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Windows 10 Zugriffsrechte und Dateizuordnungen reparieren mit Bord-Programmen DISM und SFC

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Wenn Windows 10 nicht mehr richtig funktioniert und auch ein Neustart nicht weiterhilft, bleibt noch die Windows-10-Reperatur mit den Programmen DISM und SFC. Wir zeigen euch, wie ihr sie benutzt, um Windows wieder zum Laufen zu kriegen.

Wenn irgendwas nicht mit Windows 10 stimmt und sich etwa bestimmte Funktionen nicht mehr aufrufen lassen, probiert erst mal das Allheilmittel Neustart:

  1. Drückt die Tastenkombination Windows + R, um den Ausführen-Dialog zu öffnen.
  2. Gebt folgenden Befehl ein, und bestätigt mit der Eingabetaste:
    shutdown -g -t 0

Windows startet neu und nach dem Neustart auch alle registrierten Anwendungen. Wenn der Fehler bestehen bleibt, können die Programme DISM oder SFC weiterhelfen.

Windows 10 reparieren mit DISM

Windows 10: DISM prüft den Komponentenspeicher auf Beschädigung.

Die Abkürzung des Befehlszeilenprogramms DISM steht für Deployment Image Servicing and Management; zu Deutsch auch mit Abbildverwaltung für die Bereitstellung übersetzt. So prüft ihr Windows 10 mit DISM auf Fehler und repariert sie:

  1. Drückt die Tastenkombination Windows + X.
  2. Wählt im Kontextmenü Eingabeaufforderung (Administrator) aus.
  3. Kopiert folgende Befehle, fügt sie einem nach den anderen ihn in die Eingabeaufforderung mitStrg + V ein, und bestätigt jeweils mit der Eingabetaste:
    • Dism /Online /Cleanup-Image /ScanHealth
      Windows 10 prüft den Komponentenspeicher auf Beschädigungen. Die Ausführung kann eine Weile dauern.
    • Dism /Online /Cleanup-Image /CheckHealth
      Zeigt an, ob Beschädigungen erkannt wurden und repariert werden können.
    • Dism /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
      Der Befehl versucht die erkannten Fehler zu reparieren.

 

 

 

Windows 10: Das Tool SFC repariert Systemdateien.

Unter Umständen sind auch bestimmte Systemdateien in Windows 10 defekt und verursachen diverse Probleme. Mit dem Systemdatei-Überprüfungsprogramm SFC könnt ihr fehlende oder beschädigte Systemdateien reparieren:

  1. Öffnet die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten wie oben unter Punkt 1 und 2 beschrieben.
  2. Gebt den folgenden Befehl ein und bestätigt mit der Eingabetaste:
    sfc /scannow

Windows 10 prüft die Systemdateien und repariert sie gegebenenfalls. Falls das auch nicht zum Erfolg führt, könnt ihr noch Windows 10 zurücksetzen.

File Association Fixer

ermöglicht das Reparieren fehlerhafter Windows 7 und Vista Registry Dateizuordnungen.

Mit File Association Fixer können durch Programminstallationen oder De-Installationen verursachte fehlerhafte Progammverknüpfungen von Dateiarten (Dateierweiterungen) der Windows Registry korrigiert werden.

File Association Fixer erkennt beim Start das installierte Betriebssystem und bietet in der Bedienoberfläche jeweils nur zu dem verwendeten Betriebssystem passende Registry Reparatur Tweaks an.

Beispielsweise können Bilddateien oder Video- und Musikdateien wieder den Standardprogrammen der Windows Default Settings (Voreinstellungen) zugeordnet werden.

Auch hier empfiehlt sich das Erstellen eines Systemwiederherstellungspunkts oder besser gleich ein komplettes Image anzulegen.

Programm-Name:File Association Fixer
Version:2.0
Betriebssystem:Windows alle
Dateigröße:214 KB
Lizenz:Freeware
Sprache:englisch
Eingetragen seit:07.02.2010

Windows 8 Tweaks

Ultimate Windows Tweaker 3 for Windows 8

Mit dem kostenlosen „Ultimate Windows Tweaker 3“ lassen sich viele Einstellungen vornehmen, die die Bedienung von Windows 8 und Windows 8.1 komfortabler und angenehmer machen. Mit dem nur rund 300 KByte kleinen Gratis-Tool bekommen Sie mehr als 170 „Schalter“, mit denen Sie Funktionen ein- und wieder ausschalten können.

JkDefrag GUI

„JkDefrag GUI“ ist ein kostenloses Defragmentierungs-Tool mit komfortabler Handhabung und zeitlicher Steuerung.
 

Das Defragmentierungs-Programm „JkDefrag GUI“ benötigt keine Installation und ist somit auch portabel einsetzbar. Es läuft vollkommen automatisch und arbeitet in mehreren Schritten. Der Clou: Alle Vorgänge können Sie zeitlich steuern.

Daneben können Sie genau festlegen, welche Aktionen das Programm vornehmen soll. Diese reichen vom einfachen Defragmentieren bis zum Analysieren und anschließendem Sortieren der Dateien.

Weitere Parameter sind die Inklusion und Exklusion von Ihnen festgelegter Datei-Formate bei der Defragmentierung.

Schnellstart-Funktion überprüfen

Außerdem sollten Sie kontrollieren, ob der Haken bei „Schnellstart aktivieren“ in den Energieoptionen gesetzt ist.

Standardprogramme statt Apps verwenden

Windows 8 schickt Sie oft zwischen App-Oberfläche und Desktop hin und her. Unter anderem dann, wenn ein Bild statt mit der Windows-Fotoanzeige mit einer App geöffnet wird. Suchen Sie nach „Standardprogramme“ und ordnen allen Dateitypen die klassischen Anwendungen zu, sparen Sie sich beim Öffnen von Bildern, Musik und Videos viel Zeit.

Alle Apps im Store anzeigen

Wer lieber in der App-Welt nach geeigneter Software sucht, sollte zumindest die Länderbeschränkung des Windows Stores aufheben – ansonsten bekommen Sie nicht das volle Angebot angezeigt. Dazu öffnen Sie die Einstellungen des Stores und setzen den Schalter „Apps in den bevorzugten Sprachen schneller finden“ auf „Nein“.

Löschen-Rückfrage wiederherstellen

Windows 8 verschiebt Dateien ohne Rückfrage in den Papierkorb. Um dieses eher ungewohnte Verhalten zu ändern, rechtsklicken Sie auf das Papierkorb-Icon auf dem Desktop und öffnen seine Eigenschaften. Anschließend setzen Sie einen Haken bei „Dialog zur Bestätigung des Löschvorgangs anzeigen“.

Lockscreen abschalten

Der Lockscreen macht auf Geräten ohne Touch-Bedienung wenig Sinn. Um ihn abzuschalten, suchen Sie nach „gpedit.msc“ und navigieren dann über „Computerkonfiguration“, „Administrative Vorlagen“ und „Systemsteuerung“ zu „Anpassung“. Per Doppelklick auf den Eintrag „Sperrbildschirm nicht anzeigen“ setzen Sie ihn auf „Aktiviert“.

Startscreen umgehen

Der Startscreen von Windows 8 lässt sich ebenfalls umgehen – allerdings nur per Zusatz-Tool: Die Freeware NoTilesPlease leitet Sie nach der Anmeldung direkt auf den Desktop weiter.

Autostart ausmisten

Nicht nur unter Windows 8 sollten Sie sämtliche Autostart-Einträge genau hinterfragen, damit das System möglichst schnell bootet. Im neuen Windows finden Sie die entsprechende Übersicht über den Task-Manager und den Tab „Autostart“. Hier können Sie unnötige Programme, die beim Systemstart automatisch geladen werden, per Rechtsklick deaktivieren.

Alte Windows-Versionen entfernen

Haben Sie Windows 8 als Upgrade für Windows XP, Vista oder 7 installiert, schlummern Reste des alten Systems weiterhin auf der Festplatte und verbrauchen so unnötig Speicherplatz. Um ihn freizugeben, suchen Sie über den Startscreen nach „Speicherplatz durch Löschen nicht erforderlicher Dateien freigeben“.
Nach einem kurzen Scan finden Sie den Eintrag „Vorherige Windows-Installation(en)“, den Sie abhaken und dann auf „Systemdateien bereinigen“ klicken.

Apps langsamer oder schneller schließen

Windows-8-Apps können geschlossen werden, in dem Sie sie mit der Maus von oben nach unten über den Bildschirm ziehen. Die Strecke, die dabei zurückgelegt werden muss, lässt sich mit einem Registry-Eingriff verlängern oder verkürzen.
Dazu suchen Sie nach „regedit“ und starten so den Registrierungs-Editor. Anschließend navigeren Sie zum Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\
Windows\CurrentVersion\ImmersiveShell\Switcher“. Falls einer der Ordner noch nicht vorhanden ist, legen Sie ihn per Rechtsklick an.
Im Verzeichnis „Switcher“ legen Sie auf der rechten Fensterseite per Rechtsklick einen neuen DWORD-Wert an und nennen ihn „MouseCloseThreshold“. Abschließend vergeben Sie einen Wert von 1 bis 1.000. Je höher die Zahl, desto weniger weit müssen Sie die App nach unten ziehen, um sie zu schließen.Nutzen Sie Windows 8 auf einem Touchscreen-Gerät, fügen Sie zusätzlich den DWORD-Wert „TouchCloseThreshold“ hinzu und vergeben die selbe Zahl wie bei „MouseCloseThreshold“.

Startscreen-Animation abschalten

Der Startscreen von Windows 8 erscheint nach dem Log-in mit einer schicken Animation. Wer darauf verzichten kann, sucht nach den „Erweiterten Systemeinstellungen“ und wechselt zum Tab „Erweitert“. Über die Einstellungen der Kategorie „Leistung“ entfernen Sie schließlich den Haken beim letzten Eintrag „Steuerelemente und Elemente innerhalb von Fenster animieren“.
Das perfekte Tuning-Tool für sämtliche Animationen des Startscreens ist der Start Screen Animations Tweaker. Er erledigt sämtliche Änderungen ohne manuellen Registry-Eingriff.

Apps vom Desktop aus starten

Windows-8-Apps müssen nicht zwangsweise über den Startscreen geöffnet werden. Mit der Freeware MetroApp Link legen Sie eine Verknüpfung zu jeder beliebigen App auf dem Desktop ab.

App-Shortcuts auf der Taskleiste

Mit der Freeware OblyTile legen Sie die Desktop-Shortcuts der App sogar auf die Taskleiste.

Desktop-Programme in Apps verwandeln

Das genaue Gegenteil erledigt der Start Screen Pinner – er erstellt eine App-Kachel zu Desktop-Programmen.

Benutzeranmeldung abschalten

Wer bei der Anmeldung an Windows 8 weder Benutzername noch Passwort eingeben und damit Zeit sparen möchte, kann dies ausschalten. Suchen Sie dazu nach „netplwiz“, öffnen Sie die Verknüpfung und entfernen Sie den Haken bei „Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben“.

Klassischen Bootmanager verwenden

Dual-Boot-Systeme starten mit Windows 8 oft langsamer als mit einem der Vorgänger. Der Grund: Der neue Bootmanager aus Windows 8 lässt Sie erst das gewünschte OS aussuchen und startet es dann in Kombination mit einem weiteren Neustart. Um dies zu verhindern, können Sie weiterhin den alten Bootmanager nutzen. Dazu rufen Sie die Kommandozeile auf und geben den Befehl „bcdedit /set {default} bootmenupolicy legacy“ ein. „bcdedit /set {default} bootmenupolicy standard“ stellt die Windows-8-Variante auf Wunsch wieder her.

Windows schneller beenden

Windows 8 herunterzufahren ist gewöhnungsbedürftig. Am schnellsten gelingt es, wenn Sie auf dem Desktop und bei geschlossenen Fenstern die Tastenkombination [ALT]+[F4] gefolgt von [ENTER] drücken.

Desktop-Shortcut zum Herunterfahren

Etwas Handarbeit erfordert der folgende Shutdown-Befehl: Zunächst erstellen Sie per Rechtsklick auf den Desktop eine neue Verknüpfung. Anschließend weisen Sie ihr den Speicherort „shutdown.exe -s -t 00“ zu. Per Doppelklick auf die so erstellte Datei fährt Windows 8 augenblicklich herunter.

Shortcuts verwenden

Besonders effizient lässt sich Windows 8 mit Shortcuts nutzen. Um die nützlichen Tastenkürzel zu erlernen, sollten Sie entweder zur Gratis-AppWindows 8 Cheat Keys oder dem Shortcut-PDF greifen.

Mehrere Monitore konfigurieren

Windows 8 bietet die bislang umfangreichsten Optionen für das Verwenden zweier Monitore. Über die Eigenschaften der Taskleiste können Sie beispielsweise festlegen, dass Icons zu geöffneten Programmen nur auf der Taskleiste des verwendeten Monitors erscheinen sollen.

Desktophintergründe überspannen

Außerdem lassen sich spezielle Panorama-Wallpaper über zwei Bildschirme spannen. Dies erledigen Sie über einen Rechtsklick auf den Desktop und den Eintrag „Anpassen“. Über „Desktophintergrund“ wählen Sie dann die Bildposition „Überspannen“.

Pokki – Das Startmenü weitergedacht

Einen anderen Startmenü-Ansatz verfolgt die Freeware Pokki. Statt dem bekannten Menü aus Windows 7 kombiniert das Tool Apps, Einstellungen und Suche.

Unnötigen App-Ballast entfernen

Viele Apps belegen ordentlich Speicher auf der Festplatte. Um den Platz wieder freizumachen, wechseln Sie in die PC-Einstellungen und die Kategorie „Allgemein“. Über die Schaltfläche „App-Größen anzeigen“ suchen Sie dann nach den größten Speicherfressern.

Charms Bar modifizieren

Wer mehr aus der Charms Bar von Windows 8 herausholen möchte, greift zur Freeware My WCP CharmBar Customizer.

Live-Kacheln ruhigstellen

Die Live-Kacheln auf dem Startscreen lenken gelegentlich nicht nur ab, sondern kosten auch mehr Performance als die statischen Icons. Per Rechtsklick auf eine Kachel können Sie die Live-Updates aber jederzeit ausschalten.

Verzögerungen aufheben

Desktop-Anwendungen werden unter Windows 8 erst mit einer kurzen Verzögerung gestartet. Die können Sie ausschalten, indem Sie zum Registry-Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\
Windows\CurrentVersion\Explorer\Serialize“ wechseln. Falls einer der Ordner nicht existiert, legen Sie ihn einfach per Rechtsklick an. Innerhalb von „Serialize“ legen Sie auf der rechten Seite einen neuen DWORD-Wert an, nennen ihn „StartupDelayInMSec“ und belassen seinen Wert auf „0“.

Über 100 Tweaks in einer Freeware

Noch mehr Tweaks für Windows 8 gefällig? Der kostenlose Windows Tweaker nimmt auf Wunsch über 100 Veränderungen am Betriebssystem vor, mit denen Sie noch mehr Performance aus Windows 8 herauskitzeln.

88 Tipps, Tweaks und Tools für Windows 8: [WINDOWS]+[X]-Menü als Startmenü-Ersatz

[WINDOWS]+[X]-Menü als Startmenü-Ersatz

Der Desktop unter Windows 8 kommt ohne Startmenü daher – dafür aber mit einem neuen Kontextmenü. Sie erreichen es entweder über einen Rechtsklick in die linke, untere Bildschirmecke oder die Tastenkombination [WINDOWS]+[X]. Über dieses Menü lassen sich häufige Ziele wie „Programme und Features“, „System“, der Windows-Explorer oder die Systemsteuerung aufrufen. Wem das Angebot an Shortcuts nicht ausreicht, kann mit der Freeware WinPlusX noch beliebige weitere Einträge hinzufügen.

Verwaltungstools auf dem Startscreen anzeigen

Ab Werk zeigt Ihnen Windows 8 bereits viele vorinstallierte Apps und Kacheln – aber nicht alle. Über den Charms-Bar-Eintrag „Einstellungen“ und „Kacheln“ können Sie „Verwaltungstools einblenden“. Damit holen Sie sich viele Inhalte der Systemsteuerung auf den Startscreen.

Mehr Platz für die Kacheln

Die darüberliegende Schaltfläche „Weitere Kacheln anzeigen“ zeigt zwar nicht mehr Tiles an, vergrößert aber den Platzierungsbereich.

Kachel-Gruppen benennen

Haben Sie viele Kacheln auf dem Startscreen angelegt, sollten Sie diese vielleicht gruppieren. Bestehende Apps verschieben Sie dazu zunächst rechts neben alle anderen, bis ein grauer Trennstrich erscheint. Anschließend zeigen Sie in die rechte, untere Bildschirmecke und klicken auf das kleine Minus. In der herausgezoomten Ansicht können Sie einzelnen App-Blöcke dann per Rechtsklick benennen.

Sperrbildschirm deaktivieren

Der Lockscreen macht auf Desktop-PCs und Notebooks nicht allzu viel Sinn – zum Glück lässt er sich abschalten. Dazu drücken Sie die Tastenkombination [WINDOWS]+[R] und geben den Befehl „gpedit.msc“ ein. Anschließend navigieren Sie zu „Computerkonfiguration“, „Administrative Vorlagen“, „Systemsteuerung“ und „Anpassung“ und doppelklicken rechts auf „Sperrbildschirm nicht anzeigen“. Im erscheinenden Fenster setzen Sie den Eintrag dann auf „Aktiviert“ und klicken auf „OK“.

Empfindlichkeit der Charms Bar anpassen

Die Charms Bar erscheint unter Windows 8 schon nach sehr kurzer Zeit. Wer die Auslösung verzögern möchte, öffnet mit der Suche nach „regedit“ die Registry und navigiert zum Verzeichnis „HKEY_Current_USER\Software\Microsoft\Windows\Shell“. Mit einem Rechtsklick auf „Shell“ legen Sie dann einen neuen Schlüssel namens „EdgeUI“ an. In der rechten Fensterhälfte erstellen Sie schließlich noch einen neuen DWORD-Wert (32 Bit) und nennen ihn „DisableCharmsHint“. Setzen Sie ihn per Doppelklick auf „1“, wird die Charms Bar nicht gleich beim ersten Zeig in die rechte untere Ecke geöffnet, sondern erst, wenn Sie die Maus anschließend noch weiter nach unten bewegen.

Metro-Dateimanager als App

Windows 8 bringt bereits ein akzeptables Angebot an Apps mit – ein Dateimanager fehlt jedoch. Die derzeit beste Lösung hierfür stellt die App „New File Manager V2“ dar, die Sie kostenlos im Windows Store finden.

Uhrzeit auf dem Startscreen anzeigen

Der Startscreen informiert Sie zwar über jede Menge, nicht aber die Uhrzeit. Dazu braucht es eine Gratis-App wie Clock Tile.

Multimedia 8 als Media-Center-Ersatz

Ein umfassendes Mediacenter für den Startscreen gibt es nicht – Microsoft hat die Wiedergabe von Musik, Filmen und Bildern auf mehrere Apps verteilt. Mit der Gratis-App Multimedia 8 holen Sie sich jedoch eine All-in-One-Lösung, die perfekt zum Look von Windows 8 passt.

Nutzungsstatistiken verhindern

Windows 8 sammelt im Hintergrund fleißig Daten über die Benutzung des Windows Stores. Dies können Sie unterbinden, in dem Sie im Einstellungs-Menü „Datenschutz“ den Schalter zur Verbesserung des Datenschutzes umlegen.

Neue Designs und Desktopmotive

Für Windows 8 hat Microsoft zahlreiche neue Themes und Wallpaper veröffentlicht, die den Desktop und die Taskleiste verschönern. Sie finden alle Motive in Microsofts Personalization Gallery.

Alle Programme und Apps anzeigen

Wer sich alle installierten Programme, Apps und Funktionen auf einen Blick anzeigen lassen möchte, rechtsklickt auf den Startscreen und wählt „Alle Apps“.

Eingefrorene Apps anzeigen

Haben Sie mehrere Apps gleichzeitig geöffnet, friert sie Windows 8 bei Inaktivität ein. Der Task Manager verrät diesen Status allerdings erst, wenn Sie über das Menü „Ansicht“ und den Eintrag „Statuswerte“ den „Anhaltestatus anzeigen“.

Apps schneller schließen

Beim Arbeiten mit Windows 8 werden Apps selten wirklich geschlossen – außer, Sie ziehen das Fenster von oben nach unten über den Bildschirm.

Zwei Apps nebeneinander darstellen

Auch Metro-Apps lassen sich nebeneinander anordnen. Dazu ziehen Sie eine beliebige App zunächst von oben in die Mitte des Bildschirms und anschließend nach links oder rechts. Die nächste App, die Sie nun öffnen, nimmt dann nicht mehr die ganze Breite des Bildschirms ein. Über den Trennstrich lassen sich die Positionen der beiden Apps außerdem vertauschen.

Programme als Administrator ausführen

Suchen Sie beispielsweise die Eingabeaufforderung, lässt sich diese nicht wie bisher per Kontextmenü als Admin ausführen. Ein Rechtsklick auf das Icon öffnet allerdings die Menüleiste am unteren Rand, wo Sie den Befehl finden.

Kacheln vergrößern und verkleinern

Rechtsklicken Sie auf eine Metro-Kachel, können Sie das Icon kleiner oder größer werden lassen.

SmartScreen-Filter entschärfen

Mit SmartScreen bringt Windows 8 ein systemweites Sicherheitsfeature mit, das die ausführung gefährlicher Dateien verhindern soll. Allerdings blockiert es in einige Fällen auch harmlose Programme. Um den Schutzwall zu entschärfen, suchen Sie nach dem SmartScreen-Einstellungen, worauf Sie im Wartungscenter von Windows 8 landen. Klappen Sie nun die Kategorie „Sicherheit“ auf, finden Sie den Eintrag „Windows SmartScreen“ und den Link „Einstellungen ändern“.Anschließend können Sie festlegen, dass der SmartScreen keine Admin-Rechte zur Ausführung verdächtiger Dateien anfordern soll. Auf Wunsch können Sie das Feature auch komplett ausschalten.

Apps von der Suche ausschließen

Windows 8 lässt Sie auf diese Weise so gut wie jede App durchsuchen. Wem das Angebot dadurch zu unübersichtlich wird, öffnet die PC-Einstellungen und die Kategorie „Suche“. Hier können Sie jede App einzeln von der Suchleiste entfernen.

Sync-Inhalte bearbeiten

Eines der mächtigsten Windows-8-Features ist die Synchronistaion zwischen mehreren Geräten. Wer allerdings nicht alle Windows-Einstellungen oder -Designs abgleichen möchte, kann den Umfang der Synchronisation einschränken. Dazu öffnen Sie die PC-Einstellungen und klicken auf „Einstellungen synchronisieren“ und nehmen die gewünschten Änderungen vor.

Desktop per Tastenkombination aufrufen

Um auf den Desktop zu gelangen, müssen Sie nicht zwangsläufig auf die entsprechende Kachel klicken: Die Tastenkombination [WINDOWS]+[D] befördert Sie ebenfalls auf die klassische Oberfläche.

Webseiten an den Startscreen anheften

Verwenden Sie den Metro-IE als Standardbrowser, können Sie beliebige Webseiten auf dem Startscreen ablegen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste innerhalb der gewünschten Webseite und klicken in der Kontextleiste unten auf das Stecknadel-Symbol.

Lokaler Account statt Microsoft-Konto

Wer sich weder mit einer Live-ID an Windows 8 anmelden noch Einstellungen synchronisieren möchte, kann auf ein lokales Konto zurückgreifen. Dieses wird automatisch erstellt, wenn Sie Windows 8 ohne Internetverbindung einrichten oder es beim Setup ausdrücklich angeben. Aber auch nachträglich können Sie noch zu einem lokalen Konto wechseln: Dazu öffnen Sie die Benutzereinstellungen von Windows 8

Live-Kacheln deaktivieren

Wen die ständig wechselnden Kachel-Inhalte stören, schaltet Sie mit einem Rechtsklick auf die entsprechende Kachel und „Live-Kachel deaktivieren“ ganz einfach aus.

Anzahl der Kachel-Reihen ändern

Je nach Bildschirmgröße stellt Windows 8 die Metro-Kacheln in unterschiedlich viel Reihen dar. Diesen Wert können Sie jedoch auch manuell festlegen. Dazu suchen Sie nach „regedit“ und navigieren anschließend zum Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ImmersiveShell\Grid“. In der rechten Fensterhälfte erstellen Sie – falls noch nicht vorhanden – per Rechtsklick dann einen neuen DWORD-Wert (32 Bit) und nennen ihn “Layout_MaximumRowCount”. Anschließend legen Sie über das Feld „Wert“ die Anzahl der Kachel-Reihen fest. Die Änderungen treten nach einer Ab- und Anmeldung in Kraft.

Charms per Tastenkürzel aufrufen

Um die vier Menüs Charms Bar zu starten, können Sie auf Tastenkürzel zurückgreifen:[WINDOWS]+[Q] – Suche
[WINDOWS]+[H] – Teilen
[WINDOWS]+[K] – Geräte
[WINDOWS]+[I] – Einstellungen

Windows schneller machen: Mit “Vista Services” eigene Tweaks erstellen und vordefinierte Profile benutzen

Ein moderner Rechner ist in der Lage mehrere Programme gleichzeitig und ohne Geschwindigkeitsverlust auszuführen, aber alles hat seine Grenzen und so ist auch die Anzahl der “Threads”, also der Prozesse, die die CPU gleichzeitig verarbeiten kann, limitiert. Manche Programme, wie Bild- oder Videobearbeitung, Spiele und Musikprogramme erfordern aber die ganze Aufmerksamkeit der CPU, um ordentlich zu laufen und nicht benötigte Dienste sollten während der Ausführung abgeschaltet werden.

Das kleine Programm “Vista Services” von Smart PC Utilities wurde ursprünglich für Windows Vista programmiert, funktioniert aber genauso gut mit Windows 7 und sogar dem kommenden Windows 8, wobei hier einige manuelle Konfigurationen nötig sind. Im Wesentlichen macht das Programm nichts anderes als Dienste für bestimmte Zeit an- oder auszuschalten und so die Prozessorleistung für ausgeführte Programme zu maximieren. Besonders interessant dabei sind die sogenannten “Komfortdienste” wie die Windows-Aero-Steuerung, die transparenten Effekte oder Dienste, die nur selten benutzt werden wie Druckerserver, Faxdienst und die Steuerung per Stift oder Tablet. Wer seinen Rechner ganz normal nutzt und Windows die Dienste verwalten lässt bekommt gar nicht mit, wie viele Dienste im Hintergrund laufen, die man eigentlich nicht benötigt.

Wer “Vista Services” nutzt, kann besonders die nur selten oder nicht benutzten Dienste dauerhaft abschalten und so die Performance des Rechners um ein Vielfaches erhöhen. Außerdem liefert das Programm zusätzlich bereits vorkonfigurierte Profile wie den “Gaming Mode” ein automatisches und manuelles TuneUp sowie die Option, weitere benötigte Konfigurationen per Hand anzugeben und je nach Wunsch zwischen ihnen zu wechseln. Dabei wurde enormer Wert auf Bedienfreundlichkeit gelegt, denn statt sich mit kryptischen Ziffern- und Buchstabenfolgen auseinanderzusetzen, muss man hier nur ein paar Fragen im “Ja-oder-Nein-Schema” beantworten, um nicht benutzte Dienste zu finden, und künftig nicht mehr beim Systemstart zu aktivieren. Zu guter Letzt bietet das Programm ein ausführliches Diagnosetool, das Redundanzen und Konflikte erkennt und dem Benutzer eine Empfehlung gibt, welcher Dienst permanent deaktiviert bleiben sollte und welcher für das System wichtig ist. Übrigens brauchen auch Anfänger keine Angst haben. Wirklich systemkritische Dienste und Treiber werden vom Programm automatisch ausgeschlossen und können nicht versehentlich deaktiviert werden. Einziger Haken: Das Tuningtool gibt es leider nur mit englischer Menüführung.