datenverkehr

AVM Fritzbox: Datenverkehr mitschneiden

Über eine versteckte Funktion können Sie mit Ihrer Fritzbox den Datenverkehr mitschneiden. So kommen Sie Problemen und mysteriösen Aktivitäten in Ihrem Netzwerk auf die Schliche. Wir zeigen Ihnen, wie’s geht.

Datenverkehr mit der Fritzbox aufzeichen

 

Grundsätzlich kann jeder mit der Fritzbox den Datenverkehr aufzeichnen. Die Auswertung der Daten ist jedoch kompliziert und nur etwas für fortgeschrittene Nutzer. Sie können den Datenverkehr aber selbst mitschneiden und das Ergebnis an einen Experten senden, der es für Sie auswertet.

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  • Öffnen Sie den folgenden Link, über den Sie direkt zum Datenmitschnitt der Fritzbox gelangen.
  • Loggen Sie sich hier mit Ihrem Passwort ein.
  • Nun können Sie nach Belieben verschiedene Schnittstellen Ihres Netzwerks mitschneiden. Wählen Sie zwischen den Oberpunkten „Internet“, „Netzwerkschnittstellen“, „WLAN“, „USB“ und „DTrace“.
  • Um die Aufzeichnung zu starten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Start“ neben der gewünschten Schnittstelle. Es beginnt nun ein Download, der erst abgeschlossen wird, wenn Sie auf „Stopp“ klicken.
  • Der Download wird daraufhin beendet und die Datei kann ausgelesen werden.

Datenverkehr der Fritzbox mit Wireshark auswerten

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  • Laden Sie sich das kostenlose Programm „Wireshark“ herunter und installieren Sie es.
  • Wählen Sie bei der Installation die Zusatz-Software „WinPcap“ ab. Diese wird nicht benötigt.
  • Starten Sie das Programm und klicken Sie oben links auf „File“ und anschließend auf „Open“.
  • Navigieren Sie zum Speicherort der Fritzbox-Datei. Wählen Sie sie aus und klicken Sie auf „Öffnen“. Die Datei wird ins Programm geladen und kann ausgelesen werden.
  • Im oberen Drittel sehen Sie die einzelnen Aktivitäten, die im Netzwerk aufgezeichnet wurden. Wählen Sie eine aus, sehen Sie im mittleren Drittel alle wichtigen Informationen zur Verbindung. Im unteren Drittel wird das Ganze als HEX- und ASCII-Dump angezeigt.

Android Smartphones vor unbeabsichtigtem Datenverkehr schützen

Mit den Smartphone kann man sich heute überall und zu jeder Zeit in das Internet einwählen. Dank der Internetflatrates und UMTS-Geschwindigkeit ist man auch recht schnell im Internet unterwegs. Doch die meisten Anbieter haben für Ihre Handytarife eine Klausel, dass man nur bis zu einer bestimmen Datenmenge die schnelle Geschwindigkeit nutzen kann. Meist liegt dieser Menge bei 300. 500 oder 1000 Megabyte im Monat. Ist diese Datenmenge aufgebraucht, dann surft man nur noch mit der wesentlich langsameren GPRS-Geschwindigkeit von 56 Kilobytes in der Sekunde. Doch wundert man sich manchmal, warum die Datenmenge für das schnelle surfen schon Mitte des Monats aufgebraucht ist, obwohl man kaum das Internet benutzt und auch keine Apps heruntergeladen hat.

Manche Apps greifen ohne Wissen des Anwenders auf das Internet zu.

Der Grund ist ganz einfach. Vor allem kostenlose Apps finanzieren sich über eingeblendete Werbung. Diese Werbung muss von Zeit zu Zeit aktualisiert werden, wodurch natürlich entsprechender Datenverkehr stattfindet. Das Problem dabei ist, das man nicht explizit darauf bei Programmstart darauf hingewiesen wird und so läuft im Hintergrund der Datenverkehr weiter. Dies kann vor allem dann zum Problem werden, wenn man keine Internetflatrate für das Smartphone hat. Denn dann wird die Internetzeit im Minutentakt abgerechnet, was zu immens mehr Mehrkosten auf der monatlichen Rechnung führen kann.

Wie man sich vor unbeabsichtigten Datenverkehr schützen kann.

Um sich davor zu schützen, das sich das Handy ohne Wissen des Besitzers ins Internet einwählt, gibt es zwei unterschiedliche Methoden. Diese können sich je nach Hersteller unterscheiden. Auch die Art wie man zu den Menüpunkten um den Datenverkehr zu deaktivieren kommt, ist von Handy zu Handy unterschiedlich. Bei Smartphones, welche mit dem Betriebssystem Android ausgerüstet sind, reicht es oft schon aus, das man die Austaste länger gedrückt hält. Dann kommt man in ein Menü, in dem man den unter anderem auch den Netzwerkmodus deaktivieren kann. Wenn dies nicht über die Austaste möglich ist, muss man sich in das Menü “Einstellungen” begeben. Dort den Unterpunkt “Drahtlos und Netzwerke” drücken und in dem Menüpunkt “Mobile Netzwerke” den Haken bei “Paketdaten” durch draufdrücken entfernen. Bei anderen Smartphones muss man wiederum ein neues Profil anlegen. Dazu geht man in den Einstellungen auf Netzwerkoptioen und legt dort ein neues Profil an. Den Namen kann man nach eigenem belieben vergeben zum Beispiel “Kein Netzwerk” oder “Internet aus”. Die anderen Felder wie IP-Adresse und so weiter lässt man leer. Bei einem Neustart des Smartphones kann man nun das Profil auswählen.