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Excel: Verhindern, dass die eigenen Formeln von anderen Personen verwendet werden

Wer im Tabellenkalkulationsprogramm Excel selber Formeln erstellt, der weiß wie kompliziert und zeitaufwendig dies sein kann. Umso ärgerlicher ist es, wenn Dritte diese Formeln ohne deine Erlaubnis kopieren und selber verwenden. Zum Schutz deiner Formeln stehen dir zwei Möglichkeiten zur Verfügung.

Zum Einen kannst du deine Excel-Formeln schützen, indem du von dem Tabellenblatt eine Kopie im PDF-Format erstellst. Dies kannst du über den Dialog Datei | Speichern unter | PDF erledigen.

Möchtest du aber deine Tabelle im Excel-Format versenden, dann musst du anders vorgehen. Öffne die Original-Datei und anschließend eine neue, leere Excel-Datei.

Kopiere nun aus der Originaldatei die gewünschten Zellen in die Zwischenablage.

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Anschließend wechselst du in die neue Excel-Datei und klickst mit der rechten Maustaste in die Ziel-Zelle und wählst im Kontextmenü die Option Inhalte einfügen aus.

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Im nachfolgenden Dialogfenster Inhalte einfügen wählst du die Einstellung Werte aus und bestätigst deine Auswahl mit OK.

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Es wurden nur die Tabellenwerte kopiert, die Formeln wurden nicht übertragen. Jetzt kannst du die neue Datei gefahrlos versenden oder weitergeben.

Grundsätzlich solltest du ohnehin davon absehen, Original-Dateien der Office-Programme weiterzugeben. Sie enthalten Werkzeuge, mit denen Vorgängerversionen wiederhergestellt werden können. Also gilt: Nur Kopien versenden!

MICROSOFT WORD

Ähnlich kannst du auch mit Word-Dokumenten verfahren. In neue Dateien kopierte Texte oder Textfragmente enthalten keine Wiederherstellungsoptionen. 

Hängende oder abgestürzte Programme ohne Datenverlust wiederherstellen

Was bei Windows XP und Vista noch häufig vorkam, nimmt bei Windows 7/8/10 immer mehr ab: Die Programmabstürze und das Aufhängen von Programmen aufgrund von Fehlern oder dem Überlauf des Arbeitsspeichers. Das sind zwar nur zwei Ursachen von vielen, aber instinktiv verwenden viele Nutzer in einem solchen Fall den Taskmanager um die abgestürzten Programme zu beenden. Leider führt diese Methode unweigerlich zu einem Verlust nicht gespeicherter Daten. Was Wenige wissen: es gibt eine etwas sanftere Möglichkeit Programme zu beenden, die nicht gespeicherte Daten retten kann.

In laufenden Programmen versehen mehrere Hintergrundprozesse ihren Dienst. Meist liegt es nur an einem fehlerhaften Dienst, der das Programm nicht mehr reagieren lässt. Mit dem Ressourcenmonitor lässt sich dieser Hintergrunddienst identifizieren und beenden. Die restlichen Prozesse laufen weiter und verhindern somit in den meisten Fällen einen Datenverlust.

Im Falle eines Programmabsturzes startest du den Ressourcenmonitor über das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl resmon.

taskmanager-programm-beenden-datenverlust-resmon-ressourcenmonitor-dienst-hintergrund

Im Programmfenster des Ressourcenmonitors suchst du nun auf der Registerkarte CPU das fehlerhafte Programm. In der Regel wird es rot dargestellt. Mit einem Rechtsklick auf diesen Eintrag öffnest du das Kontextmenü und wählst Warteschlange analysieren aus.

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Im Anschlußdialog werden alle Hintergrundprozesse des ausgewählten Programms aufgelistet. Markiere dann die fehlerhaften Einträge, die sich meist am Ende der Liste befinden mit einem Rechtsklick und beende sie.

Kehre zum abgestürzten Programm zurück und warte einen Augenblick, ob die Anwendung wieder funktioniert. Speichere anschließend die Daten und führe einen Neustart des Programms durch.

LEIDER NICHT IMMER ERFOLGREICH

Leider führt diese Methode nicht immer zu dem gewünschten Erfolg. Auf jeden Fall lohnt es sich, sie als erstes auszuprobieren. Im Zweifelsfall sind die Daten ohnehin verloren. In diesem Fall kannst du das betroffene Programm auch direkt im Ressourcenmonitor beenden.

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Einfach per Rechtsklick den Kontextmenü-Eintrag Prozess beenden auswählen.

iPhone: Es merkt sich Ihre Standorte

Um «nützliche ortsbezogene Informationen» anzubieten, speichert das iPhone die markierten Orte. So verhindern Sie das.

Dass bei Smart-Geräten Daten gesammelt werden, ist ja kein Geheimnis. So auch beim iPhone. Wenn man Apps die Berechtigung zur Standortermittlung gibt, startet auch die automatisch aktivierte Option «Häufige Orte». Dieses generiert ein Bewegungsprofil und merkt sich jene Orte, an denen sich der Nutzer häufig aufhält. Um dies zu verhindern, gehen Sie wie folgt vor:

iphonestandort

  1. Gehen Sie ins Einstellungsmenü (Zanrad-Icon).
  2. Wählen Sie den Punkt Datenschutz.
  3. Tippen Sie auf das Menü Ortungsdienste.
  4. Aktivieren Sie den Punkt Ortungsdienste.
  5. Scrollen Sie bis ans Ende des Menüs.
  6. Wählen Sie den Menüpunkt Systemdienste.
  7. Stellen Sie die Option Häufige Orte auf Aus.

Google Drive: Bei freigegebenen Dateien den Download verhindern

Dateien in der Cloud mit anderen Menschen oder Firmen zu teilen, ist immer mit einem Risiko behaftet. Dateien können heruntergeladen und weiter verteilt werden, ohne dass man später darauf Einfluss nehmen kann. Deshalb ist es wichtig, nicht jedem den Download dieser Daten zu erlauben. Bei Google Drive gibt es glücklicherweise dafür eine Funktion in den Einstellungen.

NEUE FUNKTION ERST IM JULI 2015 VERFÜGBAR

Diese Option gab es bei Google Drive früher nicht, sie wird erst im Juli 2015 verfügbar sein. Außerdem kann es eine gewisse Zeit dauern, bis die Implementierung bei allen Usern erfolgt ist und die Funktion in deinem Account sichtbar ist.

REGELÄNDERUNG ÜBER DAS FREIGABEMENÜ

Das Verhindern des Downloads einer Datei wird über das Kontextmenü über den Freigabe-Dialog erreicht. Klicke dazu mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Datei, wähle im Kontextmenü Freigeben aus…

google-drive-dokument-datei-teilen-sharing-file-download-herunterladen-verhindern-freigeben

…und anschließend die Option Erweitert.

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Im Fenster der Freigabeeinstellungen aktivierst du in den Eigentümereinstellungen die Optionen zum Herunterladen, Drucken und Kopieren für Kommentatoren und Betrachter deaktivieren.

Die Schaltfläche Änderungen speichern übernimmt die neuen Einstellungen für das ausgewählte Dokument.

freigeben-cloud-herunterladen-abschalten-deaktivieren-drive-google-betrachter-bearbeiten

Für eine weitere Verschärfung der Freigaberegeln aktivierst du am besten ebenfalls die darüberliegende Option Bearbeiter dürfen weder die Zugriffsberechtigung ändern noch neue Personen hinzufügen.

ABER ACHTUNG!

Wer einer Person Schreibrechte einräumt, bei dem wird das Herunterladen, Drucken und Kopieren auch wieder möglich.

Ungewollte Downloads per Tethering verhindern

Sie können die Internet-Verbindung Ihres Smartphones auch für Ihr Notebook benutzen. Aber Vorsicht: Sobald eine Internet-Verbindung besteht, beginnen einige Windows-Programme, Updates herunterzuladen. So verhindern Sie das.

Lösung: Die Technik nennt sich Tethering (von «to tether», auf Deutsch: anbinden oder binden) und ist in Android, iOS und Windows Phone fest integriert. Nützlich ist sie vor allem, um unterwegs mit dem Notebook Mails abzurufen oder Nachrichten zu lesen.

Doch sobald eine Internet-Verbindung besteht, beginnen einige Windows-Programme automatisch, Updates herunterzuladen. Da das kostenlose Datenvolumen der Mobilfunkverträge in den meisten Fällen begrenzt ist, führt das schnell dazu, dass die monatliche Download-Menge ausgeschöpft und anschliessend nur noch Surfen im Schneckentempo möglich ist.

Sie können Windows jedoch so einstellen, dass es in öffentlichen Netzen eine Internet-Kommunikation nur durch zuvor definierte Programme zulässt.

Der Weg dorthin führt über die Firewall von Windows. Sie lässt sich so konfigurieren, dass in öffentlichen Netzen generell kein Kontakt mit der Aussenwelt erlaubt ist, also beispielsweise keine Suche nach Updates durchgeführt wird. Damit etwa das Mail-Programm und der Browser dennoch Daten abrufen können, definieren Sie entsprechende Ausnahmen.

So konfigurieren Sie die Firewall: Rufen Sie die «Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit» auf. In Windows 8 tippen Sie dazu einfach firewall in die Suche ein und wählen die entsprechende Fundstelle aus. In Windows 7 öffnen Sie die Systemsteuerung, klicken in der Kategorie-Ansicht auf System und Sicherheit/Windows-Firewall und im folgenden Fenster links auf Erweiterte Einstellungen. Klicken Sie links oben in der Baumstruktur mit der rechten Maustaste auf «Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit» und rufen Sie die Eigenschaften auf. Wechseln Sie zu «Öffentliches Profil» und stellen Sie neben «Ausgehende Verbindungen» die Option «Blockieren» ein. Schliessen Sie das Fenster mit OK.

Gehen Sie nun wieder nach links oben zur Baumstruktur und markieren Sie «Ausgehende Regeln». Rufen Sie über das Menü mit Aktion/Neue Regel den Assistenten auf. Vergewissern Sie sich, dass «Programm» ausgewählt ist und klicken Sie auf Weiter.

Im folgenden Fenster klicken Sie bei «Dieser Programmpfad» auf Durchsuchen und geben den Pfad zu Ihrem E-Mail- oder Browser-Programm an, also etwa zu \Program Files\Microsoft Office\Office 15\OUTLOOK.EXE oder zu \Program Files\Mozilla Firefox\firefox.exe

Klicken Sie auf Weiter und kreuzen Sie im folgenden Fenster die Option «Verbindung zulassen» an. Nach einem erneuten Klick auf Weiter erreichen Sie ein Fenster, in dem Windows Sie nach dem Profil fragt, für das die Regel gültig sein soll. Deaktivieren Sie «Domäne» und «Privat» und lassen Sie lediglich das Häkchen vor «Öffentlich» stehen. Nach einem letzten Klick auf Weiter gelangen Sie zu einem Fenster, in dem Sie der neuen Regel einen beliebigen Namen geben und den Assistenten mit Fertig stellen beenden.

Die neue Firewall-Einstellung wird nun automatisch aktiv, sobald Sie eine Verbindung mit einem als öffentlich gekennzeichneten Netzwerk herstellen. Achten Sie beim Konfigurieren des Tethering über Ihr Smartphone darauf, dass Sie das entsprechende Profil einstellen.

Sie können übrigens auch Ihr Smartphone davon abhalten, bei einer Mobilfunk-Verbindung automatisch Updates zu starten. Unter Android ist das schnell erledigt: Rufen Sie den Play Store auf, öffnen Sie links oben sein Menü und tippen Sie auf Einstellungen. Gehen Sie auf Automatische App-Updates und stellen Sie im folgenden Fenster entweder «Keine automatischen App-Updates zulassen» oder «Automatische App-Updates nur über WLAN zulassen» ein. Diese Einstellung wirkt sich allerdings nur auf die Apps auf dem Smartphone aus, nicht jedoch auf per Tethering angeschlossene Geräte.

iPhone Klingelton-Lautstärke sperren: Verhindern, dass die Lautstärke-Buttons die Klingeltonlautstärke ändern

Die Lautstärke-Buttons des iPhones haben zwei Funktionen: damit kann man sowohl die Lautstärke des Klingeltons als auch die Lautstärke in Apps und Spielen verändern. Je nachdem, ob man sich im Hauptmenü oder in Apps befindet, wird also entweder die Lautstärke der Klingeltöne oder der App-Sound verändert. Und natürlich ist es fast jedem iPhone-Nutzer schon mal passiert, dass man versehentlich den Klingelton so leise gestellt hat, dass man eingehende Anrufe kaum noch mitbekommt. Damit das nicht passiert, kann man die Lautstärke der Klingel- und Hinweistöne fixieren. Egal wo und wie oft man mit den Lautstärke-Knöpfen spielt, bleibt die Klingeltonlautstärke immer gleich.

Die Kindersicherung für den Klingelton

Sinnvoll ist das Fixieren der Klingeltonlautstärke zum Beispiel, wenn sie das iPhone Ihren Kindern zum Spielen geben. Da wird dann gerne mal auf den Laut- und Leiser-Buttons getippt und schwuppsdiwupps ist der Klingelton kaum noch hörbar. Um das zu verhindern, lässt sich die Klingeltonlautstärke auf einen festen Wert setzen, so dass er nicht mehr über die Lauter-/Leiser-Tasten, sondern nur noch in den Einstellungen veränderbar ist. So geht’s:

1. Wechseln Sie in die Einstellungen.

2. Tippen Sie auf Töne.

3. Im Bereich Klingel- und Hinweistöne deaktivieren Sie die Option Mit Tasten ändern. Mit dem Schieberegler darüber legen Sie die Klingelton- und Hinweistonlautstärke fest, die ein für allemal und unverändert gelten soll.

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Das war’s auch schon. Jetzt können Sie die Lautstärke-Tasten so oft drücken wie sie möchten; die Lautstärke für den Klingelton und die Hinweistöne für Termine, SMS- oder WhatsApp-Nachrichten bleibt immer gleich. Die Lautstärke-Buttons sind ab sofort nur noch für die Lautstärke in Apps, Spielen, bei Musik und Videos zuständig. Das versehentliche Verändern der Klingeltonlautstärke gehört damit endlich der Vergangenheit an. Wer die Lautstärke der Klingel- und Hinweistöne ändern möchte, muss das in den Einstellungen unter Töne erledigen. Aber wie oft ändert man schon die Klingeltonlautstärke?

Chrome-Spionage: Verhindern, dass Webseiten heimlich das Mikrofon abhören

Eigentlich ist die Spracherkennung von Google Chrome eine feine Sache. Bei der Google-Suche zum Beispiel. Wer aufGoogle.de rechts rechts im Eingabefeld auf das Mikrofon klickt, muss den Suchbegriff nur noch ins Mikro sprechen, und schon startet die Suche. Ganz ohne Tipperei. Das funktioniert nicht nur bei der Google-Suche. Im Prinzip kann jede Webseite das Mikrofon abhören. Zwar muss vorher im Erlaubnis gefragt werden, allerdings wird man dann mitunter belauscht, ohne dass man es mitbekommt. Wer das nicht möchte, sollte genau prüfen, wer wann das Mikrofon abhören kann.

Wer hört mit?

Standardmäßig ist das Abhören des Mikrofons nur bei der Google-Suche gestattet. Und funktioniert folgendermaßen: Wenn Sie auf der Google-Suchseite auf das Mikrofon-Icon klicken, startet sofort die Spracherkennung. Sie müssen nur noch den Suchbegriff nennen, um direkt die Trefferliste anzuzeigen. Während der Spracherkennung erscheint in der Registerkarte ein roter Punkt und zeigt an, dass das Mikrofon abgehört wird.

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Auch andere Webseiten können das Mikrofon abhören. Zwar ist das Belauschen erst möglich, wenn Sie dazu einmalig die Erlaubnis erteilt haben. Wer die Frage “xyz möchte Ihr Mikrofon verwenden” mit “Zulassen” beantwortet, erteilt damit der jeweiligen Webseite den uneingeschränkten Zugriff aufs Mikrofon. Das bedeutet: Alles, was Sie vor dem Rechner sagen, wird aufgezeichnet und an den Betreiber der Webseite geschickt. Meist wird das Gesagte auf bestimmte Stichwörter untersucht, um dann Aktionen auszuführen, etwa um eine ToDo-Liste anzulegen.

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Der Komfort das Spracherkennung birgt allerdings auch Gefahren. Denn ab sofort kann die komplette Seite auf Kamera und Mikrofon zugreifen und die Spracherkennung missbrauchen. Eigentlich zeigt das rote Icon im Tab ja an, dass eine Aufnahme läuft. Allerdings könnte der Betreiber auch ein verstecktes PopUnder-Fenster einblenden und die Aufnahme heimlich vornehmen. Das dies keine Theorie ist, sondern in der Praxis funktioniert, zeigt das folgende Video. Hier wird anschaulich demonstriert, wie das heimliche und unbemerkte Abhören des Mikrofons funktioniert:

Mikrofon abschalten und Lauschangriffe unterbinden

Was kann man dagegen tun? Wer nicht belauscht werden möchte, sollte in den Chrome-Einstellungen prüfen ob und welche Webseiten auf das Mikro und die Kamera zugreifen dürfen. Dazu rufen Sie in Chrome die Seite

chrome://settings/contentExceptions#media-stream

auf. Hier sind alle Webseiten und Apps aufgeführt, die das Mikrofon oder die Kamera abhören dürfen. Mit dem X auf der rechten Seite lassen sich die Zugriffsrechte wieder entfernen. Nicht vergessen: unten rechts auf “Fertig” klicken, um die Änderungen zu speichern.

chrome-mikrofon-abhoeren-abschalten-4

Um zukünftige Zugriffe auf Kamera und Mikro zu verhindern, rufen Sie anschließend die Seite chrome://settings/content auf, und blättern nach unten zum Bereich “Medien”. Hier wählen Sie die Option “Websites dürfen nicht auf meine Kamera und mein Mikrofon zugreifen” und speichern die Einstellung mit “Fertig”. Prüfen Sie mit einem Klick auf “Ausnahmen” ob und welche Ausnahmen festgelegt sind, und löschen Sie dort alle unerwünschten Einträge.

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Mit einem Klick auf “Ändern” neben “Unterschiedliche Einstellungen für Adobe Flash Player-Kamera und -Mikrofon sollte man auch gleich prüfen, ob der Adobe Flash Player auf Kamera und Webseite zugreifen darf. Nach dem Klick geht’s zur Seite www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/settings_manager02.html, auf der Sie festlegen, ob Flash-Apps zuerst fragen, oder ob der Zugriff generell verboten (“Immer verweigern”) werden soll.

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Kinderschutz beim Firefox: So verhindern Sie ab Version 23, dass Ihre Kinder Bilder von bestimmten Webseiten sehen

Verbotene Dinge haben für Kinder und Jugendliche einen gewissen Reiz. Sie möchten wissen, warum sie die eine oder andere Webseite nicht aufrufen dürfen. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Kinder immer wieder die von Ihnen untersagten Webseiten besuchen, müssen Sie dem Treiben ein Ende setzen. Hier hilft Ihnen der Firefox-Browser mit seinen Einstellungen weiter.

In den Firefox-Versionen vor der Nummer 23 konnte man über die Einstellungen und der Option “Grafiken laden” Ausnahmen definieren. Leider ist diese Funktion mit Version 23 dem Rotstift zum Opfer gefallen. Man muss aber trotzdem nicht auf die Deaktivierung von Grafiken verzichten.

Starten Sie dazu Ihren Firefox-Browser und rufen Sie dann die Webseite auf, deren Bilder nicht angezeigt werden sollen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eins der angezeigten Bilder und wählen Sie im Kontextmenü “Grafik-Info anzeigen”.

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Wenn Sie auf der Webseite in einen anderen Bereich klicken sollten, dann wählen Sie die Option “Seiteninformationen anzeigen”.

bild-2-firefox-grafik-laden-entfernt-inhalt-eigenschaften-einstellungen-ausnahmen-aktivieren

In beiden Fällen wird das Dialogfenster “Seiteninformationen” angezeigt. Auf der Registerkarte “Medien” aktivieren Sie die Einstellung “Grafiken von Beispielwebseite.com blockieren”. Danach schließen Sie das Dialogfenster.

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Zurück auf der betreffenden Webseite aktualisieren Sie diese mit der Taste [F5].

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Ab sofort werden die Bilder auf dieser Internetseite nicht mehr angezeigt.

Zur Wiederherstellung der Webseite, rufen Sie sie wieder auf, klicken mit der rechten Maustaste in die Webseite und wählen im Kontextmenü wieder “Seiteninformationen anzeigen”. Entfernen Sie im Register “Medien” das Häkchen bei “Grafiken von Beispielwebseite.com blockieren” wieder. Dann ist wieder alles beim Alten.

Natürlich lassen sich auch die Grafiken/Bilder aller Webseiten ausblenden. Dazu geben Sie in der Adresszeile “about:config” ein und suchen den Eintrag “permissions.default.image”.

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Mit einem Doppelklick auf den Eintrag öffnen Sie diesen und ändern den Wert von “1″ auf “2″.

Tracking und Ausspionieren verhindern: Die Tracking- und Spionagefunktionen der wichtigsten Online-Dienste abschalten und deaktivieren

Dass wir alle beim Surfen ausspioniert werden, ist kein Geheimnis. Jeder Anbieter – ob Google, Ebay, Amazon, Facebook und wie sie alle heißen – schauen uns beim Surfen auf die Finger. Jeder möchte möglichst viel wissen. Wohin wir surfen, was wir anklicken, was uns gefällt, was wie kommentiert wird und vieles mehr. Die Skrupel, die gesammelten Daten zu verwenden, bröckelt immer mehr. Und das nicht erst, seit Google mit den “Sozialen Empfehlungen” Namen und Fotos der Nutzer in Werbung verwendet oderFacebook die Privatsphäre-Einstellungen lockert. Wir zeigen, welche der meistgenutzten Dienste Daten sammeln und wie Sie die Sammelwut zumindest einschränken.

Gezielte Werbung bei Google, Facebook und Twitter

Wichtigstes Ziel der Datensammelei: Nutzerprofile erstellen und daraus gezielte “interessenbasierte” Werbung stricken. Da Facebook zum Beispiel durch Ihre Likes und Kommentare weiß, dass Sie gerne Joggen, die Tribute von Panem schauen und viel um die Welt fliegen, bekommen sie natürlich dazu passende Werbung gezeigt: für Joggingschuhe, DVDs und Billigflüge. Das lässt sich zwar nicht ganz verhindern aber zumindest abmildern. Durch sogenannte “Opt-Outs”, also der aktiven Mittelung, dass man etwas nicht möchte. Alle Anbieter bieten die Opt-Out-Möglichkeit – sie ist nur (aus Sicht der Anbieter verständlicherweise) gut versteckt.

Google “Soziale Empfehlungen” einschränken

Google sammelt viele Daten wie “+1″-Likes oder Bewertungen auf Google Play und macht daraus gegebenenfalls passende Werbung, sogar inklusive Ihrem Google-Namen und -Profilbild. Wer das nicht möchte, kann die sozialen Empfehlungen auf folgender Seite abschalten:

Damit Ihr Name und Ihr Profilbild nicht für Werbung genutzt wird, müssen Sie nur ganz unten auf der Seite das Häkchen bei “Basierend auf meinen Aktivitäten kann Google meinen Namen und mein Profilbild in sozialen Empfehlungen einblenden, die in Anzeigen erscheinen” entfernen und mit “Speichern” bestätigen.

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Googles interessenbasierte Werbung abschalten

Google weiß alles. Zum Beispiel, dass Sie männlich, zwischen 35 und 44 Jahre alt sind, deutsch sprechen und gerne Tennis spielen. Daraus lassen sich natürlich ideal speziell auf Sie zugeschnittene Werbung einzublenden; was natürlich prompt auch geschieht. Sowohl auf der Google-Seite selbst als auch beim Surfen auf anderen Seiten, die Google-Werbung einblenden. Wem das suspekt ist, kann überprüfen, was Google über einen weiß und die interessenbasierte Werbung abschalten. Dazu rufen Sie diese Seite auf:

Hier sehen Sie welche Ihrer persönlichen Daten Google kennt, woher Google sie kennt und welche für gezielte Werbung genutzt wird. Gewonnen werden zum Beispiel folgende Daten:

  • Geschlecht (z.B. aus Ihrem Google+-Profil)
  • Alter (Google-Profil)
  • Sprachen (z.B. anhand der besuchten Webseiten)
  • Interessen (z.B. anhand Ihrer Suchbegriffe und besuchter Webseiten)

Die gute Nachricht: Sie können die interessenbezogene Werbung abschalten, indem Sie unten auf der Seite in jeweils beiden Spalten in der Zeile “Deaktivierungseinstellung: Interessenbezogene Anzeigen auf Google/im Web” auf “deaktivieren” klicken.

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Zunächst erscheint ein Hinweisfenster und weist sie auf die Folgen der Deaktivieren hin, etwa, dass Sie damit zwar die intessenbezogene Werbung abschalten, aber weiterhin Werbung erhalten. Diesmal allerdings nur noch allgemeine Werbung, die nicht mehr Ihren Interessen entspricht.

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Facebook-Werbeanzeigen bitte ohne mich

Auch Facebook verwendet muntert die eigenen Aktion für Fremdwerbung. Die eigenen Likes können dann schnell Bestandteil einer Werbeanzeige werden. Wer nicht möchte, dass die eigenen Facebook-Aktivitäten für fremde Werbespots verwendet werden, kann die Funktion hier abschalten:

Damit Facebook keinesfalls den Namen und das Profilbild für Anwendungen Dritter oder für Werbeanzeigen nutzen kann, klicken Sie in der Zeile “Webseiten Dritter” auf “Bearbeiten” und wählen im Feld “Zeige meine Informationen diesen Personen” die Antwort “Niemand“.

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In der Zeile “Werbeanzeigen und Freunde” lohnt ebenfalls ein Klick auf “Bearbeiten“. Wer hier die Option “Kombiniere meine sozialen Handlungen mit Werbeanzeigen für” auf “Niemand” stellt, verhindert, dass Ihre Gefällt-mir-Klicks und geteilten Inhalte in Werbeanzeigen auftauchen.

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Twitters maßgeschneiderte Werbungen abschalten

Twitter geht mit seinen “Tailored Ads” (maßgeschneiderten Werbungen) besonders clever vor. Ein Beispiel: Ein Blumenladen verfügt über eine umfangreiche Liste von Newsletter-Empfängern. Der Blumenladen möchte über Twitter eine Werbung an alle Kunden verschicken, aber nur an Leute, die bereits den Newsletter abonniert haben. Dann muss der Blumenladen nur die Liste der Newsletter-Empfänger in einem besonderen Format (die E-Mail-Adressen sollen dabei angeblich unleserlich sein) an Twitter schicken. Twitter analysiert die Liste und gleicht sie mit den Aktivitäten ihrer Twitter-Nutzer ab und schickt nur an die passenden Empfänger die Twitter-Werbung. Statt der Newsletter-Liste könnte der Shop auch die Cookies seiner Webseite an Twitter schicken – und Twitter filtert aus den persönlichen Informationen die passenden Werbekunden heraus.

Das clevere Ausnutzen der eigenen Twitter-Aktivitäten lässt sich zwar nicht abschalten, zumindest können Sie Twitter aber so einstellen, dass Sie keine maßgeschneiderten Anzeigen zu sehen bekommen, und zwar hier:

Hier blättern Sie ganz nach unten und entfernen das Häkchen bei “Anzeigen maßschneidern basierend auf von Werbepartnern geteilten Informationen“.

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Schnüffeln per Such-Verlauf

Eine der wertvollsten Informationen für die Werbeindustrie ist der Suchverlauf. Wer zum Beispiel oft nach Android-Tipps sucht, sich Webseiten mit Kleidung in Übergrößen anschaut und sich auf Webseiten mit Diätplänen tummelt, landet aus den Augen der Werbeindustrie in der Schublade “Dicke Menschen ohne iPhone”. Werbende können sich dann Werbeanzeigen für Sportartikel und iPhones sparen und stattdessen nur Werbung für XXL-Kleidung und das neueste Android-Handy einblenden.

Und wo bekommt die Werbeindustrie die Informationen her? Von den Surfern selbst. Eine ergiebige Quelle fürs Surfverhalten ist der Suchverlauf des Browsers bzw. der Suchmaschine. Jedes mal, wenn Sie im Internet nach etwas suchen, erfährt die Suchmaschine etwas mehr von Ihnen. Mit der Zeit entsteht ein üppiges Profil, und Sie landen in der passenden Werbe-Schublade. Die gute Nachricht: Bei fast allen Suchmaschinen lässt sich das Sammeln der eigenen Suchanfragen unterbinden.

Google -Suchverlauf abschalten

Was Google alles über das eigene Suchverhalten weiß, erfahren Sie auf der Seite

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Hier steht haarklein, wonach Sie wann gesucht haben. Per Ankreuzen und Klick auf “Einträge entfernen” lassen sich einzelne Suchanfragen aus dem Google-Gedächtnis löschen. Wem das manuelle Löschen einzelner Einträge nicht reicht, kann die Protokollfunktion komplett abschalten. Dazu klickt man oben rechts auf das Zahnrad und wählt den Befehl “Einstellungen“. Per Klick auf “Deaktivieren” verzichtet Google ab sofort auf das Aufzeichnen der eingegebenen Suchbegriffe.

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Bing-Sucherlauf abschalten

Auch Microsofts Suchmaschine Bing interessiert sich dafür, wonach Sie suchen. Steuern lässt sich die Merkfunktion auf der Seite:

Einzelne Suchen lassen sich hier löschen, indem Sie auf einen Eintrag zeigen und dann auf “Löschen” klicken. Mit “Alle löschen” tilgen Sie die bisher gesammelten Suchanfragen. Soll Bing gar nicht mehr die Suchanfragen protokollieren, reicht ein Klick oben rechts auf “Deaktivieren“. Die Einstellung gilt allerdings immer nur pro Computer und Browser. Auf anderen Rechnern oder in anderen Browsern ist die Funktion zunächst wieder aktiv und muss erneut deaktiviert werden.

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Yahoo-Suchverlauf abschalten

Wer häufiger mit Yahoo sucht, kann die Suchprotokollierung auf dieser Seite konfigurieren:

Abgeschaltet werden die Suchprotokolle im Bereich “Keep search history” mit der Option “Search history off“. Das Speichern der Einstellung per Klick auf “Save” nicht vergessen.

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Spionage per Drittanbieter-Cookies

Cookies sind kleine Dateien, die beim Besuch einer Webseite angelegt werden. Ebay, Amazon, Facebook und Co. kann Sie damit wiedererkennen und zum Beispiel das Anmeldefenster vorab ausfüllen. Neben den normalen Cookies (die sich nur von den Anbietern auslesen lassen, die sie gesetzt haben), gibt es noch sogenannte Drittanbieter-Cookies. Diese lassen sich auch von anderen Webseiten auslesen. Hat eine Webseite zum Beispiel einen “Gefällt mir”-Button von Facebook platziert, kann Facebook diesen Cookie ebenfalls lesen. Wer das nicht möchte, kann die Verwendung von Drittanbieter-Cookies im Browser unterbinden.

Google Chrome: Rufen Sie die Einstellungen auf, und klicken Sie unten auf “Erweiterte Einstellungen anzeigen“. Dann im Bereich “Datenschutz” auf die Schaltfläche “Inhaltseinstellungen” klicken und einen Haken bei “Drittanbieter-Cookies und Websitedaten blockieren” setzen. Wer möchte, kann hier aus das Anlegen normaler Cookies abschalten (“Speicherung von Daten für alle Websites blockieren“).

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Mozilla Firefox: In den Einstellungen wechseln Sie zum Bereich “Datenschutz” und wählen bei “Firefox wird eine Chronik” die Option “nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen“. Hier wählen Sie unter “Cookies von Drittanbietern akzeptieren” die Option “Nie” oder schalten durch das Entfernen des Häkchens bei “Cookies akzeptieren” generell das Anlegen von Cookies ab.

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Internet Explorer: Im IE konfigurieren Sie die Cookie-Verwaltung, indem Sie in den Einstellungen ins Register “Datenschutz” wechseln und auf “Erweitert” klicken. Im folgenden Fenster kreuzen Sie “Automatische Cookieverarbeitung außer Kraft setzen” an und wählen unter “Cookies von Drittanbietern” die Einstellung “Blocken“. Auch hier können Sie mit “Cookies von Erstanbietern: Blocken” auch die normalen Cookies ablehnen.

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iPhone Safari: Die Cookie-Einstellungen des mobilen Safari-Browser finden sich im Bereich “Einstellungen | Safari | Cookies blockieren“. Hier können Sie wahlweise alle oder nur die Cookies “Von Dritten oder Werbeanbietern” abschalten.

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Android Browser: Auf Android-Smartphones starten Sie den Browser, tippen oben rechts auf den Menübutton und dann auf “Einstellungen“. Der Bereich “Datenschutz & Sicherheit” unterscheidet hier allerdings nicht zwischen normalen und Drittanbieter-Cookies. Hier können Sie lediglich das Cookie-Speichern komplett abschalten (“Cookies akzeptieren” ausschalten) und ab sofort alle Cookies ablehnen.

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Facebook-Spiele und -Anwendungen: Nervige Spiele-Meldungen in der eigenen Timeline verhindern

Facebook-Spiele sind beliebt. Allerdings nerven viele Spiele mit überflüssigen Einträgen in der Timeline. Je öfter gespielt wird, umso häufiger wird die Timeline mit Spielnachrichten regelrecht zugespammt. Das ist nicht nur überflüssig, sondern nervt die Freunde – die dann verständlicherweise die Nachrichten ausblenden oder einfach alle Beiträge sperren. Das muss nicht sein. Bei vielen Facebook-Spielen können Sie einstellen, dass nervige Spiele-Postings gar nicht mehr erscheinen oder zumindest für andere unsichtbar bleiben.

Top Eleven und andere Spielebenachrichtigungen abschalten

Um Facebook-Spiele wie den beliebten Fußball-Manager Top-Eleven spielen zu können, müssen Sie dem Spiel eine Menge Rechte erteilen. Meist mit dabei: das Recht, im eigenen Namen Facebook-Einträge vorzunehmen. Während des Spiels wird dann munter die eigene Timeline zugemüllt, selbst wenn man nur winzige Aktionen im Spiel durchführt. Kein Wunder, dass sich die Facebook-Freunde entnervt abwenden und einen blockieren.

Zum Glück lassen sich die nervigen Spiele-Postings abschalten. Bei den meisten Spielen geht das folgendermaßen:

1. Loggen Sie sich bei Facebook ein, klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad und dann auf “Kontoeinstellungen”.

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2. Anschließend klicken Sie in der linken Spalte auf “Anwendungen”.

3. Rechts neben dem jeweiligen Spiel klicken Sie auf “Bearbeiten”.

4. Es erscheinen die Rechte, die das jeweilige Spiel nutzt. Wichtig ist hier die Zeile “Sichtbarkeit der Anwendung”. Damit wird festgelegt, ob und wer die Aktivitäten sehen kann, die von dem Spiel in der eigenen Chronik und in den Neuigkeiten veröffentlicht werden.

Damit das Spiel endlich Ruhe gibt und die Timeline nicht mehr mit überflüssigen Beiträgen verstopft, wählen Sie hier die Einstellung “Nur ich”. Dann können nur noch Sie selbst, nicht aber die Freunde oder Freunde von Freunden die Spielnachrichten sehen.

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Spiele-Postings im Aktivitätenprotokoll überprüfen und beschränken

Ob und welche Nachrichten die Spiele oder Anwendungen bereits in Ihrem Namen veröffentlicht haben, können Sie leicht nachprüfen. Zudem lassen sich störende Einträge auch sofort wieder löschen. Und zwar so:

1. Klicken Sie in Facebook auf Ihren Namen und danach auf “Aktivitätenprotokoll”.

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2. Hier sehen Sie alle Einträge, die in Ihrer Chronik gepostet wurden und wer sie sehen kann. Falls Ihnen ein Beitrag, der von einem Spiel oder Anwendung automatisch veröffentlicht wurde, peinlich ist oder Sie ihn einfach nur überflüssig finden, lässt er sich löschen oder verstecken.

Hierzu klicken Sie auf das Stiftsymbol neben dem Posting und dann auf “Löschen” und betätigen die Sicherheitsabfrage mit “Löschen”.

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3. Alternativ hierzu können Sie den Eintrag auch nur verstecken und für andere unsichtbar machen. Dazu klicken Sie auf das Sichtbarkeitssymbol links neben dem Stift und wählen die gewünschte Einstellung. Mit “Nur ich” können Sie zum Beispiel nur noch Sie selbst den Eintrag sehen.

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Unerwünschte Zuschauer aussperren: So verhindern Sie den Webcam-Zugriff des Adobe Flash Players

In den Medien wurde schon öfter berichtet, dass Hacker aus der Ferne die Webcam von Computern ferngesteuert und Fotos und Videos der Nutzer angefertigt haben. Auch wenn viele Möglichkeiten des Fernzugriffs existieren, die einfachste Methode ist der Weg über den “Adobe Flash Player”. Standardmäßig erlaubt er den Zugriff auf Webcam und Mikrofon. Zwar muss eine Webseite erst fragen, ob sie auf Ihre Webcam und/oder Mikrofon zugreifen darf, aber welcher Hacker macht das schon… So ein großes, offenes “Scheunentor” sollte auf jeden Fall geschlossen werden.

Die Funktion lässt sich auf der Webseite vom Anbieter Macromedia für Ihren PC oder Laptop ausschalten. Der “Settings-Manager” ist zwar versteckt, aber nicht unauffindbar.

Rufen Sie die folgende Webseite auf:

www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/settings_manager02.html

In der Kategorie “Globale Zugriffsschutzeinstellungen” wechseln Sie zur gleichnamigen Registerkarte. Dort klicken Sie auf die Schaltfläche “Immer verweigern”. Die nachfolgende Sicherheitswarnung “Bestätigen” Sie mit dem entsprechenden Button.

Auf den ersten Blick ist die Ansicht des Einstellungsmanagers etwas verwirrend, da er wie ein Bild aussieht. Es ist aber der Einstellungsmanager selbst.

Mozilla Firefox: Verhindern Sie die Weiterleitung von Daten über Ihr Surfverhalten

Nicht nur die großen Datenkraken wie Google, Facebook & Co sammeln Daten und analysieren Ihr Surfverhalten, sondern auch “normale” Webseitenbetreiber. Sie nutzen in der Regel Tracking-Dienste von Drittanbietern, die Ihr Surfverhalten ausspionieren. Mit der kostenlosen Firefox-Erweiterung “Ghostery” identifizieren und blockieren Sie die Spionage-Tools der Webseiten und können so der Datensammelwut ein Ende setzen.

Starten Sie Ihren Firefox Browser, klicken Sie auf den Firefox-Button und wählen im Kontextmenü “Add-ons”.

Der Add-on-Manager öffnet sich in einem neuen Tab. Geben Sie oben in das Suchfeld “Ghostery” ein, und starten Sie den Suchvorgang. Die Erweiterung “Ghostery 2.7.2″ sollte direkt an erster Stelle der Ergebnisliste angezeigt werden. Im Feld des Add-ons klicken Sie auf den Button “Installieren” und starten nach der Installation den Browser neu.

Nach dem Neustart des Browsers ist “Ghostery” aktiviert und öffnet einen neuen Tab, in dem Sie die Konfiguration einstellen können. Außerdem erhalten Sie dort Informationen zu allen Optionen.

Wird nun eine Webseite aufgerufen, sucht Ghostery nach Tracking-Diensten und zeigt sie in einem kleinen Fenster nach Namen sortiert. Wenn ein Spionageprogramm geblockt wurde, ist dieser in dem Anzeigefenster durchgestrichen.

Zusätzlich wird in der Add-On-Leiste des Firefox-Browsers die Gesamtanzahl der geblockten Tracker angezeigt.

Mit einem Klick auf das Geister-Symbol in der Add-On-Leiste hat man im Kontextmenü beispielsweise Zugriff auf die Optionen, weitere Informationen über die identifizierten Tracking-Dienste und auch auf die “White-List”.

In diese Liste können Webseiten eingetragen werden, bei denen die Tracking-Dienste nicht geblockt werden sollen.

Besucht man die Webseiten der “White-List”, dann werden die Tracking-Dienste erkannt und angezeigt, aber nicht geblockt. Auch hier informieren ein separates Fenster…

…und die Anzeige der Add-on-Leiste.

Hinweis: Durch “Ghostery 2.7.2″ werden nur die Tracker von Drittanbietern erkannt. Bei den großen Datensammlern, wie zum Beispiel Google oder Facebook, funktioniert die Erkennung nicht, da diese Anbieter eigene Tracking-Programme einsetzen.

Selbständigen Neustart durch Windows-Update verhindern

Wenn Windows XP oder Vista so konfiguriert ist, dass es automatisch Updates durchführt, dann startet es nach tiefergehenden Software-Erneuerungen den PC selbständig neu.

Es erscheint zwar 5 Minuten lange eine entsprechende Warnmeldung mit der Option den Neustart abzubrechen. Wenn Sie in der Zeit aber gerade nicht am Platz sind, wird der Computer radikal heruntergefahren. Da kann es leicht passieren, dass ungespeicherte Änderungen in Anwendungsprogrammen verloren gehen.

Den automatischen Neustart unterdrücken

Um Ihnen volle Befehlshoheit über die Neustarts zurückzugeben, geben Sie bei Vista und XP Professional so vor:

– Starten Sie den Gruppenrichtlinieneditor durch Ausführen des Kommandos gpedit.msc mit Admin-Rechten. Unter Vista geben Sie dem Tool den Admin-Status, in dem Sie seine Ausführung in der Startmenüzeile durch die Tastenkombination [Strg]+[Umschalten]+[Return] abschliessen.

– Gehen Sie zur Einstellungsseite Computerkonfiguration – Administrative Vorlagen – Windows-Komponenten – Windows Update

– Aktivieren Sie dort die Option Keinen automatischen Neustart für geplante Installationen ausführen.

Reboot nach Update ausschalten

Nutzer von XP Home haben den Gruppenrichtlinieneditor nicht und müssen darum direkt in der Registry herumfummeln:

– Gehen Sie zum ZweigHKEY_LOCAL_MACHINESoftwarePoliciesMicrosoftWindowsWindowsUpdateAU

– Legen Sie dort einen Schlüssel NoAutoRebootWithLoggedOnUsers vom Typ DWORD an

– Geben Sie dem Schlüssel den Wert 1

 

Bleibt noch das das nervige Nachfrage-Interval zu erhöhen

 

Man öffnet dazu den Eintrag “Erneut zu einem Neustart für geplante Installationen auffordern“, stetzt ihn auf “aktiviert” und trägt eine ausreichend große Zeitspanne ein. Etwa 720 Minuten.

Leerzeichen beim Versand von Internet-Adressen in Mail verhindern

Mail fügt (entsprechend einer Konvention für E-Mails) bei überlangen Textzeilen einen Zeilenumbruch ein. Unglücklicherweise zerstört die Software damit beim Versand lange Internet-Adressen

Wer sicher stellen will, dass ein Link zu einer bestimmten Seite beim Mail-Empfänger sicher ankommt, sollte die Adressen in spitzen Klammern (korrekt: die Zeichen kleiner „<“ und größer „>“) in den Text packen. Damit wird der Zeilenumbruch unterdrückt und der Empfänger kann ohne große Verrenkungen einfach auf die Adresse klicken, um die Internet-Seite auf seinem Rechner zu öffnen.

Mozilla Firefox: Übermäßiges Datensammeln durch Supercookies verhindern

Fast alle Webseitenbetreiber nutzen Cookies, um Surf- und Einkaufsverhalten von Internet-Nutzern zu speichern und zu analysieren. Dabei werden aber auch sogenannte “Supercookies” eingesetzt, deren Speicherfähigkeit weit über das der normalen Cookies hinaus geht. Welche Daten zu welchem Zweck da gesammelt werden, bleibt für den normalen User im Dunkeln. Um diese übermäßige Sammelwut einzudämmen und die eigene Privatsphäre zu schützen, kann man beim Firefox die Supercookies deaktivieren.

Supercookies? Nein Danke.

Starten Sie zuerst Ihren Firefox-Browser, geben in die Adresszeile “about:config” ein, drücken die [Enter]-Taste und bestätigen die Sicherheitsmeldung mit “Ich werde vorsichtig sein, versprochen”.

Danach tragen Sie in das Textfeld “Filter” den Befehl “dom.storage.enabled” ein.

 

In der Spalte “Wert” ändern Sie durch einen Doppelklick den Eintrag “true” in “false”.

 

 Starten Sie den Browser neu, um die Änderung zu aktivieren. Der Wert “false” deaktiviert die Supercookies, mit der Einstellung “true” akzeptieren Sie die Datenspeicherung.