderem bei Empfindlichkeit gegenüber Störungen und metallischen Abschirmungen. Wenn eine Ethernet-Verbindung über Kabel Ausfallerscheinungen zeigt, ist dafür meistens die Ursache ein Schnitt oder ein Knick im Kabel.
In einem Funknetz dagegen sind metallische Gegenstände und alle anderen Funkgeräte wie schnurlose Telefone eine potentielle Störung. Daher kommt die Empfehlung, einen WLAN-Router bei der Einrichtung probehalber auf unterschiedliche Positionen zu stellen und auch die Höhe im Raum zu ändern – meistens ist es gut, wenn der WLAN-Router höher steht als der Rechner, damit eine hindernisfreie Verbindung per „Luftlinie“ möglich ist.
Wenn Hindernisse zwischen Router und Rechner stehen, sollte man immer die Anzeige der Signalstärke im Auge behalten. Sie wird rechts in der Menüzeile angezeigt und besteht aus vier Kreissegmenten, wobei voller Empfang mit vier schwarzen Segmenten angezeigt wird. Sinkt diese Signalstärke auf zwei oder gar ein schwarzes Segment, sinkt auch die Übertragungsgeschwindigkeit, weil jetzt im Funknetz der Aufwand für die Fehlerkorrektur erhöht wird.

TIPP Ein Nebeneffekt einer schlechten Funkverbindung ist eine erhöhte Fehlerkorrektur und die bewirkt, dass die Prozessorbelastung ansteigt. Manche Fehler in der Funkübertragung werden erst vom Prozessor erkannt, der dann Befehle an die Airport-Karte schicken muss, um die Übertragung zu wiederholen. Bei Notebooks bedeutet eine schlechte Funkverbindung deshalb häufig, dass nach kurzer Zeit die Kühlventilatoren hörbar zu arbeiten beginnen.
Auf Dauer gibt es keine „einfache“ Lösung für Funkempfangsprobleme. Wenn sich die Position der beteiligten Geräte nicht ändern lässt, kann man „WLAN-Repeater“ einsetzen, die den Funkbereich erweitern (technische Bezeichnung: „WDS“, „wireless distribution system“). Eine Besonderheit von WDS ist aber, dass mit jedem Repeater die maximale Transferrate im Funknetz sinkt. Eine Basisstation mit einem Repeater reduziert ein 100 MBit-Netz auf eine Maximalgeschwindigkeit von 50 MBit/s, ein weiterer Repeater auf 33 MBit/s und so weiter. Bei komplexen Funknetzen bleibt deshalb nur der Gang zum Fachmann.

DSL aus- und wieder einsteigen

Wenn die Funkverbindung einwandfrei ist, das Internet aber trotzdem plötzlich lahmt, sollte man die Verbindung trennen und neu aufbauen. Das kann etwas schwierig sein, wenn man über einen Router die Verbindung herstellt – das Modell Fritzbox 7170 von AVM zum Beispiel hat viele Einstellmöglichkeiten, aber keinen expliziten Knopf zum Trennen der Verbindung. In einem solchen Fall trennt man den Router vom Stromnetz und – falls vorhanden – zusätzlich das DSL-Modem.
Denn besonders bei DSL-Verbindungen wird beim Neuaufbau der Verbindung die maximale Geschwindigkeit zwischen den Geräten „verhandelt“ und getestet. Speziell abends, wenn viele DSL-Teilnehmer aktiv werden, kann eine Neuverhandlung zu deutlich höheren Geschwindigkeiten führen.

TIPP Die DSL-Geschwindigkeit lässt sich (relativ gut) testen, etwa über unabhängige Internet-Seiten wie www.speedmeter.de. Dort bekommt man außerdem einen recht guten Überblick über die Transferraten anderer Kunden desselben Anbieters.

Im Zweifelsfall zum Provider

Wenn Safari oder Mail plötzlich nur noch sehr zögerlich ihren Dienst verrichten und DSL beziehungsweise Funkverbindung allem Anschein nach einwandfrei arbeiten, bleibt fast nur der Kontakt zum Kundendienst des jeweiligen Internet-Anbieters. Es kommt zwar weiter vor, dass man als Mac-Benutzer merkwürdige Windows-Tipps bekommt, doch in der Regel sollte der Kundendienst in der Lage sein, zu prüfen, ob die grundlegenden Systeme wie E-Mail oder Internet-Verbindung am jeweiligen Standort einwandfrei funktionieren.

TIPP Vorsichtige Naturen nennen das Wort „Mac“ erst gar nicht. Stattdessen helfen die allgemeineren Formulierungen wie „Ich kann die Internet-Seite xyz nicht aufrufen.“ oder „Ich kann keine E-Mails versenden. Der E-Mail-Server xyz ist nicht erreichbar.“

Fazit

Das Programm Aktivitätsanzeige ist eine gute Hilfe, wenn Software plötzlich träge wird. Damit kann man Probleme zumindest einkreisen. Leider ist Software – selbst wenn sie einfach aussieht – ziemlich komplex und besonders ein Leistungsverlust kann zur sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen werden. Wir empfehlen bei größeren Problemen immer den Kontakt zum Hersteller. Vielleicht kann ein bereits verfügbares Update das Problem aus der Welt schaffen.

Systembremsen ausschalten

Dass ein Mac mit der Zeit immer langsamer wird, liegt nicht nur am subjektiven Empfinden. Tatsächlich sammelt sich mit der Zeit einiges an, was das System ausbremst. Die häufigsten Bremser und Abhilfen:

1. Netzwerkdienste abschalten

Apple hat im Laufe der Zeit immer mehr Funktionen in Mac-OS X eingebaut, mit denen sich Ressourcen im Netz teilen lassen. Sei es die eigene Festplatte als Server, das CD-Laufwerk, der Drucker oder der Internet-Zugang. All diese Ressourcen sind in den Systemeinstellungen unter „Sharing“ aufgelistet. Hier kann es sich lohnen, einmal zu prüfen, ob nicht benötigte Dienste aktiviert sind. Braucht man sie nicht, sollte man sie ausschalten.

2. Hintergrundprogramme vermeiden

Programme, die im Hintergrund bestimmte Aufgaben erledigen, können zwar nützlich sein, brauchen aber CPU-Leistung. Wer einen Virenscanner ständig im Hintergrund arbeiten lässt, sollte sich über verminderte Leistung nicht wundern. Ebenso Programme, die Netzaktivitäten überwachen oder Systemwartungen durchführen. Je weniger dieser Programme man laufen lässt, desto besser.

3. Browserfenster schließen

Es mag einen auf den ersten Blick verwundern, dass ein offenes Fenster in Safari oder Firefox den Mac ausbremsen kann. Normalerweise tut es das auch nicht, es sei denn, man hat gerade eine Seite geöffnet, die sich immer wieder neu lädt oder die Flash-Elemente oder Javascript-Programme ausführt. Je nach Größe der Elemente kann der Browser hier einiges zu tun bekommen. Muss er die Aktion immer wieder durchführen, kann dies im schlimmsten Fall den ganzen Mac lahm legen. Aufwendig animierte Webseiten sollte man deshalb besser schließen.

4. Optimierte Software verwenden

Es gibt sie noch – Programme, die in Power-PC-Code geschrieben sind. Sie laufen auf einem Mac mit Intel-Prozessor meist problemlos, so dass kein unmittelbarer Anlass besteht, sie zu erneuern. Dennoch sollte man nach Möglichkeit auf Software mit Power-PC-Code verzichten – die Emulationsumgebung Rosetta, die den Code auf Intel-Macs bearbeitet, benötigt nämlich unverhältnismäßig viel Arbeitsspeicher und nagt an der CPU. Welche Programme im alten Code vorliegen, verrät das Programm System Profiler („Über diesen Mac“ im Apfel-Menü, dann auf „Weitere Informationen“ klicken). Unter „Software / Programme“ listet System Profiler alle installierten Programme mit Angabe der Code-Basis auf.

5. Datenbanken entlasten

Auch wenn man es nicht gleich merkt: Viele Programme und auch das System selbst arbeiten mit Datenbanken. Und für Datenbanken gilt: Je voller sie sind, desto langsamer arbeiten sie. Mail beispielsweise oder iPhone kommen zwar mit zig Tausenden an Dateien zurecht, sie bedanken sich aber fürs Aussortieren und Löschen nicht mehr benötigter Dateien mit höherer Geschwindigkeit. Auch der Finder, der mit hunderttausenden Dateien umgehen muss, wird schneller, je weniger Einzeldateien sich auf der Festplatte tummeln. Beim Ausmisten gilt übrigens: Viel hilft viel.

6. Programme beenden

Open Office, Safari, Indesign, Photoshop, iPhoto und iTunes gleichzeitig laufen zu lassen, ist bei den meisten Macs kein Problem – weshalb man sich oft die Mühe spart, nicht benötigte Programme zu beenden. Der Geschwindigkeit des Mac tut das aber gar nicht gut. Wie im Artikel beschrieben, spielt der Arbeitsspeicher irgendwann nicht mehr mit und schaufelt Daten zwischen sich und der Festplatte hin und her. Deshalb gilt: Programme beenden, wenn man sie in absehbarer Zeit nicht benötigt.

7. Programme komplett löschen

Die meisten Programme hinterlassen, ohne dass man es merkt, an verschiedenen Stellen im System ihre Spuren in Form von Einstellungsdateien, System-Tools und vielem anderen. Und die wenigsten Programme verfügen über einen Uninstaller, also ein Hilfsprogramm, das diese Dateien wieder entfernt. Löscht man also ein Programm, sollte man entweder ein Tool wie App Delete verwenden, das viele Hinterlassenschaften aufspürt, oder selbst im Ordner „Library“ nach Überresten forschen. Typische Orte sind „Application Support“, „Caches“ und „Preferences“. Sind dort Ordner oder dateien mit dem Namen des gelöschten Programms zu finden, sollte man diese auch gleich entfernen.

8. Größenberechnung ausschalten

Es ist eigentlich bekannt, dennoch sei es hier noch einmal erwähnt:Im Finder die Berechnung von Ordnergrößen einzuschalten (unter „Darstellung > Darstellungsoptionen einschalten“) ist ein gutes Mittel, den Mac in die Knie zu zwingen. In den Darstellungsoptionen sollte man deshalb die Option „Alle Größen berechnen“ als Standard immer ausschalten. Auch Mail ist schneller, wenn man die Anzeige der Größe von Mails deaktiviert.

9. Seltener synchronisieren

Daten synchron zu halten, ist eine sinnvolle Sache – die allerdings den Mac stark beschäftigen kann. Sei es der Abgleich zwischen Mac und iPod/iPhone/Apple TV oder zwischen zwei Festplatten oder gar zweier Macs in einem Netzwerk, der Mac ist mit dem Vergleichen und Kopieren der Daten schnell bis an die Grenze ausgelastet. Solche Synchronisierungen sollte man deshalb auf Zeiten verlegen, wo man selbst nicht arbeitet oder sie manuell durchführen.

10. Neu starten

Seit Mac-OS X gibt es eigentlich kaum einen Grund, seinen Rechner einmal auszuschalten. Der Schlafmodus ist energiesparend und es ist allemal praktischer, sein Macbook einfach zuzuklappen als es jedes Mal aus- und später wieder einzuschalten. Allerdings sollte man seinem Mac ab und an zumindest einen Neustart gönnen. Denn häufig genug melden sich Programme nicht komplett aus dem Arbeitsspeicher ab. Startet und beendet man über die Zeit häufiger Programme, kann der Speicher mit immer mehr Code-Hinterlassenschaften zu kämpfen haben – und wird entsprechend langsam. Weiterer positiver Aspekt beim Ausschalten: Die Umwelt freut sich über weniger Stromverbrauch.

Schritt für Schritt schneller

Wenn eine Software lahmt, wechselt man in den Finder (Befehlstaste drücken und halten, dann so oft Tabulator drücken, bis der Finder ausgewählt ist) und startet das Dienstprogramm Aktivitätsanzeige.

1. CPU-Belastung

Wenn die CPU-Belastung auffällig hoch ist (sprich: höher als üblich), sucht man in der Liste darüber das Programm, das diese Last verursacht (erkennbar am höchsten Wert in der Spalte „% CPU“).

2. Bekanntes Programm beenden

Der einfachste Fall ist, dass die CPU-Belastung von derjenigen Software verursacht wird, die man gerade nutzen wollte. Um sie zu beenden, wählt man den Namen in der entsprechenden Liste aus und drückt darüber den Knopf „Prozess beenden“. Anschließend wählt man den Knopf „Beenden“

ACHTUNG

Der Knopf „Sofort beenden“ macht zwar jeder Software sofort den Garaus, allerdings ohne dass dabei Daten gesichert werden. Wer beispielsweise in einer Tabellenkalkulation stundenlang Daten geändert hat, sollte diesen Knopf nur als allerletzten Notnagel ansehen, da diese Arbeit verloren geht, wenn man die Tabellenkalkulation damit beendet.

3. Unbekanntes Programm beobachten

Schwieriger wird es, wenn die CPU-Belastung von einer anderer Software kommt. Wer sich gar nicht erklären kann, was das Programm tut, sollte den Namen der Software im Internet suchen – meistens findet man relativ schnell einen Hinweis auf die Aufgaben dieser Software. Wenn diese Software auch nach einem Neustart weiter zu enormer Prozessorlast führt, empfehlen wir, sich mit dem Hersteller in Verbindung zu setzen und zu klären, warum das Programm ständig den Prozessor belegt. Wenn der Hersteller um eine „Analyse“ bittet, wählt man die Software in Aktivitätsanzeige aus und startet die Funktion „Darstellung > Prozess analysieren“. Nach einer kurzen Verzögerung erhält man eine Textdatei, die einem Informatiker zeigt, welche internen Befehle die Software gerade ausführt. Diese Textdatei sichert man auf dem Schreibtisch und verschickt sie an den Hersteller.

4. Arbeitsspeicher kontrollieren

Wie vorher beschrieben (siehe „Arbeitsspeicher und Mangel desselben“), kann zu wenig Arbeitsspeicher einen Mac kräftig ausbremsen. Die Information dazu findet man im Fenster „Aktivitätsanzeige“, wenn man unter der Prozessliste in den Bereich „Speicher“ wechselt. Ist fast kein grüner Bereich im Tortendiagramm erkennbar und wachsen die Werte bei „Seiteneinlagerungen“ und „Seitenauslagerungen“ stark an (um mehrere MB pro Sekunde), braucht der Mac dringend mehr Arbeitsspeicher.

5. Netz kontrollieren

Nichts ist schwieriger zur analysieren als Verzögerungen im Internet oder beim Zugriff auf einen Fileserver. Im Fenster „Aktivitätsanzeige“ kann man unter der Liste den Bereich „Netzwerk“ öffnen. Dort wird links in einer kleinen Grafik angezeigt, wieviel Daten pro Sekunde über die Leitung fließen. Heftige Schwankungen (sprich: eine stark gezackte Kurve) sind normal. Ein Anzeichen für Leitungsprobleme dagegen ist, wenn in der Kurve immer wieder längere Aussetzer sichtbar werden, in denen keine oder nur sehr wenig Daten fließen. Dann sollte man sich mit dem Internet-Provider oder Verantwortlichen für das Rechnernetz in Verbindung setzen – möglicherweise muss etwas am Netz geändert werden, damit diese Pausen nicht mehr auftreten.

6. Transferraten kontrollieren

Wer selbst die Transferraten prüfen will, darf sich nicht im Einheitendschungel verirren. Ein Beispiel: „DSL 6000“ bedeutet, dass BIS ZU 6000 Kilobit pro Sekunde aus dem Internet zum Rechner fließen können. Aktivitätsanzeige nennt aber die Menge der übertragenen, nutzbaren Daten pro Sekunde in Kilobyte. Umgerechnet wird deshalb aus DSL 6000 eine maximale Download-Geschwindigkeit von 6000 / 8 minus 10 Prozent (grob gerechnet) = 675 KB/s. Vor allem in den Abendstunden, wenn viele Privatpersonen über DSL im Internet unterwegs sind, wird diese Maximalgeschwindigkeit nicht erreicht. Wenn allerdings die Transferraten dauerhaft und deutlich (beispielsweise weniger als 100 KB/s bei DSL 6000) unter den Maximalwerten liegen, sollte man sich an den Internet-Provider wenden.

 


 

 

40 things you can do to speed-up, clean-up, slim-down & optimize your Mac OSX for optimal performance. This post is a bit off topic but since most of us in the ad-industry are working on Macs, we figured we’ll share our secrets.
Speedup Mac OSX 10.6 Snow Leopard
We tried to organized the list below in an order that will make more sense in terms of best optimization and easiness. Please note that while we’re here to help, we can’t be responsible in case something happens to your Mac or data. We strongly recommend you to backup your system before you apply any changes.

[p.s. If you want the shorter version, the steps that are most effective and will show the most immediate results are #1, #22, #23, #37 & #38]

Here goes:
1. Update all possible OSX system and software updates:
WHY: Every couple of weeks Apple releases patches, updates, etc, that are intended to fix bugs, increase performance, reduce security threats, etc. Just update them all.
HOW: Hit the little Apple icon on the top left menu/corner, then hit “Software Updates”. If updates are available, hit “Show Details”, make sure everything is checked, and hit “Install”.
NOTE: For some reason, after “Updates Installed Successfully”, it goes back to the Software Update window, giving you the impression that you there are more updates, but if there’s a green check mark next to all updates listed, you’re done. If it asks you to restart, you can restart later since we still have a lot to do.
Mac OSX Software Updates

 

2. (if you uses any of these) Update Firefox, Google Chrome, Thunderbird to their latest versions, and all of their plugins/addons/extensions:
WHY: Your web browser and email client (much like your OS) contain security holes and bugs that are constantly being fixed and improved. If you use Safari or Mac Mail, step #1 of this guide will take care of these updates but for the above browsers, email clients, etc, you’ll have to update them yourself.
HOW: Visit the above links, download, and install or you can check for updates from within each software.
Update FirefoxUpdate ThuderbirdUpdate Chrome

 

3. Update / install addons / plugins / extensions for Firefox, Chrome and Thunderbird:
WHY: They make your browsing / emailing experience sooooo much better.
HOW: Here’s our list of must-have Firefox addons:
https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/collections/avni/firefox/
Here’s our list of must-have Thunderbird addons:
https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/collections/avni/thunderbird/

 

4. Update /install the latest versions of the following free software for better multimedia compatibility / video performance:
WHY: Older versions of multimedia plugins can use up your CPU and slow down your system (not to mention heat it up when playing videos). Adobe just recently released a 64bit version of their Flesh Player, which is also set to take advantage over Mac’s graphic acceleration (a feature that hasn’t been used in the past):
Perian – The swiss-army knife of QuickTime components
Windows Media player component for Mac (Flip4Mac WMV)
Microsoft Silverlight .NET Multimedia Plugin
Adobe Flash Player
Adobe Shockwave Player
Adobe Air
DivX multimedia codec
Do yourself a favor – while DivX is a great codec for playing online videos / content, the DivX Player installed with it is no good. After installing the DivX Package, trash the DivX Player (from the Applications folder). Instead, we recommend:
VideoLAN (VLC) Media Player

 

5. Update Microsoft Office:
WHY: Every other day, a 15-year-old hacker finds some new security holes in Microsoft’s Office suite. Making sure you’ve got the latest patches, updates, etc is important.
HOW: From within either MS Word, Excel or PowerPoint, hit “Help” on the top-menu and then “Check for Updates”. This will run the Microsoft AutoUpdate.
Microsoft AutoUpdate

 

6. Update all your 3rd party/other software:
WHY: Mac OS Software Update tool is great but it only covers Apple software.
HOW: For 3rd party or any other software, I use both AppFresh and LogicielMac Update (LogicielMac Update is a bit old but it’s still working). They each find updates the other one won’t. If you’re up for paying $20 a year for a better tool, check out MacUpdate Desktop.
AppFresh System Updates
LogicielMac Software Update

 

7. Install AppTrap before you uninstall/remove any unwanted / unneeded software from your mac:
WHY: AppTrap deletes all associated files with trashed applications, allowing for a more complete clean-up of your Mac when you uninstall software.
HOW: Get the latest version of free AppTrap here.
NOTE: When you update software (rather than un-install it), an AppTrap popup might appear, asking you if you want to delete some extra files it finds, that are associated with that software. These are usually settings or preferences files for that software so I’d recommend not to delete them (MOVE to trash), but to LEAVE them as is.
AppTrap

 

8. Uninstall / remove any unneeded / unwanted / unused software from your Mac’s Application folder:
WHY: They take extra space you might need, they may use your memory and slow down your OS (if they are loaded at boot time), they can add clutter to your application folder, etc.
HOW: Simply drag any unwanted/unused software to the trash can. If you installed AppTrap as suggested above, an AppTrap popup will appear, asking you if you want to delete some extra files it finds, that are associated with the unwanted software. Sure you want.
UnInstall Applications Drag to Trash
9. Clean your dock’s unused icons/shortcuts:
WHY: Seems like everyone have a few shortcuts on their desktop’s doc they are not really using that often. Trashing them makes the doc cleaner and much more useful.
HOW: Simply drag your unused icons/shortcuts to the trash can.
OSX Clean Minimal Dock

 

10. Clean your cluttered desktop & reduce the number of icons:
WHY: For OSX, every icon on your desktop is like a little window. As such, it has a corresponding backing store allocation in the window server. Lots of these little windows apparently can put a strain on the server, especially when you’ve got lots of other (normal) windows open as well. It’s been reported numerous times that having a clear desktop will, in fact, increase the speed of your Mac.
HOW: Either put your junk in folders or delete stuff you don’t need.
Cluttered Mac Desktop

 

11. Disable DropBox, SugerSync, Carbonite (or any other online backup / sync tool) from loading at startup:
WHY: Don’t get us wrong, we LOVE free backup/sync services like DropBox & SugerSync, but when loaded at startup, they have a tendency to suck bandwidth. Online backup/sync services constantly call home to check if there are any files to sync/backup, slowing down your internet connection.
NOTE: Backupping (is that a verb?) is important and if you’re the type of person who remembers to manually backup your data, skip this one.
HOW: In DropBox’s preferences menu, uncheck “Start DropBox on System Startup”. InSugerSync’s preferences menu, uncheck “Auto Start SugerSync Manager When My Computer Starts Up”.
Free DropBox
Free SugarSync

 

12.Disable TimeMachine’s automatic backup and use TimeMachineEditor instead:
WHY: By default, time machine tries to backup every 3600 seconds (one hour). We do believe backup is important but every hour? really? Unless you’re working with extremely sensitive data that changes by the minute, once a day or every few hours is probably good enough. This will free up your CPU usage and over-use of the external hard-drive you’re backing up to.
HOW: Get free TimeMachineEditor here.
TimeMachineEditor

 

13. Access your NTFS Windows formated (external) hard-drive with Paragon NTFS for Mac:
WHY: If you’re using an external hard-drive which was formated using a Windows system as NTFS, and you need to access the files on your mac, this software is for you.
HOW: Buy and Download Paragon NTFS for Mac here, install and enjoy it. If you’re into torrents, I’m sure you can google it.
Paragon NTFS for Mac

 

14. Download, install and enjoy the free BetterTouchTool:
WHY: Because once you use it, you wouldn’t want to stop using it. Click here to learn more.
BetterTouchTool
15. Disable file sharing (if you’re not using it):
WHY: Did you know most Macs share their public folder’s files over the network? That means if you’re using your Mac at a coffee shop or any other public/open wifi hotspot, people might have access to some of your folders. Even if your public folders are empty and you think you have nothing to worry about, having access to your computer via the network will slow down your internet connection.
HOW: In Mac’s “System Preferences” click “Sharing” and make sure File Sharing is off.
Mac OSX Disable File Sharing
16. Get rid of language files you don’t speak:
WHY: Mac OS X has always supported a wide range of world languages but to be honest with you, we only use English. Getting rid of all other languages will not affect your ability to see/read any of them online, using your browser, email, etc. These language files are only used for Mac’s actual OS, menus, interface, dialogs boxes, help files, etc.
HOW: Hit the little Apple icon on the top left menu/corner, then hit “System Preferences”. Hit “Language & Text”, then “Edit List” and remove all unneeded languages.
OSX Remove Languages & Text
17. Disable Mac’s Bluetooth (if you’re not using it):
WHY: Most people do not use bloetooth on their Mac, yet it’s enabled by default and shortens your battery life.
HOW: Hit the little Apple icon on the top left menu/corner, then hit “System Preferences”. Hit “Bluetooth”, then uncheck the “On”.
OSX Disable Bluetooth Preferences
18. Turn off Universal Access (if not used):
WHY: “Every Mac comes standard with a wide range of assistive technologies that help people with disabilities enjoy the power and simplicity of the Mac. We call this Universal Access” (Apple’s website). Assuming most people won’t use these features, why have them on?
HOW: Navigate to System Preferences / Universal Access, and turn off anything you’re not using.
OSX Turn Off Universal Access
19. Turn off Speech Recognition / Speakable Items (if not used):
WHY: Unless you’re using it, why have it on?
HOW: Navigate to System Preferences / Speech / Speech Recognition and turn off “Speakable Items”
OSX Turn Off Speakable Items

 

20. Reorganize / clean the Spotlight search index:
WHY: We love Mac’s spotlight (the little search box on the top-right corner of your menu-bar) but it seems like it indexes and lists files we’re never going to look for.
HOW: Hit the little Apple icon on the top left menu/corner, then hit “System Preferences” then “Spotlight”. Uncheck all the elements you’re not using and/or re-order the list by dragging elements up/down. Since we’re using Thunderbird for emails, for example, we don’t need Spotlight to check “Mail Messages” in Mac’s Mail client. We also disabled: Fonts, Contacts (since we’re not using Mac’s Mail), Webpages, Events & To Do Items, and System Preferences. Then we re-order the list by the type of searches we use most:
Applications
Folders
Documents
Presentations
PDF Documents
Movies
Music
Images
NOTE: If you wish to delete Spotlight’s index all-together and have it re-index your hard-drive, use OnyX (mentioned in step #38 of this guide).
Reorganize Spotlight Index

 

21. Use free Secrets preference pane and TinkerTool to customize Mac’s hidden or incomplete settings:
WHY: There are a lot of things you can do to improve your Mac’s performance / visual appeal that are usually hidden or unaccessible. For example, you can probably do without the fancy 3D effects and animation that may seem sluggish on some older Mac models.
HOW: Disable some or all of these effects with TinkerTool and Secrets, turn off the translucent menu bar using the Desktop & Screensaver pane in System Preferences, and display folders in the Dock as folders rather than Stacks (control-click on each folder in the Dock and choose Display as Folder).
Secrets
TinkerTool

 

22. Clear out useless login items:
WHY: Its good to check that unwanted programs are not starting up when you login to your Mac. Any software loaded during startup will slow down your OS and/or the internet if it’s using any bandwidth.
HOW: This can be done from System Preferences > Accounts > Login Items.
Mac OSX Login Items
23. Eliminate unwanted background / startup processes:
WHY: Much like the mentioned above “login items”, background processes are applications or parts of them that run in OS X without telling you they are there. You won’t see them in the Dock but they can slow down your system.
HOW: Head to the root of your drive (Double-click Macintosh HD). Click on the folder called “Library”. There are three folders to look into inside the Library folder:
Macintosh HD / Library/ LaunchAgents
Macintosh HD / Library/ LaunchDaemons
Macintosh HD / Library/ StartupItems
Once you’ve identified something you don’t need or no longer use inside these three folders, drag it to the trash can. If you’re wondering what are those files inside these folders, you can always use google to identify what software installed them there.
Next, head to the “Library” folder inside your own user’s folder and look for the same three folders:
Macintosh HD / Users / (your username) / Library / LaunchAgents
Macintosh HD / Users / (your username) / Library / LaunchDaemons
Macintosh HD / Users / (your username) / Library /StartupItems
Again, once you’ve identified something you don’t need or no longer use inside these three folders, drag it to the trash can. Note that not all three must exist in this Library folder. It may be that you’ll only find one or two of them.
NOTE: Be careful not to delete any items you might need, for application you use regularly (like backup software for example). You’ll need to Restart your Mac for changes to take effect.

 

24. Clear out / delete unused user accounts:
WHY: Have you ever created user accounts for your roommate, boyfriend, girlfriend, etc which you’re not using anymore? Not a bad idea to login to those account one last time just to make sure there’s nothing you need in the Documents folder (copy/back up those files if there are), then logout, and simply delete those accounts.
HOW: This can be done from System Preferences > Accounts. You may need to unlock (click the lock to make changes), then chose any account you’re not using under “Other Accounts” and hit the minus (-) below to delete the selected account.
Mac OS Delete User Accounts

 

25. Use Disk Inventory X or GrandPerspective to locate large files/folders that take too much space on your hard-drive and can be deleted or moved to an external backup hard-drive.
WHY: Mac OSX needs about 20% free space on your hard-drive to operate optimally. Not to say you can’t run it on a full hard-drive, but the more free space you have, the faster your system will run. That’s because when it’s idle, Mac OS runs its defragmentation scripts and the more free space it can use, the faster the defrag process will take.
HOW: If you have an external hard-drive, consider relocating your media library files to it (movies, audio files, etc). This will keep your media but free up lots of space on your internal hard drive.
Disk Inventory X
GrandPerspective

 

26. Use smcFanControl to cool down your Mac:
WHY: Ever felt like your Mac is over heating? smcFanControl lets you set the minimum speed of the build in fans. So you can increase your minimum fan speed to make your Intel Mac run cooler.
smcFanControl

 

27. Use TotalFinder as a replacement for the Mac OS’ default native Finder:
WHY: One of the coolest features of TotalFinder is that it adds tabbed browsing to the finder, similar to your Firefox, Explorer or Chrome’s tabbed browsing.
HOW: Buy TotalFinder here or if you’re into torrent, you might find it on google.
Total Finder Tabbed Finder

 

28. Remove fonts you don’t use, as well as defective and duplicate fonts:
WHY: Getting rid of unused fonts provides both a performance and disk space benefit. Obviously, every font file is a file that takes up space. However, Mac OS X must read the installed fonts as part of the start-up and log-in process, making a large number of fonts a performance issue. Perhaps even more importantly, all applications read available fonts at launch. This means that reducing the number of fonts can have speed up applications’ launch time.
HOW: You can remove or disable fonts using the Font Book application included with Mac OS X. Run.
To remove/delete defective fonts, in Font Book, click “All Fonts” under the “Collection” (left-menu). Then, on the Font column, select all fonts (Command +A). Right-click on your selection and hit “Validate Fonts”. A popup window will appear, validating all fonts. We recommend deleting/removing any font that can’t be validated (green check-mark).
To remove/delete duplicate fonts, use your Mac’s top menu-bar – hit “Edit”, then “Resolve Duplicates”.
FontBook Resolve Duplicates
FontBook Validation

 

29. Use Little Snitch to keep track of what software is using your bandwidth and sharing your private information.
WHY: A firewall protects your computer against unwanted guests from the Internet. But who protects your private data from being sent out?
HOW: You can buy Little Snitch here or if you’re into torrents, google it.
30. Set up a firmware password for extra security & protection:
WHY: Even if you setup a username login password, it’s fairy easy to hack your mac (as this guide shows).
HOW: Here’s the complete guide for setting up firmware password from Apple’s website.
Firmware Password Utility

 

31. Evaluate your dashboard widgets (or even better, disable widgets all-together):
WHY: Widgets use a lot of ram. Each dashboard widget you enable consumes both processing power and valuable memory.
HOW: Limit how many widgets you run. To disable widgets all-together follow these steps:
1. Applications > Utilities > Terminal
2. Type “defaults write com.apple.dashboard mcx-disabled -boolean YES” (without the quotes) and hit enter.
3. Type “killall Dock” and hit enter.
To re-enable desktop widgets just repeat above previous steps with “NO” insteadof “YES” in step #2.
mac osx dashboard widgets

 

32. Reset your Mac’s SMC (System Management Controller) chip:
WHY: The System Management Controller (SMC) is a chip on the logic board that controls all power functions for your computer. If your computer is experiencing any power issue, slow downs getting into sleep mode, idle, wake ups, noisy fans, charging issues, etc, resetting the SMC may resolve it.
HOW: If you can remove the battery from your Mac, follow these steps:
1. Shut down the computer.
2. Disconnect the power adapter from the computer, if it’s connected.
3. Remove the battery.
4. Press and hold the power button for 5 seconds.
5. Release the power button.
6. Reconnect the battery and the power adapter.
7. Press the power button to turn on the computer.
NOTE: If you can’t take the battery out, or for more detailed info, visit Apple’s guide on the topic here.

 

33. Reset your Mac’s PRAM and NVRAM:
WHY: PRAM Stands for Parameter Random Access Memory (used in in PowerPC based Macs) and NVRAM Stands for Nonvolatile Random Access Memory (used in Intel based Macs). They are both type of random access memory which does not lose its information when power is turned off. PRAM and NVRAM store certain system and device settings in a location that Mac OS X can access quickly but this exact cache memory data can cause slow downs.
HOW: Follow these steps:
1. Shut down your Mac.
2. Locate the following keys on the keyboard: Command, Option, P, and R. You will need to hold these keys down simultaneously in step 4.
3. Turn on the computer, and immediately,
4. Press and hold the Command-Option-P-R keys. You must press this key combination before the gray screen appears.
5. Hold the keys down until the computer restarts and you hear the startup chime sound for the second time.
6. Release the keys.
7. Your computer’s PRAM and the NVRAM are reset to the default values.
NOTE: For more info on this, visit Apple’s detailed instructions here.

 

34. Turn off Mac’s annoying startup chime using StartupSound.prefPane:
WHY: Cause if you’re in a meeting and you need to restart your mac, you really don’t want that annoying chime.
StartupSound.prefPane

 

35. Install the “32- or 64-bit Kernel Startup Mode Selector” and switch to 64bit mode (if you can):
WHY: Mac OS X 10.6 Snow Leopard is a 64-bit system but by default, it’s set up to work as 32-bit. Why? (you might ask) – at the time of releasing OSX 10.6 Snow Leopard, apple was worried about 3rd party drivers not working well on a 64-bit core. Now, It’s been a while since its release and we’ve been running on 64bit using this tool for over a year now without any problem.
NOTE: You might want to check if this tool is compatible with your system before you run it. Read more here.
HOW: Download the 32- or 64-bit Kernel Startup Mode Selector here, install and run it ONLY if you get the green check-mark, to verify that your system is compatible.
ALTERNATIVE: Snow Leopard System Mode Configurator Preference Pane – 32/64 bit boot selector (same thing basically, just allow you to access its preference panel via System Preferences instead of the Application folder).
32 or 64 Bit Kernel Startup Mode Selector

 

36. Download free Caffeine to alow your Mac to stay awake when you’re using it:
WHY: Caffeine is a tiny program that puts an icon in the right side of your menu bar. Click it to prevent your Mac from automatically going to sleep, dimming the screen or starting screen savers. Click it again to go back.
Caffeine
37. Use CleanMyMac to, well, clean your Mac:
WHY: Out of all the tools we tested, CleanMyMac is the simply the best in cleaning your mac. We love the language removal feature, the universal binaries remover, and the many other features.
HOW: Buy CleanMyMac Here or if you’re into warez, google it.
CleanMyMac

 

38. Use free OnyX to clean your system, repair permissions, run daily, weekly and monthly scripts, and more:
WHY: OnyX allows you to verify the Startup Disk and the structure of its System files, to run miscellaneous tasks of system maintenance, to configure the hidden parameters of the Finder, Dock and of some of Apple’s own applications, to delete caches, to remove a certain number of files and folders that may become cumbersome and more.
↵ Use original player
Maximize Your Mac’s Performance with OnyX, MAG 42
By MacAppGuide
i

 

39. Use iDefrag to defrag your fragmented hard-drive:
WHY: The question whether you need to defrag seemed to be answered by Apple in their technical document that describes the capability of Mac OS X to defragment files itself. It turns out OS X only does this for files that are smaller than 20 MB. Since we all have files that are larger then 20MB, they are never being defragged and can slow down your system.
HOW: To the rescue, buy iDefrag and use it to optimize your system.
NOTE: We DO NOT recommend using the quick (online) defrag option. There have been reports it can mess up some files if used while running other software. To be safe, go with FULL defrag. It requires restart and may take all night but it’s the best defrag option.
iDefrag

 

40. Calibrate your Mac’s battery:
WHY: Calibrating your battery ensures you get the longest possible running time from it. Apple recommends calibrating your battery about once a month (really Apple?) We say, just do it now, and maybe next time you’re going over this guide in a few months.
HOW: For OSX Snow Leopard 10.6, follow this guide. For other versions of OXS, search Apple’s reference articles here.
ALTERNATIVE: If you’re up for paying fot it, Watts will do the calibration for you. You can buy Watts here or if you’re into warez, google it.
Binary Tricks Watts

 

Mac OSX Speed up beschleunigen

Speed Tips

Note: the directions are based from OSX Leopard 10.5, most things should work with Snow Leopard as well

Note: the easy tips are at the top and the more complicated and better ones are at the bottom

If you are ever uncertain about doing anything listed here just skip it and move along

If you have any to add feel free to use this pages discussion board…

Install Updates

Firmware, driver, and OSX updates will help things the most. Not to mention security updates are great as well for protecting your data and privacy.

For the best update experience install a few updates at a time, restart the computer, then install some more and repeat. When doing every update simultaneously sometimes things can go wrong.

System Prefs > Software Update > „check now“

Remove Un-Necessary Apps

This fits with the whole idea that less is more. The less clutter and less stuff running the better.

If you often install and delete applications consider using AppCleaner. Even when software is removed from the Applications folder all it’s associated caches, preferences, support files, and more can still remain. These take up extra disk space and adds clutter. AppCleaner is great for this, as it removes the applications clutter instead of leaving it behind.

Keep Disk Space Free

Keep at about 10GB free for smooth running. When OSX needs to use swap space it doesn’t like to run out. OSX writes it’s swap to a file on the main system disk, so when the main disk is filled swap space becomes limited. Note, if you have more RAM or use FileVault encryption you’ll need more free space.

Disk Inventory X is a good app for finding folders and apps that are space hogs.

Reduce Number of Login Items

The less stuff running the better. When some applications are installed they also install services that are started through a users login items. Some login items are useful and others are not. Remove the low value ones and it’ll help reduce ram consumption. Although, consider leaving iTunesHelper alone as it auto launches iTunes when an iPod is plugged in.

System Prefs > Accounts > User XYZ > Login Items

Remove Un-Used System Preferences

Custom installed system preferences can be added when an application is installed or added by the user by opening „.prefPane“ extensions. Some third party system preferences don’t add any overhead while other do add and control extra processes. Simply remove the ones that go unused. The only System Preferences that you can remove are under „Other“.

To remove them either „right click“ or hit „control + left click“ to get the remove option.

Or they can also be removed from the folders „/Library/SytemPreferences“ and „/Users/user_xyz/Library/SystemPreferences“.

Turn Off Dock Animations

Any animations or effects like transparency give the system more work to do. The Dock’s effects are some of the easiest to disable. Turn off magnification and use the scale effect and/or uncheck animate opening applications.

System Preferences > Dock

Disable Un-Necessary Services

Uncheck the ones you don’t use. This will also make your computer more secure. Most normal users will need only file sharing and maybe printer sharing.

System Preferences > Sharing

Disable Fast User Switching

If only have one user on your computer disable it. Fast user switching is made to save an entire users session in memory while someone else is logged into another account. This allows very fast logins between users but uses much more ram.

System Prefs > Accounts > Login Options

Uncheck „Enable Fast User Switching“

Turn Off Bluetooth

Bluetooth is a wireless connection used by many computers, mobile devices, input devices, and headsets. If Bluetooth is left unused it is best to disable it to increase battery life on laptops and improve security.

To disable go to System Preferences > Bluetooth and turn Bluetooth off

Limit Spotlights Reach

Reducing Spotlights reach can reduce the amount of time it’s using the system and its attached disks like hard drives, usb sticks, and network drives. Certain folders are used very actively by OSX especially folders like the „Cache“ and „Log“ folder in „/Users/user_xyz/Library“ and „/Library“. Also, if large external or networked disks are attached only occasionally Spotlight can spend a lot of time indexing them. When extra disks are connected Spotlight has to track all the changes made to each disk since they’re absence. This is usually not a problem if drives are left connected or are not frequently changed.

An additional bonus of limiting Spotlights reach is it’ll make search results more relevant. The results will be cleaner than usual by reducing random results and duplicates like hundreds of „com.apple.*.plist“ files. Unless of course you use Spotlight to find obscure things frequently.


How to add items to Sportlights privacy list…

System Prefs > Spotlight > Privacy

Adding the „/Library“ and „/Users/XYZ/Library“ and „/System“ folders to the privacy list will help reduce Spotlight activity and clean up search results.

Optionally, entire disks can be added to Spotlight as well… If you want to disable Spotlight entirely just add all disks to the privacy list or see the following MacOSXHints.com hint http://www.macosxhints.com/article.php?story=20071102215912892

Disable or Remove Unused Fonts

OSX will automatically load any newly installed font. It will tend to make startup slower and use more ram.

Go to /Applications/Font Book

select the fonts you don’t want to use and choose either „Edit > Disable“ or „File > Remove“

Force Enable Quartz, Disable Beam Sync

Quartz is a hardware acceleration feature of OSX that can provide significant speedups on macs with a decent graphics card. Quartz is not always on for some reason… Beam Sync is for CRT monitors, if you use LCDs then disable it and get a little boost.

Download the „Secrets“ system pref from:

http://secrets.blacktree.com/

Disable Sync and Enable Quartz options in the System section. Its got lots of other goodies as well.

Run Maintenance Scripts Routinely

If your computer is off overnight these scripts will not run. So just leave your computer on some nights or open the Terminal and run the „periodic“ command occasionally.

Applications > Terminal

run „sudo periodic daily weekly monthly“

Let it run, and don’t close Terminal until it’s finished. It is normal for it to ask for a password.

Use Less Widgets or Disable Dashboard

Widgets use a lot of ram, I mean a lot! With a slew of them installed an extra 256MB can be allocated just for widgets even though they’re supposed to be lightweight. No need to have them running if they’re unused. So limit how many are run or disable Dashboard entirely…

Do the following to disable Dashboard:

Applications > Utilities > Terminal

enter „defaults write com.apple.dashboard mcx-disabled -boolean YES“

enter „killall Dock“

To re-enable just repeat the previous steps with „NO“ instead

Remove Extra Printer Drivers

Note: This is no longer required on Snow Leopard as printer drivers are now downloaded on demand.

A OSX default install has a huge amount of printer drivers pre-installed, taking up over 3GB! This is why it’s so easy to setup OSX with printers because it must have every driver on earth! If you don’t use many printers or don’t mind installing a driver from time to time then just remove them. Choose wisely though…

Simple go to /Library/Printers and just trash the ones you don’t want.

Remove Unused Languages and Architectures

OSX and many applications come with many languages that will never be used by most users. Many universal binary apps include copies of themselves for multiple cpu architectures like PowerPC, G5, G4, which doesn’t matter anymore when running an Intel system unless you run a lot of older apps. Removing these extra languages and architectures will save lots of disk space, easily over 1gb. Luckily there is a tool that is made just for this called Monolingual.

Be careful with this one!!! Whatever languages or architectures you delete can’t be restored which can render your system and or certain programs unusable if the wrong choices are made!!!

http://monolingual.sourceforge.net/

Main Culprits to Slowness

Luckily for OSX users viruses/spyware are not a huge problem unlike Windows, for now… The following tend to be the main cultprits.

1) Too many running processes

2) System clutter

3) Routine maintenance not running

Too Many Processes:

Programs the user is running

Menu bar items: little doohickies near the clock (top right)

Widgets = bye bye ram

Login items: background user programs = ram/cpu use

System services, and daemons: invisible happenings

With OSX it’s not uncommon to see the system running near 100 processes under normal use with a few programs open. Of course this varies widely and ideally it’s best to have as few as possible. The good news is that most of these processes are system services and are fairly insignificant in the amount of system resources they use. Luckily, most of the resource hog processes like login items and programs are manageable by users.

System Clutter:

The instantly affecting ones include any fancy graphics, having a lot of fonts or desktop icons, and multiple network connections. The fancy graphics is probably not a surprise. Although, what is surprising is having a lot of fonts actually bogs a system down through its large caches, etc. Also OSX has a history of the beach ball of death when file sharing connections are improperly terminated. For example being connected to remote computer while it’s shutdown OSX will continue to try to maintain the connection until it finally gives up (times out). Spotlight can also index and read remote drives which can cause a considerable effect. So, the more the worse…

Fancy graphics, animations, fonts

Multiple file sharing network connections

Lots of fonts

System Prefs

Desktop Icons

Low disk space

Logs, caches, databases

Broken permissions

Routine Maintenance Not Running:

OSX runs periodic maintenance scripts on a daily, weekly, and monthly basis to keep the system running smoothly. The problem is they don’t run because they’re meant to run in the early morning when most people have their computers off or sleeping. By default the daily and weekly scripts run at 3:15am based on the users clock. The monthly scripts run at 5:30am. The easiest solution is to leave to computer on overnight once in a while or open the Terminal and run the „periodic“ command occasionally.


To run the maintenance scripts manually do the following:

Open: Applications > Terminal

Type in the following and press enter: „sudo periodic daily weekly monthly“ Let it run, and don’t close Terminal until it’s finished. It is normal for it to ask for a password.


If you’re wondering what this all does here’s your answer. Each script will clean, maintain, and/or update the following.

  • Daily: System messages, logs, scratch files, temporary files (all important)
  • Weekly: Locate database, whatis man page database (not really a big deal for normal users)
  • Monthly: accounting logs (not a big deal)

Contents

  • Speed Tips
  • Install Updates
  • Remove Un-Necessary Apps
  • Keep Disk Space Free
  • Reduce Number of Login Items
  • Remove Un-Used System Preferences
  • Turn Off Dock Animations
  • Disable Un-Necessary Services
  • Disable Fast User Switching
  • Turn Off Bluetooth
  • Limit Spotlights Reach
  • Disable or Remove Unused Fonts
  • Force Enable Quartz, Disable Beam Sync
  • Run Maintenance Scripts Routinely
  • Use Less Widgets or Disable Dashboard
  • Remove Extra Printer Drivers
  • Remove Unused Languages and Architectures
  • Main Culprits to Slowness
  • Too Many Processes
  • System Clutter
  • Routine Maintenance Not Running

 

Mac OS X Swap File Location

If you’re curious where the swap files are stored on your Mac, they’re located at:

/private/var/vm/

This directly also contains your sleepimage file, which is essentially what your Mac has been storing in memory prior to system sleep. This file is read again when you wake your Mac up to return to it’s previous state. Anyway, back to swap files in the same directory: they are named successively swapfile0, swapfile1, swapfile2, swapfile3, swapfile4, swapfile5. You can see them for yourself with the following command:

ls -lh /private/var/vm/swapfile*

The swapfiles are generally staggered in size, ranging from 64MB to 512MB.

Disable Mac OS X Paging / Swap

Caution: I would highly recommend against modifying how Mac OS X handles memory management and swap files. Unless you know exactly what you’re doing and why, this is not a recommended adjustment. Again, if you don’t know what you’re doing, do not mess around with Mac OS X’s swapfiles or paging ability!

In the Terminal, enter the following command. This will unload the dynamic pager from the Mac OS X kernel:

sudo launchctl unload -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.dynamic_pager.plist

Again, this completely disables the Mac OS X paging ability, do not mess around with this for fun.

Your next step would be to remove the swapfiles that are currently stored, they are generally pretty large (it is your virtual memory after all) and take up a fair amount of disk space.

sudo rm /private/var/vm/swapfile*

That’s all there is to it.

 

Onyx >>> Info >> Speicher >>> SWAP    enable / disable

Windows 7 und Vista: Das Öffnen von Ordnern beschleunigen

Der Windows-Explorer öffnet jeden Ordner mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Daher kann es vorkommen, dass sehr umfangreiche Ordner ziemlich lange brauchen, bis der Inhalt angezeigt wird. Speziell bei Ordnern mit Fotos oder Videos kann diese Zeitverzögerung eintreten. Um das Öffnen der Ordner zu beschleunigen muss nur etwas an den Ordnereinstellungen geändert werden.

Ordner schneller machen

Grund für die Zeitverzögerung ist die Erstellung von Miniaturansichten der Einzeldateien durch den Windows-Explorer. So ändern Sie die Ordneroptionen:

1. Starten Sie den Windows-Explorer mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E], und klicken Sie auf “Organisieren | Ordner- und Suchoptionen”.

2. Im Dialogfenster “Ordneroptionen” wechseln Sie zur Registerkarte “Ansicht”.

3. Scrollen Sie bis zum Eintrag “Immer Symbole statt Miniansichten anzeigen” und aktivieren diese Option mit einem Häkchen in der Checkbox. Bestätigen Sie die Änderung mit “OK”.

Ab sofort werden keine Miniansichten die “Öffnungszeiten” verzögern.

Windows 7: Vorschau der Taskleiste beschleunigen

Wenn Sie mit der Maus auf ein Programmsymbol in der Taskleiste zeigen (nicht klicken), blendet Windows 7 eine kleine Vorschau des Programmfensters ein. Aber nicht sofort. Die Vorschau erscheint mit einer winzigen Verzögerung von exakt 400 Millisekunden. Warum, weiß nur Microsoft. Zum Glück, kann man die überflüssige Verzögerung auch abschalten. Die Vorschaufenster erscheinen dann sofort.

Turbo einschalten, Vorschau sofort einblenden

Um die Wartezeit für die Taskleisten-Vorschau auf Null Millisekunden zu verkürzen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R].

2. Geben Sie den Befehl “regedit” ein, und klicken Sie auf OK.

3. Im Registrierungseditor öffnen Sie folgenden Ordner:

HKEY_CURRENT_USER/Control Panel/Mouse

 4. Markieren Sie den Ordner “Mouse”. Anschließend klicken Sie in der rechten Fensterhälfte doppelt auf “MouseHoverTime”.

Standardmäßig ist mit dem Wert “400″ eine Wartezeit von 400 Millisekunden (0,4 Sekunden) eingetragen. Um die Verzögerung zu deaktivieren, geben Sie den Wert “0″ ein. Aktiv wird der Vorschau-Turbo ab dem nächsten Windows-Start.

Windows 7 und Vista: Netzwerk beschleunigen ohne RDC (Remote Differential Compression bzw. Remoteunterschiedskomprimierung)

Das Kopieren von Dateien übers Netzwerk dauert mal wieder ewig? Dann könnte die sogenannte RDC-Technik daran schuld sein. RDC steht für “Remote Differential Compression” (Remoteunterschiedskomprimierung) und soll das Netzwerk eigentlich schneller machen. Mitunter hat RDC aber den gegenteiligen Effekt und macht das Netzwerk langsamer. In diesem Fall schalten Sie RDC einfach aus.

Remote Differential Compression (RDC) wurde mit Windows Vista eingeführt. Es soll dafür sorgen, dass die Daten im Netz komprimiert verschickt bzw. synchronisiert und nur noch die Unterschiede zwischen zwei Dateien übertragen werden. Eigentlich eine gute Idee. Allerdings klappt’s nicht immer, und der Netzwerkverkehr wird langsamer statt schneller. Besonders wenn Dateien von alten XP-Rechnern kopiert werden sollen, die RDC nicht kennen.

RDC deaktivieren und ausschalten

Damit’s wieder schneller geht, lässt sich RDC folgendermaßen deaktivieren:

  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung), und wechseln Sie in den Bereich “Programme | Windows-Funktionen aktivieren bzw. deaktivieren” (Windows 7) bzw. “Microsoft-Dienste deaktivieren” (Windows Vista).
  2. Im folgenden Fenster entfernen Sie das Häkchen bei “Remoteunterschiedskomprimierung” und bestätigen die Änderung mit OK.

 

 Ab dem nächsten Neustart verzichtet Windows auf die RDC-Technik; Kopieren und Verschieben übers Netzwerk geht jetzt meist schneller über die Bühne.

Bootvorgang und Programmstarts beschleunigen Windows 7

Wenn Sie sich ärgern das ihr PC so lange benötigt zum Starten, dann sollten Sie den Prefetch einstellen. Diese Funktion erlaubt es das der PC schneller startet, und das die Programmstarts schneller geladen werden. So können Sie schneller auf ihre Daten zugreifen, und Anwendungen starten. Holen Sie so das letzte aus ihren Rechner raus. Dazu gehen sie wie folgt vor:

Starten Sie den Registrierungseditor mit „Start“ und „Ausführen“.

Tippen Sie nun im folgenden Fenster regedit ein.

Suchen Sie nun folgenden Ordner und Unterordner:

HKEY_LOCAL_MACHINE/SYSTEM/CurrentControlSet/Control/SessionManager/Memory Management/Prefetch Parameters

Im rechten Fenster ändern Sie nun den Wert von EnableSuperFetch durch Doppelklick auf 3.

Nach einem Neustart sollte der PC wesentlich schneller starten, und Sie einen schnelleren Zugriff auf ihre Programme haben.