fritzbox

PiHole – Sicher und werbefrei surfen mit dem Raspberry Pi

Als Mediacenter oder IoT-Lösung – der Bastelrechner Raspberry Pi ist vielseitig einsetzbar. Mit Pihole macht er sogar euer gesamtes Netzwerk werbefrei und frei von Trackern. So richtet ihr die Software Schritt für Schritt einKling.

Was ist der Unterschied von Pihole zu einem Adblocker?

Warum einen Raspberry Pi mit etwas ausstatten, das ein Adblocker im Browser auf den ersten Blick auch kann? Weil Adblocker-Plugins etwas anders funktionieren und aufgerufene Websites erst blocken, sobald sie euren PC, Mac oder das Smartphone erreicht haben. Pihole hat einen anderen Ansatz, denn es blockt Tracker, Viren-verseuchte Websites und Werbung auf DNS-Ebene.

Das heißt, dass das Pihole quasi alles ausfiltert, bevor es an die Geräte im Netzwerk ausgeliefert wird. Wie ein Sieb, das zwischen eurem Router und allen Geräten im Netzwerk arbeitet. Und es bringt den Vorteil mit, dass diese Geräte auch in den nativen Apps werbefrei sind – und nicht nur mit Plugins oder speziellen Apps. Ich blicke in deine Richtung, iPhone.

Weniger Tracking, mehr Speed

Weniger Tracker bedeuten auch gleichzeitig mehr Privatsphäre, denn die eingebauten Filter sorgen dafür, dass deutlich weniger Informationen über euer Surfverhalten gesammelt werden können. Pihole ist zwar kein Tails oder Tor, das euren Traffic über fünf Millionen Proxies und dann noch mal zur Venus schickt, blockt aber sehr viele Anbieter und gefährliche Seiten.

Weniger Werbung und weniger Gefunke von Trackern und Analytics-Anbietern bedeutet zudem weniger Traffic und schnellere Ladezeiten von Websites und Apps. Na, überzeugt? Das alles braucht ihr für die Einrichtung.

Diese Hardware brauchst du für den Raspberry Pi mit Pihole

  • Einen Raspberry Pi – im Grunde tut es jeder Raspberry, auch der Raspberry Pi 1 oder Zero. Wir empfehlen euch jedoch einen Raspberry Pi 3 und aufwärts, um die Weboberfläche vom Pihole flott nutzen zu können.
  • Ein Netzteil – oder einen USB-Anschluss mit 2A-Output oder mehr.
  • Eine Micro-SD-Karte und einen SD-Adapter, der Karten meistens beiliegt.
  • Optional: Ein Gehäuse für den Raspberry Pi.
  • Optional: Einen Hoodie, da ihr ein paar einfache Shell-Befehle kopieren werdet und dabei aussehen müsst, wie ein Hacker.

Software für Pihole

 

 

Vorbereitung der SD-Karte

  1. Ladet euch im ersten Schritt Balenaetcher (oder eine der oben erwähnten Alternativen) herunter und installiert das Tool. Balenaetcher braucht ihr, um das Betriebssystem für den Raspberry Pi auf der SD-Karte zu „installieren“. Das Image öffnen und die Dateien kopieren funktioniert übrigens nicht, da eine Partitionstabelle auf die Micro-SD-Karte geschrieben werden muss.
  2. Raspberry Pi OS findet ihr hier, wobei ihr für das Pihole nur die „Lite“-Version braucht. Bei der Veröffentlichung dieses Artikels ist das Raspberry Pi OS (32-bit) Lite (basierend auf Debian Buster). Ihr könnt aber auch die 64-Bit-Variante installieren oder die Version mit einer Desktopumgebung, falls ihr den Raspberry Pi mit Pihole noch für andere Dinge verwenden wollt.
  3. Startet Balenaetcher, wählt die heruntergeladene und entpackte Datei und dann die Micro-SD-Karte aus, die nun mit oder ohne Adapter in eurem PC stecken sollte. Checkt bitte vorher, dass ihr die richtige Micro-SD-Karte und nicht eine externe Festplatte oder den USB-Stick auswählt (den mit dem geheimen Ordner, den Mutti niemals sehen sollte).
  4. Balenaetcher schreibt das Raspberry Pi OS auf die SD-Karte, und somit wäre das gute Stück dann auch schon bereit für den Einsatz. Steckt die Karte in euren Raspberry und stöpselt ihn mit einem HDMI- und am besten einem Netzwerkkabel verbunden an die Strombuchse. Ihr braucht zudem eine Tastatur mit Bluetooth-Adapter oder ganz oldschool eine mit Kabel.

 

 

Voreinstellungen des Raspberry Pi OS

Nachdem der Raspberry Pi gebootet hat (was ein wenig nach „Matrix“ aussieht), loggt ihr euch mit folgenden Logindaten und Passwort ein:

pi
raspberry

(beziehungsweise „raspberrz“, da die Tastatur noch auf Englisch eingestellt ist)

Ich bin zwar kein Hellseher, nehme aber an, dass ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit eine deutsche Tastatur nutzt. Damit das auch der Raspberry weiß, gebt ihr im Terminal ein:

sudo raspi-config

In dem Konfigurationstool hüpft ihr zu Punkt 4 (Localisation Options) und stellt im nächsten Schritt die Locale unter I1 auf Deutsch (DE), die Timezone (I2) auf Berlin, das Keyboard Layout (I3) auf Deutsch (DE) und WLAN Country (I4) ebenfalls auf DE. Die Punkte wählt ihr mit der Space-Taste an oder ab und wechselt mit Tab auf „Select“ beziehungsweise „Back“. Nach etwas Gerödel verlasst ihr das Menü über „Finish“ und startet den Raspberry am besten neu, mit:

sudo reboot

Nach dem Neustart ändert ihr zunächst das Passwort, damit Mr. Robot nicht so einfach Zugriff auf euren Raspberry Pi hat. Loggt euch ein (diesmal mit hoffentlich deutschem Tastaturlayout) und gebt ein:

passwd

Gebt euer aktuelles Passwort ein (raspberry) und dann euer neues, das ihr am besten in einem Passwortmanager speichert. Um das Betriebssystem auf den neuesten Stand zu bringen, führen wir ein Update durch, mit:

sudo apt update && sudo apt -y upgrade && sudo apt-get -y dist-upgrade && sudo apt -y autoremove && sudo apt -y autoclean && sync && sudo reboot

Nach dem Neustart installiert ihr nun Pihole und macht euch erstmal zum root, da Pihole bestimmte Rechte für die Installation braucht:

sudo passwd root

Vergebt jetzt ein temporäres Passwort und loggt euch als root ein, mit:

su -


Deutsche Tastatur:

  1. sudo raspi-config
  2. Punkt 4 Localisation Options
  3. l3 Change Keyboard Layout
  4. PC generic de 105 tecles (intl.)
  5. Runtergehen auf „Andere“
  6. Das Wort Duits suchen und bestätigen
  7. Dann nach oben und DUITS auswählen
  8. und dann geht es komischerweise wie gewohnt weiter
 

 

 

Die Installation von Pihole auf dem Raspberry Pi

Pihole bietet eine übersichtliche Oberfläche, mit der ihr weitere Einstellungen vornehmen könnt. 

Falls ihr nicht wisst, welche IP euer Pihole hat, findet ihr es so raus und notiert es am besten:

hostname -I

(das ist ein großes I, wie „Ihhh“, kein L)

Jetzt installiert ihr das Pihole über das Skript:

curl -sSL https://install.pi-hole.net | bash

Sollte das nicht funktionieren, weil curl fehlt, könnt ihr auch Folgendes tun:

wget -O basic-install.sh https://install.pi-hole.net
sudo bash basic-install.sh

 

Bei Problemen findet ihr weitere Infos zur Installation auf der GitHub-Seite von Pihole. Das Skript installiert und arbeitet ein bisschen vor sich hin und wird euch zwischendurch einige Fragen stellen, die ihr wie folgt, beantworten könnt:

 

Select Upstream DNS Provider: Cloudflare oder Google oder einer eurer Wahl.

Select Lists: Wählt hier einfach alle Listen aus.

Select Protocols: IPv4 und/oder IPv6, falls ihr IPv6 nutzt.

Do you want to use your current network settings as a static address: Gebt hier die IP-Adresse des Raspberry Pi ein, die euer Router zugewiesen hat (beziehungsweise Enter), und wählt den Router als Gateway aus – meist 192.168.0.1, aber prüft es zur Sicherheit nochmal in den Einstellungen eures Routers.

Do you wish to install the web admin interface: Ja, denn hier nehmt ihr nachher Einstellungen vor und seht, was das Pihole alles filtert.

Do you wish to install the web server (lighttpd): Ja, denn ohne läuft auch die Weboberfläche nicht oder ihr müsst euch den Server anders zusammenfrickeln.

Do you want to log queries: Ja, sofern ihr die Zugriffe in Logdateien speichern wollt.

Select a privacy mode for FTL: Je nachdem, ob ihr ein öffentliches Netzwerk betreibt oder die Anfragen schlicht und einfach komplett anonymisieren wollt (hallo DSGVO), könnt ihr hier einstellen, was genau geloggt wird.

 

 

Nach der Installation zeigt euch das Skript die Adresse des Pihole als IPv4 und/oder IPv6 sowie das Passwort für die Weboberfläche an. Loggt euch wieder als root aus und auch ein Neustart kann nicht schaden:

exit
sudo passwd -dl root
sudo reboot

 

 

Pihole als DNS-Server des Routers eintragen

Im Grunde könnt ihr den Raspberry nun an seinen Zielort verfrachten. Er braucht nur noch Strom und ein Netzwerkkabel zu eurem Router. Das Pihole funktioniert im Grunde auch per WLAN, sofern es nicht der ganz alte Raspberry Pi 1 ist. Für eine stabile Verbindung, und um etwas Frickelei zu vermeiden, solltet ihr aber ein Netzwerkkabel nutzen. Wer den Raspberry Pi übrigens nicht kennt: Das Teil hat leider keinen An- oder Aus-Schalter. Ihr macht ihn an, wenn ihr das USB-Kabel anstöpselt und fahrt ihn am besten herunter mit:

sudo shutdown now

Dann könnt ihr ihn vom Strom trennen und wieder anklemmen, wenn ihr ihn einschalten wollt. Im Idealfall wird er aber die ganze Zeit durchlaufen und Trackinganfragen, Werbung und anderen Firlefanz auf DNS-Ebene blocken. Damit das funktioniert, müsst ihr das in einem letzten Schritt eurem Router mitteilen.

Pihole müsst ihr im Backend der Fritzbox als DNS-Server eintragen. Hier unterscheiden sich die Modelle bei ihrer Weboberfläche natürlich. Bei der Fritzbox findet ihr die Einstellung unter Internet > Zugangsdaten > DNS-Server.

Hier gebt ihr die IPv4- und/oder die IPv6-Adresse eures Pihole ein. Als Alternative empfiehlt sich noch ein zweiter DNS-Server, falls ihr den Raspberry mal wechseln, aber dennoch weiter Internet haben wollt. Hier bieten sich Cloudflare (1.1.1.1) oder Googles DNS-Server (8.8.8.8) an, aber ihr könnt natürlich nehmen, was ihr wollt.

 

 

Die Weboberfläche und weitere Einstellungen

Im Grunde sollte alles out-of-the-box funktionieren. Ihr könnt euch die Weboberfläche vom Pihole ansehen, indem ihr die IP-Adresse im Browser angebt und ein „/admin/“ anhängt, zum Beispiel:

http://192.168.0.10/admin/

Loggt euch mit dem Passwort aus der Installation ein und ihr könnt euch auf dem Dashboard ansehen, wie viele Anfragen vom Pihole geblockt worden sind, welche Domains und Tracker das waren und so weiter. Wenn ihr die Listen aktuell halten wollt, könnt ihr unter dem Punkt Tools > Update Gravity auf Update klicken.

Eine Allow-Liste findet ihr ebenfalls im Menü links und ihr werdet sie das eine oder andere Mal brauchen, denn manchmal blockt Pihole relativ harmlose Werbetracker oder versaut euch Links in Newslettern, da diese meist über Tracking-Tools laufen. Setzt die entsprechenden Domains dann einfach auf die Liste oder schaltet Pihole kurzzeitig mit einem Klick auf Disable aus und wählt, für wie lange er ausbleiben soll.

Wer möchte, kann das Pihole auch als DHCP-Server nutzen, DNSSEC aktivieren, als rekursiven DNS-Server mit Unbound nutzen, weitere Adblock-Listen hinzufügen oder die Allow-Lists automatisch updaten lassen. Auf die gehört übrigens auch www.t3n.de – ist ja klar. Wie ihr das alles anstellt, erfahrt ihr hier:

Als kleiner Tipp: Wenn das Blocken mal nicht direkt funktioniert, wartet ein paar Minuten, bis euer Netzwerk das Pihole als DNS-Server „vermittelt“ hat. Oder startet euer Gerät ein Mal neu. Das gleiche gilt auch, wenn ihr das Pihole im Menü kurzzeitig ausschaltet, denn ein paar Sekunden lang wird es Tracker immer noch blocken.

 


Neue Ad-Block Filterlisten in Pi-hole einbinden

 

Standardmäßig enthält Pihole 5.0 aktuell 7 Filterlisten zum Blocken von Domains bzw. Webseiten. Diese ermöglichen Pihole das Filtern von unerwünschten Inhalten wie z.B. Werbebannern oder unerwünschten Scripten. Durch das Hinzufügen weiterer Filterlisten lässt sich die Zahl der unerwünschten Domains sehr einfach erhöhen. Wir wollen euch heute zeigen, wie ihr euren Pi-hole noch besser im Ad-Blocking machen könnt.

Filterlisten gibt es wie Sand am Meer. Wichtig ist, dass diese Listen gepflegt werden, denn die Listen werden nicht nur einmal in Pihole eingebunden, sondern regelmäßig auf Änderungen geprüft. Wir haben für euch ein paar Listen bzw. Webseiten zusammengetragen:

for blocklists i’m using

https://raw.githubusercontent.com/StevenBlack/hosts/master/hosts https://mirror1.malwaredomains.com/files/justdomains http://sysctl.org/cameleon/hosts https://zeustracker.abuse.ch/blocklist.php?download=domainblocklist https://s3.amazonaws.com/lists.disconnect.me/simple_tracking.txt https://s3.amazonaws.com/lists.disconnect.me/simple_ad.txt https://hosts-file.net/ad_servers.txt https://raw.githubusercontent.com/HenningVanRaumle/pihole-ytadblock/master/ytadblock.txt https://github.com/anudeepND/youtubeadsblacklist/blob/master/domainlist.txt https://v.firebog.net/hosts/lists.php?type=tick

for blacklists i’m using

ad.doubleclick.net clients6.google.com googleads.g.doubleclick.net i1.ytimg.com pagead2.googlesyndication.com pubads.g.doubleclick.net r1—sn-vgqsen7z.googlevideo.com r1.sn-vgqsen7z.googlevideo.com r17—sn-vgqsenes.googlevideo.com r2—sn-vgqs7n7k.googlevideo.com r20—sn-vgqs7ne7.googlevideo.com r20.sn-vgqs7ne7.googlevideo.com r4—sn-vgqs7nez.googlevideo.com r4.sn-vgqs7nez.googlevideo.com securepubads.g.doubleclick.net static.doubleclick.net www.youtube-nocookie.com

I’ve had decent success with this regex

^r[0-9]*([-]{1,3}|.)sn-[a-z0-9]{4,}-[a-z0-9]{4,}\.googlevideo

It’s not perfect, but does block about 80% of the ads that play during streaming, but only about 40% of the ads that play before the video begins.

 

 

Einbinden neuer Filterlisten in Pi-Hole

Ab der Version 5 von Pi-Hole befindet sich die Verwaltung der Filterlisten im Gruppen-Management der Software. Ihr könnt mehrere Gruppen definieren, die dann auf unterschiedliche Blocklisten zugreifen können.

 
Nach dem Einbinden neuer Blocklisten müssen diese noch über die im Bereich Tools vorhandene Funktion Update Gravity in Pi-Hole aktiviert werden.
 
 

pihole5-list-tool

Installing Python packages

sudo apt update
sudo apt install python3-picamera

sudo apt install python3-pip

installation

If you don’t sudo pip3 install, things won’t work – possibly in a very confusing way. Definitely on Raspbian 10, so probably before that.

$ sudo pip3 install pihole5-list-tool --upgrade

usage / running

Simply run:

$ sudo pihole5-list-tool

Finishing up

After adding lists, they must be loaded by running:

$ pihole -g

 

 

 

allowlists

Currently the only source for maintained whitelists is anudeepND’s allowlist. They are presented as:

  • Allowlist Only – Domains that are safe to allow i.e does not contain any tracking or

      advertising sites. This fixes many problems like YouTube watch history,
      videos on news sites and so on.
    
  • Allowlist+Optional – These are needed depending on the service you use. They may contain some

      tracking sites but sometimes it's necessary to add bad domains to make a
      few services to work.
    
  • Allowlist+Referral – People who use services like Slickdeals and Fatwallet need a few sites

      (most of them are either trackers or ads) to be whitelisted to work
      properly. This contains some analytics and ad serving sites like
      doubleclick.net and others. If you don't know what these services are,
      stay away from this list. Domains that are safe to whitelist i.e does
      not contain any tracking or advertising sites. This fixes many problems
      like YouTube watch history, videos on news sites and so on.
    

ad/blocklists

Currently the only source for maintained blocklists is firebog.net

  • Non-crossed lists: For when someone is usually around to whitelist falsely blocked sites
  • Ticked lists: For when installing Pi-hole where no one will be whitelisting falsely blocked sites
  • All lists: For those who will always be around to whitelist falsely blocked sites

 

Zusätzliche Whitelists

Gibt es, um mal welche zu nennen:

Aber die Ersteller/Verwalter von Blocklists sollten Einträge aus solchen Whitelists eigentlich bereits aus ihren Listen entfernt haben.

 


IP-Adresse oder sonstige Netzwerkeinstellungen ändern

Reconfigure pi hole via command line: pihole -r

You can also change ip address in

/etc/pihole/setupVars.conf

 

 


 

Updating

Updating is as simple as running the following command:

pihole -up

 


 

How do I set or reset the Web interface Password?

The Web interface password needs to be reset via the command line on your Pi-hole. This can be done locally or over SSH. You will use the pihole command to do this:

pihole -a -p

You will be prompted for the new password. If you enter an empty password, the password requirement will be removed from the web interface.

FRITZ!Box am Hybrid-Anschluss der Telekom einsetzen

Allgemeines

Bei einem Hybrid-Anschluss kombiniert die Telekom einen DSL-Anschluss mit einer LTE-Funkverbindung. Der Internetzugang wird dabei von einem speziellen Hybrid-Router hergestellt. Dieser stellt bei Auslastung der DSL-Internetverbindung automatisch eine zusätzliche LTE-Internetverbindung her und verteilt den anfallenden Datentransfer auf beide Verbindungen.

 

Die FRITZ!Box kann auch mit einem zusätzlichen LTE-Mobilfunk-Stick nicht direkt an einem Hybrid-Anschluss der Telekom (z.B. MagentaZuhause Hybrid) eingesetzt werden. Sie können die FRITZ!Box jedoch an einem hybridfähigen Router anschließen und so einrichten, dass sie die Internetverbindung des anderen Routers nutzt. Mit der FRITZ!Box verbundene Telefonie- und Netzwerkgeräte können diese Verbindung dann ebenfalls verwenden.

 

Der Tag der Umschaltung ist gekommen…

Der NTBA wird abmontiert, der Splitter und ein vorhandener Router ebenso.  Statt dessen wird die Speedport Hybrid direkt in die 1.TAE Dose gesteckt und von dort mit DSL versorgt. Soweit so gut, die Speedport synchronisiert mit DSL, empfängt LTE und ist startbereit. Ohne die Fritz!Box könnte ich nun in der Speedport Hybrid die Rufnummern eintragen, den Endgeräten zuweisen und loslegen

 

ABER ICH BRAUCHE MEINE FRITZBOX. Und schon beginnt der Ernst des Lebens 🙂

!! NOCH nicht DIE FRITZBOX anschließen !!

Zunächst wird die Speedport Hybrid für den Betrieb der Fritzbox als IP-Client hinter der Speedport eingerichtet. Folgende Einstellungen erwiesen sich bei mir als ideal:

 

BILD 1

Die Ip Adresse habe ich auf die bei Fritzboxen gängige Adresse geändert. Der Grund war einfach: Ich betreibe einige Geräte mit fester IP Adresse, die zuvor an der „alten“ Fritzbox liefen – ohne diese Änderung hätte ich alle Geräte abändern müssen – so habe ich die IP der Speedport Hybrid geändert. Das geht folgendermaßen

BILD 2

Klick auf Heimnetzwerk, dann auf Heimnetzwerk (LAN ) und dann auf Name und Adresse des Routers.  In meinem Fall
habe ich hier dann die altbekannte Adresse der Fritzboxen genommen.

Wenn wir schon gerade auf der Seite sind, einmal auf „DHCP“ klicken. Das Fenster erweitert sich um den DHCP Bereich:

 

BILD 3

Auf dieser Seite habe ich den Bereich des DHCP verkleinert. Konkret statt bis zur IP Adresse 192.168.178.199 auf die Adresse 169 am Ende. Der Grund ist einfach: Bei den Geräten mit fester IP handelt es sich um meine Fotovoltaikanlage, um IP Kameras und um mehrere Access Points – die habe ich alle im Bereich ab 170 angesiedelt. Kann man so machen – muss man aber nicht 🙂

 

Die bisherigen Einstellungen sind nicht für Jedermann notwendig. Wenn man weniger „Spielereien“ betreibt, bleibt zu beachten: DHCP muss in meinem „Fall“  eingeschaltet bleiben. Nun gehts weiter…

 

In der Speedport habe ich KEINE Rufnummern eingetragen.

 

BILD 4

 

So sieht das ganze in meiner Hybrid aus.

Um nun die Fritzbox hinter der Speedport mit Leben zu Erwecken, habe ich folgende Einstellungen vorgenommen. Ich möchte an dieser Stelle betonen, daß ich nicht weiß, ob diese Einstellungen alle erforderlich sind oder ob ein Teil davon reicht.

Unter Internet / Internetverbindung und dann unter LTE deaktivieren oder Ausnahmen hinzufügen  habe ich folgende Ausnahmen hinzugefügt:

 

BILD 5

 

Klickt man hier auf „ändern“  ( oder bei Dir auf „hinzufügen“ ) kommt folgendes Fenster, bei dem ich die gezeigten Einstellungen vorgenommen habe:

 

BILD 6

 

 

Weiter unten kann man auf „Telekom Datenschutz“ gehen – dieser steht bei mir derzeit auf „aus“.

 

BILD 7

 

 

Das Alleine brachte leider auch nicht den gewünschten Erfolg, daher habe ich unter „Internet / Portfreischaltung“ weitergemacht.

Unter Port-Umleitungen und Portweiterleitungen habe ich nichts eingetragen

 

BILD 8

Unter „Dynamische Portfreischaltungen“ habe ich folgende Ports eingetragen:

 

BILD 9

Unter Anlegen stehen folgende Daten in meiner Hybrid:

 

BILD 10

 

weiter gehts…..

 

BILD 11

 

… und noch weiter….

 

BILD 12

 

langsam sind wir am Ziel…

 

BILD 13

 

geschafft 🙂

Bevor wir uns gleich der Fritzbox widmen, sollten wir noch die DSL-Daten notieren, die man auch in der Hybrid findet:

Klick hierzu auf EinstellungenSystem Informationen und dann auf Versionsnummern und DSL Informationen.

Der Downstream und der Upstream Wert sind hier wichtig. Bitte diese Daten notieren. Wie man erkennen kann, habe ich LTE mehr als nötig 🙂  Die anderen Daten habe ich ausgeschnitten..

 

BILD 14

 

 

Gut, soviel zur Speedport.

 

Bevor es nun zur Fritzbox geht, muss die eMail Adresse bei T-Online eingerichtet werden. Hierzu das Kundencenter unter kundencenter.telekom.de aufrufen

 

BILD 15

Im Feld eMail Adresse gibst Du nun die T-Online Zugangsnummer ein. Die Zugangsnummer findest Du auf dem weißen Zettel mit den Zugangsdaten, die Du per Post von der Telekom erhalten hast.

Das persönliche Kennwort findest Du auch auf diesem Zettel.

 

Anschliessend auf Login klicken.

 

BILD 16

 

Im Kundencenter dann auf „Dienste und Abos“ klicken ( der Screenshot fehlt ) und dann auf eMail.

Achtung, Stolperfalle:   Es muss ein eMail Kennwort eingerichtet werden !! Dieses kann identisch mit einem anderen Kennwort sein, es muss aber von DIR eingerichtet werden. !!!

Dieses eMail Kennwort brauchst Du gleich bei der Einrichtung der Telefonie in der Fritzbox. Also nochmal: nicht VERGESSEN !!!

 

Wenn wir gerade im Kundencenter sind, können wir auch gleich die „Offline-Rufannahme“ einrichten. Diese nimmt Gespräche entgegen, wenn die IP Telefonie gestört ist. Andererseits „weiß“ die
Netztechnik nicht wohin mit dem Anrufer und es passieren komische Dinge.

Also Klick auf Anschluss und Tarif, dann auf  Telefonie-Einstellungen

 

BILD 17

 

Im folgenden Fenster auf Telefonie Center starten.

 

BILD 18

Im folgenden Fenster kannst Du nun Deine Rufnummer auswählen, die Du bearbeiten möchtest , dann auf Weiter.

 

BILD 19

BILD 20

 

 

Hier dann auf Offline Rufannahme. In dem Screenshot siehst Du auch den Punkt „Anrufer blockieren“ ausgewählt – das ist hier nicht relevant, ich habe mir da
nur Freiraum von einer Bielefelder Nummer geschafft, die mir immer Millionengewinne versprochen hat ( Rufnummer ist gesperrt und kommt nun nicht mehr an ).

 

BILD 21

 

 

In der Offline Rufannahme kann man entweder die Sprachbox oder eine andere Rufnummer angeben. Bei einer anderen Rufnummer bitte beachten, daß Kosten anfallen können.
Ich habe hier meine Handynummer eingetragen um auch bei einem Ausfall erreichbar zu bleiben.

Wenn man die Rufnummer eingetragen hat, einfach ein paar Sekunden warten, die Nummer speichert sich automatisch.

Anschliessend kann man das Kundencenter verlassen

 

Jetzt geht es mit der Fritzbox richtig los 🙂

Zur Info vorweg: Ich habe der Fritzbox eine feste IP Adresse gegeben. Das hat den Vorteil, daß die Fritzbox von der Speedport nicht zwischenzeitlich neue IP Adressen bekommt
und man dann erst im Konfigurationsprogramm der Speedport nach der Fritzbox suchen muss, um die aktuelle IP zu finden. Da ich die 7390 auch als Anrufbeantworter, für meine
Dect Steckdosen ( Smarthome ) und die Faxfunktion nutze, habe ich die IP fest eingestellt.

Das geht so..

 

BILD 22

Zunächst einmal wird die Fritzbox noch NICHT an der Speedport angeschlossen, sondern direkt an den Rechner, mit dem Du das Konfigurationsprogramm aufrufst. Die Fritzbox darf jetzt keine Netzwerkverbindung mit der Speedport Hybrid haben !

Dann die „alte“ IP eingeben – im Regelfall ist das die 192.168.178.1.

Es öffnet sich die PIN Abfrage. PIN eingeben und auf Anmelden gehen.

 

BILD 23

 

Hier sieht man die Gesamtübersicht. Bei Internet siehst Du „eine bestehende Internetverbindung im Netzwerk wird mitbenutzt ( IP Client Modus ) und meine IP.

Ferner auch die aktuelle Firmware -hast Du die noch nicht, kein Problem – machen wir am Ende. 🙂 Bitte ganz unten die Ansicht auf „Erweitert“ einstellen, falls noch nicht geschehen.

 

Nun klickst Du auf Internet / Zugangsdaten und wählst die folgenden Einstellungen:

 

BILD 24

 

Wichtig hierbei „Weitere Internetanbieter“ dann „Anderer Internetanbieter“ und dann den „IP-Client Modus“ auswählen. ( sieht bei Dir anders aus, die Abbildung zeigt
das ganze nach der Fertigstellung ).

Anschliessend öffnet sich das folgende Fenster bei denen die angezeigten Punkte angeklickt werden.

Bei den Verbindungseinstellungen trägst Du unter Übertragungsgeschwindigkeit DEINE Geschwindigkeit des DSL Anschlusses ein. Diesen Wert haben wir ganz
am Anfang aus der Speedport Hybrid ausgelesen und notiert. Jetzt noch nicht auf Übernehmen klicken, sondern auf „Verbindungseinstellungen ändern“

 

BILD 25

BILD 26

 

In diesem Fenster kannst Du dann der Fritzbox eine feste IP geben. Beachte bitte, daß Du eine IP verwendest, die nicht vom DHCP der Speedport verwendet wird.

Ich habe die 198 gewählt – das geht allerdings nur, wenn man den IP Bereich wie ganz oben in der Speedport beschrieben reduziert.

Standard Gateway, Primärer DNS und Sekundärer DNS ist die IP der Speedport.

 

JETZT DIE FRITZBOX mit einer Kabelverbindung von LAN 1 ( Fritzbox ) auf einen LAN Steckplatz der Speedport anschließen.

 

BILD 27

Kommen wir zu der Stelle, an der ich 10 Tage gescheitert bin 🙂

Als erstes wählst Du „Neue Rufnummer“

 

BILD 28

Dieses Fenster hat es jetzt in sich. Also GENAU gucken was Du tust 🙂  Telefonie-Anbieter ist „anderer Anbieter“. Die Internetrufnummer ist Deine Rufnummer mit Vorwahl – komplett.
Aus Datenschutzgründen steht hier in der Abbildung nur die Vorwahl – hier muss aber die komplette Rufnummer mit Vorwahl eingetragen werden.

Beim Benutzernamen trägst Du Deine eMail Adresse ein ( alles KLEIN )  Die T-Online Zugangsnummer oder anonymous@t-online.de funktionierten bei mir NICHT.

Beim Kennwort trägst Du das selbst erstellte Passwort ( ehemals Webkennwort ) ein.

Registrar und Proxy sind tel.t-online.de

Anschliessend auf Weiter.

 

BILD 29

 

 

Man bekommt nochmal eine Übersicht zur Kontrolle ( hier steht wieder nur die Vorwahl anstatt der vollständigen Nummer wie bei Dir und der Benutzername ist geschwärzt ).

OK – auf weiter.

 

BILD 30

 

Die Rufnummer wird geprüft und erfolgreich getestet. Man denkt jetzt „Hurra, fertig“ – und das ist der größte Fehler !!!!!

Die Rufnummer wird nämlich nun mit einem grünen Punkt angezeigt und man denkt, daß alles funktioniert – tut es teilweise auch – aber man ist dennoch häufig nicht erreichbar. Es treten kuriose
Fehler auf – ich war zum Beispiel aus dem Mobilfunknetz erreichbar, aus dem Festnetz nur von IP Anschlüssen, von „alten“ Anschlüssen nicht, oder auch mal gar nicht oder auch mal von allen..

Machen wir es richtig – klicke rechts neben der Rufnummer auf „Bearbeiten“.

 

BILD 31

 

 

Es öffnet sich das entscheidende Fenster – mein Sohn würde hier vom „Endgegner“ sprechen 🙂

Unter STUN-Server unbedingt stun.t-online.de eintragen.

Bei Suffix für Internetrufnummern 0*49 eintragen – sonst bekommt man im Display später 494736123456 anstatt 04736123456 angezeigt. Das was links neben
dem Stern steht, ersetzt das, was rechts neben dem Stern steht.

 

BILD 32

Jetzt noch das Update einspielen und fertig. WLAN, Steckdosen und AB sind nicht so kompliziert – das schaffst Du alleine 🙂

 

 

BILD 33

Ein Hinweis zuletzt: Es kann sein, daß man trotz aller korrekter Einstellungen nach einigen Tagen nicht mehr erreichbar ist – warum das so ist, weiß ich momentan noch nicht – man kann entweder hierzu Speedport und Fritzbox regelmäßig neu starten – oder man installiert einfach eine Zeitschaltuhr in der Steckdose und automatisiert das ganze zum Beispiel nachts.

 


 

 

Alternative

 

Schritt 1:
Speedport Hybrid einrichten (unbedingt mit der neusten Firmware!), allerdings nicht über den Einrichtungsassistenten, sondern manuell. Telekom-Zugangsdaten eingeben. DSL-Einwahl testen. Danach kommen die Einrichtungsschritte für Telefonie. Diese auf jeden Fall abbrechen! Die Telefonie und DECT müssen auf den Speedport Hybrid komplett deaktiviert bleiben!

Zusätzlich am besten auch den „Telekom-Datenschutz“ auf aus stellen. Durch diese Option wird die 24-Stunden-Zwangstrennung des DSL-Anschlusses deaktiviert.

Schritt 2:
Die FRITZ!Box im IP-Client-Modus per LAN-Kabel mit dem Speedport Hybrid verbinden. Dabei der FRITZ!Box auf jeden Fall eine feste IP außerhalb des DHCP-Bereichs vom Speedport Hybrid vergeben.

Schritt 3:
Anschließend werden die Nebenstellen für Telekom ALL-IP eingerichtet.
Dies kann zunächst ganz normal gemäß Vorgabe passieren. Siehe dazu z.B. die Anleitung auf der AVM-Webseite
Anschließend muss jedoch jede Telekom-Nebenstelle noch bearbeitet werden, da wir beim Speedport Hybrid mit hintergelagerter AVM-Box einige Besonderheiten zu beachten haben.
Dazu die Nebenstellen einzeln bearbeiten und die Server-Einstellungen wie im folgenden Screenshot abändern:

Achtung! Bei FRITZ!OS >= 06.30 müssen die Leistungsmerkmale abweichend vom obigen Screenshot wie folgt eingestellt werden:

Die roten Balken dienen dem Datenschutz :-)

Schritt 4:
Nun ist in der FRITZ!Box unter „Eigene Rufnummern“ Reiter „Anschlusseinstellungen“ noch eine wichtige Einstellung zu tätigen:

Die FRITZ!Box soll also die Port-Weiterleitung des Speedport (die in einem der folgenden Schritte noch eingerichtet wird) alle 30 Sekunden aktiv halten. Ohne diesen Schritt ist keine zuverlässige Erreichbarkeit auf den Telekom ALL-IP-Rufnummern möglich!

Schritt 5:
Achtung! Bei FRITZ!OS >= 06.30 kann Schritt 5 komplett entfallen, da die entsprechende Einstellung bereits in Schritt 3 mit vorgenommen wurde!

Nun wird es leider noch ein bisschen eklig, denn es muss eine Option auf der FRITZ!Box aktiviert werden, die nicht im Web-Frontend zu finden ist.

Zunächst Telnet auf der FRITZ!Box aktivieren per analogem Telefon und Eingabe von #96*7*
Mit Telnet z.B. über putty auf der Box einloggen. putty gibt es hier: http://www.putty.org/
Natürlich tut es auch jeder andere Telnet-Client!

Anschließend wird die Datei voip.cfg bearbeitet, dazu wird der folgende Befehl per telnet ausgeführt:
nvi /var/flash/voip.cfg

Man befindet sich danach im Editor vi. Dort muss für jede Telekom ALL-IP-Rufmummer einzeln die folgende Änderung durchgeführt werden:
no_register_fetch = no;
ändern in
no_register_fetch = yes;

Tastenbefehle für nvi bzw. vi:
Taste i =Editormodus
Escape =Editormodus verlassen
:wq (im Befehlsmodus) speichern und verlassen

Danach unbedingt die FRITZ!Box neustarten.

Quelle für die nvi-Anleitung

Schritt 6:
Die FRITZ!Box wäre vorbereitet. Ursprünglich wurden in Schritt 6 noch Ports von außen direkt auf die FRITZ!Box weitergeleitet.
Es hat sich aber herausgestellt, dass dies mit der aktuellen Firmware des Speedport Hybrid nicht notwendig ist, da dieser den RTP-Traffic als eine Art SIP-Proxy weiterleitet. Aktuell also keine To-Dos mehr im Bereich Port-Weiterleitung. Umso besser!

Schritt 7: 
Nachdem die Port-Weiterleitung eingerichtet ist, muss auf dem Speedport nun noch eine Regel eingerichtet werden, um das Telekom ALL-IP VoIP ausschließlich über die DSL-Leitung zu senden und nicht über LTE.
Hierfür wird auf der Startseite des Speedport Hybrird das Internet-Icon ausgewählt und anschließend der Punkt „LTE deaktivieren oder Ausnahmen hinzufügen“ ausgewählt.

Der Verbindungsmodus bleibt auf DSL + LTE. Nun wird eine Ausnahme wie folgt erstellt:

Dieser Einstellung betrifft übrigens nur die FRITZ!Box als solches, WLAN-/LAN-Clients die mit einer anderen IP an der FRITZ!Box hängen, können so weiterhin DSL-/LTE-Hybrid nutzen!

Schritt 8:
Am besten noch einmal zuerst Speedport Hybrid und dann FRITZ!Box neu starten und dann sollte es das gewesen sein. Viel Spaß mit der FRITZ!Box hinter dem Speedport Hybrid!

AVM Fritzbox: Datenverkehr mitschneiden

Über eine versteckte Funktion können Sie mit Ihrer Fritzbox den Datenverkehr mitschneiden. So kommen Sie Problemen und mysteriösen Aktivitäten in Ihrem Netzwerk auf die Schliche. Wir zeigen Ihnen, wie’s geht.

Datenverkehr mit der Fritzbox aufzeichen

 

Grundsätzlich kann jeder mit der Fritzbox den Datenverkehr aufzeichnen. Die Auswertung der Daten ist jedoch kompliziert und nur etwas für fortgeschrittene Nutzer. Sie können den Datenverkehr aber selbst mitschneiden und das Ergebnis an einen Experten senden, der es für Sie auswertet.

datenverkehr-in-der-fritzbox_5332b46e
  • Öffnen Sie den folgenden Link, über den Sie direkt zum Datenmitschnitt der Fritzbox gelangen.
  • Loggen Sie sich hier mit Ihrem Passwort ein.
  • Nun können Sie nach Belieben verschiedene Schnittstellen Ihres Netzwerks mitschneiden. Wählen Sie zwischen den Oberpunkten „Internet“, „Netzwerkschnittstellen“, „WLAN“, „USB“ und „DTrace“.
  • Um die Aufzeichnung zu starten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Start“ neben der gewünschten Schnittstelle. Es beginnt nun ein Download, der erst abgeschlossen wird, wenn Sie auf „Stopp“ klicken.
  • Der Download wird daraufhin beendet und die Datei kann ausgelesen werden.

Datenverkehr der Fritzbox mit Wireshark auswerten

datenverkehr-mit-wireshark_5332b46e
  • Laden Sie sich das kostenlose Programm „Wireshark“ herunter und installieren Sie es.
  • Wählen Sie bei der Installation die Zusatz-Software „WinPcap“ ab. Diese wird nicht benötigt.
  • Starten Sie das Programm und klicken Sie oben links auf „File“ und anschließend auf „Open“.
  • Navigieren Sie zum Speicherort der Fritzbox-Datei. Wählen Sie sie aus und klicken Sie auf „Öffnen“. Die Datei wird ins Programm geladen und kann ausgelesen werden.
  • Im oberen Drittel sehen Sie die einzelnen Aktivitäten, die im Netzwerk aufgezeichnet wurden. Wählen Sie eine aus, sehen Sie im mittleren Drittel alle wichtigen Informationen zur Verbindung. Im unteren Drittel wird das Ganze als HEX- und ASCII-Dump angezeigt.

FritzBox Laufzeit: Wie lange ist die Box schon gelaufen?

Gefühlt hält so eine FritzBox ewig. Unsere 7390 ist schon seit drei Jahren im Einsatz; der Vorgänger hatte noch mehr Jahre auf dem Buckel. Aber wie lange ist die FrizBox eigentlich in der ganzen Zeit eingeschaltet gewesen? Das lässt sich herausfinden.

FritzBox-Servicecode auslesen – So geht’s

Die FritzBox merkt sich ganz genau, wie viele Jahre, Monate, Tage und Stunden sie bislang gelaufen ist. Die Information findet man allerdings nicht über die normale Benutzeroberfläche der FritzBox, sondern über den sogenannten Servicecode. Das ist eine ellenlange Servicenummer, die auf den ersten Blick kryptisch und unlesbar aussieht, aber jede Menge Informationen verrät.

Um an den Servicecode der eigenen FritzBox zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten. Wer bereits einen Telnet- oder SSH-Zugang zur FritzBox nutzt, muss im SSH-Fenster nur den Befehl

run_clock -S

eingeben. Einfacher geht’s allerdings im Browser mit einer speziellen Browseradresse. Geben Sie im Browser einfach die folgende Adresse ein, oder klicken Sie auf diesen Link:

http://fritz.box/cgi-bin/system_status

avm-fritzbox-servicecode-laufzeit-wie-lange-eingeschaltet

Als Ergebnis spuckt die FritzBox – ganz ohne Kennwortabfrage – den aktuellen Servicecode aus, der jedes Mal anders aussieht, aber immer gleich aufgebaut ist. Der Code sieht bei uns zum Beispiel so aus:

FRITZ!Box Fon WLAN 7390-B-180300-020110053763-14377714790284060327349avm

Auf den ersten Blick ist das nur eine wilde Zahlen- und Buchstabenkombination. Dahinter stecken aber wertvolle Informationen. Wir haben die einzelnen Bestandteile einmal farbig gekennzeichnet. Die einzelnen Bausteine des FritzBox-Servicecodes bedeuten:

– FritzBox-Modell
– Annex/Erweiterte Kennzeichnung
– Gesamtlaufzeit der Box in (Stunden, Tage, Monate, Jahre), hier 18 Stunden,03 Tage, 00 Monate, 02 Jahre.
– Anzahl der Neustarts
– Hashcode
– Status
– Firmwareversion
– Sub-Version/Unterversion der Firmware
– Branding, z.B. 1und1 (Provider 1&1) oder avm (direkt von AVM)

Am interessantesten ist die Laufzeit. Hier kann man gut erkennen, wie lange die Box insgesamt eingeschaltet war. Also nicht, wie lange sie seit dem letzten Einschalten läuft, sondern wie viele Stunden sie ingesamt auf dem Buckel hat. Ebenfalls nützlich ist die Anzahl der Neustarts. Wir waren erstaunt, dass unsere Box schon über 100 Neustarts hinter sich hat. Das liegt sicher daran, dass nicht dazu nicht nur die manuellen Reboots, sondern auch die Neustarts nach Firmwareupdates zählen.

FritzBox und Internet funktionieren nicht? Dann hilft die FritzBox-Diagnose

Solange die FritzBox und das Internet funktionieren, ist die Welt in Ordnung. Doch wehe es hakt und das Internet funktioniert nicht oder der Router macht Mucken. Dann gibt es ein großes Rätselration um die Ursache. Um dem Fehler auf die Schliche zu kommen, gibt es bei der FritzBox eine kaum bekannte Diagnosefunktion. Damit lassen sich alle FritzBox-Funktionen durchecken; von der Telefonie über angeschlossene USB-Geräte bis zur Internetverbindung.

Alle FritzBox-Funktionen checken und prüfen

Um die Diagnosefunktion der Fritzbox aufzurufen, geben Sie im Browser die Adresse http://fritz.box ein und melden sich mit dem Fritzkennwort bei der Konfigurationsoberfläche an. Dann wechseln Sie in den Bereich System sowieDiagnose und klicken auf die Schaltfläche Starten.

fritzbox-diagnosen-pruefen-ueberpruefen

Das Diagnoseprogramm geht jetzt alle wichtigen Funktionen der FritzBox durch und prüft deren Status. Untersucht werden folgende Bereiche:

  • FritzOS Betriebssystemversion der FritzBox
  • LAN: An welchen LAN-Schnittstellen gerade Geräte angeschlossen sind (grün) oder ungenutzt sind (grau)
  • DECT:  Ob und wie viele DECT-Telefone an die FritzBox angeschlossen sind.
  • USB-Geräte: Ob und welche USB-Geräte am USB-Port der FritzBox angeschlossen sind
  • Internetverbindung: Mit welchem Protokoll (IPv4 oder IPv6) und welcher IP-Adresse derzeit eine Internetverbindung besteht.
  • DSL-Verbindung: Ob und mit welche Downstream- und Upstream-Geschwindigkeit eine DSL-Verbindung zum DSL-Knoten besteht.
  • Rufnummer: Ob und mit wie vielen Rufnummern die angeschlossenen Telefoniegeräte verbunden sind.
  • Heimnetz: Wie viele Geräte jemals an der FritzBox angeschlossen waren und wie viele derzeit per LAN oder WLAN mit der Box verbunden sind.
  • WLAN-Umgebung: Mit welchen Einstellungen derzeit eine WLAN-Verbindung besteht, etwa auf welcher Frequenz (2,4 und/oder 5 GHz) und ob andere WLAN-Netzwerke der Nachbarn denselben Kanal nutzen. Falls ja, sollten Sie evtl. den Kanal wechseln. Wie das geht, steht hier.

Gibt’s Probleme oder wichtigen Hinweis, erscheint ein blaues oder rotes Ausrufezeichen. Gibt es derzeit zum Beispiel keine Internetverbindung, erscheint im Bereich Internetverbindung ein blaues Ausrufezeichen und der Hinweis DSL-Verbindung unterbrochen. Fällt die Leitung häufiger aus, meldet die Fritz-Diagnose DSL-Verbindung gelegentlich unterbrochen und bietet direkt dahinter einen Link zum DSL-Leitungstest an.

FritzBox und Internet funktionieren nicht? Dann hilft die FritzBox-Diagnose

Solange die FritzBox und das Internet funktionieren, ist die Welt in Ordnung. Doch wehe es hakt und das Internet funktioniert nicht oder der Router macht Mucken. Dann gibt es ein großes Rätselration um die Ursache. Um dem Fehler auf die Schliche zu kommen, gibt es bei der FritzBox eine kaum bekannte Diagnosefunktion. Damit lassen sich alle FritzBox-Funktionen durchecken; von der Telefonie über angeschlossene USB-Geräte bis zur Internetverbindung.

Alle FritzBox-Funktionen checken und prüfen

Um die Diagnosefunktion der Fritzbox aufzurufen, geben Sie im Browser die Adresse http://fritz.box ein und melden sich mit dem Fritzkennwort bei der Konfigurationsoberfläche an. Dann wechseln Sie in den Bereich System sowie Diagnose und klicken auf die Schaltfläche Starten.

fritzbox-diagnosen-pruefen-ueberpruefen

Das Diagnoseprogramm geht jetzt alle wichtigen Funktionen der FritzBox durch und prüft deren Status. Untersucht werden folgende Bereiche:

– FritzOS Betriebssystemversion der FritzBoix

– LAN: An welchen LAN-Schnittstellen gerade Geräte angeschlossen sind (grün) oder ungenutzt sind (grau)

– DECT:  Ob und wie viele DECT-Telefone an die FritzBox angeschlossen sind.

– USB-Geräte: Ob und welche USB-Geräte am USB-Port der FritzBox angeschlossen sind

– Internetverbindung: Mit welchem Protokoll (IPv4 oder IPv6) und welcher IP-Adresse derzeit eine Internetverbindung besteht.

– DSL-Verbindung: Ob und mit welche Downstream- und Upstream-Geschwindigkeit eine DSL-Verbindung zum DSL-Knoten besteht.

– Rufnummer: Ob und mit wie vielen Rufnummern die angeschlossenen Telefoniegeräte verbunden sind.

– Heimnetz: Wie viele Geräte jemals an der FritzBox angeschlossen waren und wie viele derzeit per LAN oder WLAN mit der Box verbunden sind.

– WLAN-Umgebung: Mit welchen Einstellungen derzeit eine WLAN-Verbindung besteht, etwa auf welcher Frequenz (2,4 und/oder 5 GHz) und ob andere WLAN-Netzwerke der Nachbarn denselben Kanal nutzen. Falls ja, sollten Sie evtl. den Kanal wechseln. Wie das geht, steht hier.

Gibt’s Probleme oder wichtigen Hinweis, erscheint ein blaues oder rotes Ausrufezeichen. Gibt es derzeit zum Beispiel keine Internetverbindung, erscheint im Bereich Internetverbindung ein blaues Ausrufezeichen und der Hinweis DSL-Verbindung unterbrochen. Fällt die Leitung häufiger aus, meldet die Fritz-Diagnose DSL-Verbindung gelegentlich unterbrochen und bietet direkt dahinter einen Link zum DSL-Leitungstest an.

Wie installiere und konfiguriere ich FRITZ!fax für FRITZ!Box, um damit am Computer Faxe zu versenden?

Mit dem Anwendungsprogramm FRITZ!fax für FRITZ!Box können Sie an Ihrem Computer unter Windows 7, Windows XP und Windows Vista (jeweils 32Bit- und 64Bit-Version) über die FRITZ!Box Faxe senden und empfangen. Um FRITZ!fax für FRITZ!Box auf Ihrem Computer zu installieren, führen Sie einfach die hier beschriebenen Maßnahmen nacheinander durch. 

HINWEIS: 
FRITZ!fax für FRITZ!Box ist ein supportfreies Tool und kein Bestandteil des Lieferumfangs der FRITZ!Box. 


Vorbereitungen: FRITZ!Box und Computer einrichten

Aktuelle FRITZ!Box-Firmware installieren


FRITZ!Box einrichten

  • Wenn Sie über das Internet faxen möchten, muss eine Internetrufnummer in der FRITZ!Box eingerichtet sein. Um über das Festnetz zu faxen, muss die FRITZ!Box mit einem Festnetzanschluss (analog oder ISDN) verbunden sein. Wie Sie eine Internetrufnummer einrichten und die FRITZ!Box am Festnetz anschließen, erfahren Sie in der Dokumentation der FRITZ!Box (Handbuch, Installationsanleitung oder CD).


FRITZ! ISDN-Software deinstallieren

  • Wenn auf Ihrem Computer die FRITZ! ISDN-Software installiert ist, deinstallieren Sie diese wie im FRITZ!-Handbuch oder in der Datei FRITZ! README beschrieben, bevor Sie FRITZ!fax für FRITZ!Box installieren. Beide Anwendungsprogramme können nicht zusammen auf dem Computer installiert werden.


FRITZ!DSL Protect einrichten

  • Wenn Sie FRITZ!DSL Protect auf Ihrem Computer einsetzen, deaktivieren Sie in FRITZ!DSL Protect auf der Registerkarte „Einstellungen“ die Option „Portfreigabe verwenden (UPnP-Unterstützung muss in der FRITZ!Box aktiviert sein)“. Nach der Installation von FRITZ!fax für FRITZ!Box können Sie die automatische Portfreigabe wieder aktivieren.

 

FRITZ!fax für FRITZ!Box installieren

    1. Laden Sie FRITZ!fax für FRITZ!Box von unserer Internetseite
      ftp://ftp.avm.de/fritz.box/tools/fax4box/
      herunter.
    2. Starten Sie die Datei mit einem Doppelklick und folgen Sie den Anweisungen auf Ihrem Bildschirm.
Wenn die FRITZ!Box im Verlauf der Installation nicht gefunden wird oder die Installation einfach stehen bleibt,richten Sie in allen Firewalls Ausnahmen für FRITZ!fax ein.

 

FRITZ!fax für FRITZ!Box einrichten

    1. Melden Sie sich bei Windows als Benutzer mit Administratorrechten an.
Administratorrechte benötigen Sie nur zum Einrichten von FRITZ!fax für FRITZ!Box. Verwenden können Sie das Programm anschließend auch mit eingeschränkten Benutzerrechten.
    1. Starten Sie FRITZ!fax für FRITZ!Box.
    2. Wählen Sie im Menü „Fax“ den Punkt „Einstellungen“ und wechseln Sie auf die Registerkarte „ISDN“.
    3. Legen Sie fest, ob und welche eingehenden Anrufe FRITZ!fax für FRITZ!Box entgegennehmen soll. Wenn Sie die Einstellung „nur für folgende Mehrfachnummern“ aktivieren, können Sie über die Schaltfläche „Neue MSN“ neue Rufnummern hinzufügen.

 

fax4box_neue_msn
 Schaltfläche „Neue MSN“

 

    1. Tragen Sie bei „Eigene MSN“ die Festnetz- oder Internetrufnummer ein, die für den Faxversand verwendet werden soll.
    2. Wenn Sie bei „Eigene MSN“ eine Festnetzrufnummer eingetragen haben, aktivieren Sie bei „ISDN-Controller“ am ISDN-Anschluss die Einstellung „FRITZ!Box Amtsanschluss ISDN“ und am analogen Telefonanschluss die Einstellung „FRITZ!Box Amtsanschluss Analog“.
Wenn Sie bei „Eigene MSN“ eine Internetrufnummer eingetragen haben, aktivieren Sie bei „ISDN-Controller“ die Einstellung „FRITZ!Box Internet“. Falls diese Einstellung ausgegraut ist und nicht aktiviert werden kann, aktivieren Sie CAPIoverTCP in der FRITZ!Box.
    1. Speichern Sie die Einstellungen mit „OK“.

 

fax4box_voip_rufnummer
 Beispiel: Einstellungen für den Faxversand über die Internetrufnummer 1234

 

    1. Klicken Sie auf „Erweiterte Einstellungen …“ und aktivieren Sie die Einstellung „Analoges Fax (Standard)“.
Mit dieser Einstellung kann FRITZ!fax für FRITZ!Box mit allen Faxgegenstellen Verbindung aufnehmen. Weitere Informationen zu dieser Einstellung erhalten Sie über die Schaltfläche „Hilfe“.
  1. Speichern Sie die Einstellungen mit „OK“.


Jetzt können Sie mit FRITZ!fax für FRITZ!Box Faxe senden und empfangen. Weitere Informationen zur Bedienung von FRITZ!fax für FRITZ!Box finden Sie in der Datei readme.doc unter „Start > Programme > FRITZ!fax“ sowie in der Online-Hilfe von FRITZ!fax für FRITZ!Box.

FritzBox: Fernzugriff deaktivieren

AVM empfielt seinen Kunden aktuell (Februar 2014), den Fernzugriff auf die Fritzbox zu deaktivieren. Hacker haben über den Fernzugriff auf manchen FRITZ!Boxen Kosten durch Mehrwert-Dienste verursacht. Wir zeigen Ihnen wie Sie die entsprechenden Dienste deaktivieren und überprüfen können, ob Sie betroffen sind.

Den Fernzugriff über HTTPS deaktivieren

 

Fernwartung deaktivieren

Um den Fernzugriff zu deaktivieren öffnen Sie die Benutzerschnittstelle Ihrer FRITZ!Box. Geben Sie dazu in Ihrem Browser folgendes ein (ohne “ „): „fritz.box/“ 

  • Loggen Sie sich mit Ihrem Passwort in der FRITZ!Box ein und klicken links in der Menüleiste auf „Internet“.
  • Öffnen Sie das Untermenü „Freigaben“.
  • Abhängig vom Modell überprüfen Sie die Einstellung „Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS“ bzw. „Fernwartung“.
  • Falls die Einstellung aktiviert sein sollte, deaktivieren Sie sie und bestätigen dies mit einem Klick auf „Übernehmen“.
  • AVM empfielt zudem die Deaktivierung des Dienstes „MyFRITZ!“. Den Dienst finden Sie auch im Menü „Internet“.

 

 

So überprüfen Sie, ob auf Ihre FRITZ!Box zugegriffen wurde.

 

IP-Telefone löschen

Die Hacker installieren auf den betroffenen Boxen virtuelle IP-Telefone, mit denen teure Anrufe getätigt wurden. Ob Ihre FRITZ!Box betroffen ist, sehen Sie anhand der eingerichteten IP-Telefone. 

  • Öffnen Sie dazu in der Benutzeroberfläche das Menü „Telefonie“.
  • Unter dem Menü „Telefoniegeräte“ werden alle eingerichteten Telefone angezeigt. Achten Sie auf Geräte mit dem Anschluss „LAN/WLAN“. Aber keine Panik, falls ein solches Gerät in Ihrer Liste auftaucht. Smartphones, die Sie über die FRITZ!App Fon verbunden haben, werden auch als „LAN/WLAN“ angezeigt. Falls sich hier jedoch unbekannte Geräte befinden, löschen Sie diese vorsichtshalber.
  • Zudem sollten Sie die Funktion „Callthrough“ deaktivieren. Sie finden die Einstellung im Menü „Rufumleitung“.

Fritz!Box: Einrichtungs-Tipps AccessPoint und Wake-on-LAN

Das Tolle an einer FritzBox: Topmodelle wie die Fritz!Box 7390 vereinen WLAN-Router, Telefonanlage und DECT-Schnurlosbasis in einem Gerät, bieten übersichtichliche Konfigurationsoptionen und überzeugen meistens mit sehr guter WLAN-Performance. Die meisten Fritz!Box-Modelle verfügen über ein integriertes Modem. Haben Sie das Glück, bei einem Provider zu sein, bei dem Fritz!Box als All-in-One-Router konfiguriert werden kann, können Sie zum Beispiel Features wie Remote Wake-on-Lan nutzen. Viele Provider kochen allerdings oft ihre eigene Suppe mit vorkonfigurierten Routern. Auch in diesem Fall haben Sie mit der Fritz!Box als starken WLAN-Partner flexible Positionierungsmöglichkeiten.

 

Die Fritz!Box als Access Point einrichten

Sie sitzen in der Stube und haben zuwenig WLAN? Sie können Provider-bedingt das integrierte Modem der Fritz!Box nicht nutzen? Dann richten Sie doch die Fritz!Box als Access Point ein.

Da selbst Profis hie und da mit dieser Konfigurationsart bei der Fritz!Box Mühe haben, geben wir Ihnen im Folgenden ein Beispiel:

Ausgangslage: Es gibt schon einen Router

Sie haben einen Hauptrouter und wollen nun die Fritz!Box als flexiblen WLAN-Access-Point einsetzen:

Sie nehmen die Fritz!Box am besten kurz vom Strom, verbinden einen PC nur über ein einziges Netzwerkkabel mit einem LAN-Port der Fritz!Box – der PC oder das Notebook sollte dabei nicht mit dem Internet verbunden sein – schliessen die Box wieder am Strom an und warten ca. 1-2 Minuten.

Im Browser rufen Sie die Fritz!Box mit der IP 192.168.178.1 auf. Manchmal dauert es ein ein Weilchen, wenn die Fritz!Box soeben neu gestartet wurde. Zunächst gehen Sie zur Option System, dann zu Ansicht und setzen das Häkchen bei Expertenansicht aktivieren.

 

Nun gehen Sie zum Menüpunkt Internet -> Zugangsdaten. Dieser Menüpunkt kann sich von Firmware zu Firmware ein bisschen unterscheiden, ist aber meist hier zu finden. Wählen Sie Internetzugang über LAN 1, weil Sie die vorhandene Internetverbindung im Netzwerk (über die Fritz!Box) mitbenutzen: Auch diese Option sollte selektiert werden.

 

DHCP ausschalten

Den DHCP schalten wir aus, weil von zwei Routern im Netzwerk höchstens einer DHCP verwenden darf. Das passiert automatisch, wenn Sie im Bereich Zugangsdaten der Fritz!Box eine manuelle IP-Adresse zuweisen. Als manuelle IP-Adresse sollten Sie eine IP nehmen, die noch nicht vergeben ist. In diesem Beispiel entnehmen wir dem DHCP-Adressbereich des Hauptrouters, dass beispielsweise die IP-Adresse 192.168.1.8 noch frei wäre.

 

Zurück zur Fritz!Box: Nun vergeben wir der Fritz!Box eine manuelle IP-Adresse, welche nicht von einem anderen Gerät im Netzwerk verwendet wird: in diesem Beispiel 192.168.1.8 – als primären und sekundären DNS-Server und Gateway die Adresse des ZyXEL-Routers (192.168.1.1).

Mehr Flexibilität dank Access-Point-Einrichtung

Der «Konfigurations-PC» kann jetzt wieder von der Fritz!Box getrennt werden. Die Fritz!Box wird per LAN (in diesem Fall) mit einem ZyXEL-Router verbunden und sollte ab sofort unter der neuen IP 192.168.1.8 im Netzwerk aufrufbar sein. Verwenden Sie ein sich über mehrere Switches erstreckendes kabelgebundenes LAN, haben Sie nun natürlich flexiblere Positionierungsmöglichkeiten mit der Fritz!Box. Schliessen Sie die Fritz!Box zum Beispiel ganz einfach an einem beliebigen Switch an.

 

PC über das Internet starten

Möchten Sie, immer auf Ihre Fritz!Box zugreifen und PCs aus Ihrem heimischen Lokal-LAN aufwecken? Dafür muss zunächst sichergestellt werden, dass der PC immer über dieselbe (öffentliche) IP-Adresse aus der Ferne erreichbar ist. Um diesen Dienst nutzen zu können, muss die Fritz!Box als Router genutzt werden.

Dynamic DNS einrichten

Mithilfe eines dynamischen Namensservice (Dynamic DNS) können Sie sicherstellen, dass ihr Zielrechner immer unter einer festen URL erreichbar ist. Für Dynamic DNS gibt es diverse Anbieter, die eine solche Umleitung als Dienstleistung anbieten. Einer von ihnen ist Dyndns.org (Dyndns ist leider mittlerweile kostenpflichtig) oder noip.com.

DynDNS in der Fritz!Box einrichten

Gehen Sie auf auf die Benutzeroberfläche der Fritz!Box, aktivieren Sie unter dem Menüpunt Ansicht «Experteneistellungen anzeigen», gehen zum MenüpunktInternet, dann auf Freigaben und setzen bei Dynamic DNS benutzen ein Häkchen.

Konto-Angaben übertragen

Im Dropdown-Menü des Dyndns-Eingabefeldes geben Sie nun die Zugangsdaten des DynDNS-Anbieters ein. Dieses Menü kann sich von Fritz!Box zu Fritz!Box leicht unterscheiden. In der Regel geben Sie nun einfach die neu festgelegte DynDNS-Adresse mit Loginname und Passwort vom DynDNS-Konto ein.

Anschliessend klicken Sie auf Übernehmen und die Fritz!Box sollte nun unter dem neuen Hostnamen von aussen erreichbar sein. Überprüfen können Sie das zum Beispiel auf die Schnelle über Ihr Smartphone über die 3G-/4G-Verbindung.

Netzwerkkarte des PCs

Für das eigentliche Wecken (respektive für Wake-on-LAN) sind noch ein paar Einstellungen am Netzwerkadapter des PCs erforderlich. So gut wie jede aktuelle Netzwerk-Karte unterstützt WoL. Damit der PC sich über Wake On LAN starten lässt, muss der Netzwerkadapter des PCs mit Strom versorgt sein beziehungsweise immer am Netzwerkkabel hängen. Dazu muss in der Energieverwaltung des Netzwerkadapters noch eine Einstellung vorgenommen werden.

Energieverwaltung des Netzwerkadapters

Suchen Sie im Windows-Gerätemanager nach dem Eintrag des Netzwerkadapters. Im Reiter Energieverwaltung muss ein Häkchen bei der Option Gerät kann den Computer aus dem Ruhezustand aktiveren gesetzt sein. Je nach Netzwerkkkarte könnte auch die Option Nur Magic Packet kann Computer aus dem Ruhezustand aktivieren erscheinen. In diesem Fall setzen Sie auch bei diesem Eintrag ein Häkchen. Das Motherboard Ihres Systems muss ausserdem den ACPI-Standard unterstützen, was aber die meisten aktuellen Motherboards beherrschen.

Die Devise gilt: Probieren geht über Studieren. Es gibt auch diverse Apps wie zum Beispiel Wake On Lan für Android, um testhalber Magic Packets einem ausgeschalteten Zielrechner zuzuschicken. Wenn alles klappt, die als Haupt-Router eingerichtete Fritz!Box von aussen erreichbar ist und der Rechner sich lokal über Wake-on-LAN starten lässt, sollten Sie von extern jederzeit Ihren Rechner starten können.

FritzBox Packet Sniffer: Schnüffelfunktion aktivieren und Netzwerkdaten per Paketmitschnitt mitschneiden

Nicht nur die NSA kann den Datenverkehr im Internet mitlesen und mitschneiden. Das klappt auch Zuhause im heimischen Netzwerk. Zumindest dann, wenn die weit verbreitete FritzBox von AVM zum Einsatz kommt. Denn in der FritzBox ist eine Schnüffelfunktion versteckt, mit der sich unbemerkt der gesamte Internetverkehr mitschneiden lässt. Wir zeigen, wie einfach das Schnüffeln funktioniert und wie sich die Paketmitschnitte auswerten lassen.

Schnüffelfunktion der AVM FritzBox aktivieren

Die Schnüffelfunktion gehört schon seit vielen Jahren zur Standardausstattung jeder FritzBox; abschalten lässt sie sich nicht. Jeder, der Zugriff auf die Konfigurationsoberfläche hat, kann den Schnüffler jederzeit ein und ausschalten. Und zwar so:

1. Rufen Sie im Browser die Seite http://fritz.box/html/capture.html auf.

2. Anschließend geben Sie das FritzBox-Kennwort ein und klicken auf “Anmelden”.

3. Auf der nächsten Seite können Sie den Paketmitschnitt für die verschiedensten Schnittstellen der FritzBox starten, etwa getrennt für einzelne Netzwerkschnittstellen, das WLAN oder die USB-Anschlüsse. Wer den gesamten Internetverkehr mitschneiden möchte, aktiviert in der Zeile “1. Internetverbindung” die Schaltfläche “Start”.

fritz-box-paketmitschnitt-packet-sniffer-mitschneiden-belauschen

4. Die FritzBox beginnt sofort mit dem Mitschnitt und zeichnet den gesamten Internetverkehr in einer Protokolldatei auf. Die Datei wird sofort heruntergeladen und im Download-Ordner des Browsers gespeichert. Ab sofort zeichnet die FritzBox alle übertragenen Daten auf, zum Beispiel den Aufruf von Webseiten, das Verschicken von E-Mails oder das Herunterladen von Dateien. Aber aufgepasst: die Protokolldatei kann schnell riesig werden, da wirklich jedes Datenpaket in der Protokolldatei landet. Es empfiehlt sich daher, die Protokollierung nur wenige Sekunden oder Minuten laufen zu lassen.

5. Um den Mitschnitt zu beenden und die Protokolldatei abzuschließen, klicken Sie auf die Schaltfläche “Stopp”.

Schnüffeldatei auswerten mit Wireshark

Den Paketmitschnitt finden Sie im Download-Ordner des Browser. Die Datei ist immer gleich aufgebaut und enthält das Datum und die Uhrzeit. Der Mitschnitt am 06.01.2014 und 12:19 Uhr lautet zum Beispiel

fritzbox-vcc0_06.01.14_1219.eth

Ansehen können Sie sich die Schnüffeldatei mit einem Texteditor TextPad. Allerdings enthält die Textdatei auf den ersten Blick nur eine Zahlen- und Zeichenwüste aus. Dahinter verbergen sich aber alle wichtigen Netzwerkdaten wie aufgerufene Webadressen, mitunter auch Benutzernamen und Kennwörter (sofern diese über unverschlüsselte Verbindungen übertragen wurden) – eben alles, was ins Netz ging oder aus dem Netz kam.

Eine bessere Alternative zum Texteditor ist das Gratisprogramm “Wireshark“. Damit lassen sich die .eth-Dateien in einem wesentlich lesefreundlicheren Format darstellen und vernünftig durchsuchen. Über den Befehl “File | Open” öffnen Sie zuerst den .eth-Paketmitschnitt. Zum Durchsuchen des Mitschnitts rufen Sie den Befehl “Edit | Find Packet” auf und wählen die Option “By: String”. Anschließend geben Sie den Suchbegriff ein, etwa “Pass”, “pwd” oder “Passwort” für Kennwörter oder “User”, “log” bzw. “Username” für Benutzernamen. Im Bereich “Search In” wählen Sie die Option “Packet details”. Per Klick auf “Find” springen Sie zur ersten Fundstelle; mit [Strg][N] geht es zu den nächsten Treffern.

fritz-box-paketmitschnitt-packet-sniffer-mitschneiden-belauschen-4

Was kann man gegen die Paketmitschnitt-Schnüffelei tun?

Da sich der Paketmitschnitt in AVM-Routern nicht abschalten lässt, kann man sich vor dem Mitschneiden des Netzwerkverkehrs kaum schützen. Jeder, der Zugang zur FritzBox hat, kann den Paketmitschnitt starten und munter drauf los schnüffeln.

Einziger Lichtblick: lesbar sind nur Netzwerkdaten, die unverschlüsselt übertragen werden. Achten Sie daher beim Surfen darauf, auf die unverschlüsselte Eingabe von Passwörtern und Benutzernamen zu verzichten. Erscheint im Browser vor der Adresse statt “http” das Kürzel “https”, sind Sie auf der sicheren Seite. Das “s” in https” zeigt an, dass die hier eingegebene Daten nur verschlüsselt übertragen werden; sie lassen sich zwar mitschneiden, im Paketmitschnitt sind statt Kennwort und Benutzername nur Zahlen- und Buchstabencodes zu finden.

fritz-box-paketmitschnitt-packet-sniffer-mitschneiden-belauschen-5

Das Gleiche gilt übrigens auch für WhatsApp-Nachrichten. Da WhatsApp seit Ende 2012 sämtliche Nachrichten nicht mehr im Klartext, sondern in verschlüsselter Form übermittelt, lassen sich fremde WhatsApp-Nachrichten nicht mehr so einfach mitschneiden. Allerdings verwendet WhatsApp eine recht schwache Verschlüsselung, die sich von gewieften Hackern möglicherweise in Windeseile wieder entschlüsseln lassen.

Alle Schritte im Video

In folgendem YouTube-Video zeigen wir noch einmal alle Schritte, wie so ein Paketmitschnitt aussieht und wie sie die Logdatei mit Wireshark durchsuchen:

 

Wie richte ich Strato DynDNS in meiner AVM Fritz!Box ein?

So einfach richten Sie DynDNS für Ihre Strato-Domains ein

Ab dem Paket PowerWeb Basic 2013 (ältere Pakete: ab BasicWeb XL) sowie STRATO Domain haben Sie die Möglichkeit, in Ihrem passwortgeschützten Kundenbereich DynDNS für eine oder mehrere Ihrer Domains oder Subdomains einzurichten.

DynDNS oder auch „Dynamic Domain-Name-Service“ ist ein Dienst, der es Ihnen ermöglicht, einen festen Domainnamen für eine sich ändernde IP-Adresse einzurichten.

Mit Dynamic DNS (DynDNS) haben Sie die Möglichkeit, Ihre bei STRATO registrierte Domains und eingerichtete Subdomains auf einen beliebigen, an das Internet angeschlossenen Rechner weiterzuleiten. Dies ermöglicht Ihnen, auf dem eigenen Rechner betriebene Internetdienste (Server) wie FTP oder Streaming-Media leicht erreichbar zu machen.

Mögliche Nutzungsszenarien sind:

  • Zugriff auf den eigenen Rechner von Unterwegs über eine eigene Domain
  • Bereitstellung eigener Dateien über FTP zum Download über das Internet
  • Bereitstellung von Streaming-Media
  • Betrieb eines eigenen Mail-Servers auf einem Firmenrechner, etc.

 

1. DynDNS für Ihre Domains oder Subdomains aktivieren

Loggen Sie sich in Ihren passwortgeschützten Kundenbereich ein. Wählen Sie anschließend im rechten Fenster unten das gewünschte Paket aus.

Rufen Sie den Menüpunkt Domains auf. Im rechten Hauptfenster erhalten Sie eine Übersicht über Ihre konnektierten Domains.

Neben dem Domainnamen und dem Umleitungsziel der Domain sehen Sie auf der rechten Seite verschiedene Icons, die verdeutlichen, welche DNS-Features bereits konfiguriert sind.

Bitte beachten Sie, dass nur Icons für Funktionen angezeigt werden, deren Einstellungen von der Standardeinstellung abweichen, d. h. dass das Symbol für DynDNS standardmäßig nicht angezeigt wird.

Haben Sie jedoch für eine Domain DynDNS aktiviert, so wird Ihnen dies neben der Domain angezeigt.

Sie können für eine Domain DynDNS aktivieren oder deaktivieren, indem Sie neben der gewünschten Domain auf verwalten klicken und anschließend auf DNS Einstellungen.

Klicken Sie nun auf verwalten im Bereich Dynamic DNS und aktivieren Sie anschließend DynDNS, damit Ihr Rechner über Ihre Domain aus erreichbar ist.

Schließen Sie die Einstellungen mit Klick auf Einstellungen übernehmen ab und wiederholen Sie diesen Vorgang für jede Ihrer Domains oder Subdomains, für die Sie DynDNS aktivieren möchten.

Ein separates Passwort für DynDNS können Sie unter Sicherheit und Passwörter festlegen selbst vergeben. Sofern Sie kein Passwort festlegen, wird automatisch das Masterpasswort verwendet.

2. DynDNS auf Ihrem Zielrechner einrichten

Damit Ihr Rechner unserem DNS-Server seine aktuelle IP-Adresse melden kann, müssen Sie noch ein DynDNS-Client auf Ihrem Rechner installieren, das diese Aufgabe übernimmt. Viele solche Programme sind erhältlich, z.B.:

 DynSite oder  DirectUpdate

Unser DynDNS-Server nutzt das Protokoll DynDNS v2 von dyndns.org (englisch) für den DynDNS-Update. Ihr DynDNS-Client benötigt folgende Angaben, um die automatische Aktualisierung der IP-Adresse vornehmen zu können:

  • Server: https://dyndns.strato.com/nic/update
  • Host: Die umzuleitende Domain oder Subdomain (z. B.: meinpc.wunschname.de)
  • User: Eine Domain aus Ihrem Paket (z. B.: wunschname.de)
  • Passwort: Ihr Dynamic DNS Passwort, das Sie im Kundenservicebereich vergeben können
Falls Sie für Ihren DSL-Zugang eine AVM Fritz!Box nutzen, können Sie diese so einstellen, dass eine Ihrer Domains oder Subdomains per DynDNS auf Ihren Rechner umgeleitet werden. Der Vorteil: Sie brauchen auf Ihrem Rechner keine DynDNS-Client-Software installieren.

Das Domain-Update mit der Fritz!box ist nur per „http“ und nicht per „https“ möglich. Wenn Sie auf eine verschlüsselte Übertragung Ihrer DynDNS-Zugangsdaten Wert legen, sollten Sie eine spezielle DynDNS-Software wie z. B.DirectUpdate probieren.

1. Stellen Sie sicher, dass die FRITZ!Box für den Router-Betrieb eingerichtet ist:

  • Geben Sie in der Adresszeile Ihres Browsers (z. B. Firefox oder Internet Explorer) „http://fritz.box“ ein.
  • Wählen Sie den Menüpunkt „Internet / Zugangsdaten“ und aktivieren Sie dort „Zugangsdaten verwenden (FRITZ!Box arbeitet als DSL-Router)“.
2. Aktivieren Sie unter System  Ansicht die Option Experteneinstellungen anzeigen und klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen.

3.
 Aktivieren Sie unter Internet  Freigaben  Dynamic DNS die Option Dynamic DNS benutzen. Wählen Sie unter Dynamic DNS-Anbieter im Auswahl-Menü STRATO AG aus und tragen Sie folgende Zugangsdaten ein:

  • Domainname: Ihre zu aktualisierende Domain oder Subdomain, z. B. name.wunschname.de
  • Benutzername: Eine Domain aus Ihrem Paket (z. B.: wunschname.de)
  • Kennwort: Ihr DynDNS-Passwort

Abschließend klicken Sie auf Übernehmen.

Damit die Fritz!Box die neuen Einstellungen auch sicher übernimmt, empfiehlt es sich, Die DSL-Verbindung Ihrer Fritz!Box zu trennen und dann wiederherzustellen, z. B. indem Sie das DSL-Kabel aus der Fritz!Box heraus nehmen und wieder einstecken.

FritzBox – Internetzugriff auf die freigegebenen Dateien der NAS bzw. USB-Festplatte

Speicher (NAS) für Internetzugriff über FTP freigeben

Bei Verwendung der Funktion Speicher (NAS) können Sie bestimmte Inhalte der mit der FRITZ!Box verbundenen Speicher für den Zugriff mit einem FTP-Programm (z.B. Cyberduck, FileZilla, WinSCP) freigeben. Damit können Sie beispielsweise Freunden und Verwandten den Zugriff aus dem Internet auf Ihre Bilder und Videos vom letzten Urlaub ermöglichen.

Dazu muß der USB-Speicher als NAS-Speicher eingerichtet werden und ein Dyn-DNS-Account eingerichtet werden. (Außerdem sollte die FritzBox dauerhaft online sein.)

FRITZ!Box-Benutzer einrichten

Damit Sie aus dem Internet auf die FRITZ!Box zugreifen können, müssen Sie in der FRITZ!Box Benutzer einrichten und diesen Benutzern den Zugriff aus dem Internet auf Speicher (NAS)-Inhalte erlauben:

  1. Rufen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf.
  2. Klicken Sie auf „System“ und dann auf „FRITZ!Box-Kennwort“.
  3. Wechseln Sie auf die Registerkarte „FRITZ!Box-Benutzer“.
  4. Klicken Sie neben dem Benutzer, der aus dem Internet auf den Speicher (NAS) zugreifen soll, auf die Schaltfläche Schaltfläche  (Bearbeiten),Aktivieren Sie die Option „Zugang auch aus dem Internet erlauben“.
    • oder, wenn noch kein FRITZ!Box-Benutzer eingerichtet ist,
    • klicken Sie auf die Schaltfläche „Benutzer hinzufügen“ und tragen Sie in den Eingabefeldern einen Namen und ein beliebiges Kennwort für den Benutzer ein.
  5. Aktivieren Sie die Option „Zugang zu NAS-Inhalten“.
  6. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Verzeichnis auswählen“.
  7. Aktivieren Sie die Option „Alle an der FRITZ!Box verfügbaren Speicher“, wenn der FRITZ!Box-Benutzer auf alle Speicher an der FRITZ!Box zugreifen soll,
    • oder aktivieren Sie die Option „Verzeichnis auswählen“, wenn der FRITZ!Box-Benutzer nur auf einen bestimmten Speicher oder ein bestimmtes Verzeichnis auf einem Speicher an der FRITZ!Box zugreifen soll.Legen Sie im Abschnitt „Verzeichnis“ die Lese- und Schreibrechte für den Zugriff aus den Speicher fest.
  8. Legen Sie im Abschnitt „Verzeichnis“ die Lese- und Schreibrechte für den Zugriff aus den Speicher fest.
  9. Klicken Sie auf „OK“.
  10. Wechseln Sie auf die Registerkarte „Anmeldung im Heimnetz“.
  11. Aktivieren Sie die Option „Anmeldung mit FRITZ!Box-Benutzernamen und Kennwort“. Anschließend alles „Übernehmen“.

Speicher (NAS) für Internetzugriff über FTP freigeben

  1. Rufen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf.
  2. Klicken Sie auf „System“ und dann auf „Ansicht“.
  3. Aktivieren Sie die Option „Erweiterte Ansicht“ und klicken Sie auf „Übernehmen“.
  4. „Internet“ > „Freigaben“
  5. Wechseln Sie auf die Registerkarte „FRITZ!Box-Dienste“.
  6. Aktivieren Sie die Option „Internetzugriff auf Ihre Speichermedien über FTP/FTPS aktiviert“.
  7. Nur wenn der Zugriff aus dem Internet grundsätzlich verschlüsselt stattfinden soll, aktivieren Sie die Option „Nur sichere FTP-Verbindungen zulassen (FTPS)“.

Über Internet auf USB-Speicher an der FRITZ!Box zugreifen

Haben Sie am USB-Anschluss Ihrer FRITZ!Box einen USB-Speicher (z.B. Speicherstick, Festplatte) angeschlossen? Dann können Sie auch darauf zugreifen, wenn Sie unterwegs sind. Mit der FRITZ!Box ist das ganz einfach. Von jedem beliebigen Computer aus haben Sie via Internet jederzeit die Möglichkeit, wahlweise Dateien auf dem Speicher abzulegen oder darauf zuzugreifen. Wie das funktioniert, beschreiben wir im Folgenden am Beispiel der FRITZ!Box Fon WLAN 7270.

Vorbereitungen

Schließen Sie einen USB-Speicher an der FRITZ!Box an und installieren Sie das aktuelle Firmware-Update für die FRITZ!Box.

FRITZ!Box einrichten

  1. Rufen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf.
  2. Klicken Sie auf „Einstellungen“ und auf „Erweiterte Einstellungen / System / Ansicht“.
  3. Aktivieren Sie die Expertenansicht und speichern Sie die Einstellungen mit „Übernehmen“.
  4. Wählen Sie „Einstellungen / Erweiterte Einstellungen / Internet / Freigaben / USB-Speicher“.
  5. Aktivieren Sie die Option „USB-Speicher FTP-Zugriff aktivieren“.
  6. Richten Sie die Zugriffsberechtigung für den USB-Speicher wie folgt ein:
    Wenn lediglich Daten vom USB-Speicher gelesen werden sollen: Aktivieren Sie die Option „nur Lesezugriff“.
    Wenn sowohl Daten vom USB-Speicher gelesen als auch auf den USB-Speicher geschrieben werden sollen: Aktivieren Sie die Option „Lese- und Schreibzugriff“.
  7. Aktivieren Sie die Option „Kennwortschutz aktivieren“.
  8. Tragen Sie unter „Kennwort“ ein Kennwort ein.
  9. Aktivieren Sie die Option „USB-Speicher für Benutzer aus dem Internet freigeben“.
  10. Klicken Sie auf „Übernehmen“.

Aus dem Internet auf Speicher zugreifen

  1. Öffnen Sie ein FTP-Programm an einem Computer mit Internetzugang.
  2. Tragen Sie in der Adressleiste ftp://[MyFRITZ!-Domainname der FRITZ!Boxein.Beispiel:
    ftp://pi80ewgfi72d2os42.myfritz.net
  3. Wenn Sie nach einem Benutzernamen und Kennwort gefragt werden, tragen Sie Namen und Kennwort eines FRITZ!Box-Benutzers ein, der die Berechtigung für den Zugriff aus dem Internet auf FRITZ!NAS-Inhalte hat.

Wenn Sie für die FRITZ!Box einen Domainnamen bei einem Dynamic DNS-Anbieter eingerichtet haben, können Sie auf die USB-Speicher über diesen Domainnamen zugreifen.

    • Geben Sie in Ihrem Internetbrowser Folgendes ins Adressfeld ein:
        ftp://ftpuser:KENNWORT@Dynamic DNS-Domainname
        (z.B. ftp://ftpuser:geheim@fritzbox.dyndns.org)

FRITZ!NAS-Inhalte per Freigabe-Link teilen

Mit FRITZ!NAS können Sie einzelne Dateien oder Ordner ganz einfach über einen Freigabe-Link mit anderen Personen teilen. Damit können Sie beispielsweise Freunden und Verwandten den Zugriff aus dem Internet auf Ihre Bilder und Videos vom letzten Urlaub ermöglichen, ohne dass diese Dateien auf FRITZ!NAS verändern oder löschen können.

Über den Freigabe-Link ist der Zugriff auf die FRITZ!NAS-Freigabe jederzeit mit einem beliebigen Internetbrowser ganz ohne Zugangsdaten möglich.

Vorbereitungen

MyFRITZ!-Konto registrieren und in FRITZ!Box einrichten (Wenn Sie bereits über einen Dynamic DNS-Domainnamen bei einem anderen Anbieter verfügen, können Sie auch diesen Domainnamen anstelle von MyFRITZ! verwenden.)

 

Freigabe-Link für FRITZ!NAS-Inhalte erzeugen

  1. Rufen Sie FRITZ!NAS mit dem Internetbrowser auf.
  2. Wechseln Sie in das Verzeichnis mit der Datei bzw. dem Ordner, den Sie freigeben möchten.
  3. Markieren Sie die Datei bzw. den Ordner, indem Sie auf die Schaltfläche vor der Datei bzw. dem Ordner klicken.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Datei oder Ordner freigeben“.
    • Das Fenster „Die Freigabe wurde erfolgreich erstellt“ wird eingeblendet.
  5. Markieren Sie den Freigabe-Link im Fenster „Die Freigabe wurde erfolgreich erstellt“.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den markierten Freigabe-Link und wählen Sie im Kontextmenü „Kopieren“ (siehe Abb.).
    FRITZ!NAS Freigabe-Link erzeugenAbb.: Freigabe-Link für FRITZ!NAS erzeugen
  7. Klicken Sie auf „OK“.

Jetzt können Sie den Freigabe-Link z.B. per E-Mail an die Personen senden, denen Sie Zugriff auf diese Freigabe geben möchten. Ein Klick auf den Freigabe-Link reicht, um auf die freigegebenen Dateien zuzugreifen.

Die Fritzbox mit einem 3G- oder UMTS-Stick als Mobilfunkrouter nutzen

Die Fritzbox wird meist in Verbindung mit einem DSL Internetanschluss verwendet. Fällt der DSL Anschluss aus, sind auch alle über die Fritzbox verbundenen Geräte nicht mehr in der Lage mit dem Internet zu kommunizieren. Doch bieten viele Fritzboxen (darunter auch die häufig vorzufindenden Modelle 7270 und 7390) die Möglichkeit einen UMTS Stick anzuschließen und so anderen Geräten die Internetverbindung über das Mobilfunknetz zur Verfügung zu stellen. Gerade wenn man beruflich oder privat auf eine funktionierende Onlineverbindung angewiesen ist, kann die Nutzung eines UMTS Sticks eine äußerst nützliche und praktische Backupmethode sein, um bis zur Störungsbehebung der DSL Verbindung weiter das Internet nutzen zu können.

So verwenden Sie einen UMTS Stick an der Fritzbox:

1. Vergewissern Sie sich zunächst, dass Ihre Fritzbox mit der aktuellen Firmware versehen ist. Prüfen können Sie dies über den Menüpunkt “System | Firmware” und die Auswahl der Funktion “Neue Firmware suchen”. Wird eine neue Firmware gefunden, leitet Sie die Fritzbox durch die Installation und bootet anschließend neu.

2. Nach dem Update können Sie Ihren UMTS Stick mit dem USB Port der Fritzbox verbinden. Der UMTS Stick wird in der Regel automatisch erkannt und unter “Internet | Mobilfunk” als USB-Gerät gelistet. Hier können Sie entscheiden, ob und wie der 3G/UMTS-Stick für die Internetverbindung genutzt werden soll:

  • Mobilfunkverbindung aktiv – Aktivieren Sie diese Option, wenn der Internetzugang ausschließlich über Mobilfunk erfolgen soll.
  • Mobilfunkverbindung automatisch aktivieren, wenn die DSL-Verbindung unterbrochen wird –  Aktivieren Sie diese Option, wenn der Internetzugang bei Ausfall der DSL-Verbindung über Mobilfunk erfolgen soll. Die UMTS-/3G-Verbindung dient dann nur als Fallback; fällt die DSL-Verbindung aus, stellt automatisch der Mobilfunk-Stick die Internetverbindung her. Sobald die DSL-Verbindung für mindestens 30 Minuten stabil verfügbar ist, wird wieder auf DSL zurückgeschaltet.

avm-fritzbox-umts-3g-modem-mobilfunk

3. Wählen Sie die gewünschte Option aus und geben Sie gegebenenfalls Ihre PIN für den UMTS Stick ein. Ist die Eingabe korrekt, sucht die Fritzbox nun per UMTS Stick das Mobilfunknetz und verbindet sich automatisch mit dem Internet.

Von nun an können alle mit der Fritzbox per LAN oder WLAN verbundenen Geräte diese Internetverbindung nutzen. Für diese Geräte sollte sich kaum ein Unterschied zur Nutzung der DSL-Verbindung feststellen lassen. Selbst die Geschwindigkeit beträgt, je nach Mobilfunknetz und Versorgung, meist mehrere Megabit pro Sekunde und erreicht damit DSL-Performance. Allerdings können nicht alle UMTS Sticks mit der Fritzbox verwendet werden. Welche Modelle mit der Fritzbox kompatibel sind können Sie auf den Internetseiten von AVM abfragen.

Fritzbox: Gastzugang über das LAN aktivieren

Wer selbst einen Internetanschluss besitzt, ist sicherlich auch schon mal in die Verlegenheit gekommen, seinen Besuchern oder Gästen den Internetzugriff von ihren eigenen Geräten aus zu ermöglichen. Allerdings möchte man gerade Fremden nicht den kompletten Zugriff auf das eigene Heimnetzwerk gestatten oder sogar Passwörter verraten müssen. Hierfür bietet die Fritzbox den so genannten Gastzugang an, der nur die Verbindung in das Internet vom fremden Rechner aus zulässt und alle internen Netzwerkzugriffe unterbindet.

Gerade der Gastzugang per WLAN ist inzwischen den meisten Fritzbox Nutzern bekannt und wird von vielen auch rege genutzt. Wie der Gastaccount für das Funknetzwerk eingerichtet wird, steht im Tipp “FritzBox Gastnetz: WLAN-Gastzugang für Freunde und Nachbarn einrichten“.

Allerdings wissen nur die wenigsten, dass die aktuellen Fritzbox Modelle auch einen Gastzugang per LAN, also über das Kabel, zulassen. Gerade wenn der Rechner Ihres Bekannten keine WLAN Schnittstelle hat oder Sie aus anderen Gründen kein WLAN aktivieren möchten, stellt der LAN Gastzugang eine willkommene Alternative dar. Und so können Sie den Gastzugang über den Ethernetanschluss aktivieren:

1. Melden Sie sich mit Ihrem Browser und durch die Eingabe der Adresse “fritz.box” auf der Konfigurationsoberfläche Ihres Routers an.

2. Dort wählen Sie auf der linken Seite den Menüpunkt “Heimnetz” und dort den Unterpunkt “Netzwerk”.

3. Über den Reiter “Netzwerkeinstellungen” erreichen Sie das Konfigurationsfenster für den Gastzugang.

4. Aktivieren Sie die Option “Gastzugang für LAN 4 aktiv” und – ganz wichtig – speichern Sie die Einstellung anschließend, indem Sie ganz unten auf der Seite auf “Übernehmen” klicken.

fritzbox-fritz-gastzugang-gast-lan-lokales-netzwerk-lan-netze-gastzugang-aktivieren-einschalten-nutzen

Damit haben Sie alle benötigten Konfigurationsschritte bereits erledigt. Von nun an kann sich Ihr Gast mit dem Ethernetport Nummer 4 der Fritzbox verbinden und bekommt sofort eine Verbindung in das Internet. Jegliche Zugriffe auf das eigene Heimnetzwerk werden verhindert. Sie können diesen Gastzugang auch für eigene Zwecke verwenden, wenn Sie möchten, dass auf einen bestimmten Rechner nicht intern zugegriffen werden soll. Möchten Sie mehrere Rechner so absichern, schließen sie einfach einen kleinen Switch an Port vier an und vervielfachen Sie so die Netzwerkports.

Soll der Ethernetport 4 wieder normal genutzt werden können, deaktivieren Sie einfach den Gastzugang in den Fritzbox Einstellungen.

FritzBox Capture plus Wireshark: Den Datentransfer der Fritzbox mit dem verborgenen Capture-Tool aufzeichnen und analysieren

Die Fritzbox ist ein sehr vielseitiger und zuverlässiger Internetzugangsrouter. Neben der Routerfunktion kann Sie noch als Telefonanlage, Medienserver, Fax, Anrufbeantworter und einiges mehr eingesetzt werden. Die Einrichtung der Fritzbox ist dank der gut durchdachten und intuitiv bedienbaren Konfigurationsoberfläche sehr einfach und unkompliziert möglich. Selbst Nicht-Computerprofis haben in der Regel keine Probleme die wichtigsten Funktionen selbst einzurichten. Doch in den Tiefen der Fritzbox verbergen sich noch einige weitere nützliche Tools. So existiert auf so gut wie allen Fritzbox-Modellen eine versteckte Capture-Seite zum Mitschnitt der von der Fritzbox übertragenen Daten.

Capture – Das verstecke Überwachungstool der FritzBox

Diese Funktion kann vor allem für die Fehlersuche sehr nützlich sein und ermöglicht eine tiefe Analyse der Daten auf IP-Ebene. Das Capture-Tool ist nicht von der Konfigurationsoberfläche der Fritzbox aus aufrufbar, sondern muss über einen bestimmten Link gestartet werden. Rufen Sie hierfür folgende Seite auf Ihrem Browser auf:

http://fritz.box/html/capture.html

Sie werden anschließend nach dem Fritzbox Passwort gefragt. Nach der Eingabe des korrekten Passwortes startet die Oberfläche des Capture-Tools.

fritzbox-capture-ueberwachung-aufzeichnen-protokollieren

Je nach Fritzbox-Modell werden die einzelnen Schnittstellen, auf denen mitgelesen werden kann, angezeigt. Wählen Sie die gewünschte Schnittstelle aus und starten Sie den Mitschnitt mit “Start”. Möchten Sie zum Beispiel den Internetverkehr analysieren, wählen Sie die Schnittstelle “internet”. Für den LAN Verkehr die Schnittstelle “lan”.Die Fritzbox beginnt nun eine Datei mit den gewünschten Daten abzuspeichern. Sind genügend Daten gesammelt, können Sie über die Funktion “Stopp” den Mitschnitt beenden. Die Speicherung der Daten wird nun abgeschlossen.

Möchten Sie diese Datei jetzt analysieren, benötigen Sie das kostenlose Wireshark-Programm. Haben Sie Wireshark aus dem Internet geladen und auf Ihrem Rechner installiert, können Sie jegliche Mitschnitte mit dem Programm öffnen und bekommen die Daten als Protokolltrace angezeigt. So können Sie sehr schnell erkennen, wer mit wem kommuniziert und welche Arten von Daten ausgetauscht werden. Je nach persönlichen Protokoll-Kenntnissen sind auf diese Art und Weise selbst komplexeste Probleme analysierbar.

fritzbox-capture-ueberwachung-aufzeichnen-protokollieren-wireshark

FritzBox defekt? Mit einem Recovery-Image eine scheinbar kaputte Fritz-Box retten, wiederherstellen und wiederbeleben

Eine FritzBox läuft und läuft und läuft. Normalwerweise ist das so. Aber nicht immer. Mitunter schleicht sich auch bei der robusten FritzBox der Fehlerteufel ein. Nach einem fehlgeschlagenen Firmware-Update kann es zum Beispiel passieren, dass die Fritzbox partout nicht mehr reagiert. Mit ein paar Tricks und Kniffen lässt sich die scheinbar tote Fritzbox aber wiederbeleben.

FritzBox-Reset, Recover-Image und Wiederbelebungs-Tool

In den meisten Fällen hilft es, eine sogenanntes Recover-Image (Wiederhestellungs-Abbild) zu installieren. Das geht folgendermaßen:

1. Um an das Recover-Image inklusive einer älteren Firmware zu kommen, rufen Sie die Webseite ftp://ftp.avm.de/fritz.box auf und klicken auf den Ordner für die entsprechende Fritzbox, etwa “fritzbox.fon_wlan_7390″.

2. Es folgt ein Klick auf den Unterordner “x_msic” sowie “deutsch”.

3. Klicken Sie auf aktuellste Recover-Image, also das mit der höchsten Versionsnummer oder dem neuesten Änderungsdatum.

avm-fritzbox-reset-wiederherstellen-restore-rettungs-tool-retten-recover-image

4. Um das heruntergeladene Recover-Image zu installieren, entfernen Sie zuerst alle Kabel von der Fritzbox; auch das Stromkabel.

5. Verbinden Sie mit einem Netzwerkkabel den PC mit dem ersten LAN-Netzwerkanschluss der Fritzbox.

6. Dann starten Sie per Doppelklick auf die heruntergeladene EXE-Datei das Recover-Image-Programm.

7. Stöpseln Sie das Stromkabel des Netzteils erst in die Fritzbox, wenn der Installations-Assistent Sie dazu auffordert.

8. Sollte die FritzBox noch leben, erscheint nach einigen Augenblicken das Protokollfenster. Hier können Sie mitverfolgen, wie die FritzBox geprüft und anschließend das Recover-Image aufgespielt wird. Danach ist die FritzBox wieder einsatzbereit, und Sie müssen nur noch die Einstellungen und Zugangsdaten nachtragen. Falls Sie Ihre FritzBox-Einstellungen zuvor gesichert haben, können Sie sie über den Befehl “System | Einstellungen sichern | Wiederherstellen” auch in einem Rutsch wieder einspielen.

Anschließend sollten die Firmware des Routers wieder auf den neuesten Stand bringen.  Für das Firmware-Update wechseln Sie in den Bereich “Erweiterte Einstellungen | System | Firmware-Update”.

FritzBox Wecker: Mit der Fritzbox-Weckfunktion wecken lassen

Die Fritzbox vereint viele nützliche Funktionen und Geräte in einem Gehäuse. Sie fungiert sowohl als Internetzugangsrouter, als Medienserver, als Telefonanlage und mit den richtigen Einstellungen sogar als zuverlässiger und variabel konfigurierbarer Wecker. Haben Sie mehrere Telefongeräte an die Fritzbox angeschlossen, können Sie über eine zeitgesteuerte Funktion einzelne Gerät oder auch alle Telefone zu definierten Weckzeiten klingeln lassen. Sie können sich so minutengenau wecken oder sich auch an Termine erinnern lassen.

Aufstehen!

Und so konfigurieren Sie die Weckfunktion in der Fritzbox:

1. Rufen Sie die Konfigurationsseite der Fritzbox durch Eingabe der Adresse “fritz.box” in der Adresszeile Ihres Browsers auf, und geben Sie das Passwort zur Konfiguration ein.

2. Nun wählen Sie auf der rechten Seite das Menü “Telefonie | Weckruf” und bekommen anschließend die Übersicht zur Konfiguration des Weckers angezeigt.

3. Je nach Fritzbox-Modell stehen Ihnen mehrere Wecker zur Nutzung zur Verfügung. Wählen Sie einen aus und setzen Sie den Haken bei “Weckruf aktivieren”. Anschließend legen Sie die gewünschte Uhrzeit fest und wählen im Ausklappmenü das jeweilige Telefoniegerät aus, das klingeln soll. Möchten Sie alle Telefone zur Weckzeit klingeln lassen, wählen Sie den Eintrag “alle Telefone”.

fritzbox-wecker-weckruf-telefone-weckanruf

4. Nun können Sie noch die täglichen Wiederholungen festlegen. Handelt es sich um einen einzelnen Weckruf, wählen Sie “keine Wiederholung”. Soll der Wecker täglich klingeln, stellen Sie “täglich” oder die entsprechenden Wochentage ein. Bestätigen Sie anschließend Ihre Einstellungen mit “Übernehmen”. Möchten Sie noch weitere Weckrufe konfigurieren, wählen Sie einfach über die Reiter oben einen weiteren Wecker aus.

Von nun an klingeln die ausgewählten Telefone zur definierten Zeit und wecken oder erinnern Sie zuverlässig.
Bei einem Weckruf können Sie auch die Schlummerfunktion nutzen. Heben Sie einfach das klingelnde Telefon ab und wählen Sie irgendeine Ziffer. Der Weckruf verstummt und wird automatisch nach neun Minuten wieder gestartet. So können Sie sich nochmals ein paar Minuten entspannen und werden dennoch wieder von der Fritzbox alarmiert.

FritzBox Priorisierung: Mit einzelnen Geräten im Fritzbox-Heimnetz mit Hilfe der Priorisierung schneller surfen

In vielen Haushalten sind inzwischen eine ganze Reihe von unterschiedlichen Geräten mit dem Heimnetz und dem Internet vernetzt. Gerade in Familien sind oft eine ganze Reihe an PCs, Laptops, Smartphones, Tablets und weitere Geräte mit dem Internetrouter verbunden und kommunizieren über diesen mit dem Internet. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass wenn der Sprössling gerade größere Datenmengen in das Netz lädt, der Rest der Familie ziemlich ausgebremst wird und nur noch mit verminderter Geschwindigkeit das Netz nutzen kann. Haben Sie eine Fritzbox zuhause, können Sie mit Hilfe Priorisierung diesem Problem Herr werden und einzelne Rechner bevorzugt behandeln. Gerade wenn Sie den heimischen Anschluss auch für die normale Arbeit verwenden, kann dieses Feature sehr nützlich sein und Sie wieder arbeitsfähig machen.

Vorfahrt für bestimmte Rechner, Geräte und Anwendungen

Folgendermaßen können Sie bestimmte Geräte oder auch Anwendungen per Fritzbox priorisieren:

1. Melden Sie sich auf der Konfigurationsseite Ihrer Fritzbox an, indem Sie in die Adresszeile des Browsers “fritz.box” eingeben.

2. Wechseln Sie – falls noch nicht geschehen – in die erweiterte Expertenansicht. Steht in der untersten Zeile “Ansicht: Erweitert”, befinden Sie sich bereits in der Expertenansicht. Falls nicht, klicken Sie auf “Ansicht: Standard”.

avm-fritz-expertenansicht-erweiterte-ansicht-callthrough-funktion-telefonieren-geld-sparen

3. Je nach Fritzbox-Modell und Firmware finden Sie die Einstellungen zur Priorisierung an leicht unterschiedlichen Stellen. Im Folgenden die Anleitung für die Fritzbox 7270 oder 7390.

Wählen Sie das Menü “Internet | Filter” und dort den Reiter “Priorisierung”. Sie finden, auf der sich nun öffnenden Seite, drei Kategorien zur Auswahl:

  • Echtzeitanwendungen
  • Priorisierte Anwendungen
  • Hintergrundanwendungen

Die Kategorie “Echtzeitanwendungen” sollten Sie unberührt lassen, da die Internettelefonie oder auch Streaming Anwendungen diese nutzen.

4. Wählen Sie die Kategorie “Priorisierte Anwendungen” und dort den Button “Neue Regel”.

fritz-box-prisorisierung-bestimmte-geraete-schneller-ans-internet-anbinden

5. Wählen Sie auf der folgenden Seite den Computer oder das Gerät aus, für den die Kommunikation priorisiert werden soll. In einem zweiten Auswahlmenü können Sie, falls gewünscht, noch einzelne Anwendungen zur Priorisierung bestimmen. Um alle Anwendungen dieses Gerätes zu priorisieren, stellen Sie den Eintrag auf “alle”.
Bestätigen Sie nun noch Ihre Konfiguration mit OK.

fritz-box-prisorisierung-bestimmte-geraete-schneller-ans-internet-anbinden-2

Von jetzt an werden alle Daten des festgelegten Gerätes von der Fritzbox bevorzugt behandelt und priorisiert in das Internet übertragen. Für den Fall, dass keine Echtzeitanwendungen kommunizieren, stehen Ihnen so bis zu 90% der Uploadbandbreite zur Verfügung. Die restlichen 10 % müssen sich die nicht priorisierten Geräte teilen.

Die Fritzbox zur Raumüberwachung oder als Babyfon nutzen

Die Fritzbox taugt nicht nur als Internetrouter oder Medienserver, sondern kann in den meisten Modellvarianten auch als vollwertige Telefonanlage mit vielen nützlichen Zusatzfunktionen genutzt werden. So ist es mit der Fritzbox zum Beispiel möglich, Räume per Telefon zu überwachen und sich automatisch informieren zu lassen, sobald ein gewisser Geräuschpegel überschritten wird. Dadurch können Sie die Fritzbox auch als komfortables Babyfon oder eine Art Alarmanlage nutzen, die Sie automatisch anruft, falls zuhause etwas vor sich geht. Zudem ist die Funktion sehr einfach zu aktivieren und benötigt keinerlei Konfiguration in der Fritzbox selbst. Folgendermaßen können Sie die Raumüberwachung in der Fritzbox aktivieren.

Sie benötigen hierfür ein Fritzbox-Modell mit analogen Telefonanschlüssen sowie die neueste Firmware. Dies können Sie im Konfigurationsmenü der Fritzbox unter dem Punkt “System | Firmaware-Update” prüfen und durchführen. Sind diese beiden Voraussetzungen erfüllt, können Sie die Raumüberwachung direkt vom Telefon aus, im zu überwachenden Raum aktivieren. Nehmen Sie hierzu den Hörer ab und wählen Sie folgende Nummernfolge:

* 4 Geräuschpegel * Rufnummer #

Den Geräuschpegel, ab der das Telefon Sie anrufen soll, können Sie in acht Stufen zwischen 1 (sehr empfindlich) bis 8 (sehr unempfindlich) wählen. Testen Sie am besten anfangs die verschiedenen Empfindlichkeitsstufen, bis Sie die von Ihnen gewünschte gefunden haben.

Als Rufnummer können Sie eine beliebige interne aber auch externe Rufnummer angeben. Möchten Sie also zum Beispiel auf dem Anschluss 8765 bei Überschreitung des geringsten Lärmpegels informiert werden, wählen Sie folgende Nummernfolge:

*41*8765#

Legen Sie anschließend den Hörer nicht auf, sondern richten Sie ihn so aus, dass er Geräusche möglichst gut aufnehmen kann. Von nun an überwacht das Telefon den Raum und signalisiert der Fritzbox bei Überschreitung des eingestellten Geräuschpegels, dass die hinterlegte Rufnummer angewählt werden soll. Hinterlegen Sie eine Mobilfunkrufnummer, funktioniert das sogar wenn Sie unterwegs sind. Sie benötigen also weder Babyfon noch Alarmanlage und sind trotzdem stets über die Vorgänge zuhause informiert.
Möchten sie den betreffenden Raum nicht mehr überwachen, legen Sie den Hörer einfach auf.

Baby greift nach Mutterhand

Babyfon und Raumüberwachung mit AVM DECT-Telefonen

Wenn Sie die FritzBox mit einem AVM-DECT-Schnurlostelefon betreiben, können Sie die Raumüberwachung auch direkt am DECT-Telefon aktivieren, und zwar so:

1. Drücken Sie am Telefon die Taste “Menü”.

2. Blättern Sie zum Menüpunkt “Komfortdienste”, und drücken Sie OK.

3. Rufen Sie die Funktion “Babyfon” auf, und drücken Sie OK.

4. Dann rufen Sie den Befehl “Zielrufnummer” auf und drücken OK.

5. Geben Sie die gewünschte Zielrufnummer ein, etwa die Rufnummer eines externen Telefonanschlusses. Mit **9 können Sie auch alle Telefone an der FRITZ!Box klingeln lassen. Alternativ hierzu drücken Sie “Optionen” und wählen einen Telefonbucheintrag oder eine interne Rufnummer aus.

6. Wählen Sie den Befehl “Aktivieren”, und bestätigen Sie mit OK.

7. Im letzten Schritt wählen Sie “Optionen”, legen fest, bei welchem Geräuschpegel der Ruf ausgelöst werden soll und speichern die Einstellung mit OK.

Jetzt müssen Sie das Telefon nur noch an die gewünschte Position legen. Sobald es Geräusche registriert, die über dem eingestellten Geräuschpegel liegen, klingeln die eingestellten Telefone und Sie können per Telefon hören was im Raum passiert.

Fritzbox Callthrough: Mit der Fritzbox und der Callthrough-Funktion Telefonkosten sparen

Festnetzanschluss und Mobiltelefon gehören zur Grundausstattung der meisten Haushalte. Dabei sind die Telefongebühren, je nach benutztem Anschluss und der angerufenen Nummer, sehr unterschiedlich. Manchmal wäre es günstiger, unterwegs vom Handy aus, den Tarif des heimischen Festnetzanschlusses nutzen zu können. Mit einer Fritzbox und der Nutzung der so genannten Callthrough Funktion ist dies problemlos möglich und spart Ihnen eventuell Telefonkosten.

Geld sparen mit Callthrough

Um die Callthrough-Funktion einzurichten, sind folgende Schritte notwendig:

1. Melden Sie sich zunächst auf Ihrer Fritzbox an, indem Sie in die Adresszeile des Browsers “fritz.box” eintragen.

2. Wechseln Sie – falls noch nicht geschehen – in die erweiterte Expertenansicht. Steht in der untersten Zeile “Ansicht: Erweitert”, befinden Sie sich bereits in der Expertenansicht. Falls nicht, klicken Sie auf “Ansicht: Standard”.

avm-fritz-expertenansicht-erweiterte-ansicht-callthrough-funktion-telefonieren-geld-sparen

3. Wählen Sie anschließend das Menü “Telefonie | Rufumleitung” und dort den Reiter “Callthrough”. Das Register “Callthrough” ist nur in der erweiterten Ansicht sichtbar.

4. Dort setzen Sie den Haken zur Aktivierung der Funktion und legen eine PIN für die Nutzung fest.

5. Im Menü “Rufnummer ankommend” legen Sie fest, mit welcher Nummer die Fritzbox zur Nutzung von Callthrough erreichbar ist. Im Menü “Rufnummer ausgehend” bestimmen Sie, welche Rufnummer bei ausgehenden Callthrough-Anrufen verwendet werden soll. Optional können Sie zusätzlich noch definieren, ob diese Funktion nur von bestimmten Rufnummern genutzt werden kann. Tragen Sie dort zum Beispiel nur Ihre Handyrufnummer ein, können nur Sie mit Ihrem eigenen Handy die Callthrough Funktion nutzen.

avm-fritz-expertenansicht-erweiterte-ansicht-callthrough-funktion-telefonieren-geld-sparen-2

6. Speichern Sie anschließend die Einstellungen durch Drücken des Buttons “Übernehmen”. Damit sind alle benötigten Einstellungen abgeschlossen und Sie können nun die Funktion nutzen.

Callthrough nutzen

Um die Callthrough-Funktion zu nutzen rufen Sie von einem beliebigen Telefon (oder falls konfiguriert, von der auf der Fritzbox hinterlegten Telefonnummer) die Fritzbox an und warten bis der Signalton zu hören ist. Dann geben Sie die PIN ein und drücken nach dem Quittierungston die Taste [0]. Anschließend ist ein normaler Wählton zu hören.

Sie können jetzt jede beliebige Rufnummer wählen und werden von der Fritzbox zu dieser weiter geleitet. Als Kosten fallen die Gebühren für den Anruf zur Fritzbox und von der Fritzbox zur Zielrufnummer an. Haben Sie zum Beispiel eine Flatrate in das deutsche Festnetz von Ihrem Handy aus, fallen für alle Gespräche nur die Gebühren Ihres Festnetzanschlusses an. Mit dem richtigen Festnetztarif können Sie so jede Menge Telefonkosten sparen.

FritzBox: Den Anrufbeantworter zeitgesteuert aktivieren

Die in der Fritzbox integrierte Anrufbeantworter-Funktion ist sehr beliebt und wird von vielen Besitzern der Fritzbox zur Aufzeichnung entgangener Anrufe verwendet. Sie erspart den externen Anrufbeantworter und hat viele nützliche Zusatzfunktionen, die den Umgang mit Sprachnachrichten enorm erleichtern. Mit der erst kürzlich von AVM veröffentlichten neuen Fritzbox Software FRITZ!OS 05.50 kommen nun weitere Funktionen hinzu. So können Sie den Anrufbeantworter jetzt auch zeitgesteuert automatisch an- und abschalten.

Zunächst einmal müssen Sie natürlich, falls noch nicht geschehen, die neueste Firmware für Ihre Fritzbox installieren. Melden Sie sich hierzu auf der Konfigurationsseite der Fritzbox über Ihren Browser an und wählen Sie den Menüpunkt “System | Firmware Update”. Dort klicken Sie den Button “Neue Firmware suchen” und folgen den Anweisungen zum Update der Firmware. Nach nur wenigen Minuten und einem Neustart der Fritzbox ist die aktuelle Software FRITZ!OS 05.50 auf Ihrem Router installiert.

Zur Konfiguration der Zeitsteuerung des Anrufbeantworters begeben Sie sich nun in das Menü “Telefonie | Anrufbeantworter” und wählen dort die Option “Einstellungen”.

avm-anrufbeantworter-zeitgesteuert

Unter “Weitere Einstellungen” finden Sie die neue Funktion “Zeitsteuerung”, die Sie per Klick in “Zeitsteuerung aktiv” aktivieren können. Nun bekommen Sie eine sieben Tage Ansicht mit 24 Stunden Skala angezeigt, in der Sie per Maus wählen können, zu welchen Zeiten der Anrufbeantworter Anrufe entgegen nehmen soll oder auch nicht. Haben Sie die einzelnen Tage nach Ihren Vorstellungen konfiguriert, bestätigen Sie die Einstellung mit OK.

avm-anrufbeantworter-zeitgesteuert-zeitsteuerung-zeitplan

Von nun an nimmt der Fritzbox Anrufbeantworter nur noch Anrufe zu denen von Ihnen eingestellten Zeiten an. Außerhalb dieser bleibt er stumm. Nutzen Sie dann noch die ebenfalls im gleichen Menü aktivierbare Funktion “Nachrichten per E-Mail” versenden, bekommen Sie zusätzlich alle aufgezeichneten Nachrichten als Audiodatei per Mail zugesendet und sind so immer aktuell über neu eingegangene Anrufe informiert.

FritzBox AddOn: Mit dem FRITZ!Box-Addon direkt aus dem Browser per Klick Anrufe starten

Dass die Fritzbox viele nützliche Funktionen besitzt, dürfte den meisten kein Geheimnis mehr sein. Nicht umsonst ist sie der beliebteste deutsche Internetzugangsrouter in privaten Haushalten. Mit einem kleinen Addon für Ihren Browser und der richtigen Konfiguration auf der Fritzbox, machen Sie das Telefonieren noch einfacher und ermöglichen das Wählen von Rufnummern direkt per Klick aus dem Browser heraus.

Bei Klick Anruf

Zunächst müssen Sie das kostenlose FRITZ!Box Addon installieren, das für den Internet Explorer (32 und 64 bit) sowie für den Firefox verfügbar ist. Gehen Sie hierfür auf die Seiten von www.avm.de,  und suchen Sie nach dem Begriff “Addon”, oder rufen Sie direkt die AddOn-Seitewww.avm.de/de/Service/FRITZ_Tools/browser_plugin.htmlauf. Hier können Sie das Addon per Klick downloaden und installieren.

firefox-ie-internet-explorer-fritzbox-addon-telefonierne-ueber-browser

Nach dem Neustart des Browser zeigt es sich durch ein kleines Fritz-Symbol in der oberen rechten Ecke. Klicken Sie auf den Pfeil neben dem Symbol und wählen Sie den Menüpunkt “Einstellungen” und dort den Reiter “Wählhilfe”. Aktivieren Sie das Kästchen vor “Erkannte Rufnummern verlinken”, und hinterlegen Sie das Kennwort Ihrer Fritzbox. Bestätigen Sie die Änderungen mit OK.

firefox-ie-internet-explorer-fritzbox-addon-telefonierne-ueber-browser-2

firefox-ie-internet-explorer-fritzbox-addon-telefonierne-ueber-browser-5

Nun müssen Sie lediglich noch die Wählhilfe auf der Fritzbox aktivieren. Melden Sie sich hierfür auf der Konfigurationsoberfläche an und wählen Sie den Menüpunkt “Telefonie |Anrufe | Wählhilfe”. Dort aktivieren Sie die Option “Wählhilfe verwenden” und wählen das gewünschte Telefon aus. Über den Button “Telefon testen”, können Sie prüfen, ob die Wählhilfe mit dem gewünschten Telefon funktioniert.

firefox-ie-internet-explorer-fritzbox-addon-telefonierne-ueber-browser-4

Nun sind alle Einstellungen abgeschlossen. Ihr Browser erkennt ab sofort automatisch Rufnummern auf dargestellten Webseiten und hinterlegt sie mit einem farbigen Hintergrund. Klicken Sie diese Nummer an, wird die Rufnummer vom zuvor gewählten Telefonanschluss aus automatisch gewählt und die Verbindung aufgebaut. Das lästige Abtippen von Rufnummern kann damit entfallen.

firefox-ie-internet-explorer-fritzbox-addon-telefonierne-ueber-browser-6

Zusätzlich bietet das Addon noch einige weitere nützliche Funktionen. So werden Sie zum Beispiel automatisch informiert, sobald eine neue Software für die Fritzbox vorliegt.

FritzBox: Mit Telnet tiefer in das System der Fritzbox eintauchen

Die Fritzbox ist nicht umsonst der beliebteste Internetzugangsrouter in deutschen Privathaushalten. Viele nützliche Funktionen und hohe Stabilität und Nutzerfreundlichkeit sprechen für sich und machen die Fritzbox einzigartig. Per Konfigurationsoberfläche und Internetbrowser lässt sich die Fritzbox sehr individuell konfigurieren und so den eigenen Bedürfnissen perfekt anpassen. Neben dem reinen Internetzugang, lässt sich das Gerät auch als AnrufbeantworterFaxempfängerVPN-Router, Mediaserver und vieles weitere mehr verwenden. Nutzer, die sich noch tiefer im System des Gerätes umschauen möchten, bietet die Fritzbox auch noch eine andere Art des Zugangs, die per Default ausgeschaltet ist.

Telnet-Zugang aktivieren und wieder deaktivieren

Der Extra-Zugang lässt sich sehr einfach aktivieren und bietet Könnern noch eine ganze Menge weiterer Möglichkeiten über den so genannten Telnetzugang. Allerdings sollten Sie, wenn Sie diese Funktion nutzen möchten, sich auch wirklich gut auskennen und sich darüber im Klaren sein, dass Sie die Konfiguration des Routers damit auch zerstören können und auch Garantie- und Serviceansprüche verlieren können. Möchten Sie die Funktion als ambitionierter Anwender nutzen, müssen Sie folgendermaßen vorgehen:

Zunächst müssen Sie den Telnetzugang auf der Fritzbox aktivieren. Ganz einfach können Sie dies per angeschlossenes Telefon tun. Wählen Sie einfach die folgende Rufnummer auf Ihrem Telefon zum Aktivieren des Telnetzugangs:

#96*7*
Mit der Kombination

#96*8*

können Sie den Zugang wieder deaktivieren.

Telnet-Verbindung aufbauen

Bei aktiviertem Telnet-Zugang können Sie über die Windows Eingabeaufforderung eine Telnetverbindung aufbauen. Das geht folgendermaßen:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl

cmd

ein, und klicken Sie auf OK. Es erscheint das Fenster der Eingabeaufforderung.

2. Mit dem Befehl

telnet fritz.box

starten Sie anschließend eine Telnet-Session zur Fritzbox.

fritzbox-fritz-telnet-session-aktivieren-einschalten-ausschalten-deaktivieren-code-tastencode

3. Sie befinden Sich nach Eingabe des Kennwortes dann in einer Unix-Shell, wie Sie sie zum Beispiel auch von verschiedenen Linux Systemen kennen und können sich mit den entsprechenden Befehlen auf der Fritzbox bewegen.

So können Verzeichnisse mit “cd” gewechselt oder mit “ls” aufgelistet werden. Der Befehl “help” gibt Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten Befehle.

fritzbox-fritz-telnet-session-aktivieren-einschalten-ausschalten-deaktivieren-code-tastencode-2

Mit “ifconfig” zeigen Sie die einzelnen Netzwerkschnittstellen an und mit “top” bekommen Sie eine Auflistung zur Auslastung des Systems. Beim “top”-Befehl erfahren Sie in der Spalte “CPU” zu wie viel Prozent die Fritzbox ausgelastet ist.

fritzbox-fritz-telnet-session-aktivieren-einschalten-ausschalten-deaktivieren-code-tastencode-3

Die wichtigsten Telnet-Befehle

Per Telnet und den Telnet-Befehlen können Sie jede Menge Funktion ausführen. Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Befehle. Allerdings sind nicht bei allen Fritz-Boxen alle Kommandos verfügbar.

Vorsicht: Durch unsachgemäßen Gebrauch können Sie die FritzBox per Telnet auch ganz einfach “zerschießen” und unbrauchbar machen. Ungefährlich sind die Befehle aus dem Bereich “System-Informationen anzeigen”, da diese nur Infos einblenden ohne Änderungen vorzunehmen.

System-Informationen anzeigen:

  • df – Die Speicherauslastung der Partitionen des Systems anzeigen. Ausführlicher mit “df -h”
  • free – Die Speicherauslastung des Systems anzeigen
  • dmesg – Den Verlauf des Bootvorgangs anzeigen
  • du – Den Speicherverbrauch einzelner Verzeichnisse anzeigen
  • uptime – Die Uptime (Laufzeit seit dem letzten Starten) des Rechners anzeigen

fritzbox-fritz-telnet-session-aktivieren-einschalten-ausschalten-deaktivieren-code-tastencode-5

Verzeichnis-Operationen

  • cd – In das angegebene Verzeichnis wechseln, zum Beispiel “cd /tmp/”
  • ls – Den Inhalt des aktuellen oder des angegebenen Verzeichnisses anzeigen. (Ausführlicher mit “ls -l”)
  • mkdir – Neues Verzeichnis anlegen
  • pwd – Aktuelles Verzeichnis anzeigen
  • rmdir – Verzeichnis löschen

Datei-Operationen

  • basename – Dateinamen ohne Pfadangaben ausgeben
  • cat – Mehrere Dateien verbinden und  das Ergebnis auf Standardausgabe ausgeben, z.B. mit “cat /proc/cpuinfo”
  • chgrp – Gruppenzugehoerigkeit einer Datei ändern
  • chmod – Zugriffsrechte ändern
  • chown – Eigentuemer einer Datei ändern
  • cmp – Zwei Dateien auf Übereinstimmung vergleichen
  • cp – Dateien und Verzeichnisse kopieren
  • cpio – Dateien in bzw. aus Archiven kopieren
  • dirname – Nur den Pfad zu einer Datei ausgeben
  • file – Dateitypen einer Datei anzeigen
  • head – Die ersten Zeilen einer Datei ausgeben
  • less – Eine bestimmte Anzahl Zeilen einer Datei anzeigen
  • ln – Einen Link zu einer Datei/Verzeichnis erstellen
  • mkdir =Eine Verzeichnishierarchie erstellen
  • more – Durch einen Text scrollen
  • mv – Dateien und Verzeichnisse verschieben
  • rm – Dateien und Verzeichnisse löschen
  • split – Dateien aufteilen
  • tail – Die letzten Zeilen einer Datei ausgeben
  • touch – Den Zeitstempel von Dateien ändern

Prozess-Verwaltung:

  • top – Laufende Prozesse in einer sich ständig aktualisierenden Liste anzeigen
  • ps – Alle Prozesse mit ihrer PID (Prozess-ID), der User-ID des ausführenden Users und der Terminal-ID anzeigen
  • kill – Den Prozess mit der übergebenen Prozess-ID beenden
  • killall – Alle Prozesse mit dem übergebenen Namen beenden
  • killproc – Den Prozess beenden, dessen ausführbare Datei im übergebenen Pfad steht
  • nice – Die Prioritaet eines Prozesses festlegen
  • nohup – Ein Programm immun gegen SIGHUPs starten
  • pidof – Die PID(s) des Prozesses mit dem übergebenen Namen ausgeben

fritzbox-fritz-telnet-session-aktivieren-einschalten-ausschalten-deaktivieren-code-tastencode-4

Netzwerkverwaltung:

  • ifconfig – Netwerk-Schnittstellen konfigurieren bzw deren Konfiguration und Status ausgeben
  • netstat – Informationen über Netzwerkverbindungen und Routingtabellen ausgeben
  • ping –  Datenpakete an die angegebene IP-Adresse bzw. den angegebenen DNS-Namen senden und auf Antwort warten
  • route – Die Routen zu entfernten Rechnern ändern
  • telnet – Eine neue Telnet-Session zum angegebenen Rechner aufbauen
  • tty – Das Gerät anzeigen, ueber das man angemeldet ist

Suchen und Finden:

  • find – Umfangreiches Suchwerkzeug
  • locate – Dateien mittels eines Indexes suchen, der durch updatedb erstellt wird
  • whereis – Das Binary (die ausführbare Datei) suchen
  • which – Den ersten gefunden Pfad eines Programmes im Pfad anzeigen

Sonstiges:

  • vi – Standard-Unix-Editor zum Bearbeiten von Dateien starten
  • reboot – System neu starten
  • init – Runlevel wechseln
  • shutdown – Herunterfahren, bzw. Reboot des Systems
  • cal – Kalender anzeigen
  • clear – Inhalt der Konsole löschen
  • crontab – Cron-Tabelle anzeigen
  • date – Das aktuelle Datum ausgeben
  • echo – Einen Text auf der Konsole ausgeben
  • env – Alle Umgebungsvariablen anzeigen
  • expr – Ausdrücke auswerten
  • find – Verzeichnisbaum durchsuchen, ausgehend vom aktuellen Verzeichnis
  • fold – Überlange Zeilen umbrechen
  • grep – Nach einer Zeichenfolge in einer Datei suchen
  • halt – Systems herunterfahren
  • hostname – Den Namen des Rechners anzeigen
  • rev –  Zeichenfolge umkehren
  • sleep – Eine Anzahl von Sekunden warten
  • sort – Die Ausgabe von Programmen bzw Dateien sortieren
  • strings – Alle (lesbaren) Zeichenfolgen aus einer Datei/Eingabe extrahieren
  • type – Den  Typen einer Datei anzeigen
  • uniq – Doppelte Zeilen in einer Datei entfernen
  • wc – Buchstaben, Zeilen und Wörter der Eingabe zählen

Benutzer-Informationen:

  • groups – Die Gruppenzugehörigkeit eines Users anzeigen
  • id – Den eigenen Login-Namen inklusive Gruppe anzeigen
  • last – Die letzten Logins anzeigen
  • logname – Den eigenen Login-Namen anzeigen
  • who – Die Login-Namen der momentan eingeloggten User zusammen mit den Terminal-IDs und dem Login-Zeitpunkt anzeigen
  • whoami – Den eigenen Login-Namen anzeigen

FritzBox: Abmahnungen vorbeugen und die öffentlichen IP-Adressen des eigenen Internetanschlusses archivieren

Jeder, der einen eigenen Internetanschluss hat, bekommt von seinem Provider eine öffentliche Internetadresse zugewiesen, mit der er sich im Internet bewegen kann. Diese wird für grundsätzlich alle Aktivitäten im Netz verwendet. Allerdings ist die IP Adresse für den normalen Anwender eher unsichtbar, da der eigene Router und der Rechner sich selbständig um die Adressierung kümmern. Doch unter bestimmten Umständen kann diese Adresse sehr wichtig werden.

Wichtig bei Abmahnungen: die verwendeten IP-Adressen

Flattert zum Beispiel eine Abmahnung ins Haus, die Ihnen Urheberrechtsverletzungen vorwirft, so ist der Vorwurf immer mit Ihrer IP Adresse verknüpft. Denn der Abmahnende hat in der Regel lediglich die IP Adresse, die bei dem Vergehen benutzt wurde, zur Verfügung und hat sich über den Provider die entsprechenden Nutzerdaten besorgt. Fühlen Sie sich zu Unrecht beschuldigt, stehen Sie plötzlich selbst in der Beweispflicht.

Als erstes sollten Sie deshalb prüfen, ob sie zu der Zeit des vorgeworfenen Vergehens tatsächlich diese IP Adresse vom Provider zugewiesen bekommen haben. Denn ein großer Prozentsatz der Abmahnungen ist völlig unberechtigt und haltlos bzw. hat falsche IP-Adressen zur Grundlage. Doch leider ist es gar nicht so ohne weiteres möglich, ihre IP-Adresse festzustellen, denn die Provider weisen Ihnen mindestens jeden Tag eine neue IP Adresse zu. Sie müssen dann schon die Systemmeldungen Ihres Routers bemüht werden, um eine Chance zu haben, Ihre Adresse zu einem bestimmten Tag ausfindig zu machen. Liegt das Vergehen dann auch noch mehrere Wochen zurück, ist die Adresse meist schon aus dem Logfile verschwunden. Nutzen Sie eine Fritzbox, haben Sie jedoch die Möglichkeit mit den richtigen Einstellungen, Ihre IP Adressen auch längerfristig zu archivieren. Folgendermaßen müssen Sie vorgehen:

1. Melden Sie sich auf der Konfigurationsoberfläche Ihrer Fritzbox an und begeben Sie sich in das Menü “System | Push Service”.

2. Dort aktivieren Sie die Option “Fritz!Box Push Service aktiv” und stellen das Intervall ein, zum Beispiel “wöchentlich”; besser ist „täglich“.

fritz-box-pushservice-verwendete-ip-adressen-archiveren-notieren-logfile

3. Im Bereich “Kontodaten” geben Sie Kontodaten Ihres E-Mail-Accounts ein. Stellen Sie sicher, dass nach einem Klick auf “Push-Service testen” die Testmail korrekt verschickt wird.

4. Im Register “Erweiterte Einstellungen” legen Sie fest, dass auch das Ereignisprotokoll in den wöchentlichen Mails enthalten sein soll.

fritz-box-pushservice-verwendete-ip-adressen-archiveren-notieren-logfile-2

5. Speichern Sie die Einstellungen per Klick auf “Übernehmen”.

Ab sofort bekommen Sie wöchentlich bzw. täglich eine Mail mit dem Ereignisprotokoll, aus dem zu entnehmen ist, welche IP Adresse Sie zu welchem Tag zugewiesen bekommen haben. Diese Mails speichern Sie einfach ab oder sammeln Sie in einem Mailordner. So können Sie über einen beliebigen Zeitraum Ihre IP Adressen nachvollziehen und gegebenenfalls prüfen, ob Anschuldigungen rechtens sind. In wie weit diese Daten auch bei einem Rechtsstreit bestand haben, müssen dann allerdings die Anwälte und Richter entscheiden.

fritz-box-pushservice-verwendete-ip-adressen-archiveren-notieren-logfile-3

 

FritzBox Fernstart per Wake-on-LAN: Den Rechner aus dem Standby mit Hilfe der Fritzbox aus der Ferne starten

Manchmal kann es sinnvoll sein, aus der Ferne auf den eigenen Rechner zugreifen zu können. Über so genannte Remote-Administrationssoftware, wie zum Beispiel VNC oder Teamviewer, können Sie sich dann von überall her die Bildschirmausgabe Ihres heimischen Rechners auf Ihr Display holen und arbeiten als säßen Sie selbst davor. Doch möchte man nicht unbedingt den Rechner zuhause für solche Zwecke immer angeschaltet lassen. Aber selbst wenn der PC ausgeschaltet ist, gibt es über die so genannte “Wake on LAN“-Funktion die Möglichkeit den PC aus der Ferne zu starten. Besitzen Sie dann noch eine Fritzbox, wird es besonders einfach.

Fernstart des Rechners per FritzBox

Voraussetzung zur Nutzung dieser Methode ist, dass Ihr Rechner die “Wake on LAN”-Funktion unterstützt. Bei den meisten neuen Rechnern ist dies grundsätzlich der Fall. Je nach Rechnertyp müssen Sie gegebenenfalls die Funktion auch noch im BIOS aktivieren. Konsultieren Sie hierfür am besten die Dokumentation Ihres Rechners.

Ist “Wake on LAN” aktiv, bleibt die Netzwerkschnittstelle selbst im heruntergefahrenen Zustand des Rechners noch aktiv und reagiert auf bestimmte Datenpakete. Empfängt sie zum Beispiel ein so genanntes Magic Packet, veranlasst die Netzwerkschnittstelle den Rechner zu booten.

Haben Sie den Fernzugang auf Ihre Fritzbox eingerichtet, ist es besonders einfach ein solches Magic Packet zu versenden:

1. Loggen Sie sich in Ihre Fritzbox ein, und wählen Sie links das Menü “Heimnetz | Netzwerk”.

2. Sie bekommen nun die Rechner angezeigt, die mit der Fritzbox verbunden sind. Darunter sollte auch Ihr heruntergefahrener Rechner mit der Wake-on-LAN-Schnittstelle sein. Wählen Sie das “Bearbeiten”-Symbol ganz rechts neben dem Rechner.

avm-fritzbox-wake-on-lan-rechner-per-fernstart-starten-aktivieren-hochfahren-booten

3. Im nächsten Fenster klicken Sie unten rechtes auf den Button “Computer starten”.

avm-fritzbox-wake-on-lan-rechner-per-fernstart-starten-aktivieren-hochfahren-booten-2

3. Die Fritzbox sendet nun ein Magic Packet an den Rechner, der daraufhin wie von Geisterhand hochfahren beginnen sollte. Nach kurzer Zeit können Sie dann versuchen, über Ihre Fernwartungssoftware auf Ihren Rechner zuzugreifen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass sie als entsprechender Dienst auch auf dem fernzusteuernden Rechner installiert und die eventuell benötigte Portweiterleitung eingerichtet ist.

Mit der Fritzbox Faxe versenden

In vielen Haushalten regelt eine Fritzbox den heimischen Internetzugang. Die Fritzbox ist aufgrund ihrer vielen Anwendungsmöglichkeiten und einfachen Konfiguration sehr beliebt und fungiert neben Internetzugangsrouter oft auch als Telefonanlage oder Faxempfang. So ist der Empfang von Faxen sehr schnell eingerichtet und empfangene Faxe könne automatisch per E-Mail an eine beliebige Adresse weitergeleitet werden. Kaum bekannt ist, dass auch das Versenden von Faxen mit der Fritzbox und einem kostenlosen Hilfsprogramm ganz einfach möglich ist. Wir zeigen, was Sie dafür benötigen und wie das Versenden von Faxen auf der Fritzbox eingerichtet wird.

Faxfunktion aktivieren

Achten Sie darauf, dass die neueste Firmware auf Ihrem Gerät installiert ist. Dies können Sie im Konfigurationsmenü der Fritzbox unter dem Punkt “System | Firmaware-Update” prüfen und durchführen.

Zum Faxen benötigen Sie natürlich eine Fritzbox mit Internetanschluss und bereits eingerichteter Faxfunktion. Zum Aktivieren der Faxfunktion wählen Sie auf der Konfigurationsseite der Fritz!Box den Befehl “Telefonie | Fax” und klicken auf “Faxfunktion einrichten.

fritz-box-avm-faxen-fax-faxfunktion-aktivieren-einrichten-konfigurieren

Im folgenden Fenster legen Sie die Absenderkennung fest und bestimmt, was mit eingehenden Faxen passieren soll. Sie können sie zum Beispiel per E-Mail weiterleiten oder auf einen an die Fritzbox angestöpselten USB-Stick speichern.

fritz-box-avm-faxen-fax-faxfunktion-aktivieren-einrichten-konfigurieren-2

Nach einem Klick auf “Weiter” wählen Sie die Rufnummer, über die Faxe empfangen und verschickt werden sollen. Verfügbar sind alle Rufnummern, die unter “Telefonie | Eigene Rufnummern” eingerichtet wurden. Nach einem Klick auf “Weiter” werden noch einmal alle Einstellungen aufgelistet, die Sie mit “Übernehmen” bestätigen. Die Faxfunktion ist damit fertig eingerichtet.

fritz-box-avm-faxen-fax-faxfunktion-aktivieren-einrichten-konfigurieren-4

Faxen mit FritzFax

Mit aktivierter Faxfunktion können Sie über das Konfigurationsmenü der FritzBox unter “Telefonie | Fax” neue Faxe verschicken.

fritz-box-avm-faxen-fax-faxfunktion-aktivieren-einrichten-konfigurieren-5

Eingehende Faxe finden Sie in der FritzBox-Konfigurationsoberfläche unter “Fritz!NAS” im Ordner “Fritz | faxbox”.

fritz-box-avm-faxen-fax-faxfunktion-aktivieren-einrichten-konfigurieren-6

Zum Faxen allerdings jedes Mal die Fritz-Oberfläche aufzurufen, ist aber recht mühsam. Einfacher geht es mit dem “FRITZ!fax für FRITZ!Box”. Damit können Sie direkt von Windows aus Faxe empfangen und verschicken.

Fritz!Fax finden Sie auf der FTP-Seite ftp.avm.de/fritz.box/tools/fax4box. Laden Sie hier die .exe-Datei herunter, und installieren Sie die Software. Nach dem ersten Start müssen Sie zunächst die Informationen, wie Rufnummer und Art (ISDN, analog, Internet) zu dem bereits eingerichteten Fax auf der Fritzbox, eintragen. Hierfür benötigen Sie Administratorrechte auf dem Rechner. Ist diese Konfiguration erledigt, können anschließend auch Nicht-Administratoren FRITZ!fax für FRITZ!Box benutzen. Sie können mit dem Programm nun sowohl Faxe empfangen als auch senden. Die Bedienung der Software ist sehr einfach und übersichtlich und mehr oder weniger selbsterklärend.

 

 

 

 

 

Serienfax mit Fritz!Fax und der Fritz!Box

SmartTools FritzFax Assistent 5.5 für Word 2013/2010 (32-/64-Bit), 2007 und 2003
NEUE VERSION: Einzel- und Serienfaxe mit Word 2013/2010, 2007 oder 2003 und FRITZ!fax verschicken – komplett überarbeitet mit noch mehr Komfort

Bildschirmfoto
Der neue SmartTools FritzFax-Assistent 5.5 bietet eine komfortable Möglichkeit, direkt aus Word Einzel- oder Serienfaxe zu verschicken. Einzige Voraussetzung ist eine FRITZ!box oder FRITZ!card sowie eine installierte Version der kostenlosen FRITZ!fax-Software von AVM. Die Version 5.5 wurde komplett überarbeitet, optimiert und neu gestaltet. Die genial einfache Benutzeroberfläche und häufig nachgefragte Faxfunktionen machen den Assistenten zum unverzichtbaren Helfer für den einfachen Faxversand aus Word.

Das sind die wichtigsten Neuerungen
Bildschirmfoto
 Unterstützung für Word 2013/2010 (32-/64-Bit) und Office 365 (Word) sowie weiterhin für Word 2007 und 2003
 Schnellere Serienfaxe: Mit zwei Mausklicks starten Sie den Versand Ihres kompletten Seriendruck-Dokumentes an alle Empfänger.
 Mehr Einstellungsmöglichkeiten: Zeitgesteuerter Versand Ihrer Serien- oder Einzelfaxe, Segmentierung der Seiten (1-5, 6-7, 8-10) oder Faxnummern aus getrennten Feldern für Vorwahl und Rufnummer verwenden.
 Favoritenfunktion für den schnellen Einzelfaxversand direkt an Ihre wichtigsten Empfänger. Markieren Sie mehrere Favoriten für ein „Mini-Serienfax“ ganz ohne Serienbrief-Dokument
 Faxnummern können Sie in Einzeldokumenten entweder über eine individuell benennbare Textmarke hinterlegen oder aus der zuletzt verwendeten Faxnummer auswählen.
 Mehr Kontrolle beim Faxversand: Zusätzlich zum direkten Aufruf des FRITZ!fax-Journals können Sie nun auf ein spezielles Protokoll zugreifen, das sich nach verschiedenen Kriterien filtern und durchsuchen lässt. Fehlgeschlagene Faxe werden schnell erneut verschickt.
 Optimierte Diagnose- und Korrektur-Funktionen zum Versand von Serienfaxen auch in problematischen Systemumgebungen.

Endlich einfache Serienfaxe direkt aus Word
 Besonders komfortabel wird der Faxversand durch die nahtlose Integration des SmartTools FritzFax-Assistent 5.5 direkt in Word.
 
Bildschirmfoto
 Sie legen nur noch das Seriendokument an und der SmartTools FritzFax-Assistent 5.5verschickt automatisch ein Fax nach dem anderen an die gewünschten Empfänger – auf Wunsch personalisiert mit individueller Anrede und weiteren auf dem Empfänger abgestimmten Informationen.
 Mit wenigen Mausklicks sehen Sie, welche Faxe nicht verschickt werden konnten und starten gezielt den Neuversand.
 
Bildschirmfoto
Nutzen Sie unseren Aktionspreis und sparen Sie 20%:
Wenn Sie den SmartTools FritzFax-Assistenten 5.5 zum Aktionspreis von 39,00 € bestellen möchten, klicken Sie hier!
Und so funktioniert der SmartTools Fritz Fax Assistent 5.5 im Detail:

Einzelne Faxnummern automatisch übernehmen
Bildschirmfoto
Verwalten Sie beliebige Favoriten für den schnellen Einzelfaxversand
Für den Versand von einzelnen Faxen an beliebige Empfänger genügt in Zukunft ein Mausklick. Der Assistent liest die Faxnummer automatisch aus Ihrem Word-Dokument aus, startet FRITZ!fax und übergibt die Nummer sowie auf Wunsch sogar eine Versandzeit.
1. Der erste Schritt ist nur ein einziges Mal notwendig: Sie öffnen die Dokumentvorlage, auf deren Basis Sie normalerweise Ihre Telefax-Schreiben verfassen und kennzeichnen die Textstelle, an der Sie die Faxnummer eingeben, mit einer Textmarke. Nutzen Sie mehrere Vorlagen zum Faxen, können Sie diesen Vorgang für jede Datei wiederholen.
2. Zum Schreiben eines Faxes wählen Sie in Word die gewünschte Dokumentvorlage aus und schreiben das Fax wie gewohnt.
3. Möchten Sie das Fax verschicken, genügt ein einziger Mausklick: Die Faxnummer wird aus Ihrem Dokument ausgelesen und an FRITZ!fax übergeben. Der Assistent wählt den FRITZ!fax-Treiber automatisch aus und startet den Versand. Nicht einmal die Bestätigung des gewohnten FRITZ!fax-Dialogs ist notwendig. Am Ende stellt der Assistent sogar wieder Ihren Drucker in Word ein, so dass der lästige manuelle Druckerwechsel entfällt.
 
Bildschirmfoto
Auf Wunsch können Sie das Fax komplett an FRITZ!fax übergeben und den Versand für eine beliebige Zeit vormerken.

Serienfaxe mit Word und FRITZ!fax
Bildschirmfoto
Besonders leistungsfähig wird der SmartTools Fritz Fax-Assistent 5.5 durch die integrierte Serienfax-Funktion: Endlich lassen sich mit minimalem Aufwand wichtige Informationen per Telefax an Kunden, Außendienst-Mitarbeiter, Vereinsmitglieder usw. verschicken. Sie erfassen lediglich den gewünschten Brief, erstellen eine Liste der Empfänger und der Assistent verschickt das Dokument mit individueller Anrede, Adresse usw. an die einzelnen Faxnummern und zwar auf Wunsch auch zeitversetzt (beispielsweise in der Nacht).
Bildschirmfoto
1. Zunächst legen Sie einen ganz normalen Serienbrief in Word an. Sie schreiben also einen Brieftext, stellen eine Verbindung zu der gewünschten Datenquelle mit Adressen und Faxnummern her (dabei kann es sich um eine Word-Tabelle, eine Excel- oder Access-Datei oder jedes andere von Word unterstützte Format handeln) und fügen die variablen Seriendruckfelder ein. Die Faxnummer muss nicht im Dokument auftauchen.
2. Per Mausklick rufen Sie den SmartTools Fritz Fax Assistenten 5.5 auf. In einem Dialogfeld können Sie dann die Datensatznummern festlegen, die ausgegeben werden sollen. Außerdem müssen Sie den Namen des Feldes auswählen, in dem Sie die Faxnummer gespeichert haben und legen auf Wunsch noch eine Versandzeit fest.
3. Ein Mausklick auf Ok startet dann den Faxvorgang. Der Assistent fügt daraufhin die Informationen des ersten Datensatzes in Ihr Seriendruckdokument ein und startet den Faxversand an die zugehörige Faxnummer via FRITZ!fax.
 
Bildschirmfoto
Der Faxversand läuft voll automatisch ab
 Sie müssen keine Dialoge bestätigen oder weitere Einstellungen vornehmen; der Assistent geht automatisch zum nächsten Datensatz, fügt die Informationen ein und verschickt das nächste Fax. Voll automatisch informieren Sie beispielsweise Kunden über Ihre aktuelle Angebote oder Geschäftspartner über eine kurzfristige Terminänderung. Der Text wird nur einmal geschrieben und den Rest erledigt der SmartTools Fritz Fax Assistent 5.5 für Sie.

 

 

 

 

Serienfax für FRITZ!fax  3.0.6

avm – 1,2MB – Freeware

Sichere, kostenlose Downloads geprüft von UpdateStar
Das Serienfax für FRITZ!fax ist ein Zusatzprogramm, das die Installation von FRITZ!fax und Microsoft Word voraussetzt. Es erweitert FRITZ!fax um die Serienfax-Funktion und nutzt dafür den Seriendruck-Manager von Microsoft Word. Das Programm ist auch auf den aktuellen FRITZ!-CDs im Ordner /Serien.fax zu finden.
Serienfax bietet folgende Leistungsmerkmale:
* direktes Faxen eines einzelnen Dokumentes über Textmarken
*Versand von Serienfaxen mit Hilfe des Seriendruck-Managers von Word
* zeitgesteuerten Faxversand

Fritz!Box: Anrufbeantworter-Nachrichten automatisch per E-Mail zusenden

Die Fritzbox ist in Deutschland der Internetzugangsrouter mit dem größten Marktanteil. Vor allem die vielen Funktionen und individuellen Einstellungsmöglichkeiten machen die Fritzbox so beliebt. So fungiert sie nicht nur als Internetzugangsgerät sondern ist gleichzeitig auch Telefonanlage, Anrufbeantworter und Faxgerät.

Die Fritz!Box als Anrufbeantworter

Als Anrufbeantworter nimmt sie automatisch Anrufe in Ihrer Abwesenheit entgegen und speichert sie zur späteren Wiedergabe. Und mit ein paar zusätzlichen Einstellungen können Sie sich die Nachrichten sogar automatisch per Mailanhang zusenden lassen. So sind Sie selbst unterwegs per Smartphone immer informiert, wenn zuhause eine Nachricht für Sie eingegangen ist.

Folgendermaßen müssen Sie den automatischen E-Mail Versand konfigurieren:

1. Davon ausgehend, dass die integrierte Anrufbeantworterfunktion bereits aktiviert ist, rufen Sie die Login Seite der Fritzbox durch Eingabe von “fritz.box ” in Ihrem Browser auf und melden Sie sich mit Ihrem Passwort an.

2. Wählen Sie nun im Menü “Telefonie” den Unterpunkt “Telefoniegeräte” aus. In der Liste rechts finden Sie den integrierten Anrufbeantworter. Falls noch kein Telefoniegerät oder Anrufbeantworter eingerichtet ist, können Sie das rasch mit “Neues Gerät einrichten” nachholen.

fritzbox-avm-anrufbeantworter-einrichten-ansagen-per-email

Wählen Sie die Zeile aus und drücken Sie ganz rechts auf das Bearbeiten Symbol.

fritzbox-avm-anrufbeantworter-einrichten-ansagen-per-email-2

3. Es öffnet sich nun das Anrufbeantworter Konfigurationsmenü. Wählen Sie den zweiten Reiter oben mit der Bezeichnung “Merkmale” aus. Bei einigen Modellen gibt es keinen Reiter; dort ist alles auf einer Seite, und der Bereich “Merkmale” befindet sich weiter unten. Dort finden Sie die Option “Nachrichten per E-Mail versenden”, die Sie einfach aktivieren. Daneben tragen Sie noch die E-Mail Adresse ein, an die die Nachrichten geschickt werden sollen. Als zusätzliche Option können Sie noch wählen, ob die versendeten Nachrichten gelöscht werden oder noch auf dem Anrufbeantworter gespeichert bleiben sollen.

fritzbox-avm-anrufbeantworter-einrichten-ansagen-per-email-3

4. Bestätigen Sie die Konfiguration mit “Speichern” oder OK.

Von nun an versendet die Fritzbox automatisch nach jeder Aufzeichnung einer neuen Nachricht eine E-Mail an die zuvor angegebene Adresse mit der Nachricht als abspielbare Audiodatei. Egal, ob Sie die Nachricht am PC, auf der Arbeit, unterwegs am Laptop oder am Smartphone bzw. Tablet empfangen, öffnen Sie die Mail und geben Sie das Audiofile einfach am Gerät wieder. So sind Sie überall und jederzeit über Ihre Nachrichten automatisch informiert.

FritzBox Kindersicherung: Mit der Fritzbox die Internetzeiten der Kinder regeln

Das Internet gehört mittlerweile zum täglichen Leben mit dazu und auch Kinder kommen immer früher mit ihm in Berührung. Als Eltern kann man sich dem Netz nicht verschließen, da die Sprösslinge zum einen ein sehr hohes Interesse am Internet haben aber auch für die Schule immer wieder im Netz recherchieren müssen. Doch sollte der Internetkonsum ein gewisses Maß nicht überschreiten und die Eltern sollten sowohl, was die Länge der täglichen Nutzung als auch was die Inhalte angeht, ein Auge darauf haben.

FritzBox-Kindersicherung einrichten

Haben Sie zum Beispiel eine Fritzbox zuhause, die die Verbindung in das Internet herstellt, gibt es eine ganz einfache Möglichkeit mittels weniger Einstellungen die Internetzeiten der einzelnen Familienmitglieder zu regeln. Folgendermaßen müssen Sie hierfür vorgehen:

1. Rufen Sie die Startseite der Fritzbox durch die Eingabe von “fritz.box” in der Adresszeile Ihres Browsers auf und melden Sie sich mit dem Passwort an. Achten Sie aber darauf, dass nur Ihnen das Passwort bekannt ist, sonst sind die Einstellungen schnell ohne Ihr Wissen wieder rückgängig gemacht. Erstellen Sie im Bedarfsfall ein neues Passwort.

2. Navigieren Sie nach der Anmeldung ganz links im Menü zu dem Punkt “Internet” und öffnen Sie dort den Unterpunkt “Filter”. Nun bekommen Sie eine Liste aller Geräte angezeigt, die schon mit der Fritzboxverbunden waren.

fritzbox-kindersicherung-internetzeiten-einstellen

3.Wählen Sie das Gerät des Kindes aus, dessen Zugriff Sie zeitlich begrenzen möchten und klicken Sie ganz rechts in der Zeile auf das Bearbeiten-Symbol. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem Sie ganz oben den Haken bei “Zugangsregeln aktiv” setzen müssen. Sie können anschließend für jeden Tag die maximale Internetnutzungsdauer oder auch bestimmte Tageszeiten festlegen, zu denen das Internet genutzt werden darf. Zum Einstellen der Erlaubt- und Nicht-Erlaubt-Zeiten fahren Sie mit gedrückter Maustaste über den jeweiligen Zeitbereich. In der Spalte “Stunden maximal” können Sie zudem festlegen, wie viele Stunden der Rechner je Tag maximal ins Internet darf.

fritzbox-kindersicherung-internetzeiten-einstellen-2

4. Wenn Sie die Zeiten nach Ihren Vorstellungen eingestellt haben, bestätigen Sie die Einstellungen mit OK. Möchten Sie weitere Geräte zeitlich beschränken, wählen Sie diese zusätzlich aus der Liste aus und nehmen Sie erneut die Einstellungen für die einzelnen Nutzungszeiten vor.

 

Mit der Fritzbox die Internetzeiten einzelner Windows-Benutzer regeln

Gerade in Familien mit Kinder kann es oft sehr sinnvoll sein, die Internetnutzung zu kontrollieren und zu regeln. Dabei sollten sowohl die Zeiten, die im Internet verbracht werden, als auch die besuchten Seiten überwacht werden. Viele der Router, die die Verbindung in das Internet herstellen, bieten Möglichkeiten einzelne Geräte aus dem Hausnetz in der Nutzungszeit zu beschränken (wie’s funktioniert, steht im Tipp “Fritz!Box Kindersicherung“). Doch was tun, wenn ein und der selbe PC oder Laptop von mehreren in der Familie genutzt wird? Eine Beschränkung der Internetzeit würde dann das Gerät selbst betreffen und nicht zwischen unterschiedlichen Nutzern unterscheiden. Wer eine Fritzbox hat, dem bietet das Gerät auch hierfür eine Lösung.

Wer darf wann ins Internet?

Mit folgenden Schritten legen Sie fest, welche Benutzer wann und wie lange ins Internet dürfen – vorausgesetzt, auf dem Rechner sind mehrere Windows-Benutzerkonten eingerichtet:

1. Damit die Fritzbox zwischen einzelnen Windows Usern und nicht nur zwischen Geräten unterscheiden kann, benötigen Sie ein kleines Programm auf dem Windows Rechner. Laden Sie sich deshalb die kostenlose Software “FRITZ!Box Kindersicherung” von den AVM Servern herunter und installieren Sie diese auf Ihrem Rechner.

fritzbox-kindersicherung-windows-benutzer-einschraenken-benutzersteuerung-internetzeiten

2. Rufen Sie nun die Fritzbox Anmeldeseite mit der Adresse fritz.box in Ihrem Browser auf und melden Sie sich an.

3. Anschließend wählen Sie im Menü “Internet” den Unterpunkt “Filter”. Dort sollten nun neben den einzelnen Geräten in Ihrem Heimnetzwerk auch die unterschiedlichen Windows User aufgelistet werden. Wählen Sie den Benutzer aus, für den Sie Zugriffsbeschränkungen einstellen möchten, und aktivieren Sie die Funktion zum Bearbeiten.

4. Auf der sich nun öffnenden Seite können Sie für den ausgewählten User Tageszeiten und Nutzungszeiten einstellen sowie bestimmte Internetseiten erlauben oder verbieten. Haben Sie alle Einstellungen wie gewünscht vorgenommen, bestätigen Sie die Seite mit OK.

5. Von nun an gelten für den Windows Nutzer die definierten Regeln. Dabei haben Benutzerregeln Vorrang gegenüber den Geräteregeln. Nur wenn der Benutzer auf der Fritzbox unbekannt ist, gelten die eventuelle eingerichteten Gerätebeschränkungen. Geräte für die keine Zugangsregeln aktiv sind haben entweder vollen oder gar keinen Zugriff. Dies können Sie über die erweiterten Einstellungen konfigurieren.

Mit der Hilfe der Fritz!Box und der Bundesprüfstelle jugendgefährdende Inhalte sperren

Das Internet bietet fast unendliche Möglichkeiten und Informationen und übt besonders auf Kinder eine hohe Faszination aus. Doch nicht alle Inhalte sind unbedingt auch für die Augen von Kindern geeignet. So sollten Eltern den Internetkonsum ihrer Kinder überwachen und gegebenenfalls regeln. Für solche Zwecke bieten fast alle Routerhersteller die Möglichkeit, bestimmte Internetinhalte zu sperren bzw. nur bestimmte Inhalte zuzulassen.

Doch möchten Sie diese Liste selbst erstellen und pflegen, ist dies sehr schwierig. Zum einen erfordert es sehr viel Zeit und zum anderen müssen Sie selbst stets den Überblick über gesperrte und zugelassene Seiten behalten. Einfacher ist es, wenn Sie fertige Listen, die automatisch gepflegt werden, verwenden können. Genau dies bietet die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) an. Haben Sie dann noch einen Router, der diese Liste unterstützt, wie zum Beispiel die Fritzbox, können Sie sehr einfach und zuverlässig jugendgefährdende Inhalte sperren. Folgendermaßen müssen Sie vorgehen:

1. Rufen Sie die Login Seite der Fritzbox mit der Adresse “fritz.box” in ihrem Browser auf und loggen Sie sich mit dem Passwort ein.

2. Rufen Sie nun den Menüpunkt “Internet” und dort den Unterpunkt “Filter” auf. Hier bekommen Sie nun alle Geräte angezeigt, die bereits mit der Fritzbox verbunden waren. Wählen Sie das Gerät aus, dessen Zugriff Sie einschränken möchten und aktivieren Sie das Bearbeiten-Symbol ganz rechts in der Liste.

avm-fritzbox-zugangsregeln-filtern-kindersicherung-bundespruefstelle-jugendgefaehrdend-bpjm-medien-sperren-blockieren

3. Auf der sich nun öffnenden Seite wählen Sie die Option “Zugangsregeln aktiv” sowie die Option “Internetseite filtern”. Als nächsten Unterpunkt müssen Sie nun noch “Internetseiten sperren (Blacklist)” aktivieren und einen Haken bei “jugendgefährdende Internetseiten sperren (BPjM-Modul) ” setzen. Anschließend speichern Sie die Einstellungen, indem Sie ganz unten auf der Seite auf OK klicken.

avm-fritzbox-zugangsregeln-filtern-kindersicherung-bundespruefstelle-jugendgefaehrdend-bpjm-medien-sperren-blockieren-2

Von nun an ist für das aktuelle Gerät die Liste der jugendgefährdenden Inhalte des BPjM aktiv und Zugriffe auf Seiten dieser Liste werden automatische gesperrt. Zusätzlich können Sie, neben dieser Liste, falls Bedarf besteht, auch noch zeitliche Beschränkungen einstellen sowie selbst Seiten hinzufügen, die gesperrt werden sollen.

Mit dem iPhone und der Fritzbox von überall aus via VPN über den Festnetzanschluss telefonieren

Wer selbst zu Hause eine FritzBox besitzt und gleichzeitig auch ein Smartphone nutzt, der kennt sicherlich die Software Fritz!App Fon, mit der man das Smartphone zu Hause als drahtloses Festnetztelefon nutzen kann. Doch mit etwas einmaligem Konfigurationsaufwand kann man mit dieser App und dem Smartphone auch unterwegs jederzeit über seinen heimischen Festnetzanschluss telefonieren.

Ist man zum Beispiel im Ausland unterwegs und hat dort ein kostenloses WLAN zur Verfügung, kann man so enorme Telefonkosten sparen, indem man per App über seinen Anschluss in Deutschland telefoniert. Hat dieser auch noch eine Festnetz-Flat, ist das Telefonieren sogar völlig kostenlos möglich. Hier eine kurze Anleitung wie Sie das Ganze mit dem iPhone und der FritzBox einrichten können.

1. Zunächst laden Sie sich die Fritz!App Fon kostenlos vom Appstore oder von Google Play herunter und installieren sie auf dem iPhone.

2. Testen Sie nun, ob das Telefonieren über die App in Ihrem Netz zu Hause problemlos funktioniert. Ist dies der Fall, muss im nächsten Schritt eine so genannte VPN Verbindung eingerichtet werden, damit sich das iPhone von überall mit der FritzBox verbinden kann. Wie man einen VPN-Tunnel erstellt lesen Sie weiter unten. Sie benötigen hierfür einen dynamischen DNS Eintrag auf der FritzBox sowie das kostenlose AVM Programm zum Erstellen der VPN Profile. Im Gegensatz zu Android funktioniert das Einrichten der VPN Verbindung mit den iPhone Bordmitteln und es wird keine weitere Software auf dem Smartphone benötigt.

3. Ist das VPN nach Anleitung eingerichtet, schieben Sie einfach im dem Menü Einstellungen den VPN Schiebeschalter auf “1″. Ist alles korrekt konfiguriert, baut das iPhone eine verschlüsselte VPN Verbindung zu ihrer heimischen FritzBox auf und signalisiert dies mit dem VPN Symbol in der iPhone Statusleiste.

4. Nun können Sie die Fritz!App Fon starten, sie verbindet sich automatisch über die VPN Verbindung ebenfalls mit der FritzBox und funktioniert genau so, als wären Sie in Ihrem Heimnetz. Sie können nun Telefonat über die App führen und nutzen dabei Ihren Festnetzanschluss. So lange die App aktiv ist, werden auch ankommende Anrufe auf Ihrem Festnetzanschluss über die App signalisiert und können auf dem Smartphone entgegen genommen werden.

 

 

Eine iPhone-VPN-Verbindung auf eigene FritzBox einrichten für sicheres Surfen an öffentlichen Hotspots

Sind Sie viel mit Ihrem iPhone unterwegs und nutzen auch öfters öffentliche Hotspots, um sich mit dem Internet zu verbinden? Dann haben Sie sich vielleicht auch schon mal Gedanken zur Datensicherheit gemacht, denn die Gefahren an für jedermann zugänglichen Hotspots sind nicht zu unterschätzen und so mancher wurde schon Opfer eines Hackerangriffs. Mit etwas einmaliger Konfigurationsarbeit und einer Fritzbox können Sie jedoch alle Gefahren ausschließen und das Surfen selbst an öffentlichen Hotspots per VPN bombensicher machen.

Sicherer Tunnel nach Hause

So funktioniert der sichere VPN-Tunnel über Hotspots und Ihren Router daheim:

1. Öffnen Sie auf Ihrer Fritzbox die Konfigurationsberfläche und richten unter “Internet | Freigaben” im Register “Dynamic DNS” den Dynamic DNS Dienst ein, wie in der Hilfe beschrieben. Sie benötigen diesen, damit Ihre Fritzbox aus dem Internet unter einem immer gleichen DNS Namen erreichbar wird.

2. Laden Sie sich das Programm “FRITZ!Box-Fernzugang einrichten” von den Internetseiten des Fritzbox Herstellers AVM herunter und installieren Sie es auf Ihrem PC.

3. Wählen sie den Punkt “Neu” im gerade installierten Programm und führen Sie die Option “Fernzugang für einen Benutzer einrichten” aus. Als Unterpunkt wählen Sie “iPhone / iPod touch / iPad”. Sie müssen anschließend einige Angaben machen wie zum Beispiel den zuvor gewählten Dynamic DNS Namen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass sie den Punkt “Alle Daten über den VPN-Tunnel senden” bestätigen, damit später wirklich alle Daten verschlüsselt gesendet werden.

4. Das Programm “FRITZ!Box-Fernzugang einrichten” erzeugt nun eine Datei, die Sie zunächst auf Ihrem PC abspeichern. Anschließend öffnen Sie in der Fritzbox Konfiguration den Punkt “Internet | Freigaben | VPN | Durchsuchen” und importieren die zuvor erzeugte Datei.

5. Jetzt folgt bereits der letzte Schritt. Auf Ihrem iPhone richten Sie ein VPN gemäß den Vorgaben ein, wie Sie die Software “FRITZ!Box-Fernzugang einrichten” zuvor in der Datei “iphone_[…].txt” beschrieben und abgelegt hat.

6. Nun kommt der große Moment, wie Sie die VPN Verbindung zum ersten Mal testen können. Rufen Sie die iPhone Einstellungen auf und stellen Sie den Schiebeschalter unter dem Punkt “VPN” auf “1″. Das iPhone versucht nun eine VPN Verbindung mit der Fritzbox aufzubauen. War dies erfolgreich, erscheint oben in der Statusleiste des iPhones ein kleines VPN-Symbol. Sie können nun immer an öffentlichen Hotspots das VPN anschalten und sind damit absolut sicher im Internet unterwegs.

Im Hintergrund passiert nun folgendes: der komplette Datenverkehr wird getunnelt und über Ihren Fritz!-Router zuhause geschickt. Der öffentliche Hotspot wird also nur dazu genutzt, eine Tunnelverbindung zum Router Zuhause herzustellen. Da der Datentunnel per VPN geschützt und verschlüsselt ist, können Angreifer den Datenverkehr nicht belauschen bzw. Sie können ihn zwar abfangen, “hören” aber nur verschlüsselten Datensalat.

 

 

VPN-Verbindung mit Apple iOS (z.B. iPhone) bzw. Mac OS X zur FRITZ!Box (Client-LAN-Kopplung)

Mit Hilfe der VPN-Technologie (Virtual Private Network) können Sie über das Internet sichere Netzwerkverbindungen zwischen zwei FRITZ!Box-Geräten bzw. einem Computer mit FRITZ!Fernzugang und einer FRITZ!Box herstellen. Da die FRITZ!Box das standardisierte VPN-Protokoll IPSec unterstützt, können Sie auch mit Apple iOS-Geräten (iPhone, iPad oder iPod Touch) bzw. Computern mit Mac OS X eine VPN-Verbindung zur FRITZ!Box herstellen und auf alle Netzwerkgeräte und Dienste im FRITZ!Box-Heimnetz zugreifen.

Wichtig:
Voraussetzung für das Herstellen der VPN-Verbindung ist eine FRITZ!Box mit einer Firmware-Version ab xx.04.76 sowie iOS ab Version 3.1 bzw. Mac OS X ab Version 10.6.

 

Beispielwerte in dieser Anleitung

Mit dieser Beispielanleitung richten Sie eine VPN-Verbindung zur FRITZ!Box mit einem iPhone 4 mit iOS 5 bzw. einem Computer mit Mac OS X 10.7 ein.

Wichtig:
Ersetzen Sie bei der Einrichtung der VPN-Verbindung die hier genannten Beispielwerte durch die in Ihrem FRITZ!Box-Netzwerk tatsächlich verwendeten Werte.
  • IP-Netzwerk der FRITZ!Box:
    192.168.10.0 (Subnetzmaske: 24 – 255.255.255.0)
  • IP-Adresse des VPN-Benutzers im FRITZ!Box-Heimnetz:
    192.168.10.201
  • E-Mail-Adresse des VPN-Benutzers:
    max.mustermann@gmx.net
  • Dynamic DNS-Name der FRITZ!Box:
    fritzbox.dyndns.org
Wichtig:
Die Anleitungen für VPN-Verbindungen zu Produkten anderer Hersteller sind unverbindlich und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität. AVM leistet keinen Support für die Einrichtung von Produkten anderer Hersteller.

 

Vorbereitungen

„FRITZ!Box-Fernzugang einrichten“ herunterladen und installieren

Wichtig:
Das Programm FRITZ!Box-Fernzugang einrichten kann auf jedem Computer mit Windows 7 / Vista / XP / 2000 (32bit) installiert werden. Für die Erstellung der VPN-Konfigurationsdateien muss der Computer nicht mit der FRITZ!Box verbunden sein.
  1. Rufen Sie im Internetbrowser unser VPN Service-Portal auf.
  2. Laden Sie aus dem Abschnitt „Aktuelle Downloads“ das Programm „FRITZ!Box-Fernzugang einrichten“ herunter und installieren Sie es.

Dynamic DNS-Domainnamen einrichten

  1. Rufen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf.
  2. Klicken Sie auf „Internet“ und dann auf „Freigaben“ .
  3. „Dynamic DNS“ > „Hilfe“
  4. Richten Sie einen Dynamic DNS-Domainnamen wie in der Hilfe beschrieben ein.

 

VPN-Einstellungen erzeugen

  1. Öffnen Sie das Programm „FRITZ!Box-Fernzugang einrichten“ und klicken Sie auf „Neu“.
  2. Wählen Sie die Option „Fernzugang für einen Benutzer einrichten“ und klicken Sie auf „Weiter“.
  3. Wählen Sie die Option „iPhone / iPod touch / iPad“ und klicken Sie auf „Weiter“.
  4. Tragen Sie die E-Mail-Adresse des Benutzers ein, der VPN-Verbindungen zur FRITZ!Box herstellen soll (max.mustermann@gmx.net) und klicken Sie auf „Weiter“.
  5. Tragen Sie im Eingabefeld „Name“ den Dynamic DNS-Domainnamen der FRITZ!Box ein (fritzbox.dyndns.org) und klicken Sie auf „Weiter“.
  6. Aktivieren Sie die Option „Anderes IP-Netzwerk verwenden“.
    Wichtig:
    Wenn Sie die IP-Einstellungen der FRITZ!Box nicht geändert haben, aktivieren Sie die Option „Werkseinstellung der FRITZ!Box für das IP-Netzwerk übernehmen“.
  7. Tragen Sie das IP-Netzwerk (192.168.10.0) und die Subnetzmaske der FRITZ!Box (24 – 255.255.255.0) ein.
  8. Passen Sie den Eintrag „IP-Adresse des Benutzers im Netz der FRITZ!Box:“ an das IP-Netzwerk der FRITZ!Box an (192.168.10.201).
    Wichtig:
    Die „IP-Adresse des Benutzers im Netz der FRITZ!Box“ darf nicht im DHCP-Bereich der FRITZ!Box liegen! Dieser Bereich umfasst i.d.R. die Adressen von xxx.xxx.xxx.20 bis xxx.xxx.xxx.200.
  9. Nur, wenn bei bestehender VPN-Verbindung auch alle Internetanfragen über die entfernte FRITZ!Box weitergeleitet werden sollen, aktivieren Sie die Option „Alle Daten über den VPN-Tunnel senden“ und klicken Sie auf „Weiter“.
    Hinweis:
    So können Sie bspw. Ihre E-Mails auch aus öffentlichen und unsicheren WLAN-Netzwerken (Hotspots) verschlüsselt abrufen.
  10. Tragen Sie im Eingabefeld „Kennwort“ das Kennwort ein, das beim Herstellen der VPN-Verbindung eingegeben werden soll.
  11. Klicken Sie auf „Weiter“ und „Fertig stellen“.

Jetzt erzeugt FRITZ!Box-Fernzugang einrichten die VPN-Einstellungen.  Anschließend öffnet sich automatisch ein Windows-Ordner, der die Datei „fritzbox_[…].cfg“ und einen Unterordner mit der Datei „iphone_[…].txt“ enthält.

Hinweis:
Diesen Ordner können Sie auch jederzeit manuell aufrufen, indem Sie in „FRITZ!Box-Fernzugang einrichten“ den Dynamic DNS-Domainnamen der FRITZ!Box markieren und auf die Schaltfläche „Explorer“ klicken.

 

VPN-Einstellungen in FRITZ!Box importieren

  1. Rufen Sie die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf.
  2. Klicken Sie auf „System“ und dann auf „Ansicht“.
  3. Aktivieren Sie die Expertenansicht und klicken Sie auf „Übernehmen“.
  4. „Internet“ > „Freigaben“ > „VPN“ > „Durchsuchen…“
  5. Wählen Sie die mit „FRITZ!Box-Fernzugang einrichten“ erzeugte „fritzbox_[…].cfg“ aus.
  6. Klicken Sie auf „VPN-Einstellungen importieren“ und dann auf „OK“.

 

VPN-Verbindung in iOS einrichten

  • Richten Sie die VPN-Verbindung am iPhone, iPad bzw. iPod touch wie in der Datei „iphone_[…].txt“ beschrieben ein.
    Hinweis:
    Die Datei „iphone_[…].txt“ können Sie aufrufen, indem Sie in FRITZ!Box-Fernzugang einrichtenden Dynamic DNS-Domainnamen der FRITZ!Box markieren und auf die Schaltfläche „Explorer“ klicken. Die Datei befindet sich in dem Unterordner.
    iPhone_VPN_1
     Abb.: VPN-Verbindung einrichten

VPN-Verbindungen zur FRITZ!Box unter iOS herstellen

  1. Wählen Sie auf dem Homescreen des iPhones, iPads bzw. iPod touch das Symbol „Einstellungen“.
  2. Aktivieren Sie „VPN“ über den Schieberegler:
    iPhone_VPN_2
     Abb.: VPN-Verbindung herstellen

Nachdem die VPN-Verbindung hergestellt wurde, erscheint in der Symbolleiste das VPN-Symbol:

iPhone_VPN_4
 Abb.: VPN-Verbindung hergestellt

 

VPN-Verbindung in Mac OS X einrichten und herstellen

Richten Sie die VPN-Verbindung am Computer mit Mac OS X mit Hilfe der Angaben in der Datei „iphone_[…].txt“ ein:

Hinweis:
Die Datei „iphone_[…].txt“ können Sie aufrufen, indem Sie in FRITZ!Box-Fernzugang einrichten den Dynamic DNS-Domainnamen der FRITZ!Box markieren und auf die Schaltfläche „Explorer“ klicken. Die Datei befindet sich in dem Unterordner.
  1. Rufen Sie im Apfel-Menü die „Systemeinstellungen …“ auf.
  2. Klicken Sie auf „Netzwerk“.
  3. Klicken Sie auf das Pluszeichen unter der Liste mit den bestehenden Verbindungen.
  4. Wählen Sie unter „Anschluss“ den Eintrag „VPN“ und unter „VPN-Typ“ den Eintrag „Cisco IPSec“.
  5. Tragen Sie als „Dienstname“ einen beliebigen Namen (z.B. „FRITZ!Box-VPN“) ein und klicken Sie auf „Erstellen“.
  6. Tragen Sie als „Serveradresse“ den Dynamic DNS-Namen der FRITZ!Box (fritzbox.dyndns.org) ein.
  7. Tragen Sie als „Accountname“ die E-Mail-Adresse des VPN-Benutzers (max.mustermann@gmx.net) ein.
  8. Tragen Sie im Eingabefeld „Kennwort“ das Kennwort aus der Datei „iphone_[…].txt“ ein.
    ACHTUNG!
    Wenn Sie das Kennwort hier eintragen, ist der VPN-Verbindungsaufbau ohne Kennworteingabe möglich. Stellen Sie daher sicher, das Unbefugte keinen Zugriff auf den Computer haben.
  9. Klicken Sie auf „Identifizierungseinstellungen …“.
  10. Tragen Sie im Eingabefeld „Schlüssel („Shared Secret“)“ das Shared Secret aus der Datei „iphone_[…].txt“ ein.
  11. Tragen Sie im Eingabefeld „Gruppenname“ die E-Mail-Adresse des VPN-Benutzers (max.mustermann@gmx.net) ein.
  12. Klicken Sie auf „OK“ und dann auf „Verbinden“.

Eine iPhone-VPN-Verbindung auf eigene FritzBox einrichten für sicheres Surfen an öffentlichen Hotspots

Sind Sie viel mit Ihrem iPhone unterwegs und nutzen auch öfters öffentliche Hotspots, um sich mit dem Internet zu verbinden? Dann haben Sie sich vielleicht auch schon mal Gedanken zur Datensicherheit gemacht, denn die Gefahren an für jedermann zugänglichen Hotspots sind nicht zu unterschätzen und so mancher wurde schon Opfer eines Hackerangriffs. Mit etwas einmaliger Konfigurationsarbeit und einer Fritzbox können Sie jedoch alle Gefahren ausschließen und das Surfen selbst an öffentlichen Hotspots per VPN bombensicher machen.

Sicherer Tunnel nach Hause

So funktioniert der sichere VPN-Tunnel über Hotspots und Ihren Router daheim:

1. Öffnen Sie auf Ihrer Fritzbox die Konfigurationsberfläche und richten unter “Internet | Freigaben” im Register “Dynamic DNS” den Dynamic DNS Dienst ein, wie in der Hilfe beschrieben. Sie benötigen diesen, damit Ihre Fritzbox aus dem Internet unter einem immer gleichen DNS Namen erreichbar wird.

2. Laden Sie sich das Programm “FRITZ!Box-Fernzugang einrichten” von den Internetseiten des Fritzbox Herstellers AVM herunter und installieren Sie es auf Ihrem PC.

3. Wählen sie den Punkt “Neu” im gerade installierten Programm und führen Sie die Option “Fernzugang für einen Benutzer einrichten” aus. Als Unterpunkt wählen Sie “iPhone / iPod touch / iPad”. Sie müssen anschließend einige Angaben machen wie zum Beispiel den zuvor gewählten Dynamic DNS Namen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass sie den Punkt “Alle Daten über den VPN-Tunnel senden” bestätigen, damit später wirklich alle Daten verschlüsselt gesendet werden.

4. Das Programm “FRITZ!Box-Fernzugang einrichten” erzeugt nun eine Datei, die Sie zunächst auf Ihrem PC abspeichern. Anschließend öffnen Sie in der Fritzbox Konfiguration den Punkt “Internet | Freigaben | VPN | Durchsuchen” und importieren die zuvor erzeugte Datei.

5. Jetzt folgt bereits der letzte Schritt. Auf Ihrem iPhone richten Sie ein VPN gemäß den Vorgaben ein, wie Sie die Software “FRITZ!Box-Fernzugang einrichten” zuvor in der Datei “iphone_[…].txt” beschrieben und abgelegt hat.

6. Nun kommt der große Moment, wie Sie die VPN Verbindung zum ersten Mal testen können. Rufen Sie die iPhone Einstellungen auf und stellen Sie den Schiebeschalter unter dem Punkt “VPN” auf “1″. Das iPhone versucht nun eine VPN Verbindung mit der Fritzbox aufzubauen. War dies erfolgreich, erscheint oben in der Statusleiste des iPhones ein kleines VPN-Symbol. Sie können nun immer an öffentlichen Hotspots das VPN anschalten und sind damit absolut sicher im Internet unterwegs.

Im Hintergrund passiert nun folgendes: der komplette Datenverkehr wird getunnelt und über Ihren Fritz!-Router zuhause geschickt. Der öffentliche Hotspot wird also nur dazu genutzt, eine Tunnelverbindung zum Router Zuhause herzustellen. Da der Datentunnel per VPN geschützt und verschlüsselt ist, können Angreifer den Datenverkehr nicht belauschen bzw. Sie können ihn zwar abfangen, “hören” aber nur verschlüsselten Datensalat.

Fritz!Box: Unerwünschte Anrufer auf den Anrufbeantworter umleiten – etwa alle Anrufe ohne Rufnummer

Sie werden häufig von Werbenanrufen geplagt? Dann haben Sie sicher schon gemerkt, dass die meisten Werbeanrufer die Rufnummer unterdrücken. Um die Werbeflut zu unterdrücken, können Sie solche und andere lästige Anrufer einfach auf den Anrufbeantworter umleiten. Normale Anrufe mit übermittelter Rufnummer kommen dann ganz normal durch; anonyme Anrufer landen direkt auf dem Anrufbeantworter.

Mit der FritzBox anonyme Anrufe blockieren

Das Blockieren anonymer Anrufe mit unterdrückter Rufnummer funktioniert mit allen Fon-Modellen, also allen Fritzboxen, an denen auch das Telefon oder die zumindest die Telefonleitung angeschlossen ist. Eingerichtet wird die Umleitung auf den AB folgendermaßen:

1. Rufen Sie im Browser die Adresse “fritz.box” auf, um die Konfigurationsoberfläche zu öffnen.

2. Falls noch nicht geschehen, müssen Sie zuerst den Anrufbeantworter einrichten. Dazu wechseln Sie in den Bereich “Telefonie | Telefoniegeräte” und richten über “Neues Gerät einrichten” den Anrufbeantworter ein.

3. Dann wechseln Sie in den Bereich “Telefonie | Rufumleitung” und klicken auf “Neue Rufumleitung”.

4. Im nächsten Fenster entscheiden Sie, welche Anrufe direkt beim Anrufbeantworter landen sollen, zum Beispiel “Alle Anrufe ohne Rufnummer”.

5. Wählen Sie im unteren Bereich den Eintrag “Anrufe umleiten auf internen Anrufbeantworter” aus, und speichern Sie die Einstellung mit OK. Ab sofort kommen anonyme Anrufer nicht mehr durch und werden sofort auf den Anrufbeantworter umgeleitet.

Fritz!Box Reset und Notzugang: Die Fritzbox übers Telefon resetten und in den Auslieferungszustand versetzen

Einmal eingerichtet läuft und läuft die Fritzbox. Doch wehe, man möchte nach Monaten oder Jahren die Konfiguration ändern, hat aber das Zugangskennwort vergessen. Dann hilft nur ein Reset. Der ist bei der Fritzbox aber gar nicht so einfach. Einen Resetknopf gibt es nicht. Dafür aber einen Notzugang und geheime Resetnummer für angeschlossene Telefone.

Reset per Telefon

Sofern an die Fritzbox ein Telefon angeschlossen ist, können Sie darüber einen Reset durchführen. Dazu heben Sie den Hörer ab und drücken folgende Tasten:

#991*15901590*

Danach legen Sie den Hörer auf. Die Fritzbox wird damit resettet und in den Auslieferungszustand versetzt. Das dauert etwa eine Minute. Danach müssen Sie die Fritzbox wie bei der Erstinstallation komplett neu einrichten und Telefonnummern, WLAN-Einstellungen und DSL-Zugangsdaten neu eintragen.

Auf die an eine Fritzbox angeschlossene Festplatte zugreifen

An den USB-Anschluss einer Fritzbox lässt sich eine USB-Festplatte anschließen.

Diese muss im Windows-Format eingerichtet sein, der Zugriff gelingt vom Mac aus per FTP- oder SMB-Protokoll. Da die in das Mac-OS eingebaute FTP-Funktion nicht zuverlässig arbeitet und außerdem nur einen Lesezugriff ermöglicht, ist es am besten, für den Dateitransfer ein Spezialprogramm wie Cyberduck zu verwenden. Für die Verbindung tippt man „ftp://192.168.178.1“ ein. Für den Zugriff per SMB-Protokoll ruft man im Finder „Gehe zu > Mit Server verbinden“ auf (Befehlstaste-K) und tippt als Server-Adresse „smb://192.168.178.1“ ein.

Bei beiden Protokollen hat man jeweils Zugriff auf den internen Speicher der Fritzbox (dieser umfasst nur einige Megabyte) sowie auf die angeschlossene USB-Festplatte. Um das Laufwerk von der Fritzbox abzustecken, klickt man zuvor im Browser auf der Übersichtsseite der Fritzbox-Administration neben „USB“ auf „Entfernen“. Andernfalls kann es zu Datenverlusten kommen.