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10 Tricks für bessere Fotos

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1. Raster verwenden

Um den Goldenen Schnitt und die Drittelregel einzuhalten, ist ein Verwenden von Hilfslinien sinnvoll. Tippt in den Einstellungen auf Fotos & Kamera und aktiviert Raster. Beim Knipsen eines Fotos werden jetzt Hilfslinien angezeigt.

Goldener Schnitt und Drittelregel

Der Goldene Schnitt zählt zu den wichtigsten bildgestalterischen Regeln überhaupt. Er teilt das Bild nach einem bestimmten Verhältnis, auf das wir an dieser Stelle aber nicht näher eingehen wollen. Das überlassen wir einschlägigen Fotografie-Blogs. Mit dem Goldenen Schnitt steht dieDrittelregel eng in Zusammenhang. Anhand dieser Regel lässt sich ein Raster erstellen, anhand dessen die wesentlichen Elemente eines Fotos ausgerichtet werden können. Genau diesen Raster könnt ihr für eure iPhone Kamera aktivieren, um ansprechendere Fotos zu machen.

Raster aktivieren

Einstellungen > Fotos & Kamera > Raster

Öffnet auf eurem iPhone dazu die Einstellungen und wählt Fotos & Kamera. Dort findet ihr unter der Überschrift Kamera einen Punkt namens Raster, den ihr aktiviert.

UPDATE: Unter iOS 8 heißt dieser Punkt jetzt „Hilfslinien“, bewirkt aber genau das gleiche!

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Wenn ihr jetzt zur Kamera App wechselt, müsste euch der Unterschied gleich auffallen: Das Bild teilt sich in 9 Elemente, aber keine Sorge – die Linien sind am Foto nicht zu sehen!

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Wie ein Profi fotografieren

Wenn ihr mit aktiviertem Raster fotografiert, solltet ihr euch an denSchnittpunkten bzw. an den Linien orientieren und euer Hauptmotiv dort platzieren.

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Anstatt also einfach auf den Auslöser zu drücken, könnt ihr ein wenig herum probieren und mithilfe der Drittelregel und des Rasters harmonischere Fotos machen.

2. Auf ein Objekt fokussieren

Ein Schnappschuss mit vielen interessanten Elementen kann auch aufregend sein. In der Regel ist es aber einfacher, ein Objekt auszuwählen und die iPhone Kamera darauf zu fokussieren. Tippt hierzu lediglich das jeweilige Objekt auf eurem Display an und drückt anschließend auf den Auslöser.

3. Negativen Raum verwenden

Negativer Raum meint den Bereich rund um das eigentliche Objekt. Je größer dieser Bereich ist, desto effizienter kann das fokussierte Objekt in Szene gesetzt werden. Negativer Raum kann beispielsweise eine großflächige Darstellung von Wasser, Himmel, einem Feld oder einer Mauer sein. Beispiele.

4. Perspektive verändern

Meistens machen wir Fotos, indem wir das iPhone aus der Tasche nehmen, die Kamera App starten und den Auslöser betätigen. Das Resultat sind häufig künstlerisch relativ anspruchslose Fotos. Versucht stattdessen einmal, mit der Perspektive zu spielen, und fotografiert etwa ein Gebäude von unten nach oben. Oder nehmt ein Foto so auf, als würdet ihr den Eiffelturm zwischen Daumen und Zeigefinger halten. Beispiele.

5. Mit Reflexionen spielen

Wasser, Spiegel, Sonnenbrillen, Glas, Metalloberflächen. Spielt mit deren Reflexionen und erstellt einzigartige Schnappschüsse. Beispiele.

6. Leading Lines verwenden

Leading Lines sind Strukturen, die den Betrachter durch das Foto führen; von links nach rechts, von unten nach oben, usw. Leading Lines können Straßen sein, Brücken, Gleise, Waldwege, eine Rennbahn oder ein geschwungener Fluss. Beispiele.

7. Symmetrische Fotos knipsen

Manchmal ergibt sich Symmetrie schon aus der Natur. Oder ihr sorgt selbst für Symmetrie. Konkret meint die Fotografie, wenn von Symmetrie die Rede ist, dass ein Foto in der Mitte geteilt werden kann und jede Hälfte ein Spiegelbild der anderen Hälfte ist. Symmetrie lässt sich häufig in der Architektur finden. Beispiele.

8. Nicht zoomen

Das iPhone hat lediglich einen digitalen Zoom. Herangezoomte Fotos leiden somit an schlechterer Bildqualität, weshalb ihr es vermeiden solltet, Objekte heranzuzoomen. Nähert euch dem abzulichtenden Objekt stattdessen oder fotografiert es aus weiterer Entfernung ohne Zoom; ihr könnt es nachträglich noch zurecht schneiden.

9. Details fotografieren

Eine Spinne in ihrem Netz, ein Regentropfen auf einem Blatt, die roten Lippen einer Frau. Makroaufnahmen können spannend sein! Konzentriert euch auf ein einziges Objekt und nähert euch mit dem Objektiv eurer iPhone Kamera so weit wie möglich. Aber Vorsicht, irgendwann ist Schluss und das Foto wird unscharf! Beispiele.

10. Alltagssituationen fotografieren

Denkt ihr euch nicht auch manchmal, dass viele Fotos so gestellt wirken? Das liegt daran, dass sie gestellt sind! Versucht’s stattdessen mal mit Alltagssituationen. Hier ist das Rezept ein recht einfaches: Schießt viele Fotos und sucht im Nachhinein die besten aus. Beispiele.

 

 

5 kreative Tricks für tolle Urlaubsfotos

Die folgenden 5 Tricks sollen euch dabei helfen, ohne teure Zusatzausrüstung und nur mit eurem iPhone beeindruckende Urlaubsfotos zu knipsen.

1. Wassertropfen auf der Linse

Ihr müsst kein Makro-Objektiv kaufen, um mit eurem iPhone Makroaufnahmen erstellen zu können. Benetzt eure Fingerspitze mit Wasser (am besten, indem ihr ihn in ein Glas mit Wasser taucht) und platziert einen Tropfen auf der Linse eures iPhones. Hier ist ein wenig Geduld gefragt. Befindet sich der Tropfen auf der Linse, könnt ihr euer iPhone vorsichtig nehmen und senkrecht halten, ohne dass der Tropfen verrutschen wird.

Öffnet die Kamera App und bewegt euer iPhone ca. 1 cm an ein beliebiges Motiv heran, um eine Makroaufnahme zu erstellen. Der Effekt kann sich sehen lassen!

2. Panorama aus der Tasse

Panoramen eignen sich hervorragend für Urlaubsfotos, da ihr damit eine Rundumsicht schöner Orte aufnehmen könnt. Werden Panoramen freihändig aufgenommen, kommt es gelegentlich dazu, dass iOS die zahlreichen einzelnen Fotos, die euer iPhone selbstständig und automatisch aufnimmt, unsauber aneinanderfügt. Das Resultat sind unschöne schwarze Ränder.

Ein perfektes Panorama ist aber keine Wissenschaft. Platziert euer iPhone mit geöffneter Kamera App und gewähltem Panorama-Modus einfach in einer Tasse. Damit es nicht nach vorne oder hinten kippt, könnt ihr zusätzlich Verpackungsmaterial oder Ähnliches verwenden.

Startet die Panorama-Aufnahme, indem ihr auf eine der Lautstärke-Tasten eures iPhones drückt und dreht die Tasse langsam um ihre eigene Achse.

3. Unterwasser-Fotos aus dem Glas

Ihr braucht keine wasserfeste Spezial-Hülle, um Unterwasser-Aufnahmen mit eurem iPhone zu machen. Nehmt einfach ein Glas zur Hand und stellt euer iPhone kopfüber hinein (mit der Kamera nach unten). Taucht das Glas nun zur Hälfte unter Wasser und erstellt coole Unterwasser-Aufnahmen. Geht bei diesem Trick behutsam vor! Fällt euer iPhone ins Wasser, wird es höchstwahrscheinlich stark beschädigt.

4. Fotos aus der Luft

Ein ebenfalls nicht ganz ungefährlicher Trick ist das Hochwerfen eures iPhones bei aktiviertem Selbstauslöser. Ihr solltet dabei unbedingt auf weichen Untergrund achten und euer iPhone mit einer Schutzhülle ausstatten. Eine andere Möglichkeit wäre es, das iPhone an einen mit Helium gefüllten Ballon zu binden, um so Ausnahmen aus der Luft zu erstellen. Achtet dabei aber darauf, dass ihr den Ballon nicht los lasst…

5. Zeitraffer von der Autofahrt

 

5 Tipps für bessere Fotos mit der iPhone-Kamera

Eine separate Digitalkamera? Braucht man dank Handy eigentlich nicht mehr. Die Kamera im iPhone ist so gut, dass sie fast an die Qualität moderner Digitalkameras heranreicht. Der Werbespot von Bentley wurde zum Beispiel komplett mit einem iPhone 5S gedreht. Um aus der iPhone-Kamera das Beste herauszuholen, sollte man unsere fünf Tipps für optimale Fotos mit der iPhone-Cam kennen.

Tipp 1: Bildkomposition mit dem Gitter optimieren

Einfach draufhalten und losknipsen kann jeder. Den Unterschied zwischen Schnappschüssen und guten Fotos macht die Bildkomposition. Schnappschüsse, bei denen Horizont und Gesichter immer in der Mitte platziert werden, sehen einfach langweilig aus. Spannender sind Fotos, die nach den Regeln des Goldenen Schnitts aufgebaut werden.

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Das Schöne an der iPhone-Kamera: Auf dem Display lässt sich ein Gitter einblenden, das bei der Komposition nach den Regeln des Goldenen Schnitts hilft. Aktiviert wird das Gitter in den iPhone-Einstellungen im Bereich Fotos & Kamera. Ist dort die Option Raster aktiviert, erscheint auf dem Kameradisplay ein Raster zur Orientierung. Keine Sorge: das Raster sieht man nur auf dem Display, nicht auf dem späteren Foto.

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Tipp 2: Belichtung merken und speichern (AE/AF-Sperre)

Ein gutes Fotos braucht gutes Licht. Normalerweise sorgt das iPhone automatisch für die richtige Belichtung. Für Schnappschüsse reicht das allemal aus. Für künstlerisch anspruchsvolle Fotos oder bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht stößt die Automatik aber an ihre Grenzen. Macht nichts. Denn mit einem Trick lässt sich die Automatik überlisten und eine bestimmte Lichtsituation speichern.

Dazu die Kamera zuerst auf die Umgebung halten, die das gewünschte Licht zeigt; bei Gegenlichtaufnahmen etwa auf die Personen, die im Gegenlicht stehen. Dann aufs Display tippen und – ganz wichtig – den Finger draufhalten. Nach rund einer Sekunde den Finger loslassen. Am oberen Rand erscheint daraufhin der gelbe Hinweis AE/AF-Sperre; dieser zeigt an, dass sich das iPhone genau diese Belichtung und die Fokussierung gemerkt hat.

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Jetzt wechseln Sie die Position und richten die Kamera neu auf die endgültige Szenerie aus. Die gespeicherte Belichtung und die Fokussierung bleiben dabei erhalten; das iPhone versucht nicht, die Belichtung oder die Schärfe an die neue Position anzupassen. Damit lassen sich Bilder gezielt unter- oder überbelichten – optimal etwa bei Personen vor Sonnenuntergängen. Um wieder zur normalen Belichtung zurückzukehren und den AF/AE-Lock zu lösen, einmal kurz aufs Display tippen.

Tipp 3: Riesenfotos mit der Panorama-Funktion schießen

Dank der Panorama-Funktion lassen sich ganz einfach riesige Breitband-Fotos schießen. Vorausgesetzt, man nutzt die Panorama-Funktion richtig. Aktiviert wird die Panorama-Funktion, indem die untere Leiste nach links zur EinstellungPanorama gewischt wird.

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Dann auf den Auslöser tippen und die Kamera langsam horizontal bewegen. Pfeil und Linie helfen, die richtige Geschwindigkeit und horizontale Ausrichtung einzuhalten. Zum Beenden erneut den Auslöser drücken oder die Bewegung bis zum Ende durchführen.

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Wichtig Tricks rund um die Panorama-Funktion: Sie können die Richtung ändern, indem Sie einmal auf den Pfeil tippen. Dann lassen sich Panorama-Aufnahmen auch von rechts nach links aufnehmen. Pfiffig sind vertikale Panorama-Aufnahmen. Damit können Sie besonders hohe Gebäude oder Gegenstände wie den Eiffelturm, Hochhäuser oder Riesenbäume aufnehmen. Auch der der Blick von einem Hochhaus hinunter auf die Straße ist ideal für einen vertikale Panorama-Aufnahme.

Tipp 4: Bessere Aufnahmen dank Serienbildfunktion

Kaum bekannt ist die rasante Serienbildfunktion der iPhone-Kamera. Serienbilder sind ideal bei sich bewegenden Objekten oder beim Sport. Um Serienbilder aufzunehmen, müssen Sie nur auf den Auslöser (oder die Plus-Taste der Lautstärketasten) tippen und – ganz wichtig – den Finger auf dem Auslöser gedrückt halten. Solang der Auslöser gedrückt bleibt, nimmt das iPhone Fotos etliche Fotos pro Sekunde auf.

Tipp 5: Dramatische Bilder dank Farbfiltern

Normale Fotos sind oft langweilig – eben weil sie normal aussehen. Mehr Drama und Spannung gibt’s mit Filtereffekten. Das Foto bekommt dann zum Beispiel einen Retro-Touch. In der iPhone-Kamera sind etliche Filter bereits eingebaut und lassen sich sofort anwenden. Dazu in der Kamera-App unten rechts auf den Button mit den drei Kreisen tippen.

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Jetzt sieht man bereist eine Vorschau der verschiedenen Filter wie Mono, Tonal, Schwarz, Ausblenden, Chrom, Prozess, Transfer oder Sofort. Per Fingertipp auf den Filtereffekt, wird das Foto bereits bei der Aufnahme mit dem Filter überlegt.

Das Schöne an den Filtern: Wenn Sie den Filtereffekt nicht mögen, können Sie ihn auch nachträglich wieder entfernen, da das Original immer erhalten bleibt und die Effekte nur über das Original gelegt werden. In der Foto-Ansicht lassen sich die Filtereffekte entfernen, indem der Filter Keine gewählt wird. Dann sieht das Foto wieder so aus, wie es die Kamera tatsächlich aufgenommen hat.

KLYPAPP: Den Selbstauslöser der iPhone-Kamera per Klatschen bedienen

Dass das aktuelle iPhone 5 eine hervorragende Digitalkamera besitzt, mit der sich sehr ansprechende und qualitativ hochwertige Fotos machen lassen, dürfte den iPhone-Besitzern bekannt sein. Leider bietet die von Apple standardmäßig installierte Kamera App nur die wichtigsten Grundfunktionen und lässt viele nützliche Features vermissen, mit denen Sie die Möglichkeiten der Digitalkamera voll ausschöpfen könnten. Schon wenn Sie ein Foto mit Selbstauslöser machen möchten, müssen Sie zu einer zusätzlichen App aus dem Appstore greifen. Meist wird der Selbstauslöser dann per Timer ausgelöst und fotografiert nach der von Ihnen eingestellten Zeit automatisch. Nicht immer ist diese Art der Auslösung optimal, denn manchmal möchte man ein Selbstauslöser Foto genau zu einem bestimmten Ereignis machen. Die kostenlose App KLYPAPP bietet genau eine solche Möglichkeit. Denn neben zahlreichen Optionen zur Bearbeitung und zur Aufnahme von Fotos, ermöglicht Sie den Selbstauslöser durch einfaches Händeklatschen zu aktivieren.

Fotos schießen per Händeklatschen

So nutzen Sie KLYPAPP zum Fotografieren per Klatschen:  Nach dem Aufruf der App öffnen Sie durch Antippen des kleinen Zahnradsymbols unten links das Menü für die Einstellungen. Dort können Sie neben dem Selbstauslöser Symbol über einen Schieberegler die Zeit einstellen, nach der die App nach dem Klatschgeräusch das Foto macht. Stellen Sie den Regler auf null, um direkt beim Händeklatschen auszulösen. Nun können Sie die Einstellungen wieder verlassen und den Selbstauslöser testen. Richten Sie das iPhone auf das gewünschte Motiv aus und klatschen Sie anschließend einmal kräftig in die Hände. Die KLYPAPP erkennt das Geräusch per Mikrofon und löst die Digitalkamera aus.

Nützlich kann diese Funktion auch zum Schießen von Gruppenfotos sein. Stellen Sie sich in der Gruppe auf und wenn alle so positioniert sind wie gewünscht, reicht es wenn einer in die Hände klatscht, um das Foto zu machen. Zusätzlich sorgt das auch noch für Spaß und Erheiterung in der Gruppe.

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iPhone-Kamera: Apples Bluetooth-Tastatur als Fernauslöser verwenden

Die iPhone- oder iPad-Kamera lässt sich normalerweise nur auf drei Arten auslösen: Entweder über den normalen Auslöseknopf in der App, über die Plus- und Minustasten am Gehäuse oder mithilfe des Headsets (wir berichteten). Es gibt noch eine dritte, kaum bekannte Variante: Über die Bluetooth-Tastatur von Apple.

Lauter, Leiser =  Fernauslöser

Wenn Sie die Bluetooth-Tastatur von Apple besitzen, können Sie daraus einen Fernauslöser für die iPhone-Kamera machen. Dazu müssen Sie zuerst die Bluetooth-Tastatur mit dem iPhone koppeln, indem Sie auf dem iPhone Bluetooth aktivieren, die Tastatur einschalten und per vierstelligem Code Tastatur und iPhone miteinander koppeln.

Sind iPhone und Bluetooth-Tastatur gekoppelt, müssen Sie auf dem iPhone nur noch die Kamera-App starten und können dann mithilfe der Tasten [F11] oder [F12] (also die Lauter- und Leiser-Tasten) auf der Bluetooth-Tastatur die Kamera auslösen und per Fernauslösen ein Foto schießen.