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Inhaltsverzeichnis eines Ordners in Windows erstellen und ausdrucken

Wenn es mal erforderlich ist, den Inhalt eines Windows-Verzeichnisses zu dokumentieren, wird meistens ein Screenshot angefertigt und dann ausgedruckt. Gegen diese Methode spricht zum Beispiel, dass der Druck meist mehr Tinte/Toner verbraucht und nicht immer per E-Mail versendet werden kann. Auch eine nachträgliche Bearbeitung dieser Liste ist nicht ohne weiteres möglich. Vorteilhafter ist in solchen Fällen die Listenerstellung im Text-Format.

EDITIERBARES INHALTSVERZEICHNIS ERSTELLEN

Dies ist mit ein paar wenigen Mausklicks über die Eingabeaufforderung blitzschnell erledigt. Als erstes rufst du das betreffende Verzeichnis über den Windows Explorer auf. Dann drückst und hältst du die Taste [Umschalt] und klickst dabei mit der rechten Maustaste in einen freien Bereich im rechten Anzeigebereich. Im Kontextmenü wählst du dann den Eintrag Eingabeaufforderung hier öffnen aus.

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In der Kommandozeile gibst du den Befehl dir>list.txt ein und bestätigst ihn mit [Eingabe].

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Dieser Befehl erzeugt im ausgewählten Ordner die Datei List im Format .txt, die editierbar ist und über Datei | Drucken ausgedruckt werden kann.

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NUR DRUCKEN IST AUCH MÖGLICH

Das Drucken des Inhaltsverzeichnisses ist auch als Direktdruck ohne vorherige Erstellung einer Text-Datei möglich.

Dazu klickst du im Verzeichnisbaum des Windows-Explorers mit der rechten Maustaste auf den Ordnernamen, dessen Inhaltsverzeichnis benötigt wird.

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Der Kontextmenü-Eintrag Print Directory Listing erzeugt einen sofortigen Druckauftrag, ohne Umweg über eine Texteditor-Datei.

Google Cloud Print

Google hat kürzlich den Startschuss für die Beta-Phase von Google Cloud Print gegeben. Der Dienst kann dazu genutzt werden, um von jedem Internet-fähigen Gerät aus Inhalte auf einem Drucker auszugeben. Der Drucker muss dazu also nicht am Gerät direkt angeschlossen sein. Das ist insbesondere praktisch für Smartphone-Nutzer. Aber gleich vorweg: Google Cloud Print befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase, hat noch einige Einschränkungen und die Beta richtet sich an US-Anwender. Wir zeigen Ihnen, wie Sie als deutscher Anwender dennoch Google Cloud Print ausprobieren können.
Die Voraussetzungen, um Google Cloud Print ausprobieren zu können:
Um Google Cloud Print Beta auszuprobieren, benötigen Sie einen Google-Mail-Zugang

  • Google Mail muss auf die US-Sprache umgestellt werden. Dazu rufen Sie in Google Mail die Einstellungen auf und wechseln in den Reiter „Allgemein“. Hier wählen Sie unter „Sprache“ und „Google Mail-Anzeigesprache“ im Drop-Down-Menü „English (US)“ aus.
  •  Nun benötigen Sie eine Google-Chrome-Variante, die bereits Google Cloud Print unterstützt. Das ist bei der aktuellen Beta von Google Chrome der Fall, die die Versionsnummer 9.0.587.86 Beta trägt und auf dieser Seite erhältlich ist.
  •  Installieren Sie die Beta von Google Chrome und starten Sie diese dann. Wichtig: Um Google Cloud Print nutzen zu können, muss die US-Variante von Google Chrome genutzt werden. Dazu klicken Sie nach der Installation und dem Start von Google Chrome auf das Werkzeug-Symbol und klicken dann im Menü auf „Optionen“. Wechseln Sie nun in den Reiter „Details“ und klicken dann unter „Web-Content“ auf den Button „Schriftart- und Spracheinstellungen ändern“. Im neuen Fenster wechseln Sie nun in den Reiter „Sprachen“ und wählen unten unter „Google Chrome-Sprache“ im Drop-Down-Menü „English (United States)“. Starten Sie nun den Browser neu.
Die Grund-Voraussetzungen für die Nutzung von Google Cloud Print sind nun erfüllt. Nun widmen wir uns dem Einrichten von Google Cloud Print:
  • Starten Sie Google Chrome und klicken Sie anschließend auf das Werkzeug-Icon. Im sich nun öffnenden Menü wählen Sie „Options“ aus.
  •  Wechseln Sie nun in den Reiter „Under the Hood“ und scrollen ganz nach unten bis „Google Cloud Print“. Hier klicken Sie nun auf den Button „Sign in to Google Cloud Print“.
  •  Loggen Sie sich mit ihren Google-Mail-Zugangsdaten ein. Bei bestimmten Google-Mail-Adressen hat der Dienst noch Probleme, die Google lösen muss. Das trifft beispielsweise auf Google-Mail-Adressen zu, die Großbuchstaben nutzen. Sollte die Anmeldung nach einem Klick auf „Sign in“ zu lange dauern, brechen Sie den Vorgang ab und versuchen Sie es erneut.
  • War die Anmeldung erfolgreich, dann fordert Sie Google Cloud Print auf, eine Test-Seite auszudrucken, indem Sie auf den Button „Print a Test Page klicken“.