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Windows 10: Autostart-Programme entfernen und hinzufügen

Autostart-Programme unter Windows 10 entfernen

Hinweis: Deaktivieren Sie nur Prozesse von Programmen, die Sie selbst installiert haben und von denen Sie wissen, das Sie nicht zwingend gebraucht werden.

  1. Drücken Sie gleichzeitig auf die Tasten [Strg] + [Umschalt] + [Esc], um den Taskmanager zu starten.
  2. Wechseln Sie oben zur Registerkarte „Autostart“, finden Sie hier alle Programme die mit Windows starten.
  3. Wählen Sie einen gewünschten Prozess mit der Maus aus und klicken Sie unten rechts auf den Button „Deaktivieren“.

 

 

 

Windows 10: Autostart-Programme entfernen

Alternativ zur Deaktivierung können Sie die Einträge im Autostart auch komplett entfernen. In der Regel ist das jedoch nur hilfreich, wenn sich der Prozess nicht wie oben beschrieben deaktivieren lässt.

  1. Folgen Sie als Erstes der obigen Anleitung und lassen Sie den Taskmanager geöffnet.
  2. Wechseln Sie zur Registerkarte „Prozesse“ und beenden Sie den zugehörigen Prozess.
  3. Mit dem kostenlosen Cleaning-Tool CCleaner können Sie den Eintrag nun entfernen.
  4. Starten Sie den CCleaner und wechseln Sie links unter „Extras“ zu dem Punkt „Autostart“.
  5. Wählen Sie hier den gewünschten Autostart-Eintrag aus und klicken Sie rechts auf den Button „Löschen“.

Autostart-Programme unter Windows 10 hinzufügen

Nutzen Sie ein Programm sehr häufig, können Sie häufig in den Einstellungen der Software festlegen, dass diese automatisch mit Windows startet. Bietet das Programm solch eine Funktion nicht an, können Sie den Autostart manuell einrichten.

  1. Drücken Sie gleichzeitig auf die Tasten [Windows] und [R], sodass sich das Fenster „Ausführen“ öffnet.
  2. Geben Sie den Befehl „shell:startup“ ein und klicken Sie auf „OK“. Anschließend öffnet sich der Autostart-Ordner.
  3. Fügen Sie hier alle Dateien oder Programme ein, die Sie mit dem Start von Windows öffnen möchten.
  4. Tipp: Bei Programmen sollten Sie eine Verknüpfung erstellen und nur diese Verknüpfung in den Autostart-Ordner einfügen.
  5. Über msconfig kann der Autostart von Diensten gehandhabt werden.

 

 


 

 

Eine Verknüpfung über die „Senden an“-Funktion erstellen

Mit der Funktion „Senden an“ können Sie ganz einfach Verknüpfungen auf dem Desktop erstellen. Dazu gehen Sie wie folgt vor:
  1. Navigieren Sie zur exe-Datei des Programms oder zum Ordner, von dem Sie eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellen wollen. Wechseln Sie dazu entweder in das Verzeichnis, wo das Programm oder der Ordner abgelegt ist, oder navigieren Sie zum entsprechenden Startmenü-Eintrag.
  2. Rechtsklicken Sie auf die exe-Datei des Programms oder den Ordner.
  3. Wählen Sie „Senden an“.
  4. Dann wählen Sie „Desktop (Verknüpfung erstellen“).

 

Eine Verknüpfung selbst erstellen

Neben der oben beschriebenen Möglichkeit haben Sie auch die Option, selbst eine Verknüpfung zu erstellen. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
  1. Rechtsklicken Sie auf eine leere Stelle auf dem Desktop.
  2. Wählen Sie „Neu“ -> „Verknüpfung“.
  3. Klicken Sie auf „Durchsuchen“. Dann navigieren Sie zu der exe-Datei des Programms oder zu dem Ordner und wählen die Datei oder den Ordner an.
  4. Klicken Sie auf „Weiter“.
  5. Geben Sie einen Namen für die Verknüpfung ein und klicken Sie auf „Fertig stellen“.

PiHole – Sicher und werbefrei surfen mit dem Raspberry Pi

Als Mediacenter oder IoT-Lösung – der Bastelrechner Raspberry Pi ist vielseitig einsetzbar. Mit Pihole macht er sogar euer gesamtes Netzwerk werbefrei und frei von Trackern. So richtet ihr die Software Schritt für Schritt einKling.

Was ist der Unterschied von Pihole zu einem Adblocker?

Warum einen Raspberry Pi mit etwas ausstatten, das ein Adblocker im Browser auf den ersten Blick auch kann? Weil Adblocker-Plugins etwas anders funktionieren und aufgerufene Websites erst blocken, sobald sie euren PC, Mac oder das Smartphone erreicht haben. Pihole hat einen anderen Ansatz, denn es blockt Tracker, Viren-verseuchte Websites und Werbung auf DNS-Ebene.

Das heißt, dass das Pihole quasi alles ausfiltert, bevor es an die Geräte im Netzwerk ausgeliefert wird. Wie ein Sieb, das zwischen eurem Router und allen Geräten im Netzwerk arbeitet. Und es bringt den Vorteil mit, dass diese Geräte auch in den nativen Apps werbefrei sind – und nicht nur mit Plugins oder speziellen Apps. Ich blicke in deine Richtung, iPhone.

Weniger Tracking, mehr Speed

Weniger Tracker bedeuten auch gleichzeitig mehr Privatsphäre, denn die eingebauten Filter sorgen dafür, dass deutlich weniger Informationen über euer Surfverhalten gesammelt werden können. Pihole ist zwar kein Tails oder Tor, das euren Traffic über fünf Millionen Proxies und dann noch mal zur Venus schickt, blockt aber sehr viele Anbieter und gefährliche Seiten.

Weniger Werbung und weniger Gefunke von Trackern und Analytics-Anbietern bedeutet zudem weniger Traffic und schnellere Ladezeiten von Websites und Apps. Na, überzeugt? Das alles braucht ihr für die Einrichtung.

Diese Hardware brauchst du für den Raspberry Pi mit Pihole

  • Einen Raspberry Pi – im Grunde tut es jeder Raspberry, auch der Raspberry Pi 1 oder Zero. Wir empfehlen euch jedoch einen Raspberry Pi 3 und aufwärts, um die Weboberfläche vom Pihole flott nutzen zu können.
  • Ein Netzteil – oder einen USB-Anschluss mit 2A-Output oder mehr.
  • Eine Micro-SD-Karte und einen SD-Adapter, der Karten meistens beiliegt.
  • Optional: Ein Gehäuse für den Raspberry Pi.
  • Optional: Einen Hoodie, da ihr ein paar einfache Shell-Befehle kopieren werdet und dabei aussehen müsst, wie ein Hacker.

Software für Pihole

 

 

Vorbereitung der SD-Karte

  1. Ladet euch im ersten Schritt Balenaetcher (oder eine der oben erwähnten Alternativen) herunter und installiert das Tool. Balenaetcher braucht ihr, um das Betriebssystem für den Raspberry Pi auf der SD-Karte zu „installieren“. Das Image öffnen und die Dateien kopieren funktioniert übrigens nicht, da eine Partitionstabelle auf die Micro-SD-Karte geschrieben werden muss.
  2. Raspberry Pi OS findet ihr hier, wobei ihr für das Pihole nur die „Lite“-Version braucht. Bei der Veröffentlichung dieses Artikels ist das Raspberry Pi OS (32-bit) Lite (basierend auf Debian Buster). Ihr könnt aber auch die 64-Bit-Variante installieren oder die Version mit einer Desktopumgebung, falls ihr den Raspberry Pi mit Pihole noch für andere Dinge verwenden wollt.
  3. Startet Balenaetcher, wählt die heruntergeladene und entpackte Datei und dann die Micro-SD-Karte aus, die nun mit oder ohne Adapter in eurem PC stecken sollte. Checkt bitte vorher, dass ihr die richtige Micro-SD-Karte und nicht eine externe Festplatte oder den USB-Stick auswählt (den mit dem geheimen Ordner, den Mutti niemals sehen sollte).
  4. Balenaetcher schreibt das Raspberry Pi OS auf die SD-Karte, und somit wäre das gute Stück dann auch schon bereit für den Einsatz. Steckt die Karte in euren Raspberry und stöpselt ihn mit einem HDMI- und am besten einem Netzwerkkabel verbunden an die Strombuchse. Ihr braucht zudem eine Tastatur mit Bluetooth-Adapter oder ganz oldschool eine mit Kabel.

 

 

Voreinstellungen des Raspberry Pi OS

Nachdem der Raspberry Pi gebootet hat (was ein wenig nach „Matrix“ aussieht), loggt ihr euch mit folgenden Logindaten und Passwort ein:

pi
raspberry

(beziehungsweise „raspberrz“, da die Tastatur noch auf Englisch eingestellt ist)

Ich bin zwar kein Hellseher, nehme aber an, dass ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit eine deutsche Tastatur nutzt. Damit das auch der Raspberry weiß, gebt ihr im Terminal ein:

sudo raspi-config

In dem Konfigurationstool hüpft ihr zu Punkt 4 (Localisation Options) und stellt im nächsten Schritt die Locale unter I1 auf Deutsch (DE), die Timezone (I2) auf Berlin, das Keyboard Layout (I3) auf Deutsch (DE) und WLAN Country (I4) ebenfalls auf DE. Die Punkte wählt ihr mit der Space-Taste an oder ab und wechselt mit Tab auf „Select“ beziehungsweise „Back“. Nach etwas Gerödel verlasst ihr das Menü über „Finish“ und startet den Raspberry am besten neu, mit:

sudo reboot

Nach dem Neustart ändert ihr zunächst das Passwort, damit Mr. Robot nicht so einfach Zugriff auf euren Raspberry Pi hat. Loggt euch ein (diesmal mit hoffentlich deutschem Tastaturlayout) und gebt ein:

passwd

Gebt euer aktuelles Passwort ein (raspberry) und dann euer neues, das ihr am besten in einem Passwortmanager speichert. Um das Betriebssystem auf den neuesten Stand zu bringen, führen wir ein Update durch, mit:

sudo apt update && sudo apt -y upgrade && sudo apt-get -y dist-upgrade && sudo apt -y autoremove && sudo apt -y autoclean && sync && sudo reboot

Nach dem Neustart installiert ihr nun Pihole und macht euch erstmal zum root, da Pihole bestimmte Rechte für die Installation braucht:

sudo passwd root

Vergebt jetzt ein temporäres Passwort und loggt euch als root ein, mit:

su -


Deutsche Tastatur:

  1. sudo raspi-config
  2. Punkt 4 Localisation Options
  3. l3 Change Keyboard Layout
  4. PC generic de 105 tecles (intl.)
  5. Runtergehen auf „Andere“
  6. Das Wort Duits suchen und bestätigen
  7. Dann nach oben und DUITS auswählen
  8. und dann geht es komischerweise wie gewohnt weiter
 

 

 

Die Installation von Pihole auf dem Raspberry Pi

Pihole bietet eine übersichtliche Oberfläche, mit der ihr weitere Einstellungen vornehmen könnt. 

Falls ihr nicht wisst, welche IP euer Pihole hat, findet ihr es so raus und notiert es am besten:

hostname -I

(das ist ein großes I, wie „Ihhh“, kein L)

Jetzt installiert ihr das Pihole über das Skript:

curl -sSL https://install.pi-hole.net | bash

Sollte das nicht funktionieren, weil curl fehlt, könnt ihr auch Folgendes tun:

wget -O basic-install.sh https://install.pi-hole.net
sudo bash basic-install.sh

 

Bei Problemen findet ihr weitere Infos zur Installation auf der GitHub-Seite von Pihole. Das Skript installiert und arbeitet ein bisschen vor sich hin und wird euch zwischendurch einige Fragen stellen, die ihr wie folgt, beantworten könnt:

 

Select Upstream DNS Provider: Cloudflare oder Google oder einer eurer Wahl.

Select Lists: Wählt hier einfach alle Listen aus.

Select Protocols: IPv4 und/oder IPv6, falls ihr IPv6 nutzt.

Do you want to use your current network settings as a static address: Gebt hier die IP-Adresse des Raspberry Pi ein, die euer Router zugewiesen hat (beziehungsweise Enter), und wählt den Router als Gateway aus – meist 192.168.0.1, aber prüft es zur Sicherheit nochmal in den Einstellungen eures Routers.

Do you wish to install the web admin interface: Ja, denn hier nehmt ihr nachher Einstellungen vor und seht, was das Pihole alles filtert.

Do you wish to install the web server (lighttpd): Ja, denn ohne läuft auch die Weboberfläche nicht oder ihr müsst euch den Server anders zusammenfrickeln.

Do you want to log queries: Ja, sofern ihr die Zugriffe in Logdateien speichern wollt.

Select a privacy mode for FTL: Je nachdem, ob ihr ein öffentliches Netzwerk betreibt oder die Anfragen schlicht und einfach komplett anonymisieren wollt (hallo DSGVO), könnt ihr hier einstellen, was genau geloggt wird.

 

 

Nach der Installation zeigt euch das Skript die Adresse des Pihole als IPv4 und/oder IPv6 sowie das Passwort für die Weboberfläche an. Loggt euch wieder als root aus und auch ein Neustart kann nicht schaden:

exit
sudo passwd -dl root
sudo reboot

 

 

Pihole als DNS-Server des Routers eintragen

Im Grunde könnt ihr den Raspberry nun an seinen Zielort verfrachten. Er braucht nur noch Strom und ein Netzwerkkabel zu eurem Router. Das Pihole funktioniert im Grunde auch per WLAN, sofern es nicht der ganz alte Raspberry Pi 1 ist. Für eine stabile Verbindung, und um etwas Frickelei zu vermeiden, solltet ihr aber ein Netzwerkkabel nutzen. Wer den Raspberry Pi übrigens nicht kennt: Das Teil hat leider keinen An- oder Aus-Schalter. Ihr macht ihn an, wenn ihr das USB-Kabel anstöpselt und fahrt ihn am besten herunter mit:

sudo shutdown now

Dann könnt ihr ihn vom Strom trennen und wieder anklemmen, wenn ihr ihn einschalten wollt. Im Idealfall wird er aber die ganze Zeit durchlaufen und Trackinganfragen, Werbung und anderen Firlefanz auf DNS-Ebene blocken. Damit das funktioniert, müsst ihr das in einem letzten Schritt eurem Router mitteilen.

Pihole müsst ihr im Backend der Fritzbox als DNS-Server eintragen. Hier unterscheiden sich die Modelle bei ihrer Weboberfläche natürlich. Bei der Fritzbox findet ihr die Einstellung unter Internet > Zugangsdaten > DNS-Server.

Hier gebt ihr die IPv4- und/oder die IPv6-Adresse eures Pihole ein. Als Alternative empfiehlt sich noch ein zweiter DNS-Server, falls ihr den Raspberry mal wechseln, aber dennoch weiter Internet haben wollt. Hier bieten sich Cloudflare (1.1.1.1) oder Googles DNS-Server (8.8.8.8) an, aber ihr könnt natürlich nehmen, was ihr wollt.

 

 

Die Weboberfläche und weitere Einstellungen

Im Grunde sollte alles out-of-the-box funktionieren. Ihr könnt euch die Weboberfläche vom Pihole ansehen, indem ihr die IP-Adresse im Browser angebt und ein „/admin/“ anhängt, zum Beispiel:

http://192.168.0.10/admin/

Loggt euch mit dem Passwort aus der Installation ein und ihr könnt euch auf dem Dashboard ansehen, wie viele Anfragen vom Pihole geblockt worden sind, welche Domains und Tracker das waren und so weiter. Wenn ihr die Listen aktuell halten wollt, könnt ihr unter dem Punkt Tools > Update Gravity auf Update klicken.

Eine Allow-Liste findet ihr ebenfalls im Menü links und ihr werdet sie das eine oder andere Mal brauchen, denn manchmal blockt Pihole relativ harmlose Werbetracker oder versaut euch Links in Newslettern, da diese meist über Tracking-Tools laufen. Setzt die entsprechenden Domains dann einfach auf die Liste oder schaltet Pihole kurzzeitig mit einem Klick auf Disable aus und wählt, für wie lange er ausbleiben soll.

Wer möchte, kann das Pihole auch als DHCP-Server nutzen, DNSSEC aktivieren, als rekursiven DNS-Server mit Unbound nutzen, weitere Adblock-Listen hinzufügen oder die Allow-Lists automatisch updaten lassen. Auf die gehört übrigens auch www.t3n.de – ist ja klar. Wie ihr das alles anstellt, erfahrt ihr hier:

Als kleiner Tipp: Wenn das Blocken mal nicht direkt funktioniert, wartet ein paar Minuten, bis euer Netzwerk das Pihole als DNS-Server „vermittelt“ hat. Oder startet euer Gerät ein Mal neu. Das gleiche gilt auch, wenn ihr das Pihole im Menü kurzzeitig ausschaltet, denn ein paar Sekunden lang wird es Tracker immer noch blocken.

 


Neue Ad-Block Filterlisten in Pi-hole einbinden

 

Standardmäßig enthält Pihole 5.0 aktuell 7 Filterlisten zum Blocken von Domains bzw. Webseiten. Diese ermöglichen Pihole das Filtern von unerwünschten Inhalten wie z.B. Werbebannern oder unerwünschten Scripten. Durch das Hinzufügen weiterer Filterlisten lässt sich die Zahl der unerwünschten Domains sehr einfach erhöhen. Wir wollen euch heute zeigen, wie ihr euren Pi-hole noch besser im Ad-Blocking machen könnt.

Filterlisten gibt es wie Sand am Meer. Wichtig ist, dass diese Listen gepflegt werden, denn die Listen werden nicht nur einmal in Pihole eingebunden, sondern regelmäßig auf Änderungen geprüft. Wir haben für euch ein paar Listen bzw. Webseiten zusammengetragen:

for blocklists i’m using

https://raw.githubusercontent.com/StevenBlack/hosts/master/hosts https://mirror1.malwaredomains.com/files/justdomains http://sysctl.org/cameleon/hosts https://zeustracker.abuse.ch/blocklist.php?download=domainblocklist https://s3.amazonaws.com/lists.disconnect.me/simple_tracking.txt https://s3.amazonaws.com/lists.disconnect.me/simple_ad.txt https://hosts-file.net/ad_servers.txt https://raw.githubusercontent.com/HenningVanRaumle/pihole-ytadblock/master/ytadblock.txt https://github.com/anudeepND/youtubeadsblacklist/blob/master/domainlist.txt https://v.firebog.net/hosts/lists.php?type=tick

for blacklists i’m using

ad.doubleclick.net clients6.google.com googleads.g.doubleclick.net i1.ytimg.com pagead2.googlesyndication.com pubads.g.doubleclick.net r1—sn-vgqsen7z.googlevideo.com r1.sn-vgqsen7z.googlevideo.com r17—sn-vgqsenes.googlevideo.com r2—sn-vgqs7n7k.googlevideo.com r20—sn-vgqs7ne7.googlevideo.com r20.sn-vgqs7ne7.googlevideo.com r4—sn-vgqs7nez.googlevideo.com r4.sn-vgqs7nez.googlevideo.com securepubads.g.doubleclick.net static.doubleclick.net www.youtube-nocookie.com

I’ve had decent success with this regex

^r[0-9]*([-]{1,3}|.)sn-[a-z0-9]{4,}-[a-z0-9]{4,}\.googlevideo

It’s not perfect, but does block about 80% of the ads that play during streaming, but only about 40% of the ads that play before the video begins.

 

 

Einbinden neuer Filterlisten in Pi-Hole

Ab der Version 5 von Pi-Hole befindet sich die Verwaltung der Filterlisten im Gruppen-Management der Software. Ihr könnt mehrere Gruppen definieren, die dann auf unterschiedliche Blocklisten zugreifen können.

 
Nach dem Einbinden neuer Blocklisten müssen diese noch über die im Bereich Tools vorhandene Funktion Update Gravity in Pi-Hole aktiviert werden.
 
 

pihole5-list-tool

Installing Python packages

sudo apt update
sudo apt install python3-picamera

sudo apt install python3-pip

installation

If you don’t sudo pip3 install, things won’t work – possibly in a very confusing way. Definitely on Raspbian 10, so probably before that.

$ sudo pip3 install pihole5-list-tool --upgrade

usage / running

Simply run:

$ sudo pihole5-list-tool

Finishing up

After adding lists, they must be loaded by running:

$ pihole -g

 

 

 

allowlists

Currently the only source for maintained whitelists is anudeepND’s allowlist. They are presented as:

  • Allowlist Only – Domains that are safe to allow i.e does not contain any tracking or

      advertising sites. This fixes many problems like YouTube watch history,
      videos on news sites and so on.
    
  • Allowlist+Optional – These are needed depending on the service you use. They may contain some

      tracking sites but sometimes it's necessary to add bad domains to make a
      few services to work.
    
  • Allowlist+Referral – People who use services like Slickdeals and Fatwallet need a few sites

      (most of them are either trackers or ads) to be whitelisted to work
      properly. This contains some analytics and ad serving sites like
      doubleclick.net and others. If you don't know what these services are,
      stay away from this list. Domains that are safe to whitelist i.e does
      not contain any tracking or advertising sites. This fixes many problems
      like YouTube watch history, videos on news sites and so on.
    

ad/blocklists

Currently the only source for maintained blocklists is firebog.net

  • Non-crossed lists: For when someone is usually around to whitelist falsely blocked sites
  • Ticked lists: For when installing Pi-hole where no one will be whitelisting falsely blocked sites
  • All lists: For those who will always be around to whitelist falsely blocked sites

 

Zusätzliche Whitelists

Gibt es, um mal welche zu nennen:

Aber die Ersteller/Verwalter von Blocklists sollten Einträge aus solchen Whitelists eigentlich bereits aus ihren Listen entfernt haben.

 


IP-Adresse oder sonstige Netzwerkeinstellungen ändern

Reconfigure pi hole via command line: pihole -r

You can also change ip address in

/etc/pihole/setupVars.conf

 

 


 

Updating

Updating is as simple as running the following command:

pihole -up

 


 

How do I set or reset the Web interface Password?

The Web interface password needs to be reset via the command line on your Pi-hole. This can be done locally or over SSH. You will use the pihole command to do this:

pihole -a -p

You will be prompted for the new password. If you enter an empty password, the password requirement will be removed from the web interface.

Top Secret: Unglaubliche Geheimnisse des Internets

Das Internet ist ein riesiger Raum voller kurioser Dinge. Ob mysteriöse Videos einer schwebenden Stadt oder verschlüsselte Nachrichten – wir zeigen Ihnen hier 7 unglaubliche Geheimnisse des World Wide Webs.

Die Stadt in der Luft – ein mysteriöses Video

Ende 2015 erschien ein Video, in dem eine Stadt in der Luft zu sehen ist. Das Video wurde in China aufgenommen und sorgte für wilde Spekulationen im Internet. Viele Menschen vor Ort glaubten, Zeuge eines Paralleluniversums geworden zu sein. So soll für ein kurzes Zeitfenster ein alternatives Universum in unserem eigenen sichtbar gewesen sein. Andere glauben, dass die NASA „Project BlueBeam“ startete. Dieses Projekt soll eine außerirdische Invasion simulieren.
Bis jetzt wurde noch nicht geklärt, was genau dort im Himmel sichtbar war – machen Sie sich im Video doch selbst ein Bild.

Wer kann das Rätsel von Cicada 3301 lösen?

Können Sie das Rätsel lösen?
Können Sie das Rätsel lösen?
Eine Gruppierung namens Cicada 3301 veröffentlicht seit 2012 Rätsel im Internet. Diese führen meist auf eine Seite oder zur Gruppierung selber. Die Rätsel sind extrem schwer zu lösen und erfordern Kenntnisse in Verschlüsselungsverfahren und Steganografie. Auch ein erfahrener Umgang mit dem Darknetwird vorausgesetzt.
Wenn Sie das Rätsel oder die Rätsel-Reihe gelöst und den Lösungsweg nicht verraten haben, setzt sich die Gruppe anscheinend mit Ihnen in Verbindung. Was danach passiert, ist ungewiss. Verschwörungstheoretiker mutmaßen, dass die CIA oder andere Nachrichtendienste dahinter stecken. Aber auch private Unternehmen werden nicht ausgeschlossen.

A858 – kein Flugzeug, sondern ein anonymer Reddit-Nutzer

Das Mysterium um A858
Das Mysterium um A858
Der Reddit-Nutzer A858 veröffentlicht in regelmäßigen Abständen verschlüsselte Botschaften. Die kryptischen Nachrichten werden immer von ein und derselben Person geschrieben und haben schon viele begeisterte Anhänger gefunden. Auch nach großen Bemühungen ist es noch niemandem gelungen, die Identität oder den Standort von A858 zu ermitteln. Den passenden Subreddit finden Sie hier.

Aufruhr im Usenet – Was ist das Markovian Parallax Denigrate?

Steckt Saddam Hussein dahinter?
Steckt Saddam Hussein dahinter?
Einer der Vorläufer des Internets, nämlich das Usenet, wurde erstmals 1996 in Aufruhr versetzt. Denn es tauchten Textdokumente mit dem Namen „The Markovian Parallax Denigrate“ auf. Diese enthielten eine scheinbar wahllose Anzahl an merkwürdigen Wörtern.
Bis heute wurde nicht geklärt, wer für diese Nachrichten verantwortlich war. Auch jahrelange Entschlüsselungsversuche blieben ohne Erfolg. 2012 gab es Gerüchte, dass eine Journalistin und ehemalige Spionin von Saddam Hussein dafür verantwortlich war. Belegt wurde dies aber nie.

Gruselige Geistersichtung auf YouTube: Ist wirklich immer alles ein Fake?

Auf Youtube und anderen Videoportalen existieren Geistervideos, die Ihnen einen Schrecken einjagen werden. Der Großteil davon ist natürlich nicht echt, aber es gibt auch einige Exemplare, deren Authentizität nur schwer in Frage gestellt werden kann.
Zum Beispiel tauchte Anfang 2015 ein sehr gruseliges Video eines Mannes aus Saudi-Arabien auf. Dieser fuhr mitten in der Nacht durch die Wüste und begegnete auf einmal einer Kreatur, die Ähnlichkeit mit einer Hexe hatte. Die saudiarabische Polizei startete danach eine umfangreiche Suchaktion, die aber erfolglos blieb. Achtung: Das Video ist nichts für schwache Nerven.

Der kuriose Fall des Benjamin Benett

Niemand kennt den Grund der Videos
Niemand kennt den Grund der Videos
Unter dem Namen Benjamin Benett lädt ein junger Mann seit geraumer Zeit Videos hoch. Auf diesen sitzt er 4 Stunden lang auf dem Boden und lächelt dabei. Fast 200 Videos hat er schon hochgeladen, alle mit demselben Muster. Niemand weiß genau, warum er es tut. Aber überzeugen Sie sich selbst von dieser außergewöhnlichen Kuriosität.

Was lauert im Deep Web?

Das Deep Web ist gigantisch
Das Deep Web ist gigantisch
Deep Web: Manche können mit dem Begriff nichts anfangen, anderen schaudert alleine bei dem Gedanken daran. Das ist nicht unbegründet, denn in diesen Tiefen des WWW geht es nicht immer mit rechten Dingen zu. Das Deep Web lässt sich nicht über Suchmaschinen wie Google aufrufen. Man braucht dazu spezielle Software wie zum Beispiel Tor, um eine Verbindung aufbauen zu können.
Übrigens: Nicht nur Verbrecher nutzen das Deep Web. Als Twitter in der Türkei gesperrt wurde, ist der Verkehr im Deep Web aus der Region rapide angestiegen.

Windows Download kostenlos: Original ISO-Dateien von jedem Windows

Jedes Windows zum Download

Installations-DVDs sind aus der Mode. Beim Kauf neuer PCs und Notebooks gibt es meist nur noch eine Recovery-DVD oder eine Notfall-Partition, aus der man ein vollgemülltes Image restaurieren kann. CHIP zeigt, wie Sie legal und kostenlos an jeden Original Windows Download kommen.

Für PC- und Notebook-Käufer ist es ein Ärgernis: Eine Original-Windows-DVD gibt es nur noch selten. Sie haben zwar einen gültigen Windows-Key, können aber trotzdem keine saubere Neuinstallation machen? Doch, können Sie wohl. Wir verraten, wie Sie direkt bei Microsoft an Windows 7, 8, 8.1 und Windows 10 als kostenlosen Download kommen. Außerdem haben wir ein kleines Tool parat, mit dem Sie die Downloads sehr einfach holen können. Vor allem für Nutzer, die noch Windows 7 brauchen, ist das interessant.

Ausweg Original-Windows

Was braucht man für die Downloads von Windows? Wer eine saubere Neuinstallation machen will, braucht erstmal einen gültigen Lizenz-Key. Denn nur dann hat man auch das Recht auf eine legale Windows-Nutzung. Doch trotz Key bringt sie ein Besuch auf Microsofts Webseiten erst einmal nicht weiter. Dort werden Ihnen die Downloads nicht einfach präsentiert. Wir zeigen, wie Sie sich Windows 7, 8, 8.1 oder 10 kostenlos herunterladen können. Um es aber noch einmal klar zu sagen: Für die legale Nutzung dieser Windows-Versionen brauchen Sie einen passenden Key.

Windows Key auslesen

Wenn Sie Ihren Windows-Key nicht mehr finden, können Sie ihn mit kostenlosen Tools einfach aus dem System auslesen. Das Gratis-Tool Windows Product Key Viewer zeigt Ihnen unkompliziert und einfach Ihren Windows Software-Schlüssel an. Sogar bei aktuellen Notebooks mit Windows 8.1 oder 10, die den Windows-Key ins BIOS packen, gelingt das Auslesen mit dem Tool.

Downloads:

PC-On-Stick: Der Computer im Kleinstformat

Mit minimalen Mitteln einen nicht nur funktionsfähigen, sondern auch leistungsfähigen Computer zu bekommen, ist kein Hexenwerk. Fertige PC´s zum Surfen im Internet und E-Mail-Versand gibt es bereits ab circa 40 Euro. Es sind Mini-Computer, die gar nicht mal so schlecht ausgestattet sind. Ideal für Nutzer, die entweder einen Monitor übrig haben oder für diejenigen, die ihren Flachbildfernseher auch als Computer verwenden wollen.

Auch die Technik kann sich sehen lassen. Viele Geräte, egal ob PC-Sticks oder Mini-Computer, sogenannte Nettops, setzen auf Quadcore- oder Intel-Atom-Prozessoren, haben zwei GB Arbeitsspeicher, HD-Grafikkarten und unterstützen Betriebssysteme wie Windows 7, 8 und 10. Auch Bluetooth- und WLAN-Schnittstellen für Netzwerkanbindung und Tastatur gehören zur Grundausstattung.

Als typischer Vertreter von PC-Sticks wäre beispielsweise der Intel Compute Stick zu nennen…

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…und als Mini-PC (Nettop) die Asus EeeBox.

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Die PC-Sticks, die meist am HDMI-Port des Fernsehers angeschlossen werden, haben nur begrenzte Speicherkapazitäten und setzen auf Mini-SD-Karten zur Speichererweiterung. Bei Nettops, sind integrierte Festplatten mit 160 GB keine Seltenheit. Zudem gehört bei den Nettops meist auch ein Standfuß und ein VESA-Montageramen zum Lieferumfang. Damit kann das Gerät an die Rückwand des Flat-TV´s geschraubt werden.

Die Preise für diese Geräte liegen hier bei ca. 80 Euro aufwärts. Für 40 Euro gibt es bereits einen guten Raspberry mit einem Linux Betriebssystem.

Schnäppchenjäger sollten auch bei eBay & Co reinzuschauen, um passende (Gebraucht-) Geräte zu finden.

Auch wenn der PC-Stick oder der Nettop wenig Strom verbrauchen, sollte man beim Kauf trotz allem darauf achten, dass man ihn ausschalten kann.

FAZIT:

Mit diesen Mini-PC´s lassen sich im Heimnetzwerk alle Multimedia-Daten (auch in Full HD) des Hauptrechners streamen, prima im Netz surfen und sogar ein paar Office-Anwendungen sind möglich.

Der Nachteil ist, dass ein solcher Kleinstcomputer kein Ersatz für einen „normalen“ Desktop-Computer oder Notebook ist.

Inhaltsverzeichnis eines Ordners in Windows erstellen und ausdrucken

Wenn es mal erforderlich ist, den Inhalt eines Windows-Verzeichnisses zu dokumentieren, wird meistens ein Screenshot angefertigt und dann ausgedruckt. Gegen diese Methode spricht zum Beispiel, dass der Druck meist mehr Tinte/Toner verbraucht und nicht immer per E-Mail versendet werden kann. Auch eine nachträgliche Bearbeitung dieser Liste ist nicht ohne weiteres möglich. Vorteilhafter ist in solchen Fällen die Listenerstellung im Text-Format.

EDITIERBARES INHALTSVERZEICHNIS ERSTELLEN

Dies ist mit ein paar wenigen Mausklicks über die Eingabeaufforderung blitzschnell erledigt. Als erstes rufst du das betreffende Verzeichnis über den Windows Explorer auf. Dann drückst und hältst du die Taste [Umschalt] und klickst dabei mit der rechten Maustaste in einen freien Bereich im rechten Anzeigebereich. Im Kontextmenü wählst du dann den Eintrag Eingabeaufforderung hier öffnen aus.

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In der Kommandozeile gibst du den Befehl dir>list.txt ein und bestätigst ihn mit [Eingabe].

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Dieser Befehl erzeugt im ausgewählten Ordner die Datei List im Format .txt, die editierbar ist und über Datei | Drucken ausgedruckt werden kann.

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NUR DRUCKEN IST AUCH MÖGLICH

Das Drucken des Inhaltsverzeichnisses ist auch als Direktdruck ohne vorherige Erstellung einer Text-Datei möglich.

Dazu klickst du im Verzeichnisbaum des Windows-Explorers mit der rechten Maustaste auf den Ordnernamen, dessen Inhaltsverzeichnis benötigt wird.

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Der Kontextmenü-Eintrag Print Directory Listing erzeugt einen sofortigen Druckauftrag, ohne Umweg über eine Texteditor-Datei.

Vysor: Chrome-Erweiterung beamt Android-Handy in den Browser

Ausprobiert: Über die Browser-Erweiterung Vysor lässt sich das Android-Handy bequem per Maus und Tastatur am Desktop-Bildschirm bedienen.

Gründungsmitglieder von Cyanogen haben eine Software als Chrome-Erweiterung realisiert, die das Android-Handy zum Desktop spiegelt. Das Ganze funktioniert sowohl unter Mac OS X als auch unter Windows. Ist das Chrome-Plug-In «Vysor» installiert, verbindet man das Smartphone per USB-Kabel mit dem Computer. Das Android-Gerät lässt sich dann ganz bequem per Tastatur und Maus bedienen.
vysor
Die Anwendung wäre eigentlich noch gar nicht zur Veröffentlichung geplant gewesen. Öffentlich gemacht wurde sie zunächst durch einen Leak bei Reddit, weswegen das Tool sich derzeit noch im Beta-Status befindet. Doch für eine Beta-Anwendung läuft das Ganze schon recht geschmeidig.

So funktioniert´s

Ist das Handy angeschlossen und die Chrome-App gestartet, wird man auf dem Handy noch einmal aufgefordert, den Gerätezugriff zu bestätigen. Dann dauert es wenige Sekunden und die Android-Anzeige poppt auf dem Monitor auf. Nützlich: Die Fenstergrösse lässt sich beliebig in die Länge oder in die Breite ziehen. Besonders cool: Mausklicks werden wie Tipper erfasst und Tastatureingaben gehen präzise von den Fingern. Über eine Share-Funktion ist sogar Fernwartung eines Android-Geräts möglich. Das kann z.B. nützlich sein, wenn man der technisch nicht so versierten Mutter aus der Ferne etwas am Handy einrichten will.
Das geschieht über einen kryptischen Link. Auf einem MacBook im selben Netzwerk hat der Zugriff auf ein am Windows-Rechner angeschlossenes Handy problemlos funktioniert. Beim Verbindungsaufbau holt sich der fragende Mac-Computer automatisch die Zugriffsrechte. Laut den Entwicklern soll es künftig auch möglich sein, auf mehrere Android-Geräte gleichzeitig zuzugreifen.

Fazit

Da es sich um eine frühe Beta-Version handelt, können beim Ausprobieren noch Fehler und Stabilitätsprobleme auftreten. Laut User-Kommentaren diverser Android-Foren scheint Vysor noch nicht mit allen Android-Handys zu funktionieren. Wir haben es mit Erfolg auf einem (gerooteten) Nexus 6 und einem YotaPhone 2 getestet. Auch wenn sich auf den ersten Blick für Durchschnittsanwender noch nicht viele Anwendungsszenarien erschliessen mögen, macht die experimentelle Anwendung schon einen sehr soliden Eindruck.

Wer es ausprobieren will: Damit die USB-Verbindung zum Computer klappt, muss zuerst der USB-Debugging-Modus über die Entwickleroptionen des Android-Geräts eingeschaltet sein. Die Entwickleroptionen schaltet man frei, indem man (bei Android Lollipop) unter Einstellungen/über das Telefon mehrmals auf den Eintrag Build Number tippt. Des Weiteren muss auf dem Windows-Computer der ADB-Treiber installiert sein. Diesen braucht man sonst in der Regel, um Terminalbefehle per USB zu übermitteln, wenn man z.B. das Gerät rooten will. Die Anwendung ist aber unbedenklich. Den USB Debugging Mode kann/sollte man aus Sicherheitsgründen danach wieder ausschalten.

Die Vysor-Chrome-Erweiterung gibt es hier.

17 Profi-Tipps für scharfe Fotos mit Smartphone, DSLR und Kompaktkamera und der entsprechende Kameramodus

 

1. Die richtige Fokussierung auf das Motiv

Trotz Gesichtserkennung und Autofokus rastet der Fokus nicht immer am gewünschten Motivpunkt ein, speziell bei Motiven mit geringem Kontrast oder schlechten Lichtverhältnissen. Daher sollten Sie immer selbst entscheiden, wohin Ihre Kamera fokussieren soll. Dazu können Sie je nach Modell auf den Touchscreen tippen, manuell fokussieren oder den Autofokuspunkt bei DSLRs auf das gewünschte Motiv setzen.

2. Die Kamera ruhig halten und atmen wie ein Schütze

Um Verwacklungsunschärfe auf Fotografenseite zu vermeiden, sollte man stets ganz in Ruhe seinen Fotoapparat halten und bewusst und langsam atmen. Das bringt Ruhe, denn Hektik ist kontraproduktiv für scharfe Bilder. Nach mehrmaligem tiefem Einatmen löst man die Kamera nach dem Ausatmen direkt aus.

3. Die Kamera abstützen

Ein einfaches Mittel, die Fotokamera zu stabilisieren, ist es, sie am Gesicht abzustützen und die Arme auf einem Geländer, einer Bank usw. aufzulegen. Das bringt weitere Stabilität und ist eine Alternative zum Stativ, das vielleicht nicht in jeder Situation zur Verfügung steht.

 

4. Kamera-interne Schärfeeinstellungen

Viele Kameras ermöglichen Bildeinstellungen, die schon intern mit der Kamera-Software verarbeitet werden. Die erzeugten JPG-Fotos werden mit den gewählten Voreinstellungen auf der Speicherkarte abgespeichert. Je nach Hersteller kann man so auch schon den gewünschten Schärfegrad nach Geschmack einstellen. Allerdings sollte man es dabei nicht übertreiben, denn überschärfte Fotos sehen nicht gut aus.

5. Stativ verwenden

Stative gibt es in allen möglichen Variationen und Materialien. Für jeden Einsatzzweck ist etwas dabei. Einbeinstative oder Modelle mit drei Beinen findet man häufig. Vier Beine sind seltener. Speziallösungen mit Saugnäpfen oder flexiblen Beinen bieten ebenfalls den Vorteil einer festen und ruhigen Kameraposition. Für mehrere deckungsgleiche Aufnahmen und Vermeidung der Verwacklungsunschärfe sind Stative weit verbreitete und zuverlässige Helfer. Schnellwechselplatten ermöglichen es, die Kamera in Sekundenschnelle auf das Stativ einzurasten und schnell wieder zu entfernen. Libellen oder Wasserwaagen ermöglichen eine präzise Ausrichtung und Bildkomposition.

6. Sicherer Stand mit den Füßen

Tänzelnde Fotografen, die unruhig auf Zehenspitzen stehen oder ihren Körper hin und her bewegen, sind prädestiniert für unscharfe Fotos. Besser ist es, die Beine und Füße so zu verwenden, dass sie die Aufgabe eines Stativs nahezu übernehmen. Dazu stellt man die Füße in T-Stellung auf und geht leicht in die Knie. So erreicht man einen sehr stabilen Stand, was längere Belichtungszeiten ermöglicht und Verwacklungsunschärfe minimiert.

7. Die Haltung der linken Hand

Bei einer SLR- oder DSLR-Kamera halten viele Fotografen die linke Hand so, dass der Daumen unter dem Objektiv sitzt und die Finger der linken Hand das Objektiv oben umschliessen. Das führt zu einer leicht wackeligen Haltung. Vorteilhafter ist es, das Objektiv in die linke Handfläche und den vier Fingern zu legen und den Daumen oberhalb des Objektivs. So liegt das Gewicht der Kamera auf vier statt nur einem Finger, was die Stabilität ebenfalls erhöht und schärfere Fotos ergeben kann.

8. Selbstauslöser oder Timer benutzen

Um die Kamera nicht beim Druck auf den Auslöser zu verreißen, ist es sinnvoll, den Selbstauslöser des Smartphones oder der Kamera zu benutzen. So bleibt die Kamera erschütterungsfrei und Sie verwackeln die Aufnahme nicht. Gerade bei schwierigen Lichtsituationen wie abends kann dies sehr hilfreich sein.

9. Optischen Bildstabilisator verwenden

Hochwertige Kameras haben im Gehäuse oder im Objektiv Bildstabilisatoren, die Verwacklungen minimieren sollen. So können längere Belichtungszeiten oder eine geschlossenere Blende realisiert werden. Vergewissern Sie sich aber, dass der Bildstabilisator auch eingeschaltet ist. Wenn Sie ein Stativ benutzen, sollten sie ihn allerdings deaktivieren, da er dann nicht gut funktioniert, aber auch nicht gebraucht wird.

10. Der Moment der Schärfe

Wenn sie zum Beispiel Personen in Bewegung fotografieren, sollten Sie stets den Sucher am Auge haben, die Personen genau beobachten und die Bewegungsmuster studieren. Ein schaukelndes Kind sollten Sie möglichst am höchsten Punkt fotografieren, da hier die Bewegung gleich null ist und die Gefahr der Bewegungsunschärfe damit am geringsten. Auch einen Basketballer kann man am schärfsten abbilden, wenn er gerade in der Luft steht, also nicht im Aufsteigen oder Herunterkommen. Nutzen Sie den Moment der Schärfe für knackscharfe Fotos.

11. Möglichst kurze Verschlusszeiten einstellen

Die Gefahr der Bewegungsunschärfe oder von Verwacklungen sinkt mit kürzerer Belichtungszeit des Bildes. Ein grober Richtwert für eine gute Belichtungszeit ist der Kehrwert der Brennweite. Wenn Sie zum Beispiel bei 60mm Brennweite fotografieren, wäre mindestens 1/60s Sekunde ein guter Wert. 1/100s wäre allerdings noch besser, weil kürzer. Bei Teleobjektiven von 200mm sollte man ohne Bildstabilisator schon Belichtungszeiten von 1/200s oder noch kürzer verwenden. Sollten Sie unscharfe Bilder produziert haben, schauen Sie in den Metadaten des Fotos doch einmal auf die Belichtungszeit und die Brennweite und Sie haben damit vielleicht schon den Grund für die nicht gewollte Unschärfe gefunden.

12. Verzichten Sie auf unnötige optische Filter

Immer wieder sehe ich Fotografen, die zum Schutz ihres teuren Objektivs einen billigen UV- oder Skylight-Filter vor die Frontlinse geschraubt haben. Dazu sollte einem bewusst sein, dass jedes weitere Glas im Strahlengang des Fotos eine Bildverschlechterung mit sich bringen wird. Auch teurere Filter ab 100€ lösen dieses Problem nicht. Machen Sie einmal einen Vergleichstest bei identischen Fotos mit und ohne Filter und Sie werden sich wundern, wie viel schlechter das Bild damit sein kann. Dies ist aber auch logisch, denn kein Objektivhersteller kann ahnen, welchen Filter der Fotograf noch vor das Objektiv schraubt – ganz sicher ist dieser nicht optimal auf jedes Objektiv abgestimmt und hat die gleiche Güte und Qualität. Verzichten Sie also möglichst auf unnötige optische Filter, außer sie sind zum Beispiel bei Glasspiegelungen notwendig (Polfilter).

13. Immer die Gegenlichblende / Streulichtblende verwenden

Die „Gelis“ bieten einen guten Schutz des Objektivs vor mechanischer Einwirkung und auch Regentropfen. Viel wichtiger ist aber die Vermeidung von einfallendem Streulicht in das Objektiv. Ähnlich wie bei einer Schirmmütze bietet sie so einen Schattenbereich, der kontrastreiche und scharfe Fotos ermöglicht. Ich verwende die Gegenlichtblende IMMER, egal ob ich im Studio oder draußen fotografiere. Die Nutzung ist mir in Fleisch und Blut über gegangen, auch wenn es anfangs etwas nervig war. Aber im Sinne guter Bildqualität in allen Lichtsituationen ist die montierte Gegenlichtblende ein Muss!

14. Spiegelverriegelung / Spiegelvorauslösung

Eine Funktion, die in vielen DSLRs ein ungenutztes Schattendasein fristet, ist die Möglichkeit, den harten Spiegelschlag und die damit unerwünschten Vibrationen von Spiegelreflexkameras zu minimieren. Der Zugang zu dieser Funktion ist meist in den tieferen Einstellungen der Kamera versteckt und damit nicht so einfach zugänglich. Beim ersten Druck auf den Auslöser klappt der Spiegel hoch und man sieht damit nichts mehr im Sucher. Beim zweiten Druck auf den Auslöser klappt der Spiegel dann sanft wieder runter nachdem der Verschussvorhang den Sensor korrekt belichtet hat. Nicht nur bei Langzeitbelichtungen in der Nacht kann man hier einen deutlichen Schärfezuwachs erkennen.

15. Leiser Aufnahmemodus / Slow Shutter

Eine weitere Expertenfunktion schärfere Bilder zu erreichen ist der leise Aufnahmemodus. Im Gegensatz zur Spiegelverriegelung ist diese Funktion meist nur in den Topmodellen der Kamerahersteller zu finden und funktioniert mit nur einem Druck auf den Auslöser. Einmal aktiviert drückt man den Auslöser nach dem Scharfstellen langsam herunter, was den Spiegel hochklappen lässt. Erst beim langsamen Loslassen des Auslösers klappt der Spiegel dann wieder herunter. Das Hoch und Herunterklappen des Spiegels während der Belichtung ist im leisen Betriebsmodus also spürbar verlangsamt, was tatsächlich zu schärferen Fotos führen kann. Probieren Sie es doch einfach mal aus! Ach so, der leise Betriebsmodus ist primär eigentlich dafür gedacht, um bei Hochzeiten und in leisen Situationen nicht durch das laute Klacken der Kamera zu stören. Die höhere Bildschärfe ist dabei nur ein sehr angenehmer Nebeneffekt.

16. Objektive hoher Güte und Qualität bringen mehr Schärfe

Was sicher nicht jeder preisbewusste Fotograf gerne hören oder lesen will, ist die Tatsache, dass teurere Linsen tatsächlich eine höhere Abbildungsleistung haben als preiswerte Objektive. Gerade im Randbereich sind Superzooms von Billigherstellern matschig und unscharf. Je größer der Brennweitenbereich eines Objektivs ist, desto mehr optische Linsenelemente sind dort verbaut. Man kann sich sicherlich leicht vorstellen, dass also Objektive mit weniger Linsen und Gläsern höherer Qualitätsgüte auch schärfere Fotos erzeugen. Demzufolge sind Festbrennweiten mit wenigen optischen Elementen auch qualitativ die besten Objektive. Aber auch hier bekommt man umso bessere Qualität für einen höheren Preis. Ausnahmen bestätigen wie immer diese Regel 😉

17. Fokus Feinjustierung und Abstimmung auf den Kamerabody

Kameragehäuse und Objektive aller Art unterliegen produktionstechnischen Fertigungstoleranzen. Meistens funktionieren verschiedene Objektiv-Kamera-Konstellationen auch problemlos und der Fokus sitzt immer sicher und an der richtigen Stelle. Allerdings haben auch viele Nutzer mit einem Front- oder Backfokus-Problem zu kämpfen, weil die Herstellungstoleranzen hier eben nicht immer gut zusammen passen. Dazu kann man Originalobjektive und den Body beim Kameraservice aufeinander abstimmen und kalibrieren lassen. Mittlerweile bieten einige Kameramodelle aber auch die Möglichkeit, jedes Objektiv einzeln auf die Kamera abzustimmen, ohne dass man sein Equipment beim Herstellerservice abgeben muss. Das sogenannte Micro-Adjustment kann Frontfokus- oder Backfokus-Probleme wirksam korrigieren wie ein Dioptrienausgleich am Okular des Suchers. Aufbauten mit hintereinander aufgestellten Schrauben oder Schärfe-Messhilfen finden sich zuhauf im Netz.

18. Solider und schwingungsarmer Fussboden für Stativnutzung

Ein Kamerastativ ist ein sinnvolles Zubehörteil für scharfe Fotos, allerdings nur dann, wenn der Untergrund fest ist und nicht schwingt. Alte Holzfußböden oder Dielen bewegen sich so sehr, dass die Kamera wackelt, wenn eine Person durch den Raum läuft und so den Vorteil eines Stativs wieder zunichte macht. Mancher Studioinhaber kommt auch auf die Idee, Laminat auf Teppich zu legen, was zwar eine gute Trittschalldämmung und Wärme bringt, aber ebenfalls stark in Schwingung gerät. Ein Betonfußboden, evtl. mit einem Vinyl- oder PVC-Belag, ist hier die bessere aber auch teurere Variante.

19. Den Auslöser erst halb, dann ganz durchdrücken

Aus Bequemlichkeit und weil es einfach schneller gehen soll, drücken manche Fotografen und Fotografinnen den Auslöser direkt ganz durch und vertrauen auf die richtige Scharfstellung der Kamera. Dabei bleibt bei dieser Vorgehensweise die Kontrolle des richtigen Schärfepunktes auf der Strecke. Viel besser ist es, den Auslöser erst halb zu drücken, die Scharfstellung auf das richtige Motiv zu kontrollieren und dann erst das Bild zu machen. So ist es vom Kamerahersteller eingerichtet und auch sinnvoll, wenn man die Kontrolle über die Schärfe der eigenen Fotos behalten will. Nehmen Sie sich diese wertvolle halbe Sekunde Zeit dafür.

20. Schärfekontrolle durch Mitzieheffekt bei schneller Bewegung

Sollten Sie zum Beispiel an einer Straße stehen und einen Radfahrer oder ein Fahrzeug fotografieren wollen, hilft es, die Kamera beim Auslösen mitzuziehen. Dadurch nimmt man mit dem Kameraschwenk quasi die Geschwindigkeit des Motivs auf, was Unschärfe auf dem Motiv vermindert und einen schönen Verwischeffekt auf dem Hintergrund ergeben kann. Damit hebt sich das fahrende Objekt schön vom Hintergrund ab und es ergibt sich eine schöne und dynamische Freistellung des Motivs vom Hintergrund. Das klappt nicht mehr bei zu kurzen Belichtungszeiten, trauen Sie sich daher auch etwas länger zu belichten und verbessern Sie Ihre Ergebnisse durch Trainieren und viele Fotos.

21. Schärfentiefe als kreatives Gestaltungsmittel

Nach den Gesetzen der deutschen Wortbildung heißt es eben nicht Tiefenschärfe, sondern Schärfentiefe, auch wenn sich der falsche Begriff hartnäckig in der Fotobranche hält. Die Ausdehnung der Schärfe vom Fokuspunkt nach vorne und hinten wird durch die Blendenöffnung, den Motivabstand, die Brennweite und die Sensorgröße beeinflusst. Wer das Foto von vorne bis hinten scharf haben will, braucht also eine hohe Schärfentiefe. Diese ergibt sich beim weiten Abblenden auf hohe Blendenwerte, eine niedrige Brennweite, einen hohen Motivabstand und eine kleine Sensorgröße. Eine geringe Schärfentiefe dagegen betont das scharf gestellte Element und kann erreicht werden durch eine große Blendenöffnung, eine hohe Brennweite, einen geringen Motivabstand und einen großen Bildsensor.

22. Richtigen Fokussierbereich am Objektiv einstellen

Manche Objektive besitzen einen Nahbereich und einen Fernbereich zum Fokussieren. Je nach Motivabstand muss man also den jeweiligen Bereich zuvor am Objektiv einstellen, damit das Autofokussystem gut arbeiten kann. Das EF 70–200 2.8L von Canon zum Beispiel hat einen Umschalter von 1,2m und ab 2,5m Motivabstand.

23. Ist Blitzlicht schärfer als Dauerlicht?

Ganz so einfach ist die Frage nicht zu beantworten, denn man kann natürlich auch mit Dauerlicht in der Sonne und kurzen Verschlusszeiten sehr scharfe Fotos produzieren oder mit Stativ und längeren Belichtungszeit auch im Studio bei Dauerlicht. Wer aber oft in schlechten Lichtsituationen arbeitet und auch Personen fotografiert, der wird es beim Blitzen einfacher haben, die nötige Bildschärfe zu erzielen. Bei Dunkelheit können extrem kurze Abbrennzeiten der Blitze auch für Hochgeschwindigkeitsaufnahmen eingesetzt werden. Die Abbrennzeiten variieren allerdings je nach Hersteller und eingesetztem Blitzsystem sehr deutlich. Allgemein gesagt kann der kurze Lichtimpuls durch das Blitzen in bestimmten Lichtsituationen für die nötige Knackschärfe sorgen. Faustformel: Je teurer das Blitzsystem ist, desto kürzer sind die Abbrennzeiten. Chinaböller brennen langsamer ab (Blitzen länger) als Broncolor, Hensel oder Profoto.

24. Höhere Schärfewahrnehmung für kontrastreiches Licht

Die Richtung des Lichts das auf Hauptmotiv und Hintergrund fällt, sorgt für einen unterschiedlichen Schärfeeindruck. So wirkt frontales Licht platt und eher unscharf, auch wenn der Fokus sitzt. Gegenlicht oder seitliches Streiflicht sorgt für große Hell-Dunkel-Kontraste und wirkt somit schärfer. Auch die Härte des Lichts beeinflusst die Schärfewahrnehmung. Hartes Sonnenlicht wirkt schärfer als weiches Studiolicht aus einer Softbox.

25. Niedrige ISO Empfinglichkeit für höhere Bildschärfe

Die Schärfe hat bei fast allen Fotos eine zentrale Bedeutung darüber, ob man das Foto als gelungen bezeichnen kann oder nicht. Bildschärfe ist auch eine Eigenschaft, die Laien leicht beurteilen können. In schlechten Lichtsituationen ist es sehr hilfreich, die ISO-Zahl zu erhöhen, um überhaupt ein vernünftiges Foto aufzunehmen. Je nach Qualität des Sensors, des Objektivs und dem Bildprozessor der Kamera, kann die Bildschärfe schon ab ISO 800 deutlich nachlassen. Hier sollte jeder Fotograf ausprobieren, bis zu welchen ISO-Werten seine Kamera noch ausreichend scharfe Fotos zur Verfügung stellt. Extrem hohe ISO-Werte sind je nach Hersteller und Entwicklungsgrad des Bodies verrauscht und unscharf.

26. Die Hyperfokaldistanz nutzen

Für Fotos mit einem Schärfebereich vom Objekt bis zur Unendlichkeit kann man die Hyperfokale Distanz berechnen. Hierzu gibt es verschiedene Rechner im Netz und eine „Unendlich“-Einstellung am Objektiv.

27. Lichten Sie ein scharfes Motiv ab

Wenn Sie alle hier erwähnten Schärfetipps beherzigen, können Sie Ihre Fotoarbeiten noch durch ein scharfes Motiv krönen. Ob Sie allerdings lieber Peperoni oder eine hübsche Frau in sexy Dessous fotografieren, liegt bei Ihnen 🙂

28. Schärfekontrolle auf dem Kameradisplay

Wenn Sie ein Bild aufgenommen haben, sollten Sie sofort die Schärfe kontrollieren, um das Bild gegebenenfalls zu wiederholen. Dabei sollten Sie beachten, dass auch bei DSLRs die Schärfekontrolle bei RAW-Dateien nur bedingt erfolgen kann, weil stets nur das in das RAW eingebettete JPG angezeigt wird. In jedem Fall ist es notwendig, den Anzeigezoom zu nutzen, weil die eingebauten Displays einfach zu klein sind, um die Bildschärfe verlässlich überprüfen zu können. Wenn es wirklich wichtige Fotos sind, dann können Sie die Schärfe besser an einem Laptop oder angeschlossenen HDMI-Monitor prüfen.

29. Sportmodus /Fokusservo abschalten

Für Sportaufnahmen oder sich schnell bewegende Motive ist der Sportmodus ein Segen, weil es kaum möglich ist, zuverlässig manuell scharf zu stellen, wenn sich ein Objekt schnell auf die Kamera zu bewegt. Allerdings gibt es doch einen gewissen Ausschuss bei dieser Methode und wenn sich das Bildmotiv nicht zu schnell bewegt, ist der One-Shot-Modus, also die einmalige Fokussierung je nach Kamera oft die bessere Methode. Dazu müssen Sie Ihre Kamera aber genau kennen.

30. Kamera Verschieben, nicht schwenken!

Ein beliebter Fehler bei offenblendigen Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe ist, dass die Kamera nach dem Fokussieren des Motivs geschwenkt wird, um die Bildkomposition vorzunehmen. Dabei kann der Schärfepunkt bei halb gedrücktem Auslöser wandern, ohne dass man es merkt. Wenn man beispielsweise auf die Augen einer Person fokussiert und dann herunter schwenkt für eine Ganzkörperaufnahme, dann kann es sein, dass der Fokus nun leicht hinter der Person liegt. Bei offener Blende und Telebrennweite von 200mm beträgt der Schärfebereich oft nur wenige Millimeter, die dann den Unterschied machen zwischen einem knackscharfen und einem nur mäßig scharfen Foto. Um diesen Effekt zu vermeiden, schwenkt ein guter Fotograf die Kamera nicht, sondern verschiebt sie auf der Achse des zuvor gewählten Fokuspunktes. Das kann zwar ins Kreuz gehen, macht aber schärfere Bilder.

31. Versuchen Sie nicht cool zu wirken, sondern cool zu sein

Gelassenheit und Souveränität sorgen für einen niedrigen Blutdruck beim Shooter. Abgesehen von der professionelleren Außenwirkung ist die Ruhe eines Schützen auch für Fotografen von Vorteil. Lassen Sie sich auch von einer Hektik des Umfelds nicht anstecken, sondern sorgen Sie für scharfe Ergebnisse.

32. Gesunde und fitte Fotografen machen schärfere Bilder

Gerade wenn man nicht im Studio, sondern on location unterwegs ist, hat ein sportlicher Fotograf Vorteile. Manchmal muss man eine Strecke zu Fuß zurücklegen, Equipment schleppen, klettern oder sonst was tun, um die gewünschten Perspektiven und Bilder zu bekommen. Bei mangelnder Fitness ist der Puls zu lange in einem Bereich, bei dem es einem schwer fällt, die Kamera völlig ruhig zu halten. Ein Puls deutlich unter 100 Schlägen und ein damit niedrigerer Blutdruck ist außerdem hilfreich für die Konzentration und Sauerstoffversorgung, die für gute und scharfe Fotos nötig ist.

33. Objektive bei den Blendenwerten nicht voll ausreizen

Ein Fahrzeug hat bei Höchstgeschwindigkeit nicht mehr die besten Fahreigenschaften, genau so ist es bei Objektiven. Man sollte die kleinste und größte Blendenöffnung für eine maximale Bildqualität nicht nutzen. Denn weder bei Offenblende noch bei völlig geschlossener Blende haben die Objektive die beste Abbildungsleistung, sondern erst ab ca. Blende 4 bis 16. Auch wenn man F2.8 oder bei Makroobjektiven F32 nutzen könnte, ist die Randunschärfe bei diesen Extremen ein Qualitätsmangel. Nicht ganz so deutlich ist das Nachlassen der Qualität bei den Endanschlägen der Zoombereiche. Sowohl die minimale wie auch die maximale Brennweite eines Zoomobjektivs kann mit kaum wahrnehmbarer Qualitätsminderung genutzt werden.

34. Sagen Sie der Person, dass Sie Fotografieren und nicht Filmen

Übereifrige Models oder unerfahrene Personen neigen im Lampenfieber dazu, ständig in Bewegung zu sein und Posen einfach schnell hintereinander abzuspulen. Wenn mir das zu hektisch und zu schnell geht, sage ich immer: „Hey, wir machen Fotos, keine Videos.“ Immer dann, wenn ich auf den Auslöser gedrückt habe, darf und soll die Person Kleinigkeiten im Ausdruck und der Pose ändern, damit nicht alle Fotos zu ähnlich aussehen. Da ich meist mit Blitz arbeite, ist das Auslösen für die fotografierten Personen leicht wahrzunehmen. Das heißt, die fotografierte Person gibt Ihnen durch Stillhalten ebenfalls die Chance auf scharfe Fotos.

35. Immer die höchste Kameraauflösung benutzen

Je mehr Pixel ein Foto hat, desto mehr Details und Schärfe kann es enthalten. Daher sollten Sie immer die höchste Bildqualität nutzen, denn Sie wissen beim Fotografieren manchmal nicht, was der Kunde mit den tollen Bildern noch so anstellen will. Schlimm wäre es, wenn Sie versehentlich in kleinster JPG-Auflösung fotografieren, dann passt zwar ein Vielfaches der Bildmenge auf die Speicherkarte, aber die Schärfe geht den Bach runter.

36. Nur die Kreuzsensoren nutzen, für präzise Fokussierung

Auch wenn Ihre teure DSLR-Kamera viele frei anwählbare Fokuspunkte besitzt, sind nicht alle davon hochpräzise Kreuzsensoren. Zum Bildrand hin werden die Sensoren weniger empfindlich. Erkundigen Sie sich, wie viele Kreuzsensoren Ihre Kamera besitzt und verwenden Sie vorzugsweise den mittleren und die naheliegenden.

37. Und wenn das Alles nicht geholfen hat, hilft Photoshop

Die Nachschärfung eines Bildes am PC sollte nur minimal ausfallen. Bei Massenproduktionen kann man zwar mit Aktionen/Makros arbeiten, aber wer will das schon. Der Sinn dieses Artikels ist, dass Fotografen von Anfang an so scharf wie möglich fotografieren. Ich bin immer wieder verwundert, mit welcher mäßigen Fotoqualität sich Fotografen zufrieden geben – mit dem Argument, dass man ja eh noch in Photoshop nachschärfen würde. Ein guter Koch vertraut aber nicht auf Maggi, sondern auf eine gute Zubereitung und seine Kochkenntnisse, um einen guten Geschmack zu erzielen.

38. Unscharfe Fotos kommen in die Tonne oder Kunstausstellung

Zahlende Auftraggeber werden keine unscharfen Fotos akzeptieren, allenfalls als Ausnahmen, wenn ein Bild emotional besonders wertvoll ist. Aber künstlerisch wertvolle Fotos lassen sich selten am Fließband produzieren – das Gleiche gilt für Meisterwerke.

39. Objektive Schärfemessung mit der Dateigröße

Der Schärfeeindruck eines Bildes ist oftmals subjektiv und vielfach sind es nur Nuancen, die den Unterschied ausmachen. Wenn man die Schärfe von Objektiven vergleichen möchte, gibt die Dateigröße des JPG-Bildes einen Hinweis, welches Bild schärfer und detailreicher ist. Voraussetzung ist, dass der Messaufbau mit Stativ, Brennweite, Blende und Licht beider Vergleichsbilder absolut identisch ist.

40. Scharfe Studiotipps für die Lichtsetzung

Um das Licht genauer auszurichten und Streulichteinfall zu minimieren, kann man sich im Studio verschiedener Hilfsmittel bedienen. Schwarze Abschatter helfen, Gegenlichteinfall in die Kamera zu vermeiden, was den Schärfeeindruck erhöhen kann. Wabeneinsätze in Reflektoren oder Softboxen richten das Licht genauer aus und sorgen für einen hohen Motivkontrast. Polfilterfolien haben einen ähnlichen Effekt, sind aber schwieriger zu handhaben.

41. Sichten Sie ihre unscharfen Fotos und suchen sie die Gründe

Um als Fotograf besser zu werden, ist es immens wichtig, seine eigenen Arbeiten zu prüfen und nach Verbesserungspotential zu suchen. Sicherlich haben Sie schon mal Bilder aus Ihrer Kamera gesehen, deren Schärfe nicht befriedigend war. Nur wenn Sie sich die Metadaten des Bildes ansehen und die Umstände des Shootings genau analysieren, werden Sie mit dem Wissen dieses Schärfe-Guides ermitteln können, was zu der Unschärfe geführt hat. Viel Erfolg dabei!

42. Eine spiegelose Kamera verwenden?

Auch spiegellose Kameras wie zum Beispiel von Sony stoßen mittlerweile in den professionellen Bereich vor. Ob diese Art Fotoapparate für Sie in Frage kommt, sollten Sie selber testen. Ich möchte an dieser Stelle weder eine Empfehlung aussprechen noch davon abraten. Die Ergebnisse dieser Art Kameras werden immer beachtenswerter. Und hier erzeugt auch kein schnell klappender Spiegel unschöne Vibrationen, was für die Schärfe ein großer Vorteil ist. Das Auflagemaß, also der Abstand von Sensor zur Befestigungsfläche des Objektivs, ist auf Grund des fehlenden Spiegels geringer und somit günstiger als bei Spiegelreflexkameras.

43. Wahre Bildschärfe steckt in der Printversion, nicht Webversion

Bildqualität und Schärfe lassen sich am besten bei voller Printauflösung beurteilen. In der Regel sind Webfotos klein skaliert und stark komprimiert für eine schnelle Datenübertragung. Gute Monitore stellen Fotos meist mit weniger als 100ppi (pixel pro inch) dar, Labore und Druckereien drucken oft mit 300dpi (dots per inch) und mehr. Prüfen Sie ihre Bildschärfe am Monitor immer im 100%-Ansichtsmodus, denn hier stimmt ein Bildpixel mit einem Monitorpixel überein, alle Zwischenzooms sind dagegen leicht verfälscht.

44. Fotos im RAW Modus abspeichern, nicht im JPG Modus

Der RAW-Modus ist gebrauchsfertigen JPGs deutlich überlegen, auch was die Schärfenoptimierung angeht. Mit der Kamera JPGs abzuspeichern, ist nur dann sinnvoll, wenn man die Fotos unbearbeitet verwenden möchte. Wenn man eh aus einem Foto ein Bild macht und es am Rechner digital entwickelt, bietet das RAW-Format eine umkomprimierte Bilddatei und wesentlich höhere Dynamik und Farbumfang. Auch Bildkorrekturen lassen sich besser vornehmen, weil mehr Informationen im Foto abgespeichert sind und nur die Rohdatei quasi das digitale, unverfälschte Abbild vom Sensor ist. Bezüglich Schärfe lassen sich hier teils umfangreiche Einstellungen direkt an der Rohdatei vornehmen und diese können anders als bei JPG jederzeit rückgängig gemacht werden – ohne Verluste. Nur das Rohbild zeigt die tatsächliche Fotoqualität und Bildschärfe der Kamera, JPG-Fotos sind komprimiert und bereits durch die Kamera verändert abgespeichert, je nach den getroffenen Einstellungen im Bedienmenü.

Fazit:

Professionell wirkende und scharfe Fotos und Bilder zu erzeugen, ist von sehr vielen Faktoren abhängig, wie dieser ausführliche Artikel zeigt. Laien sind oft der Meinung, dass man nur eine gute Kamera braucht, aber dem ist bei Weitem nicht so. Ich hoffe, dass ich Ihnen zumindest das Thema Bildschärfe näher bringen konnte. Dabei gibt es für gute Bilder noch viel mehr, wie Bildkompositionen, Farben und die Nachbearbeitung zu beachten.

 

Wie viel Speicher braucht das Programm? Festplattenplatz einer App herausfinden (Windows & Mac)

Selbst auf der größten Festplatte wird es irgendwann eng. Und dann heißt es: Aufräumen. Aber wo? Eine Möglichkeit ist das Löschen und Deinstallieren nicht mehr benötigter Programme. Bei welchem Programmen es sich am meisten lohnt lässt sich bei Windows und Mac OS X leicht herausfinden.

Wie viel Platz belegen die Programme?

Bei Windows gibt es zwei Möglichkeiten, den Platzverbrauch eines installierten Programms herauszufinden. Am einfachsten geht’s über die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung) und den Punkt Programm deinstallieren.

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In der Programmliste kannst du anschließend per Klick auf die Spalte Größe die Liste der installierten Programme nach belegtem Speicherplatz sortieren. Praktisch: Von hier aus lassen sich die größten Platzverschwender auch gleich deinstallieren.

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Statt über die Systemsteuerung kannst du den Platzverbrauch auch über den Windows Explorer ([Windows-Taste][E]) ermitteln. Dazu im Explorer in den Ordner C:\Programme bzw. C:\Programme (x86) wechseln. Anschließend mit der rechten Maustaste auf den Unterordner des jeweiligen Programms klicken und den Befehl Eigenschaften aufrufen.

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Im folgenden Fenster steht in der Zeile Größe auf dem Datenträger wie viel Speicherplatz dieses Programm (bzw. dieser Ordner inklusive aller Unterordner) auf der Festplatte belegt. Löschen solltest du das Programm im Explorer aber nicht. Um ein Programm sauber zu entfernen, solltest du immer den Weg über die Systemsteuerung gehen. Nur dann werden nicht nur die physikalischen Dateien von der Festplatte gelöscht, sondern auch die Einträge in der Registrierdatenbank korrekt entfernt.

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Speicherplatz von Programmen beim Mac herausfinden

Um auf dem Mac den Speicherverbrauch der installierten Programme herauszufinden, öffnest du den Finder und wechselst in den Ordner Programme. Die Größe erfährst du entweder in der Detailansicht (Darstellung | Liste) in der Spalte Größe…

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… oder per Rechtsklick auf den Programmnamen und Information.

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In der Zeile Größe steht aufs Byte genau, wie viel Speicherplatz das Programm auf der Festplatte belegt. Zum Löschen eines installierten Programms, musst du die .app-Datei nur mit gedrückter Maustaste auf den Papierkorb ziehen.

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