whatsapp

WhatsApp, Threema und Co.: Was tun, wenn das Smartphone geklaut wurde?

Sie haben Ihr Telefon verloren oder es wurde gestohlen? Das können Sie tun, damit niemand Ihre Messenger verwendet.
Jeder Fünfte hat laut einer Umfrage vom vergangenen Jahr schon einmal sein Smartphone verloren oder es wurde geklaut. Wir zeigen Ihnen, wie Sie pro Messenger-App vorgehen können, damit ein allfälliger Dieb keinen Zugriff auf WhatsApp, Threema, Telegram und Co. hat. Wir haben dies mit einem Android-Smartphone (Android 9) ausprobiert. Je nach Hersteller und Gerät können die Bezeichnungen variieren.

WhatsApp

Falls das Smartphone gestohlen wurde, ist es generell ratsam, über den Mobilfunkanbieter die SIM-Karte sperren zu lassen. Danach gibt es für WhatsApp zwei Optionen:
  • Option 1: Sie verwenden eine neue SIM-Karte mit derselben Nummer. Dies ist laut WhatsApp die schnellste Variante, um den beliebten Messenger auf einem gestohlenen Telefon zu deaktivieren, denn WhatsApp kann (noch) nur mit einer Telefonnummer auf einem Gerät gleichzeitig aktiviert sein.
  • Option 2: Sie können WhatsApp eine E-Mail mit dem Inhalt «Verloren/Gestohlen: Bitte deaktivieren Sie meinen Account» und Ihrer Telefonnummer (vollständiges, internationales Format) schreiben.

Threema

Richtet man Threema auf einem neuen Gerät ein, gehen neue Nachrichten an dieses Gerät. Wer Zugriff auf das alte Gerät hat, kann die bereits empfangenen Nachrichten dort weiterhin lesen – die neuen allerdings nicht (Stand: 2019).
 
Option 1: Sie haben Ihr Gerät verschlüsselt
Haben Sie Ihr Gerät durch einen sicheren Code oder ein sicheres Passwort verschlüsselt (mindestens sechs Stellen, Buchstaben, Zahlen etc.)? Dann gibt es gute Nachrichten. Wie man PCtipp auf Nachfrage bei Threema versichert hat, ist es unwahrscheinlich, dass jemand an die Daten bzw. an Threema herankommt. 
 
Option 2: Sie haben Ihr Gerät nicht verschlüsselt
Der ID-Widerruf muss vorsorglich – also vor einem Diebstahl – eingerichtet werden
Quelle: Screenshot/PCtipp.ch

Falls Sie Ihr Gerät nicht verschlüsselt haben, sollten Sie Ihre Threema-ID widerrufen (revoke). Falls sich jemand anderes mit Ihrer Threema-ID verbindet, werden Sie mit einer Nachricht vom Threema-Server darauf hingewiesen. Informationen dazu finden Sie hier.

Hinweis: Damit das Widerrufen der ID bei Bedarf möglich ist, muss man vorsorglich ein Widerrufs-Passwort setzen (Mein Profil > ID-Widerruf). 
 
Wenn Sie ein Backup Ihrer Threema-ID erstellt haben (z.B. Threema Safe), können Sie Ihre Threema-Identität danach auf einem anderen Gerät wiederherstellen. Ohne ein Backup gehen gewisse Kontakte und Gruppenzugehörigkeiten verloren.
Threema-Safe-Backup wiederherstellen:
Für Threema-Safe-Backups gibt es einen Einrichtungsassistenten:
  1. Wählen Sie im Einrichtungsassistenten Backup wiederherstellen.
  2. Geben Sie Ihre Threema-ID ein und folgen Sie den Bildschirmanweisungen.
  3. Falls Sie Ihre Threema-ID vergessen und zuvor mit einer E-Mail-Adresse oder Telefonnummer verknüpft haben, können Sie diese durch Tippen auf ID vergessen? abfragen.

Hinweis: Haben Sie allerdings Ihr Threema-Safe-Passwort vergessen, können Sie die Threema-ID nicht mehr wiederherstellen und müssen eine neue ID erstellen!

Wire

Wenn Ihre Kontodaten eine E-Mail-Adresse beinhalten:
  1. Loggen Sie sich mit der E-Mail-Adresse über die Wire-Webseite ein.
  2. Entfernen Sie das verlorene/gestohlene Gerät unter Einstellungen und dann Geräte. Klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol. 
  3. Ändern Sie das Passwort. Wählen Sie erneut Einstellungen, dann Benutzerkonto und scrollen Sie nach unten. Dort finden Sie Passwort zurücksetzen. Klicken Sie darauf, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an und klicken Sie auf den Button. Sie erhalten eine E-Mail, um das Passwort zu ändern.
Bei Wire kann man – wenn man die E-Mail-Adresse hinterlegt hat – leicht das Gerät entfernen und das Passwort zurücksetzen
Falls Sie das Konto nur mit der Telefonnummer erstellt haben, müssen Sie ein neues Konto mit einer neuen Nummer erstellen.
 

Telegram

Laut FAQ auf der Telegram-Webseite ist auch 2020 die Telefonnummer die einzige Möglichkeit für Telegram, einen Nutzer zu identifizieren. Das bedeutet, wer das Smartphone und folglich die Nummer hat, hat Zugriff auf das Konto. Somit kann Telegram leider keine Daten löschen, solange Sie nicht von mindestens einem Gerät Zugriff auf das Telegram-Konto haben.
Bei Telegram kann man ein Gerät entfernen. Ausserdem sieht man hier auch «Aktive Sitzungen»
 

Falls Sie auf keinem anderen Gerät angemeldet sind, müssten Sie Ihren Mobilfunkanbieter kontaktieren und die SIM sperren lassen. Nachdem Sie eine neue SIM-Karte haben, können Sie sich erneut anmelden.

Falls Sie sich auf einem anderen Handy anmelden können respektive angemeldet sind, können Sie die Sitzung des ersten/gestohlenen/verlorenen Handys folgendermassen beenden:
  1. Tippen Sie auf das Hamburger-Menü.
  2. Wählen Sie Einstellungen.
  3. Hier gehts nun zu Geräte.
  4. Unterhalb von Aktive Sitzungen sehen Sie die letzten Geräte, über die Sie sich bei Telegram angemeldet haben. Um ein Gerät zu entfernen, tippen Sie darauf und wählen Beenden.

Alternativ können Sie sich am PC auf Telegram Web anmelden. Wenn von Ihrem Gerät eine Anmeldung geschehen ist, sehen Sie dies dort.

 
 

Signal

Signal informierte uns vergangenes Jahr auf Anfrage folgendermassen: Bis Sie wieder Zugriff auf Ihre Telefonnummer haben, gibt es nichts, was Signal oder Sie als Benutzer unternehmen können. Gemäss dieser (deutschen) Webseite trifft dies noch immer zu.
Falls Sie die SIM-Karte sperren lassen und eine neue SIM-Karte (mit der gleichen Nummer) in einem anderen Gerät verwenden: Installieren Sie Signal und registrieren Sie Ihre Telefonnummer. Nach der Registrierung kann das alte Telefon keine Signalübertragung mehr senden oder empfangen, wie man uns bei Signal bestätigte. Wer Zugriff auf das alte Gerät hat, kann die früheren Nachrichten dort weiterhin lesen – die neuen allerdings nicht.

WhatApp Desktop: So schalten Sie die Desktop-Hinweise ab

WhatsApp Desktop ist eine praktische Sache. Wenn man aber nur gelegentlich nach neuen WhatsApp-Nachrichten sehen möchte, nervt es schon, dass für jedes WhatsApp ein Ton erklingt, ein Hinweis aufpoppt und sogar eine Vorschau des Nachrichtentextes erscheint. So werden Sie das ganz einfach los.

  1. Öffnen Sie WhatsApp Desktop.
  2. Klicken Sie auf die drei vertikal angeordneten Punkte.
  3. Wählen Sie den Punkt Einstellungen.
  4. Entfernen Sie die drei Häkchen bei Töne, Desktop Hinweise und Vorschau anzeigen.

Hinweis: Hinweise und Töne können Sie auch nur temporär ausschalten. Dazu öffnen Sie das Drop-down-Menü unterhalb der Häkchen und wählen die gewünschte Dauer aus.

WhatsApp: Jetzt auch in Fett, kursiv und durchgestrichen

Der zu Facebook gehörende Instant Messenger WhatsApp (App Store Link) wurde gestern Abend mit einem Update auf den neuesten Stand gebracht. Version 2.12.17 soll den Entwicklern zufolge lediglich „Bug fixes“ enthalten. Stimmt nicht ganz, denn mit der Aktualisierung haben die Macher eine Funktion ausgeliefert, die es erlaubt, Texte mit Formatierungen zu versehen und versenden. Möglich sind hier Fettkursivund durchgestrichen. Unterstreichungen sind Links (so sie denn funktionieren…) vorbehalten, sie taugen also nicht als Textdekorationen. Warum die Programmierer das neue Feature nicht in den Release Notes nennen, ist uns ein Rätsel. Wie man es benutzt, verraten wir euch aber gerne.

Text-Formatierungen in WhatsApp: So geht es

Um Texte mit Formatierungen zu versehen, genügt es, die betreffenden Wörter mit Steuerzeichen zu versehen. Sternchen markieren den Text fett, Unterstriche sorgen für kursive Darstellung und die Tilde streicht den Text durch. Wie man schneller an die Sonderzeichen kommt, verrät unser Tipp-Artikel.

  • *Fetter Text*
  • _Kursiv dargestellter Text_
  • ~Durchstreichen von Text~

Verfasst man einen Text mit Formatierungen, so sieht man diese nicht im Chat-Verlauf. Nur der Empfänger sieht das Ergebnis. Vorausgesetzt, er verfügt schon über die neueste Version von WhatsApp. Auch die Desktop-Clients des Instant Messengers fangen noch nichts mit den neuen Steuerzeichen an, sie zeigen diese an, formatieren den Text aber nicht entsprechend. Vermutlich deswegen haben die Macher die Neuerung nicht an die große Glocke gehängt. Es handelt sich vielleicht auch nur um einen versehentlichen Go-Live der Funktion.

Einzelne WhatsApp-Kontakte stummschalten und Chat-Nachrichten als ungelesen markieren

In die WhatsApp Version 2.12.258 die im August 2015 erschienen ist, wurden neben ein paar neuen Emojis, auch zwei neue Funktionen eingebaut. Chats lassen sich nun als ungelesen markieren und einzelne Kontakte können stumm geschaltet werden.

UNGELESENE CHATS

Wer seine Kommunikation hauptsächlich über WhatsApp führt, der hat bestimmt schon einmal versehentlich einen Chat geöffnet, dessen Nachrichten eigentlich zu einem späteren Zeitpunkt beantwortet werden sollten.

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Dabei verschwindet dann die grüne Markierung der ungelesenen Nachrichten aus der Chat-Übersicht. Diese Ungelesen-Markierungkann jetzt wieder hergestellt werden. Tippe auf den betreffenden Chat und halte ihn, bis das Kontextmenü erscheint. Dann wähle die Option Als ungelesen markieren aus. Die Markierung ist damit wieder hergestellt.

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iPhone-Besitzer schieben den betreffenden Chat einfach nur nach rechts.

Mit dem gleichen Schritt kann man die ungelesenen Chats auch als Gelesen markieren.

STUMMSCHALTUNG EINZELNER KONTAKTE

Das Stummschalten von Gruppenchats war ja schon länger möglich. Mit dem August-Update wurde diese Funktion auch auf dieEinzel-Kontakte erweitert.

Rufe den Chat-Kontakt auf, dessen Nachrichten-Ton unterdrückt werden soll, aktiviere den Schieber Stummschalten…

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…und stelle die gewünschte Ruhezeit von 8 Stunden, 1 Woche oder 1 Jahr ein. Speichere dann die Änderung mit OK. Nach Ablauf der eingestellten Zeitspanne aktiviert sich der Nachrichtenton wieder von selbst.

whatsapp-chat-stumm-woche-jahr-stunde-auswahl-einstellen-kontakt-gruppe

Bei iPhones reicht es, auf dem betreffenden Chat nach links zu wischen und auf Weiter zu tippen. Dann kannst du ebenfalls die Zeitspanne einstellen. Ein durchgestrichenes Lautprechersymbol zeigt die Stummschaltung an. Auch hier schaltet sich der Benachrichtigungston nach der Laufzeit wieder automatisch ein.

WhatsApp Chats verstecken und wieder einblenden

Wer früher – in Zeiten von klobigen Nokia Handys und altmodischen SMS – gerne mal die peinlichen SMS von anderen gelesen hat, wird das auch heute weiterhin machen – und von WhatsApp grundsätzlich nicht daran gehindert werden. Allerdings könnt ihr Chats mit bestimmten Personen in WhatsApp verstecken, um sie vor neugierigen Blicken zu verbergen.

Tipp: Wir empfehlen, euer iPhone mit einer Code Sperre oder Touch ID zu schützen. Das reduziert das Risiko auf Situationen, in denen euer iPhone bereits entsperrt am Tisch liegt.

WhatsApp Chat verstecken

Gleich vorweg möchten wir darauf hinweisen, dass diese Vorgehensweise nicht zu einem Verlust eurer Nachrichten führt. Ganz im Gegenteil, ihr könnt die verborgenen Chats später einfach wieder einblenden, worauf wir unten noch näher eingehen werden.

WhatsApp > Chats > Chat nach links wischen > Mehr > Archivieren

Um diesen Trick selbst auszuprobieren, öffnet zunächst WhatsApp auf eurem iPhone und tippt euch unten in die Chats Ansicht.

Wischt den gewünschten Chat in der Chat Ansicht nach links, um die Optionen Mehr und Löschen anzuzeigen. Um vier weitere Optionen anzuzeigen, tippt auf Mehr

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Tippt als nächsten Schritt nun auf Archivieren. Der Chat ist nun von der Übersicht verschwunden.

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Archivierte Chats wieder einblenden

WhatsApp > Chats > nach unten wischen > Archivierte Chats

Archivierte Chats findet ihr in WhatsApp unter Chats. Scrollt hier bis ganz nach oben und wischt – wenn ihr bereits ganz oben angelangt seid – nochmals nach unten. Dies bringt die Schaltfläche Archivierte Chats zum Vorschein, die ihr antippt.

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Ihr seht hier nun den Chat, den ihr gerade eben archiviert habt, und könnt ihn auch ganz normal einsehen. Empfangene Nachrichten werden euch – trotz Archivierung – ganz normal zugestellt.

Um einen archivierten Chat wieder einzublenden, wischt ihr den Chatwiederum nach links und tippt auf Mehr. Anschließend wählt ihr Archivieren rückgängig. Euer Chat befindet sich jetzt wieder ganz normal in der Chats Ansicht und es sind keine Nachrichten verloren gegangen.

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So könnt ihr beliebige Chats vorübergehend vor neugierigen Augen verbergen und könnt beruhigter sein, dass eure privaten Nachrichtenverläufe auch privat bleiben.

WhatsApp: “Zugestellt” und “Gelesen” Zeiten im Detail sehen

Die Geschichte um die beiden blauen Haken in WhatsApp nimmt kein Ende. Schon bisher galten sie als Lesebestätigung für gesendete Nachrichten, und jetzt kommt es noch dicker: Zusätzlich zur Bestätigung, dass eine Nachricht gelesen wurde, könnt ihr in der neuesten iOS-Version von WhatsApp auch den genauen Zeitpunkt sehen, wann eine Nachricht zugestellt und wann sie gelesen wurde. Das geht weit über die Bestätigung, dass eine Nachricht gelesen wurde, hinaus! Wir zeigen euch wie’s geht.

“Zugestellt” und “Gelesen” Zeiten sehen

WhatsApp > Chat öffnen > Finger auf Nachricht legen > nach links wischen

Um diese neue Spionage-Funktion von WhatsApp zu nutzen, tippt ihr euch in einen beliebigen Chat. Dieser Trick funktioniert nur mit eigenen gesendeten Nachrichten. Ihr könnt also nicht sehen, wann euch selbst eine Nachricht zugestellt wurde und wann ihr sie gelesen habt. Es geht hier also ausschließlich um die grünen Nachrichten in WhatsApp, nicht um die weißen.

Um das Nachrichten-Info Fenster zu öffnen, legt einen Finger auf eine eurer gesendeten Nachrichten und wischt nach links. Alternativ könnt ihr auch einen Finger auf die Nachricht legen, einige Momente warten und auf Info drücken.

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Ihr befindet euch jetzt im Fenster Nachrichten-Info. Hier könnt ihr einerseits sehen, wann die Nachricht zugestellt wurde. Andererseits seht ihr, ob und wann sie gelesen wurde. Falls sie noch nicht gelesen wurde, stehen neben Gelesen anstelle einer Zeitangabe drei Punkte.

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Besondere Bedeutung hat diese Funktion in Gruppenchats, wo ihr auf diese Weise sehen könnt, wann welchem Teilnehmer eine Nachricht zugestellt wurde bzw. wann welcher Teilnehmer sie gelesen hat.

Tipp: Falls eine Gruppenchat-Nachricht einem Teilnehmer offenbar nur zugestellt wurde, er sie laut Nachrichten-Info aber noch nicht gelesen hat, kann es auch sein, dass der Teilnehmer ein älteres Smartphone verwendet und seine WhatsApp-Version diese Funktion nicht unterstützt, oder aber er diese Funktion deaktiviert hat. Hundertprozentiger Verlass ist darauf also nicht.

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WhatsApp: Automatische Speichern der Fotos abschalten

Mit WhatsApp werden neben Texte auch gerne Fotos und Videos verschickt. Und die landen nicht nur in der WhatsApp-App, sondern auch auf dem Android und iPhone. Die Fotos und Videos findet man dann auch in der Fotogalerie des Smartphone. Solange noch genug Speicher frei ist, ist das kein Problem. Wird’s knapp mit dem Speicher, kann man das automatische Speichern der WhatsApp-Fotos abschalten. Weiterer Nebeneffekt: Man spart Datenvolumen.

Fotos bitte nicht mehr automatisch speichern

Um Speicherplatz und Datenvolumen zu sparen, kann man das automatische Abspeichern der über WhatsApp emfpangenen Fotos und Videos deaktivieren, und zwar so:

1. Starten Sie WhatsApp, und wechseln Sie in die WhatsApp-Einstellungen.

2. Dort auf Chat-Einstellungen tippen.

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3. Hier die kann man festlegen, ob und wie empfangene Fotos gespeichert werden sollen. Auf dem iPhone kann man mit der Option Empfangenes sichern lediglich einstellen, ob die empfangenen Bilder und Videos in die Bildergalerie des iPhones downgeloadet werden sollen.

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Beim Android gibt’s mehr Optionen. Hier kann man festlegen, welche Dateitypen wann heruntergeladen werden sollen, etwa bei mobilen Datenverbindungen oder nur bei WLAN-Verbindung und ob das Roaming im Ausland verwendet werden darf. Nach einem Klick auf die jeweilige Option legt man dann noch fest, für welchen Dateityp (Bild, Audio oder Video) die Einstellung gelten soll.

Ist das automatische Herunterladen der Bilder ausgeschaltet, kann man zwar wie gewohnt mit WhatsApp Fotos und Videos empfangen; sie werden aber nicht mehr sofort heruntergeladen und gespeichert. Erst wenn man in der App länger aufs Foto tippt, kann man mit der Teilen-Funktion das Foto oder Video speichern und in der Kamera-App ablegen.

WhatsApp Dateien versenden: PDF-Dateien (und andere Dateitypen) per WhatsApp verschicken

Mit WhatsApp kann man nicht nur Nachrichten, Fotos und Videos verschicken. Auch das Versenden von Dateien wie PDF-Dokumenten, Filmdateien, längere Videos oder Dokumente ist prinzipiell mit WhatsApp möglich. Allerdings nicht mit den Standardfunktionen von WhatsApp. Von Hause aus bietet WhatsApp keine Möglichkeiten zum Verschicken von Dateien. Mit einem Trick und einer kostenlosen Zusatz-App geht’s trotzdem.

Mit CloudSend und Dropbox beliebige Dateien per WhatsApp verschicken, zum Beispiel PDFs oder längere Videos

Der Trick funktioniert über einem kleinem Umweg über die DropBox. Alles, was Sie zum Verschicken von Dateien mit WhatsApp brauchen ist:

  • CloudSend (kostenlos im Play Store). Mit dieser App lassen sich beliebige Dateien wie PDFs, Videos, Dokumente etc. vom Android-Smartphone in die Dropbox kopieren.
  • Ein Dropbox-Account als Zwischenspeicher für zu verschickende Dateien.

CloudSend und Dropbox braucht nur derjenige, der Dateien mit WhatsApp versenden möchte. Der Empfänger braucht die beiden Zusatz-Apps nicht. Der Empfänger erhält per WhatsApp einen Download-Link und kann die verschickte Datei direkt und ohne Zusatzaufwand herunterladen. Damit können Sie zum Beispiel auch längere Filme und Videos verschicken, da bei WhatsApp normalerweise für Videos eine Maximalgrenze (max. 16 MB bzw. maximal 45 Sekunden) gilt.

Und so funktioniert der Dateiversand mit WhatsApp im Detail:

1. Installieren Sie die App CloudSend. Die Installation von CloudSend ist nur auf dem Gerät notwendig, von dem Sie Dateien verschicken möchten.

2. Beim ersten Start melden Sie sich mit Ihren Dropbox-Zugangsdaten bei der Dropbox an.

3. CloudSend erstellt anschließend in Ihrem Dropbox-Account einen neuen Unterordner namens Apps | CloudSend. Hier landen später alle Dateien, die per WhatsApp verschickt werden sollen.

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4. Zum Verschicken einer Datei, wechseln Sie zum Beispiel zum Dateimanager oder in den Downloads-Ordner. Dort markieren Sie die Datei (links das Kästchen ankreuzen) und tippen oben rechts auf den Teilen/Share-Button…

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…und dann auf den neuen Sende-Eintrag “CloudSend”. Die Datei wird daraufhin sofort zur Dropbox hochgeladen.

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5. Wechseln Sie zurück zu CloudSend. In der Uploads-Liste erscheinen alle hochgeladenen Dateien. Zum Verschicken tippen Sie ganz rechts auf den Share-Button und dann ganz unten auf “WhatsApp”.

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6. Der Link zur Dropbox-Datei wird automatisch ins Chatfenster eingefügt. Jetzt nur noch den Empfänger auswählen und die Nachricht verschicken.

7. Der Empfänger erhält per WhatsApp den Dropbox-Download-Link zur Datei und kann diese direkt auf sein Smartphone herunterladen. Fertig ist der Dateitransfer per WhatsApp. Der Download funktioniert auf allen WhatsApp-Geräten, egal ob auf dem iPhone, Android, Blackberry oder Windows Phone.

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WhatsApp-Videos: Eigene Filme und YouTube-Videos per WhatsApp verschicken

Der beliebte Messenger WhatsApp eignet sich nur zum Verschicken von Textnachrichten und Fotos. Auch Videos lassen sich damit an Freunde, Bekannte und Kollegen verschicken. Wahlweise mit dem Handy selbst gedrehte Filmeoder YouTube-Videos.

Selbst gedrehte Filme mit WhatsApp verschicken

Wenn Sie spontan mit dem iPhone oder Android-Phone ein Videos drehen und direkt per WhatsApp verschicken möchten, verwenden Sie am besten die Videofunktion der WhatsApp-App. Das geht beim iPhone zum Beispiel folgendermaßen:

1. Verfassen Sie zunächst wie gewohnt eine neue WhatsApp-Nachricht.

2. Anschließend tippen Sie auf den blauen Pfeil links neben dem Eingabefeld.

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3. Es erscheint ein Auswahlmenü. Hier tippen Sie auf “Foto oder Video aufnehmen”.

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4. Jetzt wechseln Sie in der Foto/Video-App zur Videofunktion und drehen den gewünschten Film.

5. Per Tipp auf “Verwenden” wird das Video komprimiert und bereits vor der Textnachricht an den Empfänger geschickt; das Video geht also sofort und ohne weitere Abfrage auf die Reise.

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6. Mit “Senden” landet schließlich auch die Textnachricht per WhatsApp beim Empfänger.

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YouTube-Videos per WhatsApp senden

Sie möchten keinen selbstgedrehten Film, sondern einen YouTube-Clip verschicken? Auch das geht. Allerdings können Sie den YouTube-Film nicht direkt einbinden, sondern müssen einen Link auf den YouTube-Film verschicken. Dazu verwenden Sie am besten die Kurz-URL-Funktion von YouTube. Das funktioniert bei der WhatsApp-Version fürs iPhone zum Beispiel folgendermaßen:

1. Am einfachsten gelangen Sie an die passenden YouTube-Links über die kostenlose YouTube-App. Starten Sie die YouTube-App, und öffnen Sie den gewünschten Film.

2. Tippen Sie auf eine beliebige Stelle im Videoplayer und dann auf das Symbol mit dem gebogenen Pfeil.

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3. Danach tippen Sie auf “Teilen”…

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…und dann auf “Zwischenablage”. Die Kurz-Adresse zum YouTube-Film wird dann in den Zwischenspeicher gelegt.

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4. Wechseln Sie zu WhatsApp und verfassen Sie eine neue WhatsApp-Nachricht. Halten Sie den Finger rund eine Sekunden auf dem Eingabefeld gedrückt, bis die Lupe erscheint. Lassen Sie den Finger los, und tippen Sie auf den Befehl “Einsetzen”.

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Damit wird die in Schritt 3 kopierte Adresse zum YouTube-Film in die WhatsApp-Nachricht eingefügt. Der Empfänger muss dann nur noch auf den YouTube-Link klicken, um das YouTube-Video anzusehen.

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WhatsApp kostenpflichtig: Android-User zahlen 99 Cent pro Jahr, iPhone-User nichts

WhatsApp darf auf keinem iPhone, Android, BlackBerry, Nokia oder Windows Phone fehlen. Da WhatsApp auf fast jedem Handy installiert ist, ist die Messaging-App praktisch zum SMS-Ersatz geworden. Allerdings nicht kostenlos. Denn mittlerweile erhalten einige WhatsApp-Anwender bereits Zahlungsaufforderungen. Der Grund: WhatsApp wird nach einem Jahr kostenpflichtig. Allerdings nur für Android-Nutzer.

WhatsApp kostet 99 Cent pro Jahr

Die Aufregung im Android-Lager ist groß. Wer vor rund einem Jahr die kostenlose WhatsApp-Version aus dem Google Play Store heruntergeladen hat, muss jetzt 99 Cent pro Jahr berappen. Dabei kommt die Zahlungsaufforderung nicht überraschend. WhatsApp hat immer schon darüber berichtet, dass die Gratisversion nach einem Jahr kostet. Allerdings nur für Android-User. Die iPhone-Version bleibt – einmal geladen und installiert – für immer kostenlos. Die offizielle WhatsApp-FAQ sagt es klipp und klar:

Beim iPhone muss man nur einmal bezahlen, wenn Sie die Anwendung herunterladen. Apple lässt Sie WhatsApp danach so oft wie nötig herunterladen. Bitte beachten Sie, dass Sie jedes Mal die gleiche Apple-ID verwenden.

 Für alle anderen Telefone (Android, BlackBerry, Windows Phone und Nokia) ist WhatsApp für ein Jahr kostenlos. Nach diesem Jahr haben Sie die Möglichkeit, das Abo um ein weiteres Jahr für $ 0,99 zu verlängern.

Unsere Meinung: Da WhatsApp komplett auf Werbung verzichtet, ist ein jährlicher Obolus von rund 80 Euro-Cent nur fair. Allerdings bleibt unverständlich, warum Android-, BlackBerry- und Windows-Phone-User jedes Jahr bezahlen müssen, iPhone-User aber nicht. Darüber schweigt sich die WhatsApp-FAQ leider aus.

WhatsApp Sprüche: Lustige Sprüche und Nachrichten für WhatsApp und SMS

Per WhatsApp oder SMS zum Geburtstag gratulieren, flirten oder Witze erzählen? Gar nicht so einfach. Wem spontan gerade nichts einfällt, findet im Web jede Menge Vorlagen für witzige und lustige WhatsApp- und SMS-Sprüche. Passend für jede Gelegenheit.

Wenn Sie via WhatsApp humorvolle und witzige Nachrichten verschicken oder stilsicher mit Freund/Freundin Schluss machen, Termine absagen oder zum Muttertag gratulieren möchten, finden Sie auf folgenden Webseiten tausende passende WhatsApp-Sprüche:

SMSmich – 15.000 WhatsApp-Nachrichten und -Sprüche

Eine wahre Fundgrube für gute WhatsApp-Nachrichten und SMS-Sprüche ist die Webseite www.smsmich.de/sprueche. Hier finden Sie über 15.000 passende Sprüche aus allen möglichen Kategorie, zum Beispiel für folgende Gelegenheiten:

  • Anmachsprüche
  • Absagen
  • Ausreden
  • Entschuldigungen
  • Liebessprüche
  • Sehnsucht
  • Trennung
  • Liebeserklärungen
  • Freundschaft
  • Schluss machen
  • Guten Morgen
  • Gute Nacht
  • Grüße
  • Abschied
  • Krankheit & Besserung
  • Geburtstag
  • Geburt
  • Muttertag
  • Vatertag
  • Fastnacht / Karneval
  • Ostern
  • Silvester
  • Valentinstag
  • Weihnachten
  • Blondinen
  • Knackig mit Pfiff
  • Männer
  • Schule
  • Trinksprüche
  • Witze
  • Versautes
  • Weisheiten

Noch mehr WhatsApp-Sprüche

Ebenfalls eine whare Fundgrube für passende SMS- und WhatsApp-Sprüche sind folgende Webseiten:

WhatsApp Sicherheitslücke: WhatsApp-Accounts lassen sich kinderleicht hacken und missbrauchen

WhatsApp ist schlampig programmiert. So schlampig, dass sich jeder beliebige WhatsApp-Account mit wenigen Schritten kapern lässt. Fremde können dann in Ihrem Namen und mit Ihrer Absender-Telefonnummer WhatsApp-Messages verschicken.  Das Perfide an der Sache: einen einmal geklauten WhatsApp-Account bekommen Sie nie wieder zurück.

Einmal WLAN-Nutzung reicht – und futsch ist der WhatsApp-Account

Herausgefunden hat die Sicherheitslücke das Sicherheitsteam von heise. So funktioniert’s: Sobald Sie WhatsApp in einem öffentlichen WLAN verwenden – etwa im Restaurant, am Flughafen, bei Starbucks oder McDonalds – ist der eigene WhatsApp-Account im Nu gekapert. Und sobald der WhatsApp-Account einmal geknackt wurde, sind Sie ihn los: Sie können Sie ihn nicht mehr sichern oder zurückbekommen.

WhatsApp lässt sich kinderleicht knacken und hacken

Der Grund ist eine Programmierpanne: Denn die Programmierer von WhatsApp haben es sich ein wenig zu einfach gemacht und einen Sicherheitsmechanismus verwendet, der keiner ist. WhatsApp verwendet zur Anmeldung am Server ein Kennwort, dass bei Androud lediglich aus der IMEI-Seriennummer des Handys und beim iPhone/iPad aus der MAC-Adresse der WLAN-Verbindung besteht.

Beides lässt sich von Hackern kinderleicht herausfinden. Die IMEI steht bei den meisten Android-Handys auf der Rückseite bzw. Innenseite oder lässt sich – ist das Handy einmal in fremder Hand – über die Tastenkombination *#06# ermitteln. Und die MAC-Adresse der WLAN-Verbindung können Hacker mit frei zugänglichen Tools auslesen – es reicht, im Funkbereich des gleichen WLANs zu sitzen, etwa im gleichen McDonalds-Restaurant.

Da WhatsApp zudem die Rufnummer im Klartext überträgt, können Hacker kinderleicht den kompletten WhatsApp-Account übernehmen und fortan WhatsApp-Nachrichten in Ihrem Namen und unter Ihrer Rufnummer versenden.

Gegenmaßnahmen? Keine!

Eine Möglichkeit zum Schutz gegen die eklatante Sicherheitslücke gibt es bislang nicht. Unser Rat: Wenn Sie ein iPhone oder iPad verwenden, sollten Sie WhatsApp nicht mehr in öffentlichen WLAN-Netzen verwenden. Android-Nutzer sollten Ihr Handy nicht aus der Hand geben oder liegen lassen, damit Unbefugte nicht mehr die IMEI-Adresse des Handys herausfinden können. Bleibt nur zu hoffen, dass WhatsApp bald reagiert und die Sicherheitslücke schließt.

WhatsApp verstecken: Nicht mehr anzeigen, wann Sie zuletzt online waren und gesehen wurden

Seit es WhatsApp gibt, hat die klassische SMS ausgedient. Hat der Chatpartner ebenfalls WhatsApp installiert (was meist der Fall ist), kosten die Kurznachrichten keinen Cent mehr. Eines bereitet vielen WhatsApp-Anwendern allerdings Bauchschmerzen. Die WhatsApp-App verrät bei jedem Eintrag, wann er oder sie zuletzt online war. Datenschützer sind darüber gar nicht erfreut; kann man so doch genau das Onlineverhalten verfolgen. Was kaum einer weiß: In den Einstellungen können Sie verbergen, wann Sie zuletzt online waren.

Wann ich online war, geht niemanden etwas an

Wenn Sie nicht möchte, dass andere in ihrere WhatsApp-Übersicht mit Meldungen wie “zuletzt gesehen um 12:33 Uhr” nachverfolgen können, wann Sie online waren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie in WhatsApp die “Einstellungen” auf.

2. Tippen Sie auf “Chat-Einstellungen”

3. Danach tippen Sie ganz unten auf “Erweitert”.

4. Deaktivieren Sie hier die Option “Zuletzt gesehen Zeitstempel”.

Jetzt dauert es nur noch einige Stunden, bis Ihre Freunde und Bekannten nicht mehr sehen können, wann Sie zuletzt online waren.