In CorelDRAW kannst du Vektorobjekte und Bitmaps wie z. B. Fotos in andere Objekte oder Behälter setzen. Als Behälter können alle Objekte wie beispielsweise Grafiktext oder Rechtecke fungieren.
Wenn du ein Objekt in einen Behälter setzen möchtest, der kleiner als das Objekt ist, wird das Objekt (der Inhalt) entsprechend der Form des Behälters zugeschnitten.
Dadurch entsteht ein PowerClip-Objekt.
Der Inhalt des PowerClips lässt sich bearbeiten. Dafür gibt es am unteren Rand des PowerClips verschiedene Optionen. Du kannst den Inhalt nachträglich skalieren, beispielsweise so, dass du das gesamte Bild siehst. Dazu dient die linke Schaltfläche unter dem PowerClip. Bist du fertig, kannst du entweder auf einen leeren Bereich oder auf die zusätzlich erscheinende Schaltfläche zum Abschluss der Bearbeitung klicken.
Die Bearbeitung des Inhalts kann auch erfolgen, ohne dass man diesen vollflächig sieht. Wenn du die zweite Schaltfläche unter dem PowerClip betätigst, erscheinen nur die Anfasser des Objektes.
Über die dritte Schaltfläche kannst du den Inhalt vom Rahmen gebenden Objekt wiederum lösen.
Manchmal möchte man den eingefügten Inhalt vollständig im Rahmen sehen und muss diesen deshalb anpassen. Hier hält jeder PowerClip über die Pfeil-Schaltfläche einige Einträge bereit, die den Inhalt auf unterschiedliche Art und Weise in den Rahmen automatisch einpassen.
Ist das Füllmaterial jedoch ungeeignet, beispielsweise zu klein oder in einem anderen Seitenverhältnis, können unschöne Randbereiche entstehen.
Der eingefügte Inhalt wird nicht mit dem gesamten PowerClip skaliert, wenn man das formgebende Objekt vergrößert oder verkleinert. Du kannst in CorelDRAW auch den Inhalt aus einem PowerClip-Objekt herausnehmen und ihn löschen oder ändern, wobei der Behälter nicht beeinflusst wird.
Du kannst zudem komplexere PowerClip-Objekte erstellen, indem du ein PowerClip-Objekt in ein anderes setzt und so ein verschachteltes PowerClip-Objekt bildest.
Dieser (Text-) Inhalt kann wiederum normal bearbeitet werden.
PowerClips kannst du beispielsweise auch aus selbstgezeichneten Pfadobjekten erstellen.
CorelDRAW hat ein sehr leistungsfähiges Zusatzprogramm an Bord, mit dessen Hilfe du importierte Bilder automatisiert vektorisieren lassen kannst. Importiere dazu einfach ein Bild deiner Wahl in CorelDRAW und rufe das Kontextmenü mittels eines Rechtsklicks auf.
Im Kontextmenü befinden sich einige Einträge, die zu Corel PowerTRACE, dem Vektorisierungstool von CorelDRAW, führen. Du kannst auswählen, ob du eine Blitzvektorisierung durchführen möchtest oder lieber eine Mittellinien- oder Umrissvektorisierung.
Bei der Blitzvektorisierung hast du jedoch keinerlei Möglichkeiten, das Ergebnis zu beeinflussen. Corel PowerTRACE errechnet die Vektoren prompt.
Mitunter muss ein Bild jedoch zunächst von Corel PowerTRACE heruntergerechnet werden.
Die Qualität dieser Berechnung hängt stark vom Motiv ab. Ein anderes Motiv hätte hier vielleicht ein besseres Ergebnis gebracht.
MITTELLINIENVEKTORISIERUNG
Bei der Mittellinienvektorisierungsmethode kommen ungefüllte geschlossene und offene Kurven (Linien) zum Einsatz; diese Methode ist besonders für die Vektorisierung von technischen Illustrationen, Karten, Strichzeichnungen und Signaturen geeignet. Diese Methode wird auch als Linienvektorisierung bezeichnet.
Bei diesem extremen Beispiel wurde ein sehr detailliertes Foto verwendet. Du kannst Corel PowerTRACE jedoch auch einfachere Grafiken vektorisieren lassen. Diese werden vom Programm sehr genau nachgezeichnet und ersparen dir so wertvolle Arbeitszeit.
UMRISSVEKTORISIERUNG
Bei der Umrissvektorisierungsmethodewerden Kurvenobjekte ohne jegliche Umrisse eingesetzt; diese Methode wird auch als Füll- bzw. Konturvektorisierung bezeichnet.
Du kannst die Umrissvektorisierung dazu verwenden, Strichgrafiken, Logos, Cliparts und Fotos zu vektorisieren. Es stehen die Voreinstellungsstile Strichgrafik, Logo, detailliertes Logo, Clipart, Bild niedriger sowie hoher Qualität zur Verfügung.
Bei voreingestellten Stilen handelt es sich um Sammlungen von Einstellungen, die für den vektorisierten Bitmap-Typ (z.B. Strichgrafiken oder Fotos von hoher Qualität) geeignet sind. Jede Vektorisierungsmethode hat ganz eigene voreingestellte Stile.
• Strichgrafik: zum Vektorisieren von Schwarz-Weiß-Skizzen und Bildern.
• Logo: zum Vektorisieren von einfachen Logos mit wenigen Details und Farben.
• Detailliertes Logo: zum Vektorisieren von Logos mit vielen Details und Farben.
• Clipart: zum Vektorisieren fertiger Grafiken mit unterschiedlich vielen Details und Farben.
• Bild niedriger Qualität: zum Vektorisieren von Fotos mit wenigen Details (bzw. mit Details, die du aber außer Acht lassen willst).
• Bild hoher Qualität: zum Vektorisieren von Fotos mit hoher Qualität und sehr vielen Details.
Das Vektorisieren mit Corel PowerTRACE kann nicht unerhebliche Systemressourcen verschlingen, weshalb du bei der Wahl der Bilder und Detailstufe deine PC-Konfiguration und -Leistungsfähigkeit berücksichtigen solltest.
Die Vektorisierung von Fotos beansprucht beispielsweise deutlich mehr Zeit als einfache Grafiken. Du kannst eine Vorlage verwenden, die relativ einfach aufgebaut ist, und diese in kürzester Zeit von Corel PowerTRACE vektorisieren lassen.
In den Einstellungsdialogen kannst du nun verschiedene Eingaben bezüglich Detail, Glättungund Kantenglättung tätigen, die die Qualität des Vektorergebnisses beeinflussen.
Es ist darüber hinaus möglich, Farben zu definieren, die aus der Vorlage entfernt werden sollen.
Je umfangreicher die Vorlage und je höher die Feineinstellungen ausfallen, desto länger dauert eine solche Vektorisierung. Einfache Grafiken werden zügig abgearbeitet, wohingegen hochauflösende Fotos eine gewisse Bearbeitungszeit für sich beanspruchen.
Du kannst die Knoten glätten lassen, was die Anzahl der Knoten deutlich reduziert.
Du kannst zudem unter den Einstellungen Farbton wählen, in welchem Farbmodus die Vektorisierung durchgeführt werden soll. Es stehen die Einstellungen für CMYK, RGB, Graustufen, Schwarz-Weiß und die Farbbereiche der Dokumentenpalette zur Verfügung. Die Anzahl der verfügbaren Farben ist auf 255 begrenzt.
In dem Beispielbild ergibt es im Objekt-Manager eine Gruppe von 9966 Objekten.
Nach der Vektorisierung einer Vorlage legt CorelDRAW dieses Vektorobjekt über das Originalbild. Du kannst es einfach verschieben. Um es bearbeiten zu können, musst du noch die Gruppierung des Objektes mittels Rechtsklick-Gruppierung aufheben. Nun wird die gesamte Vektorisierung sichtbar.
Verstellst du über den Modus Ansicht die Vorschau auf Umriss, wird der Umfang der 9966 Objekte ersichtlich. Jedes dieser Einzelobjekte kann separat bearbeitet werden.
Google weiss fast alles. Sie brauchen die Informationen bloss korrekt aus der Suchmaschine herauszukitzeln. Das gelingt mit diesen Tipps.
Bei einer Google-Suche wird man oft durch Tausende irrelevanter Resultate erschlagen. Damit Sie beim Suchen in Google auf einen grünen Zweig kommen, brauchen Sie die folgenden Tipps.
Wichtig: Bei den Suchoperatoren mit Doppelpunkt (z.B. site: oder filetype:) folgt nach dem Doppelpunkt kein Leerzeichen. Nicht mehr nötig ist bei Google der Operator «AND» oder «UND», denn Google findet automatisch Seiten, die alle eingegebenen Begriffe enthalten. Das früher benutzte Pluszeichen für Begriffe, die unbedingt vorkommen müssen, ist sogar kontraproduktiv. Jenes sucht nämlich primär auf den Google-Plus-Seiten oder findet Blutgruppen.
Suche auf bestimmter Webseite: Sie wissen noch, dass eine bestimmte Webseite einmal über ein bestimmtes Thema berichtet hat. Schränken Sie die Suche doch einfach mittels «site:»-Operator auf jene Webseite ein. Das «www» können Sie dabei oft weglassen, und das «http://» ist hierbei sowieso überflüssig. Beispiel: Um bei PCtipp.ch alles über den Windows Script Host zu finden, geht das so: windows script host site:pctipp.ch
Exakter Begriff: Tippfehler und unterschiedliche Schreibweisen bügelt Google meistens automatisch aus und bezieht beide Schreibweisen mit ein. Ebenso findet Google auch gross geschriebene Wörter, auch wenn Sie sie klein schreiben. Kümmern Sie sich auch nicht darum, ob ein Wort wie «weiss» auf deutschen Webseiten mit einem Eszett (ß) geschrieben wird («weiß»).
Bei der Suche nach einem Begriff mit mehreren Wörtern zeigt es alle Seiten, auf denen alle Wörter vorkommen, wenn oft auch in unterschiedlicher Reihenfolge. Aber was ist, wenn Sie eine ganz bestimmte Zeichen- oder Wortfolge suchen? Setzen Sie diese einfach in „solche“ Anführungszeichen. Beispiel: „I see a red door“
Ausserdem sind zahlreiche «Wörter» mit nur einem oder zwei Buchstaben für Google reine Füllwörter und werden ignoriert, etwa das «I» in «Star Trek I» oder «LA» für «Los Angeles». Wenn Sie Wert drauf legen, dass diese vorkommen, setzen Sie diese ebenfalls in Anführungszeichen: „I“ und „LA“.
Platzhalter: Das Sternchen ist nicht nur unter Windows ein Platzhalter für beliebige Zeichen im Dateinamen, sondern dient auch in Google als Jokerzeichen. Wenn Sie etwa bei der Suche nach Mani Matters Liedklassiker nicht wissen, wie er wohl den Wilhelm Tell buchstabiert hat, dann suchen Sie einfach danach: si hei dr * ufgfüert
Das findet alles, sei es Wilhelm Tell oder in Mani Matters Dialekt eben: Wilhälm Täll – und dies klappt auch, wenn der Suchbegriff in Anführungszeichen steht.
Ungewünschtes ausschliessen: Sie suchen nach Infos zu einem Thema oder einem Gerät, wollen aber keine Resultate eines bestimmten Anbieters oder welche in einem bestimmten Kontext. Setzen Sie das Element, das Sie explizit nicht wollen, ebenfalls ins Suchfeld, pflanzen aber ein Minuszeichen davor.
Beispiele: Die Suche nach greyhound -bus findet alles zur Hunderasse, aber nicht zur Buslinie. Und die folgende Suche findet Infos über die Nikon D800, aber ohne die oftmals störenden Treffer auf zwei Auktionsplattformen: nikon d800 -site:ebay.com -site:ricardo.ch
«Oder» heisst «OR»: Bei Synonymen findet Google die jeweils andere Schreibweise meist von selbst. Aber wenn Sie sich für zwei verschiedene Begriffe interessieren, die nicht zwingend Synonyme sind, können Sie auch mit dem Operator «OR» suchen. Beispiel: ausstellung zürich picasso OR monet
Dateityp: Vielleicht sind Sie auf eine PDF- oder Word-Datei aus, von der Sie wissen, dass sie auf einer bestimmten Webseite liegen muss. Sie haben beispielsweise gehört, dass konsumentenschutz.ch ein PDF zum Thema «Abofalle» anbietet. Mit dem Operator «filetype:» finden Sie sofort bestimmte Dateitypen, so auch PDFs, siehe Screenshot. Beispiel: abofalle filetype:pdf site:konsumentenschutz.ch
Wer hats verlinkt? Wenn Sie wissen möchten, wer einen Link auf eine bestimmte Webseite gesetzt hat, gibts für die Google-Suche den Operator «link:». Diesen sollten Sie nicht mit anderen Operatoren kombinieren, mit Ausnahme des ausschliessenden Minuszeichens und dem Operator «site:». Denn mit diesen beiden können Sie Suchtreffer jener Domain ausklammern, auf welcher der Link sowieso schon liegt. Die internen Verlinkungen würden das Suchergebnis nur unnötig überfüllen. Beispiel: Wer hat den beliebtesten PCtipp-Online-Artikel verlinkt (link:www.pctipp.ch/tipps-tricks/kummerkasten/office/artikel/dropdown-liste-in-excel-erstellen-21629/), mal abgesehen von PCtipp selbst (-site:pctipp.ch)? Voilà, so finden wir es heraus: link:www.pctipp.ch/tipps-tricks/kummerkasten/office/artikel/dropdown-liste-in-excel-erstellen-21629/ -site:pctipp.ch
Cache-Anzeige: Der Suchindex zeigt manchmal Resultate an, die gerade in diesem Moment gar nicht online verfügbar sind. Das kann passieren, wenn der Server der jeweiligen Webseite gerade eine kurze Unterbrechung erleidet oder wenn die Inhalte wegen Wartungsarbeiten vorübergehend offline sind. Sie müssen nicht zwingend warten, bis der Server wieder da ist. Ist die Seite mit dem meistversprechenden Resultat gerade nicht online? Klappen Sie hinter dem Resultat das kleine grüne Dreieck auf und wählen Sie Im Cache. Das zeigt die im Google-Cache gespeicherte Version der Webseite an.
Masse umrechnen: Wollen Sie wissen, wie viel ein Betrag von 250 EUR in Schweizer Franken macht? Google liefert mit 250 eur in chf sofort die Antwort. Dasselbe funktioniert auch mit Längenmassen, etwa feet (Fuss) und Meter: 250 feet in meters
Suchoptionen nutzen, Datum eingrenzen: Benutzen Sie auch die Suchoptionen. Denn mit deren Hilfe können Sie die Suchresultate geografisch eingrenzen (z.B. auf Seiten aus der Schweiz) oder nach Datum (z.B. nur von letzter Woche).
Bildersuche: Wenn Sie ein bestimmtes Bild suchen, starten Sie eine normale Google-Suche und wechseln danach zu Bilder. Hier haben Sie übrigens zahlreiche spannende Werkzeuge. Auch hier gibts Suchoptionen. Die beinhalten aber auch die Grösse des Bildes, die dominierenden Farben, den Typ (z.B. Gesicht oder Clipart), den Zeitraum und – wichtig für die allfällige Weiterverwendung – die Nutzungsrechte.
Oder haben Sie ein Bild und möchten weitere gleiche oder ähnliche Bilder finden? Klicken Sie in der Bildersuche im Suchfeld aufs Kamerasymbol. Ziehen Sie ein Bild hinein oder fügen Sie den Weblink zum Bild ein, zu dem Sie ähnliche Bilder suchen möchten. Vielleicht haben Sie Glück und finden weitere Exemplare desselben Motivs. Es kann Ihnen auch helfen, Fotos aufzuspüren, die jemand von Ihnen geklaut hat.
In deinen Konteneinstellungen von Windows 10 werden neben dem aktuellen Profilbild auch ältere Bilder angezeigt, die bereits benutzt wurden. Wer die alten Profilfotos aus den Kontoeinstellungen entfernen möchte, der wird hier vergeblich nach einer Löschfunktion suchen. Die lassen sich nur über den Windows Explorer löschen.
Starte den Windows Explorer über das Taskleisten-Symbol oder per Tastenkürzel [Windows][E]. Gib in die Adresszeile folgenden Befehl ein und bestätigst ihn mit [Enter]:
%appdata%MicrosoftWindowsAccountPictures
Daraufhin öffnet sich das Verzeichnis der Windows-10-Profilbilder. Hier sieht man, dass Windows mehr Bilder speichert, als in den Kontoeinstellungen angezeigt wird.
Im Ordner Profilbilder kannst du nun die nicht mehr benötigten, alten Profilbilder löschen.
Zur Kontrolle startest du die Windowseinstellungen mit der Tastenkombination [Windows][I] und rufst Konten | Ihre E-Mail-Adresse und Konten auf.
Alle alten oder nicht benötigten Profilfotos sind entfernt worden.
Um den Goldenen Schnitt und die Drittelregel einzuhalten, ist ein Verwenden von Hilfslinien sinnvoll. Tippt in den Einstellungen auf Fotos & Kamera und aktiviert Raster. Beim Knipsen eines Fotos werden jetzt Hilfslinien angezeigt.
Goldener Schnitt und Drittelregel
Der Goldene Schnitt zählt zu den wichtigsten bildgestalterischen Regeln überhaupt. Er teilt das Bild nach einem bestimmten Verhältnis, auf das wir an dieser Stelle aber nicht näher eingehen wollen. Das überlassen wir einschlägigen Fotografie-Blogs. Mit dem Goldenen Schnitt steht dieDrittelregel eng in Zusammenhang. Anhand dieser Regel lässt sich ein Raster erstellen, anhand dessen die wesentlichen Elemente eines Fotos ausgerichtet werden können. Genau diesen Raster könnt ihr für eure iPhone Kamera aktivieren, um ansprechendere Fotos zu machen.
Raster aktivieren
Einstellungen > Fotos & Kamera > Raster
Öffnet auf eurem iPhone dazu die Einstellungen und wählt Fotos & Kamera. Dort findet ihr unter der Überschrift Kamera einen Punkt namens Raster, den ihr aktiviert.
UPDATE: Unter iOS 8 heißt dieser Punkt jetzt „Hilfslinien“, bewirkt aber genau das gleiche!
Wenn ihr jetzt zur Kamera App wechselt, müsste euch der Unterschied gleich auffallen: Das Bild teilt sich in 9 Elemente, aber keine Sorge – die Linien sind am Foto nicht zu sehen!
Wie ein Profi fotografieren
Wenn ihr mit aktiviertem Raster fotografiert, solltet ihr euch an denSchnittpunkten bzw. an den Linien orientieren und euer Hauptmotiv dort platzieren.
Anstatt also einfach auf den Auslöser zu drücken, könnt ihr ein wenig herum probieren und mithilfe der Drittelregel und des Rasters harmonischere Fotos machen.
2. Auf ein Objekt fokussieren
Ein Schnappschuss mit vielen interessanten Elementen kann auch aufregend sein. In der Regel ist es aber einfacher, ein Objekt auszuwählen und die iPhone Kamera darauf zu fokussieren. Tippt hierzu lediglich das jeweilige Objekt auf eurem Display an und drückt anschließend auf den Auslöser.
3. Negativen Raum verwenden
Negativer Raum meint den Bereich rund um das eigentliche Objekt. Je größer dieser Bereich ist, desto effizienter kann das fokussierte Objekt in Szene gesetzt werden. Negativer Raum kann beispielsweise eine großflächige Darstellung von Wasser, Himmel, einem Feld oder einer Mauer sein. Beispiele.
4. Perspektive verändern
Meistens machen wir Fotos, indem wir das iPhone aus der Tasche nehmen, die Kamera App starten und den Auslöser betätigen. Das Resultat sind häufig künstlerisch relativ anspruchslose Fotos. Versucht stattdessen einmal, mit der Perspektive zu spielen, und fotografiert etwa ein Gebäude von unten nach oben. Oder nehmt ein Foto so auf, als würdet ihr den Eiffelturm zwischen Daumen und Zeigefinger halten. Beispiele.
5. Mit Reflexionen spielen
Wasser, Spiegel, Sonnenbrillen, Glas, Metalloberflächen. Spielt mit deren Reflexionen und erstellt einzigartige Schnappschüsse. Beispiele.
6. Leading Lines verwenden
Leading Lines sind Strukturen, die den Betrachter durch das Foto führen; von links nach rechts, von unten nach oben, usw. Leading Lines können Straßen sein, Brücken, Gleise, Waldwege, eine Rennbahn oder ein geschwungener Fluss. Beispiele.
7. Symmetrische Fotos knipsen
Manchmal ergibt sich Symmetrie schon aus der Natur. Oder ihr sorgt selbst für Symmetrie. Konkret meint die Fotografie, wenn von Symmetrie die Rede ist, dass ein Foto in der Mitte geteilt werden kann und jede Hälfte ein Spiegelbild der anderen Hälfte ist. Symmetrie lässt sich häufig in der Architektur finden. Beispiele.
8. Nicht zoomen
Das iPhone hat lediglich einen digitalen Zoom. Herangezoomte Fotos leiden somit an schlechterer Bildqualität, weshalb ihr es vermeiden solltet, Objekte heranzuzoomen. Nähert euch dem abzulichtenden Objekt stattdessen oder fotografiert es aus weiterer Entfernung ohne Zoom; ihr könnt es nachträglich noch zurecht schneiden.
9. Details fotografieren
Eine Spinne in ihrem Netz, ein Regentropfen auf einem Blatt, die roten Lippen einer Frau. Makroaufnahmen können spannend sein! Konzentriert euch auf ein einziges Objekt und nähert euch mit dem Objektiv eurer iPhone Kamera so weit wie möglich. Aber Vorsicht, irgendwann ist Schluss und das Foto wird unscharf! Beispiele.
10. Alltagssituationen fotografieren
Denkt ihr euch nicht auch manchmal, dass viele Fotos so gestellt wirken? Das liegt daran, dass sie gestellt sind! Versucht’s stattdessen mal mit Alltagssituationen. Hier ist das Rezept ein recht einfaches: Schießt viele Fotos und sucht im Nachhinein die besten aus. Beispiele.
5 kreative Tricks für tolle Urlaubsfotos
Die folgenden 5 Tricks sollen euch dabei helfen, ohne teure Zusatzausrüstung und nur mit eurem iPhone beeindruckende Urlaubsfotos zu knipsen.
1. Wassertropfen auf der Linse
Ihr müsst kein Makro-Objektiv kaufen, um mit eurem iPhone Makroaufnahmen erstellen zu können. Benetzt eure Fingerspitze mit Wasser (am besten, indem ihr ihn in ein Glas mit Wasser taucht) und platziert einen Tropfen auf der Linse eures iPhones. Hier ist ein wenig Geduld gefragt. Befindet sich der Tropfen auf der Linse, könnt ihr euer iPhone vorsichtig nehmen und senkrecht halten, ohne dass der Tropfen verrutschen wird.
Öffnet die Kamera App und bewegt euer iPhone ca. 1 cm an ein beliebiges Motiv heran, um eine Makroaufnahme zu erstellen. Der Effekt kann sich sehen lassen!
2. Panorama aus der Tasse
Panoramen eignen sich hervorragend für Urlaubsfotos, da ihr damit eine Rundumsicht schöner Orte aufnehmen könnt. Werden Panoramen freihändig aufgenommen, kommt es gelegentlich dazu, dass iOS die zahlreichen einzelnen Fotos, die euer iPhone selbstständig und automatisch aufnimmt, unsauber aneinanderfügt. Das Resultat sind unschöne schwarze Ränder.
Ein perfektes Panorama ist aber keine Wissenschaft. Platziert euer iPhone mit geöffneter Kamera App und gewähltem Panorama-Modus einfach in einer Tasse. Damit es nicht nach vorne oder hinten kippt, könnt ihr zusätzlich Verpackungsmaterial oder Ähnliches verwenden.
Startet die Panorama-Aufnahme, indem ihr auf eine der Lautstärke-Tasten eures iPhones drückt und dreht die Tasse langsam um ihre eigene Achse.
3. Unterwasser-Fotos aus dem Glas
Ihr braucht keine wasserfeste Spezial-Hülle, um Unterwasser-Aufnahmen mit eurem iPhone zu machen. Nehmt einfach ein Glas zur Hand und stellt euer iPhone kopfüber hinein (mit der Kamera nach unten). Taucht das Glas nun zur Hälfte unter Wasser und erstellt coole Unterwasser-Aufnahmen. Geht bei diesem Trick behutsam vor! Fällt euer iPhone ins Wasser, wird es höchstwahrscheinlich stark beschädigt.
4. Fotos aus der Luft
Ein ebenfalls nicht ganz ungefährlicher Trick ist das Hochwerfen eures iPhones bei aktiviertem Selbstauslöser. Ihr solltet dabei unbedingt auf weichen Untergrund achten und euer iPhone mit einer Schutzhülle ausstatten. Eine andere Möglichkeit wäre es, das iPhone an einen mit Helium gefüllten Ballon zu binden, um so Ausnahmen aus der Luft zu erstellen. Achtet dabei aber darauf, dass ihr den Ballon nicht los lasst…
5. Zeitraffer von der Autofahrt
Wenn ihr im Urlaub viel mit dem Auto unterwegs seid, möchtet ihr vielleicht auch diese Zeit festhalten. Es eignet sich hier der Zeitraffer-Modus in der Kamera App. Verwendet am besten eine Navi-Halterung, die ihr per Saugnapf an der Frontscheibe des Autos befestigen könnt. Mit einem Zeitraffer lassen sich wirklich coole Videos erstellen. So fahrt ihr beispielsweise innerhalb weniger Sekunden vom strahlend blauen Himmel in den rötlich-orangen Sonnenuntergang.
In iOS 9 hat sich optisch im direkten Vergleich zum Vorgänger wenig getan. Dennoch finden sich im neuen iPhone-Betriebssystem unter anderem auch zahlreiche neue Tweaks, die eine nützliche Ergänzung bestehender Funktionen darstellen. Dazu zählt auch ein neues Shortcut, welches das blitzschnelle Markieren mehrerer Fotos erlaubt.
Öffnet auf eurem iPhone die Fotos App und geht in ein beliebiges Album bzw. in die Momente-Ansicht.
Tippt rechts oben auf „Auswählen“.
Ihr befindet euch jetzt in der Ansicht „Objekte auswählen“. Hier hattet ihr bislang lediglich die Möglichkeit, mehrere Fotos durch einzelnes Antippen auszuwählen.
Unter iOS 9 geht ihr so vor: Anstatt nur ein Foto anzutippen, tippt ihr kurz auf das erste und wischt – ohne den Finger vom Display zu nehmen – nach rechts bzw. links, um mehrere Fotos in einer Zeile zu markieren.
Wischt ihr hingegen nach unten bzw. oben, werden mehrere Zeilen auf einmal markiert.
Auf diese Weise könnt ihr gezielt mehrere Fotos nach Belieben auswählen. Ihr könnt dieses neue Shortcut auch mehrmals verwenden; die bisher getroffene Markierung bleibt bestehen, solange ihr sie nicht händisch wieder aufhebt.
Sind mehrere Fotos markiert, lassen sich diese – wie gewohnt – teilen, zu einem Album hinzufügen oder löschen.
Tippen und streichen, nicht halten!
Wenn ihr Probleme mit diesem Shortcut habt, haltet ihr das erste Foto wahrscheinlich zu lange gedrückt. Passiert das nämlich, kommt ihr in den Modus, in dem ihr Fotos verschieben könnt. Das Ganze sieht dann so aus:
Der Trick ist also, das erste Foto lediglich kurz anzutippen und – ohne den Finger vom Display zu nehmen! – weitere Fotos durch Streichen auszuwählen.
To rename your photos when importing, go to the File Renaming Tab on the right-hand side of the Import dialog box.
I import all my photos via Lightroom and I rename all my files on import to get rid of the letters my camera places at the beginning of each filename—DSC (Nikon) or IMG (Canon). These just bug me and I don’t want to see them.
This is just the type of renaming that you want to do on import—a process that you do for EVERY photo you import.
Follow these steps to create your own preset that renames your photos like this.
1) Choose “Edit” from the drop-down menu with in the File Renaming Tab on the right-hand side of the import dialog box.
2) A new box will open up. Delete all the text in the white box. Then choose “Filename number suffix” from the drop-down menu under the “Image Name” section.
3) To save these settings as a preset, go back up to the top drop-down menu and choose “Save Current Settings as New Preset”. Give your preset a name and click “Create.”
Renaming After Selecting Favorites
This is the type of renaming that I like to use for client photos. I typically don’t really love the long sequence of numbers that most of my files are left with after they have been taken. So once I have chosen my favorites, I select them and rename them.
To do this, you need to be in the Library module. Then just select the photos you want to rename and then hit F2 or choose Rename Photos from the Library drop-down menu.
This will open a dialog box that will give you several options for renaming your files. “Custom Name-Sequence” is the one that I choose most often. Using this method, I can add the client’s name (custom name) and start the numbering of these favorites at 1 (sequence).
The reason I choose this import method over the next one I will tell you about is that I want the files I give my client to have the same name on my hard drive. Things just get too confusing otherwise if I am trying to look up a photo to edit later on.
Renaming on Export
This is another way that I rename photos, but I don’t use it frequently for Client photos for the reason I just mentioned above. I sometimes use this renaming technique on files that I am printing (to differentiate them from other files) or posting to my blog or social media (to have keywords in my photo title).
To take advantage of this type of renaming, select the files that you want to export. Right-click and choose “Export” or click ctrl (cmd) + shift + E. Then scroll down the section that gives you the options for file renaming. Click the box next to “Rename to:” and choose the options that you want and as your photos are exporting. Once you click “Export”, they will also be renamed.
Trotz Gesichtserkennung und Autofokus rastet der Fokus nicht immer am gewünschten Motivpunkt ein, speziell bei Motiven mit geringem Kontrast oder schlechten Lichtverhältnissen. Daher sollten Sie immer selbst entscheiden, wohin Ihre Kamera fokussieren soll. Dazu können Sie je nach Modell auf den Touchscreen tippen, manuell fokussieren oder den Autofokuspunkt bei DSLRs auf das gewünschte Motiv setzen.
2. Die Kamera ruhig halten und atmen wie ein Schütze
Um Verwacklungsunschärfe auf Fotografenseite zu vermeiden, sollte man stets ganz in Ruhe seinen Fotoapparat halten und bewusst und langsam atmen. Das bringt Ruhe, denn Hektik ist kontraproduktiv für scharfe Bilder. Nach mehrmaligem tiefem Einatmen löst man die Kamera nach dem Ausatmen direkt aus.
3. Die Kamera abstützen
Ein einfaches Mittel, die Fotokamera zu stabilisieren, ist es, sie am Gesicht abzustützen und die Arme auf einem Geländer, einer Bank usw. aufzulegen. Das bringt weitere Stabilität und ist eine Alternative zum Stativ, das vielleicht nicht in jeder Situation zur Verfügung steht.
4. Kamera-interne Schärfeeinstellungen
Viele Kameras ermöglichen Bildeinstellungen, die schon intern mit der Kamera-Software verarbeitet werden. Die erzeugten JPG-Fotos werden mit den gewählten Voreinstellungen auf der Speicherkarte abgespeichert. Je nach Hersteller kann man so auch schon den gewünschten Schärfegrad nach Geschmack einstellen. Allerdings sollte man es dabei nicht übertreiben, denn überschärfte Fotos sehen nicht gut aus.
5. Stativ verwenden
Stative gibt es in allen möglichen Variationen und Materialien. Für jeden Einsatzzweck ist etwas dabei. Einbeinstative oder Modelle mit drei Beinen findet man häufig. Vier Beine sind seltener. Speziallösungen mit Saugnäpfen oder flexiblen Beinen bieten ebenfalls den Vorteil einer festen und ruhigen Kameraposition. Für mehrere deckungsgleiche Aufnahmen und Vermeidung der Verwacklungsunschärfe sind Stative weit verbreitete und zuverlässige Helfer. Schnellwechselplatten ermöglichen es, die Kamera in Sekundenschnelle auf das Stativ einzurasten und schnell wieder zu entfernen. Libellen oder Wasserwaagen ermöglichen eine präzise Ausrichtung und Bildkomposition.
6. Sicherer Stand mit den Füßen
Tänzelnde Fotografen, die unruhig auf Zehenspitzen stehen oder ihren Körper hin und her bewegen, sind prädestiniert für unscharfe Fotos. Besser ist es, die Beine und Füße so zu verwenden, dass sie die Aufgabe eines Stativs nahezu übernehmen. Dazu stellt man die Füße in T-Stellung auf und geht leicht in die Knie. So erreicht man einen sehr stabilen Stand, was längere Belichtungszeiten ermöglicht und Verwacklungsunschärfe minimiert.
7. Die Haltung der linken Hand
Bei einer SLR- oder DSLR-Kamera halten viele Fotografen die linke Hand so, dass der Daumen unter dem Objektiv sitzt und die Finger der linken Hand das Objektiv oben umschliessen. Das führt zu einer leicht wackeligen Haltung. Vorteilhafter ist es, das Objektiv in die linke Handfläche und den vier Fingern zu legen und den Daumen oberhalb des Objektivs. So liegt das Gewicht der Kamera auf vier statt nur einem Finger, was die Stabilität ebenfalls erhöht und schärfere Fotos ergeben kann.
8. Selbstauslöser oder Timer benutzen
Um die Kamera nicht beim Druck auf den Auslöser zu verreißen, ist es sinnvoll, den Selbstauslöser des Smartphones oder der Kamera zu benutzen. So bleibt die Kamera erschütterungsfrei und Sie verwackeln die Aufnahme nicht. Gerade bei schwierigen Lichtsituationen wie abends kann dies sehr hilfreich sein.
9. Optischen Bildstabilisator verwenden
Hochwertige Kameras haben im Gehäuse oder im Objektiv Bildstabilisatoren, die Verwacklungen minimieren sollen. So können längere Belichtungszeiten oder eine geschlossenere Blende realisiert werden. Vergewissern Sie sich aber, dass der Bildstabilisator auch eingeschaltet ist. Wenn Sie ein Stativ benutzen, sollten sie ihn allerdings deaktivieren, da er dann nicht gut funktioniert, aber auch nicht gebraucht wird.
10. Der Moment der Schärfe
Wenn sie zum Beispiel Personen in Bewegung fotografieren, sollten Sie stets den Sucher am Auge haben, die Personen genau beobachten und die Bewegungsmuster studieren. Ein schaukelndes Kind sollten Sie möglichst am höchsten Punkt fotografieren, da hier die Bewegung gleich null ist und die Gefahr der Bewegungsunschärfe damit am geringsten. Auch einen Basketballer kann man am schärfsten abbilden, wenn er gerade in der Luft steht, also nicht im Aufsteigen oder Herunterkommen. Nutzen Sie den Moment der Schärfe für knackscharfe Fotos.
11. Möglichst kurze Verschlusszeiten einstellen
Die Gefahr der Bewegungsunschärfe oder von Verwacklungen sinkt mit kürzerer Belichtungszeit des Bildes. Ein grober Richtwert für eine gute Belichtungszeit ist der Kehrwert der Brennweite. Wenn Sie zum Beispiel bei 60mm Brennweite fotografieren, wäre mindestens 1/60s Sekunde ein guter Wert. 1/100s wäre allerdings noch besser, weil kürzer. Bei Teleobjektiven von 200mm sollte man ohne Bildstabilisator schon Belichtungszeiten von 1/200s oder noch kürzer verwenden. Sollten Sie unscharfe Bilder produziert haben, schauen Sie in den Metadaten des Fotos doch einmal auf die Belichtungszeit und die Brennweite und Sie haben damit vielleicht schon den Grund für die nicht gewollte Unschärfe gefunden.
12. Verzichten Sie auf unnötige optische Filter
Immer wieder sehe ich Fotografen, die zum Schutz ihres teuren Objektivs einen billigen UV- oder Skylight-Filter vor die Frontlinse geschraubt haben. Dazu sollte einem bewusst sein, dass jedes weitere Glas im Strahlengang des Fotos eine Bildverschlechterung mit sich bringen wird. Auch teurere Filter ab 100€ lösen dieses Problem nicht. Machen Sie einmal einen Vergleichstest bei identischen Fotos mit und ohne Filter und Sie werden sich wundern, wie viel schlechter das Bild damit sein kann. Dies ist aber auch logisch, denn kein Objektivhersteller kann ahnen, welchen Filter der Fotograf noch vor das Objektiv schraubt – ganz sicher ist dieser nicht optimal auf jedes Objektiv abgestimmt und hat die gleiche Güte und Qualität. Verzichten Sie also möglichst auf unnötige optische Filter, außer sie sind zum Beispiel bei Glasspiegelungen notwendig (Polfilter).
13. Immer die Gegenlichblende / Streulichtblende verwenden
Die „Gelis“ bieten einen guten Schutz des Objektivs vor mechanischer Einwirkung und auch Regentropfen. Viel wichtiger ist aber die Vermeidung von einfallendem Streulicht in das Objektiv. Ähnlich wie bei einer Schirmmütze bietet sie so einen Schattenbereich, der kontrastreiche und scharfe Fotos ermöglicht. Ich verwende die Gegenlichtblende IMMER, egal ob ich im Studio oder draußen fotografiere. Die Nutzung ist mir in Fleisch und Blut über gegangen, auch wenn es anfangs etwas nervig war. Aber im Sinne guter Bildqualität in allen Lichtsituationen ist die montierte Gegenlichtblende ein Muss!
14. Spiegelverriegelung / Spiegelvorauslösung
Eine Funktion, die in vielen DSLRs ein ungenutztes Schattendasein fristet, ist die Möglichkeit, den harten Spiegelschlag und die damit unerwünschten Vibrationen von Spiegelreflexkameras zu minimieren. Der Zugang zu dieser Funktion ist meist in den tieferen Einstellungen der Kamera versteckt und damit nicht so einfach zugänglich. Beim ersten Druck auf den Auslöser klappt der Spiegel hoch und man sieht damit nichts mehr im Sucher. Beim zweiten Druck auf den Auslöser klappt der Spiegel dann sanft wieder runter nachdem der Verschussvorhang den Sensor korrekt belichtet hat. Nicht nur bei Langzeitbelichtungen in der Nacht kann man hier einen deutlichen Schärfezuwachs erkennen.
15. Leiser Aufnahmemodus / Slow Shutter
Eine weitere Expertenfunktion schärfere Bilder zu erreichen ist der leise Aufnahmemodus. Im Gegensatz zur Spiegelverriegelung ist diese Funktion meist nur in den Topmodellen der Kamerahersteller zu finden und funktioniert mit nur einem Druck auf den Auslöser. Einmal aktiviert drückt man den Auslöser nach dem Scharfstellen langsam herunter, was den Spiegel hochklappen lässt. Erst beim langsamen Loslassen des Auslösers klappt der Spiegel dann wieder herunter. Das Hoch und Herunterklappen des Spiegels während der Belichtung ist im leisen Betriebsmodus also spürbar verlangsamt, was tatsächlich zu schärferen Fotos führen kann. Probieren Sie es doch einfach mal aus! Ach so, der leise Betriebsmodus ist primär eigentlich dafür gedacht, um bei Hochzeiten und in leisen Situationen nicht durch das laute Klacken der Kamera zu stören. Die höhere Bildschärfe ist dabei nur ein sehr angenehmer Nebeneffekt.
16. Objektive hoher Güte und Qualität bringen mehr Schärfe
Was sicher nicht jeder preisbewusste Fotograf gerne hören oder lesen will, ist die Tatsache, dass teurere Linsen tatsächlich eine höhere Abbildungsleistung haben als preiswerte Objektive. Gerade im Randbereich sind Superzooms von Billigherstellern matschig und unscharf. Je größer der Brennweitenbereich eines Objektivs ist, desto mehr optische Linsenelemente sind dort verbaut. Man kann sich sicherlich leicht vorstellen, dass also Objektive mit weniger Linsen und Gläsern höherer Qualitätsgüte auch schärfere Fotos erzeugen. Demzufolge sind Festbrennweiten mit wenigen optischen Elementen auch qualitativ die besten Objektive. Aber auch hier bekommt man umso bessere Qualität für einen höheren Preis. Ausnahmen bestätigen wie immer diese Regel 😉
17. Fokus Feinjustierung und Abstimmung auf den Kamerabody
Kameragehäuse und Objektive aller Art unterliegen produktionstechnischen Fertigungstoleranzen. Meistens funktionieren verschiedene Objektiv-Kamera-Konstellationen auch problemlos und der Fokus sitzt immer sicher und an der richtigen Stelle. Allerdings haben auch viele Nutzer mit einem Front- oder Backfokus-Problem zu kämpfen, weil die Herstellungstoleranzen hier eben nicht immer gut zusammen passen. Dazu kann man Originalobjektive und den Body beim Kameraservice aufeinander abstimmen und kalibrieren lassen. Mittlerweile bieten einige Kameramodelle aber auch die Möglichkeit, jedes Objektiv einzeln auf die Kamera abzustimmen, ohne dass man sein Equipment beim Herstellerservice abgeben muss. Das sogenannte Micro-Adjustment kann Frontfokus- oder Backfokus-Probleme wirksam korrigieren wie ein Dioptrienausgleich am Okular des Suchers. Aufbauten mit hintereinander aufgestellten Schrauben oder Schärfe-Messhilfen finden sich zuhauf im Netz.
18. Solider und schwingungsarmer Fussboden für Stativnutzung
Ein Kamerastativ ist ein sinnvolles Zubehörteil für scharfe Fotos, allerdings nur dann, wenn der Untergrund fest ist und nicht schwingt. Alte Holzfußböden oder Dielen bewegen sich so sehr, dass die Kamera wackelt, wenn eine Person durch den Raum läuft und so den Vorteil eines Stativs wieder zunichte macht. Mancher Studioinhaber kommt auch auf die Idee, Laminat auf Teppich zu legen, was zwar eine gute Trittschalldämmung und Wärme bringt, aber ebenfalls stark in Schwingung gerät. Ein Betonfußboden, evtl. mit einem Vinyl- oder PVC-Belag, ist hier die bessere aber auch teurere Variante.
19. Den Auslöser erst halb, dann ganz durchdrücken
Aus Bequemlichkeit und weil es einfach schneller gehen soll, drücken manche Fotografen und Fotografinnen den Auslöser direkt ganz durch und vertrauen auf die richtige Scharfstellung der Kamera. Dabei bleibt bei dieser Vorgehensweise die Kontrolle des richtigen Schärfepunktes auf der Strecke. Viel besser ist es, den Auslöser erst halb zu drücken, die Scharfstellung auf das richtige Motiv zu kontrollieren und dann erst das Bild zu machen. So ist es vom Kamerahersteller eingerichtet und auch sinnvoll, wenn man die Kontrolle über die Schärfe der eigenen Fotos behalten will. Nehmen Sie sich diese wertvolle halbe Sekunde Zeit dafür.
20. Schärfekontrolle durch Mitzieheffekt bei schneller Bewegung
Sollten Sie zum Beispiel an einer Straße stehen und einen Radfahrer oder ein Fahrzeug fotografieren wollen, hilft es, die Kamera beim Auslösen mitzuziehen. Dadurch nimmt man mit dem Kameraschwenk quasi die Geschwindigkeit des Motivs auf, was Unschärfe auf dem Motiv vermindert und einen schönen Verwischeffekt auf dem Hintergrund ergeben kann. Damit hebt sich das fahrende Objekt schön vom Hintergrund ab und es ergibt sich eine schöne und dynamische Freistellung des Motivs vom Hintergrund. Das klappt nicht mehr bei zu kurzen Belichtungszeiten, trauen Sie sich daher auch etwas länger zu belichten und verbessern Sie Ihre Ergebnisse durch Trainieren und viele Fotos.
21. Schärfentiefe als kreatives Gestaltungsmittel
Nach den Gesetzen der deutschen Wortbildung heißt es eben nicht Tiefenschärfe, sondern Schärfentiefe, auch wenn sich der falsche Begriff hartnäckig in der Fotobranche hält. Die Ausdehnung der Schärfe vom Fokuspunkt nach vorne und hinten wird durch die Blendenöffnung, den Motivabstand, die Brennweite und die Sensorgröße beeinflusst. Wer das Foto von vorne bis hinten scharf haben will, braucht also eine hohe Schärfentiefe. Diese ergibt sich beim weiten Abblenden auf hohe Blendenwerte, eine niedrige Brennweite, einen hohen Motivabstand und eine kleine Sensorgröße. Eine geringe Schärfentiefe dagegen betont das scharf gestellte Element und kann erreicht werden durch eine große Blendenöffnung, eine hohe Brennweite, einen geringen Motivabstand und einen großen Bildsensor.
22. Richtigen Fokussierbereich am Objektiv einstellen
Manche Objektive besitzen einen Nahbereich und einen Fernbereich zum Fokussieren. Je nach Motivabstand muss man also den jeweiligen Bereich zuvor am Objektiv einstellen, damit das Autofokussystem gut arbeiten kann. Das EF 70–200 2.8L von Canon zum Beispiel hat einen Umschalter von 1,2m und ab 2,5m Motivabstand.
23. Ist Blitzlicht schärfer als Dauerlicht?
Ganz so einfach ist die Frage nicht zu beantworten, denn man kann natürlich auch mit Dauerlicht in der Sonne und kurzen Verschlusszeiten sehr scharfe Fotos produzieren oder mit Stativ und längeren Belichtungszeit auch im Studio bei Dauerlicht. Wer aber oft in schlechten Lichtsituationen arbeitet und auch Personen fotografiert, der wird es beim Blitzen einfacher haben, die nötige Bildschärfe zu erzielen. Bei Dunkelheit können extrem kurze Abbrennzeiten der Blitze auch für Hochgeschwindigkeitsaufnahmen eingesetzt werden. Die Abbrennzeiten variieren allerdings je nach Hersteller und eingesetztem Blitzsystem sehr deutlich. Allgemein gesagt kann der kurze Lichtimpuls durch das Blitzen in bestimmten Lichtsituationen für die nötige Knackschärfe sorgen. Faustformel: Je teurer das Blitzsystem ist, desto kürzer sind die Abbrennzeiten. Chinaböller brennen langsamer ab (Blitzen länger) als Broncolor, Hensel oder Profoto.
24. Höhere Schärfewahrnehmung für kontrastreiches Licht
Die Richtung des Lichts das auf Hauptmotiv und Hintergrund fällt, sorgt für einen unterschiedlichen Schärfeeindruck. So wirkt frontales Licht platt und eher unscharf, auch wenn der Fokus sitzt. Gegenlicht oder seitliches Streiflicht sorgt für große Hell-Dunkel-Kontraste und wirkt somit schärfer. Auch die Härte des Lichts beeinflusst die Schärfewahrnehmung. Hartes Sonnenlicht wirkt schärfer als weiches Studiolicht aus einer Softbox.
25. Niedrige ISO Empfinglichkeit für höhere Bildschärfe
Die Schärfe hat bei fast allen Fotos eine zentrale Bedeutung darüber, ob man das Foto als gelungen bezeichnen kann oder nicht. Bildschärfe ist auch eine Eigenschaft, die Laien leicht beurteilen können. In schlechten Lichtsituationen ist es sehr hilfreich, die ISO-Zahl zu erhöhen, um überhaupt ein vernünftiges Foto aufzunehmen. Je nach Qualität des Sensors, des Objektivs und dem Bildprozessor der Kamera, kann die Bildschärfe schon ab ISO 800 deutlich nachlassen. Hier sollte jeder Fotograf ausprobieren, bis zu welchen ISO-Werten seine Kamera noch ausreichend scharfe Fotos zur Verfügung stellt. Extrem hohe ISO-Werte sind je nach Hersteller und Entwicklungsgrad des Bodies verrauscht und unscharf.
26. Die Hyperfokaldistanz nutzen
Für Fotos mit einem Schärfebereich vom Objekt bis zur Unendlichkeit kann man die Hyperfokale Distanz berechnen. Hierzu gibt es verschiedene Rechner im Netz und eine „Unendlich“-Einstellung am Objektiv.
27. Lichten Sie ein scharfes Motiv ab
Wenn Sie alle hier erwähnten Schärfetipps beherzigen, können Sie Ihre Fotoarbeiten noch durch ein scharfes Motiv krönen. Ob Sie allerdings lieber Peperoni oder eine hübsche Frau in sexy Dessous fotografieren, liegt bei Ihnen 🙂
28. Schärfekontrolle auf dem Kameradisplay
Wenn Sie ein Bild aufgenommen haben, sollten Sie sofort die Schärfe kontrollieren, um das Bild gegebenenfalls zu wiederholen. Dabei sollten Sie beachten, dass auch bei DSLRs die Schärfekontrolle bei RAW-Dateien nur bedingt erfolgen kann, weil stets nur das in das RAW eingebettete JPG angezeigt wird. In jedem Fall ist es notwendig, den Anzeigezoom zu nutzen, weil die eingebauten Displays einfach zu klein sind, um die Bildschärfe verlässlich überprüfen zu können. Wenn es wirklich wichtige Fotos sind, dann können Sie die Schärfe besser an einem Laptop oder angeschlossenen HDMI-Monitor prüfen.
29. Sportmodus /Fokusservo abschalten
Für Sportaufnahmen oder sich schnell bewegende Motive ist der Sportmodus ein Segen, weil es kaum möglich ist, zuverlässig manuell scharf zu stellen, wenn sich ein Objekt schnell auf die Kamera zu bewegt. Allerdings gibt es doch einen gewissen Ausschuss bei dieser Methode und wenn sich das Bildmotiv nicht zu schnell bewegt, ist der One-Shot-Modus, also die einmalige Fokussierung je nach Kamera oft die bessere Methode. Dazu müssen Sie Ihre Kamera aber genau kennen.
30. Kamera Verschieben, nicht schwenken!
Ein beliebter Fehler bei offenblendigen Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe ist, dass die Kamera nach dem Fokussieren des Motivs geschwenkt wird, um die Bildkomposition vorzunehmen. Dabei kann der Schärfepunkt bei halb gedrücktem Auslöser wandern, ohne dass man es merkt. Wenn man beispielsweise auf die Augen einer Person fokussiert und dann herunter schwenkt für eine Ganzkörperaufnahme, dann kann es sein, dass der Fokus nun leicht hinter der Person liegt. Bei offener Blende und Telebrennweite von 200mm beträgt der Schärfebereich oft nur wenige Millimeter, die dann den Unterschied machen zwischen einem knackscharfen und einem nur mäßig scharfen Foto. Um diesen Effekt zu vermeiden, schwenkt ein guter Fotograf die Kamera nicht, sondern verschiebt sie auf der Achse des zuvor gewählten Fokuspunktes. Das kann zwar ins Kreuz gehen, macht aber schärfere Bilder.
31. Versuchen Sie nicht cool zu wirken, sondern cool zu sein
Gelassenheit und Souveränität sorgen für einen niedrigen Blutdruck beim Shooter. Abgesehen von der professionelleren Außenwirkung ist die Ruhe eines Schützen auch für Fotografen von Vorteil. Lassen Sie sich auch von einer Hektik des Umfelds nicht anstecken, sondern sorgen Sie für scharfe Ergebnisse.
32. Gesunde und fitte Fotografen machen schärfere Bilder
Gerade wenn man nicht im Studio, sondern on location unterwegs ist, hat ein sportlicher Fotograf Vorteile. Manchmal muss man eine Strecke zu Fuß zurücklegen, Equipment schleppen, klettern oder sonst was tun, um die gewünschten Perspektiven und Bilder zu bekommen. Bei mangelnder Fitness ist der Puls zu lange in einem Bereich, bei dem es einem schwer fällt, die Kamera völlig ruhig zu halten. Ein Puls deutlich unter 100 Schlägen und ein damit niedrigerer Blutdruck ist außerdem hilfreich für die Konzentration und Sauerstoffversorgung, die für gute und scharfe Fotos nötig ist.
33. Objektive bei den Blendenwerten nicht voll ausreizen
Ein Fahrzeug hat bei Höchstgeschwindigkeit nicht mehr die besten Fahreigenschaften, genau so ist es bei Objektiven. Man sollte die kleinste und größte Blendenöffnung für eine maximale Bildqualität nicht nutzen. Denn weder bei Offenblende noch bei völlig geschlossener Blende haben die Objektive die beste Abbildungsleistung, sondern erst ab ca. Blende 4 bis 16. Auch wenn man F2.8 oder bei Makroobjektiven F32 nutzen könnte, ist die Randunschärfe bei diesen Extremen ein Qualitätsmangel. Nicht ganz so deutlich ist das Nachlassen der Qualität bei den Endanschlägen der Zoombereiche. Sowohl die minimale wie auch die maximale Brennweite eines Zoomobjektivs kann mit kaum wahrnehmbarer Qualitätsminderung genutzt werden.
34. Sagen Sie der Person, dass Sie Fotografieren und nicht Filmen
Übereifrige Models oder unerfahrene Personen neigen im Lampenfieber dazu, ständig in Bewegung zu sein und Posen einfach schnell hintereinander abzuspulen. Wenn mir das zu hektisch und zu schnell geht, sage ich immer: „Hey, wir machen Fotos, keine Videos.“ Immer dann, wenn ich auf den Auslöser gedrückt habe, darf und soll die Person Kleinigkeiten im Ausdruck und der Pose ändern, damit nicht alle Fotos zu ähnlich aussehen. Da ich meist mit Blitz arbeite, ist das Auslösen für die fotografierten Personen leicht wahrzunehmen. Das heißt, die fotografierte Person gibt Ihnen durch Stillhalten ebenfalls die Chance auf scharfe Fotos.
35. Immer die höchste Kameraauflösung benutzen
Je mehr Pixel ein Foto hat, desto mehr Details und Schärfe kann es enthalten. Daher sollten Sie immer die höchste Bildqualität nutzen, denn Sie wissen beim Fotografieren manchmal nicht, was der Kunde mit den tollen Bildern noch so anstellen will. Schlimm wäre es, wenn Sie versehentlich in kleinster JPG-Auflösung fotografieren, dann passt zwar ein Vielfaches der Bildmenge auf die Speicherkarte, aber die Schärfe geht den Bach runter.
36. Nur die Kreuzsensoren nutzen, für präzise Fokussierung
Auch wenn Ihre teure DSLR-Kamera viele frei anwählbare Fokuspunkte besitzt, sind nicht alle davon hochpräzise Kreuzsensoren. Zum Bildrand hin werden die Sensoren weniger empfindlich. Erkundigen Sie sich, wie viele Kreuzsensoren Ihre Kamera besitzt und verwenden Sie vorzugsweise den mittleren und die naheliegenden.
37. Und wenn das Alles nicht geholfen hat, hilft Photoshop
Die Nachschärfung eines Bildes am PC sollte nur minimal ausfallen. Bei Massenproduktionen kann man zwar mit Aktionen/Makros arbeiten, aber wer will das schon. Der Sinn dieses Artikels ist, dass Fotografen von Anfang an so scharf wie möglich fotografieren. Ich bin immer wieder verwundert, mit welcher mäßigen Fotoqualität sich Fotografen zufrieden geben – mit dem Argument, dass man ja eh noch in Photoshop nachschärfen würde. Ein guter Koch vertraut aber nicht auf Maggi, sondern auf eine gute Zubereitung und seine Kochkenntnisse, um einen guten Geschmack zu erzielen.
38. Unscharfe Fotos kommen in die Tonne oder Kunstausstellung
Zahlende Auftraggeber werden keine unscharfen Fotos akzeptieren, allenfalls als Ausnahmen, wenn ein Bild emotional besonders wertvoll ist. Aber künstlerisch wertvolle Fotos lassen sich selten am Fließband produzieren – das Gleiche gilt für Meisterwerke.
39. Objektive Schärfemessung mit der Dateigröße
Der Schärfeeindruck eines Bildes ist oftmals subjektiv und vielfach sind es nur Nuancen, die den Unterschied ausmachen. Wenn man die Schärfe von Objektiven vergleichen möchte, gibt die Dateigröße des JPG-Bildes einen Hinweis, welches Bild schärfer und detailreicher ist. Voraussetzung ist, dass der Messaufbau mit Stativ, Brennweite, Blende und Licht beider Vergleichsbilder absolut identisch ist.
40. Scharfe Studiotipps für die Lichtsetzung
Um das Licht genauer auszurichten und Streulichteinfall zu minimieren, kann man sich im Studio verschiedener Hilfsmittel bedienen. Schwarze Abschatter helfen, Gegenlichteinfall in die Kamera zu vermeiden, was den Schärfeeindruck erhöhen kann. Wabeneinsätze in Reflektoren oder Softboxen richten das Licht genauer aus und sorgen für einen hohen Motivkontrast. Polfilterfolien haben einen ähnlichen Effekt, sind aber schwieriger zu handhaben.
41. Sichten Sie ihre unscharfen Fotos und suchen sie die Gründe
Um als Fotograf besser zu werden, ist es immens wichtig, seine eigenen Arbeiten zu prüfen und nach Verbesserungspotential zu suchen. Sicherlich haben Sie schon mal Bilder aus Ihrer Kamera gesehen, deren Schärfe nicht befriedigend war. Nur wenn Sie sich die Metadaten des Bildes ansehen und die Umstände des Shootings genau analysieren, werden Sie mit dem Wissen dieses Schärfe-Guides ermitteln können, was zu der Unschärfe geführt hat. Viel Erfolg dabei!
42. Eine spiegelose Kamera verwenden?
Auch spiegellose Kameras wie zum Beispiel von Sony stoßen mittlerweile in den professionellen Bereich vor. Ob diese Art Fotoapparate für Sie in Frage kommt, sollten Sie selber testen. Ich möchte an dieser Stelle weder eine Empfehlung aussprechen noch davon abraten. Die Ergebnisse dieser Art Kameras werden immer beachtenswerter. Und hier erzeugt auch kein schnell klappender Spiegel unschöne Vibrationen, was für die Schärfe ein großer Vorteil ist. Das Auflagemaß, also der Abstand von Sensor zur Befestigungsfläche des Objektivs, ist auf Grund des fehlenden Spiegels geringer und somit günstiger als bei Spiegelreflexkameras.
43. Wahre Bildschärfe steckt in der Printversion, nicht Webversion
Bildqualität und Schärfe lassen sich am besten bei voller Printauflösung beurteilen. In der Regel sind Webfotos klein skaliert und stark komprimiert für eine schnelle Datenübertragung. Gute Monitore stellen Fotos meist mit weniger als 100ppi (pixel pro inch) dar, Labore und Druckereien drucken oft mit 300dpi (dots per inch) und mehr. Prüfen Sie ihre Bildschärfe am Monitor immer im 100%-Ansichtsmodus, denn hier stimmt ein Bildpixel mit einem Monitorpixel überein, alle Zwischenzooms sind dagegen leicht verfälscht.
44. Fotos im RAW Modus abspeichern, nicht im JPG Modus
Der RAW-Modus ist gebrauchsfertigen JPGs deutlich überlegen, auch was die Schärfenoptimierung angeht. Mit der Kamera JPGs abzuspeichern, ist nur dann sinnvoll, wenn man die Fotos unbearbeitet verwenden möchte. Wenn man eh aus einem Foto ein Bild macht und es am Rechner digital entwickelt, bietet das RAW-Format eine umkomprimierte Bilddatei und wesentlich höhere Dynamik und Farbumfang. Auch Bildkorrekturen lassen sich besser vornehmen, weil mehr Informationen im Foto abgespeichert sind und nur die Rohdatei quasi das digitale, unverfälschte Abbild vom Sensor ist. Bezüglich Schärfe lassen sich hier teils umfangreiche Einstellungen direkt an der Rohdatei vornehmen und diese können anders als bei JPG jederzeit rückgängig gemacht werden – ohne Verluste. Nur das Rohbild zeigt die tatsächliche Fotoqualität und Bildschärfe der Kamera, JPG-Fotos sind komprimiert und bereits durch die Kamera verändert abgespeichert, je nach den getroffenen Einstellungen im Bedienmenü.
Fazit:
Professionell wirkende und scharfe Fotos und Bilder zu erzeugen, ist von sehr vielen Faktoren abhängig, wie dieser ausführliche Artikel zeigt. Laien sind oft der Meinung, dass man nur eine gute Kamera braucht, aber dem ist bei Weitem nicht so. Ich hoffe, dass ich Ihnen zumindest das Thema Bildschärfe näher bringen konnte. Dabei gibt es für gute Bilder noch viel mehr, wie Bildkompositionen, Farben und die Nachbearbeitung zu beachten.
Woran erkennt man ein manipuliertes Foto? Das ist manchmal gar nicht so einfach. Vor gut zwei Jahren gingen etliche Fotomontagen von nordkoreanischen Manövern durch die Medien. Die damals gefakten Bilder einer Strand-Invasion entpuppten sich schnell als plumpe Fälschung. Einfache Manipulationen lassen sich bereits per Windows-Fotoanzeige oder mit anderen Bildbetrachtungsprogramms schnell erkennen. Bei Verdacht auf professionelle Nachbearbeitung hilft der Onlinedienst Izitru bei der Bild-Analyse.
Nach dem Hochladen des Bildes auf die Webseite www.izitru.com, wird es mit sechs verschiedenen Algorithmen auf eventuelle Nachbearbeitungen untersucht. Klicke einfach nur auf den Button Upload image und suche das betreffende Bild auf deinem Computer aus. Nach dem Upload des Fotos startet der Analysevorgang automatisch.
Nach ein paar Sekunden wird das Ergebnis des Tests angezeigt. In der Kopfzeile wird direkt das Analyseergebnis angezeigt. Als High Trustgekennzeichnete Bilder sind unverfälschte Originale.
Unter dem Bild werden noch weitere Informationen, sofern in den Metadaten des Fotos enthalten, aufgeführt.
Während man in Standard-Bildbetrachtungsprogrammen durch einfaches Zoomen schon Indizien für Manipulationen, wie Farbveränderungen, Schatten oder seltsame Verpixelungen erkennen kann, findet Izitru auch noch feinereBildveränderungen.
In dem markierten Bildbereich wurden nur zwei Pixel farblich verändert. Solche Bilder werden als Potential file modification angezeigt.
Den Urlaubsschnappschuss irrtümlich gelöscht? Das ist unter iOS 8 keine große Sache mehr, solange ihr das Missgeschick rechtzeitig bemerkt.Gelöschte Fotos lassen sich nämlich ganz einfach 30 Tage lang wiederherstellen, ehe sie automatisch vollständig von eurem iPhone entfernt werden.
Voraussetzung
Einzige Voraussetzung für diesen Trick ist, dass auf eurem iPhonemindestens iOS 8.0 installiert ist. Ältere Versionen von iOS unterstützen diese Foto-Rettungsmaßnahme nicht.
Gelöschte Fotos wiederherstellen
Fotos > Alben > Zuletzt gelöscht
Um gelöschte Fotos wiederherstellen zu können, müsst ihr zunächst in dieFotos App. Tippt in der Fotos App rechts unten auf Alben, um alle auf eurem iPhone angelegten Alben darzustellen.
Scrollt gegebenenfalls ein wenig nach unten und öffnet das Album Zuletzt gelöscht.
Dieses Album zeigt alle Fotos an, die ihr in den letzten 30 Tagen von eurem iPhone gelöscht habt. Wie ihr seht, wurden diese Fotos bisher also nicht wirklich gelöscht, sondern in eine Art Papierkorb verschoben – wie ihr es wahrscheinlich von Windows oder Mac OS X kennt.
Das Album zeigt euch standardmäßig die kritischsten Fotos an; also jene, die als nächstes vollständig von eurem iPhone gelöscht werden, weil die 30-Tages-Frist bald verstreicht. Je weiter ihr nach oben scrollt, desto länger habt ihr noch Zeit, um die Fotos wiederherzustellen. Jedes Vorschaubild enthält eine kleine Tagesanzeige, die euch die noch verbleibenden Tage bis zur vollständigen Löschung anzeigen.
Ein gelöschtes Foto wiederherstellen
Um bloß ein gelöschtes Foto wiederherzustellen, tippt ihr es zunächst an, um es zu öffnen. Drückt anschließend rechts unten auf Wiederherstellen und bestätigt den Vorgang per Tipp auf Foto wiederherstellen.
Das gelöschte Foto befindet sich nun wieder in euren Aufnahmen.
Mehrere gelöschte Fotos wiederherstellen
Solltet ihr versehentlich mehrere Fotos gelöscht haben, könnt ihr diese in einem einzigen Vorgang wiederherstellen. Tippt hierzu in der Übersicht des Albums Zuletzt gelöscht rechts oben auf Auswählen.
Markiert alle Fotos, die ihr wiederherstellen möchtet, indem ihr sie antippt. Tippt dann rechts unten auf Wiederherstellen und bestätigt den Vorgang per Tipp auf Fotos wiederherstellen.
Alle gelöschten Fotos befinden sich wieder in euren Aufnahmen.
Jeder weiß: Wer mit dem iPhone Fotos schießt, legt damit im Foto auch einen digitalen Fingerabdruck ab. Denn zu jedem Foto speichert das iPhone und iPad den Standort. Wer das Foto dann bei Facebook, WhatsApp oder anderswo postet, verrät damit auch immer, wann man wo gewesen ist. Das kann je nach Situation ganz schön peinlich werden. Mit einem Trick kannst du die Geo-Daten und Positionsinformationen vor dem Posten aus den Fotos löschen. Wir zeigen, wie’s geht.
Ich weiß, wo du das fotografiert hast
Dass die iPhone-Kamera nicht nur das Foto selbst, sondern auch den Standort ermittelt und die Geodaten in die Metadaten des Fotos schreibt, lässt sich leider nicht verhindern. Es gibt in den Einstellungen keine Option, um das Speichern der Geolokation abzuschalten.
Eine Lösung gibt’s trotzdem: Mit der kostenlosen App Koredoko kannst du die unerwünschten Positionsangaben in den Fotos löschen. Das geht ganz einfach:
1. In der Koredoko-App zeigt die Camera-Roll-Ansicht bereits für jedes Foto die Positionsdaten. Per Tipp aufs Foto wird die passende Karte dazu eingeblendet und der genaue Standort markiert.
2. Für weitere Informationen tippst du im schwarzen Kasten auf das i-icon.
3. Jetzt erscheint eine Übersicht aller Metadaten des Fotos. Und das sind eine ganze Menge. Neben technischen Informationen zur Kamera wie Blende und Belichtungszeiten findest du weiter unten im Bereich MakerApple GPS die GPS-Daten, also die exakten GPS-Positionsdaten zum Zeitpunkt der Aufnahme.
4. Um die GPS-Position aus dem Foto zu löschen, tippst du oben rechts auf das Teilen-Icon und dann auf Save without Metadata und OK.
Das war’s. Die Koredoko-App entfernt die GPS-Geodaten aus der Fotodatei und speichert das Bild wieder im Fotoordner des iPhones bzw. iPads. Keine Sorge: Am Foto selbst ändert sich nichts, Es sieht immer noch so aus wie vorher, lediglich die GPS-Geodaten wurden aus den unsichtbaren Metadaten entfernt. Das “saubere” Foto kann man jetzt bedenkenlos per Facebook, WhatsApp & Co. verschicken; der Empfänger wird nicht mehr in der Lage sein, den Standort herauszufinden.
Unter iOS 8 könnt ihr mit eurem iPhone gemachte Fotos direkt bearbeiten, sie begradigen, die Lichtverhältnisse ändern oder Filter anwenden. Bei all diesen Möglichkeiten, wie ihr eure Fotos verändern bzw. verbessern könnt, kann man schnell mal vergessen, wie denn eigentlich das Original ausgesehen hat. Glücklicherweise hat Apple daran gedacht und eine Funktion integriert, mit der ihr euer bearbeitetes Foto jederzeit mit dem Original vergleichen und bei Bedarf schnell zur Originalversion wechseln könnt.
Öffnet auf eurem iPhone die Fotos App, tippt euch in ein beliebiges Album und öffnet ein Foto, das ihr bearbeiten wollt. Wählt anschließend rechts oben Bearbeiten.
Rechts oben findet ihr den Zauberstab, mit dem iOS euer Foto automatisch anpassen wird. Unten findet ihr eine ganze Reihe von anderen Möglichkeiten.
Bearbeitet euer Foto nach Belieben. Wir haben uns für den Sofortbild-Filter entschieden und stellen fest, dass das bearbeitete Foto farblich massiv vom Original abweicht.
Ihr könnt nun die bearbeitete Version mit dem Original vergleichen, indem ihr einfach einen Finger auf das Foto legt. Nach etwa einer halben Sekunde wird das Original angezeigt. Nehmt den Finger vom Bildschirm, um wieder die bearbeitete Version anzuzeigen.
Tipp: Ihr müsst euch für diesen Trick im Bearbeiten-Modus befinden!
Die Informationen zum Originalfoto gehen übrigens auch nicht verloren, wenn ihr die Änderungen am Foto per Fingertipp auf den grünen Haken rechts unten annehmt. Kehrt ihr später in den Bearbeiten-Modus zurück, könnt ihr erneut einen Finger auf das Foto legen, um die bearbeitete Version mit der originalen zu vergleichen.
Zum Original zurückkehren
Bei diesem Vergleich kann es natürlich vorkommen, dass euch die originale Version eures Fotos doch besser gefällt als die bearbeitete. In diesem Fall müsst ihr die Änderungen nicht einzeln händisch rückgängig machen, sondern könnt – wiederum im Bearbeiten-Modus – rechts unten auf den roten Pfeiltippen. Bestätigt den Vorgang, indem ihr auf Zurück zum Original tippt.
In diesem Fall gehen die Informationen zum bearbeiteten Foto verloren und das Original wird unwiderruflich wiederhergestellt.
Wer viel fotografiert, muss auch häufiger die Bilder von der Digi-Cam auf den Computer überspielen. Für manche Kameramodelle, wie zum Beispiel bei Casio, geschieht das über eine Dockingstation. In der Regel werden aber die Bilder über ein USB-Kabel überspielt, oder die Speicherkarte wird einfach ausgetauscht. Seit einiger Zeit jedoch gibt es auchSpeicherkarten mit integriertem WLAN-Modul, sogenannte Eye-Fi-Speicherkarten. Diese senden Ihre Fotos von der Speicherkarte direkt auf den Rechner.
Da es verschiedene Anbieter gibt, können die Speicherkarten Unterschiede in den Austattungsmerkmalen aufweisen.
Beispielsweise gibt es für die Mobi Eye-Fi-Speicherkarten zusätzliche Apps für Android, iPhone und Kindle Fire, mit denen die Fotos direkt auf dem mobilen Endgerät verarbeitet und weitergesendet werden können.
Der Hersteller einer anderen Speicherkarte, der Eye-Fi Pro X2, versehen die Speicherkarte mit einer Stromsparfunktion, die automatisch neue Dateien erkennt und nur diese an den PC weiterleitet. Danach schaltet sie wieder aufStandby, um das Akku der Kamera zu schonen.
Ein weiteres Gadget dieser Eye-Fi-Speicherkarten ist das Geotagging. Sie beziehen die Geodaten zwar nicht über GPS, dafür aber aus dem verfügbaren WLAN-Netz.
Zwei Nachteile gibt es aber dennoch: Der Preis und der Stromverbrauch. Die Kosten für eine 8 GB Speicherkarte liegt um die 40 Euro, eine 32 GB Karte schlägt mit cirka 70 Euro zu Buche. Aber mit ein bisschen Geduld lassen sich im Web auch günstigere Eye-Fi-Speicherkarten finden.
Wer längere Zeit mit seiner Kamera unterwegs ist, sollte ein zusätzliches Akku mitnehmen. Bei gleicher Speichergröße lassen sich mit einer WLAN-Speicherkarte rund ein Viertel weniger Fotos pro Akkuladung erstellen, als mit den herkömmlichen Speicherkarten.
Tipp:
Da ältere Digitalkameras Eye-Fi nicht unterstützen, sollten Sie vor dem Kauf einer Eye-Fi-Karte auf den Herstellerwebseiten die Kompatibilität Ihrer Kamera prüfen.
Mit WhatsApp werden neben Texte auch gerne Fotos und Videos verschickt. Und die landen nicht nur in der WhatsApp-App, sondern auch auf dem Android und iPhone. Die Fotos und Videos findet man dann auch in der Fotogalerie des Smartphone. Solange noch genug Speicher frei ist, ist das kein Problem. Wird’s knapp mit dem Speicher, kann man das automatische Speichern der WhatsApp-Fotos abschalten. Weiterer Nebeneffekt: Man spart Datenvolumen.
Fotos bitte nicht mehr automatisch speichern
Um Speicherplatz und Datenvolumen zu sparen, kann man das automatische Abspeichern der über WhatsApp emfpangenen Fotos und Videos deaktivieren, und zwar so:
1. Starten Sie WhatsApp, und wechseln Sie in die WhatsApp-Einstellungen.
2. Dort auf Chat-Einstellungen tippen.
3. Hier die kann man festlegen, ob und wie empfangene Fotos gespeichert werden sollen. Auf dem iPhone kann man mit der Option Empfangenes sichern lediglich einstellen, ob die empfangenen Bilder und Videos in die Bildergalerie des iPhones downgeloadet werden sollen.
Beim Android gibt’s mehr Optionen. Hier kann man festlegen, welche Dateitypen wann heruntergeladen werden sollen, etwa bei mobilen Datenverbindungen oder nur bei WLAN-Verbindung und ob das Roaming im Ausland verwendet werden darf. Nach einem Klick auf die jeweilige Option legt man dann noch fest, für welchen Dateityp (Bild, Audio oder Video) die Einstellung gelten soll.
Ist das automatische Herunterladen der Bilder ausgeschaltet, kann man zwar wie gewohnt mit WhatsApp Fotos und Videos empfangen; sie werden aber nicht mehr sofort heruntergeladen und gespeichert. Erst wenn man in der App länger aufs Foto tippt, kann man mit der Teilen-Funktion das Foto oder Video speichern und in der Kamera-App ablegen.
Fotos sind schnell geschossen. Das Löschen geht nicht so flott. Wenn man zum Beispiel in der Kamera-App Fotos wieder entfernen möchte, muss man mühsam jedes zu löschende Foto einzeln markieren. Bei hunderten Fotos eine reine Sisyphusarbeit. Mit einem Trick geht’s wesentlich schneller.
Mehrere Bilder in einem Rutsch entfernen
In der Fotos-App gibt es eine kaum bekannte Funktion, mit der sich auf einen Schlag mehrere Fotos markieren und dann in einem Rutsch löschen lassen, etwa alle Fotos eine bestimmten Tages. Das massenhafte Löschen funktioniert über die Kollektionen, die das iPhone automatisch nach Datum anlegt. Dadurch können Sie mit nur einem Fingertipp alle Fotos eines Aufnahmetags markieren und mit einem Mal löschen. Und zwar folgendermaßen:
1. Öffnen Sie die Fotos-App auf dem iPhone oder iPad (nicht die Kamera-App).
2. Tippen Sie unten links auf Fotos, um in die normale Foto-Ansicht zu gelangen.
3. Hier sind alle Fotos nach Jahren sortiert. Tippen Sie auf die gewünschte Sammlung und dann oben rechts auf Auswählen.
4. Über jeder Sammlung befindet sich jetzt ein eigener Auswählen-Button, mit dem Sie auf einen Schlag alle Fotos der jeweiligen Sammlung markieren. Sie können natürlich auch weiterhin jedes Bild einzeln markieren; über die Auswählen-Schaltfläche geht’s aber in einem Rutsch.
5. Sind die gewünschten Fotos markiert, müssen Sie nur noch unten rechts auf den Papierkorb tippen…
6 … und den Löschvorgang bestätigen. Vorsicht: Die Bilder sind dann wirklich vom iPhone gelöscht und lassen sich nicht wiederherstellen.
Alle Fotos vom iPhone löschen
Mit diesem Trick können Sie auch ganz einfach sämtliche Fotos vom iPhone löschen. Sie müssen im Markiermodus nur nacheinander bei allen Sammlungen auf Auswählen tippen und so nach und nach alle Sammlungen und damit alle Fotos markieren. Ist alles markiert, wandern die Fotos per Tipp auf den Papierkorb im Daten-Nirwana.
Eine separate Digitalkamera? Braucht man dank Handy eigentlich nicht mehr. Die Kamera im iPhone ist so gut, dass sie fast an die Qualität moderner Digitalkameras heranreicht. Der Werbespot von Bentley wurde zum Beispiel komplett mit einem iPhone 5S gedreht. Um aus der iPhone-Kamera das Beste herauszuholen, sollte man unsere fünf Tipps für optimale Fotos mit der iPhone-Cam kennen.
Tipp 1: Bildkomposition mit dem Gitter optimieren
Einfach draufhalten und losknipsen kann jeder. Den Unterschied zwischen Schnappschüssen und guten Fotos macht die Bildkomposition. Schnappschüsse, bei denen Horizont und Gesichter immer in der Mitte platziert werden, sehen einfach langweilig aus. Spannender sind Fotos, die nach den Regeln des Goldenen Schnitts aufgebaut werden.
Das Schöne an der iPhone-Kamera: Auf dem Display lässt sich ein Gitter einblenden, das bei der Komposition nach den Regeln des Goldenen Schnitts hilft. Aktiviert wird das Gitter in den iPhone-Einstellungen im Bereich Fotos & Kamera. Ist dort die Option Raster aktiviert, erscheint auf dem Kameradisplay ein Raster zur Orientierung. Keine Sorge: das Raster sieht man nur auf dem Display, nicht auf dem späteren Foto.
Tipp 2: Belichtung merken und speichern (AE/AF-Sperre)
Ein gutes Fotos braucht gutes Licht. Normalerweise sorgt das iPhone automatisch für die richtige Belichtung. Für Schnappschüsse reicht das allemal aus. Für künstlerisch anspruchsvolle Fotos oder bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht stößt die Automatik aber an ihre Grenzen. Macht nichts. Denn mit einem Trick lässt sich die Automatik überlisten und eine bestimmte Lichtsituation speichern.
Dazu die Kamera zuerst auf die Umgebung halten, die das gewünschte Licht zeigt; bei Gegenlichtaufnahmen etwa auf die Personen, die im Gegenlicht stehen. Dann aufs Display tippen und – ganz wichtig – den Finger draufhalten. Nach rund einer Sekunde den Finger loslassen. Am oberen Rand erscheint daraufhin der gelbe Hinweis AE/AF-Sperre; dieser zeigt an, dass sich das iPhone genau diese Belichtung und die Fokussierung gemerkt hat.
Jetzt wechseln Sie die Position und richten die Kamera neu auf die endgültige Szenerie aus. Die gespeicherte Belichtung und die Fokussierung bleiben dabei erhalten; das iPhone versucht nicht, die Belichtung oder die Schärfe an die neue Position anzupassen. Damit lassen sich Bilder gezielt unter- oder überbelichten – optimal etwa bei Personen vor Sonnenuntergängen. Um wieder zur normalen Belichtung zurückzukehren und den AF/AE-Lock zu lösen, einmal kurz aufs Display tippen.
Tipp 3: Riesenfotos mit der Panorama-Funktion schießen
Dank der Panorama-Funktion lassen sich ganz einfach riesige Breitband-Fotos schießen. Vorausgesetzt, man nutzt die Panorama-Funktion richtig. Aktiviert wird die Panorama-Funktion, indem die untere Leiste nach links zur EinstellungPanorama gewischt wird.
Dann auf den Auslöser tippen und die Kamera langsam horizontal bewegen. Pfeil und Linie helfen, die richtige Geschwindigkeit und horizontale Ausrichtung einzuhalten. Zum Beenden erneut den Auslöser drücken oder die Bewegung bis zum Ende durchführen.
Wichtig Tricks rund um die Panorama-Funktion: Sie können die Richtung ändern, indem Sie einmal auf den Pfeil tippen. Dann lassen sich Panorama-Aufnahmen auch von rechts nach links aufnehmen. Pfiffig sind vertikale Panorama-Aufnahmen. Damit können Sie besonders hohe Gebäude oder Gegenstände wie den Eiffelturm, Hochhäuser oder Riesenbäume aufnehmen. Auch der der Blick von einem Hochhaus hinunter auf die Straße ist ideal für einen vertikale Panorama-Aufnahme.
Tipp 4: Bessere Aufnahmen dank Serienbildfunktion
Kaum bekannt ist die rasante Serienbildfunktion der iPhone-Kamera. Serienbilder sind ideal bei sich bewegenden Objekten oder beim Sport. Um Serienbilder aufzunehmen, müssen Sie nur auf den Auslöser (oder die Plus-Taste der Lautstärketasten) tippen und – ganz wichtig – den Finger auf dem Auslöser gedrückt halten. Solang der Auslöser gedrückt bleibt, nimmt das iPhone Fotos etliche Fotos pro Sekunde auf.
Tipp 5: Dramatische Bilder dank Farbfiltern
Normale Fotos sind oft langweilig – eben weil sie normal aussehen. Mehr Drama und Spannung gibt’s mit Filtereffekten. Das Foto bekommt dann zum Beispiel einen Retro-Touch. In der iPhone-Kamera sind etliche Filter bereits eingebaut und lassen sich sofort anwenden. Dazu in der Kamera-App unten rechts auf den Button mit den drei Kreisen tippen.
Jetzt sieht man bereist eine Vorschau der verschiedenen Filter wie Mono, Tonal, Schwarz, Ausblenden, Chrom, Prozess, Transfer oder Sofort. Per Fingertipp auf den Filtereffekt, wird das Foto bereits bei der Aufnahme mit dem Filter überlegt.
Das Schöne an den Filtern: Wenn Sie den Filtereffekt nicht mögen, können Sie ihn auch nachträglich wieder entfernen, da das Original immer erhalten bleibt und die Effekte nur über das Original gelegt werden. In der Foto-Ansicht lassen sich die Filtereffekte entfernen, indem der Filter Keine gewählt wird. Dann sieht das Foto wieder so aus, wie es die Kamera tatsächlich aufgenommen hat.
Weißabgleich: Im Histrogramm „Double Treshold“ aktivieren. Black & White ControlPoint auswählen. Danach Double Trshold wieder deaktivieren.
Mit Auto Retouch Flecken entfernen
Adjust > Focus > Highpass: Regler nach rechts bis Umrisse zu erkennen sind. Danach den Blending Mode auf „Overlay“. Der Highpass-Effekt kann über den Pinsel+ verstärkt werden.
eventuell Gaussian Plus mit ca. 18 P und einer Opacity von ca. 30% verwenden. Mit dem Pinsel- die scharfen Stellen wieder freilegen.
eventuell mit den Colour Control Points und deren Duplikaten die Farben des Bildes aufarbeiten. Dabei auch den ColourPicker verwenden.
Im Menü Batch… können die Einstellungen über Save / Load Adujstment auf andere Fotos übertragen werden.
2 neue Ebenen mit Smartfilter: grob (oberste Ebene) und fein (unter der groben Ebene)
Die untere Ebene mit einem Hochpassfilter versehen: Filter > Sonstige Filter > Hochpass: Radius ca. 0,5 – 1 Px Ebenenmodus: ineinanderkopieren
Die obere Ebene ebenfalls mit einem „groben“ Hochpassfilter versehen: Filter > Sonstige Filter > Hochpass: Radius ca. 3 – 4 Px Ebenenmodus: weiches Licht oder ineinanderkopieren
Möchte man ein richtig scharfes Bild, dann dupliziert man die untere Ebene feine Hochpassebene. Durch verstellen der Filterstärke über Smartobjects kann man den Effekt verändern.
Damit Blogbeiträge oder Facebook-Postings keine Textwüsten bleiben, werden sie gerne mit Fotos garniert. Doch aufgepasst: wer hier einfach drauf los x-beliebige Fotos verwendet, tappt in die Abmahnfalle. Mit etwas Pech landet vom Rechteinhaber eine Abmahnung im Briefkasten. Kostenpunkt: etwa 500 bis 1.000 Euro. Damit es gar nicht erst so weit kommt, gibt es im Internet jede Menge freie Fotos, die Sie ohne Abmahngefahr verwenden kann. Man muss sie nur finden.
Flickr-Suchmaschine für freie Fotos
Eine gute Quelle für freie Fotos, die Sie auf privaten wie auf kommerziellen Webseiten einsetzen können, ist die Bilddatenbank Flickr. Allerdings ist es recht mühsam, mithilfe der Flickr-eigenen Suche die freien Bilder zu finden. Einfacher geht’s mit der Suchmaschine “Photo Pin”. Damit picken Sie aus dem riesigen Flickr-Fundus im Handumdrehen freie Fotos und Illustrationen heraus. So geht’s Schritt für Schritt:
2. Geben Sie einen passenden Suchbegriff ein, etwa “Biene”, und klicken Sie auf “Search”.
3. Anschließend werden alle Flickr-Fotos aufgelistet, die mit dem jeweiligen Stichwort getaggt wurden. Sollte nichts passendes dabei sein, verwenden Sie Suchbegriffe in anderer Sprache, für die Biene etwa das englische “Bee” oder französische “Abeille”.
4. Kreuzen Sie in der linken Spalte unter “License Type” den Eintrag “Commercial” an, damit nur noch die Fotos angezeigt werden, die für den kommerziellen Einsatz freigegeben wurden.
Aufgepasst: Im oberen Bereich “Sponsored Images” stehen kostenpflichtige Fotos. Die kostenlosen Flickr-Fotos befinden sich erst unterhalb der gestrichelten Linie.
5. Klicken Sie auf das gewünschte Foto sowie “Get Photo”, um die weiteren Details einzublenden. Per Klick auf das Vorschaubild können Sie sich das Originalfoto auf Flickr anschauen. Hier finden Sie unter “Weitere Informationen” auch noch einmal die CC-Lizenz (Creative Commons), die genau regelt, was Sie mit dem Bild machen dürfen und was nicht.
Doch Vorsicht: Auch wenn die Fotos bei Flickr für den kommerziellen Einsatz markiert sind, sollten Sie mit kritischem Blick prüfen, ob das Foto nicht doch abmahngefährdet ist. Sind auf dem Foto zum Beispiel Personen und Gesichter, Marken- oder Firmenlogos zu sehen, sollten Sie vom kommerziellen Einsatz Abstand nehmen. Hier könnten die abgebildeten Personen oder Inhaber der Logos mit einer teuren Abmahnung reagieren.
6. Um das Foto herunterzuladen, klicken Sie in der rechten Spalte auf den “Download”-Link neben der gewünschten Größe.
7. Im letzten Schritt kopieren Sie den HTML-Code aus dem unteren Feld in die Zwischenablage von Windows, indem Sie ins Feld klicken, die Tastenkombination [Strg][A] zum Markieren und dann [Strg][C] zum Kopieren drücken. Diesen Code fügen Sie anschließend direkt unterhalb des Bildes in den Blogbeitrag ein.
Der Code sorgt dafür, dass gemäß der CC-Lizenz der Urheber genannt und ein Link zum Foto angefügt wird. Im fertigen Beitrag würde das dann zum Beispiel folgendermaßen aussehen:
Jede Digitalkamera speichert in der Fotodatei zusätzliche Informationen, die sogenannten “Metadaten”. Sie enthalten neben Kameramodell, Aufnahmezeit, Dateigröße und Standortkoordinaten noch weitere Informationen. Diese werden auch von einigen Datensammlern ausgewertet. Man kann mit wenig Aufwand die Metadaten aus den Fotos entfernen. Sie haben ohnehin keinen Einfluss auf die Bilddarstellung.
Download und Installation von “Exif Pilot”
Wenn allerdings alle Metadaten eines Bildes entfernt werden sollen, dann am besten mit dem Programm “Exif Pilot”. Dieses Tool entfernt auf einen Schlag alle Metadaten des ausgewählten Fotos.
Das Tool ist kostenlos auf der Webseite www.exifpilot.com erhältlich. Klicken Sie auf den Link “Download Now!” und folgen Sie dann den Installationsanweisungen.
Vor der Bearbeitung der Bilder, sollten Sie sich vorher überlegen, ob Sie die Metadaten zukünftig noch benötigen. In diesem Fall sollten Sie von den betreffenden Fotos eine Kopie erstellen.
Einfache Bedienung
Starten Sie den “Exif Pilot” mit einem Doppelklick auf das Desktop-Icon und navigieren Sie im linken Fensterbereich zum gewünschten Bilder-Ordner. Markieren Sie dann eine Bilddatei und klicken Sie in der Menüleiste auf “Edit EXIF/IPTC | Clear EXIF/IPTC/XMP Info”
Bestätigten Sie den nachfolgenden Sicherheitsdialog mit “JA” um alle Metadaten auf einmal zu löschen.
Fazit:
Auch wenn “Exif Pilot” sehr komfortabel zu bedienen ist, kann damit aber nur ein Foto auf einmal bearbeitet werden. Nur mit dem kostenpflichtigen “Plug-in for Batch Editing” für 79,95 USD (ca. 62 Eur) können mehrere Fotos auf einmal bearbeitet werden.
Entgegen der weitläufigen Meinung lassen sich schöne Fotos auch ohne professionelle Kameraausrüstung aufnehmen. Die nachfolgenden Tipps zeigen mit welch einfachen Mitteln es möglich ist, tolle Fotoaufnahmen zu machen.
Fotos sind das beste Mittel, um besondere Augenblicke für immer festzuhalten. Da ist es kein Wunder, dass zu bestimmten Anlässen gerne Bilder gemacht und diese später auch mit Freunden geteilt werden. Man denke nur an Hochzeiten, Geburtstage oder die ersten Bilder der eigenen Kinder. Auch wenn solche Augenblicke ohnehin nie vergessen werden, ist es trotzdem hilfreich, Fotos als Stütze zu haben.
In früheren Zeiten gingen die Menschen meist zum Fotografen, zum Beispiel um ein schönes Familienfoto aufnehmen zu lassen. Allerdings hat sich dies in den letzten Jahren geändert. Zunehmend häufiger wird selbst zur Kamera gegriffen, was angesichts des gebotenen Komforts nicht überrascht. Digitalkameras gestatten ein umgehendes Begutachten der Fotos und außerdem entfällt das kostspielige Entwickeln der Filme. Die Bilder stehen außerdem digital zur Verfügung und können somit besonders leicht mit Freunden geteilt werden.
Andererseits sind etliche Hobby- und Gelegenheitsfotografen mit ihren Bildern nicht immer zufrieden. Manchmal haben sie sich beim Fotografieren große Mühe gegeben und trotzdem sind die Bilder am Ende nichts geworden. Das ist sehr ärgerlich und viele fragen sich dann, ob es nicht doch besser gewesen wäre, einen erfahrenen Fotografen zu engagieren.
Dabei ist es gar nicht so schwierig, schöne Aufnahmen zu machen. Es wird auch keine professionelle bzw. teure Fotoausrüstung benötigt, um ein tolles Ergebnis zu erzielen. Die nachfolgenden Tipps helfen vor allem Einsteigern dabei, die Qualität ihrer Fotos maßgeblich zu steigern. Die schönsten Aufnahmen werden dann am besten in einem großen Format ausgedruckt und an der Wohnzimmerwand präsentiert. Vor allem der Leinwanddruck verspricht bei Portraitaufnahmen tolle Effekte.
Grundfunktionen der Kamera beherrschen
Generell gilt, dass man zumindest die Grundfunktionen der Kamera beherrschen sollte. Auch Neulinge sollten wissen, was es mit Belichtungsdauer, Blende und ISO-Wert auf sich hat. Dies zu erlernen ist nicht besonders schwierig. Anleitungen im Web sowie Fotobücher vermitteln dieses Wissen schnell und zuverlässig. Zugleich sollten Fotografen ihre Kamera einigermaßen sicher und schnell bedienen können. Gezieltes Üben hilft dabei, dass das Einstellen der Kamera routinierter verläuft.
Bewusst viele Fotos machen
Beim Fotografieren empfiehlt es sich, fleißig auf den Auslöser zu drücken. Je mehr Aufnahmen gemacht werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass am Ende mehrere gute Bilder zur Auswahl stehen. In Anbetracht der mittlerweile sehr niedrigen Kosten für Speicherkarten gibt es kein Argument, das gegen häufiges Auslösen spricht.
Mit der Perspektive spielen
Fotos, die von Anfängern und Hobbyfotografen stammen, überzeugen oft deshalb nicht, weil eine unpassende Perspektive gewählt wurde. Deshalb ist es ratsam, die Perspektive beim Fotografierenimmer wieder zu ändern und mit ihr zu spielen. Änderungen sind beispielsweise möglich, indem beim Fotografieren in die Knie gegangen wird oder der Fotograf sich auf eine Erhöhung stellt. Auch das Verändern des Abstands zwischen Motiv und Kamera kann viele neue Perspektiven entstehen lassen.
Umgang mit dem Blitz erlernen
Zahlreiche Hobbyfotografen haben mit dem Blitz große Schwierigkeiten. In vielen Situationen wäre es jedoch gar nicht erforderlich, mit ihm zu arbeiten. Gerade deshalb ist es empfehlenswert, die Grundfunktionen der Kamera zu verstehen und zu beherrschen. Zugleich gilt es zu wissen, wann der Blitz dabei hilft, bessere Ergebnisse zu erzielen und wann man ihn lieber weglassen sollte. Regelmäßiges Fotografieren hilft dabei, ein Verständnis und Gefühl für das Arbeiten mit dem Kamerablitz zu entwickeln.
Stativ verwenden
Das Stativ ist zweifelsohne eines der wichtigsten Hilfsmittel des Fotografen. Es verhindert nicht nur verwackelte Bilder, sondern gestattet es außerdem selbst bei Dämmerung immer noch ohne Blitz zu fotografieren. Engagierte Hobbyfotografen sollten deshalb in Erwägung ziehen, sich ein Stativ zu kaufen. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an kompakten Reisestativen, die sehr preiswert und komfortabel zu transportieren sind.
Bildbearbeitung lernen
Die elektronische Bildbearbeitung ist ein Thema, an das sich viele Personen nicht herantrauen. Dies ist wiederum schade, denn letztlich sehen viele tolle Bilder nur deshalb so gut aus, weil kräftig nachbearbeitet wurde. Daher ist es ratsam, auch hier zumindest die Grundfunktionen zu erlernen. Zumal das Nachbearbeiten nicht viel Zeit in Anspruch nehmen muss, auch hier letztlich alles eine Frage der Routine.
Wie ärgerlich: da hat man im Urlaub das Foto seines Lebens geschossen – und es ist gnadenlos verwackelt. In solchen Fällen hilft das Gratistool “SmartDeblur”. Im Gegensatz zu den normalen Schärfewerkzeugen von Bildbearbeitungsprogrammen, die einfach nur die Kanten schärfen und Konturen nachzeichnen, setzt Smart Deblur auf pfiffige mathematische Methoden.
Unschärfe ist nur ein mathematisches Problem
Für die Entwickler von Smart Deblur ist Unschärfe lediglich ein mathematisches Problem. Wird beim Auslösen zum Beispiel die Kamera geschwenkt und das Bild dadurch unscharf, müssen Sie nur den Grad der Kameraschwenkung ermitteln – und schon wird das Foto durch Neuberechnung wieder schärfer. Das funktioniert nicht immer einwandfrei, aber erstaunlich oft. Zumindest ist es einen Versuch wert, aus einem scheinbar hoffnungslos verwackelten Foto wieder ein scharfes Bild zu machen.
Der Scharfmacher im Detail
Um unscharfe Fotos mit dem Scharfmacher “Smart Deblur” zu schärfen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Laden Sie von der Webseite http://smartdeblur.net die Freeware “Smart Deblur” herunter. Das Tool kommt ohne Installationsprogramm. Sie müssen die ZIP-Datei nur entpacken und dann per Doppelklick die Datei “SmartDeblur.exe” starten.
2. Öffnen Sie über die Schaltfläche “Open” das unscharfe Foto. Standardmäßig werden die Fotos auf maximal 1.000 Pixel Kantenlänge verkleinert. Möchten Sie auch größere Fotos schärfer machen, können Sie die Maximalgrenze im Register “Settings” unter “Image size limit” anpassen. Je größer das Foto, um so länger dauert allerdings die Berechnung.
3. Über den Regler “Kernel Size” bestimmen Sie den Grad der Verwackelung. In den meisten Fällen können Sie den Regler unverändert lassen. Nur bei sehr stark verwackelten Fotos setzen Sie ihn höher.
4. Im Feld “Defect type” können Sie den Grund der Verwackelung festlegen. Falls Sie sich nicht sicher sind, lassen Sie ihn auf “Auto-detect blur”, um den Grund automatisch herauszufinden. Alternativ wählen Sie eine der drei Verwackelungsgründe:
Out of focus blur – Falsche Scharfeinstellung der Kamera. Statt des Hauptmotivs wurde zum Beispiel der Hintergrund scharf gestellt.
Motion blur – Die Kamera wurde während der Auslösung bewegt. Das passiert zum Beispiel, wenn die Kamera beim Herunterdrücken des Auslösers versehentlich auch nach unten gedrückt wird.
Gaussian blur – Absichtliche Unschärfe durch Anwendung von Unschärfefiltern in Bildbearbeitungsprogrammen. Mit dieser Methode können Sie zum Beispiel Gesichter wieder kenntlich machen, die zuvor durch den Gaußschen Unschärfefilter oder anderen Unschärfefiltern unkenntlich gemacht wurden.
In den meisten Fällen sorgt die automatische Erkennung für erstaunlich gute Ergebnisse – allerdings dauert sie auch am längsten.
5. Optional können mit gedrückter Maustaste im Bild einen Rahmen um einen besonders unscharfen Bereich ziehen und damit die Automatik bei der Bildanalyse zu unterstützen.
6. Klicken Sie auf “Analyze Blur”, um die Schärfefunktion zu starten. Das dauert je nach Bildgröße einige Minuten. Das Ergebnis ist oft verblüffend.
7. Nach dem ersten Schärfen können Sie mit dem Regler “Smooth” den Grad der Weichzeichnung nach dem Schärfen festlegen und mit “Apply new smooth” aufs Bild anwenden. Ist das Bild zum Beispiel zu scharf, erhöhen Sie einfach den “Smooth”-Grad.
Die Technik und mathematischen Modelle dahinter
Übrigens: Die Technik zum mathematischen Schärfen nennt sich “Blind Deconvolution”. Wer sich für die mathematischen Grundlagen der intelligenten Schärfetechnik interessiert, findet auf der Seite yuzhikov.com/articles/BlurredImagesRestoration1.htm Informationen über die Theorien und mathematische Modelle. Das ist allerdings trockene Kost und nur für mathematisch Interessierte lesenswert.
Das Versenden von Fotos per E-Mail kann, abhängig von der Dateigröße, sehr lange dauern. Zwar gibt es genügend Zusatzsoftware die diese Dateimengen verkleinert oder komprimiert(z. B. Winzip, Winrar,7Zip). Hat man viele Fotos zu versenden, ist das eine gute Möglichkeit. Möchte man aber nur ein paar wenige senden, dann dauert das mit einem Zusatzprogramm zu lange. In diesem Fall gibt es eine wesentlich schnellere Methode, die keine Fremdsoftware benötigt.
Während Komprimierungsprogramme etliche Arbeitsschritte benötigen, geht das mit der Windows-Fotoanzeige für einzelne Bilder wesentlich schneller.
Suchen Sie sich das entsprechende Foto heraus, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie im Kontextmenü die Option”Vorschau”.
Klicken Sie im nächsten Fenster in der Menüleiste auf “E-Mail”. Im Dialogfenster “Dateien anfügen” ändern Sie mit dem Drop-Down-Menü von “Bildgröße” die Gesamtgröße des Fotos. Die Schaltfläche “Anfügen” öffnet Ihren E-Mail-Client und fügt die Bilddatei direkt in die E-Mail ein.
Folgende Bildgrößen stehen in dem Dialogfenster zur Verfügung:
Kleiner: 640 x 480
Klein: 800 x 600
Mittel: 1024 x 768
Groß: 1280 x 1024
Ursprüngliche Größe
Jetzt bearbeiten und versende Sie die E-Mail wie gewohnt.
Das ursprüngliche Bild wird nicht verändert und bleibt erhalten.
Mithilfe von Google Earth können Sie Ihre Fotos in Picasa mit Geotags versehen. Somit können Sie Ihre Bilder in direkten Zusammenhang mit Ihrem Google Earth und dem Aufnahmeort bringen. Werden diese Fotos auf Google Plus veröffentlicht, kann sich jeder über Google Maps den Ort des Entstehens auf der Karte ansehen.
Meine Fotos in meinem Google Earth
Als erstes starten Sie Picasa und wählen alle Bilder aus die mit Geotags versehen werden sollen. Danach klicken Sie in der Menüleiste auf “Tools | Geotag | Geotag mit Google Earth”.
Google Earth startet automatisch und unten rechts werden die in Picasa markierten Bilder in einem Dialogfenster angezeigt. Bewegen Sie nun das Fadenkreuz zu der Stelle an der das aktive (leicht vergrößerte) Bild aufgenommen wurde. Mit dem Button “Geotag” wird dem Foto der entsprechende Geotag hinzugefügt und eine Miniaturansicht in Google Earth gespeichert. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit den anderen Fotos. Die Schaltfläche “Alle mit einem Geotag versehen” weist allen ausgewählten Bildern den gleichen Geotag zu. Ist alles erledigt, beenden Sie die Bearbeitung mit “Fertig”.
Wechseln Sie nun zurück zum Picasa-Album. Von hier aus können Sie die Bilder direkt auf Google+ hochladen und sie auch mit Kommentaren versehen. Öffnen Sie dazu in der Fotoübersicht das betreffende Bild mit einem Doppelklick, dann klicken Sie auf den Button “Auf Google+ teilen”, und geben Sie anschließend den Kommentar ein. Mit der Schaltfläche “Hochladen” wird das Foto und die Nachricht veröffentlicht.
Wird Ihr veröffentlichtes Foto auf Google+ angeklickt, kann die Lage des Fotos über die Schaltfläche “Fotodetails” in einer verkleinerten Google Maps Ansicht angezeigt werden.
Mit einem Doppelklick auf das Fähnchen wird man anschließend zur normalen Google Maps Ansicht weitergeleitet.
In Ihrer installierten Google Earth Version werden die so “getagten” Bilder im Ordner “My Picasa Pictures” gespeichert.
Übrigens, die Photos sind für andere Google Earth Benutzer nicht sichtbar. Um sie bei Google Earth zu veröffentlichen, verwenden Sie am besten den Bilderdienst “Panoramio”.
Fotos moderner Digitalkameras sind kaum unter fünf Megabyte groß; mitunter knacken sie sogar die kritische 10-Megabyte-Marke. Da reichen schon ein oder zwei Fotos um schnell die Maximalgrenze der meisten E-Mail-Anbieter zu erreichen. Ist die E-Mail zum Beispiel inklusive der Anhänge über 10 MB groß, wird sie von vielen Mailprovidern abgewiesen. Outlook hat dafür eine eingebaute Lösung.
Outlook verkleinert Bilder automatisch
Bei Outlook 2007 müssen Sie im ersten Schritt die Symbolleiste für den Schnellzugriff erweitern, indem Sie in der kleinen Symbolleiste ganz oben links auf den nach unten weisenden Pfeil und dann auf den Befehl “Weitere Befehle” klicken.
Dann wählen Sie Feld “Befehle auswählen” den Eintrag “Alle Befehle” und klicken in der unteren Liste doppelt auf “Anlagenoptionen”. Nach einem Klick auf OK erscheint in der Symbolleiste für den Schnellzugriff eine neue grüne Schaltfläche.
Jetzt fügen Sie wie gewohnt die Fotos als Anhang ein und klicken auf die neue Schaltfläche. Am rechten Fensterrand wird die Seitenleiste “Anlagenoptionen” eingeblendet. Über das Listenfeld “Bildgrösse wählen” legen Sie anschließend die gewünschte Größe fest, zum Beispiel “Gross (1024 x 768)”. Outlook passt die Fotos automatisch an und verkleinert die angehängten Bilder. Die Originale bleiben unangetastet.
Übrigens: Wenn in der Seitenleiste “Anlageoptionen” das Kontrollkästchen “Das Anfügen von Dateien anzeigen” angekreuzt ist, erscheint sie automatisch beim Einfügen von Fotos.
Verkleinern bei Outlook 2010 und 2013
Bei Outlook 2010 und 2013 gibt es die Anlagenoptionen-Seitenleiste nicht mehr. Um hier die Bildverkleinerung vorzunehmen, rufen Sie den Befehl “Datei | Informationen” auf und wählen die Option “Größe von großen Bildern beim Senden der Nachricht anpassen”. Zu große Fotos werden dann automatisch auf die Größe 1024 x 768 Pixel verkleinert. Auch hier gilt die Verkleinerung nur für die angehängten Bilder; die Originale auf der Festplatte bleiben davon unberührt.
Im Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop CS5 wurde erstmals die Funktion “Content Aware Fill” eingesetzt. Dieses Inhaltssensitives Löschen ermöglicht die Entfernung von störenden Objekten aus einem Bild. Dabei wird die entstehende Lücke von der Software automatisch aufgefüllt. Wer aber anstatt der kostenpflichtigen Bildbearbeitungssoftware Photoshop CS5 eine Gratissoftware bevorzugt, ist mit dem auf Linux basierendem Programm “Gimp” gut beraten.
Allerdings ist die Entfernung von Objekten in der Standard-Version (derzeit 2.8) nicht enthalten. Es wird als Plugin “Resynthesizer” ebenfalls als kostenloser Download zur Verfügung gestellt.
Voraussetzung für “Resynthesizer”
Sollten Sie die Bildbearbeitungs-Software “Gimp” noch nicht installiert haben, dann können Sie das Programm auf der Webseite von “Chip.de” herunterladen.
Download, entpacken und installieren
Das benötigte Plug-in “Resynthesizer” zur Objektentfernung ist ebenfalls bei Chip.de erhältlich. Mit dem Button “Zum Download” wird das Plug-in als ZIP-Datei heruntergeladen.
Entpacken Sie das Plug-in nach dem Download in folgenden (Standard-) Ordner:
C:\Program Files\GIMP 2\lib\gimp\2.0\plug-ins
So einfach ist die Objektentfernung
Starten Sie nun die Bildbearbeitung “Gimp”, und laden Sie ein Foto in das Programm hoch. Anschließend markieren Sie das störende Element mit einem beliebigen Auswahlwerkzeug und klicken in der Menüleiste auf “Filter | Verbessern | Heal selection”. Den nachfolgenden Dialog können Sie in den meisten Fällen in der Standardeinstellung bestätigen. Mehr zu diesem Dialogfenster erfahren Sie im nächsten Abschnitt.
Abhängig vom verwendeten Foto kann es vorkommen, dass das Ergebnis mal besser oder mal schlechter ausfällt. Besonders dann, wenn die Motive scharfe Kanten haben, die Fotos sehr klar sind oder auch mal wenig Details enthalten. Im Dialogfenster, das nach der Option “Heal selection” erscheint, können die Ergebnisse wesentlich verbessert werden. Hierfür stehen drei Einstellungsmöglichkeiten zur Auswahl:
Context sampling width (pixels): Legt den Umfangsbereich um das Bild fest
Sample from: Legt fest, von welchen Seiten die Daten zum Auffüllen verwendet werden sollen
Filling order: Bestimmt die Füllrichtung
Bestätigen Sie mit “OK” die Einstellungen. Wiederholen Sie mit allen störenden Objekten die oben genannten Arbeitsschritte und speichern Sie das bearbeitete Bild.
Beim Windows-E-Mail-Client Outlook lassen sich Fotos ganz einfach in den Nachrichtentext integrieren. Das geht leider nicht mit allen E-Mail-Programmen. Auch Google Mail (Gmail) versendet standardmäßig die Bilder nur im Anhang. Mit einer kleinen Änderung lassen sich auch die Fotos in den Text einfügen.
Bilder direkt in die E-Mail packen
Starten Sie Google Mail, klicken Sie oben rechts auf das Zahnradsymbol, und wählen Sie im Kontextmenü die Option “Einstellungen”.
Im nächsten Fenster wählen Sie die Kategorie “Labs”,…
…dann scrollen Sie bis zur Einstellung “Bilder einfügen” und aktivieren Sie diese Option. Abschließend speichern Sie die geänderten Einstellungen mit der Schaltfläch “Änderungen speichern” am Anfang oder am Ende des Bildschirms.
Ab sofort können Sie beim Verfassen einer Nachricht mit Formatierung die gewünschten Bilder einfügen.
Klicken Sie dazu einfach nur auf die neue Schaltfläche “Bild einfügen” in der Symbolleiste, und folgen Sie dann dem Upload-Dialog.
Die Kamera des iPhones ersetzt immer mehr den herkömmlichen Fotoapparat. Mit acht Megapixeln und integrierter HDR-Funktion ist sie zu einer der beliebtesten Kameras der Welt geworden. Sie ist kinderleicht zu bedienen und verführt direkt dazu, Fotos zu machen. Doch nicht jede Aufnahme sollte für Fremde sichtbar sein. Gelegentlich wäre es angebracht, bestimmte private Bilder zu tarnen. In wenigen Schritten ist dies möglich – mit den Bordmitteln der Kamera.
Tarnen ohne Aufwand
Das ganze Geheimnis des Versteckens Ihrer sehr privaten Fotos auf dem iPhone: Nutzen Sie die Möglichkeit, das Foto so sehr zu beschneiden, dass es nicht mehr erkennbar ist. Keine Sorge: bei der Übertragung auf Ihren PC ist das Foto wieder im Originalzustand.
Rufen Sie das Bild in der App «Fotos» auf. Wählen Sie das Foto aus und klicken Sie anschließend auf “Bearbeiten.” Als nächstes tippen Sie auf das Symbol für “Beschneiden” und wählen einen Ausschnitt, der keine Informationen preisgibt – vielleicht nur den Hintergrund an einer kleinen Stelle.
Haben Sie den Ausschnitt gewählt, tippen Sie noch einmal auf “Beschneiden” und danach auf “Sichern.” Es erscheint der Hinweis “Foto wird beschnitten” – was im Grunde genommen aber nicht den Tatsachen entspricht. Das iPhone speichert nur den von Ihnen gewählten Bildausschnitt und zeigt ihn unter “Fotos” an. Das Foto selbst bleibt unverändert.
Das können Sie noch auf dem iPhone überprüfen: Wählen Sie das eben bearbeitete Bild und gehen Sie wieder auf “Bearbeiten” und “Beschneiden.” Dort sehen Sie jetzt den Auswahlrahmen und das restliche Bild. Wenn Sie den Auswahlrahmen wieder vergrößern, ist auch das ursprüngliche Bild wieder vorhanden.
Spätestens beim Übertragen Ihrer Aufnahmen auf Ihren PC ist die Aufnahme wieder im Originalzustand und kann von Ihnen gespeichert werden. Sollten Sie das beschnittene Foto allerdings von Ihrem iPhone aus mailen oder per Nachricht versenden, dann wird beim Empfänger nur die “zensierte” Version ankommen.
In Zeiten von 20 und mehr Megapixeln müssen die meisten Fotos verkleinert werden. Das ist meist auch kein Problem, da ja genügend Pixel vorhanden sind. Anders sieht es beim Vergrößern aus. Hier sinkt die Qualität, da die fehlenden Pixel praktisch aus dem Nichts künstlich erschaffen und berechnet werden müssen. Einige simple Tricks sorgen dafür, dass beim Vergrößern möglichst wenig Artefakte und Klötzchen entstehen.
Richtig vergrößern
Das Vergrößern von Fotos ist meist notwendig, wenn nur ein kleines Foto als Ausgangsmaterial zur Verfügung steht oder ein kleiner Bildausschnitt größer dargestellt werden soll. Dann gehen Sie zum Vergrößern am besten folgendermaßen vor:
1. Beim Hochskalieren der Bildpunkte werden auch alle bereits im Bild vorhanden Artefakte und das Bildrauschen verstärkt. Daher sollten Sie vor dem Vergrößern mit dem Befehl “Filter | Rauschfilter | Rauschen reduzieren” das Bildrauschen verringern.
2. Zum Vergrößern rufen Sie den Befehl “Bild | Bildgröße” auf und stellen zuerst die gewünschte Auflösung (etwa 240 Pixel/Zoll) und dann die neuen Bildmaße in Pixeln oder Prozent ein. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn der Vergrößerungsfaktor maximal 50% (Einstellung “150 Prozent”) beträgt. Als Interpolationsverfahren ist für Vergrößerungen die Methode “Bikubisch glatter” am besten geeignet.
3. Durch das Vergrößern entsteht automatisch eine Unschärfe, vor allem bei Texten und harten Kanten. Um die Vergrößerung nachzuschärfen, verwenden Sie den Befehl “Filter | Scharfzeichnungsfilter | Unscharf maskieren”.
Im Dialogfenster können Sie die Scharfzeichnung feinjustieren. Achten Sie darauf, dass die Option “Vorschau” aktiviert ist, damit Sie die Änderungen sowohl im kleinen Vorschaufenster als auch im Originalbild sehen können. Die Schieberegler haben folgende Auswirkungen:
Die Stärke bestimmt, wie stark die Schärfung ausfällt. Am besten probieren Sie testweise die extremen Werte aus, um die maximalen Auswirkungen zu sehen. In der Praxis sollte die Stärke nicht über 200% liegen; bei vielen Fotos sind Werte zwischen 100 und 150 ideal.
Mit dem Radius legen Sie fest, wie weit sich die Schärfung ausgehend von der Kontrastkante auswirkt. Vorsicht: zu hohe Werte führen zu sogenannten Halos, auffälligen Lichtsäumen um die Kontrastkante herum. Bei vielen Fotos reichen Radien von 1,4 bis 1,6 Pixel.
Der Schwellenwert entscheidet, wie hoch der Kontrast zwischen zwei Pixeln sein muss, damit überhaupt eine Schärfung stattfindet. Bei höheren Werten wird erst später (also bei höheren Kontrasten) nachgeschärft. Bei vielen Fotos ist zum Beispiel der Schwellenwert 6 gut geeignet.
Wer ein iPhone oder ein iPad nutzt, hat sicherlich auch schon mal von der sehr praktischen Funktion des Fotostreams in Apples iCloud Gebrauch gemacht. Dabei werden alle mit dem iPhone oder iPad erstellten Fotos automatisch in die Cloud geladen und erscheinen auf allen Apple-Geräten nach kurzer Zeit automatisch. So können Sie sich lästiges Kopieren von Bildern zwischen verschiedenen Geräten sparen und sind, was Ihre Bilder angeht, immer auf dem neuesten Stand. Auch Ihre Lieben zuhause können an Ihren, auf dem iPhone unterwegs gemachten, Fotos teilhaben, indem Sie einfach den Fotostream auf dem zuhause gelassen iPad öffnen. Doch der Fotostream kann nicht nur von Apple Geräten genutzt werden sondern auch mit einem normalen Windows PC. Wie Sie auch mit Ihrem Windows PC eigene Bilder in die iCloud hoch laden können, erfahren Sie im Folgenden.
Fotostream auf dem Windows-Rechner aktivieren
Zur Nutzung der iCloud Dienste auf Windows Rechnern bietet Apple ein kleines kostenloses Programm mit dem Namen “iCloud Systemsteuerung” auf seinen Seiten zum Download an:
2. Öffnen Sie anschließend die iCloud Systemsteuerung und melden Sie sich mit Ihrer Apple ID und Ihrem persönlichen Passwort in der iCloud an.
3. Nun erscheint eine Oberfläche, in der die einzelnen iCloud Funktionen konfiguriert und aktiviert werden können. Darunter auch die Fotostream Funktion.
4. Aktivieren Sie die Fotostream Funktion, indem Sie bei “Fotostream” ein Häkchen setzen.
5. Unter X”Optionen” können Sie nun Verzeichnisse definieren, in denen Ihre Bilder aus dem Stream herunter geladen werden oder von denen Sie Bilder in die Cloud hoch laden können.
6. Wenn Sie nun ein Bild auf Ihrem PC in das Uploadverzeichnis verschieben, sorgt die iCloud Systemsteuerung automatisch dafür, dass es in die iCloud übertragen wird. Sie finden diese Bild nach nur wenigen Augenblicken auf allen Ihren Apple Geräten im aktuellen Fotostream und haben auf allen Geräten die gleichen Bilder verfügbar.
Jeder Mac wird mit einem Standard-Utility von Apple ausgeliefert, der in diesem Fall Wunder wirkt Auf deutschen Mac OS X Systemen nennt sich das Programm “Digitale Bilder” in englischen Systemen “Image Capture”. Mit diesem Tool kann man sich alle Bilder auf dem iPhone auflisten lassen, einzelne oder alle Bilder auswählen und sie gegebenenfalls auch löschen. So geht es:
iPhone via USB mit dem Mac verbinden.
Falls iTunes und oder iPhoto startet, sync abwarten, das iPhone in der linken Leiste bei iTunes auswerfen und sicherstellen, dass iTunes und iPhoto beendet sind.
Das Programm “Digitale Bilder” bzw. “Image Capture” von Apple aus dem Programme-Ordner starten.
In der linken Spalte unter Geräte das gewünschte iPhone auswählen, dann werden die abgespeicherten Fotos als Liste angezeigt.
Zu löschende Bilder auswählen – ggf. alle Bilder mit Apfel-A.
Auf den roten Löschen-Button unter der Liste klicken und – falls man sich sicher ist – den Löschvorgang bestätigen. VORSICHT: Den Löschvorgang kann man nicht widerrufen … daher sicherstellen, dass vorher alle Bilder in iPhoto importiert wurden!
Das Lieblingsfoto ist mal wieder unscharf geworden? Macht nichts. Wozu gibt es Tools und Werkzeuge zum Nachschärfen. In Adobe Photoshop gibt es gleich vier Werkzeuge zum Nachschärfen. Doch welches ist am besten geeignet? Wir geben einen kurzen Überblick über die Einsatzzwecke und Vor- und Nachteile der Photoshop-Schärfetools.
Vorbereitung für das zerstörungsfreie Schärfen: Ebenen und Smartobjekte
Wichtig vorab: Bei allen Arbeiten am Foto sollten Sie das Bild so vorbereiten, dass alle Schritte zerstörungsfrei durchgeführt werden. Also so, dass Sie alle Schritte problemlos wieder rückgängig machen können. Das geht ganz einfach über Ebenenkopien und Smartobjekte. Da die Änderungen später nur an einer Kopie (der Ebenenkopie bzw. dem Smartobjekt) durchgeführt werden, brauchen Sie keine Angst zu haben, etwas zu zerstören oder einen Filter zu stark einzusetzen. Sie können alles wieder rückgängig machen und zudem die einzelnen Einstellungen feinjustieren.
Unser Tipp: Die folgenden Schritte sollten Sie vor jeder Veränderung durchführen, damit Sie innerhalb der Photoshop-Datei immer eine Kopie Ihres Originalbilds behalten und alles korrigierbar bleibt. Um eine Ebenenkopie und ein Smartobjekt anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Um die Schärfeeinstellung später besser justieren zu können, erstellen Sie mit der Tastenkombination [Strg][J] eine Ebenenkopie. Die Kopie erscheint in der Ebenenliste als “Ebene 1″ oder “Hintergrund Kopie”.
2. Danach wandeln Sie die neue Ebene in ein Smartobjekt um, indem Sie in der Ebenenliste mit der rechten Maustaste auf die Ebenenkopie klicken und den Befehl “In Smartobjekt konvertieren” aufrufen.
Das war’s. Alle Arbeiten beziehen sich jetzt nur noch auf die Ebenenkopie und das Smartobjekt. Da Sie immer noch über die Hintergrund-Ebene verfügen, können Sie zerstörungsfrei arbeiten und jederzeit wieder zum Originalfoto zurückkehren.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass in der Ebenenliste das Smartobjekt (meist mit dem Titel “Ebene 1″ oder “Hintergrund-Kopie”) markiert und ausgewählt ist, damit sich die Änderungen ausschließlich auf die Kopie auswirken.
Wenn’s schnell gehen soll: Scharfzeichnen und Konturen scharfzeichnen
Wenn Sie sich nicht großartig mit den Profi-Werkzeugen wie “Unscharf maskieren” oder “Hochpass-Filter” beschäftigen möchten, verwenden Sie am besten die Klick-and-Run-Schärfetools von Photoshop.
1. Am besten stellen Sie zuerst mit [Strg][Alt][0] (Ziffer Null) die 100-Prozent-Ansicht ein, um alle Bilddetails erkennen zu können.
2. Markieren Sie in der Ebenenliste die Ebenenkopie, die meist als “Ebene 1″ oder “Hintergrund Kopie” gekennzeichnet ist. Damit stellen Sie sicher, dass sich alle Änderungen nur auf diese Ebene auswirken.
3. Rufen Sie den Befehl “Filter | Scharfzeichnungsfilter | Konturen scharfzeichnen” auf.
4. In der Ebenenpalette wird der neue Smartfilter “Konturen scharfzeichnen” ergänzt. Per Klick auf das Augensymbol können Sie den Filter ein- und ausschalten und per Vorher-Nachher-Vergleich die Scharfzeichnung kontrollieren.
5. Ebenfalls praktisch: Per Doppelklick auf die kleinen Schieberegler können Sie die Deckkraft des Scharzeichnungsfilters und damit den Grad der Scharfzeichnung anpassen. Wurde das Bild zum Beispiel zu stark geschärft, reduzieren Sie einfach die Deckkraft.
6. Um weitere oder andere Scharfzeichnungsfilter auszuprobieren, rufen Sie den Befehl “Filter | Scharfzeichnungsfilter | Scharfzeichnen” und danach “Filter | Scharfzeichnungsfilter | Stärker scharfzeichnen” auf.
Keine Sorge: Das Bild ist zuerst extrem überschärft. Das lässt sich aber leicht korrigieren. Über die Augensymbole können Sie die einzelnen Smartfilter ein- und ausschalten und so alle drei Scharfzeichnungstechniken direkt vergleichen. Zudem lässt sich die Intensität jedes einzelnen Filters per Doppelklick auf den jeweiligen Schieberegler die Intensität jedes einzelnen Filters anpassen.
Unscharf maskieren
Die drei Standardfilter “Scharfzeichnen”, “Stärker scharfzeichnen” und “Konturen scharfzeichnen” sind für Anfänger und Einsteiger meist ausreichend. Profis verwenden jedoch lieber den Filter “Unscharf maskieren”, da sich hier der Schärfeeffekt besser steuern lässt. Die Schärfung erfolgt dabei durch Kontrastanhebung innerhalb kleiner Radien. Zum Schärfen mit dem “Unscharf maskieren”-Filter gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Am besten stellen Sie zuerst mit [Strg][Alt][0] (Ziffer Null) die 100-Prozent-Ansicht ein, um alle Bilddetails erkennen zu können.
2. Markieren Sie in der Ebenenliste die Ebenenkopie, die meist als “Ebene 1″ oder “Hintergrund Kopie” gekennzeichnet ist. Damit stellen Sie sicher, dass sich alle Änderungen nur auf diese Ebene auswirken.
3. Rufen Sie den Befehl “Filter | Scharfzeichnungsfilter | Unscharf maskieren” auf.
4. Im Dialogfenster können Sie die Scharfzeichnung feinjustieren. Achten Sie darauf, dass die Option “Vorschau” aktiviert ist, damit Sie die Änderungen sowohl im kleinen Vorschaufenster als auch im Originalbild sehen können. Die Schieberegler haben folgende Auswirkungen:
Stärke: Bestimmt, wie stark die Schärfung ausfällt. Am besten probieren Sie testweise die extremen Werte aus, um die maximalen Auswirkungen zu sehen. In der Praxis sollte die Stärke nicht über 200% liegen; bei vielen Portraits ist zum Beispiel 160% ideal.
Radius: Legt fest, wie weit sich die Schärfung ausgehend von der Kontrastkante auswirkt. Vorsicht: zu hohe Werte führen zu sogenannten Halos, auffälligen Lichtsäumen um die Kontrastkante herum. Bei Portraits sind meist kleine Radien von etwa 1,6 ideal.
Schwellenwert: Das ist der wichtigste Wert. Der Schwellenwert bestimmt, wie hoch der Kontrast zwischen zwei Pixeln sein muss, damit überhaupt eine Schärfung stattfindet. Bei höheren Werten wird erst später (also bei höheren Kontrasten) nachgeschärft. Bei vielen Portraits ist zum Beispiel der Schwellenwert 6 gut geeignet.
5. Sind die gewünschten Werte eingestellt, schließen Sie das Fenster mit OK. Möchten Sie die Werte wieder ändern, klicken in der Ebenenliste doppelt auf “Unscharf maskieren”. Und wie bei den anderen Filtern (siehe oben) können Sie auch hier über das Augensymbol den Filter aus- und einschalten und per Doppelklick auf die kleinen Schieberegler die Deckkraft des Unscharf-Maskieren-Filters anpassen.
Schärfen mit dem selektiven Scharfzeichner
Wenn Sie nicht das gesamte Bild, sondern nur die hellen oder dunklen Bereiche nachschärfen möchten, ist der Selektive Scharfzeichner das richtige Werkzeug. In Portraits können Sie damit zum Beispiel die hellen Hauttöne von der Scharfzeichnung ausnehmen oder bei Naturaufnahmen die Schattenbereiche unberührt lassen. Der Selektive Scharfzeichner funktioniert folgendermaßen:
1. Stellen Sie zuerst mit [Strg][Alt][0] (Ziffer Null) die 100-Prozent-Ansicht ein, um alle Bilddetails erkennen zu können.
2. Markieren Sie in der Ebenenliste die Ebenenkopie, die meist als “Ebene 1″ oder “Hintergrund Kopie” gekennzeichnet ist. Damit stellen Sie sicher, dass sich alle Änderungen nur auf diese Ebene auswirken.
3. Rufen Sie den Befehl “Filter | Scharzeichnungsfilter | Selektiver Scharfzeichner” auf.
4. Im folgenden Dialogfenster aktivieren Sie die Option “Erweitert”.
5. Um zum Beispiel bei Portraits die hellen Bereiche vor jeder Schärfung zu schützen, wechseln Sie in den Bereich “Lichter” und schieben den Regler “Verblassen” auf 100%.
Mit dem Regler “Tonbreite” legen Sie die Helligkeitsstufen fest, die von den Lichtern ausgehend geschützt werden sollen. Bei Portraits zum Beispiel sollte die Tonbreite recht hoch auf etwa 80% gesetzt werden.
Der “Radius”-Wert bestimmt, wie weit von einem hellen Pixel ausgehend die Schärfung ausgeblendet wird.
6. Im Reiter “Scharfzeichnung” legen Sie anschließend den Grad der Nachschärfung fest. Mit “Stärke” regeln Sie, wie stark der Kontrast an den Kanten erhöht wird. Probieren Sie einfach mal die extremen Werte aus, um ein Gefühl für die Auswirkungen zu bekommen.
Der “Radius” bestimmt, auf wie viele Pixel von einer Kante sich die Schärfung auswirkt. Vorsicht: zu hohe Werte führen zu sogenannten Halos, auffälligen Lichtsäumen um die Kontrastkante herum.
Übrigens: Das Vorschaufenster zeigt immer wie das Bild nach der Schärfung aussieht. Um die Vorschau kurzzeitig auszublenden und wieder das Original zu zeigen, müssen Sie übrigens nur ins Vorschaufenster klicken und die Maustaste gedrückt halten. Sobald Sie sie wieder loslassen, erscheint wieder die geschärfte Vorschau.
7. Sind die gewünschten Werte eingestellt, schließen Sie das Fenster mit OK. Möchten Sie die Werte wieder ändern, klicken in der Ebenenliste doppelt auf “Selektiver Scharfzeichnen”. Und wie bei den anderen Filtern (siehe oben) können Sie auch hier über das Augensymbol den Filter aus- und einschalten und per Doppelklick auf die kleinen Schieberegler die Deckkraft des Selektiv-Scharfzeichnen-Filters anpassen.
Kanten schärfen mit dem Hochpassfilter
Beim Schärfen kommt es oft darauf an, nur die Kanten zu schärfen und die Flächen unverändert zu lassen. Mit dem Hochpassfilter können Sie gezielt nur die Kanten schärfen – und im die Flächen glätten “schonen”. Das funktioniert folgendermaßen:
1. Stellen Sie zuerst mit [Strg][Alt][0] (Ziffer Null) die 100-Prozent-Ansicht ein, um alle Bilddetails erkennen zu können.
2. Markieren Sie in der Ebenenliste die Ebenenkopie, die meist als “Ebene 1″ oder “Hintergrund Kopie” gekennzeichnet ist. Damit stellen Sie sicher, dass sich alle Änderungen nur auf diese Ebene auswirken.
3. Rufen Sie den Befehl “Filter | Sonstige Filter | Hochpass” auf.
4. Die erste Vorschau sieht erschreckend aus: der Hochpassfilter “plättet” das komplette Bild und erhält nur die Kantendetails – das wird später in Schritt 6 wieder korrigiert.
Legen Sie jetzt mit dem “Radius”-Regler fest, in welchem Bereich der Filter die Kanten erkennt und verstärkt. Um nicht zu stark zu schärfen, stellen Sie moderate Werte ein, etwa 3 Pixel.
5. Schließen Sie das Fenster mit OK. Über den Smartfilter, das Augensymbol und das Schieberegler-Symbol in der Ebenenliste können Sie die Werte und die Deckkraft des Effekts jederzeit korrigieren.
6. Im nächsten Schritt müssen Sie die Hochpass-Ebene mit der Hintergrundebene mischen. Dazu öffnen Sie in der Ebenenliste das Listenfeld “Normal” und wählen eine der drei folgenden Mischmethoden aus:
Weiches Licht
Hartes Licht
Ineinanderkopieren
Mit “Weiches Licht” fällt die Schärfung behutsam aus, während “Hartes Licht” zu besonders intensiven Nachschärfungen führt. Die Füllemthode “Ineinanderkopieren” sorgt für mehr Kontrast im Bild. Am besten probieren Sie die einzelnen Füllmethoden einfach aus.
Über den Regler “Deckkraft” (oben rechts neben in der Ebenenpalette der Füllmethoden-Liste) können Sie die Intensität der Scharfzeichnung nachjustieren.
Noch mehr Feinjustierung über Ebenenmasken
Die Scharfzeichnungsfilter wirken sich stets auf das gesamte Bild aus. Möchten Sie nur bestimmte Bereiche schärfen und andere Bereich komplett davon ausnehmen, sollten Sie mit Ebenenmasken arbeiten. Mit einer Ebenenmaske legen Sie genau fest, auf welche Bildbereiche sich die Änderung auswirken.
E-Mails müssen nicht immer nur aus Text bestehen. Ein Bild sagt eben auch bei elektronischen Briefen mehr als tausend Worte. Beim iPhone ein Foto oder Video an eine E-Mail zu hängen, ist aber gar nicht so einfach. Erst seit der iOS 6 können Sie auch mit der iPhone-Mail-App Bilder und Videos einbetten. Allerdings hat Apple den passenden Befehl dazu gut versteckt.
Bilder und Videos als Attachement
Um in der Mail-App ein Foto oder Video als Anhang mitzuschicken, sind folgende Schritte notwendig:
1. Verfassen Sie zunächst wie gewohnt die neue E-Mail.
2. Tippen Sie ins Textfeld, und halten Sie den Finger gedrückt, bis die Lupe erscheint.
3. Sobald Sie den Finger wieder loslassen, erscheint das schwarze Menü mit den Befehlen “Auswählen”, “Alles” und “Einsetzen”. Tippen Sie hier auf den nach rechts weisenden Pfeil neben “Einsetzen”.
4. Jetzt erscheint der neue Befehl “Foto oder Video einfügen”, über den Sie auf alle Fotos und Filme auf dem Handy oder dem Fotostream zugreifen können.
5. Ist das passende Foto gefunden, tippen Sie auf “Auswählen”, um es in die Mail einzufügen. Das Foto wird direkt in die Mail eingebettet und wird beim Empfänger direkt im Mailtext sichtbar.
Handelt es sich um ein sehr großes Foto oder Video, können Sie es nach dem Klick auf “Senden” noch verkleinern (etwa auf “Mittel”) oder in Originalgröße verschicken.
Die 70er-Jahre sind wieder aktuell, passend dazu der “Vintage”-Look. Viele erinnern sich noch an die Fotos der Polaroid-Kamera, oder die schwarz-weiß-Fotos von Oma und Opa. Diese Effekte sind teilweise auch in den Digitalkameras als Einstellung möglich. Aber so richtig gut sieht das Endergebnis dann doch nicht aus und ein tolles Motiv ist möglicherweise “verhunzt”. Der kostenlose Onlinedienst Retro-Generator.com bietet derzeit acht verschiedene Effekte an, mit denen Sie Ihre Fotos aufpeppen können.
Bilder speichern und mit der Community teilen
Die so bearbeiteten Fotos können Sie auf Ihrem Computer speichern und beispielsweise für ein Fotobuch des letzten Urlaubs verwenden oder per Direktlink mit anderen teilen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Fotos als Grußkarte zu versenden, oder sie direkt über die sozialen Netzwerke wie beispielsweise Facebook, Google+, Twitter, Xing, mit Ihren Freunden teilen.
Die Bearbeitung Ihrer Fotos ist sehr einfach und mit fünf Klicks schnell erledigt.
Bereits im Startbildschirm können Sie mit der Fotobearbeitung anfangen. Der Effekt “Schwarz-Weiß” ist voreingestellt und kann per Klick auf “einen anderen Effekt wählen” geändert werden.
Folgende Effekte stehen zur Auswahl:
Schwarz Weiß
Polaroid Effekt
The Old Polaroid
Black and White 1950
The Vintage Touch
Grandpas Photo
Old Vintage Photo
Brown scratched Paper
Jeder Effekt hat dabei sein eigenes Flair. Die Polaroids haben zudem einen tollen Effekt bei den sozialen Netzwerken.
Ist der richtige Effekt ausgewählt, klicken Sie auf “Bild wählen”.
Upload
Im nächsten Fenster öffnen Sie mit der Schaltfläche “Select Files” den Windows-Explorer und wählen von Ihrer Festplatte oder Speichermedium ein Foto aus.
Bildbeschriftung, Online-Gallerie und Download
Das nächste Bearbeitungsfenster zeigt das ausgewählte Originalfoto. Hier können Sie dem Bild im Eingabefeld “Unterschrift” noch einen Text hinzufügen. Außerdem können Sie hier nochmals den Fotoeffekt ändern, oder ein neues Bild von Ihrem Computer hochladen. Die Dateien dürfen maximal 5 Megapixel groß sein und können nur im Format “JPEG, JPG, GIF und PNG” verarbeitet werden.
Die Option “Bild in unsere Galerie übernehmen” veröffentlicht Ihr bearbeitetes Foto in der Galerie von “Retro-Generator.com”. Dort können Sie ihre eigenen Bilder jederzeit wieder löschen.
Klicken Sie abschließend auf “LOS!” um die Bildbearbeitung zu starten. Nach ein paar Sekunden ist das Bild umgewandelt und kann im Bereich “Besitzer Rechte:” auf Ihren Computer heruntergeladen und/oder aus der Galerie gelöscht werden. Zusätzlich steht Ihnen jederzeit im rechten Bildschirmbereich Ihre fertigen Bilder im Thumbnail-Format für den Schnellzugriff zur Verfügung.
Das in diesem Beispiel verwendete Foto mit dem Effekt “Brown scratched Paper”, sieht tatsächlich wie eine Fotografie aus den 1920er Jahren aus. Der einzige Nachteil bei den so bearbeiteten Fotos ist das “Retro-Generator”-Logo, mit dem alle Bilder versehen werden. Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, mit einem kleinen “Mitgliedsbeitrag” oder einer “Aufwandsentschädigung” den Download ohne Logo anzubieten.
Tolles Tool
Dieses Online-Tool sollte auf jeden Fall in den Favoriten gespeichert werden. So einfach und qualitativ hochwertige Bildbearbeitung findet man im “Kostenlos-Sektor” nicht oft.
Nicht nur professionelle Fotografen können mit ihren Bildern Geld verdienen. Auch die Bilder von Hobby-Fotografen sind sehr gefragt. Wenn Sie ein gutes Gespür für tolle Motive haben, dann verkaufen Sie doch Ihre Fotos online. Mittlerweile haben sich etliche Foto-Agenturen auf den Verkauf dieser (Amateur)-Bilder spezialisiert. In wenigen Schritten sind Ihre Fotos hochgeladen und werden von der Agentur im Web angeboten.
Eigene Fotos verkaufen
Der Bedarf an lizenzfreien und kostengünstigen Fotos steigt immer mehr, nicht zuletzt wegen der anhaltenden Abmahnwelle von urheberrechtlich geschützten Dateien. Die hier erworbenen Fotos dürfen privat und gewerblich verwendet werden.
Die Verkaufsprovisionen sind, je nach Foto-Agentur, zwar sehr unterschiedlich aber warum sollte man mit seinen Fotos nicht ein bisschen dazuverdienen? Der Verdienst beträgt von ein paar Cent bis mehreren Euro. Vom Verkaufspreis erhalten Sie bis zu 80 Prozent.
Der Fachbegriff für den Vertrieb von Amateur-Fotos lautet “Microstock-Fotografie”. Einer der bekanntesten Foto-Agenturen ist beispielsweise fotolia.com. Die Webeseite www.micro-stock.de/microstock-agenturen zeigt eine kleine Liste der bekanntesten Agenturen.
Auch die Voraussetzungen für die von den Hobby-Fotografen hochgeladenen Bilder ist unterschiedlich.Fotolia.com benötigt eine Mindestauflösung von vier Megapixeln, Dreamstime.com dagegen nur drei Megapixel. Beide Agenturen akzeptieren zudem fast jedes Foto, unabhängig vom Motiv. Panthermedia dagegen akzeptiert nur hochwertige Bilder mit ausgewählten Motiven und ist daher eher für fortgeschrittene Fotografen empfehlenswert.
Die Voraussetzungen für das Verkaufen von Fotos ist ein kostenloses Account bei der ausgewählten Agentur. Nach der Erstellung des Kontos können die Fotos direkt von der Festplatte hochgeladen werden.
Nach dem Upload müssen die Fotos mit Suchbegriffen (Tags) versehen werden. Je mehr Suchbegriffe, desto besser. Mit diesen Tags werden Ihre Fotos besser gefunden und verbessern die Chance, hiermit einen kleinen Nebenverdienst zu schaffen.
Tipp: Alle Microstock-Fotoagenturen haben eines gemeinsam: Um einigermaßen Geld zu verdienen, zählt hier neben der Qualität der Fotos auch die Menge der hochgeladenen Bilder.
10 Tipps machen den Unterschied: So gelingen Ihnen mit dem iPhone noch bessere Fotos. Aber auch Android-Anwender profitieren von diesen Techniken.
von Klaus Zellweger (09.05.2012)
Die Kameramodule in den Smartphones im Allgemeinen und dem iPhone im Speziellen werden zu einer mächtigen Konkurrenz für die klassischen Kompaktknipser. Früher mitleidig belächelt, sind die heutigen Modelle so ausgereift, dass sie unterwegs und in den Ferien die erste Geige spielen. (Lassen Sie sich von der Flickr-Gruppe «Through the Lens of an iPhone» ein wenig inspirieren.) Die folgenden Tipps sind einfach umzusetzen und helfen Ihnen dabei, beim nächsten Ausflug mit sichtbar besseren Bildern nach Hause zu kommen.
1. Putzen Sie die Linse
Eine saubere Linse sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber zu oft wird dieses Detail einfach übersehen. Wenn das Smartphone zwischen unzähligen Fusseln in der Tasche herumgetragen wird oder mit Fingerabdrücken übersät ist, dann leidet auch die Qualität der Fotos. Stellen Sie deshalb vor der Aufnahme sicher, dass die Linse staub- und fettfrei ist.
2. Gehen Sie näher ran
Fast alle Kameramodule sind Weitwinkelobjektive und darauf ausgelegt, möglichst vielen Situationen einigermassen gerecht zu werden. Leider führt das häufig zu Fotos aus einer belanglosen Nullachtfünfzehn-Perspektive. Gehen Sie deshalb näher an das Motiv heran, um das Geschehen eindrücklicher festzuhalten.
Die zweitbeste Lösung besteht darin, bei einem bestehenden Foto einen Ausschnitt zu vergrössern. Auf dem iPhone öffnen Sie dazu die gewünschte Aufnahme und tippen in der rechten oberen Ecke auf die Schaltfläche «Bearbeiten». Anschliessend klicken Sie auf das Schneidwerkzeug rechts unten und legen den Ausschnitt neu fest. Fast alle Smartphones bieten eine ähnliche Funktion, doch diejenige des iPhones geht noch einen Schritt weiter: Jeder Zuschnitt kann nachträglich widerrufen werden – alle Bildinformationen bleiben also erhalten.
3. Meiden Sie das digitale Zoom
Die Kameramodule der meisten Smartphones arbeiten mit einer festen Brennweite. Trotzdem bieten einige die Möglichkeit, ein Motiv durch ein digitales Zoom näher heranzuholen. Dabei wird aber lediglich eine Ausschnittvergrösserung angefertigt. Mit Software-Kniffs wird anschliessend die Auflösung interpoliert, was der Qualität sichtbar schadet – ganz zu schweigen davon, dass bei schwachem Licht auch das hässliche Bildrauschen betont wird.
Verzichten Sie deshalb auf das digitale Zoom und schneiden Sie das Foto manuell zurecht. Wenn Sie unbedingt weiter entfernte Objekte fotografieren möchten, sollten Sie den 6x-Teleaufsatz von Somikon ins Auge fassen, der das iPhone 4(S) mit dem nötigen Weitblick ausstattet. (Mehr dazu finden Sie auf unserer Schwester-Site Digital Living.)
4. Verwenden Sie den Blitz auch im Sonnenlicht
Die Mittagszeit ist der schlechteste Zeitpunkt, um Erinnerungen mit der Kamera einzufangen: Die Sonne brennt senkrecht vom Himmel herab und führt zu hässlichen, harten Schatten in den Gesichtern. Schalten Sie deshalb den Blitz auch dann ein, wenn scheinbar mehr als genug Licht vorhanden ist. Klicken Sie in der Kamera-App des iPhones auf das Blitzsymbol in der linken oberen Ecke und wählen Sie die Option «Ein».
Im hellen Sonnenlicht arbeitet der Blitz am besten im Dauerbetrieb
5. Beachten Sie die Drittelregel
Hauptmotive, die genau in der Mitte platziert werden, sind die besten Garanten für langweilige Fotos. Zu den wichtigsten Regeln der fotografischen Gestaltung gehört deshalb die Drittelregel. Dabei wird ein Motiv durch ein Raster von 3 × 3 Feldern unterteilt. Bei der Aufnahme wird nun der bildwichtigste Teil auf einen der Schnittpunkte gelegt. Verwenden Sie deshalb eine Kamera-App, die ein solches Raster auf dem Display anzeigt und Sie damit bei der Komposition unterstützt. Bei der Kamera-App des iPhones blenden Sie dieses Raster ein, indem Sie am oberen Displayrand auf die Schaltfläche «Optionen» tippen.
6. Bleiben Sie allzeit bereit!
Die besten Fotos sind jene, die man tatsächlich geschossen hat. Platzieren Sie deshalb Ihre bevorzugte Kamera-App an einem leicht zugänglichen Ort auf der ersten Seite des Home-Screens. Entscheiden Sie sich zum Beispiel für die rechte obere Ecke oder für das Dock am unteren Bildschirmrand. Ändern Sie die Position nicht mehr, sodass Sie diese irgendwann mit verbundenen Augen treffen. Auf dem iPhone ist die Kamera noch schneller zu erreichen: Drücken Sie beim verriegelten Gerät einmal die Home-Taste und schieben Sie das Kamerasymbol nach oben, um die Kamera-App zu starten.
7. Beeinflussen Sie Fokus und Belichtung
Jede Kamera versucht, für die aktuelle Szene eine brauchbare Belichtung zu finden und gleichzeitig auf das Hauptmotiv zu fokussieren. Das gelingt mal besser, mal weniger gut. Tippen Sie auf dem Display des iPhones auf die bildwichtige Stelle, damit die Belichtung und der Fokus darauf abgestimmt werden. Mehr noch: Wenn Sie den Finger etwa zwei Sekunden lang auf dem Display belassen, flackert das Markierungsfeld kurz auf: Jetzt sind die Belichtung und die Fokussierung für das Motiv gespeichert, selbst wenn Sie den Bildausschnitt jetzt noch ändern.
8. Installieren Sie Camera+
Die App «Camera+» erweitert das iPhone gleich um mehrere Funktionen, die aktiv zu besseren Bildern beitragen, und das gerade einmal für 1 Franken. Dazu gehören unter anderem:
Serienaufnahmen. Solange der Auslöser gedrückt wird, schiesst die App ein Bild nach dem anderen. Serienaufnahmen empfehlen sich nicht nur bei Action-Szenen, sondern auch bei Gruppenaufnahmen. Schliesslich muss bei einem Dutzend Aufnahmen ja eine dabei sein, bei der alle ihre Augen geöffnet haben. Löschen Sie anschliessend die überzähligen Aufnahmen.
Fokus und Belichtung getrennt. Während Apples eigene Kamera-App den Fokus und die Belichtung stets auf dieselbe Stelle legt, geht Camera+ einen Schritt weiter. Durch zwei Markierungen auf dem Display lassen sich die Belichtungssteuerung und die Fokussierung auf unterschiedliche Bereiche des Bildes legen – der Fotograf erhält also die maximale Kontrolle über diese wichtigen Einstellungen.
Bei Camera+ lassen sich Fokus und Belichtung trennen
Selbstauslöser. Fünf Sekunden reichen, um als Fotograf mit aufs Bild zu huschen – vorausgesetzt, das iPhone kann irgendwo aufgestellt werden. Durch den Formfaktor sind die Besitzer eines iPhone 4(S) im Vorteil, da sich dieses ohne weitere Hilfsmittel auf einer flachen Unterlage platzieren lässt. Das bringt uns zum nächsten Thema.
9. Stabilisieren Sie die Kamera
Eine Kamera auf einem Stativ erzeugt die schärferen Bilder. Punkt. Wenn Sie zum Beispiel mit Ihrem Smartphone Objekte fotografieren, die anschliessend im Internet verkauft werden sollen, dann möchten Sie natürlich das bestmögliche Resultat erreichen. Dazu ist die Verwendung eines Stativs unabdingbar. Besitzer eines iPhone 4(S) greifen am besten auf «Glif» zurück. Diese Halterung aus Gummi ist als praktischer Ständer konzipiert worden, doch das integrierte Gewinde ermöglicht auch die Montage auf jedem handelsüblichen Kamerastativ. Eine ausführliche Beschreibung zu Glif finden Sie hier.
Glif verbindet das iPhone mit jedem beliebigen Stativ
Wenn ein anderes Smartphone auf einem Stativ verwendet werden soll, dann hilft zum Beispiel das Mini-Stativ «Handy» von Hama. Es steht zwar auf wackeligen Füsschen, doch die Halterung lässt sich abnehmen und auf einem regulären Stativ befestigen. Die kleine Stütze kann zum Beispiel für Fr. 25.90 bei power.ch bezogen werden.
10. Achten Sie auf die Kamera
Und zum Schluss noch einen Tipp für die Zukunft: Wenn Ihnen die Fotografie mit dem Smartphone am Herzen liegt, achten Sie beim nächsten Gerät auf die Qualität der Kamera. Fehlende Funktionalität kann in den meisten Fällen mit Apps nachgerüstet werden, aber ein schlechtes Kameramodul wird Sie so lange begleiten wie das Smartphone selbst.
Das Internet vergisst nichts. Alles, was jemals im Internet “gesagt” oder veröffentlicht wurde, bleibt im Internet. Daher sollte man aufpassen, was man bei Facebook & Co. oder auf der eigenen Webseite veröffentlicht. Schließlich geht es um die digitale Reputation. Niemand kann garantieren, dass die peinlichen Partyfotos oder Beschimpfungen nicht auch vom Vorgesetzten gefunden werden. Mögliche Folgen: Karriereknick, Namensmissbrauch oder Mobbing. Die gute Nachricht für alle, die Peinliches bereits veröffentlicht haben: Auch wenn Daten und Fotos bereits im Netz sind, gibt es eine Chance, die unliebsamen Einträge wieder zu löschen. Vor allem, wenn es um Fotos oder Informationen geht, die andere über Sie ins Netz gestellt haben. (mehr …)
Die Datenbank von iPhoto soll dem Anwender die Benutzung des Programms eigentlich einfach machen. Jedoch ist die Dateiverwaltung in der Standardeinstellung so, dass importierte Fotos in der Datenbank auch „verschwinden“, und, falls sie schon auf der Festplatte waren, durch die Kopien unnötig Speicherplatz belegen. (mehr …)
Wer kennt das nicht? Man macht hier und mal da ein Bild und über die Monate oder Jahre sammeln sich sehr viele Bilder wo keiner mehr durchsteigt. Wenn man im Urlaub ein paar Bilder geschossen hat, dann möchte man diese am besten sofort abrufen.
Ich möchte Euch zeigen, wie Ihr die Bilder auf dem iPhone in Ordnern sortieren könnt. Dazu müsst Ihr Euer iPhone am PC anschließen und iTunes starten. Die Bilder die Ihr mit dem iPhone geschossen habt, könnt Ihr ganz einfach, auch ohne iTunes sehen. Das iPhone bietet sich in dieser Hinsicht als Speichermedium an. Unter Arbeitsplatz wird das iPhone als Digitalkamera erkannt. Dort solltet Ihr Eure ganzen Bilder erstmal rauskopieren, besser noch ausschneiden, damit der Ordner leer ist ( sonst habt Ihr nachher alle Bilder doppelt ). Kopiert die Bilder in irgendeinen leeren Ordner auf dem Desktop. Nennt den Ordner ”Bilder iPhone“. (mehr …)
Im Web oder beim Mailen kommt es auf jedes Kilobyte an. Zu große Fotos lassen sich zum Beispiel nicht per E-Mail verschicken. Damit’s doch klappt, gibt es im Web jede Menge Bilderverkleinerer. Die machen aber nichts anders als den JPG-Kompressionsfaktor zu erhöhen. Das macht das Bild zwar kleiner, verringert aber auch die Qualität. Im Foto gibt es dann hässliche Pixelknubbel, auch Artefakte genannt. Ganz anders macht’s JPEGmini.
Der Online-Bilderverkleinerer JPEGmini macht vieles anders. Und besser. Damit können Sie im Handumdrehen die Dateigröße riesiger Fotos auf einen Bruchteil der Originalgröße reduzieren. Und dass ohne merklichen Qualitätsverlust. Selbst wenn die Fotos nach dem Reduzieren nur noch ein Viertel Speicherplatz benötigen, ist kein Qualitätsunterschied zu sehen.
JPEGmini macht Fotos ganz ganz klein
Das Ganze funktioniert online und ohne Registrierung. Einfach das Foto uploaden, online verkleinern lassen und als JPG-Datei wieder herunterladen. So funktioniert’s:
Rufen Sie die Webseite www.jpegmini.com und klicken Sie oben rechts auf “Try it Now”.
Dann klicken Sie auf “Select Phots”, wählen das Fotos aus, dasverkleinert werden soll und klicken auf “Öffnen”.
Das Foto wird daraufhin zu den JPEGmini-Servern hochgeladen und mithilfe von mehreren patentierten Verkleinerungsalgorithmen auf ein Minimum geschrumpft. Selbst wenn die Fotos bereits zuvor optimiert und mit Komprimierungsverfahren bearbeitet wurde, holt JPEGmini noch mehr raus und macht die Datei noch kleiner.
Unter dem Foto sehen Sie die alte und neue Dateigröße und den Faktor, um den das Foto verkleinert wurde. Per Klick auf die Schaltfläche “Download Photo” starten Sie den Download der verkleinerten Version.Ein toller Service für allen, die schnell und unkompliziert die Dateigröße von Bildern und Fotos reduzieren möchten. Die Ergebnisse sind verblüffend.
Praktisch: Mit dem Vorher-Nachher-Vergleich können Sie sofort die Original- und JPEGmini-Version vergleichen. Die Trennlinie lässt sich mit der Maus verschieben. Erstaunlicherweise ist auf den meisten Bildern kein Unterschied zwischen Original und Miniversion zu entdecken.
Riesige, meterlange Wandposter aus eigenen Fotos sind ein echter Hingucker. Allerdings nicht ganz billig. Druckereien verlangen für die Riesenfotos oft etliche Summen. Dabei geht’s auch kostenlos. Mit Kodak’s “Big App”. Die macht online aus jedem Foto eine selbstdruckbare Fototapete in beliebiger Größe. Selbst meterlange Wandposter sind kein Problem.
Das Prinzip von Kodaks Big App ist simpel: Sie laden ein eigenes Foto hoch, sagen wie groß es werden soll (das können ruhig mehrere Meter werden) und die BigApp zerschneidet es in handliche DIN-A4-Seiten und packt alles in eine PDF-Datei. Sie müssen die PDF-Datei nur ausdrucken und an die Wand kleben. Schritt für Schritt geht’s folgendermaßen:
2. Dann klicken Sie auf “Browse” und suchen die gewünschten Fotodatei im Format .jpg oder .png aus; möglichst in hoher Auflösung aber nicht größer als 4095 mal 4095 Pixel.
3. Klicken Sie auf “Next”, und warten Sie, bis der Upload abgeschlossen ist.
4. Im nächsten Fenster legen Sie per Klick auf die Plus-/Minus-Tasten die Größe aus und entscheiden, in wie viele Teile das Foto zerschnitten wird. Wie groß es wird, steht unten in der Zeile “Image Size”.
5. Abschließend klicken Sie auf “Create PDF” und “Go”, um die fertige PDF-Datei zu erzeugen. Ein Hinweisfenster verrät, wie viele Seiten die PDF-Datei umfasst und wie groß das Wandposter wird.
Die fertige PDF können Sie anschießend auf dem eigenen Rechner ausdrucken oder bei einer Druckerei drucken lassen. Die gedruckten Einzelseiten müssen dann an der Wand nur noch richtig zusammengesetzt werden.
Alternative Rasterbator
Wenn Sie mit dem Ergebnis des Postergenerators nicht zufrieden sind, können Sie alternativ auch den “Rasterbator” verwenden. Das Poster-Programm gibt es wahlweise als Download für den Rechner oder als Online-Programm; zu finden unter homokaasu.org/rasterbator.
Digitale Bilder ist ein einfaches Hilfsmittel, um ein paar falsch ausgerichtete Fotos zu drehen – oder misslungene schnell von der Kamera zu löschen.
Dazu wählt man in der Miniaturansicht die gewünschten Symbole aus und klickt auf einen der Knöpfe, um sie alle nach links oder rechts zu drehen. Der Knopf „Löschen“ in Digitale Bilder (mit dem roten Symbol) löscht die Bilder nach einem Warndialog schnell und dauerhaft.
Egal ob auf der eigenen Homepage, bei Ebay oder bei anderen Auktionsplattformen: Veröffentlicht man fremde Bilder, können diese urheberrechtlich geschützt sein. Das kann weitreichende, rechtliche Konsequenzen haben. Hier hilft Ihnen Google, Bilder zu finden, die Sie gefahrlos verwenden können.
Spätestens seit der Affäre um Minister zu Guttenberg wissen wir, wie problematisch es sein kann, fremdes Text- und Bildmaterial zu benutzen.
Dazu kommen auch noch Anbieter die es darauf anlegen, dass die auf deren Internetseiten veröffentlichten Fotos herauskopiert und zum Beispiel bei Ebay-Auktionen verwendet werden. Denn dann folgen kostenpflichtige Abmahnungen. Es bleibt also nichts anderes übrig, Fotos zu finden, die für eine Wiederverwendung freigegeben sind. Dabei hilft Ihnen die Google-Suchmaschine.
Um kostenlose Fotos und Bilder zu finden, die Sie ohne Abmahngefahr einsetzen können, gehen Sie folgendermaßen vor:
Starten Sie Google und wechseln zur Bildersuche. Ersatzweise können Sie auch in die Adresszeile des Browsers “images.google.de” eingeben.
Klicken Sie, ohne einen Suchbegriff einzugeben, auf “Erweiterte Bildersuche”.
In der “Erweiterten Bildersuche” geben Sie Ihren Suchbegriff neben der Option “mit allen Wörtern” in das Textfeld ein.
Auf der gleichen Seite, unten rechts, wählen Sie die gewünschte Lizenz aus. Für private Nutzung ist es “zur Wiederverwendung gekennzeichnet” oder für gewerbliche Nutzung “zur kommerziellen Wiederverwendung gekennzeichnet”.
Klicken Sie anschließend auf “Google-Suche” um entsprechende Bilder zu finden.
Aus dem Suchergebnis wählen Sie sich das passende Bild heraus, klicken mit der linken Maustaste zum Download auf das Bild.
Wichtiger Hinweis: Bevor Sie das Bild herunterladen, beachten Sie unbedingt, dass eine Weiterverwendung des Bildes nur unter bestimmten Bedingungen gestattet ist. Das kann zum Beispiel eine Nennung der Herkunft des Bildes sein. Was Sie beachten müssen, ist auf der Internetseite des Anbieters, unter der Rubrik “Lizenzieren” nachzulesen.
Sie werden zur Webseite des Anbieters weitergeleitet und suchen dort die Rubrik “Lizenzieren”. Klicken Sie auf diesen Link, um die Bedingungen einzusehen. In einem neuen Fenster öffnen sich die Bedingungen, die Sie erfüllen müssen, um das Bild auf Ihrer Webseite oder Ebay-Auktion verwenden zu dürfen