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PiHole – Sicher und werbefrei surfen mit dem Raspberry Pi

Als Mediacenter oder IoT-Lösung – der Bastelrechner Raspberry Pi ist vielseitig einsetzbar. Mit Pihole macht er sogar euer gesamtes Netzwerk werbefrei und frei von Trackern. So richtet ihr die Software Schritt für Schritt einKling.

Was ist der Unterschied von Pihole zu einem Adblocker?

Warum einen Raspberry Pi mit etwas ausstatten, das ein Adblocker im Browser auf den ersten Blick auch kann? Weil Adblocker-Plugins etwas anders funktionieren und aufgerufene Websites erst blocken, sobald sie euren PC, Mac oder das Smartphone erreicht haben. Pihole hat einen anderen Ansatz, denn es blockt Tracker, Viren-verseuchte Websites und Werbung auf DNS-Ebene.

Das heißt, dass das Pihole quasi alles ausfiltert, bevor es an die Geräte im Netzwerk ausgeliefert wird. Wie ein Sieb, das zwischen eurem Router und allen Geräten im Netzwerk arbeitet. Und es bringt den Vorteil mit, dass diese Geräte auch in den nativen Apps werbefrei sind – und nicht nur mit Plugins oder speziellen Apps. Ich blicke in deine Richtung, iPhone.

Weniger Tracking, mehr Speed

Weniger Tracker bedeuten auch gleichzeitig mehr Privatsphäre, denn die eingebauten Filter sorgen dafür, dass deutlich weniger Informationen über euer Surfverhalten gesammelt werden können. Pihole ist zwar kein Tails oder Tor, das euren Traffic über fünf Millionen Proxies und dann noch mal zur Venus schickt, blockt aber sehr viele Anbieter und gefährliche Seiten.

Weniger Werbung und weniger Gefunke von Trackern und Analytics-Anbietern bedeutet zudem weniger Traffic und schnellere Ladezeiten von Websites und Apps. Na, überzeugt? Das alles braucht ihr für die Einrichtung.

Diese Hardware brauchst du für den Raspberry Pi mit Pihole

  • Einen Raspberry Pi – im Grunde tut es jeder Raspberry, auch der Raspberry Pi 1 oder Zero. Wir empfehlen euch jedoch einen Raspberry Pi 3 und aufwärts, um die Weboberfläche vom Pihole flott nutzen zu können.
  • Ein Netzteil – oder einen USB-Anschluss mit 2A-Output oder mehr.
  • Eine Micro-SD-Karte und einen SD-Adapter, der Karten meistens beiliegt.
  • Optional: Ein Gehäuse für den Raspberry Pi.
  • Optional: Einen Hoodie, da ihr ein paar einfache Shell-Befehle kopieren werdet und dabei aussehen müsst, wie ein Hacker.

Software für Pihole

 

 

Vorbereitung der SD-Karte

  1. Ladet euch im ersten Schritt Balenaetcher (oder eine der oben erwähnten Alternativen) herunter und installiert das Tool. Balenaetcher braucht ihr, um das Betriebssystem für den Raspberry Pi auf der SD-Karte zu „installieren“. Das Image öffnen und die Dateien kopieren funktioniert übrigens nicht, da eine Partitionstabelle auf die Micro-SD-Karte geschrieben werden muss.
  2. Raspberry Pi OS findet ihr hier, wobei ihr für das Pihole nur die „Lite“-Version braucht. Bei der Veröffentlichung dieses Artikels ist das Raspberry Pi OS (32-bit) Lite (basierend auf Debian Buster). Ihr könnt aber auch die 64-Bit-Variante installieren oder die Version mit einer Desktopumgebung, falls ihr den Raspberry Pi mit Pihole noch für andere Dinge verwenden wollt.
  3. Startet Balenaetcher, wählt die heruntergeladene und entpackte Datei und dann die Micro-SD-Karte aus, die nun mit oder ohne Adapter in eurem PC stecken sollte. Checkt bitte vorher, dass ihr die richtige Micro-SD-Karte und nicht eine externe Festplatte oder den USB-Stick auswählt (den mit dem geheimen Ordner, den Mutti niemals sehen sollte).
  4. Balenaetcher schreibt das Raspberry Pi OS auf die SD-Karte, und somit wäre das gute Stück dann auch schon bereit für den Einsatz. Steckt die Karte in euren Raspberry und stöpselt ihn mit einem HDMI- und am besten einem Netzwerkkabel verbunden an die Strombuchse. Ihr braucht zudem eine Tastatur mit Bluetooth-Adapter oder ganz oldschool eine mit Kabel.

 

 

Voreinstellungen des Raspberry Pi OS

Nachdem der Raspberry Pi gebootet hat (was ein wenig nach „Matrix“ aussieht), loggt ihr euch mit folgenden Logindaten und Passwort ein:

pi
raspberry

(beziehungsweise „raspberrz“, da die Tastatur noch auf Englisch eingestellt ist)

Ich bin zwar kein Hellseher, nehme aber an, dass ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit eine deutsche Tastatur nutzt. Damit das auch der Raspberry weiß, gebt ihr im Terminal ein:

sudo raspi-config

In dem Konfigurationstool hüpft ihr zu Punkt 4 (Localisation Options) und stellt im nächsten Schritt die Locale unter I1 auf Deutsch (DE), die Timezone (I2) auf Berlin, das Keyboard Layout (I3) auf Deutsch (DE) und WLAN Country (I4) ebenfalls auf DE. Die Punkte wählt ihr mit der Space-Taste an oder ab und wechselt mit Tab auf „Select“ beziehungsweise „Back“. Nach etwas Gerödel verlasst ihr das Menü über „Finish“ und startet den Raspberry am besten neu, mit:

sudo reboot

Nach dem Neustart ändert ihr zunächst das Passwort, damit Mr. Robot nicht so einfach Zugriff auf euren Raspberry Pi hat. Loggt euch ein (diesmal mit hoffentlich deutschem Tastaturlayout) und gebt ein:

passwd

Gebt euer aktuelles Passwort ein (raspberry) und dann euer neues, das ihr am besten in einem Passwortmanager speichert. Um das Betriebssystem auf den neuesten Stand zu bringen, führen wir ein Update durch, mit:

sudo apt update && sudo apt -y upgrade && sudo apt-get -y dist-upgrade && sudo apt -y autoremove && sudo apt -y autoclean && sync && sudo reboot

Nach dem Neustart installiert ihr nun Pihole und macht euch erstmal zum root, da Pihole bestimmte Rechte für die Installation braucht:

sudo passwd root

Vergebt jetzt ein temporäres Passwort und loggt euch als root ein, mit:

su -


Deutsche Tastatur:

  1. sudo raspi-config
  2. Punkt 4 Localisation Options
  3. l3 Change Keyboard Layout
  4. PC generic de 105 tecles (intl.)
  5. Runtergehen auf „Andere“
  6. Das Wort Duits suchen und bestätigen
  7. Dann nach oben und DUITS auswählen
  8. und dann geht es komischerweise wie gewohnt weiter
 

 

 

Die Installation von Pihole auf dem Raspberry Pi

Pihole bietet eine übersichtliche Oberfläche, mit der ihr weitere Einstellungen vornehmen könnt. 

Falls ihr nicht wisst, welche IP euer Pihole hat, findet ihr es so raus und notiert es am besten:

hostname -I

(das ist ein großes I, wie „Ihhh“, kein L)

Jetzt installiert ihr das Pihole über das Skript:

curl -sSL https://install.pi-hole.net | bash

Sollte das nicht funktionieren, weil curl fehlt, könnt ihr auch Folgendes tun:

wget -O basic-install.sh https://install.pi-hole.net
sudo bash basic-install.sh

 

Bei Problemen findet ihr weitere Infos zur Installation auf der GitHub-Seite von Pihole. Das Skript installiert und arbeitet ein bisschen vor sich hin und wird euch zwischendurch einige Fragen stellen, die ihr wie folgt, beantworten könnt:

 

Select Upstream DNS Provider: Cloudflare oder Google oder einer eurer Wahl.

Select Lists: Wählt hier einfach alle Listen aus.

Select Protocols: IPv4 und/oder IPv6, falls ihr IPv6 nutzt.

Do you want to use your current network settings as a static address: Gebt hier die IP-Adresse des Raspberry Pi ein, die euer Router zugewiesen hat (beziehungsweise Enter), und wählt den Router als Gateway aus – meist 192.168.0.1, aber prüft es zur Sicherheit nochmal in den Einstellungen eures Routers.

Do you wish to install the web admin interface: Ja, denn hier nehmt ihr nachher Einstellungen vor und seht, was das Pihole alles filtert.

Do you wish to install the web server (lighttpd): Ja, denn ohne läuft auch die Weboberfläche nicht oder ihr müsst euch den Server anders zusammenfrickeln.

Do you want to log queries: Ja, sofern ihr die Zugriffe in Logdateien speichern wollt.

Select a privacy mode for FTL: Je nachdem, ob ihr ein öffentliches Netzwerk betreibt oder die Anfragen schlicht und einfach komplett anonymisieren wollt (hallo DSGVO), könnt ihr hier einstellen, was genau geloggt wird.

 

 

Nach der Installation zeigt euch das Skript die Adresse des Pihole als IPv4 und/oder IPv6 sowie das Passwort für die Weboberfläche an. Loggt euch wieder als root aus und auch ein Neustart kann nicht schaden:

exit
sudo passwd -dl root
sudo reboot

 

 

Pihole als DNS-Server des Routers eintragen

Im Grunde könnt ihr den Raspberry nun an seinen Zielort verfrachten. Er braucht nur noch Strom und ein Netzwerkkabel zu eurem Router. Das Pihole funktioniert im Grunde auch per WLAN, sofern es nicht der ganz alte Raspberry Pi 1 ist. Für eine stabile Verbindung, und um etwas Frickelei zu vermeiden, solltet ihr aber ein Netzwerkkabel nutzen. Wer den Raspberry Pi übrigens nicht kennt: Das Teil hat leider keinen An- oder Aus-Schalter. Ihr macht ihn an, wenn ihr das USB-Kabel anstöpselt und fahrt ihn am besten herunter mit:

sudo shutdown now

Dann könnt ihr ihn vom Strom trennen und wieder anklemmen, wenn ihr ihn einschalten wollt. Im Idealfall wird er aber die ganze Zeit durchlaufen und Trackinganfragen, Werbung und anderen Firlefanz auf DNS-Ebene blocken. Damit das funktioniert, müsst ihr das in einem letzten Schritt eurem Router mitteilen.

Pihole müsst ihr im Backend der Fritzbox als DNS-Server eintragen. Hier unterscheiden sich die Modelle bei ihrer Weboberfläche natürlich. Bei der Fritzbox findet ihr die Einstellung unter Internet > Zugangsdaten > DNS-Server.

Hier gebt ihr die IPv4- und/oder die IPv6-Adresse eures Pihole ein. Als Alternative empfiehlt sich noch ein zweiter DNS-Server, falls ihr den Raspberry mal wechseln, aber dennoch weiter Internet haben wollt. Hier bieten sich Cloudflare (1.1.1.1) oder Googles DNS-Server (8.8.8.8) an, aber ihr könnt natürlich nehmen, was ihr wollt.

 

 

Die Weboberfläche und weitere Einstellungen

Im Grunde sollte alles out-of-the-box funktionieren. Ihr könnt euch die Weboberfläche vom Pihole ansehen, indem ihr die IP-Adresse im Browser angebt und ein „/admin/“ anhängt, zum Beispiel:

http://192.168.0.10/admin/

Loggt euch mit dem Passwort aus der Installation ein und ihr könnt euch auf dem Dashboard ansehen, wie viele Anfragen vom Pihole geblockt worden sind, welche Domains und Tracker das waren und so weiter. Wenn ihr die Listen aktuell halten wollt, könnt ihr unter dem Punkt Tools > Update Gravity auf Update klicken.

Eine Allow-Liste findet ihr ebenfalls im Menü links und ihr werdet sie das eine oder andere Mal brauchen, denn manchmal blockt Pihole relativ harmlose Werbetracker oder versaut euch Links in Newslettern, da diese meist über Tracking-Tools laufen. Setzt die entsprechenden Domains dann einfach auf die Liste oder schaltet Pihole kurzzeitig mit einem Klick auf Disable aus und wählt, für wie lange er ausbleiben soll.

Wer möchte, kann das Pihole auch als DHCP-Server nutzen, DNSSEC aktivieren, als rekursiven DNS-Server mit Unbound nutzen, weitere Adblock-Listen hinzufügen oder die Allow-Lists automatisch updaten lassen. Auf die gehört übrigens auch www.t3n.de – ist ja klar. Wie ihr das alles anstellt, erfahrt ihr hier:

Als kleiner Tipp: Wenn das Blocken mal nicht direkt funktioniert, wartet ein paar Minuten, bis euer Netzwerk das Pihole als DNS-Server „vermittelt“ hat. Oder startet euer Gerät ein Mal neu. Das gleiche gilt auch, wenn ihr das Pihole im Menü kurzzeitig ausschaltet, denn ein paar Sekunden lang wird es Tracker immer noch blocken.

 


Neue Ad-Block Filterlisten in Pi-hole einbinden

 

Standardmäßig enthält Pihole 5.0 aktuell 7 Filterlisten zum Blocken von Domains bzw. Webseiten. Diese ermöglichen Pihole das Filtern von unerwünschten Inhalten wie z.B. Werbebannern oder unerwünschten Scripten. Durch das Hinzufügen weiterer Filterlisten lässt sich die Zahl der unerwünschten Domains sehr einfach erhöhen. Wir wollen euch heute zeigen, wie ihr euren Pi-hole noch besser im Ad-Blocking machen könnt.

Filterlisten gibt es wie Sand am Meer. Wichtig ist, dass diese Listen gepflegt werden, denn die Listen werden nicht nur einmal in Pihole eingebunden, sondern regelmäßig auf Änderungen geprüft. Wir haben für euch ein paar Listen bzw. Webseiten zusammengetragen:

for blocklists i’m using

https://raw.githubusercontent.com/StevenBlack/hosts/master/hosts https://mirror1.malwaredomains.com/files/justdomains http://sysctl.org/cameleon/hosts https://zeustracker.abuse.ch/blocklist.php?download=domainblocklist https://s3.amazonaws.com/lists.disconnect.me/simple_tracking.txt https://s3.amazonaws.com/lists.disconnect.me/simple_ad.txt https://hosts-file.net/ad_servers.txt https://raw.githubusercontent.com/HenningVanRaumle/pihole-ytadblock/master/ytadblock.txt https://github.com/anudeepND/youtubeadsblacklist/blob/master/domainlist.txt https://v.firebog.net/hosts/lists.php?type=tick

for blacklists i’m using

ad.doubleclick.net clients6.google.com googleads.g.doubleclick.net i1.ytimg.com pagead2.googlesyndication.com pubads.g.doubleclick.net r1—sn-vgqsen7z.googlevideo.com r1.sn-vgqsen7z.googlevideo.com r17—sn-vgqsenes.googlevideo.com r2—sn-vgqs7n7k.googlevideo.com r20—sn-vgqs7ne7.googlevideo.com r20.sn-vgqs7ne7.googlevideo.com r4—sn-vgqs7nez.googlevideo.com r4.sn-vgqs7nez.googlevideo.com securepubads.g.doubleclick.net static.doubleclick.net www.youtube-nocookie.com

I’ve had decent success with this regex

^r[0-9]*([-]{1,3}|.)sn-[a-z0-9]{4,}-[a-z0-9]{4,}\.googlevideo

It’s not perfect, but does block about 80% of the ads that play during streaming, but only about 40% of the ads that play before the video begins.

 

 

Einbinden neuer Filterlisten in Pi-Hole

Ab der Version 5 von Pi-Hole befindet sich die Verwaltung der Filterlisten im Gruppen-Management der Software. Ihr könnt mehrere Gruppen definieren, die dann auf unterschiedliche Blocklisten zugreifen können.

 
Nach dem Einbinden neuer Blocklisten müssen diese noch über die im Bereich Tools vorhandene Funktion Update Gravity in Pi-Hole aktiviert werden.
 
 

pihole5-list-tool

Installing Python packages

sudo apt update
sudo apt install python3-picamera

sudo apt install python3-pip

installation

If you don’t sudo pip3 install, things won’t work – possibly in a very confusing way. Definitely on Raspbian 10, so probably before that.

$ sudo pip3 install pihole5-list-tool --upgrade

usage / running

Simply run:

$ sudo pihole5-list-tool

Finishing up

After adding lists, they must be loaded by running:

$ pihole -g

 

 

 

allowlists

Currently the only source for maintained whitelists is anudeepND’s allowlist. They are presented as:

  • Allowlist Only – Domains that are safe to allow i.e does not contain any tracking or

      advertising sites. This fixes many problems like YouTube watch history,
      videos on news sites and so on.
    
  • Allowlist+Optional – These are needed depending on the service you use. They may contain some

      tracking sites but sometimes it's necessary to add bad domains to make a
      few services to work.
    
  • Allowlist+Referral – People who use services like Slickdeals and Fatwallet need a few sites

      (most of them are either trackers or ads) to be whitelisted to work
      properly. This contains some analytics and ad serving sites like
      doubleclick.net and others. If you don't know what these services are,
      stay away from this list. Domains that are safe to whitelist i.e does
      not contain any tracking or advertising sites. This fixes many problems
      like YouTube watch history, videos on news sites and so on.
    

ad/blocklists

Currently the only source for maintained blocklists is firebog.net

  • Non-crossed lists: For when someone is usually around to whitelist falsely blocked sites
  • Ticked lists: For when installing Pi-hole where no one will be whitelisting falsely blocked sites
  • All lists: For those who will always be around to whitelist falsely blocked sites

 

Zusätzliche Whitelists

Gibt es, um mal welche zu nennen:

Aber die Ersteller/Verwalter von Blocklists sollten Einträge aus solchen Whitelists eigentlich bereits aus ihren Listen entfernt haben.

 


IP-Adresse oder sonstige Netzwerkeinstellungen ändern

Reconfigure pi hole via command line: pihole -r

You can also change ip address in

/etc/pihole/setupVars.conf

 

 


 

Updating

Updating is as simple as running the following command:

pihole -up

 


 

How do I set or reset the Web interface Password?

The Web interface password needs to be reset via the command line on your Pi-hole. This can be done locally or over SSH. You will use the pihole command to do this:

pihole -a -p

You will be prompted for the new password. If you enter an empty password, the password requirement will be removed from the web interface.

Bemaßung in Adobe Illustrator

Sind technische Maßstabszeichnungen mit Adobe Illustrator möglich ?

In Illustrator selbst kann man es nicht einstellen. Auch Adobe bietet keine Plugins an.

Neben CADtools gibt es noch BPT Pro http://www.baby-universe.co.jp/…in/products/bpt-pro/ und VectorScribe, das allerdings nur eine Bemaßung in frei definierbarem Maßstab anbietet, aber nicht das maßstäbliche Erstellen von Objekten.

Um eine Zeichnung in Illustrator zu bemaßen gibt es folgenden (kostenlosen) Trick:

EazyDraw ist vollfunktionsfähig – pro Datei darf man nur 20 Objekte erstellen. Aber das macht nichts – ist auch nicht schlimm, dass das Arbeiten damit teilweise grottig schlecht ist. Wir haben ja Illustrator. 🙂

Man erstellt die Zeichnung in Illustrator, kopiert sie und setzt sie in EazyDraw ein.

Dann > Werkzeuge > Konvertieren in > Vektorgrafik
Dann > Format > Gruppierung > Gruppierung aufheben

Dann wählt man die Palette „Bemaßung“ aus
Dann wählt man die Palette „Pfeile“ aus
Dann > Aussehen > Technisch (!!!!)

Wenn man fertig ist, alles wieder kopieren und in Illustrator wieder einsetzen (wahlweise nur die Bemaßungen mit den Pfeilen).

Das funktioniert gut und schneller als alles andere, was ich bisher probiert habe.

WordPress auf eine neue Domain übertragen / umziehen. So geht’s richtig.

Geniales Tool, das alles direkt per FTP und Assistent erledigt: Migrate Guru

 

  • auf der Quellseite das Plugin installieren
  • Ziel-Server einen FTP-Zugang einrichten, der direkt auf die Root zeigt
  • künftige URL und FTP-Zugangsdaten im Migrate-Guru auf der Quellseite eintragen
  • als Destination-Path die Root eintragen: /

 

Ein anderes gutes Tool: BackupBuddy 
(BackupBuddy hat mir übrigens auch schon geholfen einen WordPress-Fehler – Java – zu finden, welchen ein anderes, aktiviertes Plugin verursacht hat. Ansonsten mit P3 Profiler oder Query Monitor nach Fehlern suchen…)

 

Ein Umzug deines WordPress Blogs steht an, du weißt aber nicht wie du das anstellen sollst? Ich zeige dir, wie du deinen Blog richtig von einem Server auf den Anderen umziehst.

Vielleicht hast du schon einmal deinen Blog oder eine andere WordPress Installation umziehen müssen. Zum Beispiel wenn du eine Testinstallation oder ein Kundenprojekt von deinem lokalem Webserver auf den Webspace im Internet übertragen musst.

Dabei wirst du bestimmt schon mitbekommen haben, das es nicht ganz so einfach ist ein fertig konfiguriertes WordPress zu übertragen. Eigentlich sind ja nur die Dateien und die Datenbank auf den Server zu übertragen. Anschließend die Zugangsdaten der Datenbank in der Konfiguration anpassen und fertig. So einfach ist es bei WordPress leider nicht! Der Teufel steckt hier im Detail.

Bei anderen CMS Systemen wie Drupal mag das funktionieren, bei WordPress aber leider nicht. Darum habe ich ewig im Netz recherchiert um eine wirklich umfassende Lösung zu entwickeln, die auch wirklich funktioniert.

Die Probleme eines WordPress Umzugs

Es gibt viele Anleitungen für im Internet, wie man einen Server-Umzug oder Domain-Umzug von WordPress macht. Dort ist immer die Rede davon, das du das Datenbank-File, welches du per phpMyAdmin gesichert hast, mit der „Suchen/Ersetzen“-Funktion eines Texteditors die alte Domain mit der Neuen ersetzt.

So habe ich das auch immer probiert und es hat nicht funktioniert. Ich musste anschließend immer die Theme Einstellungen neu einrichten, oder einige Plugins haben nicht mehr funktioniert und mussten komplett neu eingerichtet werden. Also bin ich selber dem Problem auf den Grund gegangen.

Der Übeltäter eines WordPress Server-Umzugs oder Domain-Umzugs oder sogar nur ein Domain-Wechsel ist die Datenbank. Genauer gesagt, die Art und Weise wie WordPress die Daten dort ablegt. WordPress speichert die vollen Verzeichnispfade, sowie die Domain mehrfach serialisiert in den Einstellungen. Diese müssen vor dem Einspielen auf den neuen Server im der Datenbank Datei auf die neuen Werte korrigiert werden.

Und es kommt noch schlimmer. WordPress speichert diese Einstellungen zusätzlich noch serialisiert. Da heißt die Anzahl der Zeichen wird zusätzlich auch gespeichert. Dadurch funktioniert ein einfaches Suchen und Ersetzen funktioniert also nicht.

Wenn ich jetzt z.B. die Domain. in der Datenbank durch http://meine-neue-seite.de ersetze, stimmt zwar die Domain, aber die Anzahl der Zeichen hat sich geändert. Hier müsste dann anstelle einer 24 muss dort dann eine 29 stehen, wie nachfolgendes Beispiel zeigt.

01_wp_sicherung_serialisierte_anzahl

Serialisierte Zeichenketten in WordPress

Diese Änderungen müssen nicht nur für die Domain erfolgen sondern auch für die Einträge in der Datenbank, wo WordPress den Pfad des Verzeichnis gespeichert hat. In meinem Fall waren das bei einer sehr großen WordPress Webseite, mit ca. 60 Plugins ca. 13000 Einträge. Wie du siehst, das kann man sich nicht mehr per Hand erledigen.

Nachdem ich dir jetzt erläutert habe, wo die Probleme bei einem WordPress Umzug liegen, zeige ich dir im nächsten Abschlitt die Lösung dieser Aufgabe.

So ziehst du dein WordPress richtig um

In dieser Schritt für Schritt – Anleitung zeige ich dir wie du dein WordPress sicher und einfach auf den neuen Webspace überträgst. Und anschließend funktionieren auch wirklich alle Einstellungen wie gewohnt.

Schritt 1

Als erstes lädst du alle Dateien deiner WordPress-Installation mit einem FTP-Programm von dem Server auf deinen lokalen Computer herunter. In dem Fall meine ich natürlich die Quell-Installation. Ich verwende dafür das kostenlose FTP Programm FileZilla. Du kannst dafür aber auch jedes andere FTP-Programm verwenden.

Das kann je nach Größe deines WordPress Blogs einige Zeit in Anspruch nehmen. Bei mir waren es nach ca. 2 Jahren ca. 4 GB. Sicherlich auch, weil hier einige Komplettsicherung meines Backup-Plugins dabei waren.

Schritt 2

Jetzt installierst du in deinem bestehenden und noch lauffähigen WordPress-Blog das Plugin „WP Migrate DB„. Dieses Plugin findest du wie gewohnt über die Plugin Suche von WordPress oder in im offiziellen Plugin Directory auf Wordpress.org.

Das Plugin gibt es in einer kostenlosen und in einer kostenpflichtigen Version. Die kostenlose Version reicht aber für deinen Umzug aus und es leistet sehr gute Dienste. Nach erfolgreicher Installation findest du das Plugin unter dem Menüpunkt „Werkzeuge -> Migrate DB“.

02_wp_sicherung_wp_migratel

WordPress Plugin WP Migrate DB

„WP Migrate DB“ zeigt dir auf der Migrate-Seite die derzeitigen Einstellungen für deine Domain und deinen Server-Pfad in den feldern unter „Find“. Hier befindet sich deine WordPress Installation derzeitig. Jetzt musst du nur in den rechten Feldern unter „Replace“ den neuen Domain-Namen und den neuen Server-Pfad eintragen. Die Felder für die URL und den Pfad sind bereits aufgeführt.

 

 

03_wp_sicherung_wp_migrate_einstellungen_1

WP Migrate DB – Pfade eintragen

Wenn sich zum Beispiel deine Domain oder der Server-Pfad nicht ändert, musst du hier in den Replace-Feldern die gleichen Daten eintragen, wie bei „Find“. Den Server-Pfad des neuen Servers erfährst du aus der PHPinfo.

Leere Textdatei unter phpinfo.php abspeichern und folgendes einfügen:

<?php
// Show all information, defaults to INFO_ALL
phpinfo();
?>

Danach per FTP-Client auf den Server übertragen und via http://www.meine-seite.de/phpinfo.php aufrufen. 

Den absoluten Pfad findet man unter dem Punkt:

_SERVER[„DOCUMENT_ROOT“]

 


 

Exkurs: Den absoluten Pfad ermitteln

Für einige arbeiten im Internet ist es erforderlich den absoluten Pfad (DOCUMENT ROOT) zu ermitteln, am einfachsten ist dies mit einer einfachen PHP – Datei. Dazu öffnen wir einen ganz normalen Texteditor (nicht Word!), und kopieren den nachfolgen Code in diese leere Textdatei und speichern diese Datei unter dem Dateinamen absoluter-pfad.php ab.

Hier der Code:

<?php $pfad = getcwd();
echo $pfad;
?>

Nun laden wir diese Datei mittels FTP in das Verzeichnis, von dem wir den absoluten Pfad ermitteln wollen, nach dem hochladen rufen, wird die Datei absoluter-pfadt.php im Browser auf, also www.ihre-domain.de/absoluter-pfad.php oder www.ihre-domain.de/verzeichnis-xyz/absoluter-pfad.php und bekommen nun den absoluten Pfad angezeigt.

 

Absoluten Pfad ermitteln auf einem kleinen Umweg

Das funktioniert am einfachsten über das Anti-Malware-Tool von GOTMLS.NET. Beim Scannen wird das Stammverzeichnis unter „Scan Details“ angezeigt. (Außerdem holt man sich keine Malware auf den neuen Server 😜 )
 

 


 

 

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WP Migrate DB – Erweiterte Einstellungen

Im unteren Bereich kannst du weitere Einstellungen anhaken. Dazu musst du den Bereich „Advanced Options“ aufklappen. Hier hast du zusätzlich die Möglichkeit zu entscheiden, ob du bestimmte DB-Einträge, wie Revisionen, Spam.Kommentare oder temporär gecashte Daten nich mit exportieren möchtest. Damit kannst du dein Export-File kleiner halten. Jetzt solltest du noch den Haken bei „Compress file with gzip“ rausnehmen, damit du ein unkomprimiertes Datenbank-File erhälst.

 

Anschließend klickst du auf den Button „Migrate“ und startest damit den Export. Jetzt öffnet sich ein Fenster, welches dich über den Export-Fortschritt der Datenbank informiert. Je nach Größe deiner Datenbank kann dieser Vorgang einige Minuten in Anspruch nehmen. Im Anschluss kannst du die fertige Export-Datei auf deinen PC downloaden.

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WP Migrate DB – Exportvorgang

Schritt 3

So, jetzt musst du nur noch das geänderte Datenbank-File in die neue MySQL Datenbank importieren. Das machst du am besten wieder über phpMyAdmin. Wenn die Datei zu groß ist um Sie mit phpMyAdmin zu importieren, kannst du zusätzlich den MySQL Dumper installieren und dieses Tool für den Import der WordPress-Datenbank nutzen.

06_wp_sicherung_db_import

WP Datenbank über phpMyAdmin importieren

Schritt 4

Als letzten Schritt musst du natürlich noch die Datei wp-config.php anpassen. Das hatte ich noch vergessen und der Tom hat mich in den Kommentaren darauf aufmerksam gemacht. Die Datei wp-config.php findest du im Hauptverzeichnis deiner WordPress-Installation. Hier musst du jetzt die Zugangsdaten deiner neuen Datenbank eintragen. Diese hast du vorhin schon einmal benutz, wo du dich in die phpMyAdmin Oberfläche deines neuen Providers eingeloggt hast. Dein Provider stellt dir die vollständigen Zugangsdaten zur Verfügung.

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Zugangsdaten in der wp-config.php anpassen

Tipp zum MySQL Import

Viele Webspaces haben auch einen SSH Zugang. Damit kannst du natürlich die Datenbank-Sicherung auch per Linux-Shell in die neue Datenbank einspielen. Der Vorteil ist hierbei, das du nicht an irgendwelche Ausführzeiten von PHP gebunden bist. Meistens geschieht das komplett fehlerlos und wesentlich schneller als.

Als letztes musst du jetzt gegebenenfalls noch die Domain selber auf den neuen Server umziehen. Wenn du deinen Blog mit einer neuen Domain betreiben willst, entfällt dieser Punkt natürlich. Den Domian-Transfer startest du über die Admin-Oberfläche deines Hosting-Anbieters. Wie das da funktioniert erfährst du auf den Hilfe-Seiten deines Hosters.

Jetzt sollte dein WordPress Blog auf dem neuen Server wieder so funktionieren, wie auf dem alten Webserver. Alle Einstellungen der Plugins sowie des Themes sind erhalten geblieben und funktionieren wieder wie gewohnt.

Fazit

Mit ein klein bisschen Vorbereitung ist es problemlos möglich einen WordPress-Blog auf einen anderen Server umzuziehen. Ich habe diese Schritt für Schritt Anleitung entwickelt, weil ich selber sehr oft damit Problem hatte.

Wenn dir diese Anleitung weiter geholfen hat, schreibe mir doch einfach einen kleinen Kommentar unter diesem Beitrag. Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, wie es dir beim WordPress-Umzug ergangen ist.

WhatsApp: Jetzt auch in Fett, kursiv und durchgestrichen

Der zu Facebook gehörende Instant Messenger WhatsApp (App Store Link) wurde gestern Abend mit einem Update auf den neuesten Stand gebracht. Version 2.12.17 soll den Entwicklern zufolge lediglich „Bug fixes“ enthalten. Stimmt nicht ganz, denn mit der Aktualisierung haben die Macher eine Funktion ausgeliefert, die es erlaubt, Texte mit Formatierungen zu versehen und versenden. Möglich sind hier Fettkursivund durchgestrichen. Unterstreichungen sind Links (so sie denn funktionieren…) vorbehalten, sie taugen also nicht als Textdekorationen. Warum die Programmierer das neue Feature nicht in den Release Notes nennen, ist uns ein Rätsel. Wie man es benutzt, verraten wir euch aber gerne.

Text-Formatierungen in WhatsApp: So geht es

Um Texte mit Formatierungen zu versehen, genügt es, die betreffenden Wörter mit Steuerzeichen zu versehen. Sternchen markieren den Text fett, Unterstriche sorgen für kursive Darstellung und die Tilde streicht den Text durch. Wie man schneller an die Sonderzeichen kommt, verrät unser Tipp-Artikel.

  • *Fetter Text*
  • _Kursiv dargestellter Text_
  • ~Durchstreichen von Text~

Verfasst man einen Text mit Formatierungen, so sieht man diese nicht im Chat-Verlauf. Nur der Empfänger sieht das Ergebnis. Vorausgesetzt, er verfügt schon über die neueste Version von WhatsApp. Auch die Desktop-Clients des Instant Messengers fangen noch nichts mit den neuen Steuerzeichen an, sie zeigen diese an, formatieren den Text aber nicht entsprechend. Vermutlich deswegen haben die Macher die Neuerung nicht an die große Glocke gehängt. Es handelt sich vielleicht auch nur um einen versehentlichen Go-Live der Funktion.

Schon die Windows 10 Schnellstart-Funktion aktiviert?

Microsoft hat sich bei der Entwicklung von Windows 10 etliches einfallen lassen. Auch in puncto Geschwindigkeit konnte das Betriebssystem einiges zulegen. Man merkt dies schon beim Hochfahren des Computers. Im Vergleich zu Windows 7 bootet der Windows-10-PC bis zu 30 Prozent schneller. Allerdings kann man diesen Vorgang noch etwas beschleunigen.

Windows 10 enthält eine Schnellstart-Funktion, die bei vielen Computern erst aktiviert werden muss. Sie versteckt sich in komischerweise in den Energiesparoptionen.

Und so wird die Schnellstart-Funktion aktiviert:

Mit einem Rechtsklick auf das Windows-Symbol unten links öffnest du das erweiterte Startmenü und wählst anschließend Systemsteuerung | Hardware und Sound | Energieoptionen aus.

Im nächsten Fenster klickst du links zuerst auf die Kategorie Auswählen, was beim Drücken des Netzschaltern geschehen soll

…und dann auf den Link Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar.

Scrolle ein wenig nach unten, bis der Bereich Einstellungen für das Herunterfahren erscheint.

Aktiviere die Funktion Schnellstart aktivieren (empfohlen), bestätige mit dem Button Änderungen speichern, und führe dann einen PC-Neustart durch.

Durch die Aktivierung des Schnellstarts speichert Windows 10 ein Systemabbild und greift beim nächsten Start darauf zurück. Das geht viel schneller, als jeden Prozess separat anzusteuern.

Mozilla Firefox: Vier kleine Änderungen, die den Browser noch schneller machen.

Der Firefox ist mit knapp einem Drittel Marktanteil in Deutschland der beliebteste Webbrowser. Die schier unerschöpflichen Einstellungsmöglichkeiten und (kostenlosen) Erweiterungen sind wohl „schuld“ daran. Jeder Nutzer kann den Browser für seine eigenen Zwecke anpassen und optimieren. Aber alle legen hohen Wert auf die Schnelligkeit. Und die kann man natürlich auch noch verbessern.

Der erste Beschleunigungstipp führt über den Befehl about:config. Gib diesen Befehl in die Adresszeile ein und bestätige mit [Eingabe] und bestätige die nachfolgende Warnmeldung.

Über das Suchfeld rufst du nacheinander die zwei Einstellungen network.http.pipelining und network.http.proxy.pipelining auf und änderst den Wert per Doppelklick von false auf true.

Anschließend rufst du auf die gleiche Weise die Option network.http.pipelining.max-optimistic-requests auf und änderst den Wert von 4 auf 8.

Im letzten Arbeitsschritt suchst du den Eintrag network.http.pipelining.ssl und setzt per Doppelklick den Wert von false auf true.

Ab sofort sollte Firefox spürbar schneller arbeiten.

Noch weitere Tipps

ABOUT:CONFIG

Der erste Trick führt hier auch wieder über about:config. Gib diesen Befehl in die Adresszeile ein, drücke die Taste [Eingabe], und bestätige die Warnmeldung mit der Schaltfläche Ich werde vorsichtig sein, versprochen!

Anschließend rufst du über das Suchfeld zuerst die Funktion network.http.max-connections auf. Mit einem Doppelklick auf den Eintrag öffnest du die Dialogbox und änderst darin den Wert von 256 auf 48. Mit OK bestätigst du die Änderung.

Über das Suchfeld navigierst du nun zum Eintrag network.http.max-persistent-connections-per-proxy und änderst nach obigem Vorbild den Wert auf 12.

FASTERFOX

Im zweiten Tipp nutzt das Add-On Fasterfox auch die Leerlaufzeit des Firefox, um eingebettete URL´s auf Webseiten schon im Voraus zu laden, um sie bei Bedarf schneller anzeigen zu können. Dies erhöht die Surfgeschwindigkeit.

Fasterfox kannst du auf der Add-On-Seite von Mozilla herunterladen und installieren. Nach einem Neustart des Browsers ist die Erweiterung aktiv und einsatzbereit.

Standardmäßig ist Fasterfox auf das Geschwindigkeits-Profil Turbo eingestellt, dass aber eine höhere Serverlast zufolge hat.

Insgesamt kannst du aus fünf Profilen wählen:

  • Standard – nutzt die „normalen“ Standardwerte des Browsers und ist somit eigentlich nutzlos
  • Moderat – Optimiert nur den Aufbau der aufgerufenen Webseite ohne Serverbelastung
  • Optimiert – verbessert die Geschwindigkeit im Rahmen der RFC-Spezifikationen
  • Turbo – Hohe Geschwindigkeit und erhöhte Serverlast
  • Angepasst – erweiterte Optionen zur individuellen Geschwindigkeitseinstellungen

Zu den Profilen von Fasterfox gelangst du über den Menübutton oben rechts und dem Kontextmenü-Eintrag Add-Ons.

Performance des Browsers erheblich beschleunigen

Egal welchen Browser du verwendest, mit der Zeit werden alle etwas langsamer und es dauert länger bis die Startseite geöffnet wird. Der Grund dafür sind die Informationen, die der Browser sammelt, was dazu führt, dass die Profildatei des Webbrowsers mehr und mehr fragmentiert wird. Da hilft es nur bedingt, die Browserdaten manuell zu bereinigen. In diesem Fall hilft das Programm SpeedyFox weiter. Die Performance der von diesem Tool unterstützen Programme kann bis zu dem Faktor 3 verbessert werden.

Das Tool SpeedyFox ist kostenlos auf der Webseite des Anbieters Crystalidea als ZIP-Datei erhältlich. Entpacke das Tool an seinem Bestimmungsort, beende deinen Browser, und starte das Tool mit einem Doppelklick auf speedyfox.exe.

SpeedyFox scannt deinen PC nach unterstützten Programmen. Wähle dann (falls nicht automatisch geschehen) die betreffenden Browser und/oder Programme aus und klicke auf Optimize!

Die Prozessoptimierung der ausgewählten Programme startet und SpeedyFox misst gleichzeitig die Zeit. Wiederhole nach dem ersten Durchlauf den Prozess mehrere Male, bis sich keine wesentliche Verbesserung mehr feststellen lässt. 

SpeedyFox ist kompatibel mit den Betriebssystemen von Windows und MAC OS X. Beim MAC wird allerdings nur der Firefox-Browser optimiert.

Unter Windows können wesentlich mehr Programme beschleunigt werden. Darunter befinden sich neben dem Firefox auch der Opera, Chrome und Thunderbird, sowie Epic, Iron, Palemoon, Skype, Yandex, Cyberfox und Slimjet.

Webseiten vom Chrome-Browser an das Startmenü von Windows 10 anpinnen

Das Windows-10-Startmenü ist eine Mischung aus der klassischen Listen-Ansicht wie sie noch bei Windows 7 zum Einsatz kam und der Kachelansicht aus Windows 8, dass eigentlich für Tablets optimiert wurde. Natürlich können dem Startmenü auch wieder Programme sowie Webseiten für einen schnelleren Start hinzugefügt werden. Leider verfügt nur der Microsoft Internet Explorer und der Edge-Browser eine direkte Funktion, die das Anheften von Internetseiten unterstützt. Die Nutzer anderer Webbrowser müssen hier leider einen anderen Lösungsweg nehmen.

Mit gleich zwei Varianten bringt der Google Chrome Browser die Lösung des Problems. Wer Chrome nicht nutzt, der kann ihn jetzt hier herunterladen. Der erste Lösungsweg funktioniert nur mit Chrome, der zweite anschließend auch mit deinem Standardbrowser.

WEBSEITE IN EINER APPANSICHT STARTEN

Starte den Chrome-Browser und rufe die betreffende Webseite auf, die dem Startmenü hinzugefügt werden soll. Klicke dann auf den Drei-Balken-Menübutton und wähle die Optionen Weitere Tools | App-Verknüpfungen erstellen. Im nachfolgenden Bestätigungsdialog legst du noch den Speicherort Desktop fest.

windows-10-chrome-start-webseite-url-anheften-anpinnen-trick

Kehre nun zum Desktop zurück, öffne mit einem Rechtsklick auf das neue Icon dessen Kontextmenü, und wähle An „Start“ anheftenaus. Danach kann dieses Desktop-Icon gelöscht werden.

url-shortcut-desktop-chrome-win10-anheften-start-kontext-rechtsklick-windows-10-edge

Die Verknüpfung erzeugt im Startmenü eine Kachel im Chrome-Design und dem Namen der Webseite.

windows-chrome-browser-start-anpinnen-url-webseite-10-win10-app-kachel

Öffnest du mit dieser Kachel die verknüpfte Webseite, so wird sie als „normales“ Desktop-Programm ohne die üblichen Browserbedienfunktionen wie Adresszeile, Lesezeichenzeile oder Vorwärts-/Rückwärts-Button angezeigt.

Im Hintergrund läuft die Anwendung aber im Chrome-Browser. Benötigst du ein weiteres Browserfenster oder einen -Tab, dann klickst du auf ein Element und öffnest es in der entsprechenden Anzeige.

webseite-start-anpinnen-app-desktop-programm-ansicht-win10-chrome-edge

ANPINNEN AN START (MIT KLASSISCHEM BROWSERFENSTER)

Wer für die Anzeige einer angepinnten Webseite das klassische Browserfenster bevorzugt, der muss die etwas längere Lösung über den Windows-Explorer wählen. Auch hier ist aber zunächst der Chrome-Browser für das Anheften erforderlich.

Rufe im Chrome-Browser die anzuheftende Webseite auf und ziehe die URL aus der Adresszeile mit gedrückter linker Maustaste auf deinen Desktop.

windows-10-url-ziehen-desktop-shortcut-anlegen-explorer-starten-navigieren

Anschließend startest du den Windows Explorer und navigierst zu folgendem Verzeichnis:

C:ProgramDataMicrosoftWindowsStartmenüProgramme

Ziehe dann per Drag & Drop die Webseitenverknüpfung vom Desktop in den Ordner Programme.

windows-explorer-10-start-anpinnen-browser-webseite-ansicht-klassisch-normal

Hinweis:

Wenn du normalerweise einen anderen Standard-Browser als den Chrome verwendest, wird das Browsersymbol deines Standard-Browsers im Icon (hier ist es Opera) angezeigt. Davon solltest du dich nicht verwirren lassen.

Nachdem du die Desktopverknüpfung mit der URL in das Verzeichnis Programme geschoben hast, öffnest du das Startmenü und suchst die Webseite im Bereich Alle Apps. Mit einem Rechtsklick auf den Suchtreffer wählst du im Kontextmenü die Option An „Start“ anheften.

klassisch-ansicht-fenster-browser-win10-start-anheften-anpinnen

Ab sofort kann die angeheftete Webseite, auch per Kachel, mit deinem Standard-Browser in einem vollwertigen Browserfenster geöffnet werden. 

Ist dein Windows 8/10 Rechner zu langsam? So wird er wieder schneller.

Jeder Computer wird mit der Zeit etwas langsamer. Der Eine etwas schneller, bei dem anderen dauert Verlust von Geschwindigkeit länger. Windows 8.1 ist in dieser Hinsicht besonders negativ aufgefallen. Da hilft auch das kostenlose Upgrade auf Windows 10 wenig. Jedenfalls nicht in dem Maße, wenn man vorher das alte System  nicht ein wenig aufräumt. Mit den nachfolgenden Arbeitsschritten kann man aber die Geschwindigkeit in beiden Betriebssystemen wesentlich verbessern.

FRÜHJAHRSPUTZ FÜR PC

Als erste Maßnahme steht die Entfernung von alten, nicht mehr benötigten Dateien und Dateiresten, sowie die Reparatur von fehlerhaften Registry-Einträgen. All dies ermöglicht das Tool CCleaner von Piriform mit wenigen Mausklicks.

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SYSTEM OPTIMIEREN

Auch im Betriebssystem selbst kann man etwas für eine bessere Geschwindigkeit tun. In diesem Fall sind es die Festplatten-Optimierung (Defragmentierung), sowie das Deaktivieren des virtuellen Arbeitsspeichers.  Dieser ist eine Auslagerungsdatei auf deiner Festplatte, die Windows in der Regel selbst verwaltet, wenn der Platz im eigentlichen Arbeitsspeicher knapp wird.

Diese zusätzlichen Zugriffe auf die Festplatte bremsen die Performance des Prozessors aus. Um die Festplatten-Optiomierung durchzuführen, startest du den Windows Explorer, klickst im Verzeichnisbaum auf Dieser PC und anschließend mit der rechten Maustaste auf den Eintrag Lokaler Datenträger (C:).

windows-8-10-beschleunigen-zu-langsam-defrag-ccleaner-optimieren

Im Kontextmenü wählst du dann noch die Eigenschaften aus. Im nachfolgenden Dialogfenster gelangst du über das Register Tools und dem Button Optimieren zur Dialogbox Laufwerke optimieren. Markiere die Systemfestplatte und starte die Analyse und Defragmentierung mit der Schaltfläche Optimieren. Je nach Datenmenge kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.

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Nachdem die Optimierung abgeschlossen ist, können die Dialogfenster geschlossen werden und du kehrst zum Windows Explorer zurück.

VIRTUELLEN ARBEITSSPEICHER ABSCHALTEN

Mit einem Rechtsklick auf Dieser PC öffnest du das Kontextmenü und wählst Eigenschaften aus. Im nächsten Fenster gelangst du über den Link Erweiterte Systemeinstellungen zum Dialog der Systemeigenschaften. Im Register Erweitert und der Schaltfläche Einstellungen öffnest du das Unterfenster Leistungsoptionen. In der Kategorie Visuelle Effekte kannst du dich unter vier Optionen für verschiedene Optimierungseinstellungen entscheiden.

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Abschließend rufst du in diesem Dialog das Register Erweitert auf und klickst im Bereich Virtueller Arbeitsspeicher auf Ändern.

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Dann entfernst du den Haken bei der Einstellung Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten und aktivierst die Option Keine Auslagerungsdatei. Dann nur noch mit OK bestätigen und einen Computer-Neustart durchführen, damit die Änderungen wirksam werden.

Ab sofort sollte der Computer spürbar schneller arbeiten.

Hintergrund-Apps deaktivieren

Der RAM ist kostbar, es sollten nicht zu viele Programme gleichzeitig laufen, denn irgendwann ist das Fass voll, auch die Zugriffe auf die Festplatte können ansteigen – das alles bremst das System aus und kann auch der Lebensdauer der Festplatte schaden. Daher sollten Sie Hintergrund-Apps ausschalten, die Sie nicht benötigen.

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Öffnen Sie dafür die Einstellungen, indem Sie unten rechts auf der Taskleiste in das Benachrichtigungs-Center und anschließend auf „Alle Einstellungen“ klicken. Dann navigieren Sie zu „Datenschutz“ und klicken links auf „Hintergrund-Apps“. Über die Schieberegler können Sie nun einfach die Apps deaktivieren, die Sie nicht benötigen.

Nun sollte in vielen Fällen das System wesentlich schneller laufen.

Virenscanner nach Windows Update neu installieren

 

Tiefgreifende Optimierung

Tipp 1: Systemanalyse

Nicht alle Tuning-Tricks funktionieren bei jedem Rechner. Deshalb müssen Sie wissen, wie die Komponenten in Ihrem System harmonieren und wie es konfiguriert ist.

Ein Notebook mit 512 MByte Arbeitsspeicher lässt sich mit einem 1-GByte-Riegel sehr gut beschleunigen. Sind bereits 4 GByte RAM vorhanden, bringen zwei weitere Riegel nichts. Um herauszufinden, mit welchen Mitteln Sie Ihren Rechner auf Hochtouren bringen, helfen nützliche Tools. Sie zeigen Ihnen, ohne dass Sie den Rechner aufschrauben müssen, welche Komponenten verbaut sind und was für ein Windows-System installiert ist.

Um herauszufinden, welche Windows-Version Sie verwenden, benötigen Sie kein zusätzliches Tool. Klicken Sie einfach auf Start und dort – je nachWindows-Version – auf Computer oder Arbeitsplatz mit der rechten Maustaste und wählen Eigenschaften.

Im Informationsfenster sehen Sie, welche Windows-Version Ihr Rechner besitzt, ein paar Grunddaten zu Ihrer Hardware (Prozessor, installierter Arbeitsspeicher) und (ab Windows Vista) ob Ihr System mit 32 oder 64 Bit läuft.

Tipp 2: Spezielle Hardware-Diagnoseprogramme nutzen

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© Hersteller/Archiv

AIDA 64 anlysiert die im Rechner eingebauten Hardware-Komponenten bis ins kleinste Detail; hier der Arbeitsspeicher unserer Testmaschine

Wenn man die im Rechner eingebaute Hardware bis ins Detail erfassen will, dann kommt man um zusätzliche Diagnoseprogramme nicht herum. Denn der Windows-Gerätemanager verrät wenig. Die wohl ausführlichsten Systeminformationen liefert AIDA64. Wichtige Punkte bei der Systemanalyse sind z.B. das Mainboard, der Chipsatz und die BIOS-Version.

Dabei wird auch die Hardware-Revision der Hauptplatine angezeigt, wichtig für das passende BIOS-Upgrade, das man vor einer Windows-8-Installation vornehmen sollte. Über den Chipsatztyp kann man herausfinden, ob SATA 3 unterstützt wird. Wenn nicht, dann sollte man für ein SSD-Upgrade zusätzlich die ca. 40 Euro in eine SATA-Karte mit PCIe-Interface investieren. Zudem kann man den Speicher und dessen Timings identifizieren, bei einem Speicher-Upgrade sollte man gleichwertige Module einbauen.

Tipp 3: Schneller Starten durch ein optimiertes BIOS

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Der Umstieg auf Windows 8 bringt bei der Bootzeit mehr als der Wechsel auf eine SSD.

Mit sinnvollen BIOS-Settings kann man den Rechnerstart bereits einige Sekunden schneller machen. So sollte als Boot-Laufwerk die Festplatte eingestellt sein, von der das Betriebssystem geladen wird. Der Boot über Netzwerk sollte dafür deaktiviert werden. Auch zusätzliche, aber nicht genutzte SATA-Controller können Zeit kosten, wenn das Board beim Start nach nicht vorhandenen Laufwerken sucht.

Bei Multibootsystemen kann die Anzeigezeit des Windows-Bootmenüs verkürzt werden. Dazu rufen Sie das Programm msconfig.exe unter Ausführen auf. Im Register Boot.ini (XP), bzw. Start (Vista, 7, 8) verkürzen Sie dazu die Zeit hinter Timeout auf fünf oder zehn Sekunden.

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Wenn Sie wissen wollen, welche Programme, Dienste und Prozesse ungefragt mit Windows zusammen starten, hilft das Tool Autoruns.

Bei einigen modernen UEFI-Mainboards und Windows 8 als einzigem Betriebssystem kann man den Systemstart noch beschleunigen, indem man das Compatibility Service Module (CSM) deaktiviert. Es dient als Kompatibilitätsschicht für Betriebssysteme ohne UEFI-Support. Dann werden statt der alten 16-Bit-BIOS-Gerätetreiber (Option-ROMS) die effizienteren 32-Bit-EFI-Treiber geladen – und zwar nur die notwendigen. Eine Grundvoraussetzung für diesen Tipp ist aber eine moderne Grafikkarte, die das Graphical Output Protocol (GOP) unterstützt, das UEFI dann statt VGAVGA für die Grafikausgabe nutzt.

Tipp 4: Energiesparmodus nutzen – aber mit Hybrid-Standby

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Das Tool Soluto listet alle Zeitfresser beim Windows-Start auf. Von 39 Sekunden Startzeit lassen sich 12 Sekunden einsparen. Weitere vier Sekunden bringt eine Deaktivierung des Tuning-Tools.

Der schnellste Weg, einen PC nebst Betriebssystem zu starten, ist der, ihn gar nicht erst herunterzufahren. Jedenfalls nicht komplett. Stattdessen wird er in den Energiesparmodus versetzt. In diesem S3-Standby-Modus wird nur der Hauptspeicher des Rechners mit Energie versorgt, der komplette Systemzustand vor dem Standby bleibt erhalten.

So startet das Betriebssystem nicht nur extrem schnell, es muss ja nichts von HDD oder SSD geladen werden, sondern man kann auch gleich dort weiterarbeiten, wo man vor dem Standby aufgehört hat. Da die im RAM gespeicherten Informationen einen Stromausfall nicht überleben, sollte auf jeden Fall in den erweiterten Energieoptionen unter Energie Sparen die Einstellung Hybrider Standbymodus zulassen aktiviert sein. Dann wird das System beim Standby parallel auf Platte gesichert und notfalls von dort geladen.

Tipp 5: Startbeschleunigung mit verzögertem Laden von Programmen

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Das Abschalten der BIO S-Kompatibilitätsschicht bei UEFI -Systemen beschleunigt den Start bei reinen Windows-8-Systemen.

Vor allem ältere Windows-Versionen brauchen oft ewig, bis das System gestartet ist. Das Tool Soluto schafft Abhilfe. Im Rahmen eines Windows-Neustarts untersucht das Tool das Startverhalten des PCs und stoppt die zum Booten nötige Zeit. Unter Background Apps erscheinen die beim Windows-Start aktiven Komponenten in drei Rubriken: wichtige (grau), möglicherweise überflüssige (orange) und nicht benötigte (grün) Programme.

Grün markierte Software können Sie deaktvieren, bei Orange gekennzeichneten müssen Sie entscheiden, ob Sie sie beibehalten möchten oder sie nicht mehr für einen Windows-Start vorsehen. Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Programme lassen sich nicht direkt mit Windows, sondern zeitverzögert (Delay) starten. Sie werden erst dann geladen, wenn Windows bereits vollständig hochgefahren ist.

Die Software zeigt auch, wie andere Benutzer beim betreffenden Eintrag sich entschieden haben. Haben Sie die gewünschten Einstellungen in Soluto vorgenommen, steht ein Windows-Neustart an. Als willkommenes Extra informiert Soluto unter Apps ob Updates für Ihre installierten Programme zur Verfügung stehen.

Tipp 6: Prozesse erst starten, wenn sie benötigt werden

Außer Programmen gibt es noch Systemdienste und -Prozesse, die mit Windows starten, aber meist nur Performance kosten. Mit dem englischsprachigen Tool autorun.exe von Microsoft kommen Sie der überflüssigen Rechnerbeschäftigung auf die Spur. Das mächtige Programm listet alles auf, was mit Windows startet. Auf dem Register Everything wird alles aufgelistet. Interessant sind die Detaille-Register Logon, Services, Scheduled Tasks und Drivers.

Rot markiert Autorun unbekannte Tools, Gelb markierte sind fehlerhaft. Alles, was mit Update zu tun hat, können Sie getrost deaktiveren. Einzige Ausnahme davon ist Ihre Antiviren-Software. Dazu entfernen Sie die Häkchen vor den Einträgen.

Alles, was Ihnen unbekannt ist, kann ein weiterer Kandidat zum Deaktivieren sein. Wenn Sie nicht wissen, was ein Dienst oder Service macht, klicken Sie ihn mit der rechten Maustaste an und rufen Search Online auf. Das startet eine Online-Suche in Bing. Für Prozesse finden Sie viele Informationen direkt auf processlibrary.com .

Tipp 7: Cache-SSD für ein schnelleres Aufwachen

Wer sich den umständlichen Umstieg auf eine SSD als Systemlaufwerk sparen will, der kann auch mit einer kleinen Cache-SSD dem Rechner Beine machen.

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Das Gigabyte Z77X-UP5 TH ist eines der Mainboards mit einem eigenen Slot für mSATAATAATA-SSDs als Cache-Laufwerk.

Wenn Windows 7 oder 8 in den Energiesparmodus versetzt werden, dann werden der Inhalt des Arbeitsspeichers und einige weitere Informationen in der Datei hiberfil.sys auf der Systemfestplatte gesichert. Beim Start wird die Datei ausgelesen, um das System wieder in den Zustand zu versetzen, in dem es vor dem Einschlafen gewesen ist.

Diese Datei wird bei Rapid Start auf der schnellen SSD gesichert. Voraussetzung ist ein Mainboard mit einem Intel-Chipsatz der Serie 7 und Rapid-Start-Option im UEFI-Setup, die zu aktivieren ist. Eigene Software ist nicht notwendig, sie ist in den Intel-SATA-Treibern integriert, die man sowieso installieren sollte. Ein kleines Tool gibt danach Aufschluss, ob Rapid Start aktiv ist. Einige Mainboards mit Intel-Z77-Chipsatz bieten sogar einen mSATA-Steckplatz für Mini-SSDs im Kartenformat, die dann das schnelle Aufwachen genutzt werden. Passende 32-GByte-SSDs kosten ca. 50 Euro.

Tipp 8: SSD statt HDD als Systemlaufwerk einsetzen

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Da eine SSD nur aus Flash-Speichern und einem Controller besteht, ist die Datentransferrate und vor allem die Zugriffszeit viel besser als bei HDD s mit ihren rotierenden Magnetscheiben.

Für die tägliche Arbeit bringt der Einsatz einer SSD statt einer HDD für einen einigermaßen modernen Rechner einen größeren Leistungsgewinn als ein stärkerer Prozessor oder mehr Arbeitsspeicher. Denn die SSD bringt nicht nur eine höhere Transferrate, sondern auch einen schnelleren Zugriff auf Dateien. Das zeigt sich eindrucksvoll im Systembenchmark PCMark 7, der die Arbeit mit verschiedensten Windows-Programmen aus allen Einsatzbereichen simuliert.

Hier liefert unser Testsystem mit SSD einen um 50 Prozent besseren Leistungswert als mit einer schnellen HDD. Der Vorteil der SSD zeigt sich noch mehr beim Kopieren großer Datenmengen: Zwischen zwei HDD-Partitionen dauert in unserem Test mit 7,3 GByte mehr als drei Minuten, auf der SSD ist das in 46 Sekunden erledigt. Daher sollte man bei Videoschnitt oder Bildbearbeitung die aktuellen Projektdaten auf der SSD halten und eine zusätzliche HDD primär als Archivmedium nutzen.

Alternativ zum Einsatz als Systemlaufwerk können SSDs auch genutzt werden, um einer bestehenden HDD auf die Sprünge zu helfen. Das geht vor allem ohne Neuinstallation oder Übertragung des Betriebssystems, da die SSD hier nur häufig genutzte Dateien für einen schnelleren Zugriff zwischenpuffert.

Auf Mainboards mit Intel Z68 oder Chipsätzen der Serie 7 mit RAID-Unterstützung kann dafür die Intel-Smart-Response-Technik eingesetzt werden, die mit beliebigen SSDs funktioniert. Die Funktion ist im Intel-SATA-Treiber enthalten. Für andere Plattformen gibt es Cache-SSDs mit eigenen Treibern, etwa die Synapse von OCZ.

Tipp 9: Mit AppBooster mehr Leistung aus dem PC herausholen

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Der Wechsel auf eine SSD bringt ein erhebliches Leistungsplus, Übertakten weniger.

Jeder gestartete Prozess beansprucht Arbeitsspeicher und Prozessorleistung. Besonders krass fällt der Ressourcenverlust beivorkonfigurierten PCs aus. Stellen Sie daher vor dem Start anspruchsvoller Programme wie Videoschnitt- und Bildbearbeitungs-Software alle Hintergrundprozesse ab, die Sie nicht benötigen. Das geht mit AppBooster besonders einfach.

Die Software basiert auf einer Datenbank mit Angaben zu nicht zwingend erforderlichen Prozessen. Unnütze Programme werden per Klick auf den Booster-Schalter temporär deaktiviert. Erneutes Betätigen des Booster-Knopfs schaltet sie wieder zu. Die rund 20 Euro teure Pro-Version von AppBooster erlaubt zusätzlich die Einrichtung von Profilen, durch die beim Start eines bestimmten Programmes automatisch andere deaktiviert werden.

Tipp 10: Zugriff bei Festplatten mit einem Klick verbessern.

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Übertakten bringt nur bei prozessorintensiven Aufgaben wie dem Transcoding etwas. Übertakten erfordert allerdings einen leistungsfähigen CPU-Kühler und schnellen Speicher.

Die Geräuschentwicklung moderner Festplatten lässt sich durch Automatic Acoustic Management (AAM) anpassen. Die Technik sorgt dafür, dass sich die Schreib-Leseköpfe langsamer bewegen und weniger Lärm verursachen. Allerdings arbeitet das Laufwerk langsamer. Mit dem Tool CrystalDiskInfo schalten Sie die Tempobremse ab, falls sie aktiv ist: Unter Optionen/Erweiterte Optionen/AAM/APM Verwaltung ziehen Sie den oberen Regler ganz nach rechts und klicken auf Aktivieren.

Android-Tablets und -Smartphones schneller machen

Die Bedienung von Android-Geräten, egal ob alt oder neu, kann in den meisten Fällen in punkto Geschwindigkeit noch verbessert werden. Es sind nur ein paar Einstellungsänderungen im Entwickler-Menü erforderlich.

Zudem muss bei etlichen Geräten das Entwickler-Menü zuerst eingeschaltet, beziehungsweise aktiviert werden. Dies erfolgt über die App Einstellungen. Hier wechselst du in den Bereich Über das Telefon oder Über das Tablet und tippst mehrfach auf den Eintrag Build-Nummer bis die Bestätigung erscheint, das du „Entwickler“ bist.

app-android-google-tablet-handy-schneller-machen-entwickleroptionen

Danach sind die Entwickleroptionen aktiviert. Wähle nun diese Kategorie aus und scrolle bis zum Bereich Zeichnung.

entwickleroptionen-android-google-beschleunigen-zeichnung-einstellen-wert

Ändere nacheinander folgende Einstellungen auf einen niedrigeren Wert (z. B. 0,5x oder 0,25x):

  • Maßstab Fensteranimation
  • Maßstab Übergangsanimation
  • Maßstab für Animatorzeit

einstellungen-android-massstab-animation-animator-wert-reduzieren-handy-smartphone-tablet

Nachdem alle drei Optionen geändert wurden, startest du dein Android-Gerät neu. Ab sofort reagiert die Bedieneroberfläche spürbar schneller.

neustart-tablet-handy-android-reaktion-schneller-wesentlich-flott-reaktionszeit-verbessert

Windows: USB-Speichermedien schneller machen

USB-Wechseldatenspeicher sind eine tolle Sache. Schnell mal etwas darauf speichern und mitnehmen. Mit zunehmender Größe der USB-Speicher, sowie der Komplexität der gespeicherten Daten kann es vorkommen, dass der PC auf die Daten nur sehr langsam zugreift. Diese Performance kann man etwas verbessern.

SCHNELLES ENTFERNEN ODER BESSERE LEISTUNG

Die USB-Datenspeicher sind normalerweise für ein schnelles Entfernen konfiguriert, damit der Stecker des Speichers schnell abgezogen werden kann. Das schnelle Entfernen wird abgeschaltet und die bessere Leistung eingeschaltet.

Schließe den USB-Speicher an und starte den Windows Explorer. Wechsle zum Bereich Computer. Dann öffnest du mit einem Rechtsklick auf das betreffende USB-Laufwerk das Kontextmenü und wählst die Eigenschaften aus.

usb-speicher-stick-festplatte-extern-zugriff-geschwindigkeit-beschleunigen

Im nächsten Dialogfenster, auf der Registerkarte Hardware, markierst du das betreffende USB-Laufwerk, klickst wieder auf Eigenschaften und im Unterfenster auf Einstellungen ändern.

eigenschaften-usb-hdd-festplatte-geschwindigkeit-steigern-einstellungen-anpassen

Im Dialogfenster Eigenschaften von… aktivierst du in den Richtlinien die Option Bessere Leistung und bestätigst dann alle offenen Fenster mit OK. Zukünftig erfolgt ein Zugriff auf dieses Speichermedium mit einer höheren Geschwindigkeit.

bessere-leistung-schnelles-entfernen-usb-device-richtlinien-windows-boost-zugriff

USB-SPEICHER SICHER ENTFERNEN

Ab sofort sollte vor dem Entfernen des USB-Speichers über dessen Kontextmenü, die Option Sicheres Entfernen, beziehungsweise Auswerfen ausgewählt werden.

auswerfen-sicher-entfernen-schreibcache-festplatte-laufwerk-schreiben

So wird der Schreibcache zuerst geleert und alle Dateien ordnungsgemäß geschlossen. Danach solltest du den USB-Speicher abziehen.

WLAN-Probleme bei Mac OS X Yosemite lösen, WiFi schneller machen

Mit der neuen Mac OS X-Version “Yosemite” (10.10.1) hat Apple die neue Funktion Apple Wireless Direct Link (AWDL) eingeführt. Eigentlich eine gute Sache, das AWDL für die neuen Funktionen wie AirDrop, AirPlay oder Continuity zuständig ist. Allerdings scheint AWDL noch nicht ganz ausgereift. Zahlreiche Yosemite-Nutzer klagen über langsame und ruckelnde WLAN-Verbindung. Bis Apple AWDL nachgebessert hat, kann man die WLAN-Bremse ganz einfach wieder lösen.

AWDL ausschalten per Terminal-Befehl

Das Problem langsamer WLAN/WiFi-Verbindung tritt vor allem bei neuen MacBooks, iMacs, Mac Pros und Mac Minis auf. Ist dein Mac auch davon betroffen, hilft ein Terminal-Befehl aus der Patsche. Um langsame WLAN-Verbindungen wieder schneller zu machen, kannst du AWDL folgendermaßen abschalten (zumindest so lange, bis Apple mit eine Patch das Problem in den Griff bekommt):

1. Öffne ein Terminalfenster, etwa per Tastenkombination [cmd][Leertaste]und den Suchbefehl terminal.

2. Ins Terminalfenster anschließend folgenden Befehl eingeben

sudo ifconfig awd10 down

3. Bestätigung muss anschließend das Benutzerkennwort eingegeben werden, da es sich um einen Systembefehl handelt.

mac-os-x-terminal-wlan-probleme-schneller-machen

Die AWDL-Funktion ist damit abgeschaltet. Das WLAN funktioniert weiterhin, allerdings ohne AWDL-Features. Langsame WiFi-Verbindungen sollten damit der Vergangenheit angehören.

Um das Ganze wieder rückgängig zu machen und AWDL wieder zu aktivieren (etwa wenn Apple endlich einen passenden Patch nachgeliefert hat), musst du im Terminalfenster nur den folgenden Befehl eingeben

sudo ifconfig awd10 down

(Noch) schneller schreiben mit QuickType

QuickType ist Teil des umfangreichen Update-Pakets, welches mit iOS 8 auf eurem iPhone installiert wird und bezeichnet eine virtuelle Tastatur, die mit intelligenten Wortvorschlägen arbeitet und das Schreiben auf diese Weise einfacher und vor allem schneller machen soll. Dass die Tastatur in der Praxis sehr gut funktioniert, haben die ersten Monate bereits gezeigt. In diesem Artikel möchten wir euch einen Trick zeigen, wie ihr mit der QuickType Tastatur noch schneller schreibenkönnt!

Tipp: Ihr könnt die QuickType Wortvorschläge bei Bedarf auch ausblenden oder deaktivieren!

Standard iOS 8 Tastatur aktivieren

Damit ihr unserer Anleitung folgen könnt, solltet ihr zunächst die vorinstallierte iOS 8 Tastatur aktivieren, wenn ihr auf eurem iPhone normalerweise eine Drittanbieter-Tastatur verwendet. Einige Drittanbieter-Tastaturen unterstützen das nachfolgend beschriebene Feature (zum Beispiel SwiftKey), allerdings nicht alle. Wenn ihr also Probleme habt, versucht es mit der vorinstallierten Tastatur. So aktiviert ihr sie:

Einstellungen > Allgemein > Tastatur > Tastaturen > Tastatur hinzufügen

Öffnet die Einstellungen auf eurem iPhone und drückt auf Allgemein, anschließend auf Tastatur. Wählt nun ganz oben die Kategorie Tastaturen, um alle installierten Tastaturen anzuzeigen. Tippt unterhalb der angezeigten Tastaturen auf Tastatur hinzufügen und wählt danach die von euch bevorzugte Sprache aus, die ihr entweder unter Vorgeschlagene Tastaturenoder ansonsten weiter unten unter Andere iPhone-Tastaturen findet.

quicktype-schneller-1

(Noch) schneller schreiben mit QuickType

quicktype-schneller-2Schaltet nun, während die Tastatur aktiv ist, zur vorinstallierten Tastatur um, indem ihr einmal (oder bei mehreren aktivierten Tastaturen mehrmals) auf die Globus Taste drückt.

Tippt ihr während des Schreibens auf einen Wortvorschlag aus der QuickType-Leiste, wird nach dem eingefügten Wort automatisch ein Leerzeichen gesetzt. Ihr könnt direkt weiterschreiben und müsst nicht manuell ein Leerzeichen vor dem nächsten Wort einfügen.

quicktype-schneller-3

Wollt ihr nicht weiterschreiben, sondern den Satz beenden, müsst ihr das Leerzeichen nicht löschen. Fügt stattdessen einfach einen Punkt ein, indem ihr entweder auf die entsprechende Taste auf der Tastatur drückt oder den geheimen Kurzbefehl verwendet. Das Leerzeichen verschwindet und wird durch einen Punkt ersetzt.

Tipp: Das funktioniert auch mit Rufzeichen, Fragezeichen und Komma!

quicktype-schneller-4

Ältere Computer per USB-Stick oder SD-Karte schneller machen

Einem Computerwechsel muss nicht immer ein Defekt des Altgerätes vorausgehen. Meist liegt der Grund im Alter der Komponenten. In so einem Fall ist es aber zu schade, den alten Rechner einfach zu entsorgen. Er eignet sich hervorragend als Zweitgerät für die Kinder oder für allgemeine Bürotätigkeiten. Die Crux ist nur das Betriebssystem. Ältere Rechner laufen zwar mit Windows 7 oder 8, sind dann aber recht langsam. Mithilfe eines USB-Sticks kann man dem Altrechner auf die Sprünge helfen und die Performance erheblich verbessern.

ReadyBoost für Vista, Windows 7 / 8

Die Betriebssysteme von Vista, Windows 7 und 8 enthalten von Haus aus den ReadyBoost, der häufig verwendete Programme dann vom USB-Stick anstatt von der Festplatte aus startet. Der in Sticks und Speicherkarten verwendete Flashspeicher ermöglicht viel schnellere Zugriffszeiten als eine Festplatte und entlastet so den Computer.

Aktivierung über das Autostart-Fenster

Das Aktivieren von ReadyBoost ist sehr einfach. Einfach den USB-Stick oder die Speicherkarte in den PC stecken und im Autostart-Fenster die Option System beschleunigen auswählen.

autostart-usb-stick-sd-karte-readyboost-beschleunigen-computer-windows

Erscheint die Option System beschleunigen nicht, erfüllt das Speichermedium nicht die Mindestanforderungen. Man benötigt einen Stick oder eine SD-Karte mit mindestens 256 MB Größe, von denen 230 MB freier Speicherplatz sein müssen. Auch eine Lesegeschwindigkeit von mindestens 3 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von mindestens 5 MB/s müssen gewähleistet sein. Treffen diese Anforderungen nicht zu, wird die Option System beschleunigen nicht angezeigt.

Im Dialogfenster Eigenschaften von Wechseldatenträger stellt man auf der Registerkarte ReadyBoost mit dem Schieberegler den Speicherplatz ein, der für die Beschleunigung reserviert werden soll. Auch die Einstellung Dieses Gerät verwenden muss ebenfalls aktiviert werden.

schieber-regler-speicherplatz-verwenden-freigeben-aktivieren-ready-boost-win7-win8

Dann brauchst du nur noch mit OK bestätigen. Das ausgewählte Speichermedium wird sofort für die Systembeschleunigung verwendet und muss natürlich während des Computer-Betriebs eingesteckt bleiben.

Testen von Speichermedien

Wenn vorab geprüft werden soll, ob die USB-Sticks/SD-Karten für ReadyBoost geeignet sind, dann kann man mit Tools wie HD_Speed (Freeware) die Geschwindigkeiten von USB-Sticks, Speicherkarten, optischen Laufwerken und Festplatten testen.

 

tool-speichermedien-schnelligkeit-geschwindigkeit-messen-fehler-testen-aufspueren-usb-stick-karte

Die meisten dieser Diagnose-Tools haben noch einen weiteren, positiven Aspekt. Sie checken die Speichermedien auf Fehler. Speicherkarten die zu viele defekte Stellen aufweisen, können dann sofort ausgemustert und weggeworfen werden.

Mac schneller machen: Fünf Tipps, um Mac OS X zu optimieren und zu beschleunigen

Macs sind dank des schlanken Mac OS X Betriebssystems eigentlich von Hause aus schnell. Beim Update auf die neue OS X-Version “Yosemite” klagen viele Nutzer älterer Mac-Modelle, dass ihre Macs nach dem Upgrade spürbar langsamer geworden sind. Hier sind die fünf wichtigsten Tipps, um lahmende Macs wieder flotter laufen zu lassen.

1. Transparenz ausschalten oder reduzieren

Transpranz ist gerade in. Sieht ja auch Schick und modern aus, wenn Fenster leicht durchsichtig sind und die Elemente darunter leicht verschwommen sichtbar bleiben. Allerdings kostet das Rechenpower. Für moderne Macs ist das kein Problem; bei älteren Modellen sorgt die Transparenz aber für einen spürbaren Geschwindigkeitsverlust. Wer auf die optischen Spielereien verzichten möchte, kann die Transparenz so abschalten.

1. Aufs Apfelmenü und dann auf Systemeinstellungen klicken.

2. Dann auf Bedienungshilfen klicken und in den Bereich Anzeige wechseln.

3. Hier die Option Transparenz reduzieren aktivieren. Damit verzichtet Mac OS X auf die optischen Spielereien mit dem Durchscheineffekt. Sofort sichtbar wird das zum Beispiel beim Dock am unteren Fensterrand.

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2. Bremsende Apps in der Aktivitätsanzeige identifizieren

Wer bremst denn da? Mitunter ist nicht das Betriebssystem selbst, sondern eine App für den Geschwindigkeitsverlust verantwortlich. Welche Anwendung als Bremse fungiert, lässt sich leicht in der Aktivitätsanzeige herausfinden:

1. Mittels [cmd][Leertaste] die Spotglight-Suche öffnen und nach aktiv suchen; in der Trefferliste auf Aktivitätsanzeige klicken.

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2. Die Aktivitätsanzeige verrät, welche Apps gerade wie viel Speicher, Prozessorzeit, Netzwerkressourcen usw. verwenden. Per Klick auf die Spaltenköpfe % CPU kann man ganz schnell herausfinden, welche App den Prozessor gerade am meisten belastet.

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Das Gleich gilt im Register Speicher. Hier kann man ebenfalls per Klick auf den Spaltenkopf Speicher feststellen, welche Apps am meisten RAM verbrauchen. Haben Sie einen Speicher- oder Ressourcenfresser identifiziert, schließen Sie die betreffende App einfach.

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3. Autostartprogramme reduzieren und abschalten

Mit der Zeit gibt es auf jedem Mac jede Menge Programme, Tools und Apps, die sich bei jedem Rechnerstart automatisch mitstarten. Die Autostartprogramme verlangsamen nicht nur den Start des Rechners, sondern verbrauchen im Hintergrund dauerhaft Ressourcen. Aber sind die ganzen Autostartprogramme auch wirklich notwendig? Meist nicht. Um zu prüfen, welche Apps sich automatisch starten und diese ggf. abzuschalten, gehen Sie wie folgt vor:

1. Aufs Apfelmenü und dann auf Systemeinstellungen klicken.

2. Es folgt ein Klick auf Benutzer & Gruppen.

3. Hier ins Register Anmeldeobjekte wechseln.

4. Auf der folgenden Seite sind alle Programme und Apps aufgelistet, die automatisch bei jedem Mac-Start mitgestartet werden.

5. Hier sollte man alle Programme entfernen, die nicht unbedingt bei jedem Rechnerstart gebraucht werden. Um einen Eintrag zu entfernen, diesen markieren und unten auf die Minus-Schaltfläche klicken. Das Häkchen zeigt übrigens nur an, ob das Programm versteckt (ausgeblendet) oder sichtbar startet.

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4. Den Finder beschleunigen

Der Finder ist plötzlich langsam? Das kann daran liegen, dass der Finder seit dem Update auf Mac OS X Yosemite standardmäßig mit der Übersicht Alle meine Daten startet. Und das kann dauern. Um den Finder wieder schneller zu machen, kann man folgendermaßen zur alten Startansicht wie Dokumente oder Schreibtisch zurückkehren:

1. Den Finder starte und den Menübefehl Finder | Einstellungen aufrufen.

2. Ins Register Allgemein wechseln.

3. Hier die Liste Neue Finder-Fenster zeigen öffnen und einen anderen Eintrag wählen, etwa Schreibtisch oder Dokumente.

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5. Neustart: Reboot tut immer gut

Viele Macs, vor allem MacBooks, werden nicht mehr richtig heruntergefahren, sondern nur noch in den Ruhezustand versetzt. Das ist praktisch, sorgt aber dafür, dass so ein Mac dann theoretisch Wochen oder Monate im selben Zustand läuft. Hier sollte man ab und zu mal nach dem Motto “Reboot tut immer gut”, den Mac komplett neu und in einem frischen Zustand starten. Oft ist so ein frisch gestarter Mac spürbar schneller.

Schneller mobil surfen: Das Surftempo unterwegs messen und erhöhen

Wer häufig mit seinem Smartphone im Internet unterwegs ist, kennt das Problem: Ist man in Reichweite des eigenen Funknetzes, surft man mit hoher Geschwindigkeit, unterwegs hingegen dauert das Laden von Websites oft unnötig lange. Um das Surftempo zu verbessern, hat der mobile Surfer heute verschiedene Möglichkeiten.

Alternative Browser nutzen

Viele Nutzer von Smartphones nutzen nur den standardmäßig installierten Browser und wissen nicht, dass sie mit einem kostenlos angebotenen, alternativen Browser ihre Surfgeschwindigkeit verbessern können. Für Modelle, die unter Android und iOS laufen, gibt es z. B. den Opera Mini, der Grafiken komprimiert und dadurch Datenvolumen einspart. Andere alternative Browser für Smartphones und Tablets sind beispielsweise Opera MobileDolphinSphere und Skyfire.

Tarifmodell bzw. Anbieter wechseln

Hilft auch ein Standortwechsel innerhalb der Wohnung nicht, den Empfang zu verbessern, sollte der User einen Wechsel des Tarifmodells bzw. Mobilfunknetzes in Erwägung ziehen. Optimale Mobilfunktarife enthalten die Nutzung von HSDPA und HSUPA. Wer noch schneller surfen möchte, sollte LTE buchen. LTE lohnt sich insbesondere für Vielsurfer und bei häufiger Nutzung von Videodiensten. Allerdings sollte man sich vor dem Tarifwechsel erkundigen, ob der gewählte Anbieter für den Standort mobiles LTE bereitstellt. Außerdem müssen LTE-Netz, Provider und Smartphone-Modell zusammenpassen: So können z. B. Nutzer von Apple-Geräten Vodafone und O2 nicht nutzen, sondern müssen auf die Deutsche Telekom ausweichen. Wer an seinem Standort generell schlechten Empfang hat, sollte unbedingt das Mobilfunknetz wechseln.

Auch das kostenlose mobil Surfen mit Netzclub ist eine gute Möglichkeit, schnell im Internet unterwegs zu sein: Netzclub bietet die kostenlose Nutzung von 100 MB Highspeed-Datenvolumen pro Monat und eine kostenlose Prepaid-Karte an. Dafür erhalten User personalisierte Werbung auf ihre Smartphone sowie Gutscheine und Rabatte für Geschäfte, die sich an ihrem Aufenthaltsort befinden.

Datendurchsatz messen

Eine weitere Möglichkeit, das Surftempo zu optimieren, besteht darin, den Datendurchsatz zu messen. Der Datendurchsatz ist von der Übertragungsnorm (GSM/Edge, 3G/UMTS oder LTE), dem Tarif, der Signalqualität und der Anzahl der gleichzeitig an dem betreffenden Sendemast eingeloggten User abhängig. Wer ein Android-Smartphone hat und sein Surftempo messen möchte, sollte sich die kostenlose App Speedmeter downloaden. Für mobile Surfer, die mit iOS-Geräten unterwegs sind, gibt es die Apps Mobile Speed Test und Speed Check zum Gratis-Download. Auf iOS- und Windows Phone-Mobilgeräten sowie Smartphones mit Android 4.0 sind diese Apps bereits vorinstalliert. Sehr wichtig: Vor diesem Speedcheck muss das WLAN in den Geräteeinstellungen vorübergehend deaktiviert werden.

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Andere Möglichkeiten

Auch die schnellste Internet-Verbindung kann mit Freeware-Tools wie z. B. DFÜ-Speed noch optimiert werden. Um die Surfgeschwindigkeit zu verbessern, sollte der Smartphone-Nutzer grundsätzlich immer alle Apps und Programme, die er nicht mehr benötigt, schließen, da auch im Hintergrund laufende Anwendungen den Datendurchfluss erheblich erhöhen. Außerdem kann er über die Einstellungen seines Browsers Bilder blocken, das Abspielen von Videos stoppen und die Bildqualität auf “geringer” einstellen. Auch Cloud- und GPS-Dienste sind sehr datenintensiv und sollten grundsätzlich nicht so häufig genutzt werden. Wer in Hotels oder Restaurants öfter über WLAN surfen kann, spart noch zusätzlich Datenvolumen ein. Eine weitere Möglichkeit, die eigene Flatrate nicht so schnell auszureizen, besteht darin, unterwegs keine umfangreichen Dateien herunterzuladen bzw. dies nur dann zu tun, wenn der Empfang wirklich gut ist.

Dateien und Ordner schneller im Windows Explorer öffnen – So geht’s

Zum Auswählen von Dateien und Ordner verwenden die meisten Windows-User die Maus. Klar: Mit der Maus erreicht man recht einfach die einzelnen Ordner oder Dateien. Schnell ist das allerdings nicht. Denn in großen Datei- und Ordnerlisten dauert es eine halbe Ewigkeit, bis man endlich zum gewünschten gescrollt hat. Mit der Tastatur geht das Ganze viel schneller. Und keine Sorge: man muss sich keine umständlichen Tastenkombinationen merken.

Der Trick mit den Anfangsbuchstaben

Ein Beispiel: In einem Ordner befinden sich hunderte Dateien und man möchte möglichst schnell zur Datei “urlaub.jpg” springen. Mit der Maus bedeutet das viel Scrollerei bis runter zu den Dateien, die endlich mit dem Buchstaben U anfangen.

Viel schneller geht’s, wenn Sie einfach auf der Tastatur auf denAnfangsbuchstaben der gewünschten Datei klicken, also aufs [U]. Und schon springt die Markierung sofort zur ersten Datei oder dem ersten Ordner, der mit U beginnt. Mit jedem weiteren Tastendruck aufs [U] geht’s zur nächsten Datei mit dem Anfangsbuchstaben U.

Der Trick funktioniert nicht nur mit dem Anfangsbuchstaben, sondern auch mit Wortteilen. Existieren beispielweise mehrere Dateien mit demselben Anfangsbuchstaben – etwa U-Bahn, Urlaub, Unterwasser usw. – kann man direkt zu einer bestimmten Datei springen, indem man schnell hintereinander die ersten Buchstaben eingibt, etwa [U][R][L], um direkt zur Datei “Urlaub” (und nicht U-Bahn, Unterwasser usw.) zu gelangen.

Ebenfalls praktisch:  Mit der [Return/Eingabe]-Taste wird die markierte Datei bzw. der markierte Ordner sofort geöffnet. Auf diese Weise kann man sich ganz schnell – und ohne Maus und Klickerei- durch die Ordnerstruktur hangeln. Möchte man zum Beispiel ganz schnell zum Ordner C:\Programme\CCleanergeht es folgendermaßen (und vor allem: mauslos) am schnellsten:

1. Mit [Windows-Taste][E] den Windows-Explorer starten.

2. Mit [P][R][O] zum Ordner “Programme” springen; diesen mit [Return] öffnen.

2. Mit [C][C] zum Ordner “CCleaner” springen und diesen mit [Return] öffnen.

Und was ist, wenn es mehrere “Programme”-Ordner gibt, etwa “Programme” und “Programm (x86)”. Dann springt man einfach zum ersten Programme-Ordner und dann mit den Pfeiltasten einen Ordner rauf oder runter.

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iPhone aufräumen und schneller machen

Am Anfang ist das iPhone noch rasend schnell und hat jede Menge freien Speicherplatz. Das ändert sich mit der Zeit. Je voller es auf dem iPhone wird, umso langsamer reagiert das Smartphone. Zwar ist das iOS-Betriebssystem recht intelligent und schaltet zum Beispiel unnötige Hintergrund-Apps ab, oft reagiert das iPhone aber nicht mehr so schnell wie am Anfang. Hier einige Tipps, die das iPhone aufräumen und wieder so schnell machen wie am ersten Tag.

Speicherplatz aufräumen; unnötigen Ballast entfernen

Je voller das iPhone ist, umso langsamer ist es. Vor allem, wenn es im Speicher richtig eng wird und nur noch wenige Megabyte frei sind. Damit es erst gar nicht so weit kommt, lässt sich mit dem Befehl “Einstellungen |  Allgemein | Benutzung” herausfinden, wie viel Speicher noch frei und wie viel belegt ist. Die größten Speicherfresser stehen ganz oben in der Liste. Die Liste ist ein guter Start für die digitale Putzaktion.

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Überflüssige Apps löschen und vom iPhone entfernen

Über die Liste lässt sich rasch herausfinden welche Apps am meisten Speicherplatz belegen. Apps, die man sowieso nie benutzt, sollte man vom iPhone löschen. Das geht entweder über den Home-Screen (wie genau, steht hier) oder direkt aus der Liste heraus. Dazu tippen Sie in der Liste einfach auf den App-Namen und dann auf App löschen.

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Musik, Fotos und Videos löschen

Auf den meisten iPhones belegen Musik, Fotos und Videos den meisten Speicherplatz. Auch diese lassen sich über die Liste rasch löschen – wahlweise komplett oder nur einzelne Dateien.

Das Löschen aller Songs  funktioniert über die Liste “Benutzung”. Hier einfach auf “Musik” und dann oben rechts auf “Bearbeiten” tippen. Über den roten Minus-Button links neben “Alle Musikdateien” lassen sich in einem Rutsch alle Musikdateien löschen.

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Wer nicht gleich die komplette Musiksammlung, sondern nur einzelne Songs entfernen möchte, wechselt in die Musik-App und wischt hier den jeweiligen Titel oder Album nach links und tippt dann auf “Löschen”.

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Das Löschen mehrerer oder aller Fotos funktioniert am einfachsten über die iPhoto-App. Dazu in iPhoto in den Bereich “Alben” wechseln und das gewünschte Album auswählen. Dann oben rechts auf den Button mit den drei Punkten (…) tippen. Hier lassen sich wahlweise “Alle Fotos” oder “Mehrere Fotos” markieren.

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Anschließend erneut auf den Button mit den drei Punkten tippen und mit “Fotos löschen” alle markierten Fotos in einem Rutsch vom iPhone löschen.

Zum Löschen einzelner Fotos ist die Foto-App am besten geeignet. Hier im Bereich “Aufnahmen” oben links auf “Auswählen” tippen und per Fingertipp die zu löschenden Bilder auswählen. Dann unten rechts auf das Papierkorb-Icon tippen und die Sicherheitsabfrage mit “x Fotos löschen” beantworten.

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Alte Chats und Fotos aus iMessage und WhatsApp löschen

Ein wahrere Speicherfresser sind die gespeicherten Chats in iMessage und WhatsApp; vor allem, wenn Bilder oder Videos mitgeschickt wurden. Um komplette Chats inklusive angehängten Bildern zu löschen, muss man in der iMessage-App oder WhatsaApp den Chat nur nach links wischen und auf “Löschen” tippen.

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Wer den Chat-Text behalten und nur die angehängten Bilder und Fotos löschen möchte, geht folgendermaßen vor: den Chat öffnen und im Chatverlauf den Finger auf dem Foto gedrückt halten. Anschließend bei WhatsApp auf “Löschen” tippen bzw. bei iMessage den Anhang markieren und auf das Papierkorb-Icon tippen.

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Browser-Cache löschen

Zum schnelleren Surfen legen Browser wie Safari oder Chrome einmal geladene Webseitenelemente im Cache-Zwischenspeichern ab. Das macht das Surfen schneller, verbraucht aber mit der Zeit jede Menge Speicher. Um den Zwischenspeicher zu löschen, wechselt man in den Bereich “Einstellungen | Safari” und tippt auf “Verlauf löschen” sowie “Cookies und Daten löschen”.

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Anschließend ganz unten auf “Erweitert” sowie “Website-Daten” tippen. Hier sind weitere gespeicherte Daten aufgeführt, die mit dem Befehl “Alle Website-Daten entfernen” vom iPhone verschwinden. Nachteil der Lösch-Aktion: alle gespeicherten Login-Informationen gehen verloren; beim nächsten Mal müssen Sie sich also erneut mit Benutzernamen und Login bei den jeweiligen Onlinediensten anmelden.

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Parallax-Effekt abschalten

Mit der Einführung von iOS 7 hat sich Apple einen optischen Gag einfallen lassen. Wird das iPhone bewegt, bewegt sich auch das Hintergrundbild. Das sieht schön aus, frisst aber nur unnötig Akkustrom. Um die Bewegungen und den sogenannten Parallax-Effekt abzuschalten und Strom zu sparen, wechseln Sie in den Bereich “Einstellungen | Allgemein | Bedienungshilfen | Bewegungen reduzieren” und aktivieren die Option “Bewegung reduzieren”.

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Hintergrundprozesse abschalten

Auch wenn das iPhone nicht aktiv genutzt wird, ist es im Hintergrund weiter aktiv. Die sogenannte Hintergrundaktualisierung sorgt dafür, dass bestimmte Apps ständig im Hintergrund aktiv sind und reagieren, etwa bei neuen Twitter- oder WhatsApp-Nachrichten. Das ist praktisch, kostet aber Strom. Um Akkustrom zu sparen, sollte man im Bereich “Einstellungen | Allgemein | Hintergrundaktualisierung” genau prüfen, ob und welche Apps im Hintergrund aktiv sein dürfen. Hier gilt: je weniger App hier aktiviert sind, umso weniger Strom frisst das Handy unterwegs. Weitere Stromspartipps finden Sie im Tipp “iPhone Akkulaufzeit verlängern“.

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iOS Multitasking: Schneller durch die laufenden Apps blättern in der Multitasking-Übersicht des iPhones und iPads

Mit mehreren Apps gleichzeitig zu arbeiten, ist fürs iPhone und iPad kein Problem. Alle laufenden Apps landen in der Multitasking-Ansicht, die per zweimaligem Druck auf den Home-Button erscheint. Hier sind alle laufenden Apps inklusive Screenshot nebeneinander angeordnet. Mit einem Wisch blättert man nach rechts oder links durch die Liste. Sind besonders viele Apps geöffnet, muss man bisweilen recht oft die Screenshots weiterschieben. Es geht auch schneller.

In Turbogeschwindigkeit durch die laufenden Apps blättern

Um in Höchstgeschwindigkeit durch die laufenden Apps zu blättern, wischen Sie nicht die App-Screenshots, sondern die App-Icons am unteren Rand nach rechts oder links. Beim Wischen der unteren App-Icons fliegen die laufenden Apps viel schneller über den Bildschirm als beim Wischen der oberen Screenshots. Wer viele Apps geöffnet hat, kommt damit wesentlich schneller zum Ziel.

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Safari: Toptreffer vorab laden und schneller surfen

Der Safari-Browser auf dem Mac, dem iPhone und iPad ist ganz schön clever. Wer schneller surfen und flotter zu den Top-Suchergebnissen kommen möchte, kann eine Art Wahrsager-Funktion aktivieren. Bereits während der Suche werden dann schon einmal vorab die Toptreffer-Seiten geladen, die Sie vermutlich gleich eh antippen und aufrufen werden. Da die Seite bereits im Hintergrund vorab geladen wurde, ist sie praktisch sofort da. Allerdings muss man die Wahrsager- und Vorausladefunktion zuerst aktivieren.

Toptreffer auf Verdacht vorausladen

Wenn Sie im Safari-Browser einen Suchbegriff eingeben, erscheinen an erster Stelle die sogenannten “Toptreffer”. Das sind die Webseiten, die bei einer Suche nach dem jeweiligen Stichwort auf Platz 1 der Trefferliste stehen und wahrscheinlich auch direkt angesurft werden. Warum also nicht schon mal im Voraus die komplette Webseite laden, während man noch sucht? Wer eine Flatrate hat und das Datenvolumen also keine Rolle spielt, kann die Vorausladefunktion für die Toptreffer auf dem iPhone bzw. iPad folgendermaßen aktivieren:

1. Auf dem iPhone oder iPad in die “Einstellungen” wechseln.

2. Dort nach unten blättern und auf “Safari” tippen, um die Optionen für den Safari-Browser anzuzeigen.

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3. Im Bereich “Datenschutz & Sicherheit” auf “Intelligentes Suchfeld tippen”.

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4. Hier die Option “Toptreffer vorab laden” aktivieren.

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Toptreffer auf dem Mac-OS-X-Safari vorab laden

Auf dem Mac rufen Sie den Befehl “Safari | Einstellungen” auf, wechseln in den Bereich “Datenschutz” undentfernen hier den Haken bei “Toptreffer nicht vorab in den Hintergrund laden”.

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Das war’s. Ab sofort werden alle Seiten, die während einer Suche in den Toptreffern angezeigt werden, bereits vorab geladen – meist erkennbar am sich drehenden Fortschrittskreis oben rechts. Sobald man auf einen der Toptreffer tippt, ist die Seite dank Vorausladen sofort da.

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Toptreffer löschen?

Mitunter fragen Leser, ob man die Toptreffer nicht löschen und auf die Funktion komplett verzichten kann. Leider nicht. Weder im Mac- noch im iOS-Safari-Browser gibt es die Möglichkeit, die Toptreffer-Einträge zu löschen. Leider.

Android schneller machen: Animationen ausschalten und schneller zu Apps wechseln

Die Android-Entwickler achten penibel darauf, dass Android nicht nur gut funktioniert, sondern auch schick aussieht. Der Ergebnis: fast alles ist animiert. Das Öffnen und Schließen einer App oder der Wechsel in den Standby-Modus erfolgt nicht abrupt, sondern wird mit einer flüssigen Animation garniert. Das sieht zwar gut aus, verlangsamt allerdings das Arbeiten. Wer schneller mit Android arbeiten möchte, kann die Animationen ausschalten. Dann reagiert das Handy blitzschnell.

Android-Animationen abschalten

Ab der Version 4.0 lassen sich die Android-Animationen komplett abschalten und das Handy schneller machen, allerdings nur über den Entwicklermodus. Das klappt folgendermaßen:

1. Zuerst aktivieren Sie den Entwicklermodus. Dazu in die Einstellungen wechseln und ganz unten auf “Über das Telefon” tippen. Dann nach unten blättern und mehrmals hintereinander auf die Spalte “Build-Nummer” tippen. So lange, bis die Meldung erscheint, dass Sie jetzt ein Entwickler sind.

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2. Jetzt finden Sie in den Einstellungen den neuen Menüpunkt “Entwickleroptionen”. Hier finden Sie drei Optionen für Animationen:

  • Maßstab Fensteranimation
  • Maßstab Übergangsanimation
  • Maßstab für Animatorzeit

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Wechseln Sie jeweils in diese Optionen, und wählen Sie dort die Einstellung “Animation aus”. Sind alle drei Animationseinstellungen deaktiviert, sind Sie die Animationen endlich los, und das Handy reagiert beim Öffnen von Apps blitzschnell und ohne Verzögerung.

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YouTube Feather: YouTube-Videos schneller abspielen, Datenmenge reduzieren und überflüssigen Schnickschnack ausblenden

YouTube ist mal wieder grottenlangsam? Das Abspielen der Videos dauert ewig? Dann sollten Sie sich die neue YouTube-Funktion “Feather”. Damit wird das YouTube-Fenster praktisch federleicht und von überflüssigem Ballast wie Kommentaren, Werbung oder weiteren Video-Empfehlungen befreit. Eine schlankere Streamingtechnik sorgt zudem dafür, dass weniger Daten über die Leitung wandern müssen und das Video schneller lädt.

YouTube Feather Beta aktivieren

Bevor die federleichte Feather-Technologie genutzt werden kann, müssen Sie die Feather-Funktion zuerst aktivieren. Das geht auf der Seite www.youtube.com/feather_beta per Klick auf “Betaversion von ‘Feather’ aktivieren“. Auf derselben Seite können Sie die Funktion später auch wieder ausschalten.

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Ist Feather aktiv (erkennbar am Hinweis “Du verwendest derzeit die Betaversion von Feather” auf der Feather-Beta-Seite, wird jedes aufgerufene YouTube-Video automatisch im schnellen Light-Modus gezeigt. Das bedeutet: unterhalb des Videos werden keine Kommentare angezeigt, die Werbung oben rechts verschwindet und die Liste der empfohlenen Videos ist auf fünf Einträge reduziert. Zudem wird der eigentliche Code des Videos reduziert, um es schneller zu laden.

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Interessant ist der Light-Modus vor allem bei langsamen Internetverbindungen, etwa unterwegs. Da sich die Menge der zu übertragenen Daten minimiert, können Sie damit auch bei volumenabhängigen Tarifen – etwa Mobil-Tarifen – die Datenmenge drastisch reduzieren.

Möchten Sie wieder zurück zum normalen Modus, können Sie entweder im blauen Hinweisfenster unten rechts auf “Nur einmal” bzw. “Dauerhaft” klicken oder auf der Webseite www.youtube.com/feather_beta die Funktion per Klick auf “Beatversion von Feather verlassen” deaktivieren

Google Chrome schneller machen: Seitenaufbau beschleunigen

Wenn der Seitenaufbau bei Google Chrome zu lange dauert, weil Ihr Computer oder Laptop noch mit anderen Programmen im Hintergrund beschäftigt ist, gibt es eine wenig bekannt Funktion, die eingesetzt werden kann, um die Seitendarstellung zu beschleunigen: Die Einbindung von Rechenleistung der Grafikkarte! Somit bedient sich Google Chrome einer zusätzlichen Rechenleistung.

Um die zusätzlichen Ressourcen der Grafikkarte zu nutzen, starten Sie Google Chrome und geben in die Adresszeile den Befehl   “about:flags” ein und drücken die [Enter] Taste.

Suchen Sie in der Ergebnis-Liste den Eintrag “GPU-Compositing auf allen Seiten” und aktivieren die Funktion.


Danach scrollen Sie bis zum Ende der Liste und klicken auf “Jetzt neu starten” um die Änderungen zu bestätigen und zu aktivieren.

 

Google Chrome Turbo: Dank “Webseiten vorausladen” ist Chrome schneller als alle anderen Browser

Wer auf dem Android, iPad oder iPhone zum ersten Mal den Chrome-Browser verwendet, erlebt ein Aha-Erlebnis. Webseiten laden mit Chrome spürbar schneller als mit jedem anderen Browser. Das Geheimnis des Erfolgs: die Funktion “Webseiten vorab laden”. Damit ahnt Chrome Ihre nächste Aktion bereits voraus und lädt schon mal die gewünschten Webseiten.

Chrome kann hellsehen

Chrome lädt die Daten aus dem Internet also nicht wirklich schneller als andere Browser, startet aber früher mit dem Download der Seiten. Das sehen Sie am besten in der Chrome-App für iPhone/iPad undAndroid. Achten Sie auf das Lade-Icon oben links. Sobald Sie in die Adressleiste die ersten Buchstaben einer Webseite eingeben, dreht sich bereits oben links das Kreissymbol und zeigt an, dass bereits Daten geladen werden. Und das, obwohl Sie mit der Eingabe noch gar nicht fertig sind.

Chrome antizipiert einfach, welche Webseite Sie wohl öffnen möchten und lädt auf Verdacht schon mal die komplette Seite. Meist handelt es sich dabei um den ersten Treffer aus der Vorschlagsliste. Wenn Sie zum Beispiel regelmäßig Facebook öffnen und in die Adressleiste die ersten beiden Buchstaben “fa” eingeben, weiß Chrome ganz genau, dass Sie zu Facebook möchten und startet schon mal den Download der Facebook-Seiten. Wenn Sie dann in der Vorschlagsliste auf “Facebook” tippen oder die Adresseingabe abschließen, ist die Seite sofort da.

Hellseher-Funktion abschalten

Wem das zu unheimlich ist oder keinen unnötigen Datenverkehr verursachen möchte, kann die Vorausladefunktion auch abschalten. In der Chrome-App für Android oder iPhone/iPad geht das folgendermaßen:

1. Tippen Sie oben rechts auf das Menü-Symbol mit den drei Strichen und dann auf “Einstellungen”.

2. Dann tippen Sie auf “Datenschutz” sowie “Webseiten vorab laden”.

3. Auf der nächsten Seite entscheiden Sie, ob die Vorausladefunktion generell, nur bei WLAN-Verbindungen oder nie genutzt werden soll. Ideal ist die Einstellung “Nur bei WLAN”. Dann werden Seiten nur vorab geladen, wenn Sie per WLAN-Funknetzwerk ins Internet gehen und der verbrauchte Traffic keine Rolle spielt. Sind Sie mobil und per Handynetz unterwegs, werden keine Daten vorausgeladen, um keinen unnötigen Traffic zu generieren.

Bei der Desktop-Version von Chrome finden Sie die Option in den Einstellungen (Schraubenschlüssel und “Einstellungen). Klicken Sie hier ganz unten auf “Erweiterte Einstellungen”. Mit der Option “Netzwerkatkionen voraussehen, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern” entscheiden Sie, ob die Hellseher-Funktion von Chrome zum Einsatz kommt oder nicht.

 

 Im Reiter „Datenschutz“ lassen sich nun einige ausbremsende Funktionen deaktivieren. Entfernen Sie dazu die Häkchen bei den folgenden Einstellungen: „Navigationsfehler mithilfe eines Webdienstes beheben„, „Vervollständigung von Suchanfragen und URLs bei der Eingabe in die Adressleiste verwenden“, „Rechtschreibfehler mithilfe eines Webdienstes korrigieren“ und „Nutzungsstatistiken und Absturzberichte automatisch an Google senden„.

Wenn der Seitenaufbau bei Google Chrome zu lange dauert, weil Ihr Computer oder Laptop noch mit anderen Programmen im Hintergrund beschäftigt ist, gibt es eine wenig bekannt Funktion, die eingesetzt werden kann, um die Seitendarstellung zu beschleunigen: Die Einbindung von Rechenleistung der Grafikkarte! Somit bedient sich Google Chrome einer zusätzlichen Rechenleistung.

Um die zusätzlichen Ressourcen der Grafikkarte zu nutzen, starten Sie Google Chrome und geben in die Adresszeile den Befehl   “about:flags” ein und drücken die [Enter] Taste.

Suchen Sie in der Ergebnis-Liste den Eintrag “GPU-Compositing auf allen Seiten” und aktivieren die Funktion.
Danach scrollen Sie bis zum Ende der Liste und klicken auf “Jetzt neu starten” um die Änderungen zu bestätigen und zu aktivieren.

Mehr Arbeitsspeicher für Chrome

Zahlreiche Android-Smartphones zeichnen sich heute vor allem durch eins aus: starke Hardware. Nutzer, die ein Phone mit viel Arbeitsspeicher besitzen, können der Chrome-App mehr RAM zuweisen. Dies hilft vor allem dann, wenn Sie mit vielen offenen Tabs gleichzeitig arbeiten. Das geht so:

  

1. Starten Sie Chrome.

2. Rufen Sie das Flags-Menü auf, indem Sie chrome://flags in die Adresszeile Ihres Browsers eingeben.

3. Öffnen Sie das Menü Maximale Anzahl der Kacheln für Interessensgebiete.

4. Öffnen Sie das Drop-down-Menü und wählen Sie anschliessend aus, wie viel RAM Sie für die App reservieren möchten.

Aber Vorsicht: Während Chrome läuft, steht anderen Apps dann entsprechend weniger Arbeitsspeicher zur Verfügung.

Automatische Seitenaktualisierung

Gerade an Orten mit schwankenden Datenverbindungen kann es vorkommen, dass die Verbindung für kurze Zeit ganz abbricht. Auch wenn man aus anderen Gründen offline ist, muss man die Seiten, auf denen gerade gesurft wurde, von Hand aktualisieren. Je nach Anzahl offener Tabs ist das eine fummelige Angelegenheit. Nun gibt es unter Chrome eine Einstellung, die alle Seiten in allen Tabs automatisch aktualisiert, sobald der Browser wieder online ist. Dies funktioniert folgendermassen:

 

1. Starten Sie Chrome.

2. Rufen Sie das Flags-Menü auf, indem Sie chrome://flags in die Adresszeile Ihres Browsers eingeben.

3. Öffnen Sie das Drop-down-Fenster unter dem Menüpunkt Automatische Seitenaktualisierung aktivieren.

4. Wählen Sie den Menüpunkt Aktiviert aus.

 

…noch ein Tipp, wie der Chrome Browser wieder schneller arbeitet

Viele Tipps beschäftigen sich mit damit, wie ein zu langsamer Chrome-Browser wieder schneller wird. Die einfachsten wie Verlauf und Cookies löschen, Erweiterungen und Plugins ausmisten, sind meist nur von kurzer Dauer und können nur als ein erster Schritt bezeichnet werden. Letztens hatten wir auch vorgeschlagen, alle ungenutzten Browser-Tabs bis auf das Aktive einzufrieren, um mehr Rechnerleistung zu generieren. Wenn das alles nicht zufriedenstellend ist, dann kann man noch den History Provider Cache löschen. Dann sollte Chrome wieder so schnell wie bei seiner Erstinstallation sein.

Und das geht so:

Schließe zuerst den Chrome-Browser, sofern er gerade läuft, und öffne mit der Tastenkombination [Windows][E] ein Windows-Explorer-Fenster.

Gib in die Adresszeile folgenden Speicherfpad ein und bestätige die Eingabe mit der Taste [Enter]:

%localappdata%\Google\Chrome\User Data\Default

google-chrome-history-provider-cache-entfernen-loeschen-delete-browser-langsam-beschleunigen-neustart-erster-tag-schnell

Entferne den Unterordner History Provider Cache mit der Taste [Entf] und starte danach den Chrome-Browser neu. Durch den Neustart erstellt Chrome den zuvor gelöschten Ordner neu.

Nun sollte Google Chrome wieder so schnell sein wie am Anfang seiner Installation.


Experiment at your own risk

To reach Google Chrome’s hidden experimental options, first launch Chrome; then typechrome://flags/ in the address field, and press Enter. You’ll jump to a page containing an array of experimental options, a few of which directly affect browser performance. To see other hidden Chrome menus that you can access via the address field, typechrome://chrome-urls/ in the address bar and then press Enter. The ‚flags‘ page is where Chrome parks all of the hidden and experimental options, so that’s where we’re headed.

The hidden ‚flags‘ menu in Google Chrome is home to various experimental options that can influence the browser’s performance.

At this is point, we’d normally offer a disclaimer about messing around with experimental features in an application—but Google has handled that task quite well on its own. The first thing you’ll see when you reach Chrome’s flags options is a huge warning that reads as follows:

Careful, these experiments may bite! WARNING These experimental features may change, break, or disappear at any time. We make absolutely no guarantees about what may happen if you turn one of these experiments on, and your browser may even spontaneously combust. Jokes aside, your browser may delete all your data, or your security and privacy could be compromised in unexpected ways. Any experiments you enable will be enabled for all users of this browser. Please proceed with caution.“

Though the stuff we’ll discuss doing in this article is more likely to cause simple rendering errors or to adversely affect performance than to wreak any major havoc, caution is appropriate.

Flipping switches

Google Chrome’s flags menu presents a long list of experimental options, only a few of which focus on performance. They include the following seven options.

Override software rendering list Mac, Windows, Linux, Chrome OS: This option overrides Chrome’s built-in software rendering list and permits GPU acceleration on unsupported system configurations. If you’re running experimental GPU drivers, switching this flag on will probably shorten loading times for games and videos.

GPU compositing on all pages Mac, Windows, Linux: This option will force GPU-accelerated compositing on all webpages, not just those with GPU-accelerated layers. Enabling this option will probably give you a minor speed boost across the board.

This unassuming, hidden ‚flags‘ page is where Chrome’s experimental options reside.

Threaded compositing Mac, Windows, Linux, Chrome OS: Threaded compositing will launch a secondary thread on multicore systems dedicated to webpage compositing. Enabling this option may result in smoother scrolling, even if the main thread is busy with other processing duties.

Disable accelerated 2D canvas Mac, Windows, Linux, Chrome OS: Disabling this option prevents the GPU from performing 2D canvas rendering and causes it instead to use the hot CPU for software rendering.

Disable accelerated CSS animations Mac, Windows, Linux, Chrome OS: When threaded compositing is active, accelerated CSS animations run on the compositing thread. However, running accelerated CSS animations, even without the compositor thread, may yield performance gains.

GPU Accelerated SVG Filters Mac, Windows, Linux, Chrome OS: This option taps your GPU to accelerate the rendering of scalable vector graphics filters, which could speed up the loading process on websites that use a lot of heavy drop shadows or other visual filter effects.

Disable GPU VSync Mac, Windows, Linux, and Chrome OS: If you’re a gamer, you’ve probably heard of vertical sync, aka Vsync. Shutting off Vsync disables synchronization with your monitor’s vertical refresh rate. If your monitor has a refresh rate of 60Hz, for example, disabling Vsync allows the GPU to output at a rate faster than 60Hz—or 60 frames per second—when possible.

The ‚flags‘ menu is available on virtually any device that supports Chrome, including Windows 8. Each setting lists the versions of Chrome that it affects.

Depending on your system’s configuration and on your version of Chrome, some of these options may or may not be enabled by default. And depending on the graphics drivers and OS updates you’ve installed, some of them may not have any effect on performance at all. Nevertheless, it’s worth experimenting with them and visiting your favorite websites to see if they produce any benefits. In our experience, the Accelerated 2D canvas and GPU compositing options offer the most extensive advantages. On the other hand, disabling Vsync seemed to cause rendering issues on our Windows 8 Pro-based test systems on websites that use HTML5 animations.

Establishing the benefits (or drawbacks) of many of the experimental settings mentioned above proved to be rather difficult. We did, however, observe some performance differences when we ran quick tests using Rightware’s BrowserMark and some of the browser benchmarks available on the IE 10 Test Drive site.

Google Chrome hohe Windows-Priorität einräumen

 

Windows teilt die Prozessor-Leistung zwischen der laufenden Anwendungen auf. Über den Task-Manager lässt sich festlegen, welche Programme mit hoher CPU-Priorität laufen sollen. Um Google Chrome einen Schub zu verpassen, öffnen Sie den Browser und drücken dann gleichzeitig die Tasten CRTL+ALT+ENTF. Klicken Sie mit der Maus dann auf „Task-Manager starten“ und im dann aufklappenden Fenster auf den Reiter „Prozesse“. Suchen Sie den Eintrag „chrome.exe“ und klicken Sie diesen mit der rechten Maustaste an. Nun lässt sich die Priorität hochsetzen.

 

Plugin-Verwaltung

Mit der Zeit sammeln sich im Browser viele Plugins, von denen im Alltag nur wenige zum Einsatz kommen. Unter „chrome://plugins“ zeigt Ihnen der Browser alles, was ein an Zusatzprogrammen mit sich herumschleppt. Jedes Plugin lässt sich deaktivieren, um den Browser zu beschleunigen.

 

Erweiterungen regelmäßig kontrollieren

Überflüssige Erweiterungen, oder solche mit doppelter Funktion sollten gelöscht werden.

Microsoft Excel: Daten in nebeneinanderliegenden Zellen schneller eingeben

Werden Zahlenwerte in Zellen eingegeben, bestätigt man normalerweise die Eingabe mit [Enter]. Dadurch gelangen Sie direkt in die nächste, darunterliegende Zelle. Benötigen Sie aber oft Werte, die in einer Zeile liegen müssen, dann muss die danebenliegende Zelle separat angeklickt oder mit den Richtungspfeilen angewählt werden. Mit der [Tabulator]-Taste gelangen Sie ebenfalls in die nächste Zelle. Alle drei Möglichkeiten sind aber sehr hinderlich, wenn man die Arbeit mit dem Zahlenblock gewohnt ist. Für alle Nutzer, die regelmäßig viele Zahlenwerte in einer Reihe benötigen, können ganz einfach dien Funktion der [Enter]-Taste entsprechend ändern.

[Enter/Return] neu belegen

Dies geschieht ganz einfach über die Optionen. Dazu starten Sie Excel, klicken oben links auf den “Office”-Button und wählen die “Excel-Optionen”. Bei Excel 2010/2013 rufen Sie den Befehl “Datei | Optionen” auf.

bild-1-microsoft-excel-zelle-zeile-zellbereich-enter-richtung-anpassen-funktion-daneben-recht-nebenliegend

Im Dialogfenster der “Excel-Optionen” wechseln Sie zur Kategorie “Erweitert”. Ändern Sie bei der Funktion “Markierung nach Drücken der Eingabetaste verschieben – Richtung” per Aufklappmenü  die Richtung der Eingabetaste. Für Eingaben von Links nach Rechts stellen Sie “Rechts” ein und bestätigen die Änderung mit “OK”.

bild-2-option-excel-erweitert-register-kategorie-richtung-enter-taste-ändern-auswählen-bestätigen-unten-rechts-oben-links

Die Richtungsänderung der Eingabetaste ist ohne Neustart aktiv. Durch Drücken der [Return]-Taste wandert die Einfügemarke jetzt nicht mehr nach unten, sondern nach rechts.

Extra-Tipp: Mit der Tastenkombination [Umschalt][Enter] bewegen Sie sich in die entgegengesetzte Richtung.

GZIP Kompression / GZIP Komprimierung – HTML Website schneller laden

Die Gzip Komprimierung ist ein Kompressionsprogramm mit dem fast alle Dateien auf dem Webhost komprimiert an den Browser senden kann. Um seine Webseiten schneller zu bekommen sollte es auch immer eingesetzt werden. Im Internet gibt es hierzu viele Anleitungen und Beschreibungen die zum Teil verwirrend sind. Daher möchte ich euch an dieser Stelle eine Übersicht geben, welche Wege es gibt um die Gzip Komprimierung zu aktivieren und welche Ressourcen man sich hierzu merken sollte.

 

Grundsätzlich sollte man wissen: Gzip komprimiert alle Dateien einzeln und “packt” diese mittels dem Archivierungsprogramm tar in einen sogenannten Tarball. Daher gibt es am Ende zwei Endungen: Zum einen .gz für eine einzeln komprimierte Datei und zum anderen tar.gz oder einfach nur .tgz für eine Sammlung an Dateien.

Es gibt 2 Wege um Gzip zu nutzen. Serverseitig – also man benutzt das Programm, dass auf dem Webserver liegt, oder man bereitet alles selbst vor und stellt es auf dem Webhost zur Verfügung.

Leider ist nicht auf jedem Hostserver Gzip von Anfang an installiert bzw. zur Nutzung freigegeben, denn die Nutzung von Gzip auf einem Webhost führt zur einer erhöhten Last des Webservers. Zwar macht die Mehrbelastung (CPU | Prozessor) des Servers nur ca. ein Zehntel aus, aber wenn sich 1000 oder mehr Kunden einen Server teilen, dann kann ein Zehntel einige Kunden kosten. Daher sollte man zuerst überprüfen ob Gzip auf dem Webhost verfügbar ist. Am besten bei eurem Service-Provider nachfragen, in den Vertrag nachschauen oder ggf. im Netz suchen. Wenn Gzip nicht auf eurem Webhost verfügbar ist dann bleibt euch nur der zweite Weg offen: Alles selbst machen und zur Verfügung stellen.

Wenn bei euch Gzip verfügbar ist, dann gibt es wiederum mehrere Wege: Zum einen über die Konfigurationsdatei “.htaccess”, mit Hilfe von PlugIns oder mittels Skripts bzw. Skriptsprachen (PHP). Am besten finde ich, man nutzt die Konfigurationsdatei “.htaccess”. Leider setzt aber die einfachste Art auch gewisse Dinge voraus. Mehr dazu in der entsprechenden Anleitung:

Gzip Komprimierung mittels der Konfigurationsdatei .htaccess installieren

Mittels der Konfigurationsdatei .htaccess kann man, wie angedeutet, am einfachsten die Gzip Kompression auf dem Webserver nutzen. Voraussetzung ist jedoch, dass das Modul “mod_deflate” auf dem Webserver aktiviert ist. Wenn dieser Weg erstmal nicht funktioniert, müsst Ihr klären ob bei euch das Server-Modul aktiviert ist, bzw. ob man es noch aktivieren kann. Ist die Sache geklärt und das Modul aktiviert, dann müsst Ihr diesen Abschnitt in eure “.htaccess” Datei einfügen. Erst dann werden alle Dateien, welche Ihr mittels Dateiendungen in der Zeile “<FilesMatch ”\.(js|css|html|xml)$”>” angibt, komprimiert. Wollt Ihr mehr Dateiendungen komprimieren oder müsst Ihr es, dann einfach wie folgt einfügen:

“<FilesMatch ”\.(Endung1|Endung2|Endung3|Endung4|Endung5|Endung6|usw)$”>”.

Wichtig ist das nach der letzen Endung kein vertikaler Strich mehr kommt. Also das “|”. Manchmal macht es auch kein Sinn schon komprimierte Formate weiter zu komprimieren. Zum Beispiel PDF, JPG, GIF oder PNG. Das merkt Ihr wenn die Ersparnis zwischen der erstellten Gzip Datei und der Originaldatei kaum ein Unterschied ergibt.

Hier die Code Zeilen für eure .htaccess:

<IfModule mod_deflate.c>
 <FilesMatch “\\.(js|css|html|xml)$”>
 SetOutputFilter DEFLATE
 </FilesMatch>
 </IfModule>

Gzip Komprimierung mittels der Skriptsprache PHP

Mit der Skriptsprache PHP kann man durch ein paar Zeilen Code ebenfalls eine Gzip Komprimierung durchführen. Man muss hierzu in jeder einzelnen PHP Datei folgenden Code in die erste Zeile schreiben:

<?php
 ob_start(“ob_gzhandler”);
 ?>

Der Hacken ist nur, dass dies nur mit PHP Dateien funktioniert.

Gzip Komprimierung mittels manueller Arbeit

Eine weitere Variante ist die manuelle Vorbereitung verbunden mit der Eingabe von ein paar Zeilen Code in die “.htaccess” Datei. Hierzu ladet Ihr euch zuerst das Programm 7Zip runter und geht dann folgende Schritte durch:

1. Jede einzelne Datei in eine Gzip packen.
Wichtig: Heißt eine Datei z.B.: impressum.html so muss die Gzip Datei impressum.html.gz heißen.

2. Alle Gzip Dateien in .jgz umbennenen
Also: Aus impressum.html.gz wird impressum.html.jgz

3. Alle Dateien hochladen

4. Folgenden Code in die .htaccess einfügen:

RewriteEngine on
 RewriteCond %{HTTP:Accept-Encoding} gzip
 RewriteCond %{REQUEST_FILENAME}.jgz -f
 RewriteRule (.*)\.js$ $1\.js.jgz [L]
 AddType “text/javascript” .js.jgz
 AddEncodig gzip .jgz

Nun sollte die Gzip Komprimierung bei euch funktionieren.

Gzip Komprimierung mittels Plugins

Je nach dem was Ihr für ein System einsetzt um Webseiten, Blogs oder Shop zu kreieren bzw. zu pflegen, wird es bestimmt viele Plugins geben, die diese Aufgabe für euch übernehmen. Meistens basieren aber alle auf PHP und fügen, wie oben beschrieben, die PHP Zeile ein.

Bei WordPress kann ich euch das Gzip Komprimierung WordPress Plugin von Sergej Müller empfehlen. Bei anderen Systemen müsst Ihr einfach mal Googeln. Aber ich rate euch so oder so entweder zur ersten Variante oder zur manuellen Vorbereitung. Ist minimal schneller als wie die PHP Variante.

Gzip Komprimierung testen

Ob die Gzip Komprimierung bei euch funktioniert, könnt Ihr auf diesen beiden Seiten testen. Einfach eure URL (Webseite) eingeben und schon bekommt Ihr eine Antwort.

http://www.gidnetwork.com/tools/gzip-test.php oder http://www.whatsmyip.org/http-compression-test/

Ressourcen

Das Programm 7Zip findet Ihr unter http://www.7-zip.org/

Das WordPress Plugin von Sergej findet Ihr unter http://playground.ebiene.de/plugin-fuer-gzip-komprimierung-der-beitraege-in-wordpress-25/

Die Website von Gzip findet Ihr unter http://www.gzip.org/

Tiefgehendere Erklärungen findet Ihr unter http://de.wikipedia.org/wiki/Gzip

Nicht zu verachten ist der Artikel über die Einrichtung mittels Apache oder MS Dienste. Findet Ihr hier: http://www.sysadminslife.com/allgemein/webseiten-optimierung-mit-gzip-komprimierung-in-apache2-und-iis6/

Fazit

Auch wenn immer mehr Leute DSL haben und schnelle Rechner, so bleibt die Ladezeit ein signifikanter Bestandteil einer Seite. Zumal mobile Internetzugänge noch nicht sehr schnell sind und die Datenmengen immer größer werden. Außerdem beachtet bekanntlich Google den Aspekt der Ladezeit als ein gewichtigen Faktor. Aber der wichtigste Grund ist die Zufriedenheit der Nutzer, die nachweislich bei schnelleren Seiten steigt. Ein bis Zwei Sekunden können gefühlt sehr langsam wirken und somit altbacken. Und schließlich macht im Idealfall die Aktivierung kaum Arbeit.

 


 

 

GZIP bei Strato

Inhalte komprimiert übertragen

Je größer eine Webseite ist, desto mehr Dateien gehören dazu – entsprechend steigt auch die Gesamtgröße in KB/MB, die von Besuchern Ihrer Seite geladen werden muss. Um möglichst geringe Ladezeiten zu erreichen, ist es sinnvoll die Dateien vor der Übertragung durch den Server komprimieren zu lassen. Hierbei kommt das Apache-Modul „mod_gzip“ zum Einsatz.

Ab dem Paket STRATO PowerWeb Basic können Sie die Komprimierung wie folgt einschalten:

Öffnen Sie die .htaccess-Datei im Hauptverzeichnis Ihrer Web-Anwendung und ergänzen die Zeile: mod_gzip_on Yes

Den Browser-Cache nutzen

Eine weitere Optimierungsmöglichkeit besteht darin, Dateien, die sich nur selten ändern, durch den Browser Ihrer Besucher zwischenspeichern zu lassen (cachen). Gelangt ein Besucher das erste Mal auf Ihre Webseite, wird diese vollständig geladen. Bei einem erneuten Aufruf prüft der Browser, ob beispielsweise ein Bild bereits im Zwischenspeicher abgelegt wurde und lädt dieses dann von dort. Der Seitenaufbau wird so deutlich schneller.

Beispiel

Die hierfür notwendigen Einträge in der .htaccess-Datei können etwa wie folgt aussehen:

 

# Caching einrichtenFileETag MTime Size
ExpiresActive On
ExpiresByType text/css „access plus 1 weeks“
ExpiresByType application/javascript „access plus 1 weeks“
ExpiresByType application/x-javascript „access plus 1 weeks“
ExpiresByType image/gif „access plus 1 months“
ExpiresByType image/jpeg „access plus 1 months“
ExpiresByType image/png „access plus 1 months“
ExpiresByType image/x-icon „access plus 1 months“

Kurz eine Erläuterung dazu:

 

FileETag MTime Size bildet einen für jede Datei Ihrer Webseite einmalige Kennung aus dem letzten Änderungsdatum sowie der Größe der Datei.

Die Abfrage <IfModule mod_expires.c> prüft, ob das notwendige Servermodul installiert ist – das ist in allen STRATO Paketen der Fall.

ExpiresActive On schaltet das Modul für Ihre Webseite ein, anschließend folgen die Angaben, welche Dateitypen gecached werden sollen und für welchen Zeitraum. Die Zeitangabe erfolgt dabei in der Form „ab letztem Zugriff für Zeitraum X“, im Beispiel „access plus 1 weeks“ also „ab Zugriff für eine Woche“. Ist der gesetzte Zeitraum abgelaufen, wird die Datei im Browser-Cache durch die aktuelle Version von Ihrer Webseite ersetzt.

Im Beispiel werden CSS- und JavaScript (JS) -Dateien für eine Woche gecached, Bilder und das Favoriten-Icon hingegen für einen Monat. Achten Sie bitte darauf, dass die Zeitangabe immer in der Mehrzahl definiert wird, also ein „s“ am Ende steht (weeks, months, …). Welche Werte als Zeitangabe möglich sind, entnehmen Sie bitte der offiziellen Dokumentation des Apache Webservers:  http://httpd.apache.org/docs/2.0/mod/mod_expires.html#AltSyn

Den Zeitraum können Sie selbst festlegen. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie einige Tipps:

DateitypCache ZeitraumDetails
Bilder (jpg/png/gif)access plus 1 monthsBei statischen Webseiten, Blogs, Bildergalerien, etc.
access plus 1 weeksFür Onlineshops mit häufigem Wechsel der Produktbilder
CSS-Dateienaccess plus 1 monthsSollten Sie öfter Änderungen am Layout Ihrer Webseite vornehmen, wählen Sie einen passenden kürzeren Zeitraum, etwa 1-2 Wochen.
JavaScript (JS) Dateienaccess plus 1 months

Damit Besucher Ihrer Webseite auch Änderungen sehen, die mitten in einem Cache-Zeitraum erfolgen (Cache für 1 Monat – Änderung z. B. nach 14 Tagen), setzen Sie einfach in der .htaccess-Datei den Wert für den Cache-Zeitraum des entsprechenden Dateityps herab. Lassen Sie die Einstellung für beispielsweise eine Woche aktiv und setzen dann wieder die ursprünglichen Werte ein.

Beispiel:

Aus access plus 1 months wird dann access plus 1 hours.

Hinweis: Sofern Sie die Komprimierung (siehe oben) nicht nutzen, ergänzen Sie bitte für eine optimale Nutzung des Caching in der .htaccess-Datei manuell die Zeile Header append Vary Accept-Encoding. Ist die Komprimierung aktiv, wird der Header automatisch gesetzt, die oben genannte Zeile muss dann nicht eingetragen werden.

In Abhängigkeit vom verwendetem CMS gibt es meist noch weitere Möglichkeiten die Performance zu verbessern. Hierzu gehören beispielsweise:

  • CDN (Content Delivery Network) aufsetzen
  • Bilder in CSS-Sprites auslagern
  • CSS/JS Skripte komprimiert auf dem Webspace ablegen
  • Falls nicht genutzt: mootools im Frontend deaktivieren (Joomla)

Ausführliche Anleitungen wie dies speziell bei dem von Ihnen verwendetem Content Management System vorzunehmen ist, finden Sie in der Regel im Supportforum Ihres Content Management System.

 

 


 

 

 

Javascript und CSS mit Gzip komprimieren

Ein großes Interesse fürs Web ist es, dass ihre Seiten schnell laden. Die kann unter anderem durch die Komprimierung von Javascripten und CSS-Code erreicht werden.

Javascriptdateien und auch Stylesheets sind oft sehr groß. Als Beispiel verwende ich die Javascript Bibliothek jQuery. Diese hat unkomprimiert ca. 167 kb. Komprimiert kommt man auf eine Größe von nur 44 kb. Dies sind nur noch 26% der ursprünglichen Größe. Durch dieses Verfahren laden die Homepages um ein vielfaches schneller als zuvor.

Was ist nun wenn ein Browser oder ein Gerät nicht mit der Komprimierung zurechtkommt?
Für diesen Fall liegen immernoch die unkomprimierten Dateien auf dem Server.

Dateien komprimieren

An der Einbindung der Dateien in Ihre Homepage ändert sich rein gar nichts. Sie erfolgt wie üblich mit

<link type=„text/css“ rel=„stylesheet“ href=„css/styles.css“ />
<script type=„text/javascript“ src=„js/jquery-latest.js“></script>

Nun müssen Sie die Scripte komprimieren und auf den Server laden. Die Scipte müssen in diesem Fall styles.css.gz und jquery-latest.js.gz heißen und im gleichen Ordner liegen wie die unkomprimierte Version.

Wie komprimiere ich ein Script?
Das Freeware Tool 7zip (Download hier) beherrscht diesen Komprimierungsformat. Oder für Mac OSX Ez7z 

.htaccess bearbeiten

Als zweiten Schritt müssen Sie nun folgenden Code in die Datei .htaccess einfügen:

# BEGIN Gzip Compression
 AddEncoding gzip .gz
 <filesmatch "\.js\.gz$">
 AddType "text/javascript" .gz
 </filesmatch>
 <filesmatch "\.css\.gz$">
 AddType "text/css" .gz
 </filesmatch>
 <ifmodule mod_rewrite.c>
 RewriteEngine On
 RewriteBase /
 RewriteCond %{HTTP:Accept-encoding} gzip
 RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} \.(js|css)$
 RewriteCond %{REQUEST_FILENAME}.gz -f
 RewriteRule ^(.*)$ $1.gz [QSA,L]
 </ifmodule>
 # END Gzip Compression

Damit wählt der Server aus, ob Gzip verwendet wird, oder nicht. Wenn ein Gerät die Komprimierung nicht unterstützt, wird die unkomprimierte Version genommen.

Leeren Sie nun Ihren Cache und laden Sie Ihre Seite neu. Die Ladezeiten sind nun erheblich geringer.

 


 

 

Komprimierung mittels Software

Smaller is a powerful HTML, CSS and JavaScript compressor on OS X which also has the ability to combine several files into one. Compress your files and make your websites load faster.

How to use it?

Drop files. Or drop a folder, Smaller can intelligently add all the HTML/CSS/JS files under it to the minify queue.

Combining several files into one is easy, ⌘ click to select multiple files, right click and choose „Combine“.

As a professional, you definitely need more control. Smaller is aware of your needs and provides this for you.

You can also drop files directly on to the Dock icon, Smaller will do the rest for you, quite handy, isn’t it?

TIPP: TinyPNG zum Komprimieren von PNG und JPEG´s

Pipelining: Schneller surfen mit dem Firefox

Wenn Sie mit dem Firefox Browser surfen, werden die verschiedenen Elemente wie Videos und Bilder nacheinander geladen. Dabei wird jedes einzelne Element separat vom Server angefordert, welcher darauf eine entsprechende Antwort sendet. Anschließend wird das Element geladen und angezeigt. Da Webseiten über eine Vielzahl von Elementen verfügen, dauert dies oftmals recht lange. Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, können Sie die Pipelining-Funktion aktivieren. Wenn Sie bereits über eine schnelle Verbindung verfügen, wird das Laden der Seiten nochmals beschleunigt, da die verschiedenen Elemente parallel geladen werden. Bei langsamen Verbindungen kann sich die Funktion unter Umständen negativ auswirken. Sie sollten also zunächst testen, inwieweit sich die Aktivierung für Sie lohnt.

Pipelining aktivieren

Um die Funktion zu aktivieren, geben Sie zunächst “about:config” in die Adresszeile des Browsers ein. Nach Drücken der Eingabetaste erscheint zunächst ein Warnhinweis, den Sie direkt bestätigen können. Gehen Sie anschließend zum Feld “Filter” und geben Sie hier

network.http.p

ein. Sie erhalten daraufhin eine Übersicht der Einstellungen, bei denen Sie Änderungen vornehmen müssen.

Ändern Sie jeweils bei den Einstellungen

  • network.http.pipelining
  • network.http.proxy.pipelining
  • network.http.pipelining.ssl

den Wert von “false” auf “true”, indem Sie doppelt auf den jeweiligen Eintrag klicken.

Schneller einschlafen – So geht’s

Sie liegen jeden Abend wach im Bett und können nicht einschlafen? Dann hilft Ihnen vielleicht ein einfacher Trick, den Sie jederzeit anwenden können. Insbesondere bei innerer Unruhe funktioniert dieser Trick sehr gut.

Einschlafen ist eigentlich eine sehr einfache Sache. Die meisten Menschen müssen sich dazu nur zur richtigen Zeit ins Bett legen und nach einigen Minuten schlafen sie bereits. Aber es kann auch Situationen geben, in denen die psychische Belastung so groß ist, dass das Einschlafen zum Problem wird. Wenn Ihr Kopf voll mit schweren Gedanken ist, kommen Sie nicht zur Ruhe, auch wenn Ihr Körper vielleicht sehr müde ist. Damit Sie in einer solchen Situation doch einschlafen können, benötigen Sie ein Mantra.

Ein ganz einfaches Mantra anwenden

Ein Mantra ist in der fernöstlichen Meditationstechnik ein Wort oder ein Begriff, den der Meditierende unablässig wiederholt, meist im Stillen für sich. Diese Technik ist wunderbar dazu geeignet, den Kopf frei zu bekommen. Auch wenn Sie sonst nichts mit Meditation am Hut haben, können Sie mit einem einfachen Mantra, also einem beliebigen Wort, das Sie ständig wiederholen, dass Einschlafen begünstigen. Am Anfang mag es ein bisschen seltsam sein, diese Technik anzuwenden. Aber Sie werden sehr schnell feststellen, dass sie funktioniert.

Junge Frau mit Schlafproblemen

Gute Worte und Begriffe für ein Mantra

Grundsätzlich sind alle Worte und Begriffe, die Ihnen leicht von den Lippen gehen, für ein Mantra geeignet. Es darf sich nicht um ein Wort handeln, dass Sie kaum aussprechen oder buchstabieren können. Wenn Sie ein religiöser Mensch sind, können Sie auch ein kleines Gebet immer wieder aufsagen. Alternativ ist aber auch ein Gedicht möglich. Entscheidend ist allerdings, dass Sie keine Mühe aufwenden müssen, um das Mantra zu wiederholen. Es handelt sich um eine rein technische Übung, bei der Sie nicht über das Gesagte nachdenken dürfen. Ansonsten funktioniert das Mantra nicht. Schließlich kommt es darauf an, durch die kontinuierliche Wiederholung des Mantra alle anstrengenden Gedanken aus dem Kopf verschwinden zu lassen.

Firefox: Schneller Surfen durch Deaktivierung geöffneter Tabs

Die Geschwindigkeit des Browsers beim Surfen im Internet hängt von verschiedenen Dingen ab. So spielen die Rechnerperformance und die Bandbreite der Internetgeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Aber auch der Browser selbst und dessen Einstellungen haben Einfluss auf die Geschwindigkeit. Vielen ist dabei nicht bewusst, dass auch viele parallel geöffnete Tabs den Browser stark verlangsamen können. Denn selbst wenn sich Tabs im Hintergrund befinden und aktuell gar nicht genutzt werden, belegen Sie Speicherplatz, Rechenleistung und tauschen Daten über die Internetverbindung aus. Schneller wird’s, wenn Sie die ungenutzte Tabs in den Ruhezustand versetzen.

Pause für inaktive Tabs

Um ungenutzte Tabs in eine Art Ruhezustand zu versetzen, so dass sie die Geschwindigkeit des Browser nicht mehr negativ beeinflussen, benötigen Sie ein eigenes Add-on. Ist dieses installiert, können Sie selbst bei vielen parallel geöffneten Tabs mit fast der gleichen Geschwindigkeit surfen als wäre nur ein Tab geöffnet.

Das Add-on dafür nennt sich “Suspend Background Tabs“. Öffnen Sie den Add-ons-Manager in dem Sie im Firefox unter “Extras” den Menüpunkt “Add-ons” auswählen. Geben Sie nun im Suchfenster ganz oben rechts “Suspend Background Tabs” ein und starten Sie die Suche. Sie bekommen nun das Add-on angezeigt und können es über den Button “Installieren” zu Ihrem Firefox hinzufügen. Nach einem Neustart des Firefox ist das Add-on anschließend aktiviert.

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Von nun an werden alle Tabs, die sich nicht im Vordergrund befinden, automatisch in eine Art Schlafzustand versetzt und erst wieder aktiviert, wenn Sie das Tab in den Vordergrund holen. Dadurch sollte das Surfen in dem gerade aktiven Tab wieder schneller möglich sein. Leider kann “Suspend Background Tabs” derzeit keine Tabs in den Ruhezustand versetzen, die Flashanimationen oder Videos abspielen. Diese Tabs belasten weiterhin die CPU und die Internetverbindung und sollten, falls sie störend wirken, von Hand beendet werden.

Trotz aktiviertem Add-on sollten Sie beim Surfen regelmäßig darauf achten, dass Sie nicht zu viele Tabs parallel öffnen, da “Suspend Background Tabs” zwar einige Bremsen löst aber längst nicht alle Probleme durch zu viele Tabs beheben kann.

Schneller die richtigen YouTube-Videos finden

Bei den etwa 90 Millionen YouTube-Videos das gewünschte Filmchen zu finden, gestaltet bisweilen als ziemlich großer Zeitfresser. Die Suchergebnisse sind mit den von Google vergleichbar. Es wird alles angezeigt, was den eingegebenen Suchbegriff enthält. Mit ein paar Einstellungen gelangt man schneller zum gewünschten Ziel.

Besser suchen mit YouTube

Geben Sie in das Eingabefeld den gewünschten Suchbegriff ein, und starten Sie den Suchvorgang. Zunächst wird die gesamte Ergebnisliste angezeigt. In diesem Beispiel enthält die Trefferliste etwa 76.000 Eintragungen.

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Um die Suchergebnisse zu verbessern, klicken Sie auf die Schaltfläche “Filter” und wählen die passenden Optionen aus. Jede angeklickte Filteroption ändert die Ergebnisliste entsprechend.

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Mit dem Filter lassen sich beispielsweise Videos heraussuchen die in etwa eine 4-minütige Laufzeit haben oder in “High Definition” (HD) produziert wurden. Ebenfalls kann eingestellt werden, wann die gesuchten Dateien hochgeladen wurden. Testen Sie ganz einfach mal ein paar dieser Funktionen.

Möchten Sie zur ursprünglichen Trefferliste zurückkehren, klicken Sie im Feld “Filter” auf den Button “Alle Filter löschen”.

Windows 8 schneller machen: Überflüssige Dienste abschalten

Windows 8 war am Anfang richtig schnell, ist jetzt aber lahm wie eine Schnecke? Kein Grund zu verzweifeln oder übereilt Windows 8 neu zu installieren  Mit wenigen Handgriffen lässt sich die Bremse lösen. Der Trick lautet: Aufräumen und Ballast abwerfen. Wie beim Frühjahrsputz zu Hause. Danach ist Windows 8 wieder richtig frisch und flott.

Überflüssige Dienste abschalten

Neben klassischen Anwendungsprogrammen wie Word oder Outlook arbeiten in Windows fast unbemerkt viele Hilfsprogramme, auch Dienste genannt. Das sind kleine Programme, die verschiedene Systemaufgaben verrichten und praktisch unsichtbar immer im Hintergrund aktiv sind. So ist zum Beispiel der Fehlerberichterstattungsdienst, der auftretende Fehler oder Abstürze überwacht und die Details an Microsoft schickt.

Auf den meisten Windows-Rechnern laufen im Hintergrund mehr Dienstprogramme als wirklich nötig. Nicht benötigte Dienste sollten Sie daher abschalten, um Speicherplatz zu sparen und den Computer von überflüssigen Rechenaufgaben zu entlasten. Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Übersicht über die derzeit aktiven Dienste zu erhalten und nicht benötigte Dienste abzuschalten:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R].

2. Geben Sie in das Dialogfenster den Befehl “services.msc” ein, und klicken Sie auf Ok.

windows-8-schneller-machen-dienste-abschalten

3. Im nachfolgenden Fenster zeigt Windows alle Dienste, die auf Ihrem Computer installiert sind. Die Spalte Status verrät, welche Dienste zurzeit gestartet sind.

Jeder gestartete Dienst braucht Arbeitsspeicher und Rechenzeit. Allerdings sind nicht alle Dienste wirklich notwendig. Einige Dienste lassen sich problemlos abschalten, um Windows zu entlasten. Zum Deaktivieren klicken Sie doppelt auf den entsprechenden Eintrag und wählen unter “Starttyp” den Eintrag “Manuell”. Bestätigen Sie die Änderungen mit “Beenden” und OK.

windows-8-schneller-machen-dienste-abschalten-2

Folgende Dienste lassen sich problemlos deaktivieren:

  • Anwendungserfahrung
  • Computerbrowser (sofern Ihr PC nicht mit einem Netzwerk verbunden ist)
  • Diagnoserichtliniendienst
  • Druckwarteschlange (falls Sie keinen Drucker haben)
  • Enumeratordienst für tragbare Geräte
  • IP-Hilfsdienst
  • Offlinedateien
  • Programmkompatibilitäts-Assistent-Dienst
  • Remoteregistrierung
  • Sekundäre Anmeldung
  • Server (sofern Ihr PC nicht mit einem Netzwerk verbunden ist)
  • Sicherheitscenter
  • TCP/IP-NetBIOS-Hilfsdienst (sofern Ihr PC nicht mit einer Arbeitsgruppe verbunden ist)
  • Überwachung verteilter Verknüpfungen (Client)
  • Windows Search (sofern Sie die eingebaute Suchfunktion nicht verwenden)
  • Windows-Bilderfassung (WIA)
  • Windows-Fehlerberichterstattungsdienst
  • Windows-Zeitgeber (sofern die Systemzeit nicht automatisch mit dem Internet abgeglichen werden soll)

iPhone und iPad: Den App Store schneller machen und keine App-Informationen mehr an Apple senden

Seit der iOS-Version 6 scheint der App Store nur noch im Schneckentempo zu arbeiten. Falls Sie auch das Gefühl haben, dass der App Store früher wesentlich flotter reagierte und jetzt trotz schneller Internetverbindung regelmäßig Pausen einlegt, können Sie dem App Store wieder Beine machen. Indem Sie eine der neuen iOS-6-Funktionen wieder abschalten.

Genius ist schuld

Viele Anwender berichten, dass die AppStore-Bremse seit der Einführung der neue Genius-Funktion für Apps greift. Genius ist die künstliche Intelligenz des AppStores und versucht, anhand Ihrer bisherigen Apps und AppStore-Besuche passende Apps zu finden. Mögen Sie zum Beispiel Rennspiele, schlägt Genius ähnliche Rennspiele vor. Dafür muss Genius natürlich stets im Hintergrund aktiv sein und Ihnen praktisch über die Schulter schauen. Das kostet Zeit.

Um den AppStore wieder schneller zu machen (und falls Sie die Genius-Empfehlungen sowieso nie nutzen), können Sie Genius für Apps folgendermaßen abschalten:

1. Wechseln Sie in den Bereich “Einstellungen”, und tippen Sie auf “Datenschutz” und “Ortungsdienste”.

2. Auf der nächsten Seite blättern Sie ganz nach unten und tippen auf “Systemdienste”.

3. Hier deaktivieren Sie die Option “Genius für Apps”.

Alternativ hierzu können Sie Genius auch über Ihre iTunes-ID deaktivieren. Das geht unter  ”Einstellungen | iTunes & App Stores | Apple ID | Apple-ID anzeigen” mit der Option “Genius für Apps deaktivieren”. Apple weist anschließend noch einmal darauf hin, dass Sie ab sofort keine App-Empfehlungen mehr erhalten und Ihr iPhone/iPad auch keine Informationen über Apps mehr an Apple sendet.

Windows schneller machen: Mit “Vista Services” eigene Tweaks erstellen und vordefinierte Profile benutzen

Ein moderner Rechner ist in der Lage mehrere Programme gleichzeitig und ohne Geschwindigkeitsverlust auszuführen, aber alles hat seine Grenzen und so ist auch die Anzahl der “Threads”, also der Prozesse, die die CPU gleichzeitig verarbeiten kann, limitiert. Manche Programme, wie Bild- oder Videobearbeitung, Spiele und Musikprogramme erfordern aber die ganze Aufmerksamkeit der CPU, um ordentlich zu laufen und nicht benötigte Dienste sollten während der Ausführung abgeschaltet werden.

Das kleine Programm “Vista Services” von Smart PC Utilities wurde ursprünglich für Windows Vista programmiert, funktioniert aber genauso gut mit Windows 7 und sogar dem kommenden Windows 8, wobei hier einige manuelle Konfigurationen nötig sind. Im Wesentlichen macht das Programm nichts anderes als Dienste für bestimmte Zeit an- oder auszuschalten und so die Prozessorleistung für ausgeführte Programme zu maximieren. Besonders interessant dabei sind die sogenannten “Komfortdienste” wie die Windows-Aero-Steuerung, die transparenten Effekte oder Dienste, die nur selten benutzt werden wie Druckerserver, Faxdienst und die Steuerung per Stift oder Tablet. Wer seinen Rechner ganz normal nutzt und Windows die Dienste verwalten lässt bekommt gar nicht mit, wie viele Dienste im Hintergrund laufen, die man eigentlich nicht benötigt.

Wer “Vista Services” nutzt, kann besonders die nur selten oder nicht benutzten Dienste dauerhaft abschalten und so die Performance des Rechners um ein Vielfaches erhöhen. Außerdem liefert das Programm zusätzlich bereits vorkonfigurierte Profile wie den “Gaming Mode” ein automatisches und manuelles TuneUp sowie die Option, weitere benötigte Konfigurationen per Hand anzugeben und je nach Wunsch zwischen ihnen zu wechseln. Dabei wurde enormer Wert auf Bedienfreundlichkeit gelegt, denn statt sich mit kryptischen Ziffern- und Buchstabenfolgen auseinanderzusetzen, muss man hier nur ein paar Fragen im “Ja-oder-Nein-Schema” beantworten, um nicht benutzte Dienste zu finden, und künftig nicht mehr beim Systemstart zu aktivieren. Zu guter Letzt bietet das Programm ein ausführliches Diagnosetool, das Redundanzen und Konflikte erkennt und dem Benutzer eine Empfehlung gibt, welcher Dienst permanent deaktiviert bleiben sollte und welcher für das System wichtig ist. Übrigens brauchen auch Anfänger keine Angst haben. Wirklich systemkritische Dienste und Treiber werden vom Programm automatisch ausgeschlossen und können nicht versehentlich deaktiviert werden. Einziger Haken: Das Tuningtool gibt es leider nur mit englischer Menüführung.

WLAN schneller machen: HeatMapper zeigt die Router-Standorte mit dem besten Empfang

Bis zu 600 MBit/s versprechen die Hersteller von WLAN-Routern. Schön wär’s. Die Maximalgeschwindigkeit gibt es nur im Idealfall – also im Freien und ohne Störquellen. Sobald es aber durch mehrere Wände oder Etagen geht, sind oft Verbindungsabbrüche oder lahme Übertragungsraten an der Tagesordnung. Das muss nicht sein. Damit Sie das Funknetz auch in den letzten Winkeln nutzen können, lässt sich  mit einem kostenlosen Tool ganz einfach der beste Standort für den WLAN-Router herausfinden.

Heatmapper zeigt Standorte mit optimalem Empfang

Den optimale Standort für den WLAN-Router ermitteln Sie am einfachsten mit dem Gratisprogramm “Heatmapper“. Das Tool erstellt in kurzer Zeit eine Karte und verrät in den Farben grün bis rot, wo der Empfang ideal ist – und wo nicht. Damit es klappt, sollten Sie zuerst mit einem Grafikprogramm einen groben Grundriss der Wohnung zeichnen und die Skizze danach über “I have a map” in den Heatmapper importieren. Der Maßstab  muss nicht hundertprozentig genau sein – es reicht eine grobe Skizze.

Im nächsten Schritt stellen Sie den WLAN-Router am gewünschten Standort auf. Hierbei reicht das Anschließen an die Steckdose; eine Verbindung zum Rechner ist nicht notwendig. Dann starten Sie auf dem Notebook das Heatmapper-Programm, laufen durch die Wohnung und markieren per Klick in der Karte den jeweiligen Standort. Im Idealfall sollten Sie die Messpunkte möglichst in allen Räumen setzen.

Sobald Sie genügend Punkte gesetzt haben, starten Sie mit einem Rechtsklick die Auswertung. Der Heatmapper erzeugt aus den Angaben anschließend eine Heatmapp Ihrer Wohnung, die genau zeigt, wie gut der Empfang in den einzelnen Räumen und Ecken ist. Je kräftiger das grün, umso besser ist der Empfang. Am besten wiederholen Sie Schritte, probieren nacheinander verschiedene Router-Standorte aus und schauen jedes Mal aufs Neue, wie gut der Empfang zum Notebook ist. Nach wenigen Minuten steht dann fest, wo der Router am besten aufgestellt werden sollte.

Heatmapper für Android: WifiPokrytec und Wifi Mapper

Simple Alternative für Android sind die Gratis-Apps WifiPokrytec und Wifi Mapper. Hier können Sie direkt auf dem Smartphone den Grundriss zeichnen, die Messorte auf dem Grundriss markieren und die Signalstärke messen.

Windows-Suche optimieren: Schneller suchen mit Everything

Die kostenlose Software “Everything” findet für Sie in höchstem Tempo Dateien und Ordner auf Ihrem PC. Das kleine Tool verdankt seine erstaunliche Schnelligkeit der Art der Indizierung: Es liest die Master File Tables von NTFS-Festplatten aus und kürzt dadurch den Suchvorgang auf raffinierte Art ab, denn die Master File Tables enthalten eine Auflistung aller Ordner und Dateien, die eigentlich für die interne Dateiverwaltung gedacht ist. Everything braucht auf diese Weise keinen eigenen Index zu erstellen und liefert Ergebnisse in Echtzeit.

Everything findet alles

Die Originalversion der Software ist in englischer Sprache. Laden Sie sich das Language-Pack auf derSeite des Herstellers herunter und installieren Sie es, nachdem Sie Everything eingerichtet haben. Das Suchprogramm liest die Sprachversion Ihres Windows aus und stellt daraufhin die gewünschte Sprache automatisch ein. Innerhalb von sechzig Sekunden erfasst die kostenlose Suchsoftware über eine Million Dateien. Das nur 350 KByte große Programm schont die Ressourcen und belegt im Arbeitsspeicher gerade einmal 45 MByte.

Simpel, schnell, schlank

Das Tool ist sehr schlank und übersichtlich. Es lässt sich einfach und schnell in Betrieb nehmen. Rufen Sie das Programm auf und geben Sie einen Suchbegriff ein. Schon während Sie die ersten Buchstaben des Suchbegriffes eintippen, erhalten Sie Ergebnisse, die in Echtzeit aktualisiert werden. In Sachen Geschwindigkeit setzt Everything damit Maßstäbe. Zum komfortablen Suchen sieht die kostenlose Software einige Wildcards vor: [*abc*] z.B. sucht nach allen Dateien und Ordnern, in deren Bezeichnung die Zeichenfolge “abc” vorkommt.

Die Software lässt sich bequem über die beschreibbare .ini-Datei anpassen. Beispiele dafür finden Sie auf der Homepage des Herstellers, die auch ein hilfreiches Forum bietet.

Surfsticks schneller machen: UMTS- und LTE-Sticks optimal platzieren mithilfe von aktiven USB-Verlängerungen

Das Internet wird mobil. Auch zuhause. Dank UMTS- und LTE-Surfsticks können Sie auch ohne DSL-Anschluss rasend schnell im Internet surfen. So zumindest die Werbeversprechen. Nutzt man den Surfstick dann zuhause, bleibt von den versprochenen Geschwindigkeiten nicht mehr viel übrig. Das liegt meist aber nur daran, dass der Surfstick schlecht platziert ist – nämlich direkt am Rechner, Notebook oder Netbook. Richtig schnell sind die Surfsticks nur, wenn sie direkt am Fenster platziert sind. Mit einer aktiven USB-Verlängerung kein Problem.

UMTS- und LTE-Sticks beliebig platzieren

Damit möglichst wenig Wände, Möbel oder andere Geräte den UMTS- und LTE-Funk stören, sollten Surfsticks möglichst nah am Fenster platziert werden. Doch nicht immer steht der Rechner direkt am Fenster. Der Trick: Verwenden Sie einfach eine USB-Verlängerung, um den Surfstick beliebig im Raum zu platzieren.

Aktive USB-Verlängerungen mit Signalverstärkung

Doch aufgepasst: Nicht jede x-beliebige USB-Verlängerung ist dafür geeignet. UMTS- und LTE-Sticks brauchen eine Menge Strom. Und den bekommen sie immer schwieriger je länger so eine Verlängerung ist.  Zudem sinkt mit jedem Meter die Signalqualität. Die Lösung sind sogenannte aktive USB-Verlängerungen oder USB-Repeater. In den aktiven USB-Kabeln ist ein Signalverstärker eingebaut, der auch über lange Strecken für eine ausreichende Signalqualität sorgt.  Bis zu 20 Meter sind mit aktiven USB-Kabeln problemlos möglich. Die Kosten: rund 10 Euro.

Eine Auswahl guter und bewährter aktiver USB-Verlängerungen finden Sie im Fachhandel oder in Onlineshops wie Amazon. Gute Bewertungen haben zum Beispiel folgende Modelle erhalten.

NAS & Hosts-Datei: Per Kürzel schneller zur NAS-Netzwerkfestplatte gelangen

In vielen Haushalten werden die Daten nicht mehr auf dem lokalen Rechner, sondern auf einer Netzwerkfestplatte – kurz NAS (Netword Attached Storage) – gespeichert. Der Vorteil: Die Daten stehen allen Netzwerkgeräten zur Verfügung. Selbst wenn der Hauptrechner ausgeschaltet ist, können Sie über Notebook oder Tablet immer noch auf die NAS-Daten zugreifen. Um an die Konfigurationsoberfläche der NAS zu kommen, muss allerdings immer die IP-Adresse der Netzwerkplatte eingegeben werden. Einfach geht’s mit einem Kürzel wie “nas”.

“nas” statt 192.168.2.110

Damit Sie zum Konfigurieren der NAS-Festplatte nicht immer die komplette IP-Adresse, sondern nur noch das Kürzel “nas” eingeben müssen, gehen Sie bei Windows zum Beispiel folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie das Startmenü, und geben Sie ins Suchfeld “editor” ein.

2. Dann klicken Sie in der Trefferliste mit der rechten Maustaste auf “Editor” und dann auf den Befehl “Als Administrator ausführen”. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit “Ja”.

3. Rufen Sie den Befehl “Datei | Öffnen” auf, und wechseln Sie in den Ordner “C:\Windows\System32\drivers\etc”.

4. Wählen Sie unten rechts aus dem Listenfeld den Eintrag “Alle Dateien”. Danach markieren Sie die Datei “hosts” und klicken auf “Öffnen”.

5. Geben Sie ans Ende der Hosts-Datei die folgende Zeile ein:

192.168.2.110 nas

Ersetzen Sie dabei die Beispiel-IP-Adresse (hier 192.168.2.110) durch die IP-Adresse Ihres NAS-Servers.

6. Speichern Sie die Hosts-Datei, und schließen Sie den Editor.

Um zur Konfigurationsoberfläche des NAS-Speichers zu gelangen, müssen Sie im Browser jetzt nur noch “nas” (oder “http://nas”) eingeben. Windows schaut daraufhin in der Hosts-Datei nach, ob der Name “nas” zu einer IP-Adresse gehört. Und da es in der Hosts-Datei einen passenden Eintrag dazu gibt, wird das Kürzel “nas” automatisch durch die richtige IP-Adresse ersetzt.

SSD schneller machen und optimieren: Die besten Tools und Hilfsprogramme für SSD-Festplatten

Die Zeiten der klassischen Festplatten mit sich drehen Scheiben sind vorbei. In einen modernen Rechner gehört eine SSD-Festplatte. Hier werden die Daten nicht mehr auf rotierenden Scheiben, sondern in laut- und bewegungslosen Flash-Speichern abgelegt. Das ist nicht nur schneller, sondern spart zudem Strom und verringert die Lautstärke. Allerdings müssen SSD-Festplatten anders behandelt werden als ihre klassischen Pendants. Praktische Tools und Hilfsprogramme helfen dabei.

Freeware rund um SSDs

Seit die Kosten für SSD-Festplatten sinken, findet man sie immer häufiger in Notebooks, Netbooks und Desktoprechnern. Selbst SSD-Festplatten mit 256 oder 512 GB Speicher sind keine Seltenheit mehr. Richtig schnell sind SSD-Festplatten aber nur, wenn sie mit den richtigen Treiber- und Systemeinstellungen betrieben werden. Dafür sorgen unter anderem die folgenden Tools, die auch das letzte Quentchen Leistung aus SSD-Festplatten herausholen.

TRIM aktiviert? Drive Controller verrät’s

SSD-Festplatten verwenden den ATA-Befehl “TRIM”, um dem SSD-Controller mitzuteilen, welche Speicherbereiche beim nächsten Speichervorgang geleert werden können. Mit dem Gratistool “Drive Controller Info” prüfen Sie, ob der TRIM-Befehl aktiviert ist. Steht in der obersten Zeile “Enabled”, ist der TRIM-Befehl zum schnellen Löschen aktiviert.

SSD Fresh 2013

Nur wenn Windows korrekt eingestellt ist, bringen SSD-Festplatten die volle Leistung. Ob die Windows-Einstellungen stimmen, lässt sich mit dem Gratisprogramm” SSD Fresh” überprüfen. Ein Klick auf “Optimierung” verrät, ob die neun wichtigsten Optimierungseinstellungen für SSD-Festplatten aktiviert sind. Erscheint ein grünes Häkchen, ist alles in Ordnung. Bei roten Ausrufenzeichen oder blauen Fragezeichen sollten Sie aktiv werden und die vorgeschlagenen Optimierungsmaßnahmen befolgen.

HDD Booster

Eine SSD-Festplatte ist nur schnell, wenn Sie zu maximal 80% gefüllt ist. Ob noch genügend freier Speicher zur Verfügung steht und wo sich die größten Speicherfresser verstecken, verrät die Freeware “HDD Booster“. Neben Riesendateien geht es auf Knopfdruck auch Duplikaten und temporären Dateien an den Kragen – und das nicht nur auf SSD-, sondern auch auf herkömmlichen Festplatten. Der Frühjahsputz erfolgt wahlweise manuell oder per Klick auf “One-Click Boost” vollautomatisch.

SSD Boost Manager

Der Platzmangel auf kleinen SSD-Festplatten ist das größte Problem. Werden große Programme oder Spiele auf der SSD-Festplatte installiert, ist gleich eine Menge des kostbaren Platzes belegt. Ein Ausweg aus dem Dilemma bietet die Freeware “SSD Boost Manager“. Die Installation erfolgt leider nur in französischer Sprache. Einmal installiert können Sie per Klick auf die britische Flagge aber zur englischen Menüführung wechseln.

Der Clou des SSD Boost Managers: es verlegt beliebige Programme auf Knopfdruck von der herkömmlichen Festplatte auf die schnelle SSD-Platte – und wieder zurück. Sie schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe: große Programme können auf der herkömmlichen Festplatte installiert werden, nutzen bei Bedarf aber trotzdem den Speed der SSD-Festplatte. Wird das Programm oder Spiel nicht mehr genutzt, wandert es wieder zurück auf die normale Festplatte und gibt den SSD-Speicherplatz wieder frei.

Änderungen an den Windows- oder Programmeinstellungen sind nicht erforderlich. Einzige Voraussetzungen für den Speed-Trick: beide Festplatten müssen mit dem NTFS-Dateisystem formatiert sein, damit Windows per symbolischer Verzeichnisverknüpfung den Speicherort installierter Programme zur Laufzeit verändern kann.

SSD-Firmware-Update: CrystalDiskInfo

Auch die Hardware einer SSD-Festplatte lässt sich noch optimieren. Dafür sorgen Firmware-Updates, die die meisten SSD-Hersteller kostenlos zur Verfügung stellen. Das Firmware-Update aktualisiert den SSD-Controller der Festplatte und sorgt oft für mehr Leistung, korrigiert Fehler oder liefert neue Funktionen.

Ob eine neue Firmware verfügbar ist, lässt sich leicht herausfinden. Mit dem kostenlosen Tool “Crystal Disk Info” bringen Sie zuerst die aktuelle Firmware-Version der installierten SSD-Festplatte in Erfahrung. Die Versionsnummer steht in der ersten Zeile “Firmware”.

Danach schauen Sie auf der Homepage des SSD-Festplatten-Herstellers nach, ob eine neuere Firmware-Version vorliegt. Hier steht auch meist, wie Sie die neue Firmware installieren. Vorsicht: Beim Aufspielen einer neuen Firmware muss meist die komplette Festplatte formatiert werden. Daher vorher das Anlegen einer Sicherheitskopie nicht vergessen.

Windows 7 – Dateien schneller drucken: Rechtsklick – Senden an

Einige Windows 7 Nutzer haben mehrere Drucker auf ihrem System installiert.

Darunter eventuell einen Laserdrucker für Textdokumente, einen Tintenstrahldrucker für Grafiken und zusätzlich oft noch einen virtuellen PDF-Drucker. Um bestimmte Dateien schnell drucken zu können, gibt es natürlich die Möglichkeit jede Datei zu öffnen und über das jeweilige Programm den Druck-Befehl auszuführen. Wesentlich einfacher ist es jedoch bekannte Dateien über einen Rechtsklick (Kontextmenü) zu drucken. Dazu ist es notwendig, dasSendenanMenü um die jeweiligen Drucker zu ergänzen.

Zunächst öffnet man über den Befehl shell:sendto im Startmenü den Ordner, der für das Senden-an-Menü verantwortlich ist.

 

In diesem Fenster werden alle Verknüpfungen angezeigt, die auch im Kontextmenü unterSenden an sichtbar sind.

 

Um diese Liste um die jeweiligen Drucker zu ergänzen, schiebt man das Fenster zur Seite, und öffnet auf die gleiche Weise über das Startmenü mit dem Befehl shell:PrintersFolder die aktuelle Druckerübersicht auf.

 

Nun werden die gewünschten Drucker einfach mit gedrückter linker Maustaste in den noch geöffneten SendTo-Ordner verschoben.

 

Wählt man in Zukunft eine Datei mit der rechten Maustaste an, um sie drucken zu wollen, ist dies über Senden an möglich.

 

Windows schneller machen: Fremde Windows-Dienste von Drittherstellern finden und ausschalten

Mit der Zeit wird Windows immer langsamer. Schuld sind meist sogenannte Dienste, die von allen möglichen installierten Programmen eingerichtet werden. Die Dienste laufen im Hintergrund und überprüfen zum Beispiel ständig, ob neue Versionen verfügbar sind oder bestimmte Geräte angeschlossen werden. Die vielen Dienste bremsen Windows mit der Zeit aber aus. Da hilft nur das Aufräumen in der Liste aktiver Dienste.

Alle Dienste von Drittherstellern auflisten

Wenn Sie wissen möchten, welche Dienste sich mittlerweile in Windows eingenistet haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die  Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl “msconfig” ein, un klicken Sie auf OK. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit OK.

2. Anschließend wechseln Sie ins Register “Dienste”. Es erscheint eine Liste aller Dienste. Aktive Dienste, die derzeit geladen sind und Windows ausbremsen, sind mit einem Häkchen versehen.

3. Unterhalb der Liste kreuzen Sie das Kontrollkästchen “Alle Microsoft-Dienste ausblenden” an. Jetzt zeigt die Liste  nur noch die installierten Dienste, die nicht von Microsoft stammen. Das ist wichtig, um ausschließlich “fremde” Dienste zu ermitteln, die nicht von Microsoft stammen.

Um Windows schneller zu machen, sollten Sie ab und an in der Liste aufräumen und alle Dienste rausschmeißen (also das entsprechende Häkchen entfernen), die Sie nicht unbedingt benötigen. Überflüssig sind zum Beispiel Updatedienste wie  ”Skype Updater”. Ob ein Update vorliegt, melden die meisten Programme eh beim nächsten Programmstart – ein Extra-Dienst dafür ist überflüssig und bremst Windows nur aus.

Generell gilt: Je weniger Dienste aktiv sind, umso schneller startet und arbeitet Windows. Weniger ist also mehr. Unbedingt aktiviert lassen sollten Sie aber alle Dienste, die zu Virenschutz- oder Firewall-Programmen gehören.

Windows 7: Schneller zu den übergeordneten Dateien navigieren

Bei Windows 7 wurden durch die Überarbeitung des Betriebssystems viele Veränderungen durchgeführt. Das betrifft nicht nur die Optik von Windows 7, sondern auch beliebte Funktionen die man von Windows XP noch kannte. So auch die Explorer-Schaltfläche “Aufwärts”, mit der man in die übergeordnete Datei zurückkehren konnte. Diese Funktion wurde bei Windows 7 durch eine Tastenkombination ersetzt.

Im Windows-Explorer drücken Sie die Tastenkombination [Alt][Aufwärtspfeil] um zu der übergeordneten Instanz zu gelangen. Die Shortcuts [Alt][Linkspfeil] und [Alt][Rechtspfeil] führen zur letzten, beziehungsweise zur nächsten Ansicht.

Google DNS: Schneller surfen mit den DNS-Servern von Google

Mit DNS-Servern hat man als Otto-Normal-Surfer eigentlich wenig am Hut. Dabei sind DNS-Server zum Surfen eminent wichtig. Sie sind praktisch das Adressbuch des gesamten Internets. Und je schneller das Adressbuch funktioniert, umso schneller wird gesurft. Um möglichst flott zu surfen, können Sie auf die sehr schnellen DNS-Server von Google wechseln. Und damit auch gleich eine mögliche Zensur Ihres Internetproviders umgehen.

So funktionieren DNS-Server

Das DNS-System (Domain Name Server) wird bei jedem Aufruf einer Webseite gebraucht – egal, ob die Adresse eingetippt oder auf einen Link geklickt wird. Denn eigentlich sind Webseiten nicht über Adressen wie www.kostenlos.de erreichbar, sondern nur über ihre IP-Adresse – kostenlos.de zum Beispiel über 176.9.123.170. Da sich aber niemand die Zahlenkolonnen merken kann, gibt es DNS-Server. Wenn Sie eine Adresse wie www.kostenlos.de eingeben, wird auf einem DNS-Server nachgeschaut, über welche IP-Adresse die Seite zu erreichen ist. So einen Eintrag gibt es für jede Webseite auf der Welt – wie bei einem riesigen Telefonbuch mit zig Millionen Einträgen.

Da praktisch bei jedem Seitenaufruf die IP-Adresse im DNS nachgeschlagen wird, müssen die DNS-Server rasend schnell sein. Bei einigen Internetprovidern ist das der Fall – mitunter sind die DNS-Server der Provider aber recht langsam. Zudem vermuten Datenschützer, dass die DNS-Server bei einigen Providern manipuliert sind und bei bestimmten Adressen nicht zur eigentlichen Webseite leiten, sondern eine “Navigationshilfe” oder ähnliche vorgeschaltete Seite zeigen.

DNS-Server von Google: rasend schnell

Welcher DNS-Server zum Einsatz kommt, legt in der Regel der eigene Internetprovider fest. Sobald Sie sich mit dem Internet verbinden, stellt Windows die DNS-Server ein, die vom Intenetprovider vorgegeben wird. Das lässt sich ändern.

Wer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und sowohl rasend schnell als auch ohne DNS-Zensur surfen möchte, kann die eigene Internetverbindung auf die DNS-Server von Google “umbiegen”. Seit Ende 2009 betreibt Google eigene DNS-Server, die in der Fachwelt als unschlagbar schnell gelten. Besser gesagt ist es ein ganzes Netz weltweit verteilter DNS-Server. Die Google-DNS-Server verarbeitenpro Tag mehr als 70 Milliarden Anfragen.

Um auf die Google-DNS-Server zu wechseln, sind folgende Schritte notwendig:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R].

2. Geben Sie den Befehl

ncpa.cpl

ein, und klicken Sie auf OK. Alternativ hierzu können Sie auch die Systemsteuerung öffnen und in den Bereich “Netzwerk und Internet | Netzwerkverbindungen” wechseln.

2. Sie sehen eine Übersicht aller Netzwerkverbindungen Ihres Rechners. Für die Internetverbindung ist meist die Verbindung “LAN-Verbindung” oder “Drahtlosnetzwerkverbindung” verantwortlich. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verbindung, und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag “Eigenschaften”.

3. Im nächsten Fenster markieren Sie den Eintrag “Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4″ und klicken auf “Eigenschaften”.

4. Aktivieren Sie die Option “Folgende DNS-Serveradressen verwenden”, und tragen Sie die beiden folgenden Adressen ein:

8.8.8.8

8.8.4.4

Bestätigen Sie die Änderung mit OK.

5. Wiederholen Sie den obigen Schritt für den Eintragt “Internetprotokoll Version 6 (TVP/IPv6″, und tragen Sie dort die folgenden Adressen ein:

2001:4860:4860::8888

2001:4860:4860::8844

6. Schließen Sie die Fenster mit OK und “Schließen”.

Ab sofort surfen Sie über die DNS-Server von Google. Ob dem wirklich so ist, können Sie leicht prüfen:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl “cmd” ein, und klicken Sie auf OK.

2. Dann geben Sie den Befehl

ipconfig /all

ein und drücken [Return].

3. Bei der aktuell genutzten Netzwerkverbindung steht in der Zeile “DNS-Server”, welche DNS-Server für DNS-Abfragen zum Einsatz kommen. Hier sollte “8.8.8.8″ und “8.8.4.4″ stehen.

Google kontrolliert alles?

Wenn Sie auf die DNS-Server von Google wechseln, müssen Sie sich über eines bewusst sein: Da jedes Adresse von den Google-Servern in die passende IP-Adresse aufgelöst wird, kann Google damit theoretisch genau nachverfolgen, welche Webseiten Sie wann aufgerufen haben. Das bringt Datenschützer auf die Palme. Allerdings kann man sich gegen das Nachverfolgen kaum schützen. Ohne den Wechsel bekommt eben nicht Google, sondern Ihr Provider mit, wohin Sie gerade surfen.

Einziger Ausweg: Es gibt auch anonyme DNS-Server. Wie Sie die einrichten, steht im Tipp “Internetzensur umgehen: Über freie und unzensierte DNS-Server surfen“.

Zurück zu den alten DNS-Servern

Falls Ihnen die Google-DNS-Server nicht zusagen und Sie wieder zurück zu den alten DNS-Servern Ihres Providers wechseln möchten, wiederholen Sie die obigen Schritte und stellen wieder die ursprüngliche Option “DNS-Serveradresse automatisch beziehen” ein.

Weitere Informationen und Anleitungen zu den Google-DNS-Servern finden Sie in der Google-Hilfe unter “Using Google Public DNS“.

Windows schneller machen: Die überflüssigen Problemberichte und Fehlerberichte abschalten

Kommt es zu einem System- oder Programmabsturz, werden Sie von Windows in der Regel gefragt, ob ein Fehlerbericht zu Microsoft gesendet werden soll. Da Sie dies vermutlich stets verneinen, wäre es hilfreich, diese Berichte komplett zu deaktivieren. Zumal diese Berichte nur in den seltensten Fällen wirklich zu einer Lösung beitragen. Die genaue Vorgehensweise hängt dabei von der verwendeten Windows-Version ab. Für alle Versionen gilt, dass Sie zunächst die Version selbst abschalten und anschließend noch den Dienst, welcher die Leistung bremst deaktivieren müssen. (mehr …)

Thunderbird: Mails mit Schlagwörtern versehen und schneller wiederfinden

Gerade wenn Sie viele E-Mails empfangen, wird der Posteingang schnell unübersichtlich. Wenn Sie dann nach einer bestimmten Nachricht suchen, gestaltet sich dies oft schwierig. Um thematisch zusammenhängende Nachrichten schneller wieder aufzufinden, können Sie diese mit verschiedenen Schlagwörtern versehen. Dies ermöglicht eine einfache Klassifikation der eingehenden Mails. (mehr …)

WLAN schneller machen mit dem richtigen Funk-Kanal

Ein WLAN ist schnell eingerichtet. Bei modernen Routern wie der Fritz!Box von AVM geht es fast automatisch. Allerdings nicht immer optimal. Denn oft verwenden die WLAN-Router die gleichen Funkkanäle. Der eigene und der Router des Nachbarn kommen sich dann in die Quere. Damit das nicht passiert, sollte Sie den Kanal wechseln. Das geht ganz einfach. (mehr …)

Firefox schneller machen: Doppelten Virenscan abschalten und Downloadgeschwindigkeit spürbar erhöhen

Wenn das Herunterladen von Dateien zu lange dauert, kann das verschiedene Ursachen haben. Manche kann man nicht beeinflussen (z. B. langsame Downloadserver, zu kleine Bandbreite), manche kann man beeinflussen, so zum Beispiel unnötige, im Hintergrund laufende Scanvorgänge. Schaltet man diese Scanvorgänge ab, wird die Downloadgeschwindigkeit spürbar erhöht. (mehr …)

Opera: Schneller zurückblättern dank Cache-Optimierung

Der Opera-Browser ist zwar schon ziemlich schnell, aber speziell das Zurückblättern von Webseiten kann noch beschleunigt werden. Standardmäßig lädt Opera die bereits besuchten Internetseiten beim zurückblättern jedes mal neu. Schneller geht es aber, wenn bereits besuchte Webseiten aus dem Cache geladen werden. Das kann aber mit ein paar einfachen Klicks in den User-Einstellungen geändert werden.

Diese Standardeinstellung kann ab Version 10.0 wie folgt geändert werden:

  1. Starten Sie den Opera-Browser, geben Sie in die Adresszeile “opera:config” ein,  und drücken Sie die [Enter] Taste.
  2. Suchen Sie nun die Schaltfläche “User Prefs”.
  3. Ein Klick auf diese Schaltfläche öffnet ein Drop-Down-Menü, in dem Sie zum Eintrag “History Navigation Mode” scrollen.
  4. Der Eintrag “History Navigation Mode” enthält standardmäßig den Wert “1″. Ändern Sie den Wert mit den Pfeil-Schaltflächen oder per Direkteingabe auf “3″.
  5. Scollen Sie bis zum Ende der Liste, bestätigen die Änderung mit “Speichern” und das nachfolgende Dialogfenster mit “OK”.
  6. Führen Sie einen Opera-Neustart durch, damit die Änderung wirksam wird. Ab sofort blättert Opera schneller zurück, da die Seite nicht mehr neu geladen, sondern direkt aus dem Cache geholt wird.

 

 

 

Spielerechner aufrüsten und schneller machen: Eine neue Grafikkarte einbauen

Spielernaturen, die stets die neuesten 3D-Actionspiele, Rennsimulationen, Ego-Shooter oder Adventures spielen, brauchen eine schnelle Grafikkarte. Hersteller wie ATI/AMD und Nvidia haben hierzu spezielle Spiele-Grafikkarten entwickelt, die auch bei rasanten Bildschirmszenen für einen flüssigen Bildschirmaufbau sorgen. Diese Spezialkarten eignen sich auch ideal für die Bildbearbeitung oder Videoschnitt am PC. (mehr …)

Rechner aufrüsten und schneller machen: Mehr Arbeitsspeicher (RAM) einbauen

Die einfachste und meist effektivste Möglichkeit, den PC auf einen Schlag schneller zu machen ist das Aufrüsten des Arbeitsspeichers. Viele ältere PCs sind noch mit 512 MB oder 1GB RAM ausgestattet. Für moderne Anwendungen ist das zu wenig. Oft bewirkt eine Verdoppelung des Arbeitsspeichers auf zum Beispiel 2 GB, 4 GB oder mehr wahre Wunder. Der PC wird spürbar schneller, ohne dass die Erweiterung eine großes Loch in die Haushaltskasse reißt.

Das liegt daran, dass neben dem Prozessor der Arbeitsspeicher die zweitwichtigste Komponente im PC ist. Jedes Programm verbraucht einen Teil des Arbeitsspeichers. Je mehr Programme Sie starten oder je hungriger einzelne Programme sind, um so schneller ist der Arbeitsspeicher aufgebraucht. Das ist der kritische Moment, der den PC langsamer macht. Denn sobald der verfügbare Speicher knapp wird, weicht Windows auf die langsame Festplatte aus: Teile des Arbeitsspeichers wird kurzerhand auf der Festplatte “geparkt” und bei Bedarf wieder in den Arbeitsspeicher geladen. Das löst zwar elegant die Speicherknappheit, kostet aber Performance. Der Zugriff auf die Festplatte ist bis zu 500 Mal langsamer als auf den schnellen Arbeitsspeicher. (mehr …)

Firefox schneller starten

Bei jedem Start prüft Firefox ob es Updates für Browser, Addons und Suchmaschinen gibt. Das ist wichtig, da nur bei aktueller Software Sicherheitslücken geschlossen wurden. Der Nachteil ist, dass der Startvorgang erheblich verzögert wird. Bei Arbeitsplatz-Rechnern ist das nicht weiter tragisch, aber beim mobilen Arbeiten zählt jede Minute der Akkulaufzeit. Die einfachste Methode der Beschleunigung ist das Abschalten der Update-Funktion, die aber jederzeit wieder aktiviert werden kann.

Damit Firefox schneller startet, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Starten Sie Mozilla Firefox, klicken auf den “Firefox”-Button und wählen im Drop-Down-Menü “Einstellungen | Einstellungen”.
  2. Im Dialogfenster “Einstellungen” wechseln Sie zum Register “Update”, entfernen das Häkchen vor der Option “Suchmaschinen” und bestätigen die Änderung mit “OK”. Der Neustart von Firefox wird nun spürbar schneller erfolgen.

Das Abschalten der Update-Funktion ist nicht problematisch, da sich bei Suchmaschinen nur selten etwas gravierendes ändert. Bei der Google-Suchmaschine gab es das letzte Update zum Beispiel Anfang des Jahres 2010.

Tipp: Wenn Sie Firefox auf Ihrem Laptop/Notebook vor dem mobilen Einsatz einmal starten und so alle Einstellungen aktualisiert werden, können Sie sogar alle drei Update-Funktionen deaktivieren und so den Start noch mehr beschleunigen.

Mozilla Firefox: Turbo einschalten und schneller surfen

Sind Sie mit der Geschwindigkeit des Firefox nicht zufrieden? Dauern die Seitenwechsel und der Seitenaufbau viel zu lange? Dann bauen Sie Ihrem Firefox einen Turbo-Lader ein! Mit dem kostenlosen Add-On “Fasterfox” geht das automatisch und die Installation ist mit ein paar Klicks erledigt.

“Fasterfox” lädt schon im Voraus die auf einer Webseite verlinkten URL´s und macht so das Surfen schneller. Das macht sich zum Beispiel bei Ebay bemerkbar: Besucht man eine Auktion und klickt dann auf den Link “Andere Artikel anzeigen”, ist der Seitenaufbau spürbar schneller geworden. Fasterfox funktioniert mit jeder Firefox-Version ab 1.5.

Und so wird der “Turbo” installiert:

  1. Starten Sie Ihren Firefox-Browser und rufen die Webseite  “http://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/rsccmanfasterfox” auf.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Zu Firefox hinzufügen” und folgen den Installationsanweisungen. Nach einem Browser-Neustart ist das Add-On aktiviert.
  3. Für die richtigen Einstellungen klicken Sie nacheinander auf den Button “Firefox” und dann auf “Add-Ons”.
  4. Wählen Sie auf der linken Seite “Erweiterungen” und suchen das Add-On “Fasterfox”.
  5. Klicken Sie hier auf “Einstellungen”.
  6. Auf der Registerkarte “Profil” belassen Sie die Einstellung “Turbo” und wechseln direkt zum Register “Allgemein”. Setzten Sie das Häkchen in die Checkbox vor der Option “Erweitertes Vorausladen (Prefetching) aktivieren” und bestätigen die Änderung mit “OK”.

Tipp: Wenn Sie keine Flatrate haben sondern ein begrenztes Datenvolumen, sollten Sie diesen Turbo deaktivieren. Durch das Vorausladen entstehen zusätzliche Datenmengen, die unnötig sind, wenn man die verlinkten Seiten nicht benötigt.

 

Firefox-Tuning mit about:config


Tippen Sie in die Adresszeile des Firefox „about:config“ ein und akzeptieren Sie den Warnhinweis. Jetzt müssen Sie ein paar Werte neu setzen:

+ network.dns.disablePrefetch – true
+ network.prefetch-next to false
+ beacon.enabled to false

Diese drei Optionen klemmen das Vorab-Laden von Seiten ab. Klingt erst einmal wie eine Bremse, denn mit dem Preloading sollen Seiten eigentlich schneller bereit sein. Es wird aber ziemlich viel umsonst geladen. Mit den obigen Einstellungen bleibt mehr Bandbreite für das, was Sie wirklich laden wollen. Weitere Tuning-Maßnahmen drehen sich hauptsächlich um das Pipelining, also das parallele Anfordern von Daten, ohne auf vorherige Ergebnisse zu warten.

+ network.http.pipelining – true
+ network.http.proxy.pipelining – true
+ network.http.pipelining.ssl – true
+ network.http.pipelining.maxrequests – 8
+ browser.sessionstore.interval – 300000

Windows schneller machen – SuperFetch ausschalten

Mitunter legt Windows ein eigenartiges Verhalten an den Tag: Obwohl ein schneller Prozessor und viel RAM eingebaut sind, arbeitet Windows extrem langsam – meist dauert es nach dem Start mehrere Minuten, bis die Arbeit mit Vista losgehen kann. Selbst auf Systemen mit Core 2 Duo-Prozessor und zwei oder mehr Gigabyte Arbeitsspeicher ist von Schnelligkeit keine Spur. Die Festplatte rattert unentwegt und hört scheinbar gar nicht mehr auf, Dateien zu lesen oder zu schreiben.

Ein Blick in den Task-Manager ([Strg]+[Alt]+[Entf], Task-Manager starten) zeigt dabei, dass im Register Leistung in der Zeile Physikalischer Speicher – Frei die Menge des noch freien Speicher kontinuierlich gegen Null tendiert.

Schuld ist ausgerechnet ein Dienst, der Windows Vista eigentlich schneller machen soll: SuperFetch. Mit dem SuperFetch-Dienst, den es bereits unter Windows XP unter dem Namen Prefetch gab, wendet Windows einen Trick an, um flotter mit Anwendungen arbeiten zu können. Windows lädt nach dem Start einfach alle häufig benutzten Programme “auf Verdacht” schon mal in den Arbeitsspeicher. Vista analysiert dabei, welche Anwendungen Sie häufig starten. Wird eines der vorgeladenen Programme gebraucht, ist es dank Superfetch besonders schnell gestartet – es ist ja dann schon im schnellen Speicher.

Das Problem dabei: Der SuperFetch-Speicher ist sehr gierig; mit Zeit belegt es restlos den gesamten verfügbaren Arbeitsspeicher. Sind etwa vier GB Arbeitsspeicher im Rechner, nutzt Vista nach kurzer Zeit die gesamten vier GigaByte. Vista möchte damit auch vermeiden, dass bei PCs mit viel RAM der Arbeitsspeicher einfach leer und ungenutzt bleibt.

Schön und gut, der Start häufig genutzter Programme wie des Internet Explorers oder Outlooks geht mit SuperFetch tatsächlich schneller vonstatten – allerdings zu einem hohen Preis. Bevor Sie vernünftig mit Windows Vista arbeiten können, müssen Sie erst einmal warten, bis Vista Alles und Jedes in den SuperFetch-Arbeitsspeicher geladen hat. Das kann dauern und zieht den Start von Windows Vista nur unnötig in die Länge.

Wenn Sie Windows Vista schneller starten möchten, schalten Sie SuperFetch einfach aus. Das ist vollkommen gefahrlos, da SuperFetch lediglich häufig genutzte Programme vorab in den Speicher lädt. Wenn Sie auf den Service verzichten, starten Programme zwar einen Tick langsamer, dafür ist Windows Vista wesentlich schneller gestartet – und der Arbeitsspeicher ist nicht nach wenigen Minuten schon rappelvoll.

1. Rufen Sie die Systemsteuerung auf (Start | Systemsteuerung), und klicken Sie auf System und Wartung.

2. Klicken Sie auf Verwaltung und anschließend doppelt auf Dienste.

3. Klicken Sie doppelt auf Superfetch, und wählen Sie aus der Liste Starttyp den Eintrag Deaktiviert.

4. Schließen Sie die Fenster mit OK.

Ab dem nächsten Start verzichtet Windows Vista auf den Superfetch-Dienst und auf das Vorab-Laden der Programme in den Arbeitsspeicher. Mit dem Ergebnis, dass Windows Vista jetzt wesentlich zügiger startet.