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OS X: PDFs auf dem Desktop zeigen Dateivorschau

Mit aktiver Dateivorschau wird es auf dem MacbookPro unter OS X «El Capitan» schnell unübersichtlich, wenn mal zehn PDF-Dateien auf dem Desktop liegen.

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Die Inhaltsvorschau von PDF-Dateien ist eigentlich ein nettes Feature. Aber bei mehreren PDF-Files auf dem Desktop bzw. «Schreibtisch» wird es eher unübersichtlich, wenn OS X deren Inhalte anstelle der Adobe-Dateisymbole anzeigt.

Lösung: Sie können das umschalten. Klicken Sie einmal auf den Schreibtisch und wählen Sie im Menü Darstellung den Befehl «Darstellungsoptionen einblenden» aus. Anschliessend erscheint die unter Anderem die Option «Symbolvorschau einblenden». Schalten Sie diese hier ab.

Falls Sie andere Ordner haben, in denen Sie die Vorschau gerne weiterhin hätten, ist das kein Problem. Sie können es bei Bedarf für jeden beliebigen Ordner einzeln regeln.

OCR-Erkennung: Texte aus Fotos und schreibgeschützten PDF-Dateien auslesen

Immer wieder kommt es vor, dass man mit einer Kamera oder dem Handy Texte fotografiert, die man später in das Word-Format umwandeln möchte. Das gleiche gilt für schreibgeschützte PDF-Dateien, wenn man mal wieder das Passwort vergessen hat. In der Vergangenheit stellten wir auch schon Software und Webdienste vor, die per OCR-Technik Texte aus Bildern extrahiert kann. Diesmal möchten wir eine schlanke Software vorstellen, mit der man unkompliziert den Text aus PDF-Dateien herauskopiert, ohne das PDF in eine Bilddatei umzuformatieren.

Das betreffende Tool nennt sich GT Text und ist kostenlos im Web, z. B. bei Softonic herunterladbar.

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Nach Download und Installation des Programms, musst du für die (deutsche) Texterkennung noch das entsprechende Sprachenpaket herunterladen. Dazu startest du GT Text per Doppelklick auf das Desktop-Icon. Es öffnet sich zuerst der Windows-Explorer, den du direkt wieder beendest.

Dann erst öffnet sich das GT-Text-Programmfenster. Hier klickst du in der Menüleiste auf File | Preferences

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…im nächsten Dialogfenster dann auf Add language

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…und wählst dann die erforderliche Sprache, zum Beispiel Download and install German language data, aus. Bestätige deine Auswahl mit der Schaltfläche Install.

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Nach erfolgreicher Installation des Sprachpaketes wählst du es in dem Programmfenster Preferences aus und bestätigst die Auswahl mit OK. Nun ist GT Text für die ausgewählte Sprache einsatzbereit.

TEXT AUS BILDDATEIEN HERAUSKOPIEREN

Um einen Text aus einer Bild-Datei zu extrahieren, starte GT Text per Doppelklick und wähle über den Windows Explorer das betreffende Foto aus. Alternativ kannst du es natürlich auch in der Menüleiste über das Ordner-Symbol hochladen.

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Mit dem Dokumenten-Icon in der Menüleiste kannst du den Text der kompletten Datei auf einen Schlag extrahieren. Wird aber nur ein Teil des Textes benötigt, dann markiere ihn mit gedrückter linker Maustaste. Der erkannte Text wird in einem Dialogfenster angezeigt. Ist das Ergebnis nicht ganz zufriedenstellend, dann klicke auf Wiederholen bis das Optimum erreicht ist.

Die Schaltfläche Weiter kopiert den extrahierten Text in die Zwischenablage, der dann in Word, Notepad oder in eine E-Mail eingefügt werden kann.

TEXT AUS PDF´S EXTRAHIEREN

Die Textextraktion aus (geschützten) PDF-Dateien funktioniert ähnlich. Im Gegensatz zu den Bilddateien muss du zuerst das PDF-Dokument mit einem geeigneten PDF-Viewer (z. B. Adobe Reader) öffnen. Danach startest du GT Text und fertigst mit demScreenshot-Icon ein Foto der PDF-Anzeige an.

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Die Textextraktion funktioniert dann genauso wie bei den Foto-Dateien.

Suchergebnis von Google ohne nervige PDF-Dateien

Die Ergebnisse einer Google-Suche können sehr umfangreich sein. Das bedeutet aber nicht, dass diese Ergebnisse von guter Qualität sind. Im Gegenteil, es ist viel Datenmüll dabei, den man eigentlich nicht braucht. Das beste Beispiel hierfür sind unzählige PDF- oder Word-Dateien. Wenn Sie also eine passend Webseite zu dem Suchbegriff finden möchten, dann filtern Sie am besten diese Dateien von vornherein heraus.

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Um diese PDF-Dateien direkt bei der Suche herauszufiltern, geben Sie hinterIhrem Suchbegriff, getrennt durch eine Leertaste, den Parameter -filetype:pdfein und starten den Suchvorgang.

Im Suchergebnis werden die PDF-Dateien dann nicht mehr angezeigt.

Gleichermaßen funktioniert das Herausfiltern von Word-Dokumenten. Hier lautet der Befehl entsprechend -filetype:doc.

Texte aus geschützten PDF-Dateien erkennen und kopieren mit Google Drive OCR

Viele PDF-Dateien sind geschützt. Das bedeutet: man kann sich den Inhalt nur am Rechner anschauen oder ausdrucken. Mehr nicht. Kopieren oder exportieren lassen sich die Inhalte nicht. Mit einem Trick klappt’s trotzdem. Wer an die Texte einer geschützten PDF kommen möchte, nutzt einfach die Texterkennung von Google Drive. Damit lassen sich Texte beliebiger PDFs oder von eingescannten Bildern erkennen. Sehr zuverlässig sogar.

PDF-Texte per Google-Drive kopieren

Wenn Sie eine geschützte PDF-Datei im Adobe Reader oder einem anderen PDF-Betrachter ansehen, lassen sich die darin enthaltenen Texte zwar markieren, nicht aber exportieren oder in die Zwischenablage kopieren. Der Kopieren-Befehl im Bearbeiten-Menü ist dann ausgegraut und nicht verfügbar.

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Mit einem Trick kommt man trotzdem an die Texte ran und kann sie beliebig weiterverwenden. Dazu verwenden Sie einfach die Texterkennung von Google Drive. Mit der OCR-Funktion (Optical Character Recognition) von Google lassen sich Texte nicht nur aus PDF-Dateien, sondern aus eingescannte Dokumente erkennen und extrahieren.

So geht’s:

1. Rufen Sie Ihre Google-Drive-Seite auf, klicken Sie oben rechts aufs Zahnrad,und aktivieren Sie im Untermenü Upload-Einstellungen die Option Text aus hochgeladener PDF- oder Bilddateien konvertieren. Vor dem Befehl muss also ein kleines Häkchen erscheinen; nur dann ist die Texterkennungsfunktion aktiv.

 

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2. Anschließend klicken Sie in der linken Spalte auf den roten Upload-Button mit dem Pfeil nach oben, wählen den Befehl Dateien.

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3. Wählen Sie die gewünschte PDF- oder Bilddatei aus, und klicken Sie aufÖffnen. Die Datei wird daraufhin nicht nur vom Rechner in die Google-Cloud kopiert, sondern direkt per Texterkennung analysiert.

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Das Ergebnis: Im Google-Drive-Bereich finden Sie die hochgeladene PDF-Datei, die nicht nur die einzelnen PDF-Seiten, sondern auch den erkannten Text enthält. Im Drive-Dokument müssen Sie jetzt nur noch die Bilder löschen, und übrig bleibt der erkannte Text. Die Texterkennung liefert nicht immer eine hunderprozentig richtiges Ergebnis; insgesamt kann sich die Erkennungsrate aber sehen lassen.

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Um OCR in Google Drive zu verwenden, müssen Sie nur eine Funktion aktivieren. Öffnen Sie die Web-App von Google Drive und klicken Sie auf das Zahnradsymbol in der oberen rechten Ecke. Sie finden dort das Untermenü «Upload-Einstellungen». Darunter wählen Sie «Text aus hochgeladenen PDF- oder Bilddateien konvertieren».


Drive wird automatisch jedes hochgeladene Bild oder PDF mit OCR analysieren. Wenn Sie bei jedem Dokument separat entscheiden möchten, wählen Sie die Option «Einstellungen vor jedem Upload bestätigen». Mit dieser Option fragt Drive jeweils beim Upload von einem Bild oder PDF, ob OCR verwendet werden soll.


Da Google Drive eine Weile braucht, um OCR auszuführen, dauert der Upload der Datei entsprechend ein wenig länger. Bei Bildern sind es einige Sekunden, bei PDF-Dateien kann sich der Upload um fast eine Minute verlängern. Drive speichert die OCR-Dateien jeweils als Dokument. Das Original bildet dabei die obere Hälfte einer Seite, der erkannte Text die untere Seite.

PDF-Dateien verkleinern: PDFs kleiner machen mit Mac OS X Bordmitteln (Vorschau)

PDF-Dateien sind eine feine Sache für den Austausch von Dokumenten, da PDFs auf allen Rechnern gleich aussehen – egal ob Mac, PC, Linux, Android oder iOS. Allerdings können PDF-Dateien ganz schön groß werden. Oft sind sie zu groß, um sie etwa per Mail zu verschicken. Die gute Nachricht: PDF-Dateien lassen sich ganz einfach verkleinern. Beim Mac braucht man dazu noch nicht mal ein Extra-Programm. Der PDF-Verkleinerer ist bereits an Bord.

PDFs verkleinern mit der Vorschau und dem Quartz-Filter

Zum Betrachten von PDF-Dateien gibt’s beim Mac die Vorschau-App. Und die kann mehr als nur die PDF-Dateien anzuzeigen. Mit einem simplen Trick lassen sich damit auch PDF-Dokumente verkleinern. Und das geht so:

1. Zuerst öffnen Sie in der Vorschau die gewünschte PDF-Datei, die verkleinert werden soll. Dazu reicht es meist, im Finder doppelt auf die PDF-Datei zu klicken, da die Vorschau beim Mac als Standard-PDF-Viewer eingestellt ist.

2. In der Vorschau rufen Sie den Befehl Ablage > Exportieren auf.

3. Im Speicher-Dialogfenster wählen Sie aus dem Listenfeld Quartz Filter den Eintrag Reduce File Size (Dateigröße reduzieren) auf. Quartz ist übrigens ein technischer Fachbegriff in der Programmierung und dort eine gängige Technik zum Bearbeiten von Grafiken.

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4. Jetzt müssen Sie nur noch einen neuen Dateinamen für die verkleinerte PDF-Datei eingeben und mit einem Klick auf Sichern die verkleinerte Version speichern.

Wie effektiv die Verkleinerung ist und wie stark die Dateigröße schrumpft, lässt sich leider nicht einstellen. Um wie viel die Datei kleiner wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa mit welchem Programm die PDF-Datei erstellt wurde (und ob dort evtl. schon eine Verkleinerung vorgenommen wurde), wie viele Seite die PDF umfasst und wie viele Grafiken sich darin befinden. Da sich Text stärker komprimieren lässt als Fotos, ist der Effekt bei PDFs mit viel Text größer als bei bildlastigen PDF-Dateien.

Erstaunlich: In seltenen Fällen sind die komprimierten Versionen sogar größer als das Original. Das passiert vor allem dann, wenn die PDF mit einem professionellen PDF-Programm erzeugt wurde, das bereits von Hause aus eine Komprimierung vorgenommen hat.

Adobe Acrobat XI: PDF-Dateien bearbeiten, teilen, zusammenführen, exportieren

Ob Sie nun PDF-Inhalte bearbeiten oder mehrere Dateien in einem PDF-Dokument zusammenführen wollen: Mit Adobe Acrobat XI erleichtern Sie sich den Arbeitsalltag.

http://www2.adobe-direct.com/getacrobatxi-4046a/de-DE/acrobat.htm?trackingid=KLMXY

 

Inhalte leicht wiederverwenden

 

PDF-Dateien mühelos bearbeiten

 

Online-Formulare für schnellere Antworten

 

Originalgetreue PDF-Dateien versenden

 

Mehrere Dateien zusammenführen

 

WhatsApp Dateien versenden: PDF-Dateien (und andere Dateitypen) per WhatsApp verschicken

Mit WhatsApp kann man nicht nur Nachrichten, Fotos und Videos verschicken. Auch das Versenden von Dateien wie PDF-Dokumenten, Filmdateien, längere Videos oder Dokumente ist prinzipiell mit WhatsApp möglich. Allerdings nicht mit den Standardfunktionen von WhatsApp. Von Hause aus bietet WhatsApp keine Möglichkeiten zum Verschicken von Dateien. Mit einem Trick und einer kostenlosen Zusatz-App geht’s trotzdem.

Mit CloudSend und Dropbox beliebige Dateien per WhatsApp verschicken, zum Beispiel PDFs oder längere Videos

Der Trick funktioniert über einem kleinem Umweg über die DropBox. Alles, was Sie zum Verschicken von Dateien mit WhatsApp brauchen ist:

  • CloudSend (kostenlos im Play Store). Mit dieser App lassen sich beliebige Dateien wie PDFs, Videos, Dokumente etc. vom Android-Smartphone in die Dropbox kopieren.
  • Ein Dropbox-Account als Zwischenspeicher für zu verschickende Dateien.

CloudSend und Dropbox braucht nur derjenige, der Dateien mit WhatsApp versenden möchte. Der Empfänger braucht die beiden Zusatz-Apps nicht. Der Empfänger erhält per WhatsApp einen Download-Link und kann die verschickte Datei direkt und ohne Zusatzaufwand herunterladen. Damit können Sie zum Beispiel auch längere Filme und Videos verschicken, da bei WhatsApp normalerweise für Videos eine Maximalgrenze (max. 16 MB bzw. maximal 45 Sekunden) gilt.

Und so funktioniert der Dateiversand mit WhatsApp im Detail:

1. Installieren Sie die App CloudSend. Die Installation von CloudSend ist nur auf dem Gerät notwendig, von dem Sie Dateien verschicken möchten.

2. Beim ersten Start melden Sie sich mit Ihren Dropbox-Zugangsdaten bei der Dropbox an.

3. CloudSend erstellt anschließend in Ihrem Dropbox-Account einen neuen Unterordner namens Apps | CloudSend. Hier landen später alle Dateien, die per WhatsApp verschickt werden sollen.

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4. Zum Verschicken einer Datei, wechseln Sie zum Beispiel zum Dateimanager oder in den Downloads-Ordner. Dort markieren Sie die Datei (links das Kästchen ankreuzen) und tippen oben rechts auf den Teilen/Share-Button…

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…und dann auf den neuen Sende-Eintrag “CloudSend”. Die Datei wird daraufhin sofort zur Dropbox hochgeladen.

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5. Wechseln Sie zurück zu CloudSend. In der Uploads-Liste erscheinen alle hochgeladenen Dateien. Zum Verschicken tippen Sie ganz rechts auf den Share-Button und dann ganz unten auf “WhatsApp”.

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6. Der Link zur Dropbox-Datei wird automatisch ins Chatfenster eingefügt. Jetzt nur noch den Empfänger auswählen und die Nachricht verschicken.

7. Der Empfänger erhält per WhatsApp den Dropbox-Download-Link zur Datei und kann diese direkt auf sein Smartphone herunterladen. Fertig ist der Dateitransfer per WhatsApp. Der Download funktioniert auf allen WhatsApp-Geräten, egal ob auf dem iPhone, Android, Blackberry oder Windows Phone.

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Google Chrome als PDF-Viewer: PDF-Dateien direkt im Chrome-Browser betrachten

Zum Öffnen von PDF-Dateien ist normalerweise ein PDF-Viewer wie der Adobe Reader oder Foxit erforderlich. Wer Chrome installiert hat, kann auf den aufgeblähten Adobe Reader verzichten. Denn PDF-Dateien lassen sich wunderbar direkt im Chrome-Browser betrachten. Drag and Drop genügt.

Chrome als PDF-Viewer verwenden

Damit Chrome zum PDF-Viewer wird, müssen Sie nur die gewünschte PDF-Datei mit gedrückter Maustaste in die Titelleiste des Chrome-Browsers ziehen. Am besten verkleinern Sie dazu das Chrome-Fenster, so dass Explorer oder Desktop sichtbar sind. Dann klicken Sie auf die PDF-Datei, halten die Maustaste gedrückt und ziehen sie – mit weiterhin gedrückt gehaltener Maustaste – in die Titelleiste von Chrome. Dort erscheint ein kleiner nach unten gerichteter Pfeil. Sobald Sie jetzt die Maustaste loslassen, zeigt Chrome in einem neuen Tab den Inhalt der PDF-Datei. Alternativ hierzu können Sie die PDF-Datei auch ins Hauptfenster ziehen und dort fallenlassen; dann wird allerdings kein neuer Tab geöffnet, sondern das PDF-Dokument im aktuellen Fenster angezeigt.

Alles wieder als PDF speichern

Der Drag-and-Drop-Trick klappt nicht nur mit PDF-Dateien, sondern generell mit fast jeder Datei. Chrome ist also nicht nur ein Browser, sondern zudem ein universeller Dateibetrachter. Textdokumente, Tabellen, Fotos – fast alles zeigt Chrome an. Ebenfalls praktisch: Alle betrachteten Dateien oder Webseiten lassen Sie als PDF speichern. Hierzu rufen Sie den “Drucken”-Befehl auf; etwa über das Kontextmenü oder die Tastenkombination [Strg][P]. Danach wählen Sie als Ziel “Als PDF speichern” – und schon wird aus dem derzeit angezeigten (egal ob Webseite, Foto, Textdokument oder PDF) eine neue PDF-Datei.

Texte aus gesperrten PDF-Dateien mit Google Chrome extrahieren

Wenn Textpassagen aus Word- oder Excel-Dokumenten herauskopiert werden sollen, wird das häufig mit Rechtsklick und den Befehlen “Kopieren” und “Einfügen” gemacht. Diese Vorgehensweise funktioniert auch bei PDF-Dokumenten, meistens jedenfalls. Die Ausnahme: Bei gesperrten PDF-Dateien ist das Herauskopieren von Texten nicht möglich. Damit es doch klappt, können Sie zu einem Trick greifen. Dieser funktioniert am besten mit Google-Chrome ab Version 21.

Gesperrte PDF? Kein Problem für Chrome

Um auch bei gesperrten PDF-Dokumenten Textpassagen zu kopieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie Google Chrome, und ziehen Sie mit gedrückt gehaltener Maustaste das gesperrte PDF-Dokument in ein aktives Tab.

2. Als nächstes drücken Sie die Tastenkombination [Strg][P]. Im Druckmenü wählen Sie im Bereich “Ziel” die Option “Als PDF speichern”.

3. Mit der Schaltfläche “Speichern” legen Sie nun eine Kopie des bereits vorhandenen PDF-Dokuments an, die keine Sperre mehr enthält.

3. Nun können Sie wie gewohnt mit den üblichen Arbeitsschritten den Text aus dem ehemals gesperrten PDF herauskopieren.

Wichtig: Denken Sie an eventuelle Urheberrechte, wenn Sie den herauskopierten Text weiter verwenden möchten.

PDF to Word: In drei Schritten PDF-Dateien online in Word-Dokumente konvertieren

PDF-Dokumente sind gegen ungewollte Veränderung relativ gut geschützt. Dennoch ist es manchmal erforderlich, ein PDF-Dokument zu ändern. Die Bearbeitung solcher Dokumente setzt ein PDF-Bearbeitungsprogramm wie Adobe Acrobat oder Nitro PDF voraus. Die Preise für solche Programme schwanken sehr stark. Acrobat X Standard kostet online € 196,35, der Nitro PDF Professional dagegen nur € 99,99 und ist laut Angabe des Anbieters eine vollständige Alternative zu Adobe Acrobat. Ein PDF-Reader, der kostenlos im Web erhältlich ist, ermöglicht dagegen nur die Anzeige von PDF-Dokumenten. Wer also nur hin und wieder mal PDF-Dokumente ins Word-Format umwandelt, der ist mit dem kostenlosen Onlinedienst “PDFtoWord.com” bestens bedient. Damit machen Sie aus PDF-Dateien Word-Dokumente.

Aus PDFs Word-Dokumente machen

Die Bedienung des Online-Formatwandlers ist wirklich sehr einfach. In nur drei Schritten ist die PDF-Datei hochgeladen und automatisch konvertiert. Dabei kann man zwischen zwei Formaten (.doc und .rtf) wählen. Die in Word umgewandelte Datei wird Ihnen nach ein paar Minuten per Email gesendet.

Vorab ein kleiner Tipp: Wenn Ihr Spam-Filter sehr empfindlich ist, fügen Sie vorab die E-Mail-Adresse “no-reply@mail.pdftoword.com” in die Whitelist ein, sonst könnte die E-Mail mit den Word-Dokument im Spamordner landen.

Und so funktioniert es:

1. Starten Sie Ihren Internet-Browser, und rufen Sie die Webseite “www.pdftoword.com” auf.

2. Geben Sie bei Schritt 1 den Speicherort der PDF-Datei an, oder klicken Sie auf den Button “Durchsuchen”, und navigieren Sie zum Speicherort der PDF-Datei.

3. Im Schritt 2 geben Sie das Format vor, in das konvertiert werden soll. Sie haben die Wahl zwischen “.doc” und “.rtf”, wobei das Word-Format “.doc” schon voreingestellt ist.

4. Im dritten Schritt geben Sie nur noch Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken auf die Schaltfläche “Konvertieren”.

5.  Während des Hochlade-Prozesses darf der “Uploading”-Bildschirm nicht geschlossen werden.

 

Nach dem Upload schließt sich der Bildschirm automatisch. Nach ein paar Minuten ist die konvertierte Datei in Ihrem E-Mail-Posteingang.

 

Fazit: Auch wenn die konvertierte Word-Datei nicht hundertprozentig das gleiche Erscheinungsbild wie die Orginal-Datei aufweist, ist die Konvertierung doch sehr anständig durchgeführt worden. Die Formatierung ist auch sehr gut, da hier die komplette Palette an Formatierungs- und Layoutwerkzeugen zur Anwendung kamen. Das erleichtert die weitere Bearbeitung immens. Beim nachfolgenden Bild sehen Sie links die ursprüngliche PDF-Datei, rechts das umgewandelte Word-Dokument.

 

Tipp: Natürlich können PDF-Dateien auch in das Excel-Format konvertiert werden. Dazu rufen Sie diese Webseite auf.