galaxy

Daten vom iPhone auf Samsung Galaxy übernehmen

Sie wechseln von einem iPhone auf ein Samsung Galaxy Smartphone? Hier die Tipps zu Kontakten, Musik und Apps.

 

Lösung: Mit Easy Phone Sync gibts für Samsung-NutzerInnen eine Freeware, mit der Sie Ihre iPhone-Daten via PC oder Mac auf Ihr Galaxy-Gerät bekommen. Voraussetzung ist, dass Sie zuvor Ihr iPhone via iTunes mit dem PC oder Mac synchronisiert haben. Installieren Sie es auf Ihrem PC oder Mac, den Sie bislang zum Synchronisieren Ihres iPhones benutzt haben.

Nun installieren Sie davon auf Ihrem neuen Galaxy-Gerät die zugehörige Easy Phone Sync App. Sie liegt hier im Google Play Store bereit.

Lassen Sie sich nun von der Easy Phone Sync durch den Vorgang leiten. Nebst Kontakten können Sie damit Musik, Nachrichten und Fotos synchronisieren. Bei der Musik gibts eine Einschränkung: Es klappt nur mit DRM-freien Songs. 

Während Sie mit Easy Phone Sync zwar Kontakte, Bilder usw. aufs Neugerät kopiert bekommen, stehen Sie in Sachen Apps auf verlorenem Posten. Es handelt sich um zwei komplett verschiedene Betriebssysteme: Ein iPhone verwendet Apple iOS, auf Samsung Galaxy-Geräten läuft Android. Sie können also die Apps nicht 1:1 übernehmen. Es dürfte aber für alle iPhone-Apps entsprechende Alternativen für Android geben. Es ist sogar wahrscheinlich, dass Sie dieselben Apps (einfach in der für Android aufbereiteten Variante) im Google Play Store wieder finden.

Vielleicht erleichtert es Ihnen das Zusammensuchen der Apps, wenn Sie auf Ihrem PC oder Mac eine Text-Liste mit allen App-Namen erstellen. Wie das geht, haben wir in diesem englischsprachigen Post gefunden. Nachfolgend die entsprechende Kurzanleitung in Deutsch:

Unter Windows erstellen Sie die Textliste so: Drücken Sie die TastenkombinationWindowstaste+R, tippen Sie cmd ein und drücken Sie Enter. Machen Sie nun via Windows Explorer ausfindig, wie Ihr Benutzername bzw. der Benutzerordner lautet. Fügen Sie diesen anstelle von «IhrName» ein.

Unter Windows XP tippen Sie dies ein:

cd „C:\Dokumente und Einstellungen\IhrName\Eigene Dateien\Eigene Musik\iTunes\iTunes Media\Mobile Applications\“

Unter Vista dies:

cd „C:\Users\IhrName\Musik\iTunes\iTunes Media\Mobile Applications\“

Unter Windows 7/8 dies:

<tt>cd „C:\Users\IhrName\Eigene Musik\iTunes\</tt>iTunes Media\Mobile Applications\“

Sie sollen nun in der Kommandozeile im richtigen Ordner landen. Tippen Sie jetzt diesen Befehl ein:

For %a in (*.*) do @echo %~na >> AppsList.txt

Jetzt landet eine Textdatei namens AppsList.txt im selben Ordner. Die können Sie per Doppelklick im Windows Explorer öffnen.

Unter Apple OS X (also auf Ihrem Mac) sollte das Entsprechende so klappen:

Öffnen Sie über Anwendungen/Utilities (oder Werkzeuge) ein Terminal.

Tippen Sie folgendes ein und drücken Eingabe:

cd ~/Music/iTunes/iTunes\ Media/Mobile\ Applications

Nun tippen Sie folgenden Befehl ein und drücken wieder Eingabe:

ls > ~/my_apps.txt

In Ihrem Benutzerordner (/Users/IhrName/) sollte nun eine Textdatei namens my_apps.txt erscheinen, die ebenfalls die Liste der Apps enthält.

Eine solche Liste kann Ihnen als Gedankenstütze dienen, damit Sie keine wichtige App vergessen. Denken Sie daran, dass es nicht von jeder iPhone-App eine identische/gleichnamige Entsprechung für Android gibt. Aber den Versuch, die Liste abzuklappern, ist es wert.

Samsung WAP-Push Sicherheitslücke: Galaxy S3 und S2 lassen sich aus der Ferne komplett löschen – ein Webseitenaufruf genügt

Böser Patzer bei den Samsung-Smartphones Galaxy S2 und Galaxy S3: Über eine manipulierte Webseite oder einen Pushbefehl lässt sich ganz einfach das komplette Telefon löschen. Der Aufruf einer einzigen manipulierten Webseite genügt. Alle Daten und persönlichen Einstellungen sind dann futsch. Betroffen sind alle Samsung Galaxy S2 und S3 vor Android 4.1.

USSD-Code reicht

Der Schwarze Peter liegt nicht bei Google und seinem Android-Betriebssystem, sondern bei Samsung. Denn der Fehler hat sich durch Samsungs Anpassung des Original-Android eingeschlichen. Entdeckt hat den Fehler der Entwickler Ravi Brogaonkar.

Darum geht’s: Wenn Sie auf dem Samsung-Handy die Zeichenfolge

*2767*3855#

eingeben, starten Sie den Befehl zur Komplett-Löschung des Telefons. Wird der Befehl über die Tastatur eingegeben, erscheint zuvor eine Sicherheitsabfrage. Peinlich: Wird der Befehl jedoch per iFrame oder tel-Link in der Form “tel://” im Browser ausgeführt, erfolgt das Löschen ohne Nachfrage. Die Daten sind sofort und ohne weitere Interaktion verschwunden.

So einfach geht’s: Enthält eine Webseite, ein QR- oder NFC-Code oder eine WAP-Push-SMS einen Code im Format

<frame src=”tel:*2767*3855#” name=”Alles löschen” />

startet der Browser automatisch die Android-Telefonapp und übergibt den Löschbefehl – ohne dass Sie klicken oder sonstwas tun müssen.

Es reicht also, mit dem Android-Browser eine manipulierte Webseite aufzurufen, die einen solchen iFrame oder “tel”-Link enthält – und schon sind Sie ohne Nachfrage alle Daten und Einstellungen los. Ein solcher Löschlink könnte auch in einem QR-Code stecken oder per NFC bzw. WAP-Push-SMS empfangen werden. Eine Sicherheitsabfrage erfolgt nicht. Und das Wiederherstellen der gelöschten Daten ist ebenfalls nicht möglich.

Wie das Ganze live auf einem Samsung Galaxy S2 oder S3 funktioniert und aussieht, zeigt Ravi Borgaonkar eindrucksvoll in folgender Präsentation:

Wie kann man sich davor schützen? Am besten schalten Sie die in den Einstellungen der Nachrichten-App die WAP-Push-Funktion aus, damit Ihnen niemand per Push einen solchen Löschbefehl schicken kann. Um WAP-Push zu deaktivieren, öffnen Sie die Nachrichten-App, drücken die Menütaste, scrollen nach unten und aktivieren die Option “WAP Push ausschalten”.

Zudem sollten Sie einen alternativen Dialer und einen anderen Browser wie Chrome oder Opera verwenden. Oder Sie aktualisieren das Galaxy-Handy auf eine Android-Version 4.1 oder höher.

Samsung Galaxy S3: Intelligenter Schlafmodus verhindert das Ausschalten des Bildschirms – solange Sie auf den Bildschirm schauen

Akku sparen ist ja schön und gut. Das automatische Abschalten des Handy-Displays kann aber auch nerven. Zum Beispiel dann, wenn Sie eine Webseite oder ein E-Book lesen. Da Sie beim Lesen das Handy nicht anderweitig nutzen und Befehle aufrufen oder Tasten drücken, schaltet sich das Display nach einer gewissen Zeit einfach ab. Mittendrin. Damit das nicht mehr passiert, gibt es beim Samsung Galaxy S3 den “intelligenten Schlafmodus”. Das erkennt über die Kamera, ob Sie das Handy noch nutzen oder nicht. Und schaltet sich erst ab, wenn Sie nicht mehr vor dem Gerät sitzen.

Kamera steuert den Schlafmodus

Normalerweise wird der Schlafmodus dann aktiv, wenn Sie das Handy eine gewisse Zeit nicht nutzen. Das führt aber dazu, dass es beim Lesen von eBooks mittendrin ausgeht und Sie erst wieder mit einem Tastendruck oder Fingerwisch aktivieren müssen. Mit dem intelligenten Schlafmodus (den es bislang leider nur beim Galaxy S3 gibt) steuert die Kamera, ob und wann der Schlafmodus aktiviert wird. Ist aus Sicht der Kamera ein Gesicht zu erkennen, bleibt das Handy aktiv. Erst wenn Sie es zur Seite legen, wird der Schlafmodus aktiviert.

Standardmäßig ist der intelligente Schlafmodus deaktiviert, da er im Dauereinsatz zu viel Akkuleistung beansprucht. Um den cleveren Schlafmodus zu aktivieren, gehen Sie in den Bereich “Einstellungen | Anzeige” und kreuzen die Option “Intelligenter Schlafmodus” an. Das Android-Handy bleibt jetzt so lange hell, wie Sie aufs Display blicken. Sobald Sie es weglegen oder woanders hinschauen, schaltet es sich nach der eingestellten Zeit automatisch ab.